Claudia Praxmayer Bluterde

(27)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 0 Leser
  • 21 Rezensionen
(15)
(7)
(3)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Bluterde“ von Claudia Praxmayer

Im Boden Afrikas schlummert ein Schatz – ihn der Erde zu entreißen ist ein blutiges Geschäft. Tatort Kongo: Drei Gorillas brutal abgeschlachtet und einer ihrer Ranger ermordet – schlimmer hätte es für die leidenschaftliche Artenschützerin Dr. Lea Winter eigentlich nicht kommen können. Als dann auch noch ein Gorillababy verschwindet, fasst sie gegen jede Vernunft den Entschluss, selbst in den kongolesischen Dschungel zu reisen. Sie weiß um die Gefahr, der ihr Gorilla-Projekt dort ausgesetzt ist: Skrupellose Rebellen schürfen im Nationalpark illegal nach Coltan – ein wertvolles Erz, das weltweit für die Produktion von Handys benötigt wird und auf dem internationalen Markt viel Geld bringt. Schnell gerät Lea ins Visier einer mächtigen Coltan-Mafia, deren Einfluss bis in die westliche Welt reicht und die ohne Gewissensbisse alles aus dem Weg räumt, was sie von ihrem Ziel abhält ... Ein spannender Thriller um eine leidenschaftliche Frau!

Spannender und interessanter Thriller mit authentischen Charakteren und hohem Lesespaß

— Roman-Tipps

Ein spannendes Debut das auf die aktuelle Situation im Hinblick auf Konfliktmineralien und die Umstände im Kongo aufmerksam macht.

— hinki1

Leider alles viel zu oberflächlich gezeichnet: Charaktere, Afrika und seine Probleme. Hätte ein richtig tolles Buch werden können. Schade.

— PMelittaM

Wer den Regenwald und die Grauergorillas in sein Herz geschlossen hat und Korruption und Mord hasst, der wird diesen Thriller lieben.

— ginnykatze

Eine rundum tolle Kombination: packender Thriller gepaart mit dem dringend notwendigen Engagement für diese bedrohte Tierart. Dringend lesen

— frohn

Die Lesprobe war toll sie hat mich neugierig gemacht auf dieses Buch und mein Interesse geweckt.

— Thela

An einem Wochenende in einem Rutsch gelesen - wer sich für Thriller der etwas anderen Art interessiert, ist hier absolut richtig!

— Rosa-Munde

Stöbern in Krimi & Thriller

Die perfekte Gefährtin

Absolut fesselnd, erfrischend anders und durchaus überraschend – ein Thriller mit Sogwirkung!

BookHook

Turt/le - Tödliche Bedrohung

Toller sechster Band!!

vicky_1990

Das Vermächtnis der Spione

eher was für Fans

Sabine_Hartmann

Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Wühlt auf sehr ruhige Weise enorm auf - ein typischer Bottini also!

TochterAlice

Wildfutter

Klassischer Stil :-)

Ivonne_Gerhard

Dunkel Land

Geheimnisse in Brandenburg

eiger

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • "Bluterde" von Claudia Praxmayer

