Claudia Rapp Zweiundvierzig

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Inhaltsangabe zu „Zweiundvierzig“ von Claudia Rapp

Wohin gehst du, wenn es keinen Ausweg gibt? Es ist Freitag, kurz vor Weihnachten. Auf dem Campus der exzellenten Provinzuni halten sich nur wenige Menschen auf, als plötzlich das Licht ausgeht. Von einem Moment zum anderen sind Strom und Heizung abgeschaltet, weder Mobilfunknetze noch das Internet sind verfügbar. Und alle Ausänge sind mit Sprengladungen gesichert – Die Uni wird zur Todesfalle.

Ein hochspannender Thriller aus einer ungewöhnlichen Perspektive, dem lediglich am Ende etwas die Substanz fehlt...

— parden
parden

Eine Uni als Geisel, und an allen Ausgängen Sprengsätze! Spannend!

— Marisa
Marisa

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DieLeserin

In ewiger Schuld

Großartiges Buch, Spannend bis zum Schluss und das Ende wirklich überraschend. Top!

eulenmatz

Totenstarre

Wer die Reihe kennt, kann vielleicht mit dem Buch mehr anzufangen, Neulinge sollte eher Abstand halten.

Flaventus

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  • Ungewöhnliche Perspektive...

    Zweiundvierzig
    parden

    parden

    UNGEWÖHNLICHE PERSPEKTIVE... Wohin gehst du, wenn es keinen Ausweg gibt? Es ist Freitag, kurz vor Weihnachten. Auf dem Campus der exzellenten Provinzuni halten sich nur wenige Menschen auf, als plötzlich das Licht ausgeht. Von einem Moment zum anderen sind Strom und Heizung abgeschaltet, weder Mobilfunknetze noch das Internet sind verfügbar. Und alle Ausänge sind mit Sprengladungen gesichert – Die Uni wird zur Todesfalle. Der Thriller beginnt unspektakulär aber ungewöhnlich. Eine Reihe von Menschen, die sich in der Uni aufhalten, Wochen vor dem eigentlichen Geschehen, werden in kurzen Szenen und häufig noch ohne Namen vorgestellt. Diese anfangs sehr distanzierte Vorstelltung von Orten und Personen hat mir nicht wirklich zugesagt, doch verfolgte die Autorin, wie sie in der Leserunde verdeutlichte, damit einen bestimmten Zweck: "Ich weiß nicht, ob das denjenigen von euch hilft, die noch nicht recht wissen, wohin es geht oder was sie vom Stil halten sollen, aber ich habe mir beim Schreiben öfter vorgestellt, ich bin der Regisseur. Oder zumindest der Kameramann. Und wie beim Film schwenke ich zuerst ein bisschen über die Beteiligten und die Szenerie, bevor ich mich quasi auf die einzelnen Leute und die Geschichte einzoome... und die Sache ins Rollen bringe." Trotzdem baute sich dann recht schnell Spannung auf, als klar wurde, dass die Studenten und das Personal plötzlich eingeschlossen und komplett von der Außenwelt abgeschirmt sind. Das Besondere an diesem Thriller ist, dass er fast komplett aus der Perspektive der Geiseln geschrieben ist. Eine sehr intensive und naherückende Stimmung wird da aufgebaut, gut beobachtet die einzelnen Charaktere, und die Bedrohung im Nacken nimmt immer weiter zu. Gerade weil die Außenperspektive vollkommen fehlt, ist der Leser sozusagen Teil der Gruppe, die im Dunkeln tappt - in mehrfacher Hinsicht. Der Leser sowie die Eingeschlossenen rätseln lange über den Hintergrund der Geiselnahme, die unglaublich perfide und sorgfältig vorbereitet wurde. Das Geschehen nimmt immer mehr an Fahrt auf, die Spannung erhöht sich zunehmend. Neben der Frage nach dem Warum präsentiert die Autorin hier eine nachvollziehbare Gruppendynamik im Verlaufe des Geschehens. Unterschiedliche Phasen durchlaufen einzelne Charaktere von Apathie bis hin zu Überreaktionen, wobei jeder einzelne auch eine andere Rolle in der Gruppe einnimmt. Das ein oder andere Mal taucht beim Lesen schon die Frage auf: Wie würde ich wohl reagieren? Das Ende entwickelt sich logisch, für meinen Geschmack aber etwas zu rasant. Auch wenn der Schwerpunkt des Thrillers auf der Psyche der Geiseln lag, hätte ich über die Hintergründe der Tat und die Motive des Täters gerne mehr erfahren. Interessant war die Leserunde allemal. So erfuhr man, wie Claudia Rapp auf die Idee zu diesem Thriller kam: "Die Idee für das Ganze kam mir, weil es eben tatsächlich so war, dass die Bibliothek der Uni Konstanz, wo ich damals noch unterrichtet habe, wegen Asbestfunden schließen musste, und zwar wirklich so von einem Tag zum anderen. Ich hörte mir die erste Informationsveranstaltung an und dachte plötzlich: Asbest kann man nicht sehen, riechen, fühlen. Es könnte auch gar nicht da sein, merkt der Laie ja nicht. Und dann hat sich diese Geschichte in meinem Kopf entwickelt... :-)" Und der Hausmeister, der in dem Thriller eine wichtige Schlüsselrolle einnimmt, hat im wahren Leben auch eine reale Vorlage - die nach dem Erscheinen des Buches nicht unentdeckt geblieben ist... "Mir war zuerst nicht bewusst, wie bekannt und wiedererkennbar der Hausmeister ist. Ich dachte immer, der fällt nur mir so auf mit seinem wehenden Mantel. Aber hinterher habe ich dann immer wieder gehört, haha, du meinst den Herrn K. Aber er hat es ja wirklich mit Humor genommen und fand es cool, Vorbild eines Romanhelden zu sein :-)" Insgesamt ein flott zu lesender, gestrafft erzählender, über weite Strecken spannender Thriller, dem lediglich am Ende etwas die Substanz fehlte. Doch das Buch macht Lust auf mehr aus der Feder von Claudia Rapp! © Parden

