Claudia Puhlfürst Sündenkreis

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Inhaltsangabe zu „Sündenkreis“ von Claudia Puhlfürst

Er träumt von einem Paradies auf Erden – und schickt seine Opfer dafür durch die Hölle Während einer Modenschau wird ein Model tot aufgefunden, nur notdürftig verhüllt ihr blutgetränktes Kleid mysteriöse Tätowierungen auf ihrem Rücken. Wenig später entdecken Kinder die Leiche eines jungen Mädchens; misshandelt, ausgeblutet, ebenfalls tätowiert. Die Journalistin Lara Birkenfeld beginnt, für die Tagespresse zu recherchieren. Angetrieben wird sie von unheilvollen Halluzinationen, die die Opfer kurz vor ihrem Tod zeigen. Die Obduktion der Leichen ergibt, dass die Tätowierungen mehrere Tage vor ihrer Ermordung vorgenommen wurden. Warum hielt der Täter seine Opfer so lange gefangen, und wo waren sie versteckt? Erst als die vierte Leiche gefunden wird, beginnt Lara zu ahnen, was die Schriftzeichen bedeuten. Und ihr wird klar: Der Mörder wird so schnell nicht aufhören ... Der 3. Fall der sympathischen Journalistin Lara Birkenfeld: Geht unter die Haut!

Schwächer als die 2 Vorgänger

— zusteffi
zusteffi

Der Anfang total packend,liest sich sehr gut.Das Ende für meinen Geschmack zu lahm und vorhersehbar.4/5

— StVictoria
StVictoria

Fazit: Auch der 3. Fall von Lara Birkenfeld überzeugt wieder mit einer spannenden, komplexen Story.

— Bellexr
Bellexr

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    Sündenkreis
    knuddelbacke

    knuddelbacke

    25. January 2014 um 09:56

    Ich konnte es kaum erwarten endlich den 3. Fall von Lara Birkenfeld zu lesen.  Mit Ihrem 3. Thriller begibt sich Claudia Puhlfürst auf ein sehr explosives Terrain, denn schnell wird dem Leserklar, das der Täter im Sektenmilieu angesiedelt sein muss. Was zunächst nach Klischee klingt wird von der Autorin allerdings sehr spannend dargestellt, und auch etwaige Vorurteile die sich schnell bei der Journalistin Lara Birkenfeld und Ihrem Freund Jo auftun, werden schnell entkräftet. Die Autorin bedient sich auch wieder Laras "Visionen" die sie in unregelmäßigen Abständen heimsuchen, und dem Leser einen Blick in die perfide Gedankenwelt des Täters ermöglichen. Gerade an den Visionen der Hauptfigur werden sich meiner Meinung nach die Lesegeister scheiden. Leser mit einem Faible für Übernatürliche Begebenheiten  werden Claudia Puhlfürsts Krimis lieben. Bei allen anderen Lesern kann durch die Visionen schnell ein Hauch von Unwirklichkeit entstehen und den Krimis Unglaubwürdig erscheinen lassen. Einen besonderen Pluspunkt gibt es von mir allerdings dafür , dass der Täter bis zum Ende unerkannt bleibt, und es einen großen Überraschungsmoment gab.  Mein Fazit: Mich persönlich haben sowohl der spannende Plot als auch die sehr gut ausgearbeiteten Charaktere vollends überzeugt, und es wird sicher nicht der letzte Lara Birkenfeld-Thriller gewesen sein, den ich gelesen habe.

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  • Das Gemälde von Hieronymus Bosch

