Claudia Rossbacher Steirerherz

(41)

Lovelybooks Bewertung

  • 34 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 12 Rezensionen
(15)
(19)
(7)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Steirerherz“ von Claudia Rossbacher

Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und Chefinspektor Sascha Bergmann vom LKA in Graz werden in die Weststeiermark gerufen, um einen grausamen Mord aufzuklären. Die bildhübsche 19 jährige Studentin Valentina Trimmel wurde gepfählt und wie eine Vogelscheuche auf dem Kürbisacker ihres Vaters aufgestellt. Die Spuren führen zunächst nach Graz, wo der Freund des Opfers und dessen Vater, ein reicher Autohändler, ins Visier der Ermittler geraten. Sandra fürchtet, dass der Mörder ein weiteres Mal zuschlagen wird …

Unterhaltsamer, österreichischer Krimi aus der Steiermark.

— RenateTaucher
RenateTaucher

Spannender Krimi mit witzigen Dialogen und einen unvermuteten Täter

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Fazit: Ein hochspannender und zudem sehr unterhaltsamer Alpenkrimi, mit einer fesselnden, vielschichtigen Story und Protagonisten, die einem sofort sympathisch sind.

— Bellexr
Bellexr

Stöbern in Krimi & Thriller

Wildeule

Sehr schönes Buch

karin66

Teufelskälte

Düstere und bedrückende Jagd nach einem potentiellem Serienmörder. Zwischenzeitlich sehr gemächlich, jedoch packendes Ende.

coala_books

Ich will brav sein

Atmosphärisch, beklemmend, gut

Nisnis

Gezeitenspiel

Eigentlich empfehlenswert, aber ein Ärgernis trübt den guten Eindruck

Matzbach

Die gute Tochter

Wie immer spannend bis zum Schluss

Sassenach123

Bruderlüge

Auch, wenn ich einige kleine Abstriche mache, ist der Zweiteiler sehr zu empfehlen. Hat mir gefallen.

AUSGEbuchT-PetraMolitor

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • In der Steiermark wird wieder gemordet ...

    Steirerherz
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    18. July 2016 um 18:26

    Der Peterbauer findet seine Tochter Valentina erdrosselt und wie eine Vogelscheuche ausgestellt auf seinem Kürbisacker. Der zweite Fall für das Ermittlerduo Mohr und Bergmann. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass die Ermordete schwanger war.Bei ihren Recherchen stoßen sie auf den Ex-Freund der Toten, dem Sohn des bekannten Autohändlers „Ferrari-Hausner“. Obwohl schon mit neuer Flamme, ist er über den Tod seiner ehemaligen Freundin bestürzt. Weitere Untersuchungen bringen ein pikantes Detail aus der Familie Hausner ans Tageslicht. Doch damit nicht genug, gibt es eine zweite Leiche. Valentinas beste Freundin Pia ist ebenfalls ermordet worden. Mohr und Bergmann gehen inzwischen von einem Serienmörder aus und ermitteln fieberhaft. Unterstützt werden die beiden von Miriam, deren geheimer Traum eine Model-Karriere ist und die in höchste Gefahr gerät.Diesmal erfahren wir ein wenig mehr über das Privatleben der Polizisten. Da ist zum einen Bergmann, der nun geschieden ist und daran leidet, dass seine geliebte Tochter ein Kuckuckskind ist und zum anderen Sandra, die sich in den Journalisten Julius verliebt. Diese Beziehung ist gleich zu Beginn an problematisch, da er ein Ermittlungsdetail, das Sandra dummerweise erzählt, weitergibt und so die Ermittlungen gefährdet. Er gerät sogar in Verdacht, der Serienmörder zu sein.Dieser zweite Band endet mit einem Cliffhanger, der hoffentlich im nächsten Band aufgelöst wird.Wieder spielt Claudia Rossbacher mit der Sprache und fügt steirischen Dialekt ein. Das rostige Schloss auf dem Cover in Herzform ist ein echter Blickfang.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Steirerherz" von Claudia Rossbacher

    Steirerherz
    Zitronenfalter

    Zitronenfalter

    23. November 2012 um 17:55

    Sandra Mohr ermittelt wieder in einem neuen Kriminalfall in der Weststeiermark! Es ist ein besonders grausamer denn das Opfer wurde erdrosselt und auf dem Acker der Eltern mit einem Zaunpfahl aufgespießt aufgestellt. Nach Steirerblut hatte ich große Erwartungen an dieses Buch leider haben sie sich nicht erfüllt! Die Geschichte selbst ist packend und grausam, aber wie sie erzählt wird von der Autorin ist sie ein wenig langweilig!

