Claudia Pietschmann GoodDreams

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Inhaltsangabe zu „GoodDreams“ von Claudia Pietschmann

Leah will nicht mehr träumen. Zu sehr treibt sie die Angst um, nicht in die Realität zurückkehren zu können. Ihr Zwillingsbruder Mika versteht Leah nicht. Er ist Profiträumer und verdiente lange mit seinen Träumen Geld. Geld, das die Geschwister dringend für ihren kranken Vater brauchen. Eines Tages erhält Mika eine anonyme E-Mail und damit die Chance auf 250.000 Dollar: Er soll bei einem geheimen Spiel mitmachen und gegen drei andere Jugendliche antreten. Das Ziel des Spiels? Ungewiss.  Der Startpunkt? Im Traum.  Das Problem: Seit Mika an Schlafstörungen leidet, ist für ihn ans Träumen nicht mehr zu denken. Ihre einzige Chance ist Leah. Sie muss ihre Angst überwinden und in den Traum eines Unbekannten aufbrechen. In einen Traum, der zum Albtraum wird - und der etwas enthüllt, das Leah und die gesamte Menschheit erschüttern wird …

Eine spannende und mitreißende Geschichte, die einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal erobert hat!

— AleynaClarke

Hat gut angefangen, wurde dann aber leider holprig...

— rainbowly

Wahnsinnig gute Idee, deren Potential nicht annähernd genutzt wurde. Unsympathische Charaktere und lahme Handlung.

— Stinsome

Interessante und spannende Grundidee - leider etwas zu oberflächlich und an einer Stelle auch nicht ganz logisch

— somnialee

Gute Idee und spannende Geschichte, aber leider zu oberflächlich

— derbuecherwald-blog

Ein soziales Netzwerk, in dem du deine Träume hochladen und der Öffentlichkeit präsentieren kannst. Aber ist das alles?

— heartsandbooks

Komisches Ende, das nicht ganz nachvollziehbar war - ansonsten gut!

— may_court

Guter Ansatz, schwächelt zwischendurch. Im Großen und Ganzem aber sehr interessant und spannend.

— hi-speedsoul

Interessante Grundidee - für mich aber zu langatmig und einfach gestrickt.

— ConnyKathsBooks

Interessante Geschichte mit einigen Schwächen

— -Bitterblue-

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sehr lustige und unterhaltsame Geschichte, auch konnte man alte Charaktere wieder sehen. Ich bin gespannt ob ein 2 Teil erscheinen wird ♥

_Kim_

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  • Rezension zu "Good Dreams"

    GoodDreams

    AleynaClarke

    20. September 2017 um 13:20

    Dieses Buch hat mich wirklich ab der ersten Seite mitgerissen! Eine wirklich mal andere und außergewöhnliche Geschichte die mich begeistert hat und zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher geworden ist. Für alle die nach Büchern voller Abenteuer, Liebe und grenzenloser Spannung suchen, kann ich Good Dreams nur empfehlen. Ein großartiger Roman, den wie ich finde jeder Lesen sollte und jeden kalten Herbstabend im Bett mit einer Tasse Kaffee perfekt macht:)

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  • Das Potential wurde nicht genutzt.

    GoodDreams

    Stinsome

    21. July 2017 um 22:10

    Worum geht es?Leah lebt in einer Welt, in der Träume im Internet hochgeladen und Likes in Geld eingetauscht werden können. Während ihr Zwillingsbruder Mika Feuer und Flamme für GoodDreams ist und zu der Top 20 der Profiträumer gehört, hat Leah das luzide Träumen aufgegeben, da sich jeder dieser Träume für sie in einen Albtraum verwandelt. Sie hat Todesangst davor, es ihrem Bruder gleichzutun und zu helfen, die Familie zu versorgen. Als Mika aus Liebeskummer eine Schlafstörung entwickelt und das Geld immer knapper wird, um die Medikamente ihres kranken Vaters zu finanzieren, muss Leah über ihren Schatten springen und an einem Spiel im Traum teilnehmen, um 250.000 Dollar zu gewinnen. An ihrer Seite stehen drei weitere Profiträumer, die mit ihr um das Preisgeld spielen. Einer davon ist Tayo, ein guter Freund Mikas, der ihr seine Unterstützung zusichert, aber eigentlich kann sich Leah nur auf sich selbst wirklich verlassen...Meine MeinungACHTUNG: Bezüglich der Charaktere haben sich Spoiler eingeschlichen!Dieses Buch hat mir wirklich einiges an Nerven abverlangt. Diese Idee, dass Träume auf einer Website hochgeladen werden können, um Likes abzustauben, die man in Geld umtauschen kann, ist meiner Meinung nach mehr als interessant. Und nicht nur das: Man kann sich auch, wenn man das luzide Träumen wirklich gut beherrscht, mit anderen in Träumen treffen. Dieses ganze Traumweltding hat mich einfach angesprochen und hinsichtlich dessen finde ich das Buch auch sehr gut umgesetzt, aber was die Story und die Charaktere angeht wurde das Potential verschenkt. Da kann auch der angenehme Schreibstil nicht helfen oder der ständige Perspektivenwechsel.Mittlerweile ist mein Hass auf die Charaktere etwas abgeklungen, aber ich finde, es läuft irgendetwas falsch, wenn man mitten im Buch auf einmal beginnt, die Charaktere zu hassen. Nicht nur nicht zu mögen, sondern wirklich zu hassen. Mir waren Figuren in einem Buch wirklich selten so unsympathisch - bei manchen hat es sich bis zum Ende hin etwas gebessert, manche jedoch konnten auch einfach nicht mehr die Kurve kriegen. Fangen wir mal mit Tayo an. Von einem Kerl, der in Leah verknallt ist und von ihrem Bruder gebeten wurde, in der Traumwelt auf sie aufzupassen, sollte man doch annehmen können, dass er sich für sie einsetzt? Sie beschützt? Lieb zu ihr ist? Ha-ha! Offensichtlich nicht. Er fällt ihr dauernd in den Rücken und macht ihr dauernd Vorwürfe, obwohl es klar ist, dass sie keine Profiträumerin ist und nun mal Fehler macht. Er müsste das wissen, er ist eingeweiht! Wieso verhält er sich wie ein Mistkerl und kreidet sie auch noch vor den anderen beiden Idioten an? Wieso schiebt er ihr Sachen in die Schuhe, die er selbst falsch gemacht hat? Ich verstehe es nicht und es wird einem auch nie begreiflich gemacht. Wie bereits erwähnt, hat Leahs Bruder Mika Tayo gebeten, auf sie aufzupassen. Man sollte also wohl auch von ihm annehmen können, dass er sich um sie sorgt und sie beschützen will, oder? Ich weiß nicht, was mit diesem Buch falsch läuft, aber auch das ist nicht der Fall. Auch von ihm regnet es ständig Vorwürfe. Statt ihr gut zuzureden und für sie da zu sein, tut er nichts anderes als ihr ständig vorzuwerfen, dass sie egoistisch und selbstsüchtig ist, und das, obwohl er ganz genau weiß, dass sie TODESANGST hat, luzid zu träumen. Er setzt sie in einer Tour unter Druck und spielt in wenigen Momenten, wenn Leah mal anfängt, zu heulen, den beschützenden, einfühlsamen Bruder, der sie in den Arm nimmt. Wirkt sehr authentisch, oder? Der dritte in diesem Bunde ist Ben. Er ist eigentlich der einzige, der wirklich die Kurve gekriegt hat. Auch am Anfang mochte ich Ben, aber dann hat er sich im Mittelteil leider ähnlich entwickelt wie die anderen beiden Charaktere. Liest man aus Leahs Sicht ist er ein Kotzbrocken, der sie dauernd anmotzt, liest man aus seiner Sicht, erfährt man, dass er sie ja eigentlich beschützen will, weil sie so zerbrechlich wirkt. Wenn du das so empfindest, wieso machst du sie dann fertig, lieber Ben? Wieso hilfst du ihr nicht, wenn sich alle gegen sie stellen? Glücklicherweise scheint er das dann auch langsam zu raffen. Diese drei Figuren wirken (oder wirkten) sowas von heuchlerisch, falsch und hinterhältig. Aus ihrer Sicht werden sie umsorgend und freundlich dargestellt, aus Leahs Sicht darf man dann mitansehen, wie sie wirklich sind. Die einzige Figur außer Leah, die man näher kennenlernt und die zu keinem Zeitpunkt hinterhältig ist, ist Yuna. Aber sie ist trotzdem ein Ekel. Sie verhehlt das nur nicht. Sie zeigt ganz offen, was sie von Leah hält, ob aus Leahs oder ihrer eigenen Sicht. Leah ist ihr ein Dorn im Auge und sie will diesen Klotz am Bein, so schnell es geht, loswerden. Ich muss nicht extra erwähnen, dass man auch bei dieser Figur Sympathiegefühle vergeblich sucht, oder? Für mich ist ein Buch verloren, wenn es keine Charaktere aufweisen kann, die man mag. Charaktere sind mit das Wichtigste an einem Buch. Deshalb stürzen die Sterne hier auch rapide abwärts, denn nicht einmal Leah, der eigentliche Hauptcharakter, kann wirklich überzeugen. Sie ist ein so unfassbar naiver Mensch, dass auch sie mich in einer Tour aufgeregt hat. Statt mal den Mund aufzumachen oder zu erkennen, wie unfair und mies die anderen sie behandeln, sucht sie die Fehler stets bei sich und ist auf die betreffende Person (außer auf Yuna) nicht einmal wütend. Bis auf ein paar spitze Bemerkungen hier und ein paar aufmüpfigen Anworten da steht sie einfach nicht für sich ein und behauptet sich. Ich möchte diese Rezension jetzt nicht noch unnötig in die Länge ziehen, sondern komme einfach mal auf den Punkt: Die Idee? Weltklasse, unglaublich viel Potential. Allein deshalb hätte das Buch mehr Aufmerksamkeit verdient. Der Schreibstil? Angenehm und flüssig. Die Charaktere? Teilweise wahre Hassobjekte. Die Story? Für diese tolle Idee einfach nicht genug! Es kommt nicht sehr viel Spannung auf und ich wurde einfach nicht mitgerissen, obwohl ich wegen der Idee doch immer wieder Lust am Weiterlesen hatte. Das Ende? Ich kann mich nur fragen: Was war das? Einige Fragen bleiben offen, die letzte Seite deutet eigentlich einen zweiten Teil an, von dem ich jedoch noch nichts gehört habe, und es war mir einfach alles zu... unspektakulär. Fazit Für mich wurde hier einfach das Potential verschenkt. Die Idee hätte 5 Sterne verdient, so sind es jedoch nur 2,5 Sterne - und das auch wirklich nur wegen dieser genialen Idee. Wäre diese nicht gewesen, hätte ich vielleicht sogar zu nur einem einzigen Stern tendiert.