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  • Leserunde zu "Zweiundvierzig - Ein Uni-Thriller" von Claudia Rapp

    Zweiundvierzig
    Lanai

    Lanai

    Herzlich Willkommen zur Zweiundvierzig-Leserunde... Dies ist kein Aprilscherz und keine Übung - dies ist der Ernstfall! Die Uni Konstanz ist in der Gewalt von Verbrechern - seht selbst und seid dabei, wenn die Eingesperrten versuchen, einen Weg nach draußen zu finden, ohne in die Sprengstofffallen der Erpresser zu geraten! Der Amrûn Verlag verlost 10 Taschenbücher und 10 E-Books unter den Bewerbern! Die Leserunde startet am 1. 4. 2014, pünktlich zum 1. Geburtstag des Amrûn Verlags. Feiert mit, fiebert mit, lest mit mir! Eure Claudia

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    • 342
  • cool und spannend

    Zweiundvierzig
    SLovesBooks

    SLovesBooks

    26. May 2014 um 17:19

    Beschreibung: Wohin gehst du, wenn es keinen Ausweg gibt? Es ist Freitag, kurz vor Weihnachten. Auf dem Campus der exzellenten Provinzuni halten sich nur wenige Menschen auf, als plötzlich das Licht ausgeht. Von einem Moment zum anderen sind Strom und Heizung abgeschaltet, weder Mobilfunknetze noch das Internet sind verfügbar. Und alle Ausgänge sind mit Sprengladungen gesichert – Die Uni wird zur Todesfalle. Meine Meinung: Ein unglaublich authentisch geschriebenes Buch, welches durch seine überaus herausragende Spannung den Leser einfach begeistern muss. Ich konnte mich sehr gut in die verschiedenen Charaktere hineinversetzen und auch die Schauplätze sind so realitätsnah skizziert, dass es mir leicht gefallen ist, das Geschehen vor dem geistigen Auge mitzuverfolgen. Die Charaktere sind aussagekräftig und wirkten stets realistisch. Ich kann ihre Handlungsweise gut nachvollziehen. Der Schreibstil und die Sprache sind gefällig und flüssig zu lesen. Die Dialoge erscheinen dem Leser in dieser furchtbaren Situation der Charaktere durchaus angemessen und authentisch zu sein. Auch die Story an sich ist einfach nur spannend und eine interessante Geschichte. Man möchte immer mehr erfahren und wissen, wie das alles zusammenhängt und welche Verbindungen und Hintergründe mitreinspielen. Ich bin von Anfang bis Ende sehr zufrieden und empfehle dieses Buch gerne weiter.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
    kubine

