Claudia Piñeiro Ganz die Deine

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Inhaltsangabe zu „Ganz die Deine“ von Claudia Piñeiro

Jede Frau wird unweigerlich irgendwann von ihrem Mann betrogen, davon ist Inés, perfekte Ehefrau und Mutter, überzeugt. Deshalb ist sie auch nicht überrascht, als sie in der Aktentasche ihres Mannes Ernesto ein Zettelchen findet mit einem Herz aus Lippenstift, unterschrieben mit 'Ganz die Deine'. Ab jetzt untersteht Ernesto ihrer strengen Kontrolle.
Als sie Ernesto an einem regnerischen Winterabend heimlich folgt, wird sie Zeugin eines heftigen Streits zwischen ihm und einer Frau. Die Frau stürzt, Ernesto versenkt sie im nahegelegenen See: Endlich ist die Geliebte aus dem Weg geräumt. Inés verhilft ihrem Mann zu einem Alibi, denn schließlich verbindet Hass genauso sehr wie Liebe.
Doch der undankbare Ernesto denkt gar nicht daran, seine außerehelichen Aktivitäten aufzugeben. Nun beginnt Inés einen Rachefeldzug, von dem es kein Zurück mehr gibt.

Ein argentinischer Krimi, spannend, kurz und trotzdem voller Wendungen - 4 Sterne +!

— berka

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    Ganz die Deine

    Buchliese

    26. October 2014 um 18:25

    Ines findet in der Tasche ihres Ehemannes ein Briefchen. Ernesto betrügt sie. Natürlich, denn jeder Mann betrügt seine Frau. Es wird immer unweigerlich so sein. Doch Ines will Gewissheit haben. Eines Abends folgt sie Ernie und beobachtet einen Streit zwischen ihm und der Deinen. Ein Streit, der in einer Handgreiflichkeit und einem tödlichen Sturz gipfelt. Und schon weiß Ines, was zu tun ist. Ihr Plan soll alle und alles retten, ihre Ehe, ihren Mann, ihr nach außen scheinbar perfektes Leben. Claudia Piñeiro ist es in ihrem 190 Seiten kurzen Kriminalroman gelungen, das skurrile Bild einer Ehe zu zeichnen. Ines fungiert als Erzählerin und vermittelt von Beginn an den Eindruck, nur das Beste zu wollen und damit ein Anrecht auf jedes nur mögliche Mittel zu haben. Ernesto erscheint zunächst als willenloser Ehemann, der alles mit sich geschehen lässt, sofern es ihm nur seine gemächliche Ruhe beschert. Ein Irrglaube, denn schon bald stellt sich heraus, dass auch er die Fäden geschickt nach seinem Gutdünken zieht. Die gemeinsame Tochter Laura muss sich derweil ihrerseits völlig unbemerkt von ihren Eltern mit den Konsequenzen ihres eigenen Handelns auseinandersetzen. Erschreckend unbemerkt steht ihr Leben völlig auf dem Kopf. Auch in ihrem zweiten Roman erzählt die argentinische Autorin Claudia Piñeiro mit beeindruckender Leichtigkeit eine Geschichte von Liebe, Verlustangst, Tod und Selbstbetrug. Den ganzen Krimi über stellt sich die Frage, wer zum Schluss den schwarzen Peter in der Hand halten wird. 

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  • Böser Spass

    Ganz die Deine

    Liebes_Buch

    11. January 2014 um 18:51

    Claudia Pineiro ist eine beliebte Schriftstellerin aus Argentinien, und ich bin auch begeistert von ihr! Zuerst möchte ich den Verlag für das tolle Cover loben. Das Buch ist blutrot, racherot. Ines hat es ja immer gewusst, schon als Kind hat sie gelernt, dass jeder Mann seine Frau betrügt. Die Frage ist nicht ob, sondern wann. Und so findet Ines eines Tages zufällig ein mit Lippenstift beschriebenes Kärtchen unterzeichnet mit "Ganz die Deine" bei ihrem Mann Ernesto. Was tun?! Statt ihn zu konfrontieren beschliesst Ines, ihn erstmal zu verfolgen. Schon auf Seite 11 gibt es eine Leiche. Und mehr darf man über den Inhalt schon nicht verraten, denn er strotzt nur so vor Überraschungen. Claudia Pineiro lässt ihre Hauptfigur Ines zwischen Jägerin und Gejagter schwanken und diese Ambivalenz hat mich fasziniert. Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, so richtig Rache zu nehmen! Aber wie weit kann ein Opfer sich aus der Opferrolle befreien? "Ganz die Deine" ist eine bitterböse Geschichte über die Familienidylle und das Grauen hinter der Fassade. Dass Pineiro die Heldin verletzlich und verwundbar bleiben lässt, gibt ihr eine nachhaltige Tragik, die durch keinen Racheakt ausgelöscht werden kann. Das wird durch das Schicksal Ines Mutter verstärkt. Eine rabenschwarze Abrechnung mit beklemmender Melancholie.

