Claudia Puhlfürst Fürchte die Nacht

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Inhaltsangabe zu „Fürchte die Nacht“ von Claudia Puhlfürst

Eine Woche Exkursion ins Nirgendwo – auf so eine Idee können auch nur verschrobene Biolehrer kommen, finden Lena und ihre beste Freundin Anne. Rund um ihr Landschulheim gibt es nichts als hohe Bäume und dichtes Unterholz. Zumindest eignet sich dieser Ort bestens für nächtliche Mutproben, und gleich am ersten Abend fordern die Jungs Lena und ihre Freundinnen dazu heraus, mit ihnen im Wald zu übernachten. Doch spät in der Nacht wird Anne von einer vermummten Gestalt angegriffen und gleich am nächsten Abend kommt es zu einem weiteren Überfall. Ein Mädchen aus der Gruppe wird im Wald erdrosselt aufgefunden! Völlig traumatisiert bricht die Klasse den Ausflug ab – doch der Mörder muss ihnen nach Hause gefolgt sein und lauert schon auf sein nächstes Opfer …

Nein. Ich hatte mich auf einen Schönen Thriller gefreut, war aber eigentlich nur eine Kinderkrimi Geschichte....

— akuma1604

Da hat was gefehlt...

— tschulixx

Überraschende Wendungen und ein spannender Schreibstil

— StMoonlight

Die Geschichte hat für mich kaum Spannung und ich wurde mit den beiden Protagonistinnen nicht richtig warm und habe es daher abgebrochen.

— Uwes-Leselounge

Jugendbuch mit Thrillermomenten.

— AnjaSc

Wie tief kann dich ein Trauma führen und dir Abgründe vor Augen malen, die du nicht einmal erahnen kannst?

— Seelensplitter

Ein Thriller der auf jeden Fall unter die Haut geht und mit spannenden Wendungen und Überraschungen aufwartet.

— pantaubooks

Es fehlte an Spannung und die Auflösung konnte mich nicht überzeugen.

— SelectionBooks

„Fürchte die Nacht“ birgt Spannung und liest sich wirklich gut. Das Ende kann jedoch nicht überzeugen.

— schlumeline

Ein Ausflug ins Landschulheim, ein vermummter Mörder und eine Schulklasse ... Beste Krimi-Unterhaltung für Jugendliche!

— Irinalein

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Ohje.. der Inhalt des Buches besteht aus dem Klappentext. Da hätt ich mir die Lesezeit sparen können. Und das Ende!! Fühle mich veräppelt.

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  • Ein bisschen mehr vom Thriller, bitte!

    Fürchte die Nacht

    tschulixx

    13. July 2017 um 16:34

    Ein Thriller für Jugendliche ist finde ich immer was besonderes, denn wirklich viele gibt es nicht. Solche Bücher sind immer eine schmale Gratwanderung, denn es soll natürlich schon gruselig sein, muss sich aber trotzdem noch für Jugendliche eignen. Verrückte Dinge einfach machen ohne Nachzudenken? Sich einfach ins Abenteuer stürzen, obwohl man sich eingestehen muss wirklich Angst davor zu haben? Durch den Gruppenzwang machen junge Leute dann doch einfach mit. In diesem Buch endet genau das tödlich. Wer ist der Mörder? Und wie gehen die Jugendlichen mit diesem dramatischen Erlebnis um? Ich habe in dieses Buch hohe Erwartungen gesetzt, weil die Autorin wirklich gut sein soll. Irgendwie hat das ganze dann aber doch einen anderen Verlauf genommen...1.Kriterium: Die Idee des Buches.Die Idee des Buches passiert ja um ehrlich zu sein auf der Naivität der Jugendlichen. Während dem lesen ging es mir wie bei einem Horrorfilm, wenn die junge Frau dem Geräusch auf die Sprünge geht. "Geh nicht dort hin!" "Wieso bist du nur so dumm!" Klar, ich hätte damals in diesem Alter vielleicht auch mitgemacht: Und hier bin ich auch schon genau wo ich hin will. Die Idee des Buches finde ich direkt aus dem Leben gegriffen, denn solche Aktionen liefern die Jugendlichen. Vielleicht ist es gut, wenn sie vorher dieses Buch lesen, denn dann ist schon viel mehr Fantasie und Kopfkino im Spiel was alles passieren könnte und sie sagen eher nein zu solchen Dingen.Grundsätzlich gefällt mir also das Thema des Buches sehr gut. Es wird auch nach diesem Mord auf die Psyche der Kinder eingegangen und wie sie nach so einem Erlebnis weiter leben und miteinander umgehen.Hier gibt es einen ganzen Weltentaucher.2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.Man erlebt mit den Jugendlichen diese Exkursion, und natürlich den Mord. Dieser Teil war sehr fesselnd, denn man erwartet einen grausamen Irren, der Nachts im Wald herumschleicht. Als es dann wieder nach Hause ging, hat sich die Spannung jedoch fast ganz verflüchtigt. Die Suche nach einem Mörder war nicht wirklich da, sondern wurde nur halbherzig immer wieder mal erwähnt. Es dreht sich alles nur mehr darum, wie die beiden Freundinnen mit diesem Mord umgehen. Das finde ich an sich noch sehr gut! Aber irgendwie war auch das nicht 100%ig. Ich habe mir mehr Gefühle, mehr miteinander, mehr Gedanken gewünscht. Die Geschichte schlich dann nur mehr dahin und mir hat die ernste Behandlung der Psyche der beiden immer mehr gefehlt. Die Angst, die sie verspüren hätten sollen war nicht wirklich greifbar! Auch die Vorstellung vom Mörder in der Nacht hab ich irgendwann verloren, weil das einfach gar nicht das Thema des Buches war...3. Kriterium: Die Charaktere.Die beiden Hauptcharaktere waren mir absolut unsympathisch. Ich kann nicht genau sagen woran es gelegen hat. Die beiden agierten nicht wirklich miteinander, sondern beschäftigten sich nur mit sich. So ging das immer weiter dahin, und musste mir dann eingestehen, dass es ein einzelner Hauptcharakter auch getan hätte. Auch waren keine wirklichen Charakterzüge erkennbar. Klar, die beiden leiden, aber es gibt trotzdem nicht nur schwarz und weiß. Die Charaktere konnten mich in diesem Buch nicht überzeugen.4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. Der Anfang des Buch war, wie oben schon erwähnt, wirklich spannend. Man erlebt mit ihnen dieses traumatische Erlebnis und ich konnte mich in diesem Moment sehr gut in die Schüler hineinversetzten. Das hat die Autorin wirklich sehr gut geschafft! Dann aber ließ es einfach nach. Natürlich ist die Psyche der Jugendlichen auch ein wichtiges Thema und sehr spannend, nur hat für mich auch da einfach viel zu viel gefehlt. Hier gibt es nur einen halben Weltentaucher.5. Kriterium: Die Schreibweise.Der Schreibstil der Autorin gefiel mir hier sehr gut, vor allem der Anfang. Hier war die Spannung wirklich greifbar. Das Buch ließ sich an sich sehr schnell und angenehm lesen. Die Seiten sind aus einem schönen dicken Papier und auch die Größe der Schrift ist für ein Jugendbuch sehr angemessen gewählt worden.Das Buch bekommt von mir leider nur 2,5 von 5 Weltentauchern. Ich persönlich hätte beim schnellen Nachdenken gerne 3 Weltentaucher gegeben, weil es an sich ein gutes Jugendbuch ist, dass sicher junge Leser zum Nachdenken bringt. Ich persönlich wurde durch meine Erwartung des Buches sehr in dieser Rezension beeinflusst, weil ich mir ein bisschen mehr Grusel und Angst gewünscht hätte. Das wäre, auch wenn man nur die Psyche der Jugendlichen betrachtet, möglich gewesen....

