Bienenkönigin

von Claudia Praxmayer 
3,3 Sterne bei17 Bewertungen
Bienenkönigin
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (8):
AvaLovelaces avatar

3,5, Tolles Thema, so für zwischendurch war das Buch toll, kein Highlight aber auch kein Flopp

Kritisch (5):
CorniHolmess avatar

War für mich leider eine ziemliche Enttäuschung...

Alle 17 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Bienenkönigin"

Stirbt sie, stirbst auch du
»In meiner zitternden Handfläche liegt, matt in der Sonne schimmernd, eine nachtschwarze Biene.«
Doch jenes unheimliche Wesen, das Mel eines Tages vor dem Bienenstock im Garten ihrer WG findet, ist keine der samtigen Bienen, die sie so liebt. Ganz im Gegenteil: Es ist eine tödliche Miniatur-Drohne, die es offensichtlich auf ihre lebenden »Artgenossen« abgesehen hat. Nur, wer würde die ohnehin bedrohten Bienenvölker um San Francisco ausrotten wollen? Mel und ihre vier WG-Freunde sind entsetzt und beginnen nachzuforschen. Und ihre Ermittlungen führen sie unversehens mitten hinein in eine hochbrisante Verschwörung ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570165331
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:cbj
Erscheinungsdatum:03.09.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 03.09.2018 bei Der Hörverlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Lales avatar
    Lalevor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Eine Geschichte mit Potenzial, deren Umsetzung mich nicht komplett überzeugen konnte.
    Mit Potenzial, aber auch einigen Schwachstellen

    Inhalt:

    Gemeinsam mit ihren vier Mitbewohnern wohnt Mel in einer Community in einem alten Haus. Das was sie an diesem Ort am meisten mag, sind die Bienen - zu denen sie eine besondere Gabe hat. 
    Doch eines Tages entdeckt sie inmitten ihres Schwarms eine kleine tödliche Miniatur-Drohne. Diese seltsame Gerät lässt das Mädchen nicht mehr los, sodass sie beginnt nachzuforschen. Dabei gerät sie in eine geheimnisvolle Verschwörung...

    Meine Meinung: 

    Eine Geschichte mit Potenzial, deren Umsetzung mich nicht komplett überzeugen konnte.

    Mel lebt gemeinsam mit vier anderen jungen Erwachsenen in einer Community in einer alten Villa. Während die anderen sich auf ihr Studium konzentrieren und arbeiten, hat Mel ein Jahr lang herauszufinden, was sie wirklich will. Vorübergehend kocht sie für die Bewohner des Hauses und kümmert sich im Garten um die Bienen, zu denen sie eine Affinität hat. Dich als sie eines Tages eine seltsame Entdeckung - eine Drohne befand sich mitten unter den Bienen. Darauffolgenden kommt es zu einigen ungewöhnlichen Ereignissen und Mel setzt alles daran, Licht ins Dunkle zu bringen. Doch dabei wie es gefährlich als zunächst vermutet...

    „Die Bienenkönigin“ erzählt eine Geschichte aus dem Bereich Jugendthriller, aber meiner Meinung nach hat diese Geschichte wenig Thriller-haftiges an sich, bis auf die Entwicklung kurz vor Schluss. Doch ausgenommen dessen, ist es für mich eher eine Art Krimi oder auch Unterhaltungsliteratur, wobei ich aber auch ganz gleich zugebe, dass ich mich mit den Kriterien, wann ein Krimi zum Thriller wird und wo die Grenze zwischen Jugendthiller und Thriller ist, nicht wirklich auskenne.  

    Die Protagonistin Mel ist an sich erstmal eine sympathische und für den Leser gut nachvollziehbare Person, die das Dilemma zwischen arbeiten gehen wollen und der Unsicherheit, was sie machen möchte, verkörpert. Vorerst bekocht die die Community und kümmert sich um die Bienen. Ihre Charaktergestaltung fand ich als Leser sehr spannend, da sie einerseits sehr zurückhaltend ist und eher weniger aus sicher herauskommt, andererseits aber auch sehr temperamentvoll und ordentlich auf den Tisch hauen kann. Manchmal konnte man Leser gut in sie hinein schauen und ihr Innenleben betrachten und dann gab es wieder Seiten, in denen eine Art Mauer zwischen Mel und dem Leser aufgebaut war, sodass man nur erahnen konnte, was in ihr vorging.

    Eine ähnliche Diskrepanz habe ich auch bei den anderen Figuren erleben können, manchmal drang etwas über die ans Licht und man konnte sie kennen lernen, dann wiederum waren auch die Situationen, wo sie sich widersprüchlich zu vorherigen Beschreibungen verhielten und es dadurch auch zu einer Art Distanz des Lesers von den Figuren kam.

    Deshalb konnte ich viele Entwicklungen nur mäßig gut nachvollziehen, insbesondere die Beziehung zwischen Mel und Oliver passierte ziemlich schnell und war teilweise nicht ganz nachvollziehbar für mich. Gut fand ich, dass nicht alles reibungslos abgelaufen ist, sondern das es Auf und Ab‘s - wie in der Realität auch - gab. Es gab Höhe- und Tiefpunkte, Wendepunkte sowie Situationen des Verrats, aber auch der innigen Gefühle.

