Claudia Ott , Mustafa Emary Tausendundeine Nacht - Das glückliche Ende

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Inhaltsangabe zu „Tausendundeine Nacht - Das glückliche Ende“ von Claudia Ott

In einer kleinen Bibliothek in Zentralanatolien, die vor 250 Jahren ein Sammler alter Handschriften erbaute, liegt – versteckt in einem falsch beschrifteten Schuber – ein uraltes Manuskript des Endes von „Tausendundeine Nacht“.

Diese sensationelle Entdeckung macht Claudia Ott mit ihrer Übersetzung erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Über das Ende der Rahmenerzählung von der klugen Schahrasad, die durch ihre Geschichten König Schahriyar davon abhält, sie zu töten, war bisher so gut wie nichts bekannt. Die vollständigen arabischen Manuskripte, die erst im 19. Jahrhundert unter europäischem Einfluss entstanden sind, blenden die Rahmenerzählung fast völlig aus. Erstmals werden nun die letzten 125 Nächte des Zyklus sowie der ausführliche Schluss in einer arabischen Fassung zugänglich, die viele Jahrhunderte älter ist. Claudia Ott versteht es meisterhaft, die Unmittelbarkeit und Frische des arabischen Originals zu vermitteln. Frei von allen europäischen Übermalungen und Ausschmückungen entführt sie den Leser in eine zauberhafte Welt der Paläste und Basare, der weisen Wesire und verschlagenen Händler, eine Welt voller erotischer Abenteuer und böser Streiche. „Ach, Schwester“, seufzte Dunyasad, „wie köstlich ist deine Geschichte und wie schön und süß und angenehm!“

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  • 'Es ist keine Einsamkeit so einsam wie die des Flüchtlings [...].'

    Tausendundeine Nacht - Das glückliche Ende

    sabatayn76

    'Es ist keine Einsamkeit so einsam wie die des Flüchtlings, welcher abgeschnitten ist von seiner Heimat und Familie.' Inhalt: Claudia Ott hat ein uraltes Manuskript, das in einer kleinen Bibliothek in Zentralanatolien gefunden wurde, ins Deutsche übersetzt und so das lange verschollene Ende der Märchen aus 1001 Nacht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 'Das glückliche Ende' beinhaltet die 880. bis 1001. Nacht und erzählt von Palästen und Basaren, Kaufleuten und Halunken, Räubern und Edelmännern, Tieren und Wesiren. Mein Eindruck: Ich habe schon seit meiner Kindheit eine starke Affinität zu 'Alf layla wa layla', wie die Märchensammlung auf Arabisch heißt, und kenne Claudia Otts 2004 erschienene Neuübersetzung der Märchen aus 1001 Nacht. Mir hat 'Das glückliche Ende' sehr gut gefallen, obwohl das Buch bisweilen etwas mühsam zu lesen ist: Die Sätze sind oft sehr lang, die Geschichte weist die für '1001 Nacht' typischen Wiederholungen auf und ist in sich verschachtelt. Unterbrochen wird die Geschichte zudem immer wieder von Koran-Zitaten und verschiedenen Versen. Es braucht meiner Meinung nach ein bisschen Zeit und Geduld, sich ins Buch einzulesen. Man muss sich auf das Buch einlassen und sich an die besondere Erzählweise und die bisweilen ungewöhnliche Sprache gewöhnen. Nur wenn man dies tut, kann man meines Erachtens vollkommen in diese wunderbare Geschichte eintauchen, die einen beim Lesen in eine andere Zeit und an einen anderen Ort versetzt. Auch die Aufmachung des Buches ist übrigens wunderbar: Leineneinband, Lesebändchen, schönes Papier, Kalligrafien. Im Anhang findet man eine Karte der Schauplätze, ein Nachwort mit Fotos und Informationen zum Manuskript und zur Übersetzung sowie Angaben zur Transkription und Aussprache und ein Glossar. Erwähnenswert finde ich noch, dass die Geschichte nicht für Kinder geeignet ist. Sie ist erstens zu komplex und zweitens deutlich erotischer und sinnlicher, als man das von den alten Übersetzungen von 'Alf layla wa layla' kennt. Mein Resümee: Ein optisch wunderschönes, sprachlich anspruchsvolles und inhaltlich ebenso komplexes wie faszinierendes Buch.

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