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  • Angst vor dem schwarzen Mann?

    Fürchte die Nacht

    anja_bauer

    16. June 2017 um 08:41

    Die Schulklasse von Lena und Anne macht eine Woche lang einen Ausflug ins Nirgendwo. Rund um das Landschulheim gibt es nichts als Bäume und Dickicht, schlechten Handyempfang und Öde ohne Ende. Doch nicht mit der Klasse, die die Herausforderung sucht und mitternächtliche Ausflüge macht. Dabei wird Anne gleich in der ersten Nacht überfallen und gewürgt. Die weitere Nacht bleibt auch nicht ohne Folgen und es kommt ein Mädchen aus der Gruppe zu Tode. Erdrosselt! Traumatisiert bricht die Klasse den Ausflug ab – doch irgendwie scheint der Täter den Jugendlichen nach Hause gefolgt zu sein, denn die Ereignisse geschehen auch hier. Wer ist derjenige, der Angst und Schrecken verbreitet und gibt es ein nächstes Opfer? Claudia Puhlfürst hat wieder einmal einen spannenden Jugendkrimi geschrieben.  Hier ist alles drin vorhanden, was für mich einen guten Thriller ausmacht.  Überraschungsmomente, Spannung, die sich hält und ein Ende, womit man nicht rechnet. Der Nervenkitzel lässt hier jedenfalls richtig grüßen Die Protagonisten sind gut dargestellt, wenn auch manchmal ein wenig nervig. Halt wie im richtigen Leben. Die Story selber wird hauptsächlich aus der Sicht von den beiden 16-jährigen Teenager Lena und Anne erzählt. Das Umfeld kann man sich dank der guten Beschreibung gut vorstellen und man ist teilweise selber nachts im Wald mit all seinen Geräuschen. Wer hat nicht schon mal gezeltet und sich vor den nächtlichen Geräuschen ein wenig gefürchtet und Angst gehabt, es könnte ja jemand ums Zelt schleichen. Ich schon. Die Kapitel sind kurzgehalten, was ich mag. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sic h somit gut lesen. Das Besondere am Buch, die einzelnen Kapitel sind am Anfang mit Ästen verziert, was das ganze noch ein wenig spannender macht.  Diese sind aufgeteilt in Monaten. Danach teilen sich jene Kapitel nochmals, wieder verziert mit jeweils einen Ast über der Zahl. Das Cover selber gefällt mir sehr gut. Dunkel ist es gehalten, nachtblau der Hintergrund, davor ein Mädchen das „flüchtet“?! Der Titel in mondhell, wobei das Besondere daran ist, das Wort Nacht fluoriert“.  Genauso wie auf dem Rücken des Buches. DAS ist ja mal eine geniale Idee und schon allein deswegen hat dieser Krimi ein Extrapunkt bekommen. Ich kann „Fürchte die Nacht“ nur wärmstens empfehlen, auch wenn es ein Jugendthriller ist.

