Claudia Puhlfürst Das sechste Herz

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Inhaltsangabe zu „Das sechste Herz“ von Claudia Puhlfürst

Knallharte Spannung Was als harmlose Recherche begann, mündet in einem Albtraum: Ein junger Reporter der Tagespresse entdeckt auf einem stillgelegten Fabrikgelände drei tiefgefrorene Herzen. Bald werden der Redaktion weitere Herzen angekündigt. Wer ist der Verfasser dieser makabren Schreiben? Als sich die Journalistin Lara Birkenfeld auf die Spur des eiskalten Mörders begibt, ahnt sie nicht, dass sie schon längst zur Schachfigur in einem grausigen Spiel geworden ist …

Teilweise sehr ausführlich und leider meiner Meinung nach etwas langatmig. Das Ende jedoch sehr überraschend.

— psy-borg
psy-borg

Ein toller Plot und geschickt aufgebaute Handlungsstränge. Leider zog sich die Geschichte aber wie Kaugummi!

— Buecherwurm2punkt0
Buecherwurm2punkt0

Fazit: Fesselnder Thriller, versehen mit einer vielschichtigen, gut durchdachten Story und glaubwürdig agierenden Protagonisten

— Bellexr
Bellexr

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Sehr spannend und aufregend; macht neugierig auf die folgenden zwei Bände

Leserin3

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Thommy28

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  • Das sechste Herz

    Das sechste Herz
    Natalie77

    Natalie77

    19. February 2014 um 09:34

    Inhalt: Der Praktikant der Tagespresse findet nach einem anonymen Hinweis auf einem brachliegenden Gelände drei Behälter in denen Herzen schwimmen. Ein paar Tage später gibt es einen erneuten Hinweis, der wieder zu solchen Behältern führt. Warum bekommt die Tagespresse die Hinweise? Wer ist der Täter? Und wo sind die Leichen die zu den Herzen gehören? Die freie Reportern Lara Birkenfeld wird auf den Fall Aufmerksam und ermittelt auf eigene Faust ohne zu wissen das sie schon im Visier des Täters ist. Meine Meinung: Das sechste Herz lag nun lang genug auf meinem SuB, so dass es jetzt Zeit wurde diesen Thriller zu lesen. Zu Beginn begleitet man den Praktikanten bei seiner Suche und schon dort baut die Autorin eine immense Spannung auf. Diese zieht sich auch weiter bis zum Schluss und schafft es sich zu steigern. Obwohl es eine Stelle mit extremen Spannungsabfall gab könnte sie diese danach auch wieder steigern. Kurze Kapitel, die klar gegliedert sind und ein flüssiger Schreibstil sorgen dafür das man nur so durch die Seiten fliegt und dieses Buch kaum zur Seite legen mag. Die Protagonisten waren mir schon durch Sündenkreis bekannt, aber auch wenn man denn Vorgänger nicht kennt kann man dieses Buch lesen ohne das einem etwas fehlt. Etwas störend fand ich das Lara zwar mit Jo, dem Fotografen liiert ist, aber sich zu Mark dem Psychiater hingezogen fühlt und das immer mal wieder gedanklich erwähnte. Das war für mich vollkommen unwichtig, auch wenn es vermutlich ihr Handeln in manchen Situationen erklären soll. Am Ende ist alles geklärt auch wenn dieses ab einem gewissen Punkt zu erahnen war. Trotzdam kam es an der Stelle doch recht überraschend. Vor dem Epilog gibt es noch eine mehrseitige Erklärung die aus Sicht des Täters geschrieben ist. Da hätte mir eine Aufklärung bzw. eine Erklärung eingebettete in die Geschichte besser gefallen. Trotzdem gehe ich als zufriedener Leser hier raus und kann dieses Buch weiter empfehlen.

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  • Ein toller Plot und geschickt aufgebaute Handlungsstränge. Leider zog sich die Geschichte aber...