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  • Mittelmäßig

    GoodDreams

    derbuecherwald-blog

    05. April 2017 um 17:53

    Ich muss zugeben, dass mir das Buch gefallen hat, weil ich einfach die Idee wahnsinnig gut fand, dass man seine Träume aufnehmen kann und die Träume anderer nachträumen kann. Ich glaube viele wissen gar nicht, dass luzides Träumen wirklich möglich ist.Leider wurde für mich das Träumen zu oberflächlich behandelt, da es hauptsächlich um das spiel ging. Es hätten ruhig noch ein paar Träume beschrieben werden können bevor das eigentliche Spiel losgeht. Auch die Welt im Gewinnspiel-Traum habe ich als sehr trist empfunden.Außerdem hätten die Charaktere lebendiger beschrieben werden können.Die eigentliche Spannung hat für mich erst ab der Hälfte angefangen.Daher finde ich, dass man das Buch ganz gut lesen kann wenn man ein wenig Unterhaltung sucht aber leider wurde das Potential der Idee nicht ausgeschöpft.Vollständige Rezension auf: Der Bücherwald

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  • Tolle Grundidee, deren Umsetzung mich leider nicht überzeugen konnte

    GoodDreams

    MikkaG

    19. February 2017 um 21:28

    Die Grundidee fand ich sehr spannend und originell: in einer unbestimmten Zukunft gibt es eine große Energiekrise, die Arbeitslosigkeit steigt ins Unermessliche und die Menschen flüchten sich in Träume - allerdings nicht unbedingt in ihre eigenen. Denn nachdem Facebook pleite gegangen ist, hat sich eine andere Plattform zur neuen Nummer 1 der sozialen Medien emporgeschwungen: GoodDreams, wo man Videos seiner eigenen Träume hoch- und die Videos anderer Träumer herunterladen kann. Anleitungen zum Klarträumen und Traumrekorder zum Aufzeichnen der Träume machen das ganz leicht. Die Profiträumer kassieren sogar Geld und Lebensmittelgutscheine, wenn ihre Träume oft genug gelikt werden. Leider hatte ich aber schnell den Eindruck, dass diese hochinteressante Idee auf eher schwachen Beinen steht, denn die Welt erschien mir nur oberflächlich durchdacht. Erdöl gibt es halt nicht mehr, weil die Araber und die Russen alles für sich selbst behalten, und Sonnen- und Windenergie funktionieren nicht mehr, weil das Klima unberechenbar geworden ist. Viel mehr Erklärung gibt es nicht, und das fand ich doch etwas dünn. War es zum Beispiel ein schleichender Prozess, oder gab es irgendeine Art von Katastrophe? Mal klingt es so, als wäre es einfach eine unausweichliche Folge des fortschreitenden Klimawandels, aber dann wird zum Beispiel auch gesagt, dass Touristen in den Hotels von Okinawa gestrandet sind, weil die Flüge unbezahlbar wurden - und das hieße ja, dass es sehr überraschend passiert sein muss. Außerdem fand ich die Auswirkungen dieser Energiekrise oft unlogisch. Einerseits hat kaum noch jemand Geld, um das Licht oder gar einen Kühlschrank einzuschalten, andererseits müssen die Menschen doch ständig im Internet hängen, wenn GoodDreams wirklich so eine wirtschaftliche Macht sein soll, wie es dargestellt wird. Es wird gesagt, dass einem technische Geräte hinterhergeschmissen werden, während Lebensmittel fast unbezahlbar sind, aber dennoch besitzen die meisten Menschen anscheinend entweder gar keinen eigenen Computer oder nur einen ziemlich abgewrackten. Kurz gesagt, der Weltentwurf hat mich leider nicht überzeugt, und deswegen konnte ich mich auf die Geschichte nicht vollständig einlassen. Zwar kam zwischendurch durchaus Spannung auf und es war dann auch unterhaltsam, aber so richtig mitreißen konnte es mich nicht, weil es für mich nicht in sich stimmig war. Auch die Charaktere haben zwiespältige Gefühle in mir hervorgerufen, obwohl ich sie alle im Grunde sehr vielversprechend und interessant fand. Im Mittelpunkt steht Leah, die mit ihrem Zwillingsbruder Mika und ihrem todkranken Vater zusammenlebt. In den letzten Jahren hat Mika die kleine Familie als Profiträumer über Wasser gehalten, aber seit seine Freundin ihn verlassen hat, kann er nicht mehr schlafen und daher auch nicht mehr träumen. Leah hingegen hat mit dem Träumen schlechte Erfahrungen gemacht und will daher nicht versuchen, damit Geld zu verdienen. Am Anfang kam sie mir naiv und selbstsüchtig vor, denn sie schiebt ihrem Bruder alle Verantwortung fürs Geldverdienen zu. Dass er auf sie oft sehr wütend wurde, konnte ich zunächst sogar nachvollziehen, später fand ich ihn unangebracht aggressiv. Leah macht im Laufe der Geschichte zwar eine große Wandlung durch und lernt, mehr Verantwortung zu übernehmen und sich mehr zuzutrauen, dies fand ich allerdings recht sprunghaft, und ähnlich erging es mir auch mit den anderen Charakteren. Ein hilfsbereiter Charakter kann plötzlich besitzergreifend und hinterlistig sein, um dann später wieder hilfsbereit zu werden, und das innerhalb weniger Tage. Die Liebesgeschichte ging mir ein bisschen zu plötzlich, ich hatte nicht das Gefühl, dass die beiden sich überhaupt genug kannten, um tiefe Gefühle zu entwickeln. Außerdem fand ich schade, dass er sie immer wieder als hilfloses, schwaches, kindliches Mädchen sieht, das er beschützen muss! Der Schreibstil ist eher einfach, liest sich aber locker und angenehm. Fazit: Die Grundidee fand ich wahnsinnig spannend, leider flaute meine Begeisterung jedoch schnell ab. Die Ansätze sind alle da, die Charaktere haben durchaus viel Potential, aber die Umsetzung scheiterte für mich vor allem daran, dass mir der Weltentwurf einfach nicht vollständig und logisch durchdacht schien - und das ist mir bei dieser Art von Geschichte, die in einer dystopisch angehauchten Zukunft spielt, sehr wichtig, um sie glaubhaft finden zu können.