    Bluterde

    Roman-Tipps

    10. June 2017 um 14:09

    Meine Meinung: Gleich nachdem ich „Spuren aus Eis“ von Claudia Praxmayer gelesen hatte, konnte ich nicht umhin auch ihren ersten Thriller „Bluterde“ zu lesen, der seinem Nachfolger in nichts nachsteht und es wieder einmal schaffte, dass das Lesen richtig Spaß machte und das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen war. Die Handlung beginnt damit, dass der Interpolagent McAllister, der in Sachen illegalem Coltan-Abbau und Handel ermittelt, sich an Lea Winter, die Leiterin des Gorilla-Projektes, wendet, um in Erfahrung zu bringen, ob das Forschungsteam irgend etwas „Auffälliges“ hat beobachten können, da sich die illegale Coltan-Miene direkt im Nationalpark befindet. Dass die Rebellen Coltan abbauen, aus dem Land schmuggeln und an ausländische Unternehmen verkaufen, ist eine Vermutung, es fehlen Beweise und die Namen jeglicher Zulieferer und Käufer, um das gesamte verstrickte Netzwerk auffliegen zu lassen. Währenddessen spitzt sich die Lage im Nationalpark zu, es kommt zu den Morden und Lea reist in den Kongo, um sich mit eigenen Augen ein Bild von der Lage zu machen. Die Spannung steigt zwar allmählich, intensiviert sich jedoch ab dem Zeitpunkt, an dem Lea entführt wird, und gewinnt erheblich an Geschwindigkeit, bis es am Showdown ein Höchstmaß an Spannung und Nervenkitzel erreicht. Die Perspektivenwechsel ermöglichen auch hier dem Leser schneller als die Protagonisten zu erfahren, wer Lea entführt hat, aber nicht warum und woher die Entführer die Informationen bekommen haben. Es beginnt eine kraftraubende, zermürbende und aufregende Suche, bei der McAllister und Oranghi zusammenarbeiten, jedoch immer wieder in Sackgassen gelangen. Denn, wie bereits im Nachfolgerroman, gibt es eine Menge Korruption, Machtmissbrauch, Verwischung von Spuren, Bestechung, Betrug, illegale Geschäfte, skrupellose und grausame Menschen, viele Verstrickungen, überraschende Wendungen, schnell verstreichende Zeit, Verrat und Brutalität, die enorm für Probleme sorgen und die Handlung vorantreiben. Actiongeladene Szenen, detailreiche Beschreibungen der Umgebung, wie des Dschungels und der Stadt Bukavu und der Bezug zum Arten- und Tierschutz komplementieren das Bild. Ebenfalls sind die Charaktere wieder sehr gut gelungen – lebendig, authentisch, ausdrucksstark durch spezielle Eigenschaften. So wird in „Bluterde“ dargestellt, dass Lea eine intelligente, sture und leidenschaftliche Artenschützerin ist, jedoch auch einen intensiven Wahn zur Sauberkeit hat – absolute Angst vor Schmutz und Infektionserregern. Dennoch begibt sie sich nach Afrika und wird in ihrer Gefangenschaft mit all ihren Ängsten erbarmungslos konfrontiert. Ihre Verzweiflung, Todesangst und Leiden in Gefangenschaft werden so real geschildert, dass man als Leser regelrecht mitfühlt. Der Schreibstil ist wie beim Nachfolgerroman flüssig, locker und bildhaft. Das Buch ist in mehrere Kapitel gegliedert. Es wird aus der Sicht von verschiedenen Charakteren berichtet, in der personalen Erzählperspektive. Die Handlung ist unabhängig vom Nachfolgerroman, zeigt jedoch die gleichen Protagonisten Lea und Ian, deren Eigenschaften sich im zweiten Thriller noch weiterentwickeln. Neben einer fesselnden Handlung, bei der man als Leser mitfiebern- und -rätseln kann, greift „Bluterde“  tatsächliche Konflikte im kongolesischen Nationalpark, wie illegaler Coltan-Abbau, der gravierende Schaden für die Tier- und Pflanzenwelt durch Wilderei, Ausbeutung und Abholzung (Zerstörung des Lebensraums, Eingriff in das Ökosystem, bedrohte Tierarten) auf, die reelle Probleme der heutigen Zeit sind. Das verleiht der Handlung Glaubhaftigkeit und Authentizität, die zum Nachdenken anregt. Ferner erfährt man einiges Wissenswertes über die Gorillas. Fazit: Mitreißender, spannender und rasanter Thriller mit einer interessanten Story, authentischen Charakteren und hohem Lesespaß – einfach wunderbar und unbedingt zu empfehlen.

    Mehr
  • eBook Kommentar zu Bluterde von Claudia Praxmayer

    Bluterde

    schubi 1964

    15. July 2015 um 14:04 via eBook 'Bluterde'

    Erstklassig geschrieben

  • Leserunde zu "Bluterde: Thriller" von Claudia Praxmayer

    Bluterde

    litschi

    "Im Boden Afrikas schlummert ein Schatz – ihn der Erde zu entreißen ist ein blutiges Geschäft."  Mit "Bluterde" von Claudia Praxmayer wartet ein mitreißender Thriller der besonderen Art auf euch. Wir möchten euch zusammen mit dem Droemer Knaur Verlag zu einer Leserunde zu diesem berührenden Buch einladen. Die Autorin wird die Leserunde begleiten und beantwortet gerne eure Fragen! Mehr zur Autorin Claudia Praxmayer kommt ursprünglich aus Salzburg und hat Biologie studiert. Als selbstständige PR-Beraterin und Autorin arbeitet und lebt sie in München und hat bereits einige Ratgeber und Sachbücher veröffentlicht. Sie ist aktives Mitglied des NABU Deutschland und engagiert sie sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Bereich Artenschutz, wo sie sich für bedrohte Tierarten einsetzt. „Bluterde“ ist ihr erster Thriller. Mehr zum Buch Tatort Kongo: Drei Gorillas brutal abgeschlachtet und einer ihrer Ranger ermordet – schlimmer hätte es für die leidenschaftliche Artenschützerin Dr. Lea Winter eigentlich nicht kommen können. Als dann auch noch ein Gorillababy verschwindet, fasst sie gegen jede Vernunft den Entschluss, selbst in den kongolesischen Dschungel zu reisen. Sie weiß um die Gefahr, der ihr Gorilla-Projekt dort ausgesetzt ist: Skrupellose Rebellen schürfen im Nationalpark illegal nach Coltan – ein wertvolles Erz, das weltweit für die Produktion von Handys benötigt wird und auf dem internationalen Markt viel Geld bringt. Schnell gerät Lea ins Visier einer mächtigen Coltan-Mafia, deren Einfluss bis in die westliche Welt reicht und die ohne Gewissensbisse alles aus dem Weg räumt, was sie von ihrem Ziel abhält ... Lasst euch diesen Thriller nicht entgehen und bewerbt euch als Testleser. Wir vergeben unter allen Bewerbern 25 E-Books (im EPUB-Format).* Bewerbt euch dafür bis zum 11. August 2013 und erzählt uns, warum gerade ihr "Bluterde" lesen möchtet! *Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in den Leseabschnitten der Leserunden sowie das Verfassen einer abschließenden Rezension selbstverständlich dazu.