    Das sechste Herz
    Buecherwurm2punkt0

    Buecherwurm2punkt0

    18. February 2014 um 10:28

    Thriller aus Deutschland und ich sind bekanntlich nicht die besten Freunde, weswegen ich auch einen großen Bogen um sie mache. Zu "das sechste Herz" habe ich nur gegriffen, weil der Klappentext gar nicht wirklich nach einer deutschen Autorin klang. Zwar sind die Namen der Protagonisten und der Autorin ein kleines Indiz, aber irgendwie habe ich dieses trotzdem nicht ernst genommen. Ich fand mich beim Lesen also plötzlich in Leipzig und Berlin, sogar manchmal in Tschechien wieder. Wie zu erahnen habe ich die drei vorangegangenen Bände der Lara-Birkenfeld natürlich nicht gelesen. Irgendwie ist mir einfach entgangen das "das sechste Herz" kein Einzelband ist. Obwohl der Start dank dieser vielen oben genannten Faktoren mehr schlecht als recht war, fand ich mich schnell in einer spannenden Geschichte wieder. Die Ermittlerkombination aus Journalistin und Psychologen hat mir unheimlich gut gefallen und auch das die Arbeit der Polizei lange gar nicht thematisiert wurde. Obwohl ich die ersten Bände der Reihe ja nicht gelesen habe, war für mich alles klar verständlich und das Netz aus Zusammenhängen zwischen den verschiedenen Handlungssträngen wurde mir schnell klar. Besonders war für mich, dass ich relativ schnell erfuhr, dass die Handlungsstränge überhaupt zusammenhängen. Ich kenne es aus vielen Thrillern, dass diese erst zum Schluss zusammengeführt werden und man sich beim Lesen des Buches also gespannt fragt, wie der Autor die ganzen Geschichten unter einen Hut bringen möchte. Bei Claudia Puhlfrüsts vierten Thriller war das ganz anders. Die Handlungsstränge ergaben fast von Anfang an ein großes Ganzes, sodass die Spannung ehr daraus resultierte, wie Lara wohl dem Täter auf die Schliche kommt. Allerdings hatte ich trotzdem oft das Gefühl, dass sich das Buch wie Kaugummi zieht. Die Geschichte tippelte oft auf der Stelle und ich kroch beim Lesen wie eine Schnecke vorwärts. Ich glaube, dass ich gar nicht langsamer gelesen habe also sonst, aber es kam mir leider total so vor. "Das sechste Herz" war für mich ein niemals endendes Buch und ich war dann schlussendlich doch sehr froh als es vorbei war... Fazit: Ein toller Plot und geschickt aufgebaute Handlungsstränge. Leider zog sich die Geschichte aber wie Kaugummi!