    Die Idee an sich finde ich gut, auch den Aspekt des Lebens in einer Community empfinde ich als sehr einfallsreich. Ebenso gefällt mir, dass Mel noch nicht genau wusste, was sie machen wollte - da auch das ein häufiges Phänomen heutzutage ist. Im Verlauf der Handlung war eine deutliche Entwicklung der Hauptpersonen zu bemerken, wobei aber nicht alles thematisiert wurde - also viel Raum zum selber fantasieren blieb.


    Fazit:
    Der Geschichte liegt einer guten Grundidee vor, die an einigen Stellen aber noch etwas an Spannung, Tiefe und Überzeugung bedarf. An den Figuren wurde bereits gut angesetzt. Die Geschichte hat Potenzial, passt für mich allerdings nicht in das Genre Jugendthriller.
    Demzufolge empfehle ich dieses Buch Jugendlichen, die für dieses Thema ein gewisses Interesse und Geduld mitbringen.

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    CorniHolmess avatar
    CorniHolmesvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: War für mich leider eine ziemliche Enttäuschung...
    Schade, war leider nichts für mich

    Cover und Klappentext konnten meine Neugier sofort wecken. Jugendthriller lese ich immer wahnsinnig gerne, daher war ich schon richtig gespannt, was mich in „Bienenkönigin“ wohl erwarten wird.


    Mel besitzt eine besondere Verbindung zu Bienen. Sie liebt diese samtigen kleinen Tierchen über alles und kann sogar über einen besonderen Gesang mit ihnen kommunizieren. Ihre WG-Freunde haben Mel daher auch den Spitznamen Bienenkönigin verpasst. Jeden Tag stattet Mel ihrem geliebten Bienenstock im Garten der WG ihren Besuch ab. Als sie dort eines Tages eine schwarze kleine Miniatur-Drohne entdeckt, ist die junge Frau entsetzt. Was hat es mit der Drohne auf sich? Verfolgt tatsächlich jemand um San Francisco den Plan, die lebenden Bienenvölker auszurotten und sie durch Roboter-Bienen zu ersetzen? Mel und ihre WG-Freunde beginnen nachzuforschen und begeben sich durch ihre Ermittlungen in große Gefahr...


    Hm, ja, anscheinend waren meine Erwartungen an das Buch zu hoch. Ich kann mich ja meistens auf meinen guten Riecher bei meiner Bücherauswahl verlassen, hier aber hat er mich leider im Stich gelassen. Mir hat „Bienenkönigin“ nicht so wirklich gut gefallen. Als einen Thriller würde ich das Buch auch nicht bezeichnen, für mich hielt sich die Spannung doch sehr grenzen.


    Mir plätscherte bereits der Anfang der Handlung zu gemächlich dahin. Aber gut, dachte ich, manche Bücher brauchen eben manchmal ein bisschen, ehe sie so richtig Fahrt aufnehmen und Spannung aufbauen. Ich hegte daher die große Hoffnung, dass das Buch noch spannender werden würde. Schließlich soll es sich bei diesem ja um einen Jugendthriller handeln.

    Leider blieb das Buch für mich durchweg ziemlich langweilig. Es ist natürlich immer Geschmackssache, andere werden die Geschichte vielleicht als aufregender empfinden – mich jedenfalls konnte sie nur mäßig begeistern. Zu Ende gelesen habe ich das Buch aber dennoch. Mich muss ein Buch schon wirklich sehr enttäuschen, ehe ich es abbreche. So schlimm war es hier dann zum Glück doch nicht.


    Kommen wir mal zu den Punkten, die mir gut gefallen haben. Als erstes muss ich den Schreibstil der Autorin loben. Claudia Praxmayer zeigt mit diesem Buch, dass sie das Zeug zum Schreiben hat. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und locker-leicht. Er liest sich richtig angenehm, was dann auch dazu geführt hat, dass ich das Buch doch recht schnell beenden konnte.


    Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir die Protagonistin Mel. Diese wurde in meinen Augen sehr gut ausgearbeitet. Sie ist ein richtiger Sympathieträger, sodass man sie als Leser sofort ins Herz schließen muss.


    Die Nebencharaktere dagegen konnten mich nicht überzeugen. Sie sind sehr blass und austauschbar. Ein Charakter, der noch ein bisschen facettenreicher ist, ist Coco, eine Mitbewohnerin der WG. Coco ist sehr temperamentvoll und aufbrausend, sie hat mir von allen Nebenfiguren noch mit am besten gefallen. Aber sonst? Ich weiß jetzt schon, dass mir die meisten Charaktere nicht sehr lange im Gedächtnis bleiben werden.


    Mel dagegen ist eine starke Persönlichkeit. Man spürt sofort, was für eine besondere Beziehung sie zu den Bienen hat und wie wichtig ihr diese sind. Über die Bienen erfährt man hier eine Menge und da ich mich mit diesen kaum auskenne, habe ich sehr viel neues Wissen über diese besonderen Insekten mitnehmen können. Mir war es stellenweise aber schon fast zu viel an Informationen, sodass mich einige Szenen im Buch etwas gelangweilt haben.

