Claudia Rossbacher Steirerkind

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Inhaltsangabe zu „Steirerkind“ von Claudia Rossbacher

Zwei Tage vor Beginn der Alpinen Ski-WM in Schladming wird eine Leiche unter der Eisdecke des Steirischen Bodensees gefunden. Es handelt sich um den seit Wochen vermissten Cheftrainer des österreichischen Herrenskiteams. Prompt gerät der prominente Skirennläufer Tobias Autischer unter Mordverdacht. Doch hat der WM-Favorit den Coach, der ihn von Kindheit an gefördert hatte, tatsächlich umgebracht? Sandra Mohr und Sascha Bergmann vom LKA in Graz ermitteln.

Mord am Cheftrainer des Herren-Schiteams vor der Schi-WM in Schladmig - ein nationaler Notfall

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Etwas langatmig geratene Ermittlungsarbeit mit authentischem Schauplatz

— Karin_Kehrer
Karin_Kehrer

*****

— Sendi
Sendi

Fazit: Auch der 3. Fall des Grazer Ermittlerteams Mohr/Bergmann ist wieder äußerst unterhaltsam, durchweg mit viel Lokalkolorit versehen und kann zudem mit einer komplexen und zumeist spannend erzählten Krimihandlung überzeugen.

— Bellexr
Bellexr

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    Steirerkind
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    18. July 2016 um 18:30

    Sandra Mohr und ihr Chef Sascha Bergmann ermitteln in Claudia Rossbachers Roman „Steirerkind“ bereits zum dritten Mal miteinander. Wie auch in den Vorgängerbänden ist Bergmann ein absolut arroganter Macho und schikaniert Sandra, wo er nur kann. Die teilweise verletzenden und sexistischen Sprüche hätte ich mir schon längst verbeten. Da verstehe ich Sandra nicht ganz. Aber vielleicht kommt Sascha noch in ihre Gasse.Diesmal ist der Schauplatz Schladming kurz vor den Alpinen Schiweltmeisterschaften. Das Opfer, der Cheftrainer des ÖSV Herren-Schiteams.Verdächtige gibt es viele, da ist zum einen der Star der Mannschaft Tobias Autischer oder der eigene Sohn, der sich vernachlässigt fühlt oder die Witwe oder deren jugendlicher Lover. Auch mit diversen Frauengeschichten kann der Coach in Verbindung gebracht werden.Ein wenig Langeweile kommt auf, wenn die Verdächtigen um ihre Alibis befragt werden. Das hätte man straffen können, da die Vorgangsweise ja immer gleich bleint.Sandra hat diesmal eine extra Portion Leid zu tragen, auch wenn dieses nur in einem halben Nebensatz abgehandelt wird. Da hätte der Cliffhanger aus Band zwei ein wenig besser aufgelöst werden können (sollen).Auch dieser Krimi endet mit einem Ausblick auf den nächsten, sodass der geneigte Leser beinahe gezwungen ist, weiter zu lesen …Claudia Rossbacher hat die Umgebung von Schladming gut recherchiert, wegen der oben schon erwähnten Punkte gibt es diesmal nur drei Sterne.

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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  • Steirerkind

