Claudia Puhlfürst

 3.9 Sterne bei 266 Bewertungen
Autorin von Ungeheuer, Lügenschwester und weiteren Büchern.
Claudia Puhlfürst

Lebenslauf von Claudia Puhlfürst

Claudia Puhlfürst, Jahrgang 63, stammt aus Zwickau und lebt auch in dieser Stadt. Die Autorin organisiert die Ostdeutschen Krimitage (www.mord-ost.de). Sie ist Mitglied im „Syndikat“ und bei den „Mörderischen Schwestern“ (sisters in crime). Das Spezialgebiet von Claudia Puhlfürst ist die Humanethologie (menschliches Verhalten), insbesondere die nonverbale Kommunikation. Derzeit arbeitet die Autorin als Schulberaterin für den DUDEN Schulbuchverlag, als Redakteurin, u. a. für die Verlage DUDEN und BROCKHAUS, als Referentin für Fortbildungen und schreibt an biologischen Werken mit. Claudia Puhlfürst schreibt derzeit an Ihrem achten Krimi. Zur Person: - Jahrgang 1963 - Studium: Diplomlehrer für Biologie und Chemie - Hygieneinspektor - Dozentin für Anatomie und Physiologie des Menschen an der medizinischen Fachschule Zwickau (hauptsächlich Ausbildung von Krankenschwestern, Krippenerziehern und Physiotherapeuten) - Köchin und Barfrau im „Zwickauer Klub“ - Lehrerin für Biologie/Chemie an verschiedenen Mittelschulen und Gymnasien Zwickaus - Redakteurin und Schulberaterin im DUDEN PAETEC Verlag (Redaktion Biologie/Chemie) - freie Redakteurin bei DUDEN (BROCKHAUS) und SCHROEDEL - Herausgeberin, Redakteurin und Autorin von "Basiswissen Schule Chemie" - Redakteurin und Mit-Autorin zahlreicher Lehrbücher und naturwissenschaftlicher Materialien - Referentin für Fortbildungen im naturwissenschaftlichen Bereich

Neue Bücher

Die Silberfürstin: Dunkles Geheimnis

Neu erschienen am 15.10.2018 als Buch bei Edition Wannenbuch.

Die Silberfürstin: Mächtige Rivalen

Erscheint am 15.03.2019 als Buch bei Edition Wannenbuch.

Alle Bücher von Claudia Puhlfürst

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Lügenschwester

Lügenschwester

 (51)
Erschienen am 01.06.2015
Sensenmann

Sensenmann

 (45)
Erschienen am 21.06.2011
Ungeheuer

Ungeheuer

 (55)
Erschienen am 08.03.2010
Sündenkreis

Sündenkreis

 (23)
Erschienen am 08.06.2012
Ein Einhorn taucht unter

Ein Einhorn taucht unter

 (15)
Erschienen am 23.03.2018
Fürchte die Nacht

Fürchte die Nacht

 (18)
Erschienen am 16.02.2017
Das sechste Herz

Das sechste Herz

 (13)
Erschienen am 20.05.2013
Leichenstarre

Leichenstarre

 (8)
Erschienen am 01.02.2005

Interview mit Claudia Puhlfürst

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich hatte kein „Erweckungserlebnis“, allerdings einige kleinere Anstöße, die dazu geführt haben, Mitte der Neunziger über mein weiteres Dasein als Biologie/Chemie-Lehrerin ernsthaft nachzudenken. Irgendwann tauchte dann die Erinnerung an schlummernde Fähigkeiten wieder auf. Ich habe schon als Kind und später als Jugendliche sehr gern „fabuliert“, mir Geschichten ausgedacht, Gedichte geschrieben und vertont. Und so entstand die Idee, ein Buch zu schreiben. Dass es ein Krimi sein müsste, war mir von Anfang an klar – ich liebe Krimis, Psychothriller im Besonderen, ich lese sehr viel, sehe alles (oder nehme auf), was im Fernsehen dazu kommt, Serien, Reportagen, Filme, beschäftige mich mit authentischen Fällen.
Das erste Buch („Kind vermisst“) bei einem Verlag unterzubringen, war sehr schwierig. Ich habe dazu bestimmt zwei Jahre gebraucht. Zuerst bekam ich zahlreiche Ablehnungen von den großen Verlagen. Ich wusste ja damals noch nicht, dass unverlangt eingesandte Manuskripte gar nicht gelesen werden. Die Absagebriefe sind schon vorformuliert und es heißt darin „passt leider nicht in unser Verlagsprogramm“ oder „unser Programm für die nächsten Jahre steht schon fest“. Irgendwann kommt man dann an den Punkt, an seinem eigenen Manuskript zu zweifeln, es für schlecht zu halten. Manch einer gibt auch auf. Ich habe es dann – das war Ende der 90-er Jahre – über das Internet versucht, Verlage angemailt, das Manuskript angeboten, und irgendwann einen klitzekleinen Verlag gefunden, der das Buch gern drucken wollte.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Jeder, den ich gerade lese ein bisschen!