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  • Gute Idee mit viel Potenzial

    GoodDreams

    heartsandbooks

    04. February 2017 um 11:37

    Das Cover hat mir am Anfang nicht so gut gefallen. Ich finde, dass es etwas nichtssagenden ist, aber der glänzende Schriftzug hat mich dann doch irgendwie angezogen :-P Als ich dann den Klappentext gelesen habe wollte ich es unbedingt sofort lesen und habe es mir gekauft. Es hat dann leider noch ein paar Monate auf meinem SuB gelegen, bevor ich es jetzt endlich gelesen habe und was soll ich sagen? Meine Erwartungen an die Geschichte wurden größtenteils erfüllt. Ich interessiere mich schon etwas  länger für das Thema "Träumen", habe aber bis jetzt noch nie ein Buch darüber gelesen. Doch die Idee von Gooddreams hat mich voll und ganz überzeugt. Am Anfang verlief die Geschichte leider etwas schleppend, aber schon nach kurzer Zeit kam Spannung auf. Diese blieb das ganze Buch über konstant und wurde gegen Ende sogar noch gesteigert. Der Schreibstil der Autorin war etwas gewöhnungsbedürftig, aber gegen Ende hat er mir wirklich gut gefallen und die Geschichte wurde immer flüssiger. Die Figuren waren mir alle sehr sympathisch und wurden gut von  Claudia Pietschmann beschrieben. Die Nebencharaktere waren mir zwar etwas zu flach, aber die vier Hauptcharaktere hatten Tiefe und jeder seine ganz eigene Persönlichkeit. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Charaktere am Anfang durch ihre Träume vorgestellt wurde, obwohl ich erst etwas verwirrt war und die verschiedenen Träumer regelmäßig durcheinander gebracht habe. Ich fand es auch gut, dass  die Autorin zwar eine kleine Liebesgeschichte mit eingebracht hat, diese aber nicht die ganze restliche Handlung überdeckt hat.  Besonders gut hat mir die Idee von einer Art "YouTube" mit Träumen gefallen, weil soziale Netzwerke ja schon heute einen großen Teil des Lebens bestimmen und in dieser Welt nun sogar zu den Träumen der Menschen vorgedrungen sind. Das Ende des Buches kam mir etwas zu plötzlich. Ich finde, dass das Buch noch gut zwanzig Seiten mehr gebraucht hätte, um alle Fragen zu beantworten. So tappt der Leser am Ende immer noch im Dunklen. Die Idee hat mir insgesamt total gut gefallen und auch die Charaktere waren mir sympathisch, wenn auch teilweise etwas flach. Spannung war fast die ganze Zeit vorhanden, aber das Ende kam etwas zu schnell.

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  • Traum und Wirklichkeit!

    GoodDreams

    Lesemama1970

    27. December 2016 um 17:04

    GoodDreams: Wir kaufen deine Träume ist im Juli 2016 von Claudia Pietschmann beim Arena Verlag erschienen.Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, da mich das Cover und der Klappentext sehr angesprochen haben.Klappentext:Leah will nicht mehr träumen. Zu sehr treibt sie die Angst um, nicht in die Realität zurückkehren zu können. Ihr Zwillingsbruder Mika versteht Leah nicht. Er ist Profiträumer und verdiente lange mit seinen Träumen Geld. Geld, das die Geschwister dringend für ihren kranken Vater brauchen. Eines Tages erhält Mika eine anonyme E-Mail und damit die Chance auf 250.000 Dollar: Er soll bei einem geheimen Spiel mitmachen und gegen drei andere Jugendliche antreten. Das Ziel des Spiels? Ungewiss.  Der Startpunkt? Im Traum.  Das Problem: Seit Mika an Schlafstörungen leidet, ist für ihn ans Träumen nicht mehr zu denken. Ihre einzige Chance ist Leah. Sie muss ihre Angst überwinden und in den Traum eines Unbekannten aufbrechen. In einen Traum, der zum Albtraum wird - und der etwas enthüllt, das Leah und die gesamte Menschheit erschüttern wird …Meine Meinung:Eigentlich 3,8 Sterne (3 Sterne zu wenig 4 Sterne etwas zu viel) da das aber nicht geht bekommt es 4 Sterne von Mir.Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen, so das ich dieses Buch unbedingt lesen musste.Zu Beginn der Geschichte hatte ich so meine Schwierigkeiten. Die Geschichte hat mich nicht so mitgerissen wie ich mir das vom Klappentext her gewünscht hätte.Das Buch war für mich ein auf und ab. Manchmal wenig mitreisend dann wieder total spannend.Zum Ende hin wurde das Buch noch sehr spannend, allerdings war es dann fast schon zu schnell beendet.Die Situation der Charaktere, und warum sie sich in dieses Abenteuer begeben, wird am Anfang sehr ausführlich geschildert.Man kann sehr gut die einzelnen Gründe nachvollziehen.In diesem Buch ist träumen nicht immer ungefährlich.Von Machtkämpfen über Zickenkrieg und Eifersucht ist alles dabei.Die menschlichen Schicksale der einzelnen Familien stimmen mich sehr Nachdenklich.Solche Schicksale gibt es leider nicht nur zwischen Buchdeckeln.Ich würde mich freuen wenn es eine Fortsetzung gibt, dass Buch Endet doch sehr plötzlich.Also genug Möglichkeiten für mehr.