    Steirerkind
    Nik75

    Nik75

    26. March 2013 um 06:47

    Ich habe den Krimi „Steirerkind“ von Claudia Rossbacher gelesen. Im Buch wird der Trainer des österreichischen Herrenschiteams in Schladming tot aufgefunden. Jetzt stellt sich die Frage wer dem Trainer böses wollte und wer ihn umgebracht hat. Sandra Mohr und Sascha Bergmann vom LKA Graz werden mit den Ermittlungen betraut. Kurz vor Beginn der Ski WM in Schladming, beginnen sie vor Ort mit ihren Ermittlungen. Können sie den Mörder noch vor Beginn der Ski WM finden? Meine Meinung: Es ist der dritte Krimi der Ermittlerin Sandra Mohr. Für mich war es aber das erste Buch, das ich von Claudia Rossbacher gelesen habe. Ich kenne zwar die Vorgängerkimis nicht, bin aber trotzdem sehr gut ins Buch reingekommen. Man muss die Vorgängerbände nicht kennen, denn die Ermittler werden in diesem Krimi noch einmal vorgestellt und man erfährt viel über ihr Privatleben. Die Autorin hat einen spannenden flüssigen und angenehm zu lesenden Schreibstil. Im Buch wird von Anfang an Spannung aufgebaut und die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Ich finde der Mordfall und die Ermittlungsarbeiten werden gut und genau beschrieben. Trotz dieser Genauigkeit kommt im Buch keine Langweile auf und es ist keineswegs langatmig, sondern man hat das Gefühl mitten in den Ermittlungen drin zu stecken. Mir hat es Spaß gemacht gemeinsam mit Sandra und Sascha unserem Ermittlerduo mitzutüfteln. Die Ermittlerin Sandra Mohr mochte ich sehr gerne, denn sie weiß was sie tut, hat ein gutes Buchgefühl und den richtigen Riecher. Sascha Bergmann, Sandras Vorgesetzter ist eher ein Machotyp, der einen auf die Palme bringen kann mit seinen Machoallüren. Er war nicht so mein Fall, aber im Team arbeiten Sandra und Sascha gut zusammen. Besonders gut hat mir gefallen, dass es ein Krimi einer österreichischen Schriftstellerin ist und dass sie es passend zum Event der Schi WM in Schladming geschrieben hat. Ich schaue mir die WM immer gerne im Fernsehen an, drum hat es mir gefallen darüber auch in einem Krimi zu lesen. Ich hatte viel Freude beim Lesen und miträtseln und gebe dem Krimi 5 Sterne.  

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  • Rezension zu "Steirerkind" von Claudia Rossbacher

    Steirerkind
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    05. March 2013 um 12:56

    DIE GESCHICHTE: Die Alpine Ski-Weltmeisterschaft 2013 in Schladming (Ö) steht kurz vor der Eröffnung, als die Leiche des seit Weihnachten vermissten ÖSV-Trainers Roman Wintersberger im zugefrorenen Steirischen Bodensee gefunden wird. Da der heimische Skirennläufer Tobis Autischer kurz vor dem Tod des Cheftrainers einen heftigen Streit mit ihm hatte, steht er schnell unter Mordverdacht. Doch hat der WM-Favorit den Trainer, der ihn seit seiner Kindheit unterstützt hat, wirklich umgebracht oder steckt etwas anderes dahinter? Genau das wollen auch Sandra Mohr und Sascha Bergmann vom LKA Graz herausfinden... MEINE MEINUNG: "Steirerkind" heißt der 3. Band der Sandra Mohr und Sascha Bergmann-Krimireihe, der an den Vorgängerband "Steirerherz" anknüpft. Die Geschichte beginnt am 2. Februar 2013 und endet am 6. Februar 2013. Der Schauplatz wurde in die steirische Stadt Schladming und Umgebung verlegt und mit bildhaften Schauplatzbeschreibungen versehen wurden. Da sich dieser Krimi in der Steiermark abspielt und wahrscheinlich nicht alle Leser die verwendeten Ausdrücke verstehen werden, befindet sich am Buchende ein Glossar. Die 34-jährige Sandra Mohr arbeitet als Abteilungsinspektorin beim LKA Graz, liebt ihre Arbeit und ihren Freund, den Sportreporter Julius Czerny, wobei ihr Job oft an erster Stelle steht. Gemeinsam mit ihrem gutaussehenden Vorgesetzten Sascha Bergmann ermittelt sie in Schladming. Der 39-jährige Wiener ist recht eigensinnig und flirtet immer gern mit hübschen Frauen. Unterstützt wird das Duo von der jungen, hübschen Inspektorin Miriam Seifert, die seit 2 Jahren in der Abteilung 1 "Leib und Leben" eine große Hilfe für ihre Kollegen ist. Protagonistin Sandra Mohr ist eine liebenswerte, facettenreiche Person, die man einfach mögen muss, ebenso wie Miriam Seifert. Und auch Sascha Bergmann wirkt diesmal sympathischer als im Vorgängerband. Alles in allem sind die Charaktere interessante, ausbaufähige Figuren. Neben den Ermittlungen erfährt man einiges über das Privatleben der Polizisten. "Steierherz" entführt uns in die Welt des österreichischen Skisports mit all seinen Höhen und Tiefen, denn es gilt den Mord an Roman Wintersberger aufzuklären, was gar nicht so einfach ist... Der 3. Band dieser Krimireihe birgt unvorhersehbare Wendungen und falsche Fährten, aber auch einige Längen und detaillierte Beschreibungen, die den Lesefluss manchmal ein wenig bremsen. Erzählt werden die rasanten Begebenheiten aus der Sicht von Sandra Mohr (in der 3. Person), die uns an ihren Gedanken & Gefühle teilhaben lässt, wodurch man recht schnell mit der reizvollen Hauptperson mitfiebert. Dank der spannenden Schreibweise von Claudia Rossbacher und den unterhaltsamen Dialogen, garniert mit trockenem Humor lassen sich die 279 Seiten schnell lesen. FAZIT: "Steirerkind" ist ein spannender Alpen-Krimi mit viel Lokalkolorit und tollen Schauplatzbeschreibungen, der mit einem spannenden Plot, dem ungleichen Ermittler-Duo Sandra Mohr und Sascha Bergmann sowie dem mitreißenden Schreistil von Claudia Rossbacher trotz klitzekleiner Mankos sehr gut unterhält. Deshalb bekommt der 3. Sandra Mohr-Band packende 4 STERNE.