    Mehr
    • 361
  • Blutige Spannung in Afrika

    Bluterde

    Queenelyza

    05. November 2013 um 17:42

    Der Thriller "Bluterde" führt den Leser in ein Land, das noch nicht allzu oft der Schauplatz eines Thriller war: den Kongo. Lea, eine junge Umweltaktivistin hat sich den Schutz der Grauergorillas auf ihre Fahnen geschrieben und hat sogar ein tierisches Patenkind im Kongo. Doch eines Tages werden einige der Tiere bestialisch von Rebellen abgeschlachtet, das ist allerdings nicht das Einzige, was die Herren auf dem Kerbholz haben. Sie widmen sich nämlich ebenso dem illegalen Abbau von Coltan, einem sehr wertvollen Erz.   Lea möchte vor Ort nach dem Rechten sehen, was gar nicht so einfach ist, wenn man unter Flugangst und Waschzwang leidet. Sie reist trotzdem und begibt sich in tödliche Gefahr...   Der erste Thriller von Claudia Praxmayer hat einige Stärken aufzuweisen, eine nicht ganz alltägliche Story mit aktuellen Themen, eine Hauptdarstellerin mit Ecken und Kanten, die trotz allen Fehlern nicht ganz so ungeschickt agiert wie viele andere weibliche Heldinnen und eine Beziehung, von der man bis zum Schluss nicht weiß, wie sie sich entwickelt. Es hat sehr viel Spaß gemacht, Lea durch den Kongo zu folgen und mitzufiebern, wie die Story weitergeht. Das einzige Manko des Buches war für mich die Tatsache, dass gerade im Mittelteil die Satzkombinationen oft sehr einseitig waren. Einige Passagen lasen sich wie bloße Aufzählungen, a là "Er ging dorthin- dann tat er das - dann machte er das - er sagte". Es fiel mir ein paarmal auf, aber es waren tatsächlich immer nur kurze Passagen. Insofern stört es den Lesefluss nicht anhaltend, die Spannung gewann immer wieder die Oberhand. Und die war vom Feinsten, fand ich.   Besonders gefallen hat mir die Tatsache, dass Lea einen Mann kennenlernt, mit dem jedoch nicht alles so läuft, wie man es sicher in vielen anderen Büchern gelesen hätte. Auch wenn man in vielen anderen Situationen sicher ahnen könnte, wie es weiterging, kam die Spannung für mich nicht zu kurz, und ich hoffe, dass es irgendwann mal eine Fortsetzung des Romans geben wird. Offen genug war das Ende jedenfalls!