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  • Herzfunde

    Das sechste Herz
    Bellexr

    Bellexr

    13. November 2013 um 08:11

    Aufgrund eines anonymen Schreibens, welches sich als Schatzkarte entpuppt, wird Praktikant Patrick von der Leipziger Tagespresse von seinem Chefredakteur zu einem stillgelegten Fabrikgelände geschickt. Dort findet der junge Mann drei Behälter mit makabren Inhalt: In allen befinden sich menschliche Herzen. Während die Polizei eingeschaltet wird, erfährt auch die Journalistin Lara Birkenfeld von dem Fall und beginnt zusammen mit ihrem Freund, dem Fotografen Jo, auf eigene Faust zu ermitteln. Tatkräftige Unterstützung erhält sie wieder von ihrem Bekannten Dr. Mark Grünthal. Dieser stellt bald einen Zusammenhang zu einem Jahre zurückliegenden Fall her, bei dem er damals als Gutachter fungierte.   Lara Birkenfeld arbeitet mittlerweile als freie Journalistin und hält sich mit kleinen Aufträgen einigermaßen über Wasser. Als sie von ihrem ehemaligen Kollegen und Freund Jo von den Herzfunden erfährt, ist ihr Interesse sofort geweckt. Und auch Marc Grünthal interessiert der Fall sehr, zumal er schnell einen entscheidenden Zusammenhang zu einem lang zurückliegenden Fall feststellt. Allerdings befindet sich der damalige Mörder nach wie vor in Haft. Ist hier möglicherweise ein Nachahmungstäter am Werk oder hat er gar Kontakt zu dem Inhaftierten und mordet in seinem Auftrag weiter? Aufgrund der äußerst strengen Sicherheitsmaßnahmen eigentlich undenkbar.   Die Ermittlungen der Polizei gehen schleppend voran, eine Spur zum Täter ist nicht zu finden und auch Lara und Jo fischen mehr oder weniger im Trüben. Allerdings hat der Mörder seine „Arbeit“ noch nicht beendet und die Tagespresse erhält einen weiteren anonymen Hinweis. Und wieder wird ein menschliches Herz in einem Behälter gefunden. Marc Grünthal nutzt seine guten Kontakte und ermittelt stellenweise auf eigene Faust im Umfeld des früheren Mörders, während Lara und Jo der noch zu kleinsten Spur nachgehen.   Als Leser kennt man bereits früh den Mörder und erfährt sogar recht bald dessen Identität. Doch handelt er alleine? Und wenn nicht, wer ist sein Auftraggeber? In wechselnden Handlungssträngen verfolgt man fortan die Recherchen von Lara, Jo und Marc, ist aber auch immer wieder bei den Aktionen des Herzmörders dabei, der von der Presse schnell als „der Schlachter“ tituliert wird. So weiß man bereits stellenweise im Vorfeld schon, welches Opfer er sich als nächstes auserwählt hat, was jedoch keineswegs spannungsmindernd ist.   Von knallharter Spannung würde ich jetzt dennoch nicht unbedingt sprechen, Claudia Puhlfürst gelingt es jedoch problemlos, die Geschichte fesselnd und interessant voranzutreiben. Die Spannung nimmt kontinuierlich zu, die Neugier ob der Auflösung ist schnell geweckt und die Story entwickelt sich zudem wendungsreich und unvorhersehbar. Und ehe man es sich versieht, sind die Protagonisten plötzlich viel enger in den Herz-Mordfall verwickelt, als ihnen lieb ist.   Fazit: Fesselnder Thriller, versehen mit einer vielschichtigen, gut durchdachten Story, glaubwürdig agierenden Protagonisten und verpackt in einem lebendigen, einnehmenden Erzählstil.