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  • Klassenfahrt des Grauens

    Fürchte die Nacht

    StMoonlight

    09. June 2017 um 10:36

    Auf einer Klassenfahrt schleicht sich eine kleine Gruppe davon, um im Wald zu übernachten. Als die Schüler eine Mutprobe machen, wird Anne angegriffen. Sie denken sich nicht besonders viel darüber nach und schleichen sich am nächsten Abend ebenfalls wieder davon. Eine Mitschülerin verschwindet und wird Tod aufgefunden. Auch Anne ist geschockt, doch sie hat einen Plan: Den Mörder zu finden. Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden. Er ist weit über Kinderbücher hinaus und hat bereits erste Züge eines „Erwachsenenbuches“. Der Spannungsaufbau ist, sogar an mehreren Stellen, sehr gut umgesetzt. Die Sprache ist leicht verständlich und der Roman lässt sich flüssig lesen. Das empfohlene Lesealter von 14-17 Jahren halte ich für angemessen. Für wesentlich jüngere Leser ist die Geschichte nicht geeignet. Dafür können das Buch auch gut und gerne (ältere) Erwachsene lesen, die es vielleicht nicht ganz so nervenaufreibend mögen. Den wichtigsten Punkt, der (für mich) einen guten Thriller ausmacht hat „Fürchte die Nacht“ erfüllt: Überraschungsmomente und eine Auflösung mit der ich nicht gerechnet habe. Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen, auch wenn ein Jugendthriller, natürlich nur sehr grob mit einem Erwachsenenthriller vergleichbar ist. Mich konnte er Überzügen, daher gibt es Leseempfehlung für alle die Lust auf (seichten) Nervenkitzel verspüren.

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  • Konnte mich nicht überzeugen

    Fürchte die Nacht

    Uwes-Leselounge

    05. June 2017 um 09:18

    Auf einer Klassenfahrt fordern ein paar Jungs mehrere Mädchen dazu heraus, gemeinsam mit ihnen im Wald zu übernachten. Eine Mutprobe, die harmlos beginnt, aber mit einem Schockmoment endet. Denn Anne wird spät in der Nacht von einer Person angegriffen und kann sich gerade noch so retten. Die Lehrer bekommen diese nächtliche Aktion natürlich mit und stellen die Schüler unter Hausarrest. Doch anstatt daraus zu lernen, schleicht sich eine kleinere Gruppe der Jugendlichen am nächsten Abend wieder nach Draußen. Während Tim und Michelle knutschen wird dieser etwas zudringlich, weshalb sich Michelle von ihm losreißt und in den Wald flieht. Beleidigt zieht sich Tim wieder zur Gruppe zurück. Als Michelle nicht wieder auftaucht, bekommt es die Gruppe mit der Angst zu tun und so organisieren sie, gemeinsam mit weiteren Schülern, eine Suchaktion. Als Lena und Luca Michelle schließlich finden, ist diese bereits Tod. Erdrosselt und in einem Tümpel ertränkt. Auf Grund dieses Mordes wird die Klassenfahrt abgebrochen und die Eltern holen die völlig traumatisierten Jugendlichen nach Hause. Die Schule stellt es den Jugendlichen frei, ob sie psychologische Hilfe in Anspruch nehmen möchten.  In Annes Mutter bricht der Beschützerinstinkt aus und fortan kontrolliert sie ihre Tochter auf Schritt und Tritt. Darüber hinaus drängt sie sie dazu eine Therapie zu machen. Dabei hat Anne viel wichtigere Dinge zu tun, nämlich den Mörder ausfindig zu machen. Doch der Mörder ist ihnen gefolgt und lauert bereits auf sein nächstes Opfer.Vom Inhalt her hatte mich Fürchte die Nacht von Claudia Puhlfürst sehr angesprochen, denn ich erhoffte mir eine Geschichte, die mit der Psyche und Angst der Jugendlichen spielt. Auch die Vorstellung, dass ein Mörder im Wald umher schleicht, verursachte bei mir eine gewisse Erwartungshaltung. Jedoch wurden diese leider nicht erfüllt! Dies lag zum einen daran, dass die Charaktere für mich alle recht blass oder nervig waren und zum anderen fehlte mir der sprichwörtliche "rote Faden". Die beiden Mädchen Anne und Lena sind beste Freundinnen und doch hören sie sich nicht wirklich zu. Während Anne regelrecht davon besessen ist, den Mörder zu finden und Lena sie unterstützen soll, merkt Anne gar nicht, dass Lena das Ganze zu viel ist. So blabbert Anne immer wieder über das Thema, prüft, wer als Mörder in Frage kommen könnte und geht über die Wünsche ihrer besten Freundin einfach hinweg.Lena weiß einfach nicht, wie sie ihrer Freundin begreiflich machen soll, dass sie mit der Jagd nach dem Mörder nichts tun habe möchte, da sie das Ganze zu sehr belastet. Dieses Verhalten der Beiden war für mich absolut nicht schlüssig und ich konnte es auch nicht nachvollziehen. So dümpelte die Geschichte mehr oder weniger dahin. Auch die Ermittlungen durch die Polizei finden kaum Erwähnung und so fragte ich mich nach knapp 190 Seiten wie das alles noch weitergehen soll.  Obwohl Anne versucht den Mörder ausfindig zu machen, kam für mich während dem lesen keine Spannung auf, weshalb ich das Buch bei ungefähr der Hälfte schlussendlich schweren Herzens abgebrochen habe.FAZIT: Kein erkennbarer roter Faden, blasse Charaktere und eine Story die nicht wirklich in Fahrt kommt, ließen mich enttäuscht das Buch vorzeitig zuklappen. Aus den vorgenannten Gründen fiel mir eine Bewertung dieses Buches sehr schwer. Letztendlich habe ich es mit 2 von 5 Nosinggläsern bewertet.