    Mehr
  • Actionthriller mit Schauplatz Afrika

    Bluterde

    Buchina

    20. October 2013 um 15:24

    Endlich ein Thriller der in Afrika spielt. Die Autorin versucht Themen wie Gorillaschutz und illegaler Coltanabbau mit den Handlungen der verschiedenen Interessengruppen im Kongo zu vermischen. Protagonistin Lea ist eine junge Frau, die ihr Leben dem Schutz der Gorillas gewidmet hat, dafür arbeitet sie in einer Umweltschutzorganisation in Deutschland. Sie selbst war noch nie im Kongo. Als es aber zu einem tödlich endenden Konflikt zwischen, den von der Organisation unterstützten Rangern und einer Rebellengruppe kommt, entschließt sich Lea selbst in den Kongo zu fliegen. Da sie Angst vor Bakterien und Flugzeugen hat, fällt ihr dieser Entschluss nicht ganz so leicht. Etwas naiv geht sie die ganze Sache an und landet prompt in Schwierigkeiten. Die Themen Umweltschutz und Coltanabbau im Kongo finde ich sehr interessant, da ich mich selbst schon etwas mit dieser Materie auseinandergesetzt habe. Der Roman ist aber eher für Leser gedacht, die kein oder kaum Vorwissen haben. So wird alles gut erklärt. Der Nachteil ist, dass die Hintergründe, die wirklich real und aktuell sind nur oberflächlich angesprochen werden. Mit dem Kongo hat die Autorin sich natürlich auch eins der kompliziertesten afrikanischen Länder herausgesucht, was die politischen, wirtschaftlichen und geschichtlichen Hintergründe angeht.Im Vordergrund stand vor allem Lea und ihre Entwicklung, wobei sie mir nie wirklich sympathisch wurde, aber das ist Geschmackssache. Der Roman liest sich flüssig. Die vielen Dialoge fallen auf, was ich persönlich sehr gut finde. Der Spannungsbogen wird auch dank vieler Actioneinlangen bis zum Ende gehalten. Zwei Sterne Abzug bekommt er leider, wegen der fehlenden Tiefe der Charaktere und auch der Hintergrundinformationen. Das Potential was die Themen und auch die Charaktere liefern wurde m.E. nicht genutzt. Auch war einiges für mich sehr vorhersehbar, was die Spannung etwas schmälerte. Denn gerade in einem Thriller darf die Handlung nicht vorhersehbar sein. Dennoch ein unterhaltsamer Roman, der einmal andere Themen anspricht.

    Mehr
  • Eindringlich & keine leichte Kost

    Bluterde

    eightletters

    19. October 2013 um 23:19

    Inhalt „Im Boden Afrikas schlummert ein Schatz – ihn der Erde zu entreißen ist ein blutiges Geschäft. Tatort Kongo: Drei Gorillas brutal abgeschlachtet und einer ihrer Ranger ermordet – schlimmer hätte es für die leidenschaftliche Artenschützerin Dr. Lea Winter eigentlich nicht kommen können. Als dann auch noch ein Gorillababy verschwindet, fasst sie gegen jede Vernunft den Entschluss, selbst in den kongolesischen Dschungel zu reisen. Sie weiß um die Gefahr, der ihr Gorilla-Projekt dort ausgesetzt ist: Skrupellose Rebellen schürfen im Nationalpark illegal nach Coltan – ein wertvolles Erz, das weltweit für die Produktion von Handys benötigt wird und auf dem internationalen Markt viel Geld bringt. Schnell gerät Lea ins Visier einer mächtigen Coltan-Mafia, deren Einfluss bis in die westliche Welt reicht und die ohne Gewissensbisse alles aus dem Weg räumt, was sie von ihrem Ziel abhält ... Ein spannender Thriller um eine leidenschaftliche Frau!“ Rezension Gleich zu Beginn muss ich wohl erwähnen, dass ich mich mit dem Thema an sich noch nie wirklich beschäftigt habe. Die Problematik um die natürlichen Ressourcen im Kongo und den damit verbundenen (fehlenden) Tierschutz war also ein gänzlich neues Gefilde für mich, in welches ich mich jedoch gerne hineinbegeben habe. Gerade, weil dieser Roman auch etwas für Einsteiger auf diesem Gebiet ist. Die Sachverhalte sind sehr gut zu verstehen und man wird erst einmal langsam an das Thema „herangeführt“, sodass es eigentlich zu keiner Zeit ein Verständnisproblem gibt. Große Hilfe hierbei ist natürlich auch der lockere und vor allen Dingen leicht verständliche Schreibstil der Autorin, der mir zu jeder Zeit gefallen hat. Ich hatte im Verlauf der Geschichte größere Schwierigkeiten damit, das Lesen wieder aufzunehmen, wenn ich das den eBook-Reader erst einmal aus der Hand gelegt habe. Das mag eben an dem Thema an sich liegen, welches wirklich harter Tobak ist, besonders, wenn man sich gerne mit Tieren auseinandersetzt und gerade Tierschutz sehr ernst nimmt. Der Roman überzeugt jedenfalls in der Eindringlichkeit und betont eindeutig, welchen Stellenwert Geld in dieser Gesellschaft hat – verglichen mit dem Wohl von lebenden Wesen und allen voran der Natur, die uns alle ein Leben schenkt, einen herzlich niedrigen. Alles in allem wirken viele Aspekte des Romans jedoch ein wenig oberflächlich behandelt – persönlich fehlt mir beispielsweise eine tiefgehende Beschreibung der Umgebung, in welcher der Leser sich befindet. Mir ist es stets wichtig, ein sehr schönes Bild von dem Setting zu erhalten – und gerade in Afrika gäbe es hier viele Möglichkeiten, in Beschreibungen mit Worten auszuholen und dem Leser vorm inneren Auge ein farbenfrohes Bild zu malen. Auch Tiefgang in den Charakteren hat mir teilweise gefehlt, von vielen bekommt man nur einen oberflächlichen Eindruck. Sehr gut gefallen hat mir jedoch Lea, die mich gleich zu Beginn der Geschichte überrascht hat: Auf mich wirkte sie wie eine Frau, die Probleme zwar erkennt, sich jedoch hinter ihrem Schreibtisch versteckt und andere dazu auffordert, ihre Augen zu öffnen, ohne selbst aktiv zu werden. Aber dass sie auch Handeln kann/wird, ergibt sich dann recht schnell. Ich finde sie zwar interessant gestaltet, gerade wegen ihres Hygienezwangs, aber wirklich viel Tiefgang besitzt Lea leider nicht. Sehr gut gefallen haben mir gerade am Anfang die Beschreibung der Gorillas, die der Leser quasi „beobachten“ darf. Umso näher geht einem dann natürlich die Geschichte selbst, wenn es um die Ermordung der Tiere geht. Irgendwann rücken die Gorillas an sich jedoch mehr und mehr in den Hintergrund, um für die Entführung Leas Platz zu machen – auch das fand ich ein wenig schade.