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  • klasse Thriller

    Das sechste Herz
    loewe

    loewe

    06. August 2013 um 20:21

    Verlagsinfo, Klappentext “Knallharte Spannung Was als harmlose Recherche begann, mündet in einem Albtraum: Ein junger Reporter der Tagespresse entdeckt auf einem stillgelegten Fabrikgelände drei tiefgefrorene Herzen. Bald werden der Redaktion weitere Herzen angekündigt. Wer ist der Verfasser dieser makabren Schreiben? Als sich die Journalistin Lara Birkenfeld auf die Spur des eiskalten Mörders begibt, ahnt sie nicht, dass sie schon längst zur Schachfigur in einem grausigen Spiel geworden ist …” ISBN 978-3-442-37698-8 blanvalet Ich habe gelesen Meine Herren…Claudia da hetzt  Du uns aber durch die Seiten. Ich möchte an dieser Stelle gleich eine kleine Warnung unterbringen! Die Autorin nimmt definitiv kein Blatt vor den Mund. das heisst hier werden eine Menge Details sehr ausführlich beschrieben. Wer es gerne etwas “deutlicher” mag, so wie ich  der ist mit den Thrillern von Claudia Puhlfürst immer gut bedient  Das sechste Herz ist bereits der vierte Fall für die Protagonistin Lara Birkenfeld. Ich habe bereits den dritten Fall mit Begeisterung verschlungen. Alle Fälle um Lara Birkenfeld sind in sich abgeschlossen und man kann jederzeit einsteigen. Ich bin aber meist dafür eine Serie mit Band eins zu beginnen, da sich die Protagonisten und deren Umfeld im Laufe der Bücher immer entwickelt. Leipzig im Winter, die Stimmung ist dunkel und trüb. Da geht in einer Zeitungsredaktion ein ominöses Schreiben ein. Man ist sich nicht sicher was es mit  der augenscheinlichen “Schatzkarte” auf sich hat. Soll das ganze vielleicht ein Scherz sein?…Aber  der Chef der Redaktion möchte keine Chance auf eine Top Story verpassen. Er schickt den Praktikanten Patrick Seiler zu dem verlassenen Fabrikgelände. Was dieser dort findet entpuppt sich allerdings als eine ernste Angelegenheit. In drei alten Thermobehältern findet Patrick Fleischklumpen, die sich später als menschliche Herzen herausstellen. Nachdem Lara Birkenfeld von dem Fotographen Jo Selbig von dem Fund erfährt ahnt sie auch für sich eine Chance auf eine gute Geschichte. Beide fangen mit den Ermittlungen an. Auch der Psychologe  Mark Grünthal, der Lara bereits öfter zur Seite stand ist hier mit an Bord. Er hat vor vielen Jahren ein Gutachten über Magnus Geroldsen erstellt. Dieser hat vor 10 Jahren seine Geschwister ermordet und hat ihnen die Herzen entfernt. Magnus  ist seit der Verurteilung in der geschlossenen Abteilung des psychiatrischen Krankenhaus Obersprung. Steht er mit den Taten in Verbindung? Da Mark Grünthal regelmässig in Obersprung zu tun hat, versucht er über eine Bekannte, die dort arbeitet an Informationen über Magnus zu kommen. Ein stimmiger Fall entwickelt sich, der für mich ein überraschendes Ende gebracht hat. Der Schreibstil von Claudia Puhlfürst ist flüssig und leichtgängig, so dass man diesen Thriller einfach nur “verschlingt”. Besonders gut haben mir die Beschreibungen von Leipzig und Markleeberg gefallen. In Markleeberg hatten wir für zwei Jahre unser Zimmer für die Buchmesse gebucht  Volle 5 Sterne

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  • 4. Teil der Lara-Birkenfeld-Reihe