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  • Zu wenig Spannung

    Fürchte die Nacht

    SLovesBooks

    08. May 2017 um 11:41

    Meine Meinung: Vor der Lektüre dieses Buches kannte ich noch keines ihrer Werke. Die Autorin war für mich ein unbeschriebenes Blatt. Die Inhaltsangabe hat jedoch mein Interesse geweckt, weil ich sehr gerne Jugendthriller/-krimis lese. Handlung: Der Einstieg ist mir gut und flott gelungen. Der Schreibstil hat es dem Leser leicht gemacht die Charaktere kennenzulernen und in die Geschichte reinzukommen. Außerdem lässt es sich flüssig und flott lesen. Nachdem der Grundriss der Geschichte gezeichnet wurde, den ich sehr interessant fand, gleitet die Erzählung leider ab. Es wird zunehmend trockener und die Handlung bleibt auf der Strecke. Ich hätte hier wesentlich mehr Spannungselemente erwartet. Stattdessen konzentriert sich die Autorin mehr auf den Umgang mit den Geschehnissen und die Psyche. Dabei gelingt es ihr aber leider nicht der Geschichte kleinere Spannungsspitzen zu versetzen. Vielmehr zieht sich das ganze sehr. Erst im letzten Drittel zieht sie die Spannung zunehmend an und ich begann als Leser mitzufiebern. Mein Lesefluss beschleunigte sich enorm, weil ich sehr gespannt auf die Auslösung des Ganzen war. Leider muss ich sagen, dass mir das Ende gar nicht gefallen hat. Ich finde es zu weit hergeholt und unglaubwürdig. Eine Überraschung war es in jedem Fall, denn damit hatte ich so gar nicht gerechnet. Eigentlich halte ich so ein überraschendes Ende für ein gutes Element in Büchern dieses Genres, hier führt es jedoch dazu, dass eine, wenn auch überwiegend spannungslose, aber durchgehend realistisch gezeichnete Geschichte, jeglichen Bezug verliert. Ich denke, dass ich der Geschichte nachdem mich das letzte Drittel spannungstechnisch vollkommen abgeholt hat, die Durststrecke in der Mitte hätte verzeihen können, wenn das Ende zumindest stimmig gewesen wäre und zum Rest des Buches gepasst hätte, so konnte es mich aber leider nicht überzeugen. Charaktere: Die Charaktere finde ich insgesamt gut angelegt. Lena und Anne sind zwei ganz normale Mädchen, mit denen sich sicherlich viele Leserinnen identifizieren können. Einzig die beiden auseinanderzuhalten fiel mir ab und an nicht so leicht. Ich konnte mich überwiegend gut in die Protagonistinnen hineinversetzen. Sie bleiben zwar etwas oberflächlich, was ich aber bei einem Jugendbuch nicht ungewöhnlich finde. Auch die Nebenfiguren finde ich interessant. Sie bringen ab und an ein wenig Schwung in die Geschichte. Schreibstil: Die Dialoge haben mir durchgehend gut gefallen. Die Jugendlichen wirkten sehr realistisch dargestellt. Die Längen des Buches liegen nicht wirklich am Schreibstil. Vielmehr ist es die wenig voranschreitende Geschichte, die mich gestört hat. Die Wortwahl und die Satzkonstruktionen waren stets flüssig und flott lesbar. Es handelt sich um eine gängige Jugendbuchsprache, die sowohl ernste als auch lustige Szenen gut umsetzt. Fazit: Insgesamt bin ich leider ein wenig enttäuscht. Bei dieser Beschreibung und der Einordnung als Jugendthriller hätte ich ein wenig mehr erwartet. Die Spannung blieb viel zu lange auf der Strecke. Erst das letzte Drittel konnte mich an das Buch fesseln. Die Grundidee war wirklich gut und hat mir gefallen. Die Auflösung hätte etwas besser zum Rest des Buches passen sollen, dann hätte ich sie der Autorin abgenommen. So war es für meinen Geschmack ein mittelmäßiges Jugendbuch mit vereinzelten Thrillerelementen.

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  • Meine Erwartungen waren zu hoch

    Fürchte die Nacht

    dieDoreen

    05. May 2017 um 20:43

    Von der Autorin kenne ich bisher den Jugendpsychothriller "Lügenmädchen". Von dem Buch war ich total begeistert und deshalb habe ich mich schon riesig auf ihren neuen Roman gefreut, zumal der Klapptext und das Cover eine sehr düstere Geschichte versprechen.Der Schreibstil war wieder so herrlich locker und leicht, so dass man tief in die bedrohliche Grundstimmung am Anfang eintauchen kann. Spannend wird es aber leider erst nach einigen kleinen Anlaufschwierigkeiten und leider bleibt es nicht dabei, denn als die Schüler wieder Zuhause ankommen, verliert sich die Spannung etwas und die Geschichte um den Mörder rückt eher in den Hintergrund. Stattdessen dreht es sich plötzlich in der Geschichte eher darum wie die einzelnen Charaktere mit dem Tod des Mädchens umgehen und sich mit diesem auseinander setzten. Dabei konnte ich nicht wirklich eine Bindung zu einer der beiden Hauptprotagonistinnen aufbauen. Beide Mädels blieben irgendwie blass und farblos. Weder waren sie mir besonders sympathische, noch unsympathisch. Schade, denn irgendwie fehlte mir da eine Entwicklung.Erst im letzten Drittel nimmt die Geschichte wieder voll an Fahrt auf und die Spannung kehrt zurück und fast hätte das Buch doch noch die Kurve bekommen, aber dann...Tut mir Leid aber das Ende hat mir leider überhaupt nicht gefallen.Mein Fazit"Fürchte die Nacht" von Claudia Puhlfürst konnte mich leider nicht überzeugen. Nach "Lügenschwester" waren die Erwartungen und die Aufmachung des Buches wohl einfach zu hoch. Die Spannung verliert sich und das Ende kam mir irgendwie zu schnell, zu plötzlich und nicht passend. 