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  • Keine Zeit zum Luft holen,die Nerven liegen blank und dabei ist man gefangen in dieser Thematik

    GoodDreams

    aly53

    20. December 2016 um 01:20

    Auf "GoodDreams" habe ich mich sehr gefreut, leider kam immer wieder etwas dazwischen, sonst hätte ich schon längst darüber geschrieben.GoodDreams beschäftigt sich mit einer aktuellen Thematik. Den sozialen Netzwerken.Wie abhängig machen wir uns damit und ist uns eigentlich bewusst, was wir damit alles über uns preisgeben?Ich denke, jeder macht sich so seine eigenen Gedanken darüber, auch wenn man dem letztendlich nicht so viel beimisst.Doch fakt ist, daß wir uns damit verletzlich und angreifbar machen.Doch was erzählt dieses Buch uns darüber?GoodDreams spielt in einer Welt, in der man mit seinen Träumen anhand von Likes Geld verdienen kann.Träume sind ein Teil von uns, sie erzählen von uns und geben unser innerstes preis.Träume sind gut und nicht real oder?Doch was ist, wenn sie völlig anders sind?Im Zentrum steht das Spiel, bei dem man mit seinem Traum einen riesigen Gewinn machen kann.Im Fokus dabei stehen die Ben, Leah, Mika, Yuna und Tayo. Völlig unterschiedliche Menschen, die alle eine Geschichte zu erzählen haben. Sie sind schmerzlich, berühren und zeigen welche Ängste und welches Leid dieses Menschen in ihrem Leben haben. Sie geben ihr innerstes preis und zeigen einfach auch, daß sie Menschen mit Ecken und Kanten sind.Besonders Leah hat mir sehr gut gefallen. Ein zartes , verletzliches Mädchen, das ihren Platz im Leben erst noch finden muss. Doch im Laufe des Buches macht sie eine erstaunliche Entwicklung durch. Die mich nicht nur überrascht, sondern auch sehr gut gefallen hat. Sie entwickelt dabei an Stärke und Mut, das es mich einfach nur umgehauen hat. Sie ist mir immer mehr ans Herz gewachsen und ich habe einfach nur mit ihr mitgezittert und gebangt. Habe Anteil genommen und hätte sie so manches Mal am liebsten in den Arm genommen.Aber auch die anderen Charakteren sind sehr unterschiedlich und facettenreich gestaltet. Ich habe sie nicht alle von Anfang an gemocht, jedoch hat mir ihre Entwicklung gut gefallen und ja , sie wurden immer mehr ein Teil von allem.Am Anfang hatte ich etwas Probleme in das Buch hineinzukommen, da man ziemlich viele Perspektiven erfährt. Das war jedoch von Nöten, um sich ein Bild zu machen.Es dauerte nicht lang und meine Nerven waren aufs äußerste gespannt. es wurde actionreich und auch sehr emotional. Man steckt mitten im Geschehen fest und ist nicht in der Lage sich davon zu lösen.Man möchte weiterkommen, wissen was passiert und klebt einfach nur fest.Jede Zeile ist eine neue Entdeckung und gibt mehr von allem preis. Man weiß nie, was als nächstes passiert und das macht es so spannend und unvorhersehbar.Gerade am Anfang habe ich hin- und herüberlegt wo mich das ganze hinführen sollte.Ich ließ mich darauf ein und immer mehr erschreckende Dinge kamen dabei zutage.Sie haben mir die Luft abgeschnürt und nach Halt suchen lassen.Man kommt dabei kaum zum Luft holen, denn die Spannung nahm immer mehr zu und meine Nerven waren wie Drahtseile gespannt.Es hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen.Insgesamt ist es ein wirklich nervenaufreibendes Buch geworden, das mich wirklich alles vergessen ließ. Dabei wurden auch Wendungen eingewoben, die alles andere in den Schatten stellten.Aber auch die dunkle Seite kommt sehr gut zum Vorschein. Jedoch hätte ich gern mehr über die Hintergründe und die Welt an sich erfahren. Das war mir leider etwas zu wenig.Doch es zeigt auf, wieviel Geheimnisse es gibt und auch die Sehnsüchte, die Ängste und die innere Zerrissenheit sind sehr gut spürbar.Aber auch der zwischenmenschliche Aspekt wurde nicht aus den Augen verloren, was ich sehr gut fand. Romantische Gefühle gibt es dabei jedoch weniger, weil es einfach sehr actionreich zugeht und dafür einfach nicht genug Zeit bleibt.Letztendlich konnte es mich begeistern.Hierbei erfahren wir ziemlich viele Persperktiven, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt. Zumeist jedoch die von Leah, was ihr mehr Raum und Tiefe verschafft.Die Charaktere sind ausdrucksstark, greifbar, einfach lebendig und nehmen völlig für sich ein.Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet.Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten.Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten.Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches.Fazit:Ein gelungenes Jugendbuch, das uns mehr über uns verrät, als es uns klar ist.Ein Spiel bei dem es um mehr geht, als es den Anschein hat.Das Ende - ungewiss.Unheimlich nervenaufreibend, actionhaltig und gefühlvoll.Keine Zeit zum Luft holen, die Nerven liegen blank und dabei ist man vollkommen gefangen in dieser Thematik.Eine klare Leseempfehlung.

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  • Interessante aber langatmige Traumdystopie