    Mehr
  • Rezension zu "Steirerherz" von Claudia Rossbacher

    Steirerherz
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    15. November 2012 um 14:37

    DIE GESCHICHTE... Ein besonders makabrer Mord führt Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und Chefinspektor Sascha Bergmann vom LKA in Graz in die Weststeiermark. Dort wurde die 19-jährige Valentina Trimmel auf dem Kürbisacker ihres Vaters aufgefunden - gepfählt und wie eine Vogelscheuche kunstvoll hergerichtet. Die Spur führt die Polizisten nach Graz, wo der Freund des Opfers lebt und Valentina studiert hat. Doch wer könnte Interesse am Tod der bildschönen Studentin haben? MEINE MEINUNG: "Steirerherz" heißt der 2. BAND der Sandra Mohr und Sascha Bergmann-Krimireihe. Auch wenn man (wie ich) den 1. Band "Steirerblut" nicht kennt, findet man sich ohne Schwierigkeiten in der Geschichte zurecht. Die Story beginnt am Freitag, 26. August und endet am Freitag, 14. September. Als Schauplatz dient das österreichische Bundesland Steiermark bzw. vorwiegend die steirische Hauptstadt Graz. Da sich der Krimi in der Steiermark abspielt und nicht alle Leser die verwendeten Ausdrücke wie z.B. Schmankerl, Trutschn, Grantscherbn oder Kiberer verstehen werden, befindet sich am Buchende ein Glossar (mit den im Krimi vorkommenden Begriffen). Sandra Mohr ist Abteilungsinspektorin beim LKA Graz, die 32-jährige Polizistin lebt für ihre Arbeit und ist nicht gerade der abenteuerlustige Typ. Bei den schwierigen Ermittlungen wird sie von der jungen Inspektorin Miriam Seifert, die neu in der Abteilung 1 "Leib und Leben ist und wie ein Model aussieht, sowie von ihrem Chef Sascha Bergmann unterstützt. Der 37-jährige Wiener wirft mit schwarzem Humor & sexistischen Sprüchen um sich und flirtet gern mit hübschen Frauen. Hauptperson Sandra Mohr ist eine sympathische Person mit vielen Facetten und Macken, die man schnell ins Herz schließt. Dagegen kann ich mich mit Sascha Bergmann nicht ganz anfreunden, was an seiner leicht proletenhaften Art liegt. Erfreulicherweise erfährt man sowohl interessante Details aus dem Privatleben der Ermittler als auch über die beschwerliche Polizeiarbeit zum Fall Valentina Trimmel. Die glaubwürdige Handlung von "Steirerherz" wurde geschickt mit nachvollziehbaren, überraschenden Wendungen, falschen Fährten und einem unvorhersehbaren Ende versehen. Wären da nicht etliche Längen und allzu ausgeschmückte Schilderungen, würde ich "Steirerherz" als nahezu perfekten Kriminalroman bezeichnen - so muss ich allerdings einen Punkt abziehen. Erzählt werden die rasanten Geschehnisse aus der Sicht von Sandra Mohr (in der 3. Person), die uns einen tiefen Einblick in ihre Gedanken & Gefühle gewährt, wodurch man recht schnell mit der interessanten Protagonistin mitfiebert. Dank der packenden Schreibweise von Claudia Rossbacher, garniert mit unterhaltsamen Dialogen, lassen sich die 278 Seiten recht schnell und durchwegs flüssig lesen. FAZIT: Wer gern (Alpen-)Krimis mit einer abwechslungsreichen Geschichte, viel Lokalkolorit und sympathischen Ermittlern liest, wird "Steirerherz" sicherlich mögen. Der 2. Band dieser österreichischen Krimiserie hat mich trotz kleiner Mankos erstaunlich gut unterhalten, weshalb ich gern spannende 4 STERNE vergebe und mich auf die Fortsetzung "Steirerkind" freue.

