Claudia Puhlfürst Dunkelhaft

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Inhaltsangabe zu „Dunkelhaft“ von Claudia Puhlfürst

In einem lichtlosen Verlies erwacht die sechzehnjährige Helene aus tiefer Bewusstlosigkeit. Im ersten Moment glaubt sie an einen Alptraum. Der Alptraum erweist sich jedoch viel zu schnell als entsetzliche Realität: Sie ist in einem fensterlosen Keller gefangen, sie kann sich nicht erinnern, wie sie dorthin gekommen ist und sie hat keine Ahnung, warum sie hier eingesperrt wurde.

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  • Rezension zu "Dunkelhaft" von Claudia Puhlfürst

    Dunkelhaft
    Kerry

    Kerry

    26. April 2012 um 01:22

    Regina und Manfred Rabicht sind ein ganz normales Ehepaar, das in Dresden lebt. Die Beiden sind bereits seit einigen Jahren verheiratet, sie ist Hausfrau und schaut nach getaner Hausarbeit am liebsten Talkshows, er ist Hausmeister in einer Schule. Regina ist zufrieden mit ihrem Leben, doch in Manfred brodelt es. Seine Frau lässt sich immer mehr gehen und überhaupt hätte sie nicht sein Niveau. Kinder haben die beiden keine, dafür hat Regina eine Schwester, die sich nach deren Scheidung von ihrem Ehemann immer gerne lang und breit bei ihrer Schwester ausheult. Spätestens in solchen Situationen ergreift Manfred gerne die Flucht. Eines Abends sehen die beiden beim täglichen Abendessen vor dem Fernseher in den Nachrichten einen Bericht über den belgischen Kinderschänder und Mörder Marc Dutroux. Regina ist von dem Mann nur angewidert und auch Manfred kann nicht verstehen, wie jemand sexuelles Interesse an Kindern haben kann und vor allem, wie man so blöd sein könne, sich erwischen zu lassen - ihm würde so etwas nicht passieren. Vor kurzem ist der Nachtbar der Rabichts verstorben - sein Haus steht leer, da es keine Erben gab. Manfred kümmert sich ein bisschen um das Grundstück und als er einen Rundgang durch das Haus macht, um nach dem Rechten zu sehen, fällt ihm der Kohlenkeller ins Auge. Dieser ist fensterlos und nur ca. 3 x 4 m in den Ausmaßen. Könnte man diesen Raum nicht für seine eigenen Zwecken nutzen? Erben des Hauses gibt es ja keine und bis sich der Staat um die Versteigerung gekümmert hat ... und war es nicht schon immer sein Traum, eine 15 - 16jährige in die Kunst der Liebe einzuführen? Nach und nach nimmt sein Plan Gestalt an und er richtet den Kohlenkeller als "Gästezimmer" für sein Mädchen her. Als alles fertig ist, begibt er sich auf die Jagt - und findet die 16-jährige Helene Reimann, die sein "Gast" sein darf. Während dessen sieht es in der Detektei von Norbert Löwe und Doreen Graichen gar nicht gut aus. Die Aufträge sind alle abgearbeitet und neue nicht in Sicht. Wenn das so weiter geht, bleibt die Schließung der Detektei nicht aus. Dann taucht tatsächlich ein neuer Klient auf, Herr Lamm. Dieser hegt Zweifel an der Vaterschaft seiner Tochter, die Detektive sollen genetisches Material für einen Vaterschaftstest besorgen. Ein Auftrag der schnell erledigt ist. Auf Grund der Auftragsflaute beschließen die beiden, eine Woche Urlaub zu machen, Planung und Organisation übernimmt Norbert. Dann taucht auch noch Norberts Sohn Nils bei seinem Vater auf uns möchte von diesem mehr unterhalt - das Studium und die damit verbundenen Kosten fressen seinen Unterhalt förmlich auf. Norbert jedoch gerät ins Grübeln, nicht zuletzt durch seinen Klienten Lamm. Auch sein Sohn sieht ihm nicht sonderlich ähnlich, eigentlich haben sie gar nichts gemein. Könnte an seinem Verdacht was dran sein? Um den Alltag endlich einmal hinter sich zu lassen, reisen Norbert und Doreen eine Woche nach Dresden. Norbert fährt das volle Programm aus, ein tolles Hotel, wunderschöne Ausflüge - er macht einfach alles, um Doreen zu bezaubern, denn noch immer hegt er starke Gefühle für sie. Doch dann liest er in der Zeitung, dass ein junges Mädchen vermisst wird - es ist Helene Reimann. Noch ahnen die Detektive nicht, dass der Täter ganz nah ist ... Was für ein überaus perfides Buch über die Gedankenwelt eines Entführers! Die Geschichte ist in mehrere Handlungsstränge aufgeteilt, wobei sich einer ausschließlich mit dem Täter befasst, wie dieser auf die Idee der Entführung kommt und nach und nach immer weiter zur Ausführung schreitet. Leider treffen in diesem Buch die Handlungsstränge erst recht spät aufeinander, sodass das Showdown um einiges hinausgezögert wurde. Der Schreibstil ist unheimlich detailliert und realistisch gehalten und auch die Protagonisten weisen wieder eine erstaunliche Tiefe aus. Immer wieder verwundert war ich, wie es die Autorin schaffte, sich in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden Detektive, aber auch des Opfers und des Täters einzufühlen. Mit großer Freude sehe ich dem 5. Band dieser Reihe "Rachegöttin" entgegen.