    GoodDreams

    ConnyKathsBooks

    02. December 2016 um 12:56

    "Er hatte das Herz des Traums eingesetzt, es pochte - und wartete darauf, gefunden zu werden." (S. 165) Wir kaufen deine Träume - das ist einer der Slogans von GoodDreams, der aktuellen Nr. 1 unter den sozialen Netzwerken. Für jeden Like auf einen bei GoodDreams geposteten Traumfilm gibt es Geld, welches dringend benötigt wird, denn durch eine Energiekrise sind Lebensmittel, Strom und Jobs knapp. Auch Leah und ihr Zwillingsbruder und ehemaliger Profiträumer Mika leben unter ärmlichsten Verhältnissen und brauchend dringend Medizin für ihren kranken Vater. Da erhält Mika unverhofft über GoodDreams eine obskure Einladung zu einem Spiel im Traum, bei dem 250.000 Dollar Gewinn winken. Mika schickt an seiner Stelle seine Schwester Leah ins Rennen, die dort auf 3 andere Kandidaten aus aller Welt trifft. Doch aus dem Spiel wird schon bald tödlicher Ernst und aus dem Traum ein Albtraum. "GoodDreams - Wir kaufen deine Träume" ist ein dystopischer Roman aus der Feder von Claudia Pietschmann. Der Klappentext machte mich richtig neugierig und da ich sowieso großer Dystopiefan bin, freute ich mich auf spannende Unterhaltung, leider vergeblich. Die Grundidee fand ich aber zunächst recht originell. Denn wer würde nicht gern der Regisseur seines eigenen Traums sein, seinem trostlosen Alltag entfliehen, sich in schöne Welten träumen und dort viele Abenteuer erleben. Doch im Roman sind die Träume überlebenswichtig, denn sie bieten die einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen. Kein Wunder, dass GoodDreams mittlerweile das mächtigste Unternehmen der Welt ist. Auch Yuna aus Japan, Ben aus Kalifornien, Tayo aus Namibia und Mika aus Berlin sind Profiträumer bei GoodDreams und posten dort regelmäßig und sehr erfolgreich ihre Traumfilme. Denn jeder von ihnen braucht dringend das Geld, sei es für Medizin oder für ein besseres Leben. Die Einladung zu dem Spiel kommt ihnen da gerade recht, denn mit 250.000 Dollar wären sie all ihre Zukunftssorgen los. Ziel ist es, den sogenannten Zero Point zu erreichen. Doch der Weg dahin wird schwieriger als gedacht, denn die Kandidaten landen zunächst in einer weißen und sterilen Traumstadt, mit weißgekleideten Menschen, die von unheimlichen schwarzen Wächtern mit Silberaugen verfolgt werden und die auch bald den 4 Jugendlichen auf den Fersen sind. Ein faszinierender aber gleichzeitig auch bedrückender Schauplatz. Denn keiner weiß, wie gefährlich die Träume wirklich sind und ob man vielleicht sogar im Traum sterben kann. Vor allem die unerfahrene Leah muss hier bald ihren ganzen Mut und ihre Stärke beweisen, denn sie ist kurzfristig für ihren Bruder Mika eingesprungen und steht vor einer großen Herausforderung. Die klingt zwar alles ganz interessant, doch meins war es nicht. Ich fand die Geschichte viel zu einfach gestrickt, zu langatmig erzählt und ich musste mich eher durchquälen. Es passiert einfach nichts Nennenswertes zwischen Träumen und Aufwachen und wieder Träumen und Aufwachen. Nur sehr allmählich nähern sich die Protagonisten dem Zero Point an, wo der Gamemaster etwas Wichtiges versteckt hat. Wer das ist und was dieser bezweckt, ist frühzeitig klar. Und dass wohl hinter der Fassade von GoodDreams nicht alles korrekt abläuft, ist ebenfalls keine große Überraschung. Hier hätte ich mir gern mehr Tiefgang gewünscht, denn die dystopischen Details und Hintergründe sind nur sehr spärlich gesät, der Berliner Schauplatz in der Realität will irgendwie nicht zum Rest passen und auch der Feind ist nicht wirklich greifbar. Auch die verschiedenen Perspektiven der Kandidaten und des Gamemasters fördern nicht die Spannung. So richtig warm wurde ich mit ihnen allen nicht, im Gegenteil. Von der arroganten Yuna, dem eifersüchtigen Tayo und sogar von Leahs Love-Interest Ben war ich teilweise sogar richtig genervt. Ben benennt Leah z.B. ständig als "süße kleine Alice" und an einer eher traurigen Stelle fand ich das total unmöglich. Auch der Schluss konnte mich nicht zufriedenstellen. Hier geht mir alles eine Spur zu schnell, es gibt ungeklärte Lücken in der Handlung und viele Fragen bleiben offen. Insgesamt kann ich daher "GoodDreams - Wir kaufen deine Träume" nur sehr eingeschränkt empfehlen. Ich hatte mir bedeutend mehr versprochen und vergebe nur knappe 3 Sterne.

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  • Wenn Träume zu Albträumen werden

    GoodDreams

    dieDoreen

    15. October 2016 um 02:16

    "GoodDreams" entspricht der klassischen Dystopie mit leichten SciFi Elementen. Die Idee dahinter fand ich sehr interessant. Man wechselt als Leser zwischen den 4 Hauptcharakteren und der Traumwelt und Wirklichkeit hin und her. Klingt vielleicht verwirrend war es aber eigentlich nicht, man liest sehr schnell aus dem Kontext um wen es sich gerade dreht und in welcherWelt man sich gerade befindet. Die Traumwelt fand ich richtig gut gelungen, diese hatte etwas sehr beklemmendes und auch leicht grusliges. Auch fand ich die Charaktere ganz gut gezeichnet.Eigentlich wird jedes Klischee bedient und man trifft auf die typische Amazone, begegnet dem Sunnyboy und erlebt Abenteuer mit dem Mädchen von nebenan. Hier merkt man deutlich, dass das Buch eher für jüngere Leser bestimmt ist. Dennoch baute sich die Spannung sehr schnell auf und hielt sich durch die Perspektiv- und Realitätenwechsel konstant bis zum Schluss. Mich hat die Idee hinter der Traumwelt fasziniert und ich hätte mir an dieser Stelle deutlich mehr Informationen gewünscht, leider wird dies nur kurz angeschnitten und auch am Ende bleibt man mit einigen offenen Fragen zurück. Wer steckt hinter der Firma GoodDreams? Was sind deren wahre Beweggründe? Wie geht es mit der Firma weiter? Wie ist diese aufgebaut? uswDer Schluss hat mich etwas enttäuscht, ich hatte auf die große Auflösung gehofft und hätte mir ein runderes Ende gewünscht. Ich weiß nicht ob es eventuell noch einen Teil geben wird, Potential ist auf jeden Fall vorhanden. Dennoch gibt es einen Schluss den man auch so hinnehmen kann.Mein Fazit"GoodDreams" war ein durchaus spannendes Jugendbuch, welches allerdings viel Potential verschenkt hat. Ich hätte mir einen etwas ausführlicheren Weltenentwurf gewünscht, denn die Idee hinter der Geschichte hat mir eigentlich sehr gut gefallen.

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  • Rezension zu „GoodDreams – Wir kaufen Deine Träume“ von Claudia Pietschmann