    Ebenfalls etwas ermüdend fand ich die vielen Beschreibungen über das Kochen. Mel ist eine begeisterte Köchin, ihr Job in der WG ist es auch, für das Essen zu sorgen. Wer gerne kocht, der wird hier ganz auf seine Kosten kommen, da sehr viele Gerichte plus deren Zubereitungen beschrieben werden. Ich interessiere mich leider so gut wie gar nicht fürs Kochen – ich lasse mich lieber bekochen. ;)


    Das Thema des Buches, das Bienensterben, halte ich für sehr wichtig, man spürt beim Lesen auch deutlich, wie sehr der Autorin dieses Thema am Herzen liegt. Es wird einem klar vor Augen geführt, wie bedeutsam die Bienen für uns sind und das ihre Arbeit nicht von der Technik übernommen werden kann. Die Umsetzung dieses Aspektes hat mir recht gut gefallen, nur kamen auch da wieder Punkte hinzu, die mich gestört haben. Die Mischung aus Realität und Fantasy hat für mich hier einfach nicht gepasst. Zumindest habe ich Mels Gabe als ziemlich unrealistisch empfunden. Sie kann mit den Bienen reden, in einer Art Singsang. Auf mich hat dieses Singen schon wie Superkräfte gewirkt. Wie gesagt, mit Bienen kenne ich mich kaum aus, vielleicht gibt es ja tatsächlich Menschen, die so eine besondere Bindung zu diesen Insekten haben. Da habe ich bisher noch nicht recherchiert. Vorstellen, dass so etwas wirklich möglich ist, kann ich es mir aber irgendwie nicht.


    Was für mich ebenfalls nicht so stimmig war, ist die Liebesgeschichte, die hier mit eingebaut wurde. Die hat für mich in die Handlung nicht so wirklich reingepasst und wurde in meinen Augen auch eher mäßig gut ausgearbeitet.


    Fazit: Meinen Geschmack konnte das Buch letztendlich nicht treffen. Mit am meisten gestört haben mich die fehlenden Thriller-Elemente. Spannung habe ich hier wirklich vergebens gesucht. Auch passieren tut hier eigentlich recht wenig. Ich war nach Beenden des Buches fast schon erstaunt, dass das Buch wirklich über 300 Seiten umfasst. Echt schade, für mich war „Bienenkönigin“ leider eine ziemliche Enttäuschung. Positiv anzumerken sind der Schreibstil, dieser ist wirklich toll. Auch das Setting, Kalifornien/USA, konnte mich begeistern. Aber sonst? Da konnte auch die sympathische Protagonistin nicht mehr das Steuer herumreißen. Andere wird das Buch hoffentlich mehr begeistern können als mich - bei mir reicht es leider nur für 2 von 5 Sternen.

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    jaylinns avatar
    jaylinnvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Wer ein gutes Buch über das Bienensterben und seine Auswirkungen lesen möchte, sollte zu Maja Lunde und der Geschichte der Bienen greifen.
    Keine Leseempfehlung

    Allgemeines:

    Bienenkönigin ist am 03.09.2018 als gebundenes Buch bei cbj Jugendbücher erschienen. Claudia Praxmayers Thriller hat 352 Seiten und wird ab einem Lesealter von 14 Jahren empfohlen.

    Innerhalb des Buches findet ihr immer wieder kleine Bienen. Eine schöne Gestaltung, die beim Lesen Freude bereitet.

    Inhalt:

    „Doch jenes unheimliche Wesen, das Mel eines Tages vor dem Bienenstock im Garten ihrer WG findet, ist keine der samtigen Bienen, die sie so liebt. Ganz im Gegenteil: Es ist eine tödliche Miniatur-Drohne, die es offensichtlich auf ihre lebenden »Artgenossen« abgesehen hat. Nur, wer würde die ohnehin bedrohten Bienenvölker um San Francisco ausrotten wollen? Mel und ihre vier WG-Freunde sind entsetzt und beginnen nachzuforschen. Und ihre Ermittlungen führen sie unversehens mitten hinein in eine hochbrisante Verschwörung …“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

    Meine Meinung:

    „Wo ist er denn?“

    „Wer?“

    „Na, der Holzhammer?

    „Wofür brauchen wir den denn?“

    „Naja, für die Rezension von Bienenkönigin…“

    „Aber reicht da nicht der moralische Zeigefinger?“

    „Meinst du? Ich bin mir da etwas unsicher. Aber wenn du ihn gerade zur Hand hast, her damit!“

    Die obenstehende Unterhaltung soll beispielhaft für die Gedanken stehen, die mir während und nach der Lektüre von Bienenkönigin durch den Kopf gegangen sind. Zunächst war mir das gar nicht so bewusst. Aber mit fortschreitender Handlung wurde es immer deutlicher. Für alle Leser, die sich bisher nicht mit der Thematik des Bienensterbens auseinandergesetzt haben, wird in diesem Buch nicht nur der moralische Zeigefinger herausgeholt.

    „Das Thema ökologische Warnung ist Alans großes Anliegen. Und ich muss ihm recht geben – die Menschen können nicht einfach die Welt weiter mit Pestiziden vergiften und mit Monokulturen zupflastern und dann glauben, die Lösung würde in der Zucht einer Art Superbiene liegen. Einer Biene, die besser zurechtkommt mit dem ökologischen Desaster, das die Menschen kreieren. Falscher Ansatz.“ (S. 71)

    Dank Protagonistin Mel wird in diesem Zitat sehr deutlich, dass die Menschen momentan einen falschen Ansatz verfolgen und das dringend geändert werden sollte. Anfangs empfand ich das als kaum störend, schnell wurde es jedoch beinahe unerträglich. Ja, Jugendliteratur soll und darf dazu anregen, Meinungen zu bilden und zu überdenken. Aber das ist keine Anregung mehr, das ist der moralische Zeigefinger und ein großes „DU MUSST“. Ich hätte mir eine viel subtilere Einflechtung der Thematik gewünscht, um bei der Zielgruppe der Jugendlichen eben wirkliches Interesse, das tiefergehend ist, zu erschaffen.

