Claudia Puhlfürst

 4 Sterne bei 367 Bewertungen
Autorin von Ungeheuer, Lügenschwester und weiteren Büchern.
Autorenbild von Claudia Puhlfürst (©ClaudiaPuhlfürst)

Lebenslauf von Claudia Puhlfürst

Kriminelle Schreibtischtäterin aus Sachsen. Herrin von „Ungeheuer“ und „Sensenmann“, erschuf Bluttänzer und Mädchenflüsterer.

Liest, schreibt, guckt Horrorfilme, gruselt sich. Spezialgebiet: Humanethologie und nonverbale Kommunikation.

 

Gibt Anthologien heraus, schreibt Fachliteratur, organisiert die Ostdeutschen Krimitage (www.mord-ost.de). Mörderische Schwester, Rudelführerin eines Hundes und zweier Meerschweinchen.

Liebt und betreut das Buchvolk (www.buchvolk.de).

Bisher: elf Psychothriller, zwei Jugendthriller, drei Bücher mit authentischen Fällen, ein Kinderbuch, zahlreiche Anthologien, Wannenbücher für Erwachsene, naturwissenschaftliche Fachbücher und Lexika.

Mehr hier: www.puhlfuerst.com

Botschaft an meine Leser

Liebe Leser,

Ich bin kriminell. Schon seit ich denken kann... Mich faszinieren "kranke Hirne", Psychopathen, wahre Fälle. 

Deswegen schreibe ich Thriller mit psychologischem Hintergrund. Man kann mitfiebern, mitraten, sich fürchten oder ekeln.  Im Buch können wir in den Kopf des Täters sehen, erfahren, was ihn antreibt. Andererseits möchte ich euch am Ende mit einer Wendung, die ihr nicht erwartet, überraschen. Was ist Wahrheit, was Täuschung? Insgesamt habe ich über 20 Bücher geschrieben. "Keiner kennt die Wahrheit" ist mein "Liebling". Ein opulentes Buch im Großformat mit zahlreichen Bildern.

Alle Bücher von Claudia Puhlfürst

Interview mit Claudia Puhlfürst

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich hatte kein „Erweckungserlebnis“, allerdings einige kleinere Anstöße, die dazu geführt haben, Mitte der Neunziger über mein weiteres Dasein als Biologie/Chemie-Lehrerin ernsthaft nachzudenken. Irgendwann tauchte dann die Erinnerung an schlummernde Fähigkeiten wieder auf. Ich habe schon als Kind und später als Jugendliche sehr gern „fabuliert“, mir Geschichten ausgedacht, Gedichte geschrieben und vertont. Und so entstand die Idee, ein Buch zu schreiben. Dass es ein Krimi sein müsste, war mir von Anfang an klar – ich liebe Krimis, Psychothriller im Besonderen, ich lese sehr viel, sehe alles (oder nehme auf), was im Fernsehen dazu kommt, Serien, Reportagen, Filme, beschäftige mich mit authentischen Fällen.
Das erste Buch („Kind vermisst“) bei einem Verlag unterzubringen, war sehr schwierig. Ich habe dazu bestimmt zwei Jahre gebraucht. Zuerst bekam ich zahlreiche Ablehnungen von den großen Verlagen. Ich wusste ja damals noch nicht, dass unverlangt eingesandte Manuskripte gar nicht gelesen werden. Die Absagebriefe sind schon vorformuliert und es heißt darin „passt leider nicht in unser Verlagsprogramm“ oder „unser Programm für die nächsten Jahre steht schon fest“. Irgendwann kommt man dann an den Punkt, an seinem eigenen Manuskript zu zweifeln, es für schlecht zu halten. Manch einer gibt auch auf. Ich habe es dann – das war Ende der 90-er Jahre – über das Internet versucht, Verlage angemailt, das Manuskript angeboten, und irgendwann einen klitzekleinen Verlag gefunden, der das Buch gern drucken wollte.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Jeder, den ich gerade lese ein bisschen!