    kubine

    06. May 2014 um 16:14
  • in der Kürze liegt die Würze...

    Zweiundvierzig
    britta70

    britta70

    ...manchmal jedenfalls. Doch ich will nicht vorgreifen. "Zweiundvierzig" ist ein Thriller mit einem vergleichsweise ungewöhnlichem Schauplatz: der Universität Konstanz. Wenn ich daran denke, was dort an einem Freitagnachmittag kurz vor Weihnachten vor sich geht, läuft es mir eiskalt den Rücken runter; habe ich doch selbst an 70er Jahre Universitäten mit Alterserscheinungen, zuletzt AfE-Turm Frankfurt, gearbeitet. Wegen Asbest-Belastung waren schon länger Handwerker im Uni-Gebäude unterwegs, manche Bereiche wurden dicht gemacht. Niemand dachte sich was dabei. In Wahrheit wurde der Terror, der an jenem Freitag Studenten, Dozenten und Professoren gleichermaßen unerwartet traf, von langer Hand vorbereitet. Eine unsichtbare Stimme warnt vor Bomben und Sprengstoff, die jederzeit explodieren könnten. Keine leere Drohung, wie sich leider zeigt. So werden alle in der Uni befindlichen Personen zu Geißeln. Warum? Es gibt keinerlei Kontakt zu den Geißelnehmern, keinerlei Forderungen. Kann das ein gutes Ende nehmen? "Zweiundvierzig" ist ein ungewöhnlicher, aber nichtsdestotrotz ungemein spannender Thriller. Er kommt mit wenigen Seiten aus, lebt von einer temporeichen Erzählweise mit kurzen Sequenzen, zwischen denen, wie bei einem Film, permanent gewechselt wird. Besonders am Anfang gibt es viele Momentaufnahmen und entsprechend viele Charaktere. Man hat zwar einen groben Überblick, muss sich aber erst einmal orientieren - genau wie die Protagonisten selbst, um die es geht. Entsprechend gibt es am Ende auch so eine Art Abspann, wo kurz nochmal zu den Protagonisten geblendet wird, wie es mit ihnen weiter ging. Kein Wort zu viel, keins zu wenig. Die Charaktere sind authentisch gezeichnet. Interessant ist hier besonders der psychologische Aspekt, wie unterschiedliche Menschen auf eine Extremsituation reagieren und welche Beziehungsdynamiken sich zwischen ihnen entwickeln. Mir hat das Buch spannende Lesestunden beschert und ich empfehle es gerne weiter. Claudia Rapp stellt hier eindrucksvoll unter Beweis, dass ein guter Thriller nicht zwingend einen hohen Seitenumfang haben muss. Absolut lesenswert! 

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    • 3
  • In der Uni gefangen

    Zweiundvierzig
    dieFlo

    dieFlo

    24. April 2014 um 19:42

    Mitten in Deutschland ...Eine Universität wird von außen mit Sprengsätzen und Bomben gesichert und keiner kann raus. Warum? Wieso? Das Mobilfunknetz tot, kein Festnetz funktioniert, Strom, Heizung - alles ist außer Funktion. Warum?  Ein packender Thriller, der durch seine Spannung so realitätsnah erscheint, dass man Angst hat es könnte die eigene Tür sein, die zu ist. Der Autorin ist es wunderbar gelungen Spannung aufzubauen und sie spielt mit dem Leser.  Werden sie entkommen und was ist der Plan hinter all dem? Startet mit dem Lesen und freut euch auf wunderbare Gänsehaut!