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Ich finde die Grundidee oft bei authentischen Fällen. (Mittlerweile habe ich auch schon ein Buch mit authentischen Fällen veröffentlicht – weitere sind in Vorbereitung). Oft notiere ich mir solche Ideen in ein kleines Büchlein oder auf Zettel. Diese Zettelei bildet dann die Inspiration für eine eigene Geschichte. Bei „Ungeheuer“ war es Edward Theodore Gein, der auf einer Farm in Wisconsin gelebt hat. Bei seiner Festnahme fand man die frisch ausgeweidete Leiche einer Ladenbesitzerin und Teile von mindestens 15 weiteren Leichen; darunter eine Sammlung von Nasen, und Masken aus menschlicher Gesichtshaut. Die meisten Leichen hat er sich vom örtlichen Friedhof „besorgt“, aber zwei Frauen hat er nachweislich auch ermordet. Es ist umstritten, ob Gein auch ein Kannibale war. Bei „Sensenmann“, meinem nächsten Buch, waren es Vorfälle in Kinderheimen, die 2009 ans Licht kamen.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Ich bekomme Leserbriefe und E-Mails, die ich alle beantworte. Ich spreche bei Buchlesungen mit den Lesern. Da ich die Ostdeutschen Krimitage organisiere, treffe ich auch dort sehr viele Leute, die u.a. auch meine Bücher gelesen haben.

Wann und was liest Du selbst?

Ich mag sehr Jonathan Kellermann, John Sandford, Andrew Vachss oder John Katzenbach. Auch Val McDermid oder Elizabeth George finde ich super. Ich lese auch viel Fachliteratur, Bücher über Mörder, Täterprofile, Fallermittlungen u.ä.


Neue Rezensionen zu Claudia Puhlfürst

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Mar_Ries avatar

Rezension zu "Ungeheuer" von Claudia Puhlfürst

Serienkiller
Mar_Rievor 2 Monaten

Immer wieder quälen grausame Albträume die Journalistin Lara Birkenfeld. Bruchstückhafte Szenen, in denen sie von einem perversen Täter nachts durch den Wald gehetzt wird. Dann stößt sie in der Redaktion auf einen Fall, der ihre diffusen Ahnungen in ein völlig neues Licht rückt. Und es bleibt nicht der einzige Mord dieser Art – die Opfer sind alle weiblich, jung, blond. Gemeinsam mit dem Psychologen Mark Grünthal nimmt Lara die Spur des Serienmörders auf. Und ihre erschreckenden Visionen werden beinahe Realität …

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mamenus avatar

Rezension zu "Lügenschwester" von Claudia Puhlfürst

Lügenschwester
mamenuvor 5 Monaten

Klapptext

Wer einmal lügt,den glaubt man nicht…Kat ist verschwunden.

Meine große Schwester hat sich tierisch mit Mama gezofft und seitdem hat sie niemand mehr gesehen.

Ich war mir ziemlich sicher,dass sie nur wegen des Streits abgehauen ist so war Kat schon immer.

Und diese seltsamen Entführer schreiben im Briefkasten waren ganz bestimmt auch von Ihr! Es muss so sein!

Den sonst hätte ich einen riesigen Fehler begangen,als ich mich entschieden habe,die Nachrichten verschwinden zu lassen,damit Mama nicht in Panik gerät.