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Ich finde die Grundidee oft bei authentischen Fällen. (Mittlerweile habe ich auch schon ein Buch mit authentischen Fällen veröffentlicht – weitere sind in Vorbereitung). Oft notiere ich mir solche Ideen in ein kleines Büchlein oder auf Zettel. Diese Zettelei bildet dann die Inspiration für eine eigene Geschichte. Bei „Ungeheuer“ war es Edward Theodore Gein, der auf einer Farm in Wisconsin gelebt hat. Bei seiner Festnahme fand man die frisch ausgeweidete Leiche einer Ladenbesitzerin und Teile von mindestens 15 weiteren Leichen; darunter eine Sammlung von Nasen, und Masken aus menschlicher Gesichtshaut. Die meisten Leichen hat er sich vom örtlichen Friedhof „besorgt“, aber zwei Frauen hat er nachweislich auch ermordet. Es ist umstritten, ob Gein auch ein Kannibale war. Bei „Sensenmann“, meinem nächsten Buch, waren es Vorfälle in Kinderheimen, die 2009 ans Licht kamen.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Ich bekomme Leserbriefe und E-Mails, die ich alle beantworte. Ich spreche bei Buchlesungen mit den Lesern. Da ich die Ostdeutschen Krimitage organisiere, treffe ich auch dort sehr viele Leute, die u.a. auch meine Bücher gelesen haben.

Wann und was liest Du selbst?

Ich mag sehr Jonathan Kellermann, John Sandford, Andrew Vachss oder John Katzenbach. Auch Val McDermid oder Elizabeth George finde ich super. Ich lese auch viel Fachliteratur, Bücher über Mörder, Täterprofile, Fallermittlungen u.ä.


Neue Rezensionen zu Claudia Puhlfürst

Der erste Fall für die Journalistin Lara Birkenfeld!

Ein spannender Psychothriller, bei dem man lange im Dunkeln tappt. Temporeich, mit Gänsehautfeeling und böse.Detaillreich schildert die Autorin das Geschehen und schickt Lara in einen Albtraum.

Die verschiedenen Handlungsstränge, aus verschiedenen Positionen, machen es interessanter und lassen einen Blick von mehreren Seiten zu. Dadurch wird die Geschichte greifbarer.

Die handelnden Personen, insbesondere Dr. Nex und Mark Grünthal, fand ich sehr interessant, egal zu welcher Seite sie gehören. Sie alle tragen sehr zum Gelingen des Buches bei. Sie haben Potenzial und ihre speziellen Seiten.

Ich bin gespannt auf die nächsten Bände dieser Reihe!


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Cover des Buches Sensenmann (ISBN: 9783442373550)
C

Rezension zu "Sensenmann" von Claudia Puhlfürst

sehr guter Thriller mit einem (un)typischen Thema
catvor einem Jahr

Sensenmann ist mein erstes Buch was ich von Claudia Puhlfürst gelesen habe und ich habe diese Buch verschlungen.

Das ich den Teil davor ("Ungeheuer") nicht kannte, hat dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Auch das man den Mörder schon am Anfang kennen lernt, mildert die Spannung keinesfalls.


Es gibt zwei Hauptcharaktere:

  • die Journalistin Lara, die sich mit einem moppenden Arbeitskollegen rumärgern muss und immer wieder Halluzinationen von den Morden hat und
  • der Mörder, der aufgrund eines Leichenfundes in einem ehemaligen Kinderheim, an seine Vergangenheit erinnert wird und nun Rache an seinem Peiniger nehmen will.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach und flüssig.

Jedes Kapitel wird von einem anderen Charakter erzählt (auch von den Nebencharakteren). So kommt die Story gut vorwärts und es werden viele Hintergründe, Motive und Motivationen aufgeklärt, so erschließt sich nach und nach das Gesamtbild und die Spannung bleibt erhalten.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man kann sich gut in sie hineinversetzten und verstehen was sie antreibt, wie sie denken.

Ich finde es auch gut das hier mal kein Polizist ermittelt, sondern eine Journalistin den Fall aufklärt.


Claudia Puhlfürst, ist hier ein spannender Thriller gelungen, der unter die Haut geht und das bei einem Thema (Kinderheim, Züchtigungen, Missbrauch) das für sich alleine schon nicht ohne ist und erzählt dies spannend aber auch realistisch.

Sehr empfehlenswert aber nichts für schwache Nerven.


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Dieses Buch hat mich von Anfang an mitgerissen und ich fand es von Anfang an gut, zu Anfang wusste ich nicht was es mit der Sekte auf sich hatte und mit den Tattoos aber im Nachgang wurde klar das der Mörder sich seine Opfer anhand von Bildern aussucht und das hat mich fasziniert, das Ende hätte ich jedoch so nicht erwartet. Der Schreibstiel ist aufjedenfall gelungen und die Spannung im Buch war meiner Meinung nach immer gegeben. 

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Gespräche aus der Community

Scheinwerfer, Blitzlichtgewitter, ein Laufsteg … und eine Leiche! Journalistin Lara Birkenfeld soll von einer Modenschau berichten, doch stattdessen findet sie sich am Tatort eines grausamen Verbrechens wieder.