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  • Kopfkino

    Zweiundvierzig
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. April 2014 um 12:27

    Eine Uni, die mit Sprengsätzen, an Fenster und Türen eingenommen wird. Doch nicht genug, es gibt keinen Strom, keine Heizung, kein Mobilfunknetz und auch über Internet ist kein Hilferuf möglich. Dort gefangen und keine möglich zu entkommen, wie fühlt man sich da? Und was kann man tun? Claudia Rapp ist es gelungen,einen Thriller der besonderen Klasse zu schreiben. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, durch ihren andersartigen Schreibstil, kam ich von diesem Thriller nicht mehr los. Ein Thriller der automatisch, das Kopfkino einschaltet und daher auch sehr gut als Film rüber käme. Mein Fazit. Ein Thriller, der außergewöhnlich, spannend und fesselnd ist. Man darf gespannt sein, auf weitere Thriller von Cladia Rapp. Ich freue mich darauf. Von mir sehr gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung

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  • Ein Thriller an einer deutschen Uni

    Zweiundvierzig
    Nancymaus

    Nancymaus

    12. April 2014 um 21:01

    Zweiundvierzig, ein Uni-Thriller. Was ist denn plötzlich in einer Uni in Deutschland los? Anscheinend ist sie von Asbest befallen und daher darf man nicht alles betreten. Aber nach einiger zeit sind Studenten und Dozenten in der Uni eingeschlossen. Sie kommen nicht mehr raus, da an Türen und in der näheren Umgebung der Uni überall Bomben versteckt sind. Keiner weis wieso, weshalb oder warum und Hilfe können sie auch nicht rufen. Wie wird es wohl in der Uni enden? Kommt Hilfe? Was wird wohl in der Zwischenzeit alles passieren? Wenn ihr das wissen wollt, solltet ihr selbst lesen… Ein Thriller, der an einer deutschen Uni spielt. Eine interessante Thematik, denn es könnte theoretisch auch im richtigen Leben passieren. Wie reagieren, dann auf einmal die Studenten, Dozenten oder sonstige Mitarbeiter. Der Anfang der Geschichte ist etwas verwirrend, da so viele Personen auftauchen und man irgendwie den Überblick leicht verliert. Aber je weiter man liest, desto mehr Klarheit kommt in die Geschichte und es ist alles verständlich. Der Schreibstil von Claudia Rapp ist leicht, und flüssig zu lesen. Aber das Ende der Geschichte kommt dann irgendwie so plötzlich, da dachte man es wird noch mehr erzählt, was aber nicht der Fall ist. Trotzdem eine schöne Geschichte. Wer Lust auf einen Thriller hat, sollte dieses Buch lesen.

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  • Zweiundvierzig von Claudia Rapp

    Zweiundvierzig
    Lisabeth

    Lisabeth

    09. April 2014 um 12:52

    Wer stets ein komisches Gefühl hat, wenn er am Freitagnachmittag durch die wenig bevölkerten Gänge seiner Uni läuft, der sollte wohl auf gar keinen Fall diesen Thriller von Claudia Rapp. Angeregt durch den tatsächlichen Asbestbefall der Universitätsbibliothek Konstanz hat die Autorin eine überzeugende Erzählung geschaffen, die zu fesseln vermag. Es beginnt damit, dass auf dem Campus der Provinzuni, auf dem sich nur wenige Menschen aufhalten, plötzlich das Licht ausgeht. Von einem Moment zum anderen sind Strom und Heizung abgeschaltet, weder Mobilfunknetze noch das Internet sind verfügbar. Und alle Ausgänge sind mit Sprengladungen gesichert – Die Uni wird zur Todesfalle. Gekonnt und absolut nachvollziehbar werden im weiteren Verlauf die Gruppendynamik der eingeschlossenen Personen und das Verhalten der Protagonisten in diesem Extremfall dargestellt. Es prallen die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander und immer wieder fragt man sich, wie würde ich wohl reagieren. Eben jene Schilderungen gewinnen noch einmal an Intensivität, da die Autorin darauf verzichtet, die Außenwelt mit einzubeziehen. Weder werden polizeiliche Ermittlungsarbeit noch die Täter und deren Motivation in den Mittelpunkt gestellt, eine durchaus interessante Entscheidung. Gleichwohl, und dies ist mein einziger Kritikpunkt, hätte ich mir insbesondere das letzte Drittel des Buches noch etwas ausführlicher gewünscht, denn so endet dieser Roman ein wenig plötzlich. Dennoch ein sehr gelungener, spannender Roman, der zudem durch die ein oder andere humorvolle Anspielung auf frühere Filme und Serien überzeugt.