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  • Jugendbuch mit Thrillermomenten

    Fürchte die Nacht

    AnjaSc

    24. April 2017 um 13:08

    Der Roman schildert die Monate Mai bis August im Leben der Teenager und eigentlich kommt nur Spannung im Mai und August auf, im kompletten Mittelteil verfolgen wir das Leben der Teenager und Ihre Art mit dem schlimmen Erlebnis(sen) umzugehen.Wir begleiten die Geschehnisse aus der Sicht von 10. Klässlern und hier explizit aus der Sicht der besten Freundinnen Anna und Lena.Der Auftakt mit dem Landschulheim und der Nachtwanderung war gut und der Autorin gelingt es eine beklemmende Stimmung zu erzeugen, leider bricht der Spannungsbogen dann auch ab.Der Schwerpunkt des Buches liegt bei der Interaktion der Teenager mit Ihren Eltern und auch das Miteinander innerhalb der Clique..Der Mörder rückt dabei völlig in den Hintergrund und wir erleben, wie die einzelnen Personen aus der Clique mit dem Tod einer Mitschülerin umgehen.Manche wählen Verdrängung, andere setzen sich lieber aktiv damit auseinander, einige drängen sich in der Vordergrund und erzählen der Presse was passiert ist und Lena z.B. arbeitet dieses in einer Therapie auf. Dass die Autorin dieser unterschiedlichen Ansätze eingebaut hat, fand ich sehr gelungen.Schade finde ich, dass die einzelnen Charaktere zwar angerissen werden und auch mehrfach betont wird, wie unterschiedlich die einzelnen Personen sind, doch bleiben sie an sich sehr blass. Auch die beiden Hauptprotagonistinnen sind für meinen Geschmack recht austauschbar geblieben und ich konnte kein wirkliches Gefühl zu Ihnen entwickeln.Wir erleben hier, dass ein Trauma schlimme Narben an der Seele junger Menschen hinterlassen kann und manchmal reicht ein kleines Ereignis, um scheinbar geschlossene Wunden wieder aufreißen zu lassen.Fazit:Der Schreibstil von Claudia Puhlfürst ist flüssig und lässt sich gut lesen. Ich vermute geschuldet der Tatsache, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, sind die Kapitel kurz und knapp.Die Auflösung kam für mich unerwartet, aber konnte mich leider nicht überzeugen. Die weitere Tat, die eine wichtige Rolle in der gesamten Geschichte spielt war mir persönlich zu kurz angerissen und die Spur, die in dem ganzen Buch gelegt wurde, verpuffte zu blassem Rauch.

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  • Wie weit kann dich deine Psyche führen?

    Fürchte die Nacht

    Seelensplitter

    17. April 2017 um 10:22

    Meine Meinung zum Jugendthriller:Fürchte die NachtAufmerksamkeit:Diesen Punkt findet ihr auf meinem Blog. Da ist nämlich auch der Original Posting :).Inhalt in meinen Worten:In einem Schullandheim kommt es zu einem tragischen Todesfall, schnell ist klar, es gibt einen Mörder, doch wer ist der Mörder.Als dann zu Hause wieder mysteriöse Todesfälle und Handlungen passieren, geht die Angst um, doch was ist wirklich los?Wer ist der Mörder und warum spielt hier eine Geschichte die vor fast sechs Jahren geschah eine große Rolle?Das muss euch das Buch beantworten.Wie ich das Buch empfand:Ein Buch, das mich überraschte, gerade in der Wendung wie die Geschichte endet. Dennoch hat mir gerade das Ende nicht gefallen, und es wirkte, als würde die Autorin bewusst irgendwas dazu setzen um das Ende schneller heran zu führen, denn die Spur die ursprünglich eingeschlagen worden ist, kam mir zu kurz.Dennoch fühlte ich mich bis auf die kurze Durststrecke am Anfang sehr gut unterhalten.Schreibstil:Hier kommen immer wieder Gedankensprünge in das Geschehen, und ich musste mich immer wieder erst einmal zurecht finden, mit welchem Charakter ich jetzt innerlich mitgehen darf. Das fand ich etwas schade, und kenne es etwas anders von der Autorin. Andererseits hob damit die Spannung auch etwas an.Charaktere:Anne und Lena sind für mich zwei starke Mädchen in dieser Geschichte, die auch wirklich gut herausgeformt sind, auch wenn manche Handlung nicht ganz überzeugend wirkt, so ist sind es dennoch tolle Mädchen, dagegen ist für mich aber der Rest der Charaktere leicht unscheinbar gewesen.Spannung:Das Buch hat etwas gebraucht, bis wirklich die Spannung da war, die ich von der Autorin gewöhnt bin. Erst in der zweiten Hälfte, wurde das Buch richtig spannend, dafür war das Ende aber genau das, was ich nicht erwartete. Und irgendwie nahm das Buch damit auch kein schönes Ende.Glaubwürdigkeit:Bis zum letzten Drittel fand ich das Buch sehr realitätsnah, doch gerade am Ende wurde mir das dann doch etwas zu verrückt. Leider wirkte gerade das Ende einfach nicht realistisch für mich. Natürlich gibt es diverse Umstände, das ein Mensch sich verändert, ohne das es wirklich auffällt. Dennoch gerade hier finde ich es unrealistisch. Gerade die beste Freundin hätte eher wissen müssen was los ist, und ich kann mir kaum vorstellen, dass die beste Freundin nicht blickt was abgegangen ist.Thema:Es geht darum, was ein Mensch der ein echt heftiges Trauma erleben musste (Verlust der Mutter und die Umstände wie dieses von statten ging), durchleben muss, und wie er sich entwickelt oder aber auch nicht. Es geht primär darum, einen Fall, der alles andere als leicht zu verstehen ist, aufzudecken und das alte Wunden, die einmal geschlossen worden waren, nicht immer ratsam sind, an die Öffentlichkeit zu bringen und lieber die Grenze zu halten. Auch fand ich das Thema Hypnose und wie toll diese doch zum Einsatz kommen kann, etwas stark an der Grenze. Denn dadurch wird ein Bild von Hypnose vermittelt, das nicht unbedingt genau so ablaufen würde, natürlich könnte, aber nicht für jeden Menschen ist eine Hypnose ratsam und dann bitte wirklich nur bei einem richtig gut geschulten Psychologen, der weiß, wie er mit seinen Patienten und auch mit den schweren vergangenen Kummern umzugehen hat.Das wiederum finde ich in diesem Buch gut, das die Psychologie an sich nicht schlecht davon kommt, sondern klar gestellt wird, dass manchmal gerade auch Therapie der richtige Weg sein kann, um vergangenes aufzuarbeiten.Empfehlung:Wer Spannung und auch eine Wendung mag, die nicht vorhersehbar ist, sollte sich dieses Buch näher ansehen, sollte aber zugleich beachten, das manche Schicksale anders zu werten sind, als das man es vielleicht im Buch entdeckt. Es ist eben ein Jugendthriller.Bewertung:An sich ist das Buch eine sehr schöne und doch brutale Geschichte. Dennoch blieb für mich das ein oder andere auf der Strecke liegen, weswegen ich diesem Buch nur vier Sterne geben möchte.