    Mehr
  • Rezension zu "Steirerherz" von Claudia Rossbacher

    Steirerherz
    linax3

    linax3

    01. September 2012 um 17:25

    Der zweite Fall der Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und ihrem Kollegen dem Chefinspektor Sascha Bergmann beginnt turbulent und spannend, denn sie versuchen den Mord der 19-jährigen Studentin Valentina Trimmel aufzuklären. Dabei werden sie oft an ihre eigenen persönlichen Grenzen gebracht. Die Fortsetzung der Autorin ist sehr gut gelungen. Das humorvolle Gegenspiel der Hauptfiguren lässt die Geschichte besonders aufleben. Die konkrette Darstellung der Polizeiarbeit ist diesmal noch präziser, da die Polizeiarbeit diesmal besonders hervorgehoben ist. Dennoch kommt das Privatleben der beiden Hauptfiguren nicht zu kurz. Claudia Rossbachers Schreibstil ist wie in ihren anderen Romanen sehr unauffällig und unbemüt. Doch genau das passt zu der Geschichte. Durch diese Eigenschaften wirkt der Krimi wie ein richtiger Krimi und ist dabei leicht und flüssig zu lesen. Auch der leichte Humor verbindet die Geschehnisse locker und leicht miteinander. Der Alpenkrimi sorgt für viele unterhaltsame und spannende Stunden!

    Mehr
  • Rezension zu "Steirerherz" von Claudia Rossbacher

    Steirerherz
    gaby2707

    gaby2707

    28. July 2012 um 19:24

    Sandra Mohr und Sascha Edlinger von der Kripo in Graz ermitteln wieder. Diesmal findet ein Kürbisbauer seine Tochter gepfählt in seinem Kürbisfeld. Und ein paar Tage später liegt die beste Freundin der Toten im Weinberg ihrer Eltern. Und als dann noch die neue, junge Kommissarin verschwindet, gehen die Ermittlungenin die letzte Runde... Claudia Rossbacher hat es auch mit diesem Krimi geschafft, die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite ansteigen zu lassen bzw. aufrecht zu halten. Die Ermittler sind mir schon aus dem ersten Krimi bekannt und werden mir mit ihren Eigenheiten immer vertrauter. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und die Dialoge gefallen mir, wenn auch manchmal sehr klischeebehaftet, immer besser. Einzig die Natur- und Landschaftsbeschreibungen könnten etwas intensiver sein. FAZIT: Ein Lesevergnügen für Leser, bei denen es nicht immer ganz so blutrünstig zugehen muss. Ein spannendes Leseerlebnis für zwischendurch.

    Mehr
  • Rezension zu "Steirerherz" von Claudia Rossbacher

    Steirerherz
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    05. April 2012 um 00:32

    Ein Mädchen, das gepfählt und als Vogelscheuche ausgerechnet auf dem Acker ihres Vaters in der Weststeiermark ausgestellt wird, das ist nicht gerade ein guter Start in den Tag für Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und Chefinspektor Sascha Bergmann. Als erster Verdächtiger gerät der Freund des Opfers ins Visier, aber dann geschieht ein zweiter Mord… Die Todesart ist grässlich, wird aber zum Glück nicht in allen blutigen Einzelheiten geschildert. Dieser Krimi setzt nicht auf billige Gewalt-Effekte, sondern setzt auf subtile Spannung. Gegenüber dem ersten Band, „Steirerblut“, das mir auch schon sehr gut gefallen hat, hat sich die Autorin noch weiter gesteigert. Dieser zweite Band der Serie ist noch ausgereifter und noch spannender geschrieben. Die Charaktere entwickeln sich in diesem Buch glaubhaft weiter und werden so noch authentischer. Selbst die nervigen sexistischen Sprüche von Sascha Bergmann werden erträglicher und verständlicher, weil wir nähere Informationen über seine private Situation bekommen. Besonders die sympathische Ermittlerin Sandra Mohr, die sich in diesem Buch heftig verliebt, gefällt mir gut, gerade weil ihr ein blöder Fehler unterläuft, sie also keine Superwoman ist. Als Sahnehäubchen hat das Buch noch ein Glossar für die steirischen und österreichischen Begriffe, das ich als Norddeutsche sehr hilfreich fand. Ich habe diesen Krimi in einer Nacht durchgelesen und fiebere dem nächsten Fall entgegen.