    Auch die Handlung des Buches kann nicht über diesen Umstand hinwegtrösten. Es fehlt ihr an allen Ecken und Enden an Glaubhaftigkeit. Sie wirkt wie ein Grundgerüst, in das das Bienensterben eingepfercht worden ist. So, als ob jemand unbedingt über diese Thematik schreiben wollte, die Story aber schlicht und ergreifend nicht ausreichend ausgebaut worden ist, um das Ganze in einen spannenden Jugendthriller zu verpacken.

    In Ansätzen ist alles da. In Ansätzen fand ich das Buch auch gut. Bedauerlicherweise wurde nichts von dem, was begonnen worden ist, ausgebaut. Ein Beispiel dafür ist Protagonistin Mel, die eine besondere Fähigkeit im Umgang mit Bienen hat. Innerhalb der Geschichte verschlechtert sich ihr Zustand, ähnlich wie der der Bienen, ins Extreme.

    „Gott sei Dank, denn ich bin so durstig, dass mir die Zunge förmlich am Gaumen klebt.“ (S. 202)

    „Bleierne Müdigkeit nagelt mich auf den Stuhl.“ (S. 268)

    Eigentlich ein kluger Kniff. Aber ob das gewollt ist oder nicht, wird nicht aufgelöst. Es wird auch nicht erwähnt, ob sich ihr Zustand – zusammen mit dem der Bienen – verändert oder verbessert. Bei Mel besteht alles nur aus Extremen. Ich muss sagen, dass es zuweilen anstrengend war, ihr innerhalb der Geschichte zu folgen.

    Insgesamt bleibt die spannend angekündigte Handlung flach und vorhersehbar. Natürlich wird der ein oder andere nun sagen, dass es ein Jugendbuch ist. Aber hey, Jugendbücher, die sich an Leser ab 14 Jahren richten, können und sollten eine tiefergehende Handlung haben als Bienenkönigin. Und wenn wir uns mal in der literarischen Landschaft oder auch nur auf meinem Blog umschauen, dann haben viele Jugendbücher das auch.

    „Warum halten wir kleine Wesen wie Bienen für selbstverständlich? Müssen sie wirklich erst verschwinden, damit wir verstehen, wie wichtig sie für unser Überleben sind?“ (S. 73)

    Mit meiner Meinung stehe ich nicht allein da. Trotzdem war ich verwundert, dass das Buch vielerorts mit vier Sternen bewertet wird. Wieso bewertet man ein Buch mit vier Sternen und gibt der Rezension dann Titel, in denen deutlich wird, dass gravierende Schwächen in der Umsetzung bestehen?  Ich denke, bei einer solchen Wertung kann man gar nicht vier Sterne geben. Oder rezensiert man nicht ehrlich? Ein Phänomen, das ich leider immer häufiger beobachte.

    Fazit:

    Wer ein wirklich gutes Buch über das Bienensterben und seine Auswirkungen lesen möchte, sollte zu Maja Lunde und ihrer Geschichte der Bienen greifen.

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    Meritamuns avatar
    Meritamunvor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Tolle Idee mit einer zu schwachen Umsetzung. Den Figuren und der Handlung fehlt sehr viel Tiefe
    Tolle Idee mit einer zu schwachen Umsetzung

    Inhalt:

    Mel liebt Bienen über alles und ist besonders stolz auf den Bienenstock im Garten ihrer WG. Doch eines Tages findet sie vor dem Stock eine schwarze Drohne, die darauf programmiert ist, Bienenvölker gezielt auszurotten. Mel und ihre Mitbewohner beginnen Nachforschungen anzustellen und decken dabei eine brisante Verschwörung auf, die die Welt ins Chaos stürzen könnte.


    Cover:

    Das Cover gefällt mir unheimlich gut. Es ist sehr reduziert, aber bildet trotzdem einen richtigen Blickfang. Durch den schwarzen Hintergrund kommen die Bienen auf den honiggelben Kreisen perfekt zur Geltung.


    Meinung:

    Claudia Praxmayer hat sich für ihren Jugendthriller „Bienenkönigin“ ein aktuelles und hochbrisantes Thema ausgesucht. Die Idee, das weltweite Bienensterben in den Fokus des Buches zu rücken, hat mich im Vorfeld sehr neugierig gemacht. Jedoch kann das Buch bei genauer Betrachtung nicht alles halten, was es verspricht.


    Der Schreibstil ist leicht, temporeich und äußerst angenehm zu lesen. Die Thrillerelemente fügen sich harmonisch in das Gesamtkonzept ein und schaffen einen tollen Spannungsbogen. Claudia Praxmayer schafft es, den Leser zu unterhalten, aber auch gleichzeitig zum Nachdenken anzuregen. Selbst nach dem Lesen des Buches hat man das Bedürfnis, sich näher mit Bienen und den futuristischen Bestäubungsdrohnen zu beschäftigen. Denn was zunächst nur wie Fiktion klingt, ist wirklich schon weltweit in Planung. Diese erschreckende Erkenntnis lässt die Handlung noch glaubwürdiger wirken und man fragt sich zwangsläufig selbst, was man gegen diese Zukunftsvision tun kann. Möchten wir wirklich Bienen durch technische Kopien ersetzen und ist das wirklich die Lösung des Problems?