    GoodDreams

    Yvi33

    11. October 2016 um 16:03

    Meine Meinung: Die Autorin führt uns hier in eine Zukunft, in der das Social Network eine neue Dimension erreicht. Der neue Marktführer ist GoodDreams. Auf dieser Plattform laden Träumer ihre Träume hoch und die Leser lassen sich von diesen Träumen inspirieren. Wir lernen verschiedene Träumer auf der ganzen Welt kennen und auch ihr Schicksal. Schnell merkt man, wie schwer das Überleben, der Kauf von Nahrung, Medikamenten usw. geworden ist. Kein Wunder das Träume eine so wichtige Rolle für die Menschen eingenommen haben. Die meisten Träumer sind finanziell darauf angewiesen ihre Träume zu verkaufen, um über die Runden zu kommen. Doch ist das alles so gefahrlos, wie es die Firma GoodDreams allen weiß machen will? Leah zumindest fürchtet sich vor den Träumen, da sie Angst hat, irgendwann nicht mehr aufwachen zu können. Die Autorin hat hier eine fiktive Zukunft erschaffen, die einerseits kaum vorstellbar ist, aber trotzdem den Stellenwert, den Social Media heute schon hat, so gut aufgegriffen und verarbeitet hat, dass man sich sehr gut hinein versetzen kann. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Anfangs war es nicht leicht, den Unterschied zu merken, ob man sich in der realen Geschichte oder gerade in einer Traumwelt befindet. Doch das legt sich mit der Zeit. Das Buch ist überwiegend aus Leah’s Sicht geschrieben, aber es gibt auch kurze Einblicke aus der Sicht der anderen Hauptprotagonisten. Was ich gut fand ist, dass es auch eine Sichtweise eines Unbekannten gibt. Dadurch wird ein großer Spannungsbogen aufgebaut und man merkt, wie die Gefahr immer näher rückt. Die Geschichte nimmt immer mehr Tempo auf, wobei ich gegen Ende, das Gefühl hatte, dass dieses dann doch etwas abrupt kam. Das hätte noch etwas genauer ausgeführt werden können. Die Charaktere sind äußerst unterschiedlich und schwer zu durchschauen. Man muss bei allen erst hinter die Fassade schauen. Jeder von ihnen hat sein eigenes Päckchen zu tragen und gibt sich anders, als er eigentlich ist. Leah’s Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir gut gefallen, da sie langsam mehr Selbstbewusstsein entwickelt. Cover: Das Cover sticht durch die Farben und das Muster sofort ins Auge. Es strahlt etwas virtuelles aus und passt daher gut zur digitalen Welt des Träumens. Fazit: Eine spannende und gefährliche Geschichte über die Welt des Träumens.

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  • Gute 3,5 Sterne für ein gutes Debüt mit einer tollen Grundidee, aber auch Kritikpunkten

    GoodDreams

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    06. October 2016 um 08:15


  • Abenteuerreich! Wer so eine Story noch nicht kennt, wird sie mögen!

    GoodDreams

    nickypaula

    05. October 2016 um 13:08

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ GoodDreams ist ein Einzelband von Claudia Pietschmann und mein erstes Buch von ihr :) Außerdem ist das Buch auch als Hörbuch erschienen. Die Zielgruppe sind 12 - 16 Jährige, doch es kann auch getrost von Älteren gelesen werden :)   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Leah will nicht mehr träumen. Sie hat Angst, nicht in die Realität zurückkehren zu können. Ihr Zwillingsbruder Mika ist Profiträumer und verdiente mit seinen Träumen Geld. Geld, das sie dringend für ihren kranken Vater brauchen. Eines Tages erhält Mika die Chance auf 250.000 Dollar: Er soll bei einem geheimen Spiel mitmachen und gegen drei Jugendliche antreten. Das Problem: Mika leidet an Schlafstörungen. Die einzige Chance ist Leah. Die muss ihre Angst überwinden und in den Traum eines Unbekannten aufbrechen. (Amazon)   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Ehrlich gesagt, hat das Cover selbst mich jetzt nicht so angesprochen. Doch das Buch wurde mir von zwei Freunden empfohlen, die selbst in die Welt von GoodDreams eingetaucht sind. Aus diesem Grund habe ich mich für das Buch entschieden. Als Cover hätte ich jedoch ein Blick in eine Traumwelt spannender gefunden. Nichts desto trotz ist die Idee dahinter erkennbar, auch wenn es mich zuerst nur an eine Diskokugel erinnert hat :)   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Ich hab das Buch aus zwei Perspektiven betrachtet, um es optimal bewerten zu können. Die erste, mit der ich beginnen möchte, ist die, dass man noch nie ein Buch gelesen hat, dass in diese Richtung geht. Die Zweite wird sich dann natürlich darum drehen, dass mir diverse Bücher die Ähnlichkeiten aufweisen, bekannt sind :) Fangen wir aber erst mal damit an: Für jemanden, der eine solche Geschichte noch nie gelesen hat, wird dieses Buch viele Erfahrungen und Überraschungen bereithalten. Leah als erst schwache Protagonistin, entwickelt sich hervorragend und steht für ihre Familie ein. Sie ist bereit, sich ihren Ängsten zu stellen und hat zum Glück ihren Bruder und auch einen Freund, der ihr die nötige "Starthilfe" gibt. Auf ihrer Reise begegnet sie vielen Leuten, erlebt aber auch Situationen, die teilweise schon einen Schlag in den Magen verursachen können. Außerdem gibt es nicht nur in der Traumwelt Probleme, sondern auch in der realen Welt, was Leah einfach sympathischer macht. Ich habe ihren Dad sehr ins Herz geschlossen :) Aber auch ihr Bruder Mika ist zu verstehen, denn es ist nicht einfach die komplette Familie zu ernähren. Das System in der Welt ist recht simpel. Mit Likes kannst du Essen und Medikamente bezahlen. Bekommst du keine oder zu wenige, dann musst du Hungern oder mit ansehen, wie geliebte Menschen sterben. Die ganze Welt hat sich wirklich zu etwas entwickelt, in dem ich nicht leben möchte. Leah hat es also nicht leicht und während sie versucht ihre Ängste zu überwinden und für ihre Familie da zu sein, wird der Leser immer mehr in die Geschichte hineingezogen. Es ist ein locker, leichter Schreibstil, der natürlich auch jugendliche Sprache verwendet, da die Charaktere fast ausschließlich in diese Altersklasse fallen. Wenn ich solch ein Buch das erste Mal gelesen hätte, wäre ich wirklich beeindruckt gewesen und hätte 4,5 Sterne vergeben. Es gab nur hin und wieder Situationen, die ich etwas langatmig fand. Aber alles in allem eine schöne Story, die sich zu lesen lohnt. Aber gut… Kommen wir zur zweiten Perspektive. Inzwischen habe ich einige Bücher gelesen, in denen ähnliche Themen eine Rolle spielen, bzw. dem gleichen Schema folgen. Ich hatte gehofft, durch den spannenden Klappentext und die Empfehlungen irgendwie etwas Neues zu entdecken. Etwas anderes. Aber viele Dinge, die hier geschehen, erinnerten mich gleich wieder an ein anderes Werk und daher kam wenig so überraschend, wie es gedacht war. Dennoch eine tolle Geschichte, mit einer liebenswerten Protagonisten und ausgebauten Nebenfiguren. Das Buch ist hübsch anzusehen und enthält für diejenigen, die so etwas noch gar nicht gelesen haben, viele neue AH-Momente :) Ich werde es daher auf jeden Fall weiterempfehlen können, auch wenn es mich nicht absolut vom Hocker gehauen hat. PS: Falls sich jemand über die 4 von 5 Sterne wundert. Ich selbst hätte dem Buch 3,5 Sterne gegeben, da ich aber auch weiß, wie es mir gegangen wäre, wenn ich noch nichts in die Richtung gelesen hätte, wusste ich, dass meine Bewertung dann höher ausgefallen wäre (4,5 Sterne) Aus diesem Grund habe ich mich für die goldene Mitte entschieden :)   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Abenteuerreich! Wer so eine Story noch nicht kennt, wird sie mögen!   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Allen Jugendlichen ab 12 Jahre :)   Nicky von Nickypaulas Bücherwelt