    Mehr
  • Rezension zu "Steirerherz" von Claudia Rossbacher

    Steirerherz
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    27. March 2012 um 20:12

    Inhalt * Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und Chefinspektor Sascha Bergmann vom LKA in Graz werden in die Weststeiermark gerufen, um einen grausamen Mord aufzuklären. Die bildhübsche Studentin Valentina Trimmel wurde gepfählt und wie eine Vogelscheuche auf dem Kürbisacker ihres Vaters aufgestellt, der die Leiche dort auffindet. Die Spuren führen zunächst nach Graz, wo das Opfer zuletzt mit seinem Freund Egon Hausner, dem Sohn eines wohlhabenden Autohändlers, gelebt hat. Auch die Wohngemeinschaft von Pia Fürnpass, die ihrer besten Freundin Valentina nach einem Streit mit Egon Unterschlupf gewährt hat, gerät ins Visier des Ermittlerduos. Intuitiv befürchtet Sandra, dass der Täter ein weiteres Mal zuschlagen könnte. Und tatsächlich: Kurze Zeit später kommt es zu einem zweiten Mordfall im Schilderland … * Einschätzung * Das Pfählen von Menschen … Bisher bin ich lediglich zwei Mal über eine derartige Grausamkeit gestolpert. Einmal verbinde ich damit die Legende von Vlad Tepes, dem Pfähler. Der Tod tausender Menschen geht auf sein blutiges Konto. Aber auch die Autorin Heather Graham hat sich in ihrem Roman „Erntemord“ diesem Thema angenommen. Und obwohl die Taten in jedem Fall unaussprechlich barbarisch sind, gehen sie einem doch um einiges intensiver unter die Haut, wenn sie in einer Gegend geschehen, die man quasi wie seine Westentasche kennt. Schauplatz ist diesmal die Weststeiermark – um genau zu sein das Schilcherland mit seinen Weinbergen, in denen normalerweise eine andere Art von Vogelscheuche steht. Der Klapotetz, ein Windrad mit Kelle und Klöppeln, das durch sein rhythmisches Geklapper die Vögel aus den Weingärten zur Zeit der Traubenreife fern halten soll. Dieses Mal steht die Vogelscheuche inmitten eines Kürbisackers. Valentina Trimmel – jung, hübsch, tot. Wer ist zu solch einer Tat fähig? Ins Visier gerät der Ex-Freund des Opfers Egon Hausner, ebenso wie dessen Vater Engelbert Hausner, ein reicher Autohausbesitzer. Aber auch die Mitbewohner der WG, in der Valentina bis kurz vor ihrem Tod gelebt hat, Pia Fürnpass und Volker Neidhardt, sind für die Inspektoren nicht ganz uninteressant. Unterstützt wird das altbekannte Ermittlerduo von Miriam Seifert, die frischen Wind in die verstaubte Amtsstube bringt, die aber auch immer wieder als Ruhepol zwischen den ungleichen Streithähnen Sandra und Sascha einwirkt. Schließlich taucht eine weitere Leiche auf und der Fall wird immer skurriler … Auch diese Mal trifft man während der Dienstreisen durch das Land gute alte Bekannte. Seien es nun Gebäude wie die UPC Arena (vormals bekannt als Arnold Schwarzenegger-Stadion), den Murpark, das Einkaufszentrum im Osten von Graz etc. Und natürlich gibt es auch diesmal wieder jede Menge Dialoge in Mundart … für die Leser, die sich damit etwas schwer tun … im Anhang gibt es ein Glossar über die steirischen bzw. österreichischen Ausdrücke. * Sandra Mohr: nachdem das erotisch-romantische Interesse ihres Kollegen Sascha ziemlich bald erkaltet war, verliebt sie sich nun zum ersten Mal so richtig … und zwar in Julius Czerny, den Moderator einer Grazer Radiostation. Wer hätte gedacht, dass sich hinter ihrer coolen Fassade eine kleine Nymphe versteckt ;-) Diese Liaison hält für den Leser auf jeden Fall einige Überraschungen bereit. * Sascha Bergmann: die Trennung von seiner Frau macht ihm wider Erwarten schwer zu schaffen und ein Geheimnis wird gelüftet, dass ihn einen Deut sympathischer erscheinen lässt. Was auch dringend notwendig ist, denn durch seine sexistischen Witzchen, die er nach wie vor reißt, nervt er langsam ein wenig. * Claudia Rossbacher gelingt es auch in Sandra Mohrs zweitem Fall mit schnörkellosen Inhalten, perfekt strukturierten Charakteren und einem gut recherchierten Kriminalfall, eine spannende Story abzuliefern. * Das Cover des Buches von Gmeiner gerät wieder zu einem wahren Hingucker! Fraglich ist, ob das herzförmige Schloss sich in der Tür jenes „gut bürgerlichen“ Plumpsklos befindet, das bereits für den 1. Band als Motiv herhalten musste. Doch da bei solchen Türen meist nur ein Riegel angebracht ist, schätze ich … eher nicht ;-) * Fazit * Alpen-Krimi der Extraklasse! Claudia Rossbacher besticht einmal mehr mit reizvollem Lokalkolorit, unkomplizierter, präziser Sprache und authentischen Dialogen. Dafür gibt es von mir fünf von fünf Punkten! (LK)