    Dennoch fehlt mir für die Brisanz der Thematik der nötige Tiefgang. Das Bienensterben wird zwar als dramatisch und katastrophal beschrieben, aber insgesamt zu oberflächlich behandelt. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass die Liebesgeschichte einen höheren Stellenwert als das zentrale Leitmotiv des Buches einnimmt. Ich habe das Gefühl, dass einfach zu viele Informationen über die Bienen dem hohen Erzähltempo zum Opfer gefallen sind.


    Auch die Ausarbeitung der Charaktere ist leider nicht komplett gelungen. Mel ist eine sehr sympathische Protagonistin, die dem Leser schnell ans Herz wächst. Ihre Liebe zu den Bienen kann man gut verstehen und man kann sich auch sehr schön in sie hineinversetzen. Mel geht ohne zu zögern über ihre Grenzen hinaus, um die Insekten vor der Ausrottung zu beschützen. Sie ist eine starke Frau, die für ihre Prinzipien kämpft.

    Was bei Mels Gestaltung alles richtig gemacht wurde, habe ich bei den anderen Figuren schmerzlich vermisst. Sie bleiben alle extrem blass und austauschbar. Niemand ist mir nachträglich wirklich im Gedächtnis geblieben.


    Fazit:

    „Bienenkönigin“ ist ein interessanter Jugendthriller, der mit seiner Grundidee punktet, aber in der Umsetzung leider schwächelt. Mit ein paar Seiten mehr und einem weniger gehetzten Vorantreiben des Plots hätte die Autorin für mehr Tiefe sorgen können. Dennoch hat mich „Bienenkönigin“ gut unterhalten und ich vergebe insgesamt 3 Ananas.

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    Buecherratte_Svetlanas avatar
    Buecherratte_Svetlanavor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Wow! Ich hätte nie gedacht, dass mich dieses Buch so vom Hocker haut!
    Ein etwas anderer Jugendbuch-Thriller

    Bei ,,Thriller´´ denke ich immer sofort an Morde, viel Blut, Gemetzel. Das ist hier bei der ,,Bienenkönigin´´ von Claudia Praxmayer überhaupt nicht so der Fall - aber das ist gut! Sie hat ein unglaublich gut geschriebenes und spannendes Buch mit hochaktueller Thematik für Jugendliche entwickelt.
    Ich gebe zu, als ich das Buch das erste Mal sah fand ich es gar nicht ansprechend. Ich mag nichts was krabbelt, fliegt oder summt. Aber zum Glück habe ich das Buch trotzdem gelesen. Es entwickelte sich schnell zu einer meiner Favoriten des Jahres.

    Worum geht es?
    Mel hat schon immer eine ganz besondere Verbindung zu Bienen. Eines der schönsten Dinge für sie, sind die Bienen in ihrem Garten. Oft singt sie mit ihnen.
    Als sie eines Tages ihre geliebten Bienen in Aufruhr erlebt, erschrickt sie. Da liegt eine tote schwarze Biene im Astloch! Bei genauerem Hinschauen aber, entdeckt sie, dass diese ,,Biene´´ gar keine ist, sondern eine Drohne. Aber aus welchem Grunde ist sie gekommen? Bei weiteren Recherchen ihrerseits und der Hilfe ihrer Freunde decken sie nach und nach eine perfide Machenschaft auf. Sollen diese Drohnen etwa die Bienen auslöschen? Aber warum denn nur?

    Schreibstil und Gestaltung:
    Ich konnte die Geschichte sehr sehr schnell lesen, da die Autorin mit Worten umgehen kann. Das Buch ist flüssig geschrieben. Nicht ohne Grund schaffte ich es fast das ganze Buch an einem Tag zu lesen! Es ist einfach fesselnd geschrieben. Man möchte einfach wissen wie es weitergeht.
    Am Anfang gab ich ja bereits zu, dass das Cover nicht zu meinen Liebsten zählt. Im Nachhinein kann ich aber sagen, dass es einfach passt. Es ist schlicht, aber trotzdem auf den Punkt gebracht. Im Mittelpunkt stehen Bienen. Zudem muss ein Thriller nicht farbenfroh sein, meiner Meinung nach. Es ist stimmig und passt einfach.

    Meine Gefühlswelt:
    Das Buch zog mich sofort in seinen Bann. Ich mochte die Thematik, den Schreibstil und die Figuren. Alles perfekt aufeinander abgestimmt.
    Zudem ist das Thema hochaktuell und brisant.
    Das Bienensterben ist kein Hirngespinst mehr und leider in greifbarer Nähe. Durch diese Geschichte wird dem Jugendlichen die Lage noch einmal näher gebracht und vielleicht auch dem Einen oder Anderen die Augen geöffnet. Claudia Praxmayer schafft es, ein schwieriges Thema symphatisch rüberzubringen. Es ist ihr gelungen auch bei mir ein Umdenken zu bewirken. So einiges muss sich ändern. Eine Welt die nur von Technologie bestimmt wird, ist doch auch nicht die Idealwelt, oder? Das ist auch noch einmal ein Punkt in diesem Thriller. Die verschiedenen Freunde im Beehive vertreten unterschiedliche Ansichten zum Thema und geben die Realität sehr gelungen wieder.
    Was mir ebenfalls ausgesprochen gut gefiel, waren die Kochkünste von Mel. Immer wieder entlockte sie meinen Hunger mit ihren tollen Rezepten. Generell handelte es viel von Nachhaltigkeit und Eigenanbau. Mal etwas ganz anderes!