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  • ein interessantes Zukunftsszenario mit interessanten und tiefgründigen Charakteren

    GoodDreams

    his_and_her_books

    25. September 2016 um 09:55

    Inhalt:In der Zukunft gibt es eine besondere Art, Geld zu verdienen, wo so viele Menschen keine Jobs mehr haben: Ihre Träume bei GoodDreams zu veröffentlichen und für die gesammelten Likes Geld zu erhalten.Mika ist so ein Profiträumer. Doch seit einem Beziehungsdrama kann er nicht mehr schlafen und natürlich nicht träumen. Das Geld für den Vater wird immer knapper und alle Hoffnungen liegen auf seiner Zwillingsschwester Leah.Leah, die große Probleme mit Träumen hat, deren Träume nicht interessant genug sind, um Likes zu kassieren.Als letzte Hoffnung flattert eine Einladung zu einem "Spiel" in Mikas GoodDreams-Postfach und Leah muss für ihn träumen.Doch was hinter der gruseligen weißen Stadt und dem Spiel wirklich steckt, übersteigt die Vorstellung der vier Träumer, die die Challenge angenommen haben.Meinung:Eine Welt, in der bezahlte Träume Realität sind, klang nach einer erfrischend neuen Idee und ich war gespannt auf die Umsetzung.Der Einstieg war nicht ganz einfach. Zunächst bekam ich eine Vielzahl an Träumen präsentiert, die auf GoodDreams gepostet werden. Doch Seite für Seite lernte ich die Figuren besser kennen.Jede von ihnen wurde von Claudia Pietschmann gut ausgearbeitet und ihnen allen wurden gute Hintergründe geliefert, die Challenge anzunehmen. In der Realität haben alle Jugendlichen mit besonderen Problemen zu kämpfen, die ich nur häppchenweise herausfinden konnte, was meine Neugier stets aufrecht hielt.Auch zum Start der Challenge ist noch nicht annähernd klar, worauf die ganze Sache hinauslaufen wird. Zwar streute die Autorin immer wieder eine Ich-erzählende (kursiv gedruckte) Perspektive ein, die verantwortlich zu sein scheint - doch bis zuletzt konnte einfach alles passieren.Eine gewisse Grundspannung ist dadurch stets vorhanden, Spannungsspitzen sind jedoch erst gegen Ende des Buches wirklich zu spüren. Insbesondere die ersten Träume in der Challenge fühlten sich etwas zäh an.Die kleine Lovestory, die Claudia Pietschmann eingeflochten hat, wirkt nicht zu gewollt oder dominant, sondern schmiegt sich herrlich in die Geschichte ein.Der Weltentwurf selbst war wie bereits erwähnt erfrischend neu. Ein neues soziales Medium dominiert das Netz und natürlich gibt es User, die es gut zu nutzen wissen und damit Geld einstreichen.Doch die Gefahren des Social Media Kanals sind auch hier deutlich. Es werden Warnungen ausgesprochen und ignoriert, bis dunkle Pläne ans Licht kommen und zeigen, welche Gefahr auch in GoodDreams steckt.Der Showdown war rasant, die Aufklärung und der Abschluss beinahe zu schnell, ließ mich das Buch aber dennoch beruhigt zuschlagen.Urteil:Mit "GoodDreams - Wir kaufen deine Träume" hat Claudia Pietschmann ein interessantes Zukunftsszenario erschaffen, das mit interessanten und tiefgründigen Charakteren zum Leben erweckt wurde. Intrigen, Beziehungen und ein Kampf ums Überleben runden die Story ab und belohnen das Durchhalten in etwas zäheren Abschnitten. Knappe 4 Bücher für die Profiträumer der Zukunft.©hisandherbooks.de

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  • gut gelungen mit kleinem Mangel an dem gewissen Etwas

    GoodDreams

    summi686

    06. September 2016 um 10:21

    Sehnsüchtig erwartet, heiß ersehnt und voller freudiger Erwartung war dieses Buch. Über Monate hinweg kannte ich das Projekt und konnte es kaum abwarten es endlich in den Händen zu halten. Da wir die Autorin persönlich kennen und wissen dass das hier ihr absolutes Baby ist - und sie so eine Art Schlunzen-Baby ist, war uns das ganze nochmal einen Ticken wichtiger als andere Bücher es sind.Und dann war es endlich da. Es ist sooooooo ein schönes Buch, das Cover ist einfach ein Traum. Es funkelt in den Farben des Regenbogens, das Farbspiel ist wirklich ein Traum. Und wer mich kennt, weiß wie covergeil ich bin und wie wichtig mir das ist.Ich hatte vorab natürlich schon die Leseprobe angefangen, muss aber zugeben dass ich da nicht so richtig reingefunden habe. Die Protagonistin aus den ersten Kapiteln konnte es mir nicht so richtig antun, wir wurden einfach nicht warm miteinander. Auch bei der Story hab ich gehofft dass da noch arg was kommt. Ich wollte einfach nicht meiner lieben Claudia sagen müssen "Dein Buch... das war echt kacke..." - denn auch bei befreundeten Autoren bin ich für meine Ehrlichkeit bekannt.Das Buch hab ich daher etwas zögerlich in die Hand genommen. Voller Spannung auf die Story aber auch mit Angst dass es einfach nicht meine Erwartungen treffen würde.Beim Lesen hab ich dann so ziemlich jede Phase durchlebt, die man als Leser nur haben kann. Es gab Momente in denen ich dachte "Oh man, jetzt bring doch mal bißchen Spannung rein, hier muss doch endlich mal was passieren...", es gab Momente in denen ich mir die Fingernägel abgekaut habe vor Spannung. Da waren die Geschehnisse, die mich Sätze überlesen ließen weil ich sofort wissen wollte wie es weiter ging. Und da gabs auch die Punkte, an denen ich das Buch aus der Hand gelegt habe und gedacht habe "Ich geh lieber schlafen, als hier weiterzulesen." Das klingt im ersten Moment vielleicht gar nicht so positiv, aber wenn man es mit ein wenig Abstand betrachtet ist das doch eigentlich ziemlich gut. Denn dieses Buch hielt mich als Leser in Action. Es veränderte meine Gefühlslage, mein Gemüt und immer wieder meine Sichtweise auf die Dinge.Was ich bis zum Schluss nicht mochte, waren die Charaktere. Leah war mir sympathisch, allerdings zu schnell wandelbar. Sie hat sich völlig "grundlos" plötzlich in einen ganz anderen Menschen verwandelt, was ich nicht so richtig nachvollziehen konnte. Aber ich mag ihren Namen und ich mag im wesentlichen auch ihr Verhalten.Die anderen dagegen waren einfach nicht so mein Fall. Ben war für mich sehr undurchdringlich, irgendwie "nichts". Ich hab einfach keinen Draht zu ihm gefunden. Er war zwar Protagonist, aber dennoch stand er für mich immer irgendwie im Hintergrund.Tayo und Yuna mochte ich überhaupt nicht. Allein die Namen und ihre persönliche Story waren nicht meins, aber auch ihr Verhalten konnte mich nicht umhauen. Das ist hier aber nicht der Autorin geschuldet. Vermutlich sollte es eine Vielfältigkeit in die Geschichte bringen, was auch geschehen ist, aber es ist einfach nicht die Art Charakter die ICH gerne lese.Ebenfalls die Sache mit der weißen Stadt. Wäre sie pink gewesen, wäre sie vermutlich voll mein Ding gewesen, aber weiß ist nicht meine Farbe, und Wächter sind nicht meine bevorzugten Gegner.Aber auch das klingt wieder negativer als es letztlich ist. Denn Fakt ist, dass ich mich jederzeit gut im Geschehen zurecht finden konnte. Die Autorin hat eine Welt geschaffen, in der ich versinken konnte. Ich WAR in der weißen Stadt - ob sie mir nun gefallen hat oder nicht.Und dann wurde es plötzlich rasant. Kaum habe ich die Hälfte des Buches erreicht, wurde es spannend, umwerfend, riskant und ich fühlte mich wie in den Sitz gepresst. Die Ereignisse überschlugen sich, die Seiten flogen nur so dahin und schon war ich durch.Auch wenn das Ende etwas plötzlich kam und ich denke dass man das noch ein wenig ausführlicher zum Abschluss hätte bringen können, sind doch alle offenen Fragen geklärt.Ich mochte den Hintergedanken hinter dem Ende übrigens sehr. Für solche Auflösungen bin ich immer sehr gerne zu haben. Mich hätte allerdings interessiert was genau da nun passiert, das ist mir dann etwas zu kurz gekommen. Kann ich nun aber nicht näher ausführen, ohne das Ende zu verraten, daher lasse ich das :) Dafür dass kein zweiter Band geplant ist, ist das Ende jedenfalls noch ziemlich offen.Alles in allem:Gut geschrieben, tolle Wortwahl, gut durchdachte Handlung, keine überflüssigen Stellen. Auch wenn ich denke dass man sogar NOCH mehr aus der Story hätte rausholen können, so bin ich doch glücklich dieses so heiß ersehnte Buch endlich in den Händen halten zu können und es gelesen zu haben. Ich kann nicht wirklich etwas schlechtes zu dem Buch sagen, aber irgendwo ist da in mir so ein Gefühl dass das i-Tüpfelchen vermisst.Ich gebe GoodDreams 4 Schmetterlinge, weil ich denke dass die Grundgeschichte echt super ist, dass aus dem ganzen aber noch mehr hätte rausgeholt werden können.

