Claudia Rossbacher Steirerblut

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Inhaltsangabe zu „Steirerblut“ von Claudia Rossbacher

Als Abteilungsinspektorin Sandra Mohr vom LKA in Graz ausgerechnet in die steirische Krakau gerufen wird, um in einem rätselhaften Mordfall zu ermitteln, ist sie alles andere als begeistert. Schließlich hat sie ihrer Heimat nicht ohne Grund vor Jahren den Rücken gekehrt. Die Suche nach dem Mörder der Journalistin Eva Kovacs, deren nackte, grausam zugerichtete Leiche im Wald aufgefunden wurde, gerät für sie zur Konfrontation mit einer verschworenen Dorfgemeinschaft, aber auch mit der eigenen Vergangenheit …

Der Auftakt zu einer tollen Krimi-Serie mit vielschichtigen Protagonisten

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Guter Einstieg in die Reihe, aber das Ende kommt für meinen Geschmack deutlich zu rasch ...

— Ascari0
Ascari0

Genau richtig für ein (langes) Wochenende!!! Und für Westfalen (und Leser aus manch anderer Region) gibt's viele neue Wörter zu lernen ...

— Rita-Maria
Rita-Maria

Packender Lokalkrimi mit viel steirischem Flair und sympathischen Protagonisten!

— J-B-Wind
J-B-Wind

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  • der erste Fall für Sandra Mohr und Sascha Bergmann

    Steirerblut
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    18. July 2016 um 18:23

    Das ist der erste Krimi einer Serie rund um die sympathischen Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann. Sandra Mohr, aus der Kraukauebene stammend, hat eine familiäre Bürde zu tragen, die bei den Ermittlungen in ihrem ersten Fall weitreichende Folgen hat. Sascha Bergmann ist ein Wiener, der sich vor kurzem in das LKA Steiermark nach Graz versetzen hat lassen. Bergmann ist hinter den Frauen her und hat immer wieder einen derben Witz auf den Lippen. Gemeinsam ermitteln die beiden unterschiedlichen Charaktere nun im Mordfall an der Journalistin Eva Kovacs, der sie in Sandras ehemalige Heimat, in die Krakau, führt…. Die Figuren sind erfrischend und glaubhaft dargestellt. Jede hat so seine Ecken und Kanten. Dabei verzichtet die Autorin auf die derzeit beliebte Charakterisierung des total kaputten Ermittlers. Die Arbeit der Polizei wird glaubhaft vermittelt, die Steiermark spielt eine wichtige Rolle und der Leser kann seine Sinne schärfen und auf Mörderjagd gehen. Das Wortgeplänkel lockert die manchmal triste Polizeiarbeit auf. Die eingeflochtenen Dialektszenen passen gut. Das Glossar am Ende des Buches hilft, die steirischen Ausdrücke zu verstehen. Die Sprache ist schnörkellös. Gut gefällt mir das Motiv des Covers, das sich (soviel sei verraten) durch die ganze Krimi-Reihe durchzieht. Grandios verfilmt vom ORF mit Miriam Stein als Sandra und Hary Prinz als Sascha.

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  • Rezension zu "Steirerblut" von Claudia Rossbacher

    Steirerblut
    Zitronenfalter

    Zitronenfalter

    16. November 2012 um 20:03

    Endlich wieder einmal ein Krimi der in der Steiermark spielt! Ihr werdet ihn lieben und verschlingen, und mehr wird nicht verraten!

  • Rezension zu "Steirerblut" von Claudia Rossbacher

    Steirerblut
    gaby2707

    gaby2707

    27. July 2012 um 09:41

    Sandra Mohr und Sascha Edlinger von der Kripo in Graz haben den Mord an der Journlistin Eva Kovacs aus Wien in Sandra´s Heimatort aufzuklären. Hier wird Sandra auch von ihrer Vergangenheit eingeholt... Ein rasant geschriebener Alpen-Krimi. Manchmal etwas langatmig und vielleicht eine Sprise mehr an Spannung. Eine einfach nachzuvollziehende Geschichte, Akteure mit vielschichtigen Persönlichkeiten, die ich mag oder auch nicht und immer wieder die Einflechtung von österreichischem Wortschatz (Sterz, Schwammerl broken, Schandi, Jausn usw.) machen dieses Buch zu einem Lesevergnügen für Leser, bei denen es nicht immer nur blutrünstig zugehen muss. Daumen hoch und weiter so.

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  • Rezension zu "Steirerblut" von Claudia Rossbacher

    Steirerblut
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    27. March 2012 um 20:13

    Inhalt * Im Wald wird die nackte, grausam zugerichtete Leiche der Journalistin Eva Kovacs gefunden. Abteilungsinspektorin Sandra Mohr vom LKA in Graz ist alles andere als begeistert, dass ausgerechnet sie in dem rätselhaften Mordfall in der steirischen Krakau ermitteln soll. Schließlich hat sie ihrer Heimat nicht ohne Grund vor Jahren den Rücken gekehrt. Bisher hat Sandra vergeblich versucht, sich von ihren Wurzeln zu lösen und auch diesmal holt sie die Vergangenheit ein. An der Konfrontation mit der herrischen Wirtin Mizzi, deren gutmütigem Sohn Michl und dessen streng gläubiger Verlobten Franziska kommt sie genauso wenig vorbei, wie an der Auseinandersetzung mit der eigenen Familie. Dass Sandra zudem mit einem neuen Kollegen, Chefinspektor Sascha Bergmann, zusammenarbeiten muss, vereinfacht die Ermittlungen nicht gerade … * Einschätzung * Bisher war ich immer der Meinung, ein Krimi müsse in Metropolen wie New York, Miami oder London angesiedelt sein, um meine Fantasie zu beflügeln. Claudia Rossbacher hat mich eines Besseren belehrt! Mit ihrem Alpen-Krimi „Steirerblut“ entführt sie ihre Leser in die beschauliche Steiermark – genauer gesagt nach St. Raphael im Krakautal. Ich muss gestehen, dass mich ein Roman selten so gut unterhalten hat. Zum einen bereitete es mir unverhofftes Vergnügen, den Ort des Geschehens zu kennen. Zum anderen waren es die Dialoge in Mundart mit fast 100%igem Wiedererkennungswert, die zu meiner Erheiterung beigetragen haben. Ob es nun der Chefinspektor ist, der sich mit einem kriminellen Subjekt auseinandersetzen muss … * „Okay. Wir brauchen eine DNA-Probe von Ihnen. Kooperieren Sie freiwillig?“ „Muss ich jetzt ins Glasl wichsen?“ „Das können Sie gerne tun. Aber uns reicht ein Mundhöhlenabstrich.“ * Oder eben jener Verdächtige, der sich langsam aber sicher in die Enge getrieben fühlt … * „Ich hab ihr zwischen die Haxn gegriffen, da ist sie komplett ausgezuckt … hat wie eine Depperte auf mich eindroschen und nach der Polizei geplärrt. Ich hab ihr daraufhin eine Fotzn verpasst. Was hätte ich denn sonst tun sollen, damit sich die hysterische Funsn wieder beruhigt?“ * Abgesehen von diesen “Gustostückerln” steirischen Dialekts, hat die Autorin die Story wirklich spannend angelegt. Hier geht es einmal um den Kriminalfall, bei dem der Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappt. Ist der Täter nun ein Sexualmörder oder findet man ihn eher in der Wirtschaftskriminalität? Zum anderen kommt auch das Privatleben der Ermittler nicht zu kurz und man erhält einen guten Einblick in das Familien-, aber auch in das Liebesleben der Protagonisten. Steirerblut ist bekanntlich kein Himbeersaft und Blut dicker als Wasser. Oder etwa nicht? * Sandra Mohr, Abteilungsinspektorin beim LKA in Graz, glaubt mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen zu haben, bis sie ein Mordfall in ihre Heimatgemeinde zwingt. Als ob es nicht reichen würde, dass man ihr vor kurzem einen sexistischen Chefinspektor vor die Nase gesetzt hat. Nun muss sie sich zu allem Überfluss auch mit ihrer bigotten Mutter Helga Feichtinger und ihrem missratenen Stiefbruder Mike auseinandersetzen. Und als ob dieses Gefühlschaos noch zu lapidar wäre, versucht Ex-Freund Max ihr Liebesverhältnis wieder neu zu beleben. * Sascha Bergmann, seines Zeichens Chefinspektor, verbirgt mehr, als man ihm vermutlich auf den ersten Blick zutraut. Zu Anfangs nervt er seine Kollegin mit dummen Sprüchen, die er beinahe pausenlos vom Stapel lässt, während er jedem Rock nachstellt, der seine spurensicheren Wege kreuzt. Doch letzten Endes ist er ein Profi und am Schluss klicken für den Mörder doch noch die Handschellen. * Die Nebencharaktere sind allesamt wunderbar unterschiedlich charakterisiert. Ob es sich nun um Mizzi Oberhauser, die Wirtin der „Goldenen Gans“ handelt, die ihren Gasthof mit strenger und vor allem reinlicher Hand leitet. Oder um Michl Oberhauser, ihren gutmütigen Sohn, der seiner Hochzeit seelisch und auch körperlich entgegenfiebert. Oder um Franziska Edlinger, die nicht gerade zierliche Verlobte, der in ihrer Kindheit Schlimmes widerfahren ist, worüber die Dorfgemeinschaft eisern schweigt. Oder um Paul Kovacs, den Ehemann des Opfers, der in einen Immobilienskandal verwickelt scheint und deshalb zum Verdächtigen Nr. 1 mutiert. Sie alle haben ihre individuellen Persönlichkeiten, die den Roman so abwechslungsreich gestalten. * Claudia Rossbacher legt – wie sie selbst sagt – großen Wert darauf … * … dass meine Texte niemals holpern und möglichst schnörkellos Inhalte vermitteln, damit der Leser hineingezogen wird und nirgends stolpert oder auf gedankliche Abwege gerät. Den Anspruch der unkomplizierten, präzisen Sprache, die im Kopf des Lesers klare Bilder entstehen lässt, stelle ich an meine Krimis genauso wie an Sachbuchtexte oder andere Werke. Manchem Literaturkritiker mag mein Stil einfach erscheinen, dorthin zu kommen ist aber ziemlich schwierig … * … und genau das gelingt der Autorin mit Bravour und bedarf keiner weiteren Worte. * Das Cover von Gmeiner hat mich dazu animiert, das Buch überhaupt erst in die Hand zu nehmen, denn wie schon gesagt, war ein Roman mit Lokalkolorit bisher nicht meine erste Wahl. Die Augen des Betrachters erhalten hier einen unmissverständlichen Ausblick durch ein traditionelles Herz-Loch, das man in jedem „gut bürgerlichen“ Plumpsklo (umgangssprachlicher Begriff für eine Toilette ohne Wasserspülung) findet. * Fazit * Jung, rasant und mit ganz viel alpenländischem Flair. Dafür gibt es von mir fünf von fünf stoasteirischen Punkten! (LK)

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  • Rezension zu "Steirerblut" von Claudia Rossbacher

    Steirerblut
    awogfli

    awogfli

    07. March 2012 um 10:04

    Ganz guter Alpen-Krimi mit Lokalkolorit. Bei den Figuren hätte etwas mehr Tiefgang und Hintergrund auch nicht geschadet. Die tagtäglichen Vertuschungen in der steirischen Einschicht zugunsten der verschworenen Dorfgemeinschaft und des allgemeinen Friedens könnten sprachlich wesentlich besser aufgearbeitet werden und an den momentan offensichtlich so modernen Genre-Mix, Frauen- Liebesgeschichten mit Kriminalromanen zu verbinden, werde ich mich wahrscheinlich nie gewöhnen können. Was aber für eine Kriminalgeschichte am stärksten zählt, ist der spannende Plot und hier hat sich die Autorin überhaupt keine Blösse gegeben. Viele Verdächtige, zu denen ständig neue unerwartete Figuren dazukommen, lustiges Mörderraten und ein Fall, der bis kurz vor dem Ende für den Leser (zumindest mich) noch nicht zu durchschauen war. Fazit: Ganz gute leichte spannende Unterhaltung sprachlich und literarisch nicht überzeugend.

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  • Gutes Buch mit Lokalkolorit, einem bissel Humor und einer kleinen Prise Sex

    Steirerblut
    Thommy28

    Thommy28

    23. October 2011 um 15:23

    In St. Raphael, einer kleinen Ortschaft in der steirischen Krakau, wird die nackte Leiche der Journalistin Eva Kovacs gefunden. Mit der Ermittlung wird die Ermittlerin Sandra Mohr beauftragt, die es damit in ihr Heimatdorf zurück verschlägt das sie eigentlich nie mehr aufsuchen wollte. Zusammen mit Ihrem Vorgesetzen versucht sie in der verschworenen Dorfgemeinschaft den Mörder aufzuspüren. Was wollte die Tote in diesem verschlafenen Nest, was hat ihr zwielichtiger Ehemann damit zu tun und was für Kontakte hatte sie über die Sexseiten im Internet, auf denen sie unterwegs war? Die Spannung hält sich in diesem Krimi in Grenzen, es kommt aber auch keine Langeweile auf. Das Buch lässt sich gut lesen und ist gewürzt mit einer guten Portion Lokalkolorit, ein bissel Humor und eine kleine Prise Sex. Der Schreibstil ist ein wenig - ja, wie eigentlich - "aufsatzmässig...?!?! Das Buch hat aber alles in allem recht viel Spass bereitet. Würde durchaus gern mehr von der Autorin lesen..

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  • Rezension zu "Steirerblut" von Claudia Rossbacher

    Steirerblut
    linax3

    linax3

    10. July 2011 um 13:34

    Die Vergangenheit ist oft ein Kapitel im Leben, dass man am liebsten einfach loslassen würde und nie wieder etwas damit zu tun haben möchte, genauso geht es der Abteilungsinspektorin Sandra Mohr. Ihr Leben in ihrer alten Heimat hat sie vor Jahren den Rücken gekehrt. Doch jetzt muss sie bei den Ermittlungen eines Mordfalls zurück an den Ort, der ihr immer noch Angst macht. Claudia Rossbachers Schreibstil ist sehr unauffällig und unbemüt. Doch genau das passt zu der Geschichte. Durch diese Eigenschaften wirkt der Krimi wie ein richtiger Krimi und ist dabei leicht und flüssig zu lesen. Auch der leichte Humor verbindet die Geschehnisse locker und leicht miteinander. Claudia Rossbacher beschreibt mit vielen kleinen Details die Konfrontation von Sandra mit ihrem alten Leben. Dabei vergisst sie den eigentlichen Grund der Reise nicht - den Mord. Die Charaktere im Krimi sind sehr einzigartig, jeder von ihnen hat sein Verständnis vom Mord / der Mordaufklärung.Dabei tretten einige Charaktere an ihre Grenzen, doch sie lassen ihre Ziele nicht aus den Augen, wie Sandra Mohr und Sascha Bergmann. Diese beiden Charaktere sind so verschieden, aber gleichzeitig so gleich. Sie unterstützen sich beide bei den Ermittlungen, trotz ihrer Streiterein und Meinungsverschiedenheiten. Als Partner sind sie unschlagbar, aber auch als Verliebte...? Das Lesen dieses Buches hat sehr viel Spaß gemacht. Der Humor der einzelnen Charaktere war so gut in die Geschichte eingebunden, dass auch trotz den ernsten Themen des Buches das Lachen nicht ausblieb. Ein gemütlicher und leicht fröhlich verrückter Krimi! Mein Herzlicher Dank geht an den Gmeiner Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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  • Wir lieben österreichische Krimis! Ihr auch?

    Tote nur nach Voranmeldung
    VeroG

    VeroG

    20. May 2011 um 18:08

    Krimis & Thriller, geschrieben von österreichischen Autoren/innen, erobern zunehmend auch den deutschen Markt. Einige schrieben die derzeit so beliebten und erfolgreichen Regionalkrimis, aber es gibt auch grenzüberschreitende und internationale Thriller. Das Angebot ist groß. Was sagt ihr dazu? Gefallen euch die Geschichten aus Österreich? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Sind sie anders als die deutschen Kriminalgeschichten? Stört es, wenn Ausdrücke im Dialekt vorkommen oder wird das als liebenswerte Eigenheit der Region angenommen? Über regen Gedankenaustausch zu diesem Thema freue ich mich sicher nicht alleine. Liebe Grüße aus Niederösterreich Vero

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  • "Wienerherz und Steirerblut"

    Wienerherz
    Rafelsberger

    Rafelsberger

    04. May 2011 um 10:56

    Als Ende April, nur zwei Monate nach Claudia Rossbachers "Steirerblut", mein neuer Kriminalroman "Wienerherz" erschien, hatte Claudia die feine Idee zur gemeinsamen Lesung "Wienerherz und Steirerblut" auf der neu geschaffenen Krimibühne Wien 3. Bei einem so charmanten Titel musste ich natürlich sofort zusagen. Und so freuen wir uns, am 11. Mai viele Krimifans bei "Wienerherz und Steirerblut" begrüßen zu dürfen. Der Eintritt ist frei, Tischreservierungen sind unter +43 1 710 31 59 oder +43 699 121 61 973 möglich. Zu den Büchern (in der Reihenfolge des Lesungs-Titel - sonst würde ich ja der Dame den Vortritt lassen): Wienerherz Die Familie ist reich an Geschichte, Vermögen und Einfluss. Als sich einer ihrer Söhne das Leben nimmt, will niemand den Grund dafür wissen. Nur Chefinspektor Laurenz Freund zweifelt an dem Selbstmord ebenso wie an der hübschen Fassade einer Welt aus Stadtpalais, Familientradition und Freunden an höchsten Stellen. Ein Blick dahinter zieht Freund bald tief in einen Sumpf an der schönen blauen Donau - und führt zu einem gut behüteten Familiengeheimnis. Steirerblut Als Sandra Mohr vom LKA in Graz ausgerechnet in die steirische Krakau gerufen wird, um in einem rätselhaften Mordfall zu ermitteln, ist sie alles andere als begeistert. Schließlich hat sie ihrer Heimat nicht ohne Grund vor Jahren den Rücken gekehrt. Die Suche nach dem Mörder der Journalistin Eva Kovacs, deren nackte Leiche im Wald aufgefunden wurde, gerät für sie zur Konfrontation mit einer verschworenen Dorfgemeinschaft, aber auch mit der eigenen Vergangenheit. Zu den Autoren: www.rafelsberger.com www.claudia-rossbacher.com Die Krimibühne Wien 3 präsentiert regelmäßig Lesungen von Krimiautoren, vorzugsweise zur Vorstellung ihrer neuen Werke. Und weil sie gleichzeitig ein Lokal ist, kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

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  • Rezension zu "Steirerblut" von Claudia Rossbacher

    Steirerblut
    beowulf

    beowulf

    06. April 2011 um 07:06

    Claudia Rossbacher beschreibt einen Mordfall im dörflichen Milieu der Steiermark. Steirerblut ist kein Himbeersaft meint der Volksmund. Die Steirer sind stur und hart im Nehmen. Da der Gmeiner Verlag dieses Buch als ersten Band einer Reihe der Autorin von Krimis aus der Steiermark angekündigt hat kommt da sicher noch manch Interessantes auf uns zu. Den eins ist eh kloar- Krimi schreibn kanns- die Rossbauer Claudia. Die verschworene Dorfgemeinschaft bringt es fertig die Großstädter in die Irre zu leiten und mit den Ermittlern die Leser. Wirklich erst auf den letzten Seiten wird nach vielen ausermittelten falschen Fährten klar wer die lebenslustige Enthüllungsjournalistin in enthülltem Zustand zu Tode geprügelt hat. Genau so etwas mag ich an Krimis, wenn nicht der Superbulle auf Seite sechszehn schon einen Tatverdächtigen hat und dreihundert Seiten lang die dummen Kollegen und die depperten Leser an seinem Wissen nicht teilhaben lässt. Claudia Rossbacher lässt ihre Ermittler in realistischer Weise tagelang auf die DNA- Auswertung warten, darauf warten und bangen, dass der richterlichen Beschluß zur Abnahme der DNA kommt, die Computerauswertung mehrfach anmahnen und sich über den zu erledigenden Schreibkram ärgern. Dabei kommt "das Menscheln" nicht zu kurz, wenn die aus dem Dorf "geflüchtete" Ermittlerin auf ihren Ex-Freund trifft, oder der vorgesetzte Kollege sich als Womanizer betätigt. Mir hat es Spaß gemacht und ich freu mich auf mehr Leichen aus der Steiermark.

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  • Rezension zu "Steirerblut" von Claudia Rossbacher

    Steirerblut
    saba

    saba

    01. March 2011 um 18:50

    Die in Graz lebende Kriminalinspektorin Sandra Mohr muss für die Aufklärung des Mordes an der Journalistin Eva Kovacs in ihr steirisches Heimatdorf zurückkehren. Dort erwartet Sie nicht nur eine verschworene Dorfgemeinschaft, sondern auch die Konfrontation mit ihrer Vergangenheit. Dass Sandra sich außerdem noch mit ihrem neuen Kollegen Sascha Bergmann anfreunden soll, vereinfacht die Ermittlungen natürlich auch nicht. "Steirerblut" ist der erste Roman einer Krimiserie von Claudia Rossbacher, der in der Steiermark spielt. Frau Rossbacher gelingt es sehr gut die Lebensart und Charaktäre der Steirer darzustellen und so manches Mal konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Die Krimihandlung selbst ist handwerklich ordentlich, aber nicht herausragend. Größere Überraschungen blieben aus. Insgesamt ein gemütlicher Krimi, mit netten Protagonisten vor schöner Kulisse.

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  • Rezension zu "Steirerblut" von Claudia Rossbacher

    Steirerblut
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    13. February 2011 um 19:42

    Der Start einer Kimireihe der Autorin Claudia Rossbacher. Frau Rossbacher war füher auf Laufstegen der Modemetropolen in Europa und Japan zu finden. Nach der erfolgreichen Modelkarriere widmete sie sich dem kreativen Schreiben als freie Journalistin und Krimiautorin. Hier der 1. Band einer geplanten Serie mit der Ermittlerin Sandra Mohr in Graz. Der erste Fall führt die Inspektorin des LAK Graz nach St. Raphael, einem kleinen Dorf in der Steiermark,ausgerechnet ihr Heimatdorf, dem sie vor Jahren endgültig den Rücken kehren wollte. Aber ausgerechnet dort wurde im Wald die Leiche der Journalistin Eva Kovacs gefunden, nackt und brutal erschlagen. Was wollte die Journalistin in diesem kleinen Ort? Wer kommt als Täter in Frage, und was ist das Motiv? Nicht nur im Privaten und beruflichen Umfeld der Journalistin eröffnen sich unzählige Verdächtige, auch im Dorf selbst scheint einiges nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Sandra hat nicht nur mit ihrer nicht verarbeiteten Vergangenheit zu kämpfen, ihr wurde für diesen Fall auch ein neuer Vorgesetzter zugeteilt, mit dem die zusammenarbeit nicht unbedingt so reibungslos klappt, wie Sandra das gerne hätte! Flüssig geschrieben, durchaus spannend, interessanter Fall, der Krimi lässt sich gut lesen. Der Leser wird von der naheliegendsten Lösung in Sackgassen irregeführt und kommt ins Grübeln. Was mir besonders gut gefiel, das war die Frische und Leichtigkeit der Sprache, fast fühlte ich die frische Bergluft um die Nase wehen, der österreichische Charme auch hier wieder in jeder Zeile enthalten. Schönes Lesevergnügen, nicht nur für Liebhaber österreichischer Krimis! Ich freue mich auf die folgenden Bände, nicht nur darauf, wie es zwischen Sandra und ihrem neuen Vorgesetzen Sascha weitergeht!

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  • Rezension zu "Steirerblut" von Claudia Rossbacher

    Steirerblut
    roseF

    roseF

    06. February 2011 um 19:38

    Dies war mein erster Krimi von der Autorin Claudia Rossbacher und so war ich sehr gespannt darauf, was mich erwarten wird. Nun nach der Lektüre bin ich wirklich sehr begeistert von diesem Krimi. In diesem Roman, der in der österreichischen Steiermark angesiedelt ist, lernen wir die Abteilungsinspektorin Sandra Mohr kennen, die dem Leser auf Anhieb sympathisch ist. Leider hat sie einen Partner an die Seite gesetzt bekommen, der beim Leser zunächst Antisympathie erzeugt, nämlich Sascha Bergmann. Dieser ist zu ihrem Leidwesen aus der Landeshauptstadt Wien zu ihr ins Grazer Kriminalamt versetzt worden. Ihr erster gemeinsamer Fall führt sie ausgerechnet nach St. Raphael, Sandras Heimatdorf in der steirischen Krakau. Dort wurde die erfolgreiche Enthüllungsjournalistin Eva Kovacs brutal ermordet aufgefunden. Neben zahlreichen Verdächtigen aus dem persönlichen Umfeld des Opfers machen sich auch einige Bewohner des Dorfes, insbesondere Sandras verhasster Stiefbruder, verdächtig. Neben diesem Kriminalfall erfährt der Leser auch eine Menge aus dem Privatleben dieser zwei Ermittler, die sich im Laufe des Falls immer mehr ins Herz des Lesers schleichen. Spannend, aber ab und zu auch mit einem Augenzwinkernd bereitet dieser Krimi dem Leser viel Lesegenuss. Die vielen Dialoge, die oftmals auch im östereichischen Dialekt geschrieben sind und dem ungeübten Leser so anfangs Probleme bereiten könnten, machen diesem Buch so lebendig. Ich bin wirklich erfreut, dieses neue Ermittlerteam kennengelernt zu haben und bin schon sehr auf ihren nächsten Fall gespannt!

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  • Rezension zu "Steirerblut" von Claudia Rossbacher

    Steirerblut
    Ani

    Ani

    05. February 2011 um 14:42

    In St. Raphael, einer kleinen Ortschaft in der steirischen Krakau, wird die nackte Leiche einer Frau gefunden. Es handelt sich um die Journalistin Eva Kovacs, die für ihre schonungslosen, aber hervorragend recherchierten Enthüllungsreportagen bekannt ist. Ausgerechnet die Abteilungsinspektorin Sandra Mohr vom LKA in Graz wird mit den Ermittlungen in diesem Mordfall betraut. Der Einsatzort weckt sofort unangenehme Erinnerungen in ihr, denn St. Raphael ist Sandras Heimatdorf. Ein Ort, an den sie unter keinen Umständen zurückkehren wollte. Die Zusammenarbeit mit ihrem neuen Kollegen, dem Chefinspektor Sascha Bergmann, gestaltet sich auch schwieriger als gedacht, denn seine Sprüche und sein Verhalten gehen Sandra ziemlich auf die Nerven. Die eingeschworene Dorfgemeinschaft hält zusammen und erschwert so die Ermittlungen vor Ort. Auch für Sandras verhassten Stiefbruder Mike scheint die Tote keine Unbekannte zu sein. Als sich erste Indizien finden, die ihn mit der getöteten Reporterin in Verbindung bringen, spitzt sich die Situation dramatisch zu.... Meine Meinung Das Buch beginnt mit einem Prolog. In knappen Worten erlebt man die letzten Eindrücke der Getöteten. Es gibt zwar keinen konkreten Hinweis auf Opfer und Täter, doch die kurzen Formulierungen wirken so intensiv, dass man mitten im Geschehen und damit sofort gefesselt ist. Dann beginnt die eigentliche Kriminalhandlung. Auch hier lässt das Interesse an der Erzählung keinen Moment nach. Es gelingt der Autorin hervorragend, die Stimmung innerhalb der eingeschworenen Dorfgemeinschaft einzufangen und diese an den Leser zu vermitteln. Die Einmischung der auswärtigen Ermittler wird skeptisch betrachtet und nur die nötigsten Informationen weitergegeben. Durch den Dialekt, den die Bewohner gelegentlich verwenden, wirkt die Atmosphäre noch authentischer. Sandra Mohr und Sascha Bergmann arbeiten an diesem Fall das erste Mal zusammen. Sie kennen sich also noch nicht besonders gut und man kann beobachten, wie aus den beiden ganz langsam ein Team wird. Sascha Bergmann geht Sandra Mohr, mit seinen machohaften Sprüchen und seinem entsprechenden Verhalten, zunächst ziemlich auf die Nerven. Beide Ermittler wirken sehr sympathisch und lebendig. Es macht einfach Spaß, die Wortgefechte der beiden zu verfolgen und diese sind beim Lesen oft für ein unverhofftes Lächeln verantwortlich. Über Sandras Vergangenheit erfährt man in diesem Band einiges. Sie stammt ja aus dem kleinen Ort und kennt sich deshalb gut dort aus. Beim Lesen wird schnell klar, warum Sandra den Ort und seine Bewohner am liebsten aus dem Gedächtnis streichen würde. Die verbitterte Mutter und der überhebliche Nichtsnutz von Stiefbruder machen ihre Reaktionen nachvollziehbar. Die eigentliche Kriminalhandlung ist durchgehend interessant und spannend. Es gibt einige Motive für den Mord, sodass es nie langweilig wird. Man kann also beim Lesen eigene Ermittlungen anstellen und den ausgelegten Spuren folgen. Die Auflösung überzeugt durch ihre Einfachheit und macht den Alpen-Krimi zu einem rundum gelungenen Leseerlebnis. Der Schreibstil von Claudia Rossbacher ist sehr flüssig und angenehm lesbar. Landschaften und Protagonisten erwachen zum Leben, sodass man sich nur schwer von der Handlung lösen kann. Mein Fazit Eine fünf Sterne Bewertung vergebe ich nicht so häufig, doch "Steirerblut" konnte mich von Anfang an fesseln und durch eine durchgehend spannende Handlung, facettenreiche Charaktere und interessante Nebenhandlungen überzeugen. Ich spreche deshalb eine begeisterte Leseempfehlung aus und warte ungeduldig auf die Fortsetzung der Reihe.

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  • Rezension zu "Steirerblut" von Claudia Rossbacher

    Steirerblut
    Bellexr

    Bellexr

    04. February 2011 um 21:14

    Blind Date mit ihrem Mörder? . Ausgerechnet ein Mordfall in St. Raphael denkt sich die junge Abteilungsinspektorin Sandra Mohr. Doch ihr bleibt nichts anderes übrig, als mit ihrem neuen Kollegen, Chefinspektor Sascha Bergmann vom LKA Graz, in ihren Heimatort zu reisen. Im nahe gelegenen Waldstück wurde die Leiche der Enthüllungsjournalistin Eva Kovacs gefunden, nackt und grausam zugerichtet. Was wollte die Journalistin in dem kleinen Dorf, war sie einer neuen Enthüllungsgeschichte auf der Spur? Nicht nur mit diesen Fragen muss sich Sandra auseinandersetzen, sondern auch mit ihrer Vergangenheit, die sie immer wieder an ihre Grenzen bringt und mit einer Dorfgemeinschaft, die um jeden Preis zusammenhält. . Schon schlimm genug, dass Sandra durch die Ermittlungen zwangsläufig auch wieder auf ihre ständig keifende Mutter trifft und ihren vor Selbstüberschätzung triefenden Halbbruder Mike. Hinzu kommt auch noch, dass sie seit gut einem Monat einen neuen Vorgesetzten hat, der sie mit seinem ständigen Machogehabe und sexistischen Äußerungen ziemlich annervt. Doch der Fall geht vor, private Dinge müssen in den Hintergrund rücken und so stürzt sich Sandra zusammen mit Sascha Bergmann in die Auflösung des Falls. Doch sie kommen nicht weiter. Es gibt zwar einige Verdächtige, Spuren führen in Richtung Wirtschaftskriminalität wie auch auf eine einschlägige Sexseite im Internet, doch eine brauchbare Fährte ist nicht erkennbar. . Der Schreibstil von Claudia Rossbacher ist herrlich erfrischend, fesselnd und stellenweise auch wunderbar humoristisch. Besonders dann, wenn sie auf die Kabbeleien zwischen Sandra und Sascha näher eingeht. Sandra hält ihren neuen Kollegen für einen arroganten, ungehobelten und oberflächlichen Menschen. Je besser sie ihn allerdings kennenlernt, ertappt sie sich immer öfter dabei, dass Sascha so unsympathisch nun doch wieder nicht ist, eingestehen möchte sie sich dies jedoch auch nicht unbedingt. Und da die beiden sehr eng zusammenarbeiten, geraten diese beiden so unterschiedlichen Charaktere immer wieder aneinander, was den ganzen Krimi wunderbar auflockert und extrem kurzweilig macht. . Hinzu kommt, dass die Autorin ihren Krimi mit viel Lokalkolorit durchsetzt hat, bei den Dorfbewohnern immer wieder in den Dialekt wechselt und so eine dichte Atmosphäre herstellt. Zumal die verschworene Dorfgemeinschaft durchweg auch sehr mysteriös bleibt, man sich nie so sicher sein kann, ob vielleicht der eine oder andere etwas mit der Ermordung von Eva Kovacs zu tun haben kann. . Somit kommt auch bei der reinen Krimihandlung die Spannung nie zu kurz. Die Story ist von Anfang an sehr komplex angelegt, ständig ergeben sich neue Spuren, neue Verdächtige tauchen auf, die ein hervorragendes Motiv hätten, jedoch aber auch ein Alibi vorweisen können. Man ist während des Lesens ständig auf dem gleichen Wissenstand wie Sandra und Sascha und so ist die Neugier während des gesamten Krimis vorhanden. . Und neugierig macht auch die Figur von Sascha Bergmann. Außer, dass er anscheinend ein ausgiebiges Liebesleben genießt, bleibt seine Person ziemlich im Dunkeln. Und manchmal wirkt auch sein Verhalten den Fall betreffend, etwas merkwürdig. Ansonsten beschreibt die Autorin ihn aber durchaus sympathisch, manchmal etwas überheblich, frech, vorwitzig und vor allem lässt er Sandra gegenüber nie den Vorgesetzten raushängen, sondern behandelt sie als gleichwertige Partnerin. . Fazit: Ein perfekter Krimi mit einer komplexen, spannenden Story und einem Ermittlerteam, das einem sofort sympathisch ist.

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