Claudia Mielke

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Niemals für immer

Niemals für immer

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Erschienen am 04.11.2015

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Rezension zu "Galla Placidia" von Claudia Mielke

Historische Katastrophe
JuttaKvor 6 Jahren

Ich kann mich der früheren Rezension zu dem Buch nur in vollem Umfang anschließen. Schade, das Thema hätte mehr ergeben können. Noch hinzufügen möchte ich, dass der liebe Herr Vater zwar ein Nachwort geschrieben, aber den Roman seiner Tochter wohl nicht gelesen hat. Gerade ihm als Autor hätten sonst die eklatanten Grammatikfehler auffallen müssen oder zumindest sollen. Falls nicht, lese ich besser kein Buch von ihm. Einen Lektor hat es offensichtlich auch nicht gegeben. Dazu kommen dann noch Fehler in Ortsbezeichnungen, mal wird der historische Name verwendet, dann wiederum schreibt man von "Barcelona" statt "Barcino" und ähnliches. Auch wenn es sicher verschiedene Schreib- und Lesarten gerade vor allem bei Nicht-Römern gibt, sollte man da doch wenigstens Kontinuität wahren. So wird Attilas Bruder im Roman Ruda genannt, in dem Schema der Familienbande heißt er dann Bleda. Noch schöner, abgesehen von der schon durch das Nachwort des Vaters der Unvollständigkeit überführt wird und Fehler bei den Datierungen enthält, ist die Tatsache, dass gemäß dieses Schemas Attila angeblich mit seinem Bruder verheiratet war. Dies alles hat ja nun einmal nichts mit dichterischer Freiheit zu tun. Schade um das Thema und die Lesezeit für diesen flachen Roman

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Rezension zu "Galla Placidia" von Claudia Mielke

Rezension zu "Galla Placidia" von Claudia Mielke
Novembervor 8 Jahren

Naja. Es steht zwar ´historischer Roman´ drauf und es wurden auch die entsprechenden Fakten verarbeitet, aber das war es dann auch schon.
Claudia Mielkes Buch über "Galla Placidia. Roms letzte Kaiserin." siedelt sich qualitätsmäßig weit unten an. Nicht nur, dass alle historischen Charaktere und fiktiven Figuren durchweg absolut flach gehalten wurden, die Fakten an sich werden relativ schmucklos abgearbeitet, Handlung und verschiedene Situationen jeweils in ein paar Sätzen zusammengefasst. Zudem schäumt dieses triviale Romänchen nur so über von zahlreichen unnötigen Attributen und theatralischen Gesten. Ständig wird "gespottet" und "gekichert","gezürnt" und ach so "innig geliebt" usw. usw.
Um den Leser dann auch wirklich von der minderen Qualität des Buches zu überzeugen, wimmelt es nur so von Rechtschreibfehlern und syntaktischen Abgründen, was einem noch zusätzlich den Versuch erschwert sich auf den Roman einzulassen.
Eigentlich sehr schade, denn das Thema fand ich interessant:
Es geht um das Leben der Galla Placidia, der Tochter Kaiser Theodosius´, der das Imperium Romanum unter seinen beiden Söhnen Honorius und Arcadius teilte.
Nachdem gewiss ist, dass Honorius kinderlos bleiben wird, ist Galla eine überaus wertvolle Frau; denn wer ihr Gemahl wird, erhält das weströmische Imperium. Doch Fortuna hat ihre eigenen Pläne. Die Westgoten plündern unter König Alarich Rom und die Kaiserstochter wird seine Geisel. Unter den Westgoten verliebt sie sich in den Heerführer Athawulf, aber Intrigen und Neider zerstören ihr Glück und Rom tritt erneut in ihr Leben...

Es gab also genug Stoff für ein gutes Buch - aber bis auf das ansprechende Cover und den Anhang über historische Persönlichkeiten und die verschiedenen Völker dieser Zeit im 5.Jahrhundert nach Christi, ist dieser "Roman" sein Geld nicht wert.

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