    Sündenkreis
    Bellexr

    Bellexr

    18. July 2013 um 18:04

    Die Journalistin Lara Birkenfeld berichtet gerade für ihre Zeitung von einer Modenschau, als ein Model im Brautkleid tot von der Decke schwebt. Auf ihrem Rücken ist ein mysteriöser Text tätowiert und auch auf der Stirn des Opfers erkennt Lara Wörter. Kurze Zeit später finden Kinder in einer Kirche eine tote junge Frau, ebenfalls tätowiert wie das ermordete Model. Lara beginnt auf eigene Faust zu recherchieren, unterstützt vom Fotografen Jo. Durch ihre Visionen weiß Lara bereits, dass der Mörder noch lange nicht fertig ist, seine Botschaften auf seinen Opfern zu hinterlassen. Ein Serienmörder, der seine Opfer über Tage gefangen hält und ihnen währenddessen Schriftzeichen auf den Rücken tätowiert. Ist sein Werk getan, tötet er sie und drapiert die Leichen an prägnanten Stellen in Leipzig und Umgebung. Bereits zu Anfang ist man bei den grausamen Handlungen des Mörders dabei, ohne hierbei jedoch Anhaltspunkte zu seiner Identität zu erhalten. Oft weiß man bereits im Vorfeld schon, wer sein nächstes Opfer sein wird. Sein Motiv ist eine Zeitlang noch rätselhaft, einzig das große Interesse des Täters an einem Gemälde von Hieronymus Bosch ist früh bekannt. Doch je mehr Menschen ihm zum Opfer fallen, umso klarer wird sein Motiv. Lara Birkenfeld sieht oder hört immer wieder nur kleine Fragmente seiner Taten. Ihre Visionen, ihre Anwesenheit bei der Modenschau wie auch das Verhalten ihres Chefs Tom Fränkel in der Redaktion sind für Lara Gründe genug, wieder einmal auf eigene Faust zu recherchieren. Diese führen sie auch zu einer rätselhaften Sekte. Diese Sekte mit ihrem charismatischen Guru und deren zurückgezogenes Leben hinter den hohen, gut gesicherten, Mauern der Gemeindevilla sind ein weiterer Handlungsstrang des Thrillers. Und schnell ist klar, dass ihr Prinzipal, wie sich Romain Holländer gerne nennen lässt, durchaus einiges zu verbergen hat. Aber er ist nicht das einzige Mitglied der christlichen Gemeinschaft, der seine Geheimnisse hat.  Somit präsentiert Claudia Puhlfürst ihren Lesern wieder einige Verdächtige, die durchaus undurchsichtig genug agieren, um verdächtig zu wirken. Hierdurch entwickelt sich die Story wieder einmal sehr wendungsreich, ist lange nicht vorhersehbar und selbst, als man das Motiv des Täters durchschaut hat, bleibt der Thriller immer noch äußerst spannend. Natürlich bleibt auch das Privatleben der hartnäckigen Journalistin nicht außen vor und auch die Streitereien mit ihren neuen Chefredakteur sind ein Thema. Tom hat Lara in den letzten beiden Bänden ja schon einige Schwierigkeiten bereitet und genießt es nun in vollen Zügen, sich gegenüber Lara als ziemlicher fiesen Chef aufzuspielen. Aber die selbstbewusste und durchaus ziemlich sture Lara lässt sich dies natürlich auf Dauer nicht gefallen. Fazit:  Auch der 3. Fall von Lara Birkenfeld überzeugt wieder mit einer spannenden, komplexen Story.

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  • Rezension zu "Sündenkreis" von Claudia Puhlfürst