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  • ungewöhnlicher Uni-Thriller

    Zweiundvierzig
    irismaria

    irismaria

    08. April 2014 um 14:42

    Claudia Rapp hat mit "Zweiundvierzig" einen ungewöhnlichen Thriller vorgelegt, der an der Uni Konstanz spielt. „Es ist Freitag, kurz vor Weihnachten. Auf dem Campus der exzellenten Provinzuni halten sich nur wenige Menschen auf, als plötzlich das Licht ausgeht. Von einem Moment zum anderen sind Strom und Heizung abgeschaltet, weder Mobilfunknetze noch das Internet sind verfügbar. Und alle Ausgänge sind mit Sprengladungen gesichert – Die Uni wird zur Todesfalle.“ – der Klappentext deutet schon an, dass es um eine Gruppe eingeschlossener Menschen und ihrer Reaktion geht. Psychologisch interessant und spannend ist die Interaktion der zusammen gewürfelten Gruppe, doch auch ihre Vor- und Nachgeschichte wird beleuchtet. „42“ ist flüssig geschrieben, mit originellen Charakteren und durchaus realistisch. Ich gebe eine Leseempfehlung!

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  • Gefangen

    Zweiundvierzig
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    „Bitte bewahren Sie Ruhe. Hören Sie jetzt genau zu, diese Anweisungen werden nur ein einziges Mal gegeben. Versuchen Sie unter keinen Umständen, eine Türe zu öffnen, denn wir haben alle nach außen führenden Fluchtwege mit Sprengsätzen versehen. Das gesamte Gebäude ist abgeriegelt, alle Stromquellen sind abgeschaltet, ebenso das Heizsystem. Weiterhin möchten wir Sie darüber informieren, dass auch das Mobilfunknetz im Bereich der Universität bis auf Weiteres unerreichbar ist, genau wie alle Zugriffsmöglichkeiten auf das Internet. Bitte bewahren Sie Ruhe und finden sich damit ab, dass weder Sie hinaus noch dass jemand zu Ihnen hinein kommen wird. Wir werden Sie informieren, wenn sich an dieser Situation etwas ändert, aber das liegt nicht in unserer Hand.“   Ein Freitagnachmittag, kurz vor Weihnachten. Keiner der wenigen Studierenden, die sich zu dieser Zeit noch in der Universität in Konstanz befinden, hat damit rechnen können, dass plötzlich der Strom ausfällt. Dass kein Handy mehr Empfang hat. Und dass ihnen plötzlich eine unsichtbare Stimme erklärt, dass sie zu Geiseln geworden sind. Schnell bricht Panik aus, nur einzelne behalten die Nerven. Werden sie einen Ausweg finden?   Dieser Thriller hat Spaß gemacht! Das Buch liest sich wie ein Action-Film, ich konnte förmlich vor meinem geistigen Auge sehen, wie die Kamera von einem zum anderen schwenkt. Wir lernen die unterschiedlichsten Charaktere kennen, einige werden uns im Laufe der Handlung richtig überraschen! Zudem lässt sich sehr schön beobachten, wie sich eine Gruppe in einer solchen Extremsituation verhält. Das machte das Buch noch über die Spannung hinaus interessant.   Das Tempo bleibt konstant hoch, das Buch liest sich flott weg. Ich hätte mir noch ein wenig mehr zu den Geiselnehmern gewünscht, ihnen wird auf den 168 Seiten nur wenig Platz eingeräumt. Aber dadurch, dass man konsequent bei den Eingeschlossenen bleibt, nicht mal „nach draußen“ blickt, kann man besonders intensiv deren Ängste mitempfinden.   Und das letzte Kapitel erfreut uns mit einem Epilog, in dem wir erfahren, wie es jedem Charakter, den wir kennengelernt haben, „danach“ erging. Zusammenfassend bedeutet das für diesen Thriller: Gute und spannende Unterhaltung!

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    • 8
  • Spannend bis zum Schluss!