    Mehr
  • Rezension zu "Steirerherz" von Claudia Rossbacher

    Steirerherz
    Bellexr

    Bellexr

    20. March 2012 um 10:26

    V wie Valentina . Die Leiche der Studentin Valentina Trimmel wird gepfählt und wie eine Vogelscheuche hergerichtet auf dem Kürbisacker ihres Vaters gefunden. Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und Chefinspektor Sascha Bergmann vom LKA Graz übernehmen den Fall. Ihre Ermittlungen führen sie schon bald zu einem reichen Autohändler, mit dessen Sohn die junge Studentin befreundet war. Doch hätte dieser ein Motiv und was hat es mit dem seltsamen Lederhalsband auf sich, welches Valentina trug und das niemand von ihrer Familie zu kennen scheint? . In ihrem 2. Fall haben es Sandra und ihr Chef Bergmann mit einem rätselhaften wie auch grausamen Mord zu tun. Handelt es sich hierbei um einen Ritualmord, wird es noch weitere geben oder ist der Mörder im privaten Umfeld der schönen Studentin zu finden? Viele Fragen, welche die beiden Inspektoren im Verlauf des Krimis versuchen zu beantworten. Die 19-jährige Valentina war überall beliebt, scheint keine Feinde gehabt zu haben, doch bei der Obduktion entdeckt die Gerichtsmedizinerin Dr. Kehrer etwas, was den Ermittlungen eine neue Richtung geben könnte. . Claudia Rossbacher hält sich nicht mit viel Vorgeplänkel auf und steigt sofort mit dem entsetzlichen Mord an der jungen Studentin in ihren, mit viel Lokalkolorit versehenen, Krimi ein. So ist man von Anfang an bei den Ermittlungen dabei, auf welche die Autorin auch den Schwerpunkt ihres Krimis gelegt hat. Nur ab und an gibt sie kleine Einblicke in das Privatleben ihrer beiden Protagonisten, was sich immer sehr unterhaltsam gestaltet und so erfährt man auch wieder einige weitere Details von Sascha und Sandras Leben außerhalb der Polizeiinspektion. . Anfangs gibt es einige Anhaltspunkte, einige Verdächtige rücken in den Fokus der Ermittlungen, doch eine echte Spur ist lange Zeit nicht vorhanden. Die Story nimmt immer mal wieder eine andere Richtung ein, kleine, versteckte Hinweise lassen eine Vermutung bei der Identität des Täters aufkommen, aber wirklich sicher kann man sich bis zum Schluss nicht sein. Durch ihre fesselnde, erfrischende Schreibweise gelingt es Claudia Rossbacher hervorragend, Spannung von der ersten Seite an aufzubauen und diese im Verlauf ihres Alpenkrimis sogar noch zu steigern. . Ihre beiden Protagonisten beschreibt die Autorin sehr authentisch und warmherzig, in ihrem Verhalten zu jeder Zeit nachvollziehbar und die kleinen Kabbeleien zwischen Sandra und Bergmann sorgen zudem dafür, dass man sich immer mal wieder beim Schmunzeln ertappt. Also die perfekte Mischung zwischen Hochspannung und bester Unterhaltung. . Zudem erhält das Ermittlerduo tatkräftige Unterstützung durch die junge Inspektorin Miriam, die durch ihre lockere, freche Art das Team prima ergänzt, äußerst engagiert ist und sogar mit Bergmanns zumeist schrägen, oftmals schwarzen Humor etwas anfangen kann und dadurch die Nerven der gewissenhaften Sandra öfters ziemlich strapaziert. . Fazit: Ein hochspannender und zudem sehr unterhaltsamer Alpenkrimi, mit einer fesselnden, vielschichtigen Story und Protagonisten, die einem sofort sympathisch sind. . Noch eine Bemerkung am Rande: Zwar ist der Krimi immer mal wieder mit steirischer Mundart versetzt, doch diese sind problemlos aus dem Zusammenhang her verständlich und zudem gibt es am Ende des Buches noch ein Glossar, in dem man alle Begriffe nachlesen kann. Auch muss man nicht unbedingt den ersten Band „Steirerblut“ gelesen haben, um die Zusammenhänge zu verstehen. Diese werden – wenn notwendig - von der Autorin im Verlauf des Krimis erklärt. Allerdings kann ich jedem nur empfehlen, den 1. Band zu lesen, da er mindestens genauso klasse ist wie „Steirerherz“.