    Sündenkreis
    Lauscherin

    Lauscherin

    03. November 2012 um 00:22

    Handlung: Laura Birkenfeld, Protagonistin des Thrillers und begnadete (Gerichts-)Journalistin, wurde aus reiner Schikane ihres Chefs zu einer Modenschau abberufen, um dort die Abschlusspräsentation des Studenten Tor B. Hoff zu verfolgen. Doch dieser ist total aufgelöst, da sowohl sein wichtigstes Model, als auch sein bedeutendstes Exponat, das Hochzeitskleid, verschwunden sind. Was er nicht ahnt: beide tauchen schneller wieder auf, als ihm lieb ist. Und stehlen ihm im wahrsten Sinne des Wortes die Show, da zum Finale, ohne sein Wissen, eine Bahre auf den Laufsteg niedergelassen wird. Auf ihr das vermisste Model im blutgetränkten Brautkleid. Ihr Name: Carolin Fresnel. Für Laura nach den ersten Schocksekunden natürlich das gefundene Fressen, ist sie doch die einzige Journalistin vor Ort. Was die Ermittler zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Carolin wird kein Einzelfall bleiben, denn zur gleichen Zeit kämpft bereits die junge Nina Bernstein um ihr Leben – und sie wird nicht die letzte sein... Laura Birkenfeld wird bald von Visionen, welche den Fall betreffen, heimgesucht. Zusammen mit ihrem Kollegen, guten Freund und freien Fotografen Joachim Selbig leitet sie eigenen Ermittlungen zu den Morden ein und kommt dabei dem Mörder dichter auf die Spur, als ihr liebt ist... Anmerkungen: Claudia Puhlfürst versteht es, das Grauen zu verkörpern. In mehreren Abschnitten lässt sie den Leser in das fanatische Verhalten des Mörders gegenüber seinen Opfern eintauchen. Es sind wahrlich die Gedankengänge eines Kranken, triefend von religiösen Argumentationen, die er als die einzige Wahrheit ansieht. Dadurch liegt der Verdacht nahe, dass der Täter in den Kreisen religiöser Gruppierungen zu finden ist, wie beispielsweise in der detailliert beschriebenen Sekte „Kinder des Himmels“. Auch hier wütet ein kranker Geist, doch handelt es sich dabei wirklich um den Mörder? Laura und Jo begeben sich auf gefährliches Terrain, um den Fall auf eigene Faust zu lösen. Dabei wird Laura von Visionen heimgesucht, die sie tiefer in das Geschehen blicken lassen. Und genau das ist (leider) mein Kritikpunkt. Das Buch wäre so realistisch gewesen, wären da nicht diese Visionen. Sie haben irgendwie das Bild eines perfekten Falls zerstört. Schade... Allerdings punktet der Thriller durch die wahnsinnig gut ausgearbeiteten Charaktere, die kontinuierlich aufgebaute Spannung und durch die Tatsache, dass der Mörder bis zum Ende unerkannt bleibt. Fazit: Wer Visionen mag, wird dieses Buch lieben. Leider ist das für mich ein Punkt, der diesem ansonsten richtig spannenden und gut ausgearbeiteten Thriller ein wenig an Glaubwürdigkeit stiehlt. Dennoch empfehle ich das Buch uneingeschränkt weiter!

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  • Rezension zu "Sündenkreis" von Claudia Puhlfürst

    Sündenkreis
    Kerry

    Kerry

    02. October 2012 um 06:50

