Claudia Piñeiro Elena weiss Bescheid

(8)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(3)
(2)
(1)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Elena weiss Bescheid“ von Claudia Piñeiro

Jede glaubt, sie habe sich für die andere geopfert. Nun kommt die Stunde der Wahrheit. Die Tochter wird tot aufgefunden, erhängt im Glockenturm der Kirche. Doch Elena, die Mutter, kann oder will nicht glauben, dass Rita sich das Leben genommen hat. Für die alte Dame gibt es nur eine Möglichkeit, hinter das Geheimnis um Ritas Tod zu kommen: Sie muss mit einer Frau sprechen, der sie und ihre Tochter vor zwanzig Jahren geholfen haben. Dafür muss Elena ins Stadtzentrum fahren – ein schwieriges und riskantes Unterfangen für jemanden, der an Parkinson in fortgeschrittenem Stadium leidet. Wenn die Wirkung ihres Medikaments endet, wird sie wieder in bewegungsloser Starre versinken. Am Ende muss Elena eine Wahrheit erfahren, mit der sie nicht gerechnet hat.

Der Roman fängt eher gemächlich an, wird dann aber immer besser. Es geht um Parkinson, ein Mutter-Tochter-Verhältnis und noch viel mehr.

— vanessabln
vanessabln

Stöbern in Romane

Der Sandmaler

Leider viel weniger, als erhofft.

moni-K

Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

Eine Reise bei der Michele sein eigenes "Ich" wiederfindet. Ein sehr schönes Hörbuch

Kuhni77

Dann schlaf auch du

Spannend, schockierend und furchtbar traurig. Ein sprachgewaltiges Buch, dass sich so richtig keinem Genre zuordnen lässt. Lesenswert!

Seehase1977

Drei Tage und ein Leben

Ein beinahe poetisch anmutendes Psychodrama

Bellis-Perennis

Und es schmilzt

Selten so ein langweiliges Buch gelesen. 22 Euro hätten besser angelegt werden können. Leider.

Das_Blumen_Kind

Underground Railroad

Tief bedrückendes Portrait einer Gesellschaft! Das Buch war nicht immer schön, aber immer lesenswert.

Linatost

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Von gemächlich bis überzeugend mit großen Themen

    Elena weiss Bescheid
    vanessabln

    vanessabln

    26. June 2017 um 11:42

    Elena und Rita haben ein enges, aber anscheinend nicht sehr liebevolles Mutter-Tochter-Verhältnis. Dann ist Rita plötzlich tot, erhängt im Kirchenturm. Und Elena kann auf keinen Fall an einen Selbstmord der Tochter glauben, wofür es ganz sachliche Gründe gibt. Sie versucht mit langem Atem herauszufinden, wer Rita warum ermordet haben könnte. Das ist gar nicht so einfach, denn Elena leidet an Parkinson. Die Krankheit ist mit ihrem Leben verwachsen und bestimmt ihren Alltag. Folglich baut sich das Buch an den Tabletteneinnahmen entlang, die seine Kapitel sind, was schon ungewöhnlich ist.Obwohl Elena auf andere alt und pflegebedürftig wirkt, hat sie einen großen Willen und sie fährt alleine nach Buenos Aires mit einer wichtigen Aufgabe. Denn "sie weiß Bescheid" und lässt sich an keiner Stelle etwas vormachen. Die Wiederholungen einiger Sätze fand ich hier absolut passend und nicht störend. Anfangs war der Roman fast ein wenig langweilig zu lesen, aber er wird dann immer dichter, kennt seine Personen gut, ist deutlich in seinen Worten, und trotzdem gibt es noch einiges zwischen den Zeilen. Einen Großteil des Buches nimmt die Krankheit Parkinson, die sehr bildhaft geschildert wird, und Elenas Umgang mit ihr ein. Man braucht etwas Geduld für diesen argentinischen Roman, der große Themen anspricht und den Leser nachdenklich zurücklässt. Aber dafür kommt er mit weniger als 200 Seiten aus und macht neugierig auf die Autorin, die hierzulande eher unbekannt ist.

    Mehr
    • 2
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, deren Hauptfigur 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 20 austauschen!