    Mehr
  • Spannender Ökothriller

    Bluterde

    christine_frank

    18. October 2013 um 02:01

    Die Biologin Dr. Lea Winter arbeitet für eine Tierschutzorganisation in Deutschland. Von ihrem Schreibtisch aus betreut sie ein Projekt im Kongo, bei dem es um den Schutz der sogenannten Grauergorillas geht. Als einige der Gorillas und sogar ein Ranger von Rebellen, die in der Gegend illegalen Coltan-Abbau betreiben, getötet werden, entschließt sich Lea kurzerhand, in den Kongo zu reisen, um sich vor Ort ein Bild von der Situation zu machen. Ihre panische Angst vor Keimen stellt für sie natürlich ein großes Problem dar und durch ihre Naivität gerät sie in sehr große Gefahr... Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Claudia Praxmayer schreibt sehr spannend. Durch ihre detailreichen Schilderungen war es für mich sehr einfach, mich schnell in die Geschichte hineinversetzen zu können. Auch die Thematik Artenschutz und illegaler Raubbau an der Natur, fand ich sehr interessant und sehr gut umgesetzt. Außerdem hat mir die Entwicklung der Protagonistin Lea Winter sehr gut gefallen: Wie sie im Laufe der Geschichte über sich hinauswächst, um ihre geliebten Gorillas zu retten, hat mich sehr beeindruckt. Absolut empfehlenswert!!!

    Mehr
  • Thriller und Natur.

    Bluterde

    Selfesteem

    14. September 2013 um 14:32

    Lea ist einer Tierschutzorganisation tätig, und kümmert sich dabei besonders um Gorilla. Um darauf aufmerksam zu machen, betreibt sie einen Blog. Als dann einige Gorilla und auch Ranger umgebracht werden, und Lea misteriöse E-Mails bekommt, fliegt sie selbst in den Kongo. Dabei, wird sie aber entführt. Positiv: Ich finde die Thematik wirklich interessant, ich denke, es sollte viel mehr Bücher geben, die Themen wie Tierschutz, Naturschutz etc behandeln. Hierbei sieht man, dass die Autorin, aus eigenen Erfahrungen spricht, wodurch die Geschichte einen viel mehr anspricht. Ich fand die Schreibweise sehr angenehm, da zum einen aus verschiedenen Sichten geschrieben wurde, jedoch nie zu viel verraten wurde. Man hat die meisten Chraktere, vorallem einen kleinen Gorilla ( ja, er zählt für mich als Persönlichkeit)  sehr ins Herz geschlossen. Negativ: Mich hat die Hauptcharakterin sehr lange genervt, da sie nicht den Eindruck gemacht hat, als würde ihr sehr viel an der Leidenschaft zu den Gorillas hängen. Irgendwie hat das so schlecht zu ihr gepasst, da sie einen Hygiene Tick hatte. Wurde deswegen erst gegen Ende mit ihr warm, als sie sich richtig um den kleinen Gorilla gekümmert hat, und sich nicht vorallem geekelt hat. Das zweite, was nicht wirklich als negativ zählt, ich persönlich aber schade fand, dass ich mir mehr über die Natur, die Landschaft, die Menschen und die Tiere gewünscht hätte. Vorallem, da die Autorin das alles ja schon gesehen hat, hätte ich es einfach toll gefunden, mehr zu erfahren. Trotzdem fand ich die Idee sehr gut, und ich werde mich mit dem Thematik auf jedenfall mehr befassen.