    Die Journalistin Lara Birkenfeld ist wenig begeistert, dass sie eine Reportage über die Abschlusspräsentation des Modedesigners Tor B. Hoff in der Design-Hochschule Rootdesign machen soll, aber auf Grund eines vermehrten Krankenstandes in der Redaktion muss sie in den sauren Apfel beißen und fügt sich in ihr Schicksal. Was jedoch ein krönender Abschluss in der Ausbildung Hoffs werden sollte, entwickelt sich zu einem makaberen Desaster. Mitten in der Show wird eine Bahre auf den Laufsteg herab gelassen - ihr Inhalt: Das Model Carolin Fresnel, im Brautkleid des Designers - erstochen. Lara ist die einzige Journalistin vor Ort und nutzt die Gunst der Stunde und sammelt so viele Fakten und macht so viele Fotos wie möglich, bevor die Kripo vor Ort ist. Und tatsächlich kann sie mit Hilfe ihres Kollegen Joachim Selbig, einem freien Fotografen der Tagespresse, anhand der gemachten Fotos erkennen, dass die junge Frau einen Schriftzug auf der Stirn hatte. Durch Mark Grünthal, Psychologe und ehemaliger Fallanalytiker, erfährt sie, dass Carolin nicht nur zwei Wörter auf die Stirn geschrieben wurden, sie wurden tätowiert, ebenso ein langer, lateinischer Text auf den Rücken. Derweil wird die junge Nina Bernstein in einem Kellerverlies gefangen gehalten. Ihr Wärter verlangt von ihr, Buße zu tun, doch wofür? Nina rechnet mit dem Schlimmsten, doch was soll sie davon halten, dass ihr Rücken tätowiert wird? Nie sieht sie ihren Peiniger - die Hoffnung, nach getaner Buße freigelassen zu werden, ist vorhanden - solange, bis sie einen in die Mauer ihres Kerkers geritzten Hilferuf von Carolin Fresnel findet. Ihre Leiche wird später von Kindern in einer verlassenen Kirche gefunden. Lara, die vermehrt Visionen zu den Morden erhält, beschließt, in diesen Fällen weiter zu ermitteln, denn wie immer versucht Redaktionsleiter Tom Fränkel ihr das Leben in der Redaktion zur Hölle zu machen und entzieht ihr sogar ihr eigentliches Ressort als Gerichtsreporterin. Durch Mark wird sie an den Sektenbeauftragten der Evangelischen Kirche Stefan Reinmann verwiesen, eigentlich nur, um die lateinischen Tätowierungen zu übersetzen. Anhand des Textes geht Reinmann davon aus, dass Sekten involviert sein könnten und übergibt Lara eine Liste der von ihm beobachteten Gruppierungen, ohne zu wissen, dass Lara zu den Morden eigene Ermittlungen anstellt. Mit Hilfe von Jo ermittelt Lara im Umkreis der Opfer und Sekten, doch dann verschwindet der Immobilienmakler Robert Wessel, dessen Leiche, ebenfalls tätowiert, kurze Zeit später auftaucht. Die Zeit drängt, die Abstände der Taten werden immer kürzer und der Täter ist noch lange nicht fertig, doch ohne es zu ahnen, rückt Lara selbst ins Visier desselben ... Das vorerst letzte Abenteuer mit Lara Birkenfeld! Der Plot des Buches wurde überaus realistisch und detailliert arbeitet. Besonders gut hat mir hier die detaillierte Darstellung verschiedener (erfundener) Sekten gefallen, ihrer Strukturen und gerade die Sekte "Kinder des Himmels" fand ich ganz fantastisch dargestellt. Die Figuren wurden wieder sehr facettenreich in Szene gesetzt. Lara ist eine überaus sympathische junge Frau, die zwischen zwei Männern steht, von ihrem Chef runter gemacht wird, wo es nur geht und auch noch unangenehme Visionen zu Morden erhält und dennoch, diese junge Frau gibt einfach nicht auf, weil sie einfach das tut, was in ihren Augen wichtig und notwendig ist. Den Schreibstil empfand ich wieder als sehr angenehm zu lesen, der Leser merkt noch während des Lesens, wie sich die Spannung immer mehr aufbaut. Nach "Ungeheuer" und "Sensenmann" schließt die Reihe um Lara Birkenfeld vorerst mit diesem Band ab, wobei hier zu erwähnen ist, dass die Bände ins sich geschlossen sind und auch einzeln gelesen werden können. Dennoch hoffe ich auf weitere Bücher um diese außergewöhnliche junge Frau (außerdem möchte ich unheimlich gerne wissen, wie es in ihrem Privatleben weiter geht).

