Es fällt mir schwer, Bücher als "einfach nur schlecht" zu bezeichnen. Leider finde ich aber, dass der Blutfänger genau das ist. Ich habe das Buch aufgrund der positiven Bewertugen in amazon gekauft. Schade, dass ich die Kommentare zu den Bewertungen est hinterher gelesen habe, als ich völlig ungläubig noch eimal nachgeschaut habe in amazon. Leicht hätte ich mir rund 10 Euro gespart. Es ist nicht fair ein Buch so zu loben - mal vorausgesetzt es ist so, wie ich inzwischen auch vermute nämlich dass die Bewerte gute Freunde der Autorin sind. Beruhigend, dass ich mit dem Eindruck nicht alleine stehe.
Der Plot ist langweilig und diese gewollten Gruseleinschübe einfach nur ekelhaft und ohne Funktion. Die Figuren strotzen vor Klischee.
Claudia Mummert

Lebenslauf
Alle Bücher von Claudia Mummert
Der Blutfänger
Der Irrglaube
Neue Rezensionen zu Claudia Mummert
Eine Serie von Selbstmorden in Karlsruhe rufen das Ermittlerteam Charlotte Krüger und Tom Berger auf den Plan. Mit ihrem Debütroman hat Claudia Mummert einen spannenden Thriller zu Papier gebracht. Von Anfang an für sich einnehmend und sehr detailliert ist die ganze Geschichte von vorne bis hinten gut durchdacht und interessant.
Gleich am Anfang steht eine eigene kleine Geschichte, deren Zusammenhang mit dem Roman erst im laufe der Zeit sich raus kristallisierte.
Die Figuren wurde hervorragend ausgearbeitet und auch viele Details der Karlsruher Umgebung und der Kriminaltechnik konnte gut nachvollzogen werden.
Durch den Wechsel der Perspektive auf die Seite des „Blutfängers“ lässt seine kranken Gedankengänge leichter nachvollziehen.
Claudia Mummert hat einen fließenden Schreibstil den sie mit einem interessanten Plot verbunden hat. Ein gelungenes Erstlingswerk.
Das Cover finde ich eher gruselig, aber das muss bei einem Thriller wohl so sein.
Claudia Mummert wurde 1965 in Karlsruhe geboren und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Durlach. Sie ist gelernte PTA, arbeitet heuta ber in der Computerbranche.
Seit 2007 schreibt sie bevorzugt Kriminalliteratur sowie Fantasy- und Kindergeschichten. Bisher sind mehrere Kurzgeschichten von ihr veröffentlicht worden.
Gleich im Anschluss zu „Der Blutfänger“ habe ich die Karlsruher Kirminalhauptkommisare Charlotte Krüger und Tom Berger bei ihrem nächsten Fall begleitet. Wieder in flüssigen mitreißenden Schreibstil lässt uns die Autorin Claudia Mummert die Auflösung der Mordfälle verfolgen. Am Anfang jedes Kapitels steht ein kleiner Dialog zwischen zwei unbekannten, die mit diesen Morden zu tun haben.
Ein neuer Staatsanwalt, sehr von sich überzeugt und neue Kollegen tauchen auf und machen die Ermittlungen nicht wirklich einfacher.
Nachdem ich ein paar Seiten diesmal zum einlesen brauchte, weil mir die Gotjic Szene nicht wirklich sympathisch ist, ging es wieder ratzfatz das Buch zu lesen. Gut das mein Mann heute das Essen gemacht hat :-)
Geschickt versteht es die Autorin nur einen scheinbar voraussehbaren Plot zu entwickeln. Erst kurz vor Ende musste ich eingestehen, das ich vollkommen falsch lag mit meinen Vermutungen. Aber gerade das macht einen guten Krimi aus.
Rasant, detailliert und mit sympathischen Hauptfiguren, sowie unsympathischen Kollegen.
Eine gute spannende Unterhaltung wie man sie sich wünscht. Und ja die Autorin hat sich zu ihrem Debütroman um einiges noch verbessert, dabei fand ich den schon gut.
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