Claudia Ondracek Leserabe: Das Hexeninternat

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Inhaltsangabe zu „Leserabe: Das Hexeninternat“ von Claudia Ondracek

Aufregung im Hexeninternat! Die Klasse einer Jungenschule kommt zu Besuch. Aber niemand darf erfahren, dass Maya und ihre Mitschülerinnen zaubern können. Doch wie werden aus wilden Hexen brave Menschenmädchen?

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  • Rezension zu "Leserabe: Das Hexeninternat" von Claudia Ondracek

    Leserabe: Das Hexeninternat

    Abraxandria

    18. July 2012 um 17:52

    Im Hexeninternat hat sich Menschenbesuch angekündigt. Ein paar Jungs aus dem Jungeninternat werden für zwei Wochen bei ihnen wohnen. Maya und ihre Menschenfreundin Lena verwandeln schnell die Hexenschule in eine ganz normale Schule, denn dass sie alle Hexen sind, soll geheim bleiben. Doch irgendwer hinterläßt trotzdem eine Menge magischer Spuren… Meinung: Maya ist anders als die anderen Hexen in ihrem Internat. Sie will eine gute Hexe sein. So freut sie sich sehr, dass sich die Jungs ankündigen und sich nun die Hexen benehmen müssen und alle die Burg sauber machen. Eigentlich ist Maya für mich eher ein Mensch, als eine typische Hexe. Dass sie so menschlich ist macht sie für mich nicht sympathisch. Ich finde sie anstrengend. Eine richtige Hexengeschichte liegt hier auch nicht vor, denn die Hexen tun ja so als wären sie Menschen. Wobei unter Menschsein nur Ordentlichkeit und Sauberheit verstanden wird. Beim Lesen fühle ich mich mit dem Buch weniger wohl, da es das Gefühl vermittelt, man würde selber die ganze Zeit an einem Benimmkurs teilnehmen. Schade, eine wilde Geschichte wäre mir lieber gewesen. Zum Ende hin wird es dann noch lustig, aber auch da gibt es wieder den erhobenen Zeigefinger und damit einen negeativen Beigeschmack. Ich weiß nicht, ob Kindern diese in eine Geschichte gehüllte Erziehungsmaßnahme gefallen mag. Für mich schmeckt sie bitter. Schmunzeln muß ich dennoch bei Sätzen wie “Normal zu sein, ist eine Strafe.” (S. 16). Schön gemacht sind die vielen bunten Zeichnungen von Silke Voigt, die sich manchmal auch über zwei Seiten erstrecken. Im hinteren Teil des Buches gibt es noch einige Rätsel. Fazit: Diesem Buch mangelt es an Lockerheit und Fantasie. Es ist eine einzige Zurechtweisung.

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