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  • Rezension zu "Sündenkreis" von Claudia Puhlfürst

    Sündenkreis
    Ani

    Ani

    14. August 2012 um 12:31

    Die Journalistin Lara Birkenfeld schreibt für die "Tagespresse" an einer Reportage über eine Design-Hochschule. Deshalb darf sie bei der Modenschau eines talentierten Nachwuchsdesigners dabei sein und hinter die Kulissen schauen. Was als reiner Routinejob für Lara beginnt, entwickelt sich vollkommen unverhofft zum Albtraum. Denn beim großen Finale schwebt auf einer Trage ein bis dahin vermisstes Model langsam auf den Laufsteg herab. Blut tropft herunter und trifft die Umstehenden. Schnell wird klar, dass dieses makabere Ereignis nicht zur Show gehört. Entsetzen und Chaos greifen um sich. Schon bald stellt sich heraus, dass die Tote geheimnisvolle Tätowierungen auf ihrem Rücken trägt. Lara Birkenfeld ahnt, dass ihr Artikel nun ganz anders ausfallen wird. Wenige Tage später wird eine weitere Leiche mit ähnlichen Tätowierungen gefunden und Lara von unheilvollen Halluzinationen geplagt, die die Opfer kurz vor ihrem Tod zeigen. Obwohl Redaktionsleiter Tom Fränkel mal wieder alle Register zieht, Lara das Leben schwer zu machen, stellt sie auf eigene Faust weitere Nachforschungen an.... Meine Meinung Nach "Ungeheuer" und "Sensenmann" ist dieser Thriller der dritte Band, in dem die Journalistin Lara Birkenfeld im Zuge ihrer Recherchen der Spur eines Serientäters folgt. Da die Handlungen in sich abgeschlossen sind, können die Teile unabhängig voneinander gelesen werden. Zum besseren Verständnis der privaten und beruflichen Nebenhandlungen empfiehlt sich allerdings die Einhaltung der Reihenfolge. Laras aktuellen Nachforschungen kann mal allerdings problemlos ohne diese Vorkenntnisse folgen. Auch der dritte Band startet mit einem Prolog, der beim Lesen ein mulmiges Gefühl auslöst. Hier beobachtet man einen Mann dabei, wie er die Leiche einer jungen Frau betrachtet und sich ausmalt, diese der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die aktuellen Ereignisse starten im Februar und werden aus wechselnden Perspektiven betrachtet. Man verfolgt dabei natürlich Laras Ermittlungen, die sie auch in das Umfeld einer Sekte führen. Dort kann man in einem weiteren Handlungsstrang einen Blick hinter die Kulissen werfen. Außerdem gibt es zwischen Redaktionsleiter Tom Fränkel und Lara wieder einige Reibereien. Unterstützt wird sie bei ihren Ermittlungen diesmal von Jo Selbig, der als freier Fotograf für die "Tagespresse" arbeitet und natürlich auch von ihrem alten Freund, dem Psychologen Mark Grünthal. Man kann in einigen Abschnitten dem Täter bei seinem Treiben zusehen und die Ängste und Hoffnungen der Opfer verfolgen. Alle Handlungsstränge sind durchgehend interessant und beim Lesen hat man stets die Frage im Kopf, wie sie sich wohl verbinden werden. Der Schreibstil von Claudia Puhlfürst ist flüssig und angenehm lesbar. Sie schafft es mühelos Handlungsorte und Protagonisten so lebendig zu beschreiben, dass man förmlich in die Erzählung eintauchen und sich nur schwer vom Gelesenen lösen kann. Durch die intensiven Schilderungen ist man sich außerdem stets bewusst, dass der Thriller im kalten Februar spielt. Die Protagonisten wirken ebenfalls sehr authentisch, deshalb fällt es leicht sich mit ihnen zu identifizieren. Besonders die Hauptprotagonistin Lara wirkt dabei sehr sympathisch. Sie hat gelegentlich Visionen, die sie regelrecht dazu auffordern, den geheimnisvollen Morden auf den Grund zu gehen. Wenn man die ersten beiden Bände gelesen hat, dann kennt man diese spezielle Gabe der Hauptprotagonistin bereits, und weiß, dass sie typisch für Lara ist. Doch auch die anderen Charaktere können überzeugen, denn sie wirken facettenreich und lebendig. Obwohl die polizeilichen Ermittlungen eher im Hintergrund stehen, da Lara Birkenfeld durch ihre Nachforschungen beinahe im Alleingang versucht die Identität des Serienmörders zu enttarnen, fesselt der Thriller von der ersten bis zur letzten Seite. Denn Claudia Puhlfürst gelingt es mühelos, falsche Fährten auszulegen, denen man nur allzu bereitwillig folgt. Man stellt natürlich beim Lesen eigene Ermittlungen an, doch überraschende Wendungen sorgen dafür, dass man diese einige Male infrage stellen muss. "Sündenkreis" konnte mich durch eine durchgehend spannende Handlung und interessante Nebenhandlungen überzeugen. Obwohl ich sehr viele Thriller lese und deshalb ein vages Bauchgefühl hatte, wer denn der Täter sein könnte, war ich mir bis zur Enthüllung nicht ganz sicher. Es ist der Autorin mühelos gelungen mich in den Sog der Handlung zu ziehen und deshalb freue ich mich bereits jetzt auf weitere Bände mit der sympathischen Journalistin Lara Birkenfeld.

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  • Rezension zu "Sündenkreis" von Claudia Puhlfürst