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  • Rezension zu "Steirerkind" von Claudia Rossbacher

    Steirerkind
    Caro1893x

    Caro1893x

    02. March 2013 um 16:22

    Zum Inhalt: Der Cheftrainer des österreichischen Herrenskiteams wird kurz vor der Skiweltmeisterschaft tot aufgefunden. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um keinen natürlichen Tod, sondern um Mord handelt. Sandra Mohr und ihr Chef Sascha Bergmann beginnen zu ermitteln und haben schnell einen Hauptverdächtigen. Fast alle Beweise sprechen gegen Tobias Autischer, den Ziehsohn des Opfers und zudem der Star des österreichischen Herrenskiteams. Doch warum beteuert er so vehement seine Unschuld und wo ist das Motiv? Sandra Mohr beschließt, dass dieser Fall gelöst werden muss und gibt sich nicht mit den vorhandenen Fakten zufrieden. Nebenbei muss sie noch ihr Privatleben und ihre Beziehung zu dem Reporter Julius auf die Reihe bekommen. Ein schier aussichtsloses Unterfangen, da immer wieder neue Verdächtige und Beweise auftauchen und gar nichts mehr sicher scheint. Meine Meinung: "Steirerkind" ist der dritte Teil einer Krimiserie rund um die Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann. Doch auch ohne Kenntnisse der Vorgänger ist es problemlos möglich dieses Buch zu lesen und dem Geschehen zu folgen. Dies liegt vorallem daran, dass die Fälle insich abgeschlossen sind und lediglich das Privatleben der Ermittler fortlaufend erzählt wird. Der Krimi beginnt schon sehr spannend mit dem Auffinden der Leiche und er bleibt es dann auch. Zwar habe ich kurz gebraucht mich in die Geschichte reinzufinden, da mir, weil ich ja die Vorgänger nicht gelesen habe die Ermittler gänzlich unbekannt waren. Doch da die Fälle in jedem Band in sich abgeschlossen sind, dauerte das nicht lange. Sofort nach Auffinden der Leiche begannen meine Spekulationen, wer denn nun wohl der Täter war. Da die Autorin immer wieder neue Verdächtige präsentiert ist es nicht verwunderlich, dass ich durchaus verwirrt war und nie so eine richtige Ahnung hatte, wer es denn war. Auch als dann ein Verdächtiger gefasst wird, war ich unsicher. Meine Vermutungen blieben bis zum Ende falsch, was bei mir immer einen enormen Bonuspunkt für einen Krimi gibt. Auch die Protagonisten gefielen mir wirklich sehr gut. Vorallem Sandra Mohr wusste zu überzeugen. Die ist eine wirklich toughe Frau, die unglaublich sympathisch ist und sich toll in einer Männerdomäne zu behaupten weiß. Lediglich gegenüber ihrem Freund ist sie etwas naiv und lässt sich ziemlich um den Finger wickeln. Ich hoffe & glaube aber, dass sich das im nächsten Teil ändern wird. Sascha Bergmann, Sandras Arbeitskollege & Vorgesetzter ist jetzt weniger sympathisch, dafür allerdings sehr facettenreich. So ganz habe ich ihn noch nicht durchschaut, bin mir aber relativ sicher, dass hinter seinem teils sehr nervigen Verhalten doch viel mehr steckt, als man auf den ersten Blick denkt. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie sich die beiden in den nächsten Teilen weiterentwickeln werden, denn dafür ist sehr viel Potential vorhanden. Zugeben muss ich allerdings, dass ich ein bisschen Schwierigkeiten hatte, mit den österreichischen Ausdrücken und Redensarten. Dies betrifft vorallem auch die Berufsbezeichnugen von Sandra und ihren Kollegen, da die doch so ganz anders als bei uns sind. Erwähnen muss ich hier allerdings, dass es hinten für die meisten Begriffe ein Glossar gibt, welches sehr hilfreich ist. Allerdings war ich manchmal auch ein bisschen zu faul nach hinten zu blättern, aber das ist dann wohl nur mir selbst anzukreiden. Die Berufsbezeichnungen werden leider nicht im Glossar erläutert, was ich echt schade finde, denn so hatte ich keine Ahnung, inwieweit sich diese Bezeichnungen auf diese hier in Deutschland übertragen lassen. Aber das ist wirklich nur ein kleiner Punkt, den ich mittlerweile schon mit der Autorin geklärt habe ;) Auf der anderen Seite tragen die steierischen Ausdrücke aber auch zu einer tollen Atmosphäre bei. Man merkt, dass die Autorin selbst von dort kommt, was der Geschichte ein unglaublich authentisches Äußeres verleiht und sie so perfekt abrundet. Da ich mich mit Skisport nicht so wirklich auskenne und dieser hier viel thematisiert wird konnte ich so ganz nebenbei auch noch etwas lernen. Als die spannende Geschichte ihrem Ende zuging flogen die Seiten immer schneller dahin. Ich konnte die Auflösung kaum mehr erwarten und wurde nicht enttäuscht. Die Autorin präsentierte eine sehr schlüssige Lösung auf die in der gesamten Geschichte hingearbeitet wird. Kurz vor Schluss wird es allerdings leider ganz kurz nochmal ein bisschen verwirrend. Die Beschreibungen werden etwas wirr und zu detailliert sodass ich nicht mehr so richtig mitkam, doch das ist am Ende dann schon fast wieder vergessen. Ja und dann, dann kommt das Ende, was mich ein bisschen fassungslos zurücklässt. Zwar wird der Fall aufgeklärt und man bleibt auch zum Glück mit keinem Cliffhanger oder offenen Fragen zurück, was den Fall angeht (was ich übrigens bei Krimis absolut tödlich finde), doch passiert etwas im Privatleben der Ermittlerin, was mich echt schockiert hat. Ich werde darauf jetzt nicht näher eingehen nur so viel, ich finde es echt gemein, dass ich jetzt bis zum nächsten Teil warten muss, um zu erfahren, wie die ganze Sache ausgeht. "Steirerkind" hat mir wirklich gut gefallen. Ich finde regionale Krimis haben immer dieses besondere Etwas. Sie zeigen dem Leser neben dem spannenden Kriminalfall auch noch viel von der Umgebung in der der Krimi stattfindet und bringt einem so vielleicht noch unbekannte Gegenden näher. Auch die ein oder anderen lokalen Spezialitäten und Besonderheiten dürfen da natürlich nicht fehlen. Ich werde mit Sicherheit noch die ersten beiden Teile der Krimireihe lesen, denn besonders die Ermittler haben es mir wirklich angetan und ich freue mich schon wahnsinnig auf ein wiederlesen :) Fazit: Sehr spannender, toll erzählter regionaler Krimi mit einer wahnsinnig sympathischen und toughen Ermittlerin, der am Ende ganz kurz ein bisschen verwirrend ist, dann aber mit einem Paukenschlag daherkommt!

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  • Rezension zu "Steirerkind" von Claudia Rossbacher

    Steirerkind
    nirak03

    nirak03

    24. February 2013 um 11:41

    Inhalt: Es ist Ski-WM in Schladming und