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  • Ein Thriller, der auf jeden Fall unter die Haut geht

    Fürchte die Nacht

    pantaubooks

    05. April 2017 um 14:49

    Eine grausame Tat, tief im Wald. Du fliehst. Doch auch zu Hause bist du nicht sicher. Etwas lauert auf dich. Es ist dir seltsam vertraut. Und es wird dich finden. (Klappentext) Schon als ich das Buch das erste Mal in der Hand hatte, hat mich dieser Klappentext vollkommen fasziniert. Plötzlich lag so viel verhängnisvolles Unheil in der Luft, dass es fast greifbar war! Ich bin also mit äußerster Erwartung an die Lektüre des Thrillers herangegangen und die wurde schon nach dem nervenaufreibenden Prolog übertroffen. Die wichtigsten Figuren der Geschichte werden dem Leser bereits im ersten Kapitel in rascher Aufeinanderfolge vorgestellt. Obwohl es sich um eine größere Gruppe Jugendlicher handelt, hat man schnell einen Überblick über die einzelnen Charaktere und Namen. Lena und Anne, die beiden Protagonistinnen der Geschichte, werden als unzertrennliche Freundinnen eingeführt. Lena, deren Mutter vor fünf Jahren unter mysteriösen Umständen verschwunden ist, wirkt aufgrund ihrer traumatischen Erlebnisse schon sehr erwachsen. Anne hingegen ist kindlicher, hat bei jedem nächtlichen Geräusch Angst und rennt davon, als ein Junge aus der Klasse sie küssen möchte. Beide wirken auf den Leser jedoch authentisch und in ihrem Umgang miteinander sehr ehrlich und offenherzig. Umso mehr wird dem Leser sofort die Dramatik des Beginns bewusst, als Lena plötzlich ihre beste Freundin im Wald vermisst. Das Wispern der Blätter setzte für einen Moment aus und in der Stille knackte überlaut ein Zweig. Ziemlich dicht hinter ihr. (S. 8) Die Angst der beiden Mädchen, die sowohl aus der Sicht von Anne in den Fängen der vermummten Gestalt als auch aus Lenas Perspektive eindrücklich und lebendig geschildert wird, überträgt sich automatisch auf den Leser. Dazu tragen auch die von Puhlfürst so realistisch beschriebenen Waldgeräusche bei, die immer wieder die stillen Momente druchbrechen und die Gefahr dadurch unmittelbar und bedrohlich machen. Sowieso trägt das Setting des Waldes und später das des nächtlichen Campingplatzes stark dazu bei, dass die gesamte Atmosphäre durchweg gruselig und spannend wirkt. Feines Rascheln. Äste knacken. Unter den Sohlen fühlt sich der Boden weich an. Es riecht nach modrigem Laub. Ein kalter Hauch streift ihre Haut. Plötzlich ist es still. Totenstill. (S. 131) Beide Mädchen versuchen die schlimmen Erlebnissen im Wald unterschiedlich zu verarbeiten. Während Anne sich in Recherchen über unaufgeklärte Mordfälle wirft, will Lena die ganze Angelegenheit nur noch vergessen und lieber eine neue Frau für ihren Vater finden. Dadurch entfernen sie sich mehr und mehr voneinander. Das ist zwar interessant zu verfolgen, trotzdem bin ich der Meinung, dass Lenas Ablenkungsversuche mit den Kandidatinnen für ihren Vater irgendwie nicht in die Geschichte hineinpassen und die unheimliche Atmosphäre der Geschichte dadurch ein- bis zweimal unterbrochen wird. Die Geschichte ist in vier Abschnitte, in die Monate Mai bis August, unterteilt. Obwohl die Zeitsprünge zwischen den Teilen teilweise irritieren und so bspw. das Verhör der Klasse durch die Polizei in meinen Augen viel zu kurz kommt, tragen die Sprünge trotzdem dazu bei, dass die Handlung rasant fortschreitet. Besonders gut gefällt mir am Aufbau des Buches auch, dass immer mal wieder ein kurzer Abschnitt aus der Sicht des Mörders erzählt wird und man einen kleinen exklusiven Einblick in seine Denkweise erhält. Die Nacht ist gleichzeitig mein Freund und mein Feind. Sie gibt mir Schutz, verbirgt jedoch auch die Gefahren, die in der Schwärze lauern. (S. 57) Einige meiner Fragen bleiben am Ende der Geschichte leider unbeantwortet. So frage ich mich, was die Polizei von Annes Theorie hält, dass sie das gezielte Opfer sein könnte? Hätte Anne nicht ausführlicher befragt werden müssen? Warum interessiert Lena sich nicht für die Ergebnisse der Sendung Aktenzeichen XY, wenn es schließlich um das Verschwinden ihrer Mutter geht und warum hat sie Annes Bruder Moritz schon so lange nicht gesehen, wenn Anne doch ihre beste Freundin ist? Das sind Fragen, die nicht unbedingt erheblich für den logischen Ausgang der Geschichte sind, die mich aber trotzdem weiterhin beschäftigen. Fazit & Bewertung „Fürchte die Nacht“ von Claudia Puhlfürst hat mich bis zum Ende absolut gefesselt und mich mit tiefgründigen und gleichzeitig undurchsichtigen Figuren sowie gruseligem Setting und überraschenden Wenungen überzeugt. Das Ende des Romans ist zwar stimmig, aber ziemlich abrupt und irritierend. Es entsteht kurz der Eindruck, als ob die Autorin um jeden Preis einen Mörder präsentieren will, den der Leser mit logischem Denkvemögen auf keinem Fall vorher hätte auf die Schliche kommen können. Dafür und für die unbeantworteten Fragen ziehe ich einen Stern ab, empfehle das Buch aber trotzdem als tollen Jugendthriller weiter!