    Sündenkreis
    cybersyssy

    cybersyssy

    25. July 2012 um 22:09

    ** Klappentext ** Während einer Modenschau wird ein Model tot aufgefunden, nur notdürftig verhüllt ihr blutgetränktes Kleid mysteriöse Tätowierungen auf ihrem Rücken. Wenig später entdecken Kinder beim Spiel die Leiche eines jungen Mädchens: misshandelt, ausgeblutet, ebenfalls tätowiert. Die Journalistin Lara Birkenfeld beginnt, für die „Tagespresse“ zu recherchieren. Angetrieben wird sie von unheilvollen Halluzinationen, die die Opfer kurz vor ihrer Ermordung zeigen. ** Meine Meinung ** Dass dies bereits Teil drei der Bücher um Lara Birkenfeld ist, war mir gar nicht klar und so konnte ich ganz unvoreingenommen mit dem Lesen beginnen. Wow, das Buch startet sofort mit einem Knaller und die Spannung wird hoch angesetzt. Umso erstaunlicher finde ich es, dass diese Spannung während des Buches gehalten werden konnte und sogar zum Finale hin noch gesteigert wurde. Die drei Handlungsstränge werden nach und nach miteinander verwoben und ein Puzzleteil nach dem anderen findet seinen Platz im Gesamtbild. Es ist auch kein Problem, wenn man Band eins und zwei nicht kennt - ich kam sofort in die Handlung und fand mich zurecht. Lara Birkenfeld und der Fotograph Jo Selbig werden als normale Menschen mit Stärken und Schwächen präsentiert - mir gefallen Charaktere, die ihre Ecken und Kanten besitzen und mehrdimensional in Erscheinung treten. Auch die anderen Figuren kommen realistisch rüber. Der Schreibstil Puhlfürsts ist flüssig und selbst wenn es mal ausführlicher zugeht, dient dies nur zur Unterstreichung der Situation und kam mir auch zu keiner Zeit langatmig vor. Von mir bekommt das Buch volle Punktzahl, denn ich konnte es vor lauter Spannung und Neugier nicht aus der Hand legen, es ist ein wahrer Pageturner.

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  • Rezension zu "Sündenkreis" von Claudia Puhlfürst

    Sündenkreis
    Natalie77

    Natalie77

    25. July 2012 um 18:39

    Inhalt: Innerhalb weniger Tage werden zwei Frauenleichen gefunden. Beide haben zwei Wörter auf der Stirn und einen Text auf dem Rücken tätowiert. Scheinbar haben die Fälle religöse Hintergründe. Lara Birkenfeld ist zufällig bei dem Auffinden der ersten Frauenleiche vor Ort und fängt an zu recherchieren. Neben dem journalistischem Interesse wird sie getrieben von Halluzinationen die ihr Szenen der Gefangenschaft der Opfer zeigen... Meine Meinung: Sündenkreis ist der dritte Band mit der Journalistin Lara Birkenfeld. Allerdings für mich der Erste überhaupt von Claudia Puhlfürst. Ein Buch aus der Serie steht zwar schon in meinem Regal aber wurde bisher noch nicht gelesen und so ging ich vollkommen neutral an dieses Buch dran, als Quereinsteiger. Da ich es in einer Leserunde gelesen habe wurde es in vier Abschnitte aufgeteilt. Der erste Abschnitt las sich für mich etwas holprig. Allerdings lag das nicht an der Story oder einer fehlenden Spannung, die war vorhanden vom Anfang bis zum Ende. Es lag daran das ich die Vorgänger nicht kenne. Auch wenn jedes der Bücher in sich abgeschlossen sind, ist es doch so dass das Privatleben von Lara Birkenfeld aufeinander aufbaut und genau hier bekam ich meine Holperer. ich wusste eben nicht was ein Mark in ihrem Leben bedeutet. Was sie schon für Ärger mit Tom ihrem Vorgesetzten hatte usw. Das brachte mich am Anfang etwas aus dem Lesefluss. Jedoch wirklich nur am Anfang. Ab meinem Abschnitt zwei war das vergessen und ich konnte vollkommen eintauchen in einen spannenden Thriller. Normalerweise habe ich ja vorher schon so meine Ahnung wer der Täter sein könnte. hier auch, aber damit lag ich vollkommen daneben. Auch sonst haben mich einige Wendungen und Wirrungen immer wieder überrascht. Am Ende jedoch wurden die verschiedenen Handlungsstränge miteinander verwoben und raus kam ein Ende das keine Fragen mehr offen lässt. Claudia Puhlfürst hat in diesem Buch mehrere Reizthemen spannend vereint und als Motive eines wahnsinnigen Täters genutzt.

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  • Rezension zu "Sündenkreis" von Claudia Puhlfürst

    Sündenkreis
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    23. July 2012 um 19:26