    Mehr
  • Ein kurzweiliger Thriller im Kongo

    Bluterde

    schafswolke

    11. September 2013 um 18:44

    Lea arbeitet für eine Tierschutzorganisation, die ein aktives Projekt im Kongo haben. Dort beschäftigen sie sich intensiv mit dem Leben der Grauergorillas. Die Arbeit für die Kollegen vor Ort wird immer gefährlicher, da sie teilweise dem illegalen Coltan-Abbau in die Quere kommen. Da Lea noch nie in Afrika war, beschließt sie völlig spontan dorthin zu reisen. Vor Ort stellt sie fest, wie wenig sie eigentlich über dieses Land weiß. Durch unüberlegte Handlungen bringt sie sich und andere in große Gefahr. Ich fand es interessant mehr über die (mir unbekannten) Grauergorillas zu erfahren. Ebenso hatte ich auch vom Coltan-Abbau noch nie etwas gehört. Allerdings hatte ich doch etwas mehr "Umwelt" erwartet bzw. noch mehr Hintergrundinformationen, entweder in der Geschichte selbst oder auch im Anhang. So wurden leider die Gorillas leider etwas zu Nebendarstellern, genauso wie die Problematik des Coltan-Abbaus. Ansonsten ist der Thriller flüssig zu lesen, das Buch ist aber eher dialoglastig. Ich mag es gerne, wenn die Umgebung bzw. die Personen etwas näher beschrieben werden, dass hätte von meiner Seite aus ausführlicher sein können. Spannend ist das Buch, es fehlt nur etwas "drumrum". Ich schwanke zwischen vier und drei Sternen... Nun sind es drei geworden, wenn ich gekonnt hätte 3,75 Sterne. Man erwartet eben mehr Afrika, Gorillas und Umwelt(schutz).

    Mehr
  • Hart aber wahr!!!

    Bluterde

    kassandra1010

    10. September 2013 um 22:01

    Sie sind interessiert an Tier- und Umweltschutz und lieben Thriller? Dann sind sie hier genau richtig. Während Lea dank des großzügigen Sponsors ihr Gorillaprojekt im Kongo wenigstens finanziell unterstützen kann, muss die Rangertruppe vor Ort mit Waffengewalt und der Abschlachtung der Gorillas leben. Der illegale Coltan-Abbau und deren gute Organisation durch die Rebellen und die bestechlichen Kongolesen führt zu Ereignissen, die auch noch Interpol mit auf den Plan rufen. Schneller als man sich versieht, ist man mitten im Krisengebiet und hofft mit jedem Wort und Atemzug, dass alle überleben werden und das Gute endlich das Böse besiegt.   Vielen Dank an die Autorin für die offene und ehrliche Darstellung, woraus unsere Handys und Laptops bestehen und das wir ohne mit der Wimper zu zucken, diese möglichst günstig einkaufen und somit wieder Lebensraum und Menschenleben vernichten.   Hart, aber wahr!!!!          

    Mehr
  • Action und Gorillas

    Bluterde

    sandy0815

    07. September 2013 um 21:20

    Als Mitarbeiterin einer Tierschutzorganisation kümmert sich Dr. Lea Winter darum, Spenden für bedrohte Tierarten, insbesondere Gorillas, aufzutreiben, sowie in Vorträgen auf die Situation der Gorillas aufmerksam zu machen. Auf einem Blog verbreitet sie außerdem Neuigkeiten über Gorilla-Clans im Kongo und die Arbeit der Wildhüter dort. Selbst ist Lea bisher jedoch noch nicht vor Ort im Kongo gewesen. Als jedoch Gorillas und sogar ein Wildhüter ermordet werden, reist Lea in den Kongo um sich die Gegebenheiten dort vor Ort selbst anzusehen, was für sie nicht leicht ist, da sie unter einem Hygieanezwang leidet. Da Lea jedoch nicht auf Warnungen der Wildhüter hört, wird sie von Crocodile, einem Rebellen der ein illegales Coltan-Abbaulager leitet, entführt. Claudia Praxmayer ist es gelungen mit ihrem spannenden Thriller mir die bedrohte Welt der Gorillas ein wenig näher zu bringen, aber dabei den Spannungsbogen nicht zu verlassen. Auch Thriller-Leser denen es "nur" um einen actionreichen Roman geht, werden an diesem Buch ihre Freude haben. Selbst ein minimaler Schuss Liebe fehlt nicht in dieser Geschichte, wobei diese nur kurz angekratzt wird. Ich freue mich bereits auf weitere Abenteuer mit Dr. Lea Winter.