    Fazit:
    Ein absolutes Fünf-Sterne-Buch! Hier stimmte alles. Von Schreibstil bis Thematik bis hin zu den Protagonisten.
    Ihr solltet euch das Buch unbedingt mal anschauen!
    Überhaupt nicht langweilig!

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    PagesofPaddys avatar
    PagesofPaddyvor 15 Tagen
    Leider nichts für mich

    Ein Buch über Bienen, dazu ein Thriller, klag für mich wie eine gute Idee. Da ich damals von „Die Geschichte der Bienen“ doch eher enttäuscht war, wollte ich dem, an sich, interessanten Thema noch eine Chance geben. Leider konnte mich auch dieses Bienenbuch nicht überzeugen. Das Buch wird auf dem Cover als „Thriller“ beworben. Leider ist dieser „Thriller“ nicht mal ein Thrillerchen. Spannung sucht man vergebens und so summt und brummt die Geschichte Seite für Seite vor sich hin ohne wirklich spannend zu werden. Es fehlt einfach dieser Punkt wo die Geschichte an Fahrt aufnimmt. So wird viel erzählt und erzählt aber irgendwie scheint das alles zu nichts zu führen. Dazu kommt, das die Figuren leider wenig sympathisch sind und die Heldin in dieser Bienengeschichte eben keine kleine, schlaue Biene Maja ist, sondern einfach eine ziemlich komische Person. Sie kann nämlich ihre Superkräfte aktivieren und „singt“ mit Bienen. Was sich kurios anhört ist es auch. Als ich das so gelesen hab musste ich zum einen schmunzeln und zum anderen den Kopf schütteln. Mit Bienen reden bzw. durch einen von Oma gelernten Singsang mit Bienen zu kommunizieren ist halt schon echt ziemlich...nennen wir es mal originell (aber leider in einer komischen Art und Weise). Erschwerend kommt hinzu, dass in diesem Buch einfach zu wenig passiert. Gefühlt wird ständig gekocht (ein paar gute Rezeptideen gibt’s) und über Bienen und böse Bienenbots (Beebots) diskutiert ohne das groß was passiert. 
    Dass das Thema der Autorin wichtig ist merkt man schnell. Und das muss man dem Buch auch anrechnen. Es versucht sich mit dem Thema gut auseinander zu setzten aber steht sich selbst im Weg. Die Geschichte ist in großen Teilen zu anspruchslos und ihr fehlt der nötige Biss. Viel zu selten schafft es die Geschichte zu überzeugen. Schade. Das Claudia Praxmayer schreiben kann merkt man durchgängig.  Ich mochte ihren Stil und bin gespannt auf ihre nächsten Projekte. Leider hilft das bei der Geschichte nicht weiter. Hier wäre so viel mehr drin gewesen. ‑
    FAZIT UND BEWERTUNG
    Sicherlich gibt es schlechtere Bücher aber trotzdem passt hier, für mich, wenig zusammen. Die Geschichte ist dröge, die Figuren eher unsympathisch und das „Bienensingen“, darüber bin ich immer noch nicht weg. 
    Kein Abgesang aber eine vertane Chance ein Bienenbuch zu schreiben was mich überzeugt.

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    Knigaljubs avatar
    Knigaljubvor 18 Tagen
    Wichtige Thematik, aber...

    Thriller – bei dieser Einordnung erwarte ich selbst für ein Jugendbuch irgendwie mehr bzw. etwas anderes als das, was hier geboten wird.

    Zum Inhalt:
    Mel, die „Bienenflüsterin‟, lebt mit einigen Bekannten in einem alten Haus in einer Wohngemeinschaft – mit eigenem Garten, wo sich neben dem selbst angebauten Obst und Gemüse und den Hühnern auch einige Bienen niedergelassen haben. Es gibt ein paar Flashbacks in Mels Kindheit, durch die deutlich wird, woher sie ihre Affinität für Bienen hat. Die eigentliche Geschichte handelt aber davon, dass Mel eines Tages neben ihrem Bienenstock etwas findet, das wie eine schwarze Biene aussieht, sich aber als eine Minidrohne entpuppt. Mel und ihre Mitbewohner machen sich auf die Suche nach der Herkunft und dem Zweck dieser Drohnen...