    Zweiundvierzig
    miss_chaos

    miss_chaos

    07. April 2014 um 23:09

    Ein normaler Freitag an der Uni, kurz vor den Ferien entsprechend schwach besucht. Auf einmal fällt der Strom aus und die irritierten Studenten, Professoren und Angestellten der Uni bekommen mitgeteilt, dass sämtliche Ausgänge  verriegelt und mit Sprengstoff versehen wurden. Zusätzlich zum Stromausfall wurde der Handy Empfang geblockt und jegliche Möglichkeiten der Kontaktaufnahme nach draußen unterbunden. Mehr Informationen gibt es nicht und das nervenzerreibende Warten auf Hilfe beginnt. Der Leser ist hautnah bei den Eingesperrten dabei und ebenso wenig wie sie weiß er, worum es geht und ob "draußen" überhaupt Rettungsmaßnahmen ergriffen werden oder nicht. Es gibt zwei eingesperrte und von einander getrennte Gruppen und es ist interessant und spannend zu sehen, wie die Gruppen im Gesamten und aber auch die Personen im Einzelnen auf diese unerwartete Ausnahmesituation reagieren, nach dem die Panik und der erste Schock überwunden sind. Manch einer der Eingeschlossenen kommt an seine Grenzen und droht die Beherrschung zu verlieren oder verfällt in Lethargie und wieder andere wachsen über sich hinaus. Der Beginn dieser Geschichte erinnert an einen Film. In kurzen Sequenzen werden unterschiedliche Personen und ihre Handlungen beschrieben. Es gibt anfangs keine Namen zu den jeweiligen Personen, was zuerst etwas verwirrend ist. Auch der Schreibstil der Autorin, mit den kurzen und etwas abgehackten Sätzen, mag für den Einzelnen etwas ungewohnt sein. Aber mich hat diese kurze und knackige Schreibweise sofort gepackt und von Anfang an eine gewisse Spannung erzeugt. Nach den ersten Kapiteln haben sich sowohl Spannung wie auch Tempo enorm gesteigert und ich konnte das Buch fast nicht mehr weglegen, weil ich unbedingt erfahren musste, wer dahinter steckt und warum diese ganze Aktion. Dieser beklemmende und temporeiche Thriller hat mir spannende Lesestunden beschert und ist für mich definitiv ein Highlight gewesen.

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  • Claudia Rapp - Zweiundvierzig

    Zweiundvierzig
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    06. April 2014 um 15:06

    Ein Freitag im Winter, kurz vor Weihnachten. An der Uni ist nicht mehr viel los, nur ein paar Studenten arbeiten noch, wenig wissenschaftliches Personal und ein Blockseminar tagt als plötzlich das Licht ausgeht. Der Strom scheint ausgefallen, doch eine Durchsage erklärt den verschreckten Akademikern, dass sie gefangen und alle Ausgänge mit Sprengstoff gesichert sind. Dies stellt sich schnell als korrekt heraus. Die zusammengewürfelte Zwangsgemeinschaft muss in dieser Extremsituation die Nerven behalten. Zwei Austauschstudenten können sich kaum verständigen, eine paar Jurastudenten machen zunächst och Witze, die reflektierte Kristin ist immer mehr genervt, kann sich aber besser als andere kontrollieren und mit dem Hausmeister für Ordnung sorgen. Ein von einem Schlaganfall getroffener Professor kam offenbar von draußen - doch er kann sich nicht verständig machen. Es muss einen Weg hinaus geben. Doch sie ahnen noch nicht, dass der Feind auch unter ihnen ist. Das Buch braucht ein wenig, bis es Fahrt aufnimmt. Die Einführung der Figuren bleibt sehr distanziert, sie können nicht packen. Als die unmittelbare Bedrohung jedoch dargelegt ist, entwickeln sich ungeahnte Stärke und gewinnen mehr und mehr an Profil. Die gruppendynamischen Prozesse dieser Gewaltsituation sind glaubwürdig dargestellt, auch die Handlungen der einzelnen Gefangenen wirken authentisch und überzeugend. Die Grenze zwischen Bangen und Hoffen lässt die Nerven flattern, was sowohl in der Geschichte wie auch beim Leser ankommt. Das Ende ist ebenfalls überzeugend konstruiert und kommt nicht zufällig daher. Auf knapp 170 Seiten schließlich doch gelungene Thriller-Spannung.

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  • Versuchen Sie unter keinen Umständen eine Tür zu öffnen, wir haben alle mit Sprengsätzen versehen!