    Mehr
  • Bluterde

    Bluterde

    Solengelen

    05. September 2013 um 23:08

    Durch eine Begegnung mit einer Mitarbeiterin beim Wildlife Protection Society gibt Lea ihren Laborjob auf und fängt im Berliner Büro der Organisation an. Damit erfüllt sie sich einen Traum. Durch Vorträge will sie die Dringlichkeit der Projekte ihren Zuhörern näher bringen und Spenden sammeln. Im Kongo unterstützt die Organisation einen Projekt für Grauergorillas, das Lea besonders am Herzen liegt. Sie stellt Berichte, Bilder usw. auf ihren Blog um so viele Menschen zu erreichen. Nach dem nicht nur tote Gorillas, sondern auch ein Wildhüter tot aufgefunden wird reist Lea in den Kongo. Durch eine Unvorsichtigkeit wird sie von Crocodile, einem brutalen Rebellenführer, der illegalen Abbau und Handel mit Coltan betreibt, entführt. Dadurch will er die WPS zwingen, das "Feld" zu räumen. Mit Bluterde ist Claudia Praxmayer ein spannendes, aber auch eindringliches Buch gelungen. Sowohl die furchtbaren Zustände im Kongo bezüglich Menschenrechte, als auch die Ausbeutung des Landes durch skrupellose einheimische Verbrecher und ausländische Spekulanten. Claudia Praxmayer nimmt den Leser mit auf eine Reise in eine atemberaubende Natur mit wunderbaren Wesen, die leider durch Geldgier und Ignoranz bedroht ist. Im Kongo und nicht nur dort treffen Artenschutz und Geldgier aufeinander. Hoffentlich lernen wir noch früh genug, dass man Geld nicht essen kann. Bluterde ist ein Buch, dass ich nur wärmstens empfehlen kann.

    Mehr
  • Spannende Unterhaltung, traurige Realität!

    Bluterde

    hinki1

    05. September 2013 um 12:25

    Lea betreut als Projektleiterin einer Tierschutzorganisation ein Artenschutzprojekt für Gorillas im Kongo und einen eigenen Blog zum Thema Gorillas indem sie Inhalte des Projekts kommuniziert. Sie ist Single und hat ein zwanghaftes Hygienebedürfnis. Ihr Privatleben scheint eher unspektakulär. Auf einem ihrer Vorträge lernt sie Ian von einer Interpool Einheit aus London kennen, der sich mit der illegalen Ausbeutung der Minen im Kongo beschäftigt die z.T. in den Gebieten der Artenschutzprojekte liegen. Als vor Ort mehrere getöteten Gorillas, darunter auch Leas Patenkind, Milla, von den Rangern entdeckt werden und einer von ihnen während einer Patrouille erschossen wird ist klar, dass die Rebellen das Projekt bedrohen. Die getöteten Gorillas sind ein Warnschuss für die Ranger um sie aus dem Gebiet der Rebellen zu vertreiben.  Lea beschließt mutig in den Kongo zu reisen um die Projektentwicklungen vor Ort zu verfolgen. Noch weiß Lea nicht in welche gefährliche Situation sie gerät und dass sie die Hilfe von Interpool benötigen wird. Bluterde ist ein spannender Thriller, der auf das Thema Konfliktminieralien und die damit verbundene Schäden für Mensch und Natur aufmerksam macht. Die Kapitel wechseln zwischen verschiedenen Orten was mir persönlich sehr gut gefällt. Der Bezug zu den Gorillas und dem Artenschutz ist zu Anfang sehr stark, verliert sich allerdings zunehmend um mehr Platz für Darstellung der Konflikte und Actionszenen zu machen. Dennoch fühlt man sich als Leser gut hineinversetzt in den Kongolesischen Dschungel, und kann sich die Fauna und die Gorillas gut vorstellen. Die korrupten Strukturen dieses zerrütteten Landes werden glaubhaft dargestellt  - was leider wiederum sehr schockierend ist. Alles in allem ein spannendes Buch, das zum Nachdenken über die schlimmen Zustände in diesem wunderschönen Land anregt.