    Meine Meinung:
    Dieses Cover! Diese Thematik! Das war mal wieder ein Jugendbuch, das ich unbedingt lesen wollte. Leider hat mir die Geschichte dann insgesamt nicht so viel Freude bereitet wie erhofft. Bereits nach einigen Seiten war klar, dass ich mit dem Schreibstil nicht so ganz warm werden würde – was möglicherweise daran lag, das mir der eine oder andere Satz etwas abgedroschen/klischeehaft vorkam. Hinzu kam, dass Mel permanent (natürlich vegetarisch) kocht und ein extremes Ökoleben führt, was ich insgesamt zwar erstrebenswert und gut finde, aber hier war es mir einfach ein bisschen zu „aufgesetzt‟ auf die Geschichte – als ob die Autorin nebenbei ein wenig Werbung machen wollte; zum Beispiel für veganen Schokopudding, dem man ja überhaupt nicht anmerkt, dass er aus Tofu ist… (tut man meiner Meinung nach wirklich nicht, aber musste das denn auch noch mit hier hinein?). Wenn Mel nicht gerade kocht, mit ihrem Mitbewohner anbändelt oder bei den Bienen Zeit verbringt, ist sie auf der Suche nach sich selbst oder besser gesagt dem, was sie beruflich machen möchte. Das hätte jetzt für mich auch nicht unbedingt hinein gemusst, aber erhöht vielleicht das Identifikationspotential mit der Hauptfigur – zumindest, wenn man ebenfalls Mitte 20 ist. Das Buch ist aber ein Jugendbuch ab 14 und auch vom Schreibstil her eher als solches einzuordnen. Wenn die Bewohner des Hauses nicht das Leben junger Erwachsener (inklusive Sex mit Mitbewohnern) führen würden, würde ich sogar sagen, dass es schon (oder nur) für eher jüngere Leser ab 12 geeignet ist. So hingegen weiß ich leider nicht recht, wem ich es empfehlen kann.
    Außerdem würde ich es nicht als Thriller bewerben. Es wird zwar gerade zum Ende hin spannend und ein bisschen gruselig, aber es nehmen doch viele andere Themen ebenfalls einen gewissen Raum ein und ich bin jetzt nicht atemlos von einer zur nächsten Seite gesprungen…
    Was ich dennoch schön fand: Die Freundschaft der sehr unterschiedlichen Hausbewohner spielt eine wesentliche Rolle und wurde ganz nett beschrieben. Außerdem waren die Grundidee und die Auflösung der Geschichte innovativ und interessant (auch, wenn es mir dann etwas zu mystisch wurde). Und (das Wichtigste): man macht sich anschließend über ein sehr wichtiges Thema (das Bienensterben) Gedanken – was wirklich nicht jedes Buch schafft.

    Fazit:
    Leider kein atemberaubender Thriller und auch stilistisch nicht herausragend, aber eine Geschichte, in der ein wichtiges Thema aufgegriffen wird und die deshalb zum Nachdenken anregt.

    Kommentare: 2
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    MamiAusLiebes avatar
    MamiAusLiebevor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Buch mit großer Botschaft!
    Ein Jugendbuch Thriller mit einer wichtigen Botschaft!

    Worum es geht:
    Mel gründet mit ein paar anderen Leuten eine "Community" um gleichberechtigt und unvoreingenommen zusammen zu leben. Alle sind sehr der Natur und Landwirtschaft verbunden. Allen voran die Hauptperson Mel, welche ein besonderes Händchen für Bienen hat. Eines Tages findet sie eine Drohne, welche so aussieht wie eine Biene. Und von da an beginnen die Theorien und Ereignisse ihren Lauf zu nehmen. Es handelt sich hierbei um einen Jugendbuch Thriller.


    Cover:
    Das Cover ist einfach und sehr effektiv. Im Vordergrund stehen die Bienen und der schwarze Hintergrund vermittelt direkt das richtige Genre, nämlich Thriller. Ich finde es sehr ansprechend.


    Meine Meinung:
    Mir ist direkt aufgefallen wie wichtig der Autorin das Thema Bienen sind. Man merkt sofort, dass sie privat eine große Leidenschaft dazu hegt. Denn sie schreibt so liebevoll von diesen wichtigen Lebewesen, dass man sofort etwas für ihre Erhaltung tun möchte. Die ganze Grundidee zu der Geschichte ist unglaublich gut und vor allem aktuell und brisant. Mir war vorher nicht klar wie erschreckend der Rückgang der Bienen ist, doch nach dem Lesen habe ich etwas recherchiert und das Thema ist wirklich interessant.
    Die Charaktere waren bunt gemischt und völlig unterschiedlich. Ganz besonders spannend fand ich die Beziehung von Mel und ihrer Großmutter. Im Laufe des Buches erfährt man immer mehr darüber wie einzigartig ihre Oma war.
    Die Community hat verschiedene Verschwörungstheorien und ist sofort Feuer und Flamme für das Thema Drohne.
    Letztlich ist der Schreibstil sehr angenehm und das Thema sehr wichtig. Dennoch war mir die Hauptfigur Mel oft zu weinerlich und unentschlossen. Ich habe auch sehr lange auf den erhofften Spannungsbogen gewartet, aber so recht begeistern konnte mich die Geschichte leider nicht.


    Fazit:
    Großes Potenzial, doch leider nicht fesselnd genug umgesetzt.
    Aufgrund der spürbaren Leidenschaft für das Thema vergebe ich 4 Sterne.

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    jassizipps avatar
    jassizippvor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Mit ihrer Protagonistin Mel gelingt es der Autorin, uns so nah an die Thematik "Bienensterben" heranzubringen, dass wir uns betroffen fühlen
    Wichtiges Buch - Empfehlung als Schullektüre!

    Was passiert in „Bienenkönigin?“
    Melissa, genannt Mel, lebt in einer Villa, den sie und ihre Mitbewohner liebevoll den Behive, also den Bienenstock, nennen. Sie weiß nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll und hat mit ihrem Vater vereinbart, dass sie sich ein Jahr Auszeit nimmt, in dem sie sich darüber klar werden soll, wie es weitergeht.