    • 81
  • Elena weiß Bescheid - Das Leben mit Parkinson

    Elena weiss Bescheid
    lesefreude_book

    lesefreude_book

    13. August 2013 um 19:51

    Mit „Elena weiß Bescheid“ habe ich bereits das zweite von Claudia Piñeiro gelesen. Während ich von dem ersten, „Ganz die Deine“, noch sehr angetan war, kann ich das von diesem Roman leider nicht behaupten. Elenas Tochter wird erhängt im Kirchturm gefunden. Doch Elena weiß Bescheid. Ihre Tochter hätte sich niemals selber das Leben genommen. Deshalb beginnt Elena zu ermitteln und möchte die Wahrheit über den Tod ihrer Tochter herausfinden. Als zusätzliche Erschwernis kommt noch Elenas Parkinson-Erkrankung hinzu. Während die ersten Kapitel noch interessant zu lesen sind, liest sich der Rest wie eine Endlosschleife. Ständig wird wiederholt, dass Elena Bescheid weiß und das die Zeit für sie nicht „normal“ abläuft, sondern sich nach der Wirkung ihrer Medikamente richtet. Auch wenn die Einschränkungen durch die Parkinson-Erkrankung eine wichtige Rolle in dem Buch spielen, nervt die ständige Wiederholung. Der Schreibstil der Autorin ist, wie gewohnt, großartig. Nur dieser Tatsache hat die Autorin den zweiten Stern zu verdanken. Die Geschichte rund um das Leben mit Parkinson und vor allem auch die Einblicke was so eine Erkrankung für den Pflegenden bedeutet, sind sehr spannenden. Leider plätschert die Geschichte an vielen Stellen dahin und hält sich an den offensichtlicheren Dingen fest, während ein tieferer Einblick verwehrt bleibt. Mit gerade mal 186 Seiten ist man auch schnell durch mit dem Buch. Darüber ist man in diesem Fall aber auch gar nicht wirklich traurig. Fazit: Während der Klappentext seine Aufgabe voll und ganz erfüllt und Lust auf das Lesen des Buches macht, hält der Inhalt leider nicht was man sich vom Klappentext verspricht. „Elena weiß Bescheid“ ist ein Buch, das man ohne große Gewissensbisse im Regal stehen lassen kann.

    Mehr
  • Kolumne: Belletristik ist tot, es lebe die Belletristik

    muchobooklove

    muchobooklove

    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den Büchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wäre. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind für mich die wichtigsten Parameter dessen. Natürlich kann man auch etwas unprätentiöser an die Sache herangehen und einfach von „Romanen“ im Allgemeinen sprechen, wie auch der Titel der Kategorie hier auf Lovelybooks lautet. Doch dann geraten wir gleich ein bisschen in die Bredouille, denn Krimis sind ja auch Romane sowie Fantasy-Bücher und Chick-Lit ebenfalls. Von Kriminalromanen, Thrillern, Fantasy, Young Adult Fiction, Chick-Lit und Romantasy Naja, das sind ja eigentlich alles eher Genres, werdet ihr jetzt im Stillen und ganz zu Recht denken. Aber was sind denn überhaupt Genres? Der Versuch, Bücher in Kategorien zu pressen einerseits, eine Strategie des Buchmarktes andererseits, so scheint es mir. Denn was ist das Schreiben für ein bestimmtes Genre eigentlich anderes als der Versuch, seine Zielgruppe besonders im Blick zu haben. Mit bösen Zungen gesprochen ist das die Garantie dafür, beim Veröffentlichungsprozess bereits einschätzen zu können, wer das Buch am Ende kaufen wird. Darum wird auch immer schnell ein neues Genre entworfen, wenn gerade eine innovative Art des Schreibens mit Erfolg belohnt wurde. Eine kleine Geschichte: Ich sitze mit zwei Freunden von mir, nennen wir sie Justus und Gabi, an einem sonnigen Tag wie diesem in einer Eisdiele. Justus ist gerade dabei, sich eine Karriere im Verlagswesen aufzubauen, Gabi hat Journalismus studiert und steht kurz vor dem Mutterschutz. Justus erzählt uns von einem neuen Projekt, von dem er gehört hat und das sich im Bereich „Romantasy“ bewegt. Darauf Gabi: „Romantasy, nie gehört“ Justus: „Das ist ein neues Genre, das sich irgendwo zwischen Romantic Fiction und Fantasy bewegt, so Vampire und so“ wir nicken einstimmig, denn nun ist uns allen klar, dass hier die Nachfolgen von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga spürbar werden. Wieder einmal wird ein Markt bedient. Man möchte so schnell wie möglich dabei sein, bevor er übersättigt ist und ein neues Genre gefunden werden muss. Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht Damit wird nicht nur die gesamte Belletristik oder alle Romane in logische Kategorien unterteilt, sondern diese werden wieder unterteilt, bis die gesamte Kriminalliteratur in Detektivromane à la Sherlock Holmes, Polizeiromane wie Mankels Wallander, Thriller der Dan Browns dieser Erde und Splatter im Stile von Karin Slaughter zerfällt, und die Fantasy-Literatur in High Fantasy à la Tolkien, Romantasy wie "Twilight", Dark Fantasy der Stephen Kings und Konsorten, Dark Romance im Stile von Edgar Allen Poe und historisch anmutende Fantasy, z.B. von George R.R. Martin. Und bei all diesen spezifischen Genres frag' ich mich wieder, wo denn nun die Belletristik abgeblieben ist? Denn wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich gar nicht immer Genreliteratur lesen. Manchmal erscheint sie mir zu sehr auf ihr Publikum zugeschrieben. Manchmal sehe ich die Zutatenliste, die Autoren und Verlagen im Kopf herumgeschwirrt haben mag, zu deutlich vor mir. Aha, denke ich, hier ist ein bisschen Detektivroman mit den Zutaten verschrobener Ermittler aus zerrütteten Familienverhältnissen, hochintelligenter Täter, der eigentlich nur mit dem Ermittler spielen will, Frau oder wahlweise Kinder oder beides des Detektivs, die plötzlich in den Fall hineingezogen werden, gemischt worden, das Ganze wurde mit einem Hauch arktischer Kälte und einem leichten Hang zur Alkoholabhängigkeit garniert und schon war der skandinavische Kriminalroman in Anlehnung an Henning Mankell, Jo Nesbø oder Arnaldur Indridason fertig. Ich weiß ja, dass die meisten Schriftsteller mit viel Herzblut an ihr Werk herangehen, aber ich frage mich dennoch, woher dieser Hang zum an Fast-Food erinnerndem Literatur-Rezept kommen mag. Möchte denn niemand heute mehr eigene Gourmet-Kreationen entwerfen? Ist die Angst vor dem Scheitern so groß? Mehr Belletristik braucht das Land Ich sag es ganz offen – Ich mag Fastfood. Ein schöner Burger ab und zu ist ein herrliches Vergnügen, ebenso wie ein Krimi mit den oben von mir erwähnten Zutaten wunderbar sein kann. Aber irgendwie wünsche ich mir trotzdem öfter, mit Gourmet-Kreationen verwöhnt zu werden. Ich möchte Schriftsteller haben, die schreiben, weil sie damit das Schöne und das Traurige ausdrücken wollen, weil sie das Gute und das Böse im Menschen zeigen wollen und zwar ohne sich vorher zu überlegen, ob es dafür ein Publikum geben mag. Autoren, die der Wahrheit auf den Grund gehen mögen und mich damit überraschen, wie zum Beispiel Column McCann dies vor einigen Jahren mit „Der Tänzer“ getan hat oder Romane, die einen mit ernsten Themen zum Lachen bringen können wie Matt Ruff mit „Ich und die anderen“, Bücher, die unvergessen bleiben, weil sie anders sind, so wie auch Aravind Adigas „weißer Tiger“ oder Hermann Kochs „angerichtet“, um mal zwei jüngere Beispiele der Literatur zu nennen. Und wenn ihr es euch doch lieber überlegen und kein Risiko eingehen wollt, so rufe ich euch hiermit zu, liebe Autoren, liebe Verleger: Es gibt uns noch, uns Leser, die gerne einmal bis zum Äußersten getrieben werden möchten, die lachen und weinen wollen, die beim Lesen nicht mit Genrestrategien überrascht werden wollen, sondern mit richtig guten Geschichten, mit richtigen 5 Sterne Menüs, wie sie eben nur die immer weniger zu findende Belletristik für uns bereithält! Ja, das rufe ich laut und hinter vorgehaltener Hand wende ich mich fast gleichzeitig zu euch Lesern da draußen und frage euch leiser: Es gibt uns doch noch, die Belletristik-Leser, oder?