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  • Rezension zu "Dunkelhaft" von Claudia Puhlfürst

    Dunkelhaft
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. March 2012 um 20:09

    Dunkelhaft von Claudia Puhlfürst Als die sechzehnjährige Helene erwacht, ist nichts als Dunkelheit um sie herum. Ihr erster Gedanke dass sie einen Alptraum hat wird aber bald verdrängt, als ihr klar wird, dass es grausame Realität ist und sie in einen dunklen Keller eingesperrt bleibt. Helene hat keine Erinnerung wie sie dorthin gekommen ist. Müde und benommen fällt sie immer wieder in den Schlaf. Die Frage nach dem Wie und Warum nagt an ihr. Die Idee eine Entführung als Romangrundlage zu nehmen ist ohne Zweifel gut, die Umsetzung in meinen Augen ein bisschen zu durchschaubar. Ein Detektivduo das den Auftrag erhält Material für einen Vaterschaftstest zu besorgen ist nicht gerade das, was ich als Spannungsmoment erwartet hätte. Aus ihrer Sicht erzählt die junge Helene was ihr nach dem ersten Erwachen in ihrem dunklen Versteckt wiederfährt. Unterbrochen wird dies von der Story um das Detektivduo, das sich auf die Suche nach dem Material für ihren Klienten macht. Wie nebenbei erfährt der Leser wie es zu der Entführung von Helene kommt und etwas über den mutmaßlichen Täter. Die Spannung zieht sich nicht gerade wie ein dicker Faden durch das Buch, sondern läuft eher wie ein Rinnsal nebenher. Ich empfand es nicht als Spannung in Sinne von Nervenkitzel, sondern als Neugierde, was dem Lesevergnügen aber nicht geschadet hat. Es war interessant zu lesen, wie ein offensichtlich spießiger Hausmeister seine Fantasie auslebt und die Anleitung dazu sozusagen frei Haus bekommt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und liest sich sehr angenehm. Es gibt keinen spektakulären Höhepunkt und der Schluss ist ein bisschen wie das Ende eines langen Arbeitstages…ruhig und gelassen. Wie die Story sind auch die Figuren nicht aufregend. Die Charaktere sind gut dargestellt und es fällt dem Leser leicht diese in ein Bild umzusetzen. Die junge Helene mit ihren Ängsten und Gedanken, ihrer Vorstellungskraft und dem aus der Verzweiflung wachsenden Mut. Dem Detektivduo gehören der Untersetzte und mit dem Übergewicht kämpfende Norbert an, sowie seine Partnerin Doreen. Schon der Name setzt sie ins rechte Bild – schlank, selbstbewusst und hübsch. Einer der Protagonisten ist der Hausmeister Manfred und die Darstellung entspricht nach meiner Meinung genau dem Bild, das viele von uns bei dem Wort Hausmeister im Kopf haben – spießig, Arbeitskittel und das große Schlüsselbund in der Tasche. Von seiner Frau lässt er sich bedienen, macht seine Arbeit korrekt und ist ein Eigenbrötler. Seine Frau Regina führt ihm den Haushalt, trifft sich regelmäßig mit ihrer Schwester und ist ansonsten der einfache, vorhersehbare Typ Mensch. Fazit: Es war mein erstes Buch der Autorin. Es war kein super spannender Krimi, aber auf seine Weise beeindruckend. Es war eher die Neugierde die mich veranlasst hat, das Buch zu Ende zu lesen. Auf jeden Fall werde ich einen weiteren Krimi der Autorin lesen um einen Vergleich zu haben. Empfehlen würde ich das Buch Liebhabern der leichten Krimikost.

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  • Rezension zu "Dunkelhaft" von Claudia Puhlfürst

    Dunkelhaft
    Suspiria

    Suspiria

    21. October 2007 um 13:29

    "Dunkelhaft" war bis jetzt das 4. Buch welches ich von der Autorin gelesen habe und leider muss ich sagen auch ihr schlechtestes. :( Was mich gestört war allein schon das im hinteren Teil des Buches ein Personenverzeichnis ist, wo auch der Täter verzeichnet ist. Zwar ist das Buch so aufgebaut das man sehr schnell weiss wer der Täter ist, aber dies hat mir schon gleich am Anfang den Spass am Lesen etwas verdorben. Die Geschcihte selbst hat auf mich zu konstruiert gewirkt. Besonders am Ende hat die ganze Story doch sehr an Glaubwürdigkeit für mich verloren. Da es hier keine Spoilerfunktion gibt möchte ich an der Stelle auch nicht zu viel über den Inhalt verraten.

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  • Rezension zu "Dunkelhaft" von Claudia Puhlfürst

    Dunkelhaft
    salome

    salome

    06. October 2007 um 21:22

    "Die Rachegöttin" von Claudia Puhlfürst gefiel mir besser.
    In diesem Krimi werden Abgründe menschlicher Fantasien von einem bieder-spießigen Hausmeister in die Tat umgesetzt.
    Lesenswert!