Ihr wollt wissen wie es weiter geht? 

Dann bewerbt euch hier für eines von 30 Exemplaren des eBooks und taucht gemeinsam in die Abgründe der menschlichen Psyche ein.

Liebe Thrillerfans,

schon geht die nächste Leserunde los …

Mein dritter Band mit Lara Birkenfeld „Der Tätowierer“ steht für Euch zur Verfügung. Mein Verlag dotbooks verlost hierzu 30 Rezensionsexemplare des eBooks. Viel Erfolg bei der Bewerbung um ein Exemplar und später viel Vergnügen beim Lesen!

„Mörderische“ Grüße,

Eure Claudia


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317 BeiträgeVerlosung beendet
K
Letzter Beitrag von  KeksTrommelvor einem Jahr

Ja. Aber es ist echt schlüssig.

Liebe Thrillerfreunde,

ich freue mich, euch erneut zu einer Leserunde zu meinem zweiten Band mit Lara Birkenfeld „Der Sensenmann“ einzuladen. Mein Verlag dotbooks verlost hierzu 30 Rezensionsexemplare des eBooks. Viel Erfolg und später viel Spaß beim Lesen!


Liebe Grüße,

Eure Claudia

Liebe Thrillerfreunde,

ich freue mich, euch erneut zu einer Leserunde zu meinem zweiten Band mit Lara Birkenfeld „Der Sensenmann“ einzuladen. Mein Verlag dotbooks verlost hierzu 30 Rezensionsexemplare des eBooks. Viel Erfolg und später viel Spaß beim Lesen!

Liebe Grüße,

Eure Claudia


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349 BeiträgeVerlosung beendet
bookaddict10s avatar
Letzter Beitrag von  bookaddict10vor 2 Jahren

Mit einiger Verspätung, was mir sehr leid tut, meine Rezension. Vielen Dank, dass ich auch den zweiten Teil lesen durfte, hat mir wieder gut gefallen :)

https://www.lovelybooks.de/autor/Claudia-Puhlfürst/Der-Sensenmann-Ein-Fall-für-Laura-Birkenfeld-2-Psychothriller-Laura-Birkenfeld-ermittelt--2570312319-w/rezension/2983377683/

Liebe Thrillerfreunde,

ich freue mich, euch zur Leserunde zu meinem Buch „Totschneider“ einzuladen. Mein Verlag dotbooks verlost hierzu 30 Rezensionsexemplare des eBooks. Viel Erfolg und liebe Grüße,

Eure Claudia

Liebe Thrillerfreunde,

ich freue mich, euch zur Leserunde zu meinem Buch „Totschneider“ einzuladen. Als ich das Konzept dafür erstellt habe, dachte ich an ein Zitat:

 

„... Amerika liebt seine Serienkiller ... Keiner verletzt so wie er das letzte Tabu, überschreitet die letzte Grenze. Er ist der neue Held. Als Kannibale, Monster, Ungeheuer, Psychopath - als schwarzer Mann par excellence hat er den immer stärker schwächelnden und an sich selbst zweifelnden Westernhelden abgelöst. Er ist stark, er ist cool, er ist unabhängig, er schert sich um nichts, er zeigt es Mr. Freud auf der Couch - er zeigt es allen. Er ist der neue Supermann, er ist der nette Junge von nebenan. 

Man lässt ihn rein, weil man ihn schon lange kennt

und dann zieht er einem die Haut ab.“ 

 

 

Genau so einen Typen wollte ich erschaffen. Sein Vorbild ist Edward Theodore „Ed“ Gein, der sich unzählige abstruse Kleidungsstücke aus Leichenteilen fertigte und die Vorlage für „Psycho“ oder den Mörder in das „Schweigen der Lämmer“ war. Ich habe im Buch auch ein paar Mal auf ihn Bezug genommen. Um zu zeigen, was im wahren Leben alles geschieht. Mich faszinieren solche „kranken Hirne“. 

Abscheuliche Idee – oder was denkt ihr?


Bewerbt euch jetzt für eines der 30 Rezensionsexemplare des eBooks*, die mein Verlag dotbooks an euch verlost.  


*Es werden ausschließlich digitale Rezensionsexemplare in Form von eBooks verschickt. Gewinne können nachträglich nicht getauscht oder zurückgegeben werden.


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418 BeiträgeVerlosung beendet
bookaddict10s avatar
Letzter Beitrag von  bookaddict10vor 2 Jahren

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