Gestern wurde die Karnevalszeit eröffnet. Pünktlich dazu gab es bei meinem Hörbuchanbieter diesen Krimi, den ich ganz gern gehört habe. Toll gelesen von Stefan Peetz.
Klappentext beschreibt die Eckpunkte der Geschichte ganz gut: „Fassenacht in Mainz, die fünfte Jahreszeit, Ausnahmezustand für Närrinnen und Narrhallesen. Luzia, engagierte Büttenrednerin, möchte für ihr Leben gern in der "Bütt" eines renommierten Karnevalsvereins stehen. Aber trotz aller Bemühungen lässt man sie eiskalt abblitzen. Als sich in einer großen Mainzer Korporation tragische Todesfälle häufen, glaubt jeder an eine Verkettung von unglücklichen Zufällen. Nur der "Fassenachtsreporter" Edgar Frentz ist davon überzeugt, dass hier eine mörderische Hand im Spiel ist. Keiner will ihm glauben, bis schließlich die Kampagne am Rosenmontag ihrem Höhepunkt entgegenstrebt.“
Wer hinter den tragischen Todesfällen steckt, weiß man gleich vom Anfang an, die Motive sind ebenso klar. Das trägt aber zur Minderung der Spannung kaum bei, denn man bleibt bis zum Ende an die Geschichte gefesselt und fragt sich, ob es der Person gelingt, alle, die sie ins Visier genommen hat, unauffällig zu Tode zu führen und wenn ja, wie. Zudem gibt es den Reporter, der die Witterung aufgenommen hat und durchaus zur Klärung der mysteriösen Umstände beitragen kann. Er stellt unangenehme Fragen und nimmt nach dem zweiten Todesfall eigenen Ermittlungen auf. Da ist man gespannt, wohin all seine Bemühungen führen.
Die Fassenacht-Atmosphäre ist fast mit den Händen zu greifen.
Sehr schön, klug und gekonnt wurde die Geschichte erzählt. Ein Genuss, so etwas gibt es heute nicht mehr. Die Geschichte ist aus dem Jahr 2002.
Stefan Peetz hat sehr gut gelesen. Alle Figuren haben ihre eigenen Stimmen. Die Gemütsverfassungen hört man genauso deutlich heraus. Diese Darbietung hat enorm zum Unterhaltungsfaktor beigetragen. Habe ich sehr gern gehört.