Aber wenn Kat doch etwas zugestoßen ist? Was soll ich denn jetzt machen?

Zu sehr in ihren Lügen verstrickt,traut Sarah sich nicht,die Wahrheit zu sagen nicht einmal vor der Polizei.

Und so beginnt ein gefährliches Katz und Maus Spiel,bei dem selbst der Leser nicht weiß,wem er noch trauen soll.

 

Meine Meinung

Seit langen habe ich mal wieder ein Jugendbuch gelesen, was ich auch sehr gerne mal so zwischen durch mache.

Daher ist mir auch klar, das das mit der Spannung wie bei einem normalen Thriller etwas schwächer ist. Dafür muss ich aber sagen, das mir diese Geschichte gut gefallen hat.

Zu Anfang der Geschichte wurde aus der Sicht von Sarah erzählt, was mir gut gefallen hat. So konnte ich ihr handeln und Gedanken sehr gut nachvollziehen. Ob das alles so klug von ihr war, lasse ich jetzt mal dahingestellt. Denn beim lesen habe ich immer wieder gedacht, das einiges doch sehr aus der Bahn läuft, aber ich denke, Jugendliche haben eben andere Gedanken im Kopf als ein Erwachsener und das fand ich dann doch sehr spannend.

Im zweiten Teil wird dann aus der Sicht von Kat erzählt. So konnte man die beiden gut beim lesen verfolgen und auch dieses Handeln von Kat war dadurch gut nachvollziehbar. Ob immer alles so richtig war möchte ich jetzt nicht weiter verraten, denn das müsst ihr schon selber raus finden.

Ich fand den Schreibstil sehr locker und leicht und so konnte man gut durch diese Geschichte lesen.Von der Spannung her war es ganz Okay, da es sich um ein Jugendbuch handelt. Ich würde auch weiterhin von der Autorin Bücher lesen, denn diese Geschichte hat mir gut gefallen und zwischendurch darf es auch mal was leichteres zum lesen sein.

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Seehase1977s avatar

Rezension zu "Ein Einhorn taucht unter" von Claudia Puhlfürst

Sarkasmus, Spannung und Einhorngepupse
Seehase1977vor 9 Monaten

Stefan ist genervt von dem Einhorn-Wahnsinn seiner Frau. Er hat genug vom Glitzer und Einhorn-Gepupse, das Zeug muss weg und seine Frau am besten gleich mit. Doch Stefan hat die Rechnung ohne seine Frau Julia gemacht…

Ein Krimi für die Badewanne, das ist doch genau mein Ding!

Gelesen in 15 Minuten steht auf dem komplett wasserfesten Büchlein, die ideale Bade- und Gesichtsmasken-Einwirkzeit, perfekt! Auf der Leipziger Buchmesse habe ich mich am Stand von Edition Wannenbuch gleich mal persönlich umgesehen und mich danach sofort mit einigen der kleinen Badewannen-Begleiter eingedeckt.

Die bekannte deutsche Krimiautorin Claudia Puhlfürst hat den Kurzkrimi geschrieben und in die knapp acht Seiten alles gepackt, was ein Krimi braucht. Schwarzer Humor, Spannung und ein unvorhersehbares Ende.

„Ein Einhorn taucht unter“ von Claudia Puhlfürst ist nur einer von vielen Krimis aus dem Verlag Edition Wannenbuch. Dort gibt es mittlerweile eine relativ große Auswahl der kleinen Schwimmbücher von Krimi bis zum Liebesroman. Ein witziges Geschenk für badefreudige und lesebegeisterte Freunde und Verwandte. Eine tolle Idee, die eine absolute Empfehlung verdient, auch wenn geübte Leser keine 15 Minuten für dieses Büchlein benötigen. Daumen hoch!

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Gespräche aus der Community

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Wannenbuch_Verlags avatar
Einhorn-Klopapier, Einhorn-Bratwurst, Einhorn-Bier, dazu Ketchup, Kekse, Kondome  ... Dieser Trend nervt! Schluss mit Einhorn - das sagt die Mord-Expertin und Bestseller-Autorin Claudia Puhlfürst. Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse ist ihr erster Anti-Einhorn-Krimi erschienen - und der ist noch dazu badewannentauglich und absolut wasserfest. So wie alle Bücher der Edition Wannenbuch.

Wie entsorge ich ein Einhorn fachgerecht? Darum geht es in "Ein Einhorn taucht unter". Wir möchten gern mit euch eine kunterbunte Leserunde starten - ganz ohne Zuckerwatteduft und Regenbogenglitzerkram. Dafür mit Augenzwinkern, versteht sich. Die Edition Wannenbuch stellt Badebücher zur Verfügung. Und wir würden uns freuen, wenn ihr kräftig mitmacht.

Verratet uns doch für die Bewerbungsrunde kurz und knapp: Welches Einhorn-Produkt hast du neulich im Supermarkt gesehen?

Wir sind gespannt. Mehr über den einzigen Verlag mit deutschsprachigen wasserfesten Badebüchern für Erwachsene findest du unter www.wannenbuch.de

Worum geht es in "Ein Einhorn taucht unter"? Glitter, Bonbon-Duft und Wölkchen? Einfach schrecklich! Stefan will dem rosa Liebes-Spuk ein Ende setzen. Doch er hat nicht mit Julia gerechnet …

Mordsmäßiger Krimispaß aus der Feder der „Lady of Crime“ Claudia Puhlfürst. Garantiert ohne Zuckerguss, dafür bittersüß.

Zur Leserunde
Coppenrath_Verlags avatar
Packender Psychothriller voller überraschender Wendungen.

"Lügenschwester" ist das erste Jugendbuch der erfolgreichen Krimiautorin Claudia Puhlfürst.

Kat ist verschwunden. Meine große Schwester hat sich tierisch mit Mama gezofft und seitdem hat sie niemand mehr gesehen. Ich war mir ziemlich sicher, dass sie nur wegen des Streits abgehauen ist – so war Kat schon immer. Und diese seltsamen Entführerschreiben im Briefkasten waren ganz bestimmt auch von ihr! Es muss so sein! Denn sonst hätte ich einen riesigen Fehler begangen, als ich mich dazu entschieden habe, die Nachrichten verschwinden zu lassen, damit Mama nicht in Panik gerät … Aber wenn Kat doch etwas zugestoßen ist? Was soll ich denn jetzt machen? Zu sehr in ihren Lügen verstrickt, traut Sarah sich nicht, die Wahrheit zu sagen – nicht einmal vor der Polizei. Und so beginnt ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel, bei dem selbst der Leser nicht weiß, wem er noch trauen soll …

Leseprobe

Wenn ihr eins der 15 Leseexemplare gewinnen wollt, schreibt uns bis zum 16. Juli 2015, warum ihr dieses Buch unbedingt lesen möchtet.

 
Zur Buchverlosung
claudia_puhlfuersts avatar
Liebe Thrillerfreunde, der „Sensenmann“ ist gerade frisch erschienen und wartet auf Kundschaft ;-) Jeder, der sich gern gruselt, nicht vor drastischen Szenen und reichlich Blut zurückschreckt und psychologische Hintergründe liebt, ist willkommen! Habt Ihr Lust, das Buch zu lesen? Gemeinsam mit Blanvalet verschicken wir 10 signierte Exemplare an Euch. Bewerbt Euch! Hier ein paar Appetithäppchen: Ein ehemaliger Zögling eines Kinderheims mordet. Nach und nach fallen ihm die Menschen zum Opfer, die damals im Kinderheim eine grausige Rolle gespielt haben; und er bestraft sie einen nach dem anderen mit den Methoden, die sie bei den Kindern angewandt haben. Bei einer jungen Frau tauchen aus dem Unterbewusstsein immer mehr verschwommene Erinnerungen an ihren jahrelangen Aufenthalt in einem Kinderheim auf. Folter, Vergewaltigungen, Isolationshaft – sogar an Kindstötungen vermeint sie sich zu erinnern. Die Frau wendet sich mit der Bitte um Recherchen an die Gerichtsreporterin Lara Birkenfeld, die sie bei einem Prozess kennen gelernt hat. Nach und nach kommen in den Gesprächen immer weitere schreckliche Details aus der Vergangenheit der jungen Frau ans Licht und Lara beschließt, ihren Freund, den Psychologen Mark Grünthal zu Rate zu ziehen. Während dieser damit beginnt, die junge Frau zu therapieren, macht Lara sich auf die Suche nach weiteren Heimkindern, um sie zu den Vorkommnissen zu befragen, hat jedoch anfangs keinen Erfolg. Einige der Zöglinge haben Selbstmord begangen, andere sind depressiv oder seit Jahren verschwunden. Bei denen, die noch leben, stößt Lara auf eine Mauer des Schweigens. Das Kinderheim ist längst geschlossen, das Gebäude verfällt, die überlebenden Zöglinge sind in alle Winde verstreut – doch Lara bleibt hartnäckig und findet Schreckliches heraus. In der Therapie offenbart die junge Frau währenddessen ihr Wissen um Täter und Opfer, die Wand des Schweigens wird brüchig... und doch läuft Lara und Mark die Zeit davon – sie müssen den Mörder stoppen, ehe ihm noch weitere Menschen zum Opfer fallen.
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Letzter Beitrag von  sonjastevensvor 7 Jahren
Hier nun meine Rezension, ich bedanke mich herzlich für die Leserunde und das tolle Buch: „Sensenmann“ ist der zweite Teil einer Krimireihe von Claudia Puhlfürst um die Protagonistin Lara Birkenfeld - von Beruf Journalistin. Lara wird in ihrem Job von ihrem Kollegen hintergangen, eigentlich gehören ihr verschiedene Bereiche, aber er reißt sie sich einfach unter den Nagel, so auch den Bericht über die Plattenbauleiche. Jedoch Lara gibt nicht einfach auf und so forscht sie auf eigene Faust nach und kommt immer tiefer in eine verwirrende Geschichte, die sie nur mit Hilfe ihrer Freunde Psychiater Frank und Fotograph Jo lösen kann. Zu Beginn des Buches erfährt der Leser sofort wer der Mörder ist und wieso er so handelt. Matthias wurde in einem Kinderheim der DDR missbraucht und hat die meisten Geschehnisse Verdrängt, aber so langsam kommt wieder alles ans Licht und er will Rache über, für ihn und seiner Schwester Mandy, zu der er eigentlich keinen Kontakt mehr hat. Er versucht seinen Opfern genau das wiederzugeben, was sie ihm angetan haben. Interessant sind die verschiedenen Perspektiven, die in dem Buch beschrieben werden, größtenteils die von Lara und Matthias, aber auch von Mia, die selbst ihre schlimmen Erfahrungen in ihrer Kindheit gemacht hat und einen Psychiater besucht um die Geister der Vergangenheit zu bekämpfen. Beim Lesen hat mir das hin und her gerissen sein zwischen Täter und Opfer besonders gut gefallen, eigentlich verflucht man die Menschen, die Kinder quälen, ja sogar missbrauchen und vergewaltigen - jedoch wenn Matthias Rache über ist er ebenfalls sehr grausam und man kann dieses Verhalten zwar teilweise nachvollziehen, aber auch ist das Verhalten nicht in Ordnung, so dass man dann doch auf der Seite des Opfers ist - aber das Opfer ist auch Täter, manchmal weiß man gar nicht was man denken soll. Etwas negativ ist mir aufgefallen, dass Lara irgendwelche Dinge sieht, die nur ihn ihrem Kopf stattfinden - oder aber finden sie wirklich statt, aber wieso kann sie dann sehen, was passiert, wenn sie an einem ganz anderen Ort ist. Das finde ich etwas zu abgedreht und meiner Meinung nach klingt das etwas unglaubwürdig. Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es hat sich super lesen lassen und die Perspektivwechsel waren sehr interessant und abwechslungsreich. Auch, dass das Buch sich nicht nur um die Morde dreht, sonder auch um Laras private und berufliche Probleme finde ich sehr ansprechend. Empfehlen kann ich das Buch sehr, ich selber will auch den ersten Teil der Krimi-Reihe noch lesen und freue mich auf eine Fortsetzung. 4 Sterne!
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Claudia Puhlfürst im Netz:

Community-Statistik

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