    Mehr
  • Thriller über Artenschutz und Raubbau an der Natur im Kongo

    Bluterde

    irismaria

    03. September 2013 um 09:41

    „Bluterde" ist ein spannender Thriller von Claudia Praxmayer, in dem es um Artenschutz und Raubbau an der Natur im Kongo geht. Hauptperson ist die junge Biologin Dr. Lea Winter, die bei einer Naturschutzorganisation in Deutschland arbeitet. Sie betreut ein Artenschutz-Projekt von Gorillas im Kongo und berichtet in ihrem Blog über die Arbeit der Ranger vor Ort. Lea versucht, Menschen für den Naturschutz zu gewinnen. Sie steht im Kontakt mit Ian McAllister, der bei Interpol in einer Abteilung arbeitet, die sich mit Verbrechen gegen die Natur befasst. Doch die Gorillas sind bedroht, denn der skrupellose Rebellenchef Crocodile will seine illegalen Coltanminen ins Gebiet der Gorillas ausweiten. Als bei einem Angriff der Rebellen Gorillas und Wildhüter getötet werden, sieht Lea das ganze Projekt in Gefahr und reist in den Kongo. Dort wird sie von den Rebellen entführt. Werden Ian und die Ranger sie retten können? Mir hat an diesem Thriller gut gefallen, dass es um den Gorillaschutz ging und die Szenen, in denen die Naturschützer die Gorillas beobachten, waren meine Lieblingsszenen. Auch die Verbindung zum Coltanabbau, dem Schmuggel und die Darstellung der skrupellosen Rebellen fand ich sehr interessant. Der Actionteil rund um die Entführung Leas hätte für mich kürzer sein dürfen. Ich kann „Bluterde" von Claudia Praxmayer allen empfehlen, die einen Thriller mit einem ungewöhnlichen Setting lesen und miterleben möchten, wie im Kongo Naturschutz- und Geschäftsinteressen aufeinandertreffen.

    Mehr
  • Zu viel Action, zu wenig Tiefgang, viel zu wenig Afrika

    Bluterde

    PMelittaM

    Die Biologin Lea Winter ist Artenschützerin und betreut ein Gorillaprojekt im Kongo. Als eine der beobachteten Gorillagruppen einer illegalen Coltan-Mine zu nahe kommt, gibt es zunächst einen Anschlag auf die Gorillas und später einen auf die Wildhüter. Lea fliegt nach Afrika und bringt sich durch ihre unbedachte Art selbst in große Gefahr. Die Wildhüter des Projekts und Ian McAllister von Interpol, ein Bekannter Leas, versuchen alles, um sie zu retten. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, diesen Roman zu lesen. Gorillas, Afrika und seine Probleme, eine engagierte Frau, das klang alles richtig gut. Leider konnte die Geschichte mich nicht überzeugen. Das fängt schon einmal bei den Charakteren an. Keiner davon ist mir wirklich sympathisch. Vor allem Lea, die Protagonistin, ist mir regelrecht unsympathisch. Leider hat die Autorin wenig wert auf tiefergehende Charakterisierungen gelegt. So ist Lea nur eine Frau mit einer starken Phobie vor Keimen, einer Schwärmerei für Ian und vor allem geprägt durch unüberlegtes Handeln, dabei alle Warnungen in den Wind schlagend, ihre Handlungen sind oft nicht nachvollziehbar, emotional ist sie mir nicht nahegekommen. Auch alle anderen Charaktere wurden recht oberflächlich dargestellt, wirklich kennen lernen konnte man sie nicht. Das Schlimmste für mich ist jedoch, dass Afrika so wenig Raum erhält. Die Geschichte spielt zwar größtenteils dort, das Land mit seinen Problemen aber auch seinen Stärken, die Schönheit der Landschaft, die Menschen und deren Mentalität, Flora und Fauna, hier vor allem die Gorillas, werden ebenfalls nur rudimentär angesprochen. Es dient im Grunde nur dazu, den Rahmen zu liefern. Der größte Teil der Geschichte dreht sich allein um Lea und die Bemühungen, sie zu retten, so gab es zwar viel Action, ev. auch Spannung, hat mich aber so gar nicht interessiert. Claudia Praxmayer transportiert das Geschehen vor allem über Dialoge, viel zu viele Dialoge, so kann man weder die Charaktere kennen lernen noch tiefergehende Einblicke in deren Emotionen erhalten. Und eben auch nicht Land und Leute kennen lernen. Hier wurde der Fokus meines Erachtens zu viel auf Action gelegt und weniger auf Atmosphäre. Der Roman handelt von einem brisantes Thema, illegale Coltan-Minen und die dazugehörigen Probleme, ein Thema, das viel zu wenig bekannt ist. Leider gelingt es der Autorin in meinen Augen nicht wirklich, das Thema interessant zu transportieren. Dafür ist es auch nicht ausführlich genug behandelt. Die im Buch vorkommende Coltan-Mine nimmt recht wenig Raum ein, das Elend, das durch sie entsteht wird nur angeschnitten. Meiner Meinung nach hat die Autorin hier sehr viel Potential verschenkt. Schade. Für den nächsten Roman (es soll weitere Romane mit Lea und Ian geben) wünsche ich mir weniger Blick darauf, ob sich das Buch verkauft (den Eindruck hatte ich zumindest) und mehr Herzblut (das die Autorin mit ihrem Background sicher liefern kann). Von mir nur 2 von 5 Punkten, mit der Hoffnung, dass der Roman dennoch einige Leser/-innen für die Thematik sensibilisiert.

    Mehr
    • 3
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks