Das Ende des Schweigens

von Claudia Rikl 
4,4 Sterne bei5 Bewertungen
Das Ende des Schweigens
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Ein gut konstruierter Plot, interessantes Handlungspersonal und ein interessantes Thema sorgen für Spannung!

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Opfer und Ermittler im Gleichschritt Marsch!

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Inhaltsangabe zu "Das Ende des Schweigens"

Die Rache der Überlebenden
Leichenfund in Neubrandenburg: Ein ehemaliger Major der NVA hat sich in seiner Datsche die Pulsadern aufgeschnitten. In letzter Minute jedoch muss ein grausamer Täter seinen Freitod an sich gerissen haben, denn Hans Konrads Zunge liegt abgeschnitten neben ihm.
Susanne Ludwig, Journalistin und frisch geschieden, findet den Leichnam. Der grausige Anblick beschwört bei ihr traumatische Erinnerungen herauf, und sie erleidet einen Zusammenbruch. Trotzdem beginnt sie sofort zu recherchieren, wer den alten Mann umgebracht haben könnte. Was dem ermittelnden Kommissar überhaupt nicht in den Kram passt.
Vor fast 30 Jahren hat Kriminalhauptkommissar Michael Herzberg im berüchtigten Stasigefängnis Bautzen II eingesessen. Objektiv kann er deshalb nicht bleiben, als der Fall ihn mit düsteren Kapiteln der DDR-Geschichte und einem noch aktiven Netzwerk ehemaliger Militärs und Stasimitarbeiter konfrontiert. Dennoch ist er überzeugt, dass der Fall mit seiner persönlichen Geschichte nichts zu tun hat. Ein fataler Irrtum.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783463406855
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:528 Seiten
Verlag:ROWOHLT Kindler
Erscheinungsdatum:13.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    schillerbuchs avatar
    schillerbuchvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gut konstruierter Plot, interessantes Handlungspersonal und ein interessantes Thema sorgen für Spannung!
    Hochspannung in Neubrandenburg!

    Diesen Krimi nahm ich mit auf eine Urlaubsreise nach Mecklenburg – Vorpommern, denn er ist in Neubrandenburg am Tollensee angesiedelt, nicht weit weg von unserem Urlaubsquartier. Und ich lese gerne Bücher, die einen Bezug zu dem Ort haben, an dem ich Ferien mache. Das hat sich auch bei diesem Debütkrimi bewährt.

    Der Inhalt

    Die frühere Journalistin Susanne Ludwig hat mit Alexander Konrad einen Häusertausch vereinbart: Sie wird einige Tage in der Datsche seines Stiefvaters Hans in der Nähe von Neubrandenburg verbringen, er wiederum kann dann seinen Urlaub im Sommerhaus ihrer Eltern machen. Doch als sie die Datsche erreicht findet sie darin die grausam enstellte Leiche von Hans Konrad: Offenbar hat er versucht, sich umzubringen, aber bevor er starb, hat ein Mörder das Werk beendet. Neben Konrad liegen ein Soldatenkäppi der NVA und seine herausgeschnittene Zunge. Susanne erleidet einen psychischen Zusammenbruch, denn der Fund läßt ein traumatisches Erlebnis aus iher Kindheit wieder auferstehen.

    Kommissar Michael Herzberg wird mit den Ermittlungen beauftragt. Zunächst tappen er und seine Kollegen völlig im Dunklen: Alexander Konrad, der seinen Stiefvater gehasst hat, gerät in’s Visier der Ermittler, eine Spur führt zu dunklen Waffengeschäften in der Wendezeit und auch in der Vergangenheit von Hans Konrad, dem ehemaligen Miltärkader und gefürchteten Kommandanten einer Kaserne bei Neubrandenburg könnte ein Motiv zu finden sein. Michael Herzberg tut sich schwer mit den Ermittlungen, denn er wird immer mehr mit seiner eigenen Vergangenheit in der ehemaligen DDR konfrontiert. Auch ein Kollege verhält sich äußerst merkwürdig. Als dann noch Susanne Ludwig nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus beginnt, in dem Fall herumzuschnüffeln, ist Herzberg davon überhaupt nicht begeistert……..

    Die Hauptpersonen

    Die Autorin hat wirklich interessante Hauptfiguren erdacht: Michael Herzberg ist verheiratet, aber seine Frau ist nach einem Unfall gelähmt. Beide waren in ihrer Jugend dabei, als sich der Widerstand gegen das DDR- Regime immer mehr formierte. Herzberg saß im berüchtigten Gefängnis in Bautzen, weil er ein verbotenes Buch gelesen hatte, eine Erfahrung, die er nie wirklich verarbeitet hat. Diese Vergangenheit bricht während der Ermittlungen wieder auf und führt zu mancher Handlungsweise, die für die Ermittlungen eher kontraproduktiv sind und ihn lange einer falschen Spur folgen lässt. Hier kommt dann Susanne Ludwig in’s Spiel. Die frühere Journalistin versteht etwas von Recherche und hat ein Gespür für besondere Situationen. Sie kommt der Wahrheit sehr viel früher als Herzberg auf die Spur. Dabei ist sie eine instabile Persönlichkeit, traumatisiert durch den frühen Unfalltod ihrer Mutter, den sie miterleben musste, und angeschlagen durch den Streit mit ihrem Exmann um das Sorgerecht des gemeinsamen Kindes.

    Meine Meinung

    Dieser Krimi war genau die richtige Urlaubslektüre, in der Weite der Mecklenburgischen Landschaft, in der in manchen Orten noch immer die alte DDR durchschimmert,  konnte ich mir alles noch ein wenig besser vorstellen als hier im wilden Süden.

    Claudia Rikl (Jahrgang 1972) war Abiturientin, als die DDR zusammenbrach, die Wendezeit hat sie geprägt. Das merkt man ihrem Debütkrimi an. Es gelingt ihr, die Zeit der Diktatur heraufzubeschwören: Den Druck, der auf nicht systemkonforme Menschen ausgeübt wurde, die grausamen Rituale, die es in vielen Kasernen der Nationalen Volksarmee gab und gegen die die Leitung nichts unternahm. Aber auch die Goldgräberzeit in den Monaten nach der Maueröffnung bis zur Vereinigung der beiden Deutschlands ist ein spannendes, gut rercherchiertes Thema. Auch wenn der Krimi die eine oder andere Länge hat, habe ich das gerne in Kauf genommen, denn ich wurde mit einem vielschichtigen Leseerlebnis belohnt.

    Fazit: In diesem Kriminalroman wurde mir das geboten, was ich schätze: Ein gut konstruierter Plot, Handlungspersonal, das psychologisch gut gezeichnet ist und dessen Zusammenspiel über die Kimihandlung hinaus Spannung erzeugt. Und darüber hinaus eine hochinteressante zeitgeschichtliche Thematik. Leseempfehlung!

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    aus-erlesens avatar
    aus-erlesenvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Opfer und Ermittler im Gleichschritt Marsch!
    Die Vergangenheit ruht nie

    Ein Bulle, der mal im Knast saß. Ein Ex-Major der Nationalen Volksarmee, der im Knast hätte sollen. Und eine Journalistin, die mit dem Knast noch nie in Berührung gekommen ist. Das sind die Zutaten von Claudia Rikls Krimi „Das Ende des Schweigens“. 
    Susanne Ludwig kommt endlich mal raus. Ein paar Tage frei. Die Tochter freut sich wie Bolle bei der Oma sich austoben zu können. Und Susanne kann Ex-Mann und Scheidung hinter sich lassen. Ein Haus hat sie gemietet. Der Besitzer macht es sich so lange im Haus ihrer Eltern bequem. Couchsurfing für Hausbesitzer. Die Ruhe Mecklenburgs soll ihre Tankstelle sein. Sie ahnt noch gar nicht wie sehr sie ihre Kräfte noch brauchen wird! 
    Denn als sie an einem Frühlingssonntag endlich das Haus gefunden hat, schlägt ihr ein bestialischer Gestank entgegen und sie auf den Boden. Erst die Polizei holt sich ins Leben zurück. 
    Kriminalhauptkommissar Michael Herzberg leitet die Ermittlungen. Nicht, weil die Journalistin zu Boden gegangen ist, sondern wegen der Ursache des Gestanks. Die Magengrummeln verursachende olfaktorische Herausforderung stammt von Hans Konrad. Der liegt in seinem eigenen Blut. Reden kann er nicht mehr, doch selbst wenn er den massiven Blutverlust überlebt hätte, würde es ihm schwerfallen noch zu reden. Der Mörder hat ihm die Zunge herausgeschnitten. Auffällig ist weiterhin, dass der Tote keine Papiere bei sich hatte. 
    Schließich stellt sich heraus, dass die Leiche einmal Major bei der NVA war. Herzberg verursacht diese Erkenntnis Übelkeit. NVA. Stasi. Bautzen II. Das Stasigefängnis. Auch er hatte das zweifelhafte Vergnügen dort einmal die Gastfreundschaft des Überwachungsapparates am eigenen Leib spüren zu dürfen. Wie soll man da noch objektiv bleiben? Michael Herzberg stößt an seine Grenzen. Dass Susanne Ludwig auch nicht das tut, was man als Rekonvaleszente so tut – sich ausruhen, erholen, wieder zu Kräften kommen – steigert seine Laune nicht im Geringsten. Auch nicht die Ermittlungsergebnisse. Und deren Folgen. NVA – Stasi – Mobbing auf höchstem (und körperlichen) Niveau – sowie Seilschaften, die bis heute noch existieren und exzellent funktionieren. Doch nicht wie im Film weit weg … nein, gleich um die Ecke, im Büro nebenan. Vor der eigenen Spürnase.
    Ein Knabenchor ist keine Armee der Welt. Wer sich gern aufspielt und die Macht dazu erhält, nutzt sie gnadenlos aus. In der NVA war das Schildkrötenspiel, bei einem Frischling Stahlhelme an Ellenbogen und Knie geschnürt wurden, so dass er auf dem Boden herumgestoßen werden konnte, eines der harmloseren Spielchen. Claudia Rikl holt noch ganz andere, perfidere Spielchen ans Tageslicht. Ihr Hauptkommissar bezieht dafür heftig Prügel, sie macht alles publik.

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    angi_stumpfs avatar
    angi_stumpfvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Trotz einiger Längen gut zu lesen. Interessante Story, die Vergangenheit und Gegenwart verknüpft ...
    Alte Wunden reißen auf ...

    Dieser Krimi nimmt den Leser mit auf eine Reise in die dunkle Vergangenheit der ehemaligen DDR und der NVA. Militärischer Drill und völkischer Gehorsam sorgten für Ordnung und ein geregeltes Dasein. Und wehe, man beugte sich nicht den Regeln und schwamm gegen den Strom.

    Auch Kommissar Michael Herzberg hat eine Menge Erinnerungen an diese Zeit, die er gerne für immer vergessen würde. Doch sein aktueller Fall bringt ihn diesbezüglich an seine Grenzen. Er ermittelt im Mordfall an einem ehemaligen NVA-Major.
    Die Frau, die den Toten gefunden hat, ist eine psychisch sehr labile Journalistin, die auch einige Probleme mit sich herumschleppt. Trotzdem begibt auch sie sich auf die Spur des Täters und hofft, so an eine große Story zu gelangen.

    Der Schreibstil von Claudia Rikl ist sehr schön lesbar, auch die Schauplätze kann man sich prima vorstellen. Ihre Charaktere wirken lebensecht, wenngleich leider nicht sehr sympathisch. Vielleicht ist das Ganze schon wieder zu authentisch, denn im wahren Leben sind Menschen auch selten überwiegend freundlich und umgänglich, aber mir fiel in diesem Krimi oft auf, dass ein sehr harscher Umgangston herrscht. Ein nettes kollegiales Miteinander gibt es in diesem Team eher selten, viel öfters dagegen Sticheleien, offene Anfeindungen, Misstrauen und sogar handfeste Auseinandersetzungen.
    Besonders in einer Buchreihe ist es wichtig, dass man einen guten Draht zur Hauptfigur hat, was mir in diesem Fall bis zum Schluss nicht gelungen ist. Michael Herzberg war mir zu kompliziert, seine seltsame Obsession für eine Zeugin ließ ihn in meinen Augen irgendwie inkompetent und schwach wirken, dazu noch die Zwistigkeiten mit seiner ebenso anstrengenden Frau. Alles in allem nicht meine Traumbesetzung. Auch die Journalistin ist eine eher schwierige Person mit ihrer labilen Psyche.

    Der Fall an sich ist durchaus spannend zu lesen, allerdings hätte der Text sehr gut um einiges gekürzt werden können. Mir wurde zu viel wiederholt, an manchen Stellen schien man sich im Kreis zu drehen, bis dann endlich das wirklich gut konstruierte Ende nahte. Mir fiel auch auf, dass sehr viel gestolpert und gefallen wurde … das ist nicht wirklich wichtig, aber es blieb mir im Gedächtnis. :)

    Wer gerne ausführliche Ermittlerkrimis liest und dazu noch etwas über das Leben in der ehemaligen DDR wissen möchte, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Es ist eine Geschichte über Intoleranz, Verrat, Rache und hilfloses Leiden, die bis auf einige Längen fesselnd zu lesen ist.

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    harakiris avatar
    harakirivor 7 Monaten
    Liegt der Schlüssel in der Vergangenheit?

    Ein kleines Dorf in Brandenburg. Susanne ist eigentlich hergekommen, um sich von ihrer Scheidung zu erholen. Doch sie nimmt den falschen Weg und findet eine Leiche. Zutiefst traumatisiert beginnt sie dennoch mit den Nachforschungen und ist fast erfolgreicher als die Polizei, die ebenfalls die Ermittlungen aufnimmt. Kommissar Herzberg, selbst mit privaten Problemen kämpfend, tut sich anfangs schwer mit einem Motiv. Doch was die beiden dann herausfinden, verschlägt allen den Atem!
    Ein wenig schwer tat ich mich mit den Umständen des Buches und den vielen Namen. Wenn man sich aber mal eingelesen hat – was natürlich auch dem tollen Schreibstil der Autorin zu verdanken ist – entwickelt sich ein Szenario, mit dem keiner gerechnet hatte. Eine alte Militärkaserne, mauernde Menschen, am Ende noch eine verbotene Liebe – fast meint man, das wäre doch alles zu viel für eine einzige Story. Aber die Autorin verwebt die verschiedenen Stränge sehr gut zu einem Einzigen, der am Ende dort endet wo er begonnen hat. Ein wenig mehr Spannung, gerade in der Gartenhütte, hätte dem Roman allerdings nicht geschadet.
    Am Ende bleibt dann noch die Frage offen, warum der Täter erst jetzt gehandelt hat, Zeit genug hätte er früher ja schon gehabt. Der Schreibstil ist mitreißend und sehr flüssig, die Charaktere haben mir durchwegs sehr gut gefallen, auch wenn Susanne, die Protagonistin, schon sehr viele Probleme am Hals hatte. Umso mehr erstaunt dann ihre Art, diese anzugehen.
    „Das Ende des Schweigens“ ist der Beginn einer Reihe um Kommissar Herzberg, von dem mich vor allem sein privater Werdegang sehr interessiert.                                                

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: #Lesespaß oder #Lesefrust? Für mich ganz klar: Lesespaß!
    Lesespaß oder Lesefrust? Für mich ganz klar: Lesespaß!

    Gleich zu Beginn, lässt die Autorin ihre Leserschar erschauern. Ein Mann, der sich das Leben nehmen möchte wird auf gefunden und weißt zusätzlich noch ganz andere Verletzungen auf. Verletzungen, die mit einem gewissen Ekelfaktor beschrieben sind. Hier musste ich einfach nochmal einen Blick auf das Cover wagen. Doch da stand: Kriminalroman, nicht Thriller. Hui, das wird dann wohl nicht unbedingt so ein Heiteitei- Blümchen- Krimi werden.

    Die vielen Namen, die am Anfang auf mich einprasselten, waren schon etwas anstrengend. Wer gehört zu wem? Wer macht was und wieso? Aber bereits nach 50 Seiten waren diese Unklarheiten beseitigt und der Lesespass konnte so richtig beginnen.

    Mit Susanne, der Protagonistin, die den Toten entdeckt hat, hatte sich die Autorin wirklich etwas einfallen lassen. Immer nur kurze Hinweise, bei denen stets im Raum steht: Was genau hatte sie so traumatisiert? Da muss es doch noch etwas gegeben haben, als nur den Toten aufzufinden. Hier hüllt sich die Autorin lange in Schweigen und macht diesen Handlungsstrang enorm spannend.

    Aber auch Kommissar Herzbergs Vergangenheit ist spannend. Verhaftet, weil er ein falsches Buch gelesen hatte? Welches Buch? Und weshalb dann verhaftet? Auch hier wurde lange der Mantel des Schweigens darüber gelegt und immer nur klitzekleine Bruchstücke freigegeben. Auch hier hatte mich die Neugier absolut gepackt. Allgemein läuft Herzberg Leben ja nicht unbedingt rund, dennoch macht er gute Miene zum bösen Spiel und zeigt sich sehr geduldig.

    Sehr geheimnisvoll fand ich die Rolle des Sven Färber. Auch hier wurden immer nur kleine Änderungen gemacht, und seine Vergangenheit blieb lange Zeit mysteriös und sehr spannend.
    So war durchgängig ein Spannungsbogen vorhanden und ich wollte immer mehr wissen. Na ja, eigentlich wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich wurde von Kapitel zu Kapitel getragen, um des Rätsels Lösung in kleinen Schritten immer näher zu kommen.

    Zum Schluß möchte ich noch kurz auf Cover und Klappentext eingehen.  Die düsteren Farben, der endlose Blick über den See, all das zeigt schon, dass Spannung zu erwarten ist.  Der Klappentext umreißt fast die gesamte Story und macht neugierig. Neugierig auf die Protagonisten und neugierig auf die Handlungsstränge. Mich hätte sowohl Cover als auch Klappentext zum Kauf animiert.

    Fazit:

    #Lesespaß oder #Lesefrust? Für mich ganz klar: Lesespaß!
    Spannung pur und eine Story, die den Leser immer weiter in sich hineinzieht.
    Da es jedoch um NVA und die ehemalige DDR geht, sollte der Leser schon etwas älter sein, um die Zusammenhänge und Willkür besser nachvollziehen zu können. Dieses ist jedoch nur eine Empfehlung und keine Kritik am Krimi.
    Von der ersten Seiten an, hatte mich die Autorin fest in Griff. Ich wollte nur noch lesen, lesen. lesen. Durch die vielen kleinen Andeutungen wurde es nie langweilig, sondern die Spannung war durchgängig gegeben.
    Ich hoffe, dass die Autorin noch weitere Krimi-Ideen umsetzen kann.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    elane_eodains avatar
    Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
    Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

    Ablauf der Debütautorenaktion:

    Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
    Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

    Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
    Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
    Wichtig:
    Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


    Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


    Wie kann man mitmachen?

    Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

    Informationen/Regelungen:

    • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
    • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
    • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
    • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
    • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
    • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
    • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
    • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
    • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
    • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
    Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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    Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

    - Leserunde zu "Das Herz des Wolfes" von Lukas Bayer (ebook, Bewerbung bis 14. Oktober)
    - Leserunde zu "Unglaublich Magisch - Süßes oder Saures" von Sandro A. Weiß (Bewerbung bis 21.Oktober)
    - Leserunde und Buchverlosung zu "Seelenfall" von Michaela Weiß (Bewerbung Leserunde bis 15. November, Bewerbung Buchverlosung bis 17. November)

    (HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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    Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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    Für Autorinnen & Autoren:

    Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
    Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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    PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.  
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