    Das sechste Herz
    Kerry

    Kerry

    27. July 2013 um 11:09

    Es ist Winter in Leipzig und es ist nun einmal definitiv die Jahreszeit, wo man nicht freiwillig vor die Tür geht, denn es ist nass und kalt. Doch Patrick Seiler hat nicht viel Wahl, denn er ist Praktikant bei der Tagespresse und sein Auftrag ist es, einem anonymen Tipp eine Informanten nachzugehen. Da er das unterste Glied in der Redaktionskette ist, wurde ihm diese Aufgabe zu teil. Ein verlassenes Fabrikgelände ist Patricks Ziel und anhand einer Karte will er versuchen zu ergründen, was sich hinter dem anonymen Tipp verbirgt, doch alles was er findet, sind alte Thermobehälter mit gefrorenem Fleischabfällen drin. Nichts desto trotz bringt er diese in die Redaktion. Zuerst sind sämtliche Redaktionsmitarbeiter verwirrt - wer sollte denn Fleischabfälle einfrieren in Thermobehälter füllen und diese dann der Presse zuspielen - bis Fotograf Joachim "Jo" Selbig die Redaktion betritt und sofort erkennt, um was es sich handelt: Herzen. Ob diese menschlichen Ursprungs sind, muss jedoch die Polizei klären, die Redaktionsleiter Tom Fränkel erst informiert, nachdem er Patrick und Hubert Belli noch mal zum Fundort geschickt hat, um Hintergrundmaterial zu sammeln. Nun steht die Frage im Raum: Wenn das menschliche Herzen sind, was durch die polizeilichen Ermittlungen bestätigt wird, wo sind dann die Leichen und um was für Opfer handelte es sich? Es wird niemand in oder um Leipzig vermisst und Leichen bzw. Leichenteile sind nicht aufgetaucht. Lara Birkenfeld erfährt durch Jo von den Herzen und ihr Interesse ist sofort geweckt. Zwar arbeitet sie nicht mehr bei der "Tagespresse", doch verdient sie sich ihr Geld mittlerweile als freie Journalistin und kann somit über Themen schreiben, die sie wirklich interessieren und diese Herzen haben es ihr angetan. Sie sucht und findet Unterstützung beim Psychologen Mark Grünthal, der ihr schon oft bei ihren Ermittlungen geholfen hat und auch Jo steht ihr zur Seite, denn ganz ehrlich, diese Herzen erinnern an eine Tat, die vor 10 Jahren begangen wurde. Magnus Geroldsen ermordete seinerzeit seine Geschwister und schnitt ihnen das Herz heraus - doch er wurde überführt und sitzt seitdem in der Psychiatrie. War es ein Nachahmungstäter oder ein ganz neuer Serienkiller. Lara und Jo ermitteln intensiv, doch dieses Mal empfängt Lara keine Visionen, die ihr vormals immer wieder behilflich waren und so muss sie sich auf ihren Instinkt und gesunden Menschenverstand verlassen, doch noch fehlt vom Täter jede Spur ... Der 4. Band der Lara-Birkenfeld-Reihe! Der Plot wurde sehr detailliert und abwechslungsreich erarbeitet. Hier hat mir ganz besonders gut die Schilderung der jeweiligen Szenen bzw. Taten gefallen. Diese wurden ausgesprochen bildhaft erarbeitet, sodass ich förmlich dem Täter jeweils über die Schulter geschaut habe, als er seine Verbrechen beging. Die Protagonisten wurden wieder sehr tiefgründig erarbeitet, wobei es in diesem Buch wieder ein Hauptaugenmerk auf das Seelenleben des Täters gegeben hat und ganz ehrlich, so jemandem will ich im Leben nicht begegnen, aber leider erkennt man solche Typen (wie im Buch ja auch), nicht auf den ersten Blick. Der Schreibstil war wieder ausgesprochen fesselnd, sodass ich das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen mochte. Nun hoffe ich sehr, dass es noch weitere Bände dieser Reihe geben wird, doch vorerst schließt die Lara-Birkenfeld-Reihe mit diesem Band, wobei hier definitiv noch Spielraum für weitere Bücher gegeben ist. Die jeweiligen Reihenteile sind übrigens in sich abgeschlossen, sodass diese auch einzeln gelesen werden können.     

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  • Lara Birkenfeld wieder unterwegs