    Mehr
  • Rezension zu "Steirerherz" von Claudia Rossbacher

    Steirerherz
    nirak03

    nirak03

    25. February 2012 um 17:35

    Ein Jahr ist seit dem letzten Fall von Sandra Mohr vergangen, die alten Wunden sind verheilt und nun darf der Leser den nächsten Fall erleben. Sandra und ihr Team werden diesmal in die Weststeiermark gerufen. Dort wurde die junge Studentin Valentina Trimmel grausam ermordet. Erste Spuren führen die Ermittler wieder nach Graz wo Valentina einen Freund hatte und auch lebte. Die Frage die sich vor allem stellt: Wird der Täter noch einmal zuschlagen oder bleibt es bei einer einmaligen Tat? Dieser zweite Fall von Sandra Mohr unterscheidet sich komplett von dem ersten Fall aus „Steirerblut“. Die Ermittler sind zwar soweit wieder die Selben wie eben Sandra Mohr und Sascha Bergmann vom LKA Graz, es gibt allerdings auch noch eine Ergänzung zum Team. Miriam, eine Jungpolizistin die ihre ersten Erfahrungen machen darf und sich hervorragend in das Team Sascha und Sandra einfügt. Die Vorgehensweise ist die Selbe wie schon im ersten Fall und so konnte ich den Dialogen von Sandra und Sascha lauschen. Ich finde es einfach klasse wie die Zwei sich ständig kappeln. Es macht Spaß sie zu beobachten und zuzusehen wie sie der Lösung immer näher kommen. Auch ihr Privatleben kommt dabei nicht zu kurz. So erfährt der Leser auch noch einige pikante Details aus dem Leben der Ermittler in ihrer Freizeit. Dies hat mir sehr gut gefallen. Dadurch hat es die Autorin geschafft ihren Charakteren etwas mehr an Tiefe zu verleihen und ihre Protagonisten noch ein wenig mehr Glaubwürdigkeit gegeben. Der Kriminalfall ist auch hier wieder sehr gut aufgebaut und für mich nicht vorhersehbar. Ich habe sehr lange gebraucht um überhaupt eine Spur des Täters zu finden. Mein Fazit: „Steirerherz“ ist ein klasse zweiter Fall aus den Alpen und hat mir sogar noch eine Spur besser gefallen wie sein Vorgänger „Steirerblut“. Ich hoffe, es wird noch einige Fälle von Sandra und Sascha aus der Feder von Claudia Rossbacher geben. Ich würde sie jedenfalls sehr gern lesen.