    Mehr
    • 37
  • Leserunde zu "Morgen bist du noch da" von Mila Lippke

    Morgen bist du noch da
    MilaLippke

    MilaLippke

    Wer wären wir ohne unsere Erinnerungen? In meinem Familienroman geht es um Farben, um Stoffe und um Porzellan, vor allem aber um Erinnerungen, die auftauchen können, wenn wir etwas betrachten oder befühlen. Meine Heldin Lio, 42 und Künstlerin, wagt zum ersten Mal seit vielen Jahren den Blick zurück in die Vergangenheit. Doch als sie ihre Mutter nach der Identität ihres Vaters fragt, erleidet diese einen Schlaganfall und verliert die Sprache. Lio muss sich selbst auf die Suche machen, wenn sie endlich etwas über ihren Vater, ihre Mutter und damit sich selbst herausfinden will. Nach und nach setzt sie das Leben ihrer Mutter zusammen: Ein Leben voller Emotionen. Voller Widersprüche und Leidenschaft. Ein Leben, das von Farben und Materialien geprägt wurde. Wer Lust auf einen vielschichtigen Roman mit einer eigenwilligen Protagonistin hat, ist herzlich dazu eingeladen bei der Leserunde ab dem 9. Januar mitzumachen. Mein Verlag (Ullstein) stellt netterweise fünfundzwanzig Freiexemplare zur Verfügung. Diese werden unter denjenigen verlost, die sich bis zum 7. Januar anmelden. Bedingung? Spaß an der Diskussion über einen Roman und Neugier auf seine Autorin. Mehr Infos zum Roman und zu mir: www.mila-lippke.de Der Trailer zum Buch: https://www.youtube.com/watch?v=4yMR7dsQRlo Ich freue mich auf eure Fragen und Eindrücke! Da die Bücher ja erst noch verschickt und gelesen werden müssen, beginnen wir am 9.1. mit Fragen. Über den ersten Teil sprechen wir ab dem Wochenende, 14.1. Da dies meine allererste Leserunde ist, bin ich schon ganz gespannt auf den Austausch mit euch. Es ist für mich als Autorin wahnsinnig spannend, wie ein Roman ankommt, wie er verstanden wird & was herausgelesen wird. Übrigens verlose ich am Ende unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Leserunde ein Buchpaket mit allen meinen (signierten) Büchern.

    Mehr
    • 987