    "Sündenkreis" heißt der 3. Band der Lara Birkenfeld-Reihe, der ca. 6 Monate nach dem Ende von "Sensenmann" beginnt. Die Handlung startet nach dem vielversprechenden Prolog im Februar und dauert ein paar Wochen. Den Schauplatz hat die deutsche Autorin erneut nach Leipzig verlegt. DIE GESCHICHTE... Eine alte Seilfabrik in der Nähe von Leipzig: Eine außergewöhnliche Modenschau steuert ihrem Höhepunkt, dem Auftritt des Brautmodels, zu. Da wird eine Bahre, auf der eine junge tote Frau liegt, von der Decke herabgelassen. Das tote Model wurde ausgeblutet und am Rücken tätowiert. Die Ermittler sind ratlos... Kurze Zeit später finden Kinder in einer abbruchreifen Kirche eine weitere Leiche mit mysteriösen Tätowierungen am Rücken. Lara Birkenfeld, die bei der Modenschau anwesend war, lassen die grausamen Morde nicht mehr los und so beginnt die Journalistin, angetrieben von unheilvollen Visionen, auf eigene Faust zu ermitteln... MEINE MEINUNG: Lara Birkenfeld ist bei der "Tagespresse" für Gerichtsberichterstattung und Straftaten zuständig. Die junge, hübsche Journalistin ist sehr ehrgeizig und dazu eine gute Reporterin, was dem Redaktionsleiter Tom Fränkel noch immer ein Dorn im Auge ist. Außerdem wird Lara immer wieder von Halluzinationen heimgesucht, die etwas mit aktuellen Verbrechen zu tun haben. Unterstützung erhält die Blondine vom freien Fotografen Jo(achim) Selbig, der ein guter Freund von Lara ist, wobei sich die Journalistin nicht sicher ist, ob daraus mehr werden könnte. Außerdem hilft ihr auch diesmal wieder der Psychiater Dr. Mark Grünthal, da er über gute Kontakte zur Polizei verfügt. Eine große Rolle spielt auch Romain Holländer, denn die Recherchen führen Lara geradewegs zum charismatischen Oberhaupt der Glaubensgemeinschaft "Kinder des Himmels". Während mir Lara und ihre Freunde auch diesmal wieder von Beginn an sympathisch waren, lässt sich dagegen Sektenführer Romain Holländer bzw. seine Handlungen schwer einschätzen.. Die Protagonisten sind interessante, facettenreiche Charaktere, die mit einigen Macken, Ecken & Kanten aufwarten und deshalb authentisch wirken. Dadurch kann man sich vor allem in die Hauptperson wunderbar hineinversetzen, fühlt und leidet mit Lara mit. Leider gibt es sehr viele Nebenfiguren, die nur am Rande mitwirken und aufgrund der Vielzahl den Leser verwirren können (ich persönlich bin kein Fall von übermäßig vielen Charakteren). Wurde im 2. Band Kindesmissbrauch in Kinderheimen verarbeitet, so hat Claudia Puhlfürst im aktuellen Band das Thema Sekten und die damit verbundenen Gefahren gewählt und ihre Recherchen in einen spannenden Thriller verarbeitet. Da die Thematik nicht wirklich neu ist und mich nicht so sehr anspricht, hat mich "Sündenkreis" nicht ganz so gefesselt wie es bei "Sensenmann" der Fall war. Natürlich bietet sich der Sektenführer Holländer als Sündenbock an, doch gar so einfach hat es die Autorin ihren Lesern doch nicht gemacht... Die rasanten Begebenheiten werden hauptsächlich (in der 3. Person Präsens) aus der Warte von Lara Birkenfeld und Romain Holländer erzählt, aber auch einige Mitglieder der "Kinder des Himmels" und ein geheimnisvoller Mann kommen zu Wort und berichten über die Geschehnisse aus ihrer jeweiligen Warte. Natürlich gibt es neben den unterschiedlichen Erzählperspektiven auch ebenso viele Handlungsstränge mit blutigen Elementen, die allmählich miteinander verweben und ein dramatisches Finale präsentieren. "Sündenkreis" konnte mich leider nicht ganz so wie der Vorgängerband fesseln, was vorwiegend an den vielen langatmigen Ausführungen und am (für mich) leicht abgedroschenen Thema liegt. Und leider hat sich auch mein Verdacht bezüglich der Identität des Täters bewahrheitet, obwohl die Irrwege und falschen Fährten eigentlich geschickt gelegt wurden. Wahrscheinlich habe ich in meinem Leben schon zu viele Thriller und Krimis gelesen... ;-) Der 3. Teil lässt sich dank des mitreißenden Schreibstils sowie der unterhaltsamen Dialoge und der Kapitel in angenehmer Länge rasch lesen. FAZIT: Leider kann "Sündenkreis" meiner Meinung nach mit dem Vorgänger "Sensenmann" nicht mithalten. Dafür fehlt es der Story ein wenig an einem wirklich brisanten Thema, an prickelnder Hochspannung sowie am Überraschungseffekt. Dennoch bietet der 3. Band der Lara Birkenfeld-Reihe dem Leser eine reizvolle Story mit einigen erstaunlichen Wendungen, interessante Charaktere sowie einen spannungsgeladene Schreibweise. Dafür vergebe ich 4 STERNE.