    Mehr
  • Rezension zu "Steirerherz" von Claudia Rossbacher

    Steirerherz
    Ani

    Ani

    22. February 2012 um 11:50

    In der Weststeiermark wird die Leiche der 19-jährigen Valentina Trimmel gefunden. Die Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und der Chefinspektor Sascha Bergmann vom LKA Graz werden mit den Ermittlungen betraut. Am Fundort bietet sich den beiden ein grausamer Anblick, denn Valentina wurde gepfählt und wie eine Vogelscheuche auf dem Acker ihres Vaters zur Schau gestellt. Die ersten Spuren führen die Ermittler in das nähere Umfeld des Opfers. Sandra Mohr hat den Verdacht, dass der brutale Killer erneut zuschlagen könnte. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt... Meine Meinung "Steirerherz" ist bereits der zweite Fall für das Ermittlerteam Sandra Mohr und Sascha Bergmann. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, können sie unabhängig voneinander gelesen werden. Um der beruflichen und privaten Weiterentwicklung der Charaktere zu folgen, empfiehlt sich allerdings, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge. Der Einstieg in den Alpen-Krimi gelingt mühelos, denn ohne großes Vorgeplänkel landet man gleich mitten im Geschehen und begleitet Sandra Mohr und Sascha Bergmann zum Fundort der Leiche. Es gelingt Claudia Rossbacher hervorragend, die grausame Szene zu beschreiben. Man bekommt sofort ein mulmiges Gefühl und kann Sandras Entsetzen lebhaft nachvollziehen. Das Interesse an diesem Krimi ist sofort geweckt, da man unbedingt erfahren möchte, wer zu so einer grausamen Tat fähig ist und welches Motiv dahinter steckt. Gemeinsam mit Sandra Mohr und Sascha Bergmann begibt man sich auf Spurensuche und stellt in Gedanken eigene Ermittlungen an. Doch nichts will recht zusammenpassen und so tappt man lange im Dunkeln. Die Kriminalhandlung ist kaum vorhersehbar und dadurch bleibt die aufgebaute Spannung durchgehend erhalten. Überraschende Wendungen sorgen außerdem für Nervenkitzel. Claudia Rossbachers Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Sie schafft es mühelos die Handlungsorte so zu beschreiben, dass man sich die örtlichen Gegebenheiten gut vorstellen kann. Die agierenden Personen wirken ebenfalls sehr lebendig. Durch den Dialekt, den sie häufig verwenden, ist man sich stets des Handlungsortes bewusst. Am Ende des Buchs befindet sich ein Glossar der verwendeten landestypischen Ausdrücke. Diese nehmen keinesfalls überhand und klären sich auch meist aus dem Zusammenhang heraus, doch bei Bedarf kann man dort nachsehen. Sascha Bergmann geizt auch bei diesen Ermittlungen nicht mit seinen machohaften Sprüchen, dem entsprechendem Verhalten und seinem grenzwertigen Humor. Er schafft es immer noch mühelos Sandra Mohr damit den letzten Nerv zu rauben. Unterstützt wird er dabei durch Miriam, eine junge Kollegin, die das Team durch ihre Mitarbeit entlastet. Denn Miriams Humor liegt mit dem von Sascha Bergmann genau auf einer Wellenlänge. Man darf sich deshalb auch bei diesem Band über spannende Wortgefechte freuen. Im Privatleben der beiden ereignet sich auch einiges, sodass man sowohl in der Haupt-, als auch in den Nebenhandlungen bestens unterhalten wird. Eine private Entwicklung am Ende des Buchs sorgt dafür, dass man gerne sofort erfahren würde, wie es mit dem sympathischen Ermittlerteam weitergeht. Da mich Claudia Rossbachers Alpen-Krimi von Anfang an fesseln und durch eine durchgehend spannende Handlung, interessante Charaktere und eine schlüssige Auflösung überzeugen konnte, vergebe ich begeisterte fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.