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  • Es fehlte an Spannung und die Auflösung konnte mich nicht überzeugen.

    Fürchte die Nacht

    SelectionBooks

    20. March 2017 um 15:02

    Da ich Jugend-Thriller zwischendurch gerne lese, war ich sehr gespannt auf „Fürchte die Nacht“ von Claudia Puhlfürst. Bereits das Cover mit dem rennenden Mädchen in der Nacht versprach eine spannende Geschichte. Leider konnte mich die Umsetzung insgesamt nicht überzeugen, da es an Spannung fehlte.Anne und ihre beste Freundin Lena fahren für eine Klassenfahrt mitten ins Nirgendwo. Das Schullandheim liegt umgeben von Wäldern abseits der Zivilisation. Schon am ersten Tag werden die Jugendlichen vom Übermut gepackt und verbringen die Nacht im nahegelegenen Wald. Was als Mutprobe begann, wird schnell zu bitterem Ernst. Mitten im Wald wird Anne von einer dunklen Gestalt angegriffen und gewürgt. Eine Mitschülerin von Anne und Lena hatte weniger Glück. Eine Nacht später wird sie erdrosselt im Wald gefunden. Die Schüler kehren traumatisiert nach Hause zurück. Doch schon bald gibt es erste Anzeichen dafür, dass der Mörder seinen Weg zu ihnen in die Heimatstadt gefunden hat und im Verborgenen auf sein nächstes Opfer lauert.Der Einstieg in das Buch ist mir dank des angenehmen Schreibstils von Claudia Puhlfürst sehr leicht gefallen. Das Buch lässt sich dadurch flüssig und schnell lesen. Die beiden Hauptprotagonistinnen machen einen netten Eindruck. Allerdings waren mir Anne und Lena zu ähnlich. Ich hätte mir ein paar mehr Gegensätze gewünscht. Auch fehlten ihnen prägnante Charakterzüge, die sie von den anderen Protagonisten abheben. Für mich waren beide irgendwie recht blass und austauschbar. Wobei das auch von der Autorin so gewünscht sein könnte, damit der Eindruck entsteht, jedes junge Mädchen könnte in Annes Situation sein. Bei mir hatte das leider den Effekt, dass es mir vorkam, als würde ich beide Protagonistinnen aus der Ferne beobachten. Ihre Gefühle haben mich einfach nicht berührt und es fiel mir schwer, mit ihnen mitzufühlen. Obwohl sich das Buch gut lesen lässt, fehlte mir in den ersten zwei Dritteln der Zug. Zwischendurch kam immer wieder Spannung auf, aber die meiste Zeit tröpfelte die Geschichte vor sich hin. Das Ende ist absolut nicht vorhersehbar, was ich wirklich gerne mag. Nur war es aus meiner Sicht einfach nicht glaubwürdig und wirkte konstruiert. Insgesamt hat mir das Buch ein paar nette Lesestunden beschert, konnte letztendlich aber nicht überzeugen.2,5 / 5,0 Sterne.

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  • Fürchte die Nacht

    Fürchte die Nacht

    Claudias-Buecherregal

    05. March 2017 um 20:19

    Ablenkungen im Schulalltag sind von Lena und ihrer besten Freundin Anne immer gern gesehen, aber muss es eine mehrtätige Exkursion im Nirgendwo sein? Sie versuchen das Beste daraus zu machen und schleichen sich abends mit einigen Mitschülern in den Wald - doch dort wird Anne von jemandem angegriffen. Am nächsten Abend kommt es erneut zu einem Zwischenfall, bei dem ein Mädchen stirbt. Natürlich wird die Exkursion sofort abgebrochen und die Schüler werden nach Hause gefahren. Der Täter scheint ihnen jedoch gefolgt zu sein, denn es folgen weitere Überfälle.Der Einstieg in den Roman fiel mir leicht, lediglich Anne und Lena zu unterscheiden gelang mir nicht immer. Der Klappentext versprach eine spannende Unterhaltung und diese hat das Buch zunächst auch hergegeben. In den ersten Kapiteln wurde gleich eine angespannte Atmosphäre erzeugt, die im ersten Mord ihren vorläufigen Höhepunkt fand. Dann passiert leider wochenlang nicht mehr viel. Es werden zwei Monate im Leben der Mädchen geschildert, die keine Thriller-Momente aufweisen, das Erzähltempo wird immer langsamer. Erst, als die Mädchen zusammen auf einem Campingausflug sind, wird es wieder spannender und die Autorin präsentiert einem zahlreiche potenzielle Verdächtige. Die kurzen Kapitel und der flüssige Schreibstil haben mir gefallen. Die Figuren sind jedoch etwas blass geblieben, weshalb ich wahrscheinlich auch immer wieder überlegen musste, wer nochmal Lena und wer Anne war. Sehr interessant fand ich die unterschiedliche Art, wie die Jugendlichen mit den traumatischen Erlebnissen umgehen. Manche wählen die Verdrängung, andere setzen sich lieber aktiv damit auseinander und arbeitet dieses in einer Therapie auf. Dass die Autorin dieser unterschiedlichen Ansätze eingebaut hat, fand ich sehr gelungen.Die Auflösung hingegen hat mir persönlich leider gar nicht gefallen. Sie war für mich nicht vorhersehbar (was ich als positiv einschätze), aber leider für meinen Geschmack nicht glaubwürdig. Das fand ich sehr schade, denn somit konnte mich das Ende nicht zufriedenstellen.Fazit: Ein Thriller, der leider einen langen Mittelpart hat, welcher komplett ohne spannungsgeladene Atmosphäre auskommt, und dessen Ende für mich unglaubwürdig erschien. Ich hatte mir mehr von diesem Roman erwartet. Taschenbuch: 368 Seiten Verlag: Coppenrath; Auflage: 1 (16. Februar 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3649671271 ISBN-13: 978-3649671275 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