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  • Packend!

    GoodDreams

    Fabella

    06. September 2016 um 05:43

    Inhalt:Im Gegensatz zu ihrem Bruder Mika träumt Leah nicht gerne. Viel zu groß ist ihre Angst, nicht mehr in die Realität zurückkehren zu können. Das kann Mika, der als Profiträumer nur als Leviathan bekannt ist und viel Geld mit seinen Träumen verdiente, nicht nachvollziehen. Doch das war nie ein Problem, bis Mika Schlafstörungen bekam und nicht mehr träumen kann. Es ist die einzige Art, Geld zu verdienen für die Familie. Und Geld wird dringend für die Medikamente ihres Vaters benötigt. Als dann die einmalige Chance kommt, an einem Traumspiel teilzunehmen, muss sich Leah zusammenreißen und für Mika antreten. Doch nicht nur, dass sie nicht weiß, wie man als Profiträumer agieren muss, sie muss auch noch vertuschen, dass sie nicht Leviathan ist. Doch sie muss das Spiel nicht allein spielen. Drei weitere Spieler sind dabei und sie merken schnell, dass Leah nicht das ist, was sie vorgibt. Doch erhält sie von unerwarteter Seite Hilfe und nach und nach fügt sie sich in ihre Rolle, bis sie erkennen, dass hier viel mehr als ein Spiel gespielt wird. Und schnell wird klar, dass ihr Leben in Gefahr ist.Meine Meinung:Ein wie ich finde sehr ungewöhnliches Buch. Eine wirklich tolle Idee, mit der hier so gespielt wird und die immer wieder gedreht wird, dass man oft überrascht wird und das Buch gar nicht mehr zur Seite legen möchte, weil man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht, was noch geschieht und was am Ende die Wahrheit sein wird.Fangen wir mal mit der Grundidee an: Träumen gegen Geld ... gut, träumen und Traumaufzeichnungen sind nichts neues. Doch dass man hier ganz gesteuert träumt und dafür Geld erhält, fand ich dagegen schon sehr ideenreich. Denn es klingt doch super ... man stelle sich vor, man würde gern mal surfen und es gibt jemanden, der genau dies in seinen Träumen macht - Ben. Er ist einer der Spieler. Er riskiert in seinen Träumen alles, gibt sich in die größten Gefahren. Und die Zuschauer können den ganzen Nervenkitzel am Monitor erleben, ohne selbst in Gefahr zu kommen ... und dieses Zuschauen ist so beliebt, dass die Träumer damit richtig viel Geld verdienen können, wenn sie gut sind. Doch es birgt auch Gefahren, die .. nun .. das solltet ihr wohl lieber selbst lesen :)Da Mika einer der besten Profiträumer ist, ist es nicht verwunderlich, dass gerade er eine der vier Einladungen erhält. Riskant fand ich jedoch das Manöver, dass  Leah für ihn einspringen soll. Ja, niemand kennt Mikas Gesicht, aber dennoch wird schnell klar, dass Leah, so unerfahren wie sie ist, hier überhaupt keine Chance hat. Auch nicht, mit der ihr zu Seite gestellten Hilfe in Form von Tayo - ein Freund von Mika. Doch diese Hilfe ist trügerisch, denn Tayo wird von den falschen Motiven geleitet und hat immer Angst, beim Träumen von seinemVater entdeckt zu werden. Denn auch das würde schlimme Folgen mit sich bringen. Die zwei weiteren Spieler Ben und Yuna - nun auch diese Beiden sind sehr speziell und in dem was sie tun sicherlich Profis. Doch sind sie Mitspieler oder Gegenspieler? Das Preisgeld ist einfach zu hoch.Immer wieder kann der Leser Momente mit allen Spielern verbringen, sieht, wie sie waren, was sie sind, warum sie handeln wie sie handeln. Diese Abwechslung gefiel mir sehr gut, denn auch das bringt viel Spannung rein und man wird hier und da auch schon mal auf eine falsche Fährte gelockt.Toll fand ich, wie nach und nach die Fäden im Buch zusammen laufen und klar wird, was hinter dem Ganzen steckt und gleichzeitig sich doch noch viel mehr auftut, als man anfänglich dachte. So wird der Hintergrund größer und unglaublicher, als man dachte. Und selbst, wenn man richtig tippte, was es sein könnte, so wird man doch trotzdem noch überrascht von den Wendungen. Und viel zu schnell ist man am Ende des Buches. Einem ganz abgeschlossenem Ende .. und doch .. wer weiß ... :)Fazit:Ein toller Ausflug in eine düstere Zukunft. In eine Welt, wo Träume regieren und die einzige Möglichkeit scheinen, viel Geld zu verdienen. Ein Spiel, das vier ganz unterschiedliche Menschen vereint und verlangt, gemeinsam zu spielen. Obwohl sie nicht einmal wissen, ob sie mit- oder gegeneinander spielen. Und wo man nicht weiß, wer richtig und wer falsch spielt ... ein wirklich spannendes Buch, das ich nicht zur Seite legen mochte.

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