    Mehr
  • Rezension zu "Steirerherz" von Claudia Rossbacher

    Steirerherz
    Gurke

    Gurke

    21. February 2012 um 19:05

    „Offenbar wurde die junge Frau gepfählt und auf dem Kürbisacker ihres Vaters aufgestellt.“ * Was wie ein makaberer Halloween Scherz klingt, ist leider bittere Wahrheit und der zweite Fall für Sandra Mohr und Sascha Bergmann. * Die schöne Studentin Valentina wurde das Opfer eines augenscheinlichen Ritualmörders und ein besonderes Schmuckstück um den Hals der Leiche erregt die Aufmerksamkeit der jungen Ermittlerin – ein Lederband mit silbernen Herzanhänger auf dem der Anfangsbuchstabe der Toten eingraviert wurde. Warum musste die beliebte Frau sterben und kannte sie vielleicht sogar ihren Mörder? Sandra Mohr ist von der Grausamkeit der Tat schockiert und vermutet, dass es keine Einzeltat war. Können sie den Killer schnappen, bevor noch weitere Frauen sterben? * Als Krimi-Fan kann man mich mit erschossenen oder ertrunkenen Menschen eigentlich nicht mehr schocken, denn diese Todesursachen verlieren mit der Zeit an Schrecken und werden beinahe unspektakulär. Claudia Rossbacher hat sich da ein durchaus imponierende Alternative für ihr Opfer ausgedacht und nimmt uns Leser damit mit ins tiefste Mittelalter, wo außergewöhnliche Foltermethoden an der Tagesordnung waren und wir heutzutage darüber nur noch abgestoßen das Gesicht verziehen können. Dabei kommen mit Sicherheit auch hartgesottene Leser nicht umhin über das Beschriebene zu schaudern, wenngleich die Autorin uns netterweise unappetitliche Einzelheiten erspart. * Neben dem Kriminalfall dürfen wir natürlich auch einen Blick in das Polizeipräsidium werfen und können uns an den Reibereien der Protagonisten erfreuen, die mit Miriam eine erfrischende Unterstützung in ihrem Team zu verzeichnen haben. Die neue Kollegin schwebt mit dem kontaktfreudigen Sascha auf einer Welle und gemeinsam reizen sie mit ihren anzüglichen Witzen bzw. unpassenden Bemerkungen der bodenständige Sandra stark die Nerven. Die Zusammenarbeit läuft mühelos, doch der richtige Durchbruch lässt auf sich warten, auch wenn der gutbetuchte Ex-Freund von Valentina und dessen Vater in den Fokus der Ermittlungen rücken, da die Studentin ein kleines Geheimnis von großer Bedeutung mit in den Tod genommen hat. * Da „Steirerblut“, wie der Name schon sagt, in der Steiermark und dadurch im tiefsten Österreich spielt, war meine Befürchtung, dass ich ständig zwischen dem Glossar im hinteren Teil und der aktuellen Seiten wechseln müsste, doch auch Nordlichter kommen ohne Probleme mit den wenigen unbekannten Begriffen zurecht, sodass das Glossar nur ein nützliches Extra und ein witziger Abschluss zum Buch war. * Das Cover muss ich einfach, wie bei jedem Buch aus dem Gmeiner Verlag, positiv hervorheben und das Herz zieht sich wie ein roter Faden durch den Krimi, da sich auch im Privatleben des Duos bzw. Trios einiges verändert. * Die Täterfrage konnte ich für mich verhältnismäßig schnell beantworten (und lag damit sogar richtig ;-)), was mich aber nicht gestört hat, weil durch das offene Motiv noch ein Restrisiko übrig blieb und auch die Nebenhandlungen prima zur Spannung beigetragen haben! Am liebsten würde ich sofort in den nächsten Fall schnuppern, doch da muss ich mich bis zum Februar 2013 gedulden, aber für ein gutes Buch tut man das doch gerne.. Pfiat' Di, Sandra – bis zum nächsten Jahr. :-)

    Mehr
  • Rezension zu "Steirerherz" von Claudia Rossbacher

    Steirerherz
    Natalie77

    Natalie77

    17. February 2012 um 22:12

    Inhalt: In der Weststeiermark wird eine Frauenleiche gefunden,. Es handelt sich um Valentina Trimmel, 19 Jahre jung und Studentin. Gebürtig aus der Weststeiermark, wohnhaft aber nun in Graz. Sie wurde grausam ermordet und selbst der erfahrenen Sandra Mohr und ihrem Kollegen Sascha Bergmann werden ganz anders als sie die Leiche sehen. Sie wurde gepfählt und wie eine Vogelscheuche auf dem Acker ihres Vaters aufgestellt. Am ehesten verdächtig ist der Freund von ihr Egon Hausner, der kurz vor ihrem Tod mit ihr gestritten hat und sein Vater... Meine Meinung: Auch wenn ich kaum Krimis lesen, weil ich mich oft schon gelangweilt habe, musste ich den zweiten Band mit dem Ermittlerduo Sandra Mohr und Sascha Bergmann lesen, schon alleine weil ich von dem ersten so begeistert war. So ging ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch und wurde nicht enttäuscht. Der Mord ist so brutal und gut beschrieben das einem ganz anders wird. Sowas Grausames...Von da an gehen die Ermittlungen los und auch wenn es hier und da Längen gab fühlte ich mich gut unterhalten und gefesselt an dieses Buch. Es gab Stellen an denen ich regelrecht gebibbert habe und gedacht habe: Das kann und darf nicht sein. Selbst die für mich flachen Stellen waren nie so das ich das Buch hätte weglegen wollen. Außerdem lernt man die Beiden Ermittler noch ein bisschen mehr kennen, so das ich mich ihnen recht Nahe fühlte. Ich möchte auch nicht versäumen zu erwähnen das Claudia Rossbacher ein Glossar dran gehängt hat in dem die Dialektwörter übersetzt werden. Ich brauchte es nicht unbedingt denn ich kam auch so ganz gut klar, war ja auch nicht übermäßig viel, aber für die die sich sicher sein wollen ob sie es richtig verstanden haben ist es eine tolle Hilfe. Wirklich ein rundum gelungener Krimi aus der Steiermark.

    Mehr