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  • Fürchte die Nacht

    Fürchte die Nacht

    schlumeline

    28. February 2017 um 18:06

    Lena und Anne sind Freundinnen. Gemeinsam mit ihrer Klasse geht es für die zwei Mädchen auf eine Klassenfahrt. Diese führt sie in ein Landschulheim wo es praktisch außer Wald in der umliegenden Gegend nichts gibt. Was liegt da näher als ein gemeinsamer Ausflug bei Nacht in den Wald? Eine Art Mutprobe für die jungen Leute. Leider nur wird in der ersten Nacht Anne von einem vermummten Täter angegriffen und gewürgt. Zum Glück geschieht ihr nichts Schlimmeres. Doch ohne aus diesem Ereignis Konsequenzen zu ziehen, begeben sich die jungen Leute auch in der zweiten Nacht in den Wald und dabei gibt es ein Opfer. Ein junges Mädchen wird erdrosselt aufgefunden. Die Klassenfahrt wird abgebrochen. Sowohl Anna als auch Lena versuchen die Ereignisse zu verarbeiten. So unterschiedlich wie die Mädchen jedoch sind, geschieht dies auch auf sehr unterschiedliche Weise. Dabei spielen auch Ereignisse aus dem Leben der Mädchen eine große Rolle. So wirbelt dieser Fall für Lena das Verschwinden ihrer Mutter, welches einige Jahre zurückliegt, wieder auf. „Fürchte die Nacht“ ist ein spannender Thriller für jugendliche Leser, der neben der eigentlichen kriminellen Handlung auch einen Blick auf die Probleme junger Menschen generell wirft. So wird die erste Liebe beleuchtet und auch ein Blick auf das Leben einer Clique mit sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten geworfen. Anna und Lena kommen nicht zur Ruhe. Sie ermitteln auf eigene Faust. Es kommt zu weiteren Vorfällen und dann zur für mich wirklich sehr überraschenden Aufklärung des Falles. Damit war nicht zu rechnen und das Ende lässt mich auch irgendwie etwas unbefriedigt zurück. Aber mehr kann dazu nicht verraten werden. „Fürchte die Nacht“ birgt Spannung und liest sich wirklich gut. Die Auflösung jedoch ist im Gegensatz zur eigentlichen Geschichte viel zu krass und kann deshalb nicht überzeugen. Copyright © 2017 by Iris Gasper

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  • Netter, aber nicht wirklich mitreißender Jugend-Thriller

    Fürchte die Nacht

    SunshineSaar

    22. February 2017 um 11:26

    Ich habe nach dem Lesen des Klappentextes bei dem Buch „Fürchte die Nacht“ eine Art „Scream“ für Jugendliche erwartet. Doch leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht gänzlich erfüllen. Ich habe schon wahrlich schlechtere Jugend-Thriller gelesen, aber so richtig mitgerissen wurde ich von der Story und den Figuren nicht. Die Story dreht sich um Lena und ihre beste Freundin Anne, die mit ihrer Klasse und dem Biolehrer eine Exkursion ins Nirgendwo machen. Als Mutprobe übernachten sie mit ein paar Jungs der Klasse in dem naheliegenden Wald. Spät in der Nacht wird Anne plötzlich von einem vermummten Mann angegriffen – doch zum Glück passiert ihr weiteres Nichts. Als dann am darauffolgenden Tag eine Mitschülerin tot aufgefunden wird, wird der Ausflug direkt abgebrochen. Doch auch zu Hause sind sie vor dem Mörder nicht sicher und es gibt weiter Opfer. Wer ist die vermummte Gestalt? Was mir auf jeden Fall gut gefallen hat, sind die kurzen Kapitel. Der Schreibstil ist locker und passt gut zu der jugendlichen Zielgruppe. Ich mag aber eher den erzählerischen Stil und deshalb blieben mir die Umgebungen und die Charaktere einfach zu blass. Das ist auch der Grund, warum ich mich nicht richtig mit den Figuren identifizieren konnte und bei mir auch deshalb nicht wirklich Spannung aufkommen konnte. Richtig fesseln konnte mich die Story irgendwie nicht wirklich, aber woran das genau lag, kann ich gar nicht sagen. Die Geschichte plätscherte mir einfach zu sehr vor sich hin, daran konnte dann auch die überraschende Wendung gegen Ende nichts mehr ändern. Für jüngere Leser, die eine kurzweilige, nette Geschichte á la „Pretty little Liars“ mögen, könnten vielleicht Spaß an dem Buch haben, aber ein waschechter Thriller ist für mich dann doch etwas Anderes. Deshalb gibt es leider nur 3 von 5 Sternen.

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