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  • Rezension zu "Sündenkreis" von Claudia Puhlfürst

    Sündenkreis
    maxibiene

    maxibiene

    17. June 2012 um 11:28

    Während Nina von einem Psychopathen in einem Keller gefangen gehalten wird, findet zeitgleich in der stillgelegten Seilfabrik nahe Leipzig die alljährliche extravagante Modenschau der Graduierten statt. Auch Lara Birkenfeld, die junge Journalistin ist zugegen. Gerade als die Show ihrem finalen Höhepunkt mit der Präsentation der Brautmode entgegen fiebert, geschieht das Unfassbare. Eine, auf einer Bahre liegende junge Frau wird von der Decke der Fabrik abwärts gelassen. Doch das Schreckliche daran ist, dass sie nicht mehr lebt. Blut tropft von den Seiten auf die untenstehenden Models herab. Während ein Gekreische und das Chaos unter den Models und Gästen ausbricht, begibt sich Lara in die Nähe der Leiche und beginnt ihre Fotoserie zu schießen. Aufgeregt nimmt sie wahr, dass man die Tote als das vermisste Model Carolin Fresnel erkennt. Claudia Puhlfürst begibt sich mit ihrem dritten Thriller „Sündenkreis“ auf ein riskantes Terrain. Ihre Story bewegt sich vorwiegend in den Kreisen von verschiedenen Sekten, in denen der mutmaßliche Mörder von Carolin und natürlich auch weiteren Opfern scheinbar zu finden sei. Die fanatischen Gedankengänge, die der Mörder während der Handlung immer wieder von sich preis gibt, lassen den Täter in diesen Gruppierungen vermuten. Dabei fällt natürlich schnell der Verdacht auf den Sektenführer der „Kinder des Himmels“, obwohl dessen charismatische Erscheinung wiederum Zweifel daran lassen. Lara, die junge Journalistin und ihr Freund Jo der Fotograf führen indes eigene Recherchen zu den Morden durch, denn alle Opfer verbindet etwas Gemeinsames miteinander. Sowohl auf der Stirn als auch auf den Rücken wurden ihnen lateinische Wörter und Schriften eintätowiert. Um diesen Rätseln auf die Spur zu kommen, nehmen sie die Hilfe des Sektenbeauftragten in Anspruch. Claudia Puhlfürst hat ihre Handlung auf mehreren Strängen aufgebaut, die allmählich in deren Handlungsverlauf ineinander fließen. Während zu Beginn des Plots die einzelnen Protagonisten eingeführt werden, erfolgen die Verbrechen fast Schlag auf Schlag. Man lernt die junge, engagierte und sympathische Journalistin Lara kennen, die sich sowohl bei ihren Kollegen als auch bei ihrem Chef ständig durchsetzen muss und dabei einigen feindlichen Attacken ausgesetzt ist. Aber auch der Fotograf Jo und Laras Freund Mark der Polizeipsychologe wirken sehr sympathisch und unterstützen Lara bei ihren Ermittlungen. Die Autorin hat mit ihrem „Sündenkreis“ eine ganz andere Art von Thriller präsentiert, denn hier ermittelt nicht die Polizei sondern „nur“ die Journalistin und ihr Freund Jo. Das heißt nicht, dass das Buch nicht weniger interessant bzw. spannend ist. Im Gegenteil, Puhlfürst versteht es die Spannung von Kapitel zu Kapitel aufzubauen und auf einem hohen Niveau zu halten. Ebenso hat mich erfreut, dass bis fast zum Ende der Story das wahre Gesicht des Mörders verborgen bleibt und so fast jeder zum Verdächtigen geworden ist. Mit ihrem spannenden und packenden Schreibstil hat mich die Autorin tatsächlich verzückt, auch wenn sie mich mit einer Gepflogenheit, in dem sie einem Ausrufesatz das Wörtchen „nicht“ anhängte, mitunter mächtig nervte. Fazit: Ein durchweg spannender Thriller, deren Story sehr gut ausgearbeitet ist und ebenso einen lehrreichen Inhalt bietet.

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