    Zweiundvierzig
    Marisa

    Marisa

    05. April 2014 um 15:37

    Die Uni Konstanz ist Asbest Verseucht, und muss von einer Spezialfirma Stück für Stück abgeriegelt und gereinigt werden. Als das fast vorbei ist passiert etwas überraschendes: Eine ganze Uni wird als Geisel genommen. An allen Ausgängen und wichtigen Zwischentüren sind hochempfindliche Sprengsätze. Die Eingeschlossenen stehen jetzt nun vor einem Berg von Fragen. Warten oder selbst aktiv werden? Wer steckt dahinter? Sich zusammen rotten, oder jeder für sich? Und was ist mit Essen? Und zu allem Überfluss gibt es weder Handynetz, noch Internet, noch Strom!   Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem da im ersten Teil des Buches keine Namen genannte werden, sondern die Personen nur durch ihre Handlungen und ab und zu durch ihr Aussehen beschrieben werden. Als man dann die Namen 'bekommt' ist es schwierig sie mit den Personen Beschreibungen zusammen zu bringen und zu behalten. Die Personen sind von ihrem Charakter her gut beschrieben und nachvollziehbar. Die verschiedenen Innensichten geben dem Leser einen guten Überblick über alle Informationen, noch bevor andere Geiseln davon erfahren.   Die Handlung, die zwar ganz nett, aber noch nicht besonders Krimi-like beginnt steigert sich zur Mitte hin dann doch ganz odentlich und packt einen umso fester, desdo näher man ans Ende kommt. Das Finale ist befiredigend, bis auf einen abrupten Abbruch (als allerdings schon fast alles gelaufen ist). Als kleines Extra erfahren wir im Epilog, was aus den Charakteren geworden ist.   Fazit: Ein im Endeffekt spannender Krimi, der erst ein bisschen warm laufen muss mit einem ungewöhnlichen Schreibstil, der - nach dem man sich rein gefunden hat - richtig aufregend sein kann! Nicht nur für Leute die selber an der Uni sind, oder waren zu empfehlen (wobei es dann noch ein bisschen mehr Spaß macht ;) )!

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  • Rasanter Pageturner!

    Zweiundvierzig
    Nadine1307

    Nadine1307

    04. April 2014 um 09:00

    Eine Gruppe Universitätsangestellter und Studierender wird an der Uni Konstanz von einer unbekannten terroristischen Gruppe gefangen genommen und mithilfe von Sprengsätzen dort eingeschlossen. Obwohl keine Geiselnehmer präsent sind, ist die Bedrohung allgegenwärtig. Da es zunächst auch keine Hilfe, durch Polizei, SEK oä. von außen gibt, ist die Gruppe in dieser isolierten Situation komplett auf sich gestellt, um einen Weg aus dem Gebäude heraus zu finden. Die Autorin Claudia Rapp gelingt es in ihrem Romandebüt einen Thriller der besonderen Klasse zu kreieren. Ist der Leser anfangs noch ein wenig irritiert über den andersartigen Schreibstil, bei dem beispielsweise Personen anfangs nur beschrieben und nicht benannt werden, der mehr an einen Regisseur als an einen Autoren erinnert, nimmt genau dieser Schreibstil den Leser mehr und mehr gefangen und fesselt ihn in und an die Geschichte. Die Charaktere sind äußerst vielfältig und vielschichtig gezeichnet worden. Besonderes Augenmerk wird auf die Extremsituation gelegt, in der sich die Gruppe befindet und vor allem die unterschiedlichen Verhaltensweisen der Gruppenmitglieder in Reaktion auf die Gefangenschaft. Diese reichen von Lethargie bis hin zu blindem Aktionismus und werden umfassend und authentisch beleuchtet. Mir gefällt das Cover zudem sehr gut; es ist passend zur Thematik gewählt. Der leere Hörsaal, die Sitzplätze und die Treppe, alles im Halbdunkel, vermitteln schon ein leicht beklemmendes Gefühl, was für einen Thriller die ideale Ausgangsposition ist. Meiner Meinung nach ist Claudia Rapp ein fesselnder, spannender und beklemmender Thriller gelungen, der durch seinen anderen Schreibstil sicherlich länger im Gedächtnis bleibt als so mancher Bestseller dieses Genres. Bedenkt man außerdem, dass es sich hierbei um das Debüt handelt, darf man gespannt sein, was in der nächsten Zeit noch literarisch von Claudia Rapp auf uns wartet. Ich freue mich darauf!

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