    Mel ist keine gewöhnliche junge Frau. In ihrem Nacken befindet sich ein kleines Fellchen … und sie kann mit Bienen singen.

    Eines Tages bemerkt sie dabei, dass ihre Bienen sich anders verhalten als sonst. Sie zeigen sogar ein Verhalten, das für Bienen dieses Kontinents außergewöhnlich ist. Als sie schließlich davonfliegen, entdeckt Mel eine schwarze Drohne – und damit nimmt die Geschichte erst Fahrt auf.

    Meine Erwartungen an „Bienenkönigin“ waren ein Buch, in dem ein ernstes und aktuelles Umweltthema verständlich und kurzweilig aufbereitet ist. Diese Erwartungen wurden erfüllt. Natürlich wirken die Infos an der einen oder anderen Stelle belehrend, aber hier passt es, weil die Protagonistin einfach für ihre Sache brennt und wenn man in einem solchen Modus ist, haut man die Infos raus. Also: an dieser Stelle in Ordnung.

    Besonders schön fand ich immer die Stellen, wenn es um Mels verstorbene Oma, liebevoll „Nana“ genannt, ging. Das hat der Geschichte so etwas wundervoll Geheimnisvolles gegeben.

    Auch Ozzy (auch ein Bewohner des Behives) und wie sich sein Verhältnis zu Mel entwickelt, hat das Buch noch einmal eine tolle Würze verliehen.

    Die Idee des Buchs ist super: Durch Mel und ihre besondere Beziehung zu den Bienen kann Claudia Praxmayer nicht nur auf das Bienensterben hinweisen, sondern auch die ernsten Konsequenzen aufzeigen und welches falsche Verhalten des Menschen diesen Schaden verursacht. Ein Buch, das unterhält und zum Nachdenken anregt – eigentlich ideal, um es in der Schule zu lesen.

    Übrigens macht das Buch auch ohne den Schutzumschlag etwas her – den nehme ich nämlich beim Lesen immer ab, damit er in der Straßenbahn oder so nicht knickt. Das eigentliche Buch ist komplett schwarz und auf dem Buchrücken stehen Titel und Autorin in Goldprägung – wunderschön!

    Fazit: „Bienenkönigin“ ist ein aktuelles und wichtiges Buch, das nachdenklich macht. Ich habe mich hinterher öfters bei dem Gedanken ertappt, was ich selbst dazu beitragen könnte, um dem Bienensterben entgegen zu wirken. Leseempfehlung!

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    LeinanisBookcornervor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Absoluter Flop
    Langweilig

    Ich finde das Buch total langweilig. Es passiert erstmal ewig nichts, auch die Charaktere sind irgendwie langweilig. Ihre Mitbewohnerin ist eine nervige Zicke, auf die man irgendwann keinen Bock mehr hat und die Liebesgeschichte ist auch nicht sonderlich packend. 

    Der Schreibstil ist ganz ok.
    Ich kann das Buch leider nicht empfehlen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar

    4 Buchpakete mit Jugendbüchern zu gewinnen!

    Ich habe bei mir zu Hause mal ordentlich aussortiert und möchte deshalb einige meiner Jugendbücher hier verlosen. Ich habe sie zu 4 Paketen gepackt, die ihr unten angehängt in den Fotos findet. Es gibt zwei Pakete mit deutschsprachigen und zwei Pakete mit englischsprachigen Büchern.

    Teilnehmen dürfen an meiner Verlosung ausschließlich Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre. Bitte keine Teilnahmen à la "Ich bin zwar schon älter, lese aber auch gerne Jugendbücher." Wenn eure Kinder / Nichten / Neffen / Enkel gewinnen möchten,wäre es super, wenn sie selbst teilnehmen wollen. Da einige die Pakete aber gern auch verschenken möchten, lasse ich das ausnahmsweise zu :-)

    Um an der Verlosung teilzunehmen, klickt einfach bis zum 14.9.2018 auf  "Jetzt bewerben" und verratet mir, welches Paket / welche Pakete für euch interessant wären und wieso ihr unbedingt neue Bücher braucht. Irgendwann im Laufe des nächsten Wochenendes werde ich die Gewinner dann auslosen.

    Zum Zustand der Bücher: Dieser kann ganz unterschiedlich sein, die meisten Bücher sind aber in sehr gutem oder sogar neuem /  neuwertigem Zustand. Es sind auch Leseexemplare dabei. Manche haben Lesespuren oder mal Sonne im Regal abbekommen ;)

    Ganz viel Spaß :)
    Zur Buchverlosung

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

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    Fantasia08vor einem Monat
    Das Cover ist der Hammer und die Story klingt packend!
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    ElkeMZvor einem Monat
    Interessante Leseprobe, aus Zufall entdeckt
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    Sancro82s avatar
    Sancro82vor 3 Monaten
    Die Idee finde ich Mal total genial. Witzigerweise gibt es tatsächlich schon solche Bienendrohnen. So abwegig wäre das ganze schon mal gar nicht....
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    Schnicks avatar
    Schnickvor 3 Monaten
    Ich freue mich auf dieses Buch, da es nach einer originellen Verschwörungsgeschichte klingt.
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