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  • Rezension zu "Ganz die Deine" von Claudia Piñeiro

    Ganz die Deine

    lesefreude_book

    10. February 2012 um 13:59

    Das war mein erstes Buch von Claudia Piñeiro und ich bin froh, dass es noch mehr von ihr gibt. Leider ist das Buch sehr dünn (nicht mal ganz 200 Seiten) und somit war ich schon etwas traurig, dass die Geschichte von Inés und Ernesto so schnell zu Ende gelesen war. Inès ist fest davon überzeugt, dass jede Frau irgendwann einmal unweigerlich von ihrem Mann betrogen wird. Eine ganz schön traurige Ansicht, wie ich persönlich finde, aber schließlich hat ihr Vater es schon so vorgelebt. Als sie dann eines Tages einen Zettel mit der Unterschrift "Ganz die Deine" in Ernestos Sachen findet, ist sie somit auch überhaupt nicht verwundert. Sie beschließt ihn von nun an unter strenge Beobachtung zu stellen. Hier beginnen nun die Irrungen, Wirrungen, Intrigen und sogar gemordet wird. Die Geschichte wartet ständig mit überraschenden Wendungen auf und Inés versucht mit allen Mitteln ihre Ehe zu retten. Als Nebengeschichte erfährt man noch einiges über Lali, Inés und Ernestos gemeinsame Tochter. Auch wenn diese Geschichte ebenfalls sehr interessant ist, kommt sie meiner Meinung nach einfach zu kurz. Aus diesem Nebenstrang hätte man mehr machen können und einfach mehr, genauer darauf eingehen. Alles in allem ein spannender Krimi, bei dem man so richtig mitfühlen kann und am Schluss traurig ist, dass alles schon zu Ende ist.

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  • Rezension zu "Ganz die Deine" von Claudia Piñeiro

    Ganz die Deine

    Queenelyza

    31. August 2010 um 14:10

    " Ganz die Deine" ist wieder mal so ein Buch, das ich fast im Vorübergehen aus irgendeiner Grabbelkiste gefischt und erst mal ins Regal gestellt habe. Da stand es nun eine ganze Weile, bis ich das kleine, feine Büchlein am letzten Wochenende zur Hand nahm und neugierig die Folie durchtrennte. Und: was soll ich sagen? Dieses Buch war ein absoluter Glücksgriff und ließ mich bereits auf der ersten Seite aufgrund des lebendigen Schreibstils schmunzeln. In kurzen Kapiteln, die aus verschiedenen Sichtweisen erzählt werden, erfahren wir die Geschichte von Inés und Ernesto, einem seit 23 Jahren verheirateten Ehepaar. Alles verläuft, nun ja, in gewohnten und geordneten Bahnen, die Leidenschaft wird weniger, aber noch ist alles in Ordnung. Aber Inés ist misstrauisch, denn bereits ihre Mutter wurde von ihrem Vater verlassen. Sie ist der Meinung, dass jede Frau irgendwann von ihrem Mann betrogen wird. Als sie also in der Aktentasche ihres Mannes einen Zettel mit einem Lippenstiftherz und den Worten "Ganz die Deine" findet, ist sie also weniger entsetzt und enttäuscht, sondern vielmehr neugierig. Um wen es sich wohl handelt? Nach einem belauschten Telefonat, das ihr Mann angeblich mit der Firma führt, fährt sie ihm hinterher und stellt fest, dass er sich mit einer Dame im Park trifft. Leider (oder vielmehr gottseidank für den Leser) beginnt allerdings mit diesem Treffen der skurrlie Alptraum dieses Buches, denn im Streit stürzt die Geliebte und schlägt mit dem Kopf auf einem Baumstamm auf... Nach diesem Ereignis beginnt die skurrile Geschichte um Liebe und Hass erst richtig, das Buch strotzt nur so vor unerwarteten Wendungen und glänzenden Einfällen. Kaum glaubt man, ein Sachverhalt sei so, wie er sich darstellt, kommt schon wieder eine neue Person oder ein neues Ereignis um die Ecke, und die Karten sind komplett neu gemischt. Selbst ich als regelmäßiger Thrillerleser war überrascht, wie viele Wendungen glaubhaft eingebaut werden konnten, ohne die Story zur Farce werden zu lassen. Es entspinnt sich über die Kapitel hinweg eine fein beobachtete, genau sezierte und zu keiner Zeit ins alberne abgleitende Rachestory, die einen so manches mal staunen läßt und mich persönlich an Filme wie "Kopf über Wasser" oder "Jo hasch mich, ich bin der Mörder" erinnert. Auch wenn es in diesem Buch nicht vorrangig um die Beseitigung des Unfallopfers geht... Dabei ging es mir so, dass meine Sympathien mal bei Ernesto, mal bei Inés lagen, je nachdem, wer die cleverere Karte aus dem Ärmel schütteln konnte. Im Bereich Intrige und Raffiniertheit stehen sich die beiden in nichts nach, und es ist ein Riesenspaß, sich jedesmal zu überlegen, was wohl als nächstes passieren wird - nur um dann doch wieder falsch zu liegen... Ein wenig verblassend dagegen fand ich die dazwischen erzählte Geschichte von Lali, der sechzehnjähirgen Tochter des Ehepaares. Was nicht heißen soll, dass ihr Schicksal weniger spannend oder berührend ist, aber die Story von Ernesto und Inés hatte mich so am Haken, dass ich nicht erwarten konnte, wie es dort an den verschiedenen Fronten weitergeht. Daumen hoch und fünf Sterne für dieses schmale Büchlein, das mir mit seinem schwarzen Humor und seiner Scharfzüngigkeit einen verregneten Nachmittag versüßte. So macht mir Literatur Spaß!

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