    Das sechste Herz
    maxibiene

    maxibiene

    05. June 2013 um 22:05

    Patrick Seiler, seit ein paar Wochen Praktikant bei der Tagespresse, erhält einen Auftrag, der zunächst sehr unscheinbar zu sein scheint, aber in seiner Durchführung sehr makaber wird. Entsprechend dem Hinweis eines Informanten und dem dazu gelieferten Lageplan soll sich auf dem still gelegenen Fabrikgelände der VEB Metallwaren an drei verschiedenen Stellen etwas von großer Bedeutung befinden. Da Tom Fränkel, Redaktionsleiter der Tagespresse, zunächst von einem Scherz ausgeht, schickt er seinen Praktikanten Vorort um die wertvolle Zeit seiner Hauptangestellten nicht zu vergeuden. Für Patrick stellt der Fund der drei Thermobehälter in dem sich vermutlich Schlachtabfälle befinden, nichts Besonderes dar. In seiner Verwirrtheit, weil er nicht weiß, was er so recht mit anfangen soll, nimmt er seinen Fund mit ins Redaktionsbüro. Nach Begutachtung des Inhalts durch mehrere Mitarbeiter steht schnell fest, dass es sich bei den Schlachtabfällen vermutlich um menschliche Herzen handelt. Bevor Fränkel die Polizei informiert, schickt er seine Leute nochmals zu den Tatorten um genügend Fotomaterial zu bekommen, ehe das Gelände von Polizisten nur so wimmeln sollte. Nur wenige Tage später erfährt auch Lara Birkenfeld, die inzwischen freie Journalistin ist, von dem grausamen Fund und beginnt ihre eigenen Recherchen. Zum vierten Mal stürzt sich die inzwischen als freie Journalistin tätige Lara Birkenfeld in ein neues, spannendes Abenteuer. Obwohl sie nach ihrer Kündigung bei der Tagespresse immer wieder um Aufträge fürchten muss, bereut sie diesen waghalsigen Schritt nicht. Mit dem Fotografen Jo Selbig, mit dem sie seit einiger Zeit ein Verhältnis hat, wird sie des Öfteren mit heißen Informationen versorgt und ihr Kollege Jens Hohenstein hilft ihr ebenfalls, den ein oder anderen Auftrag zu bekommen. Doch mit dem jetzigen Auftrag, an weitere Informationen über den „Schlächter“, wie ihn die Presse nannte, zu gelangen, wird auch ihr langjähriger Freund und Psychologe Dr. Mark Grünthal, verwickelt. Bereits vor 10 Jahren war Mark in einem ähnlichen Fall als forensischer Gutachter aufgetreten, als der damals 17jährige Magnus Geroldsen seine 3 Geschwister bestialisch ermordet hat und ihnen die Herzen aus den Leibern schnitt. Sollte er, obwohl er in der geschlossenen Abteilung des psychiatrischen Krankenhauses von Obersprung saß, erneut gemordet haben oder gibt es ganz und gar einen Nachahmungstäter? Mit diesen Fragen befassen sich nicht nur Mark Grünthal und seine Freundin Lara Birkenfeld, sondern auch die Presse und natürlich die Polizei. Claudia Puhlfürst hat ihre Handlung wieder auf mehreren Erzählsträngen aufgebaut und lässt den Leser zunächst an den üblichen Tagesgeschäften der Protagonisten teilhaben und konfrontiert sie gleichzeitig mit den Gedankengängen des Mörders bzw. mit der Stimme, die zu ihm spricht. Etwas ungewöhnlich scheint, dass die Autorin schon frühzeitig mit eindeutigen Hinweisen den Mörder preis gibt ohne dabei die Spannung aus dem Plot zu nehmen. Im Gegenteil, man fiebert dem Verlauf der Ermittlungen von Lara und ihrem Freund Jo mit und hofft, dass sie beizeiten auf die Spur des (wahren) Mörders kommen. Dass hier die Ermittlungsarbeit der Polizei etwas in den Hintergrund gerät, sondern sich lediglich auf verschiedene Pressekonferenzen konzentriert, ist nicht weiter schlimm. Viel interessanter finde ich, dass die Autorin auf die verschiedenen Psychen der Protagonisten eingegangen ist und dabei wahre Recherchearbeit abgeliefert hat. Die Visionen der Lara Birkenfeld, die in den Vorgängerbüchern noch sehr dominiert haben, haben sich dieses Mal Gott sei Dank auf eine Einzige reduziert. Somit wurde dem Werk doch eine Spur mehr Authentizität verliehen, auch wenn der Weg der Ermittlungen wieder einmal mit einer Vielzahl von Toten gepflastert war. Claudia Puhlfürst hat auch dieses Mal mit ihrem spannenden und fesselnden Schreibstil gepunktet und auch der Verlag hat endlich ein ansehnliches Cover für ihr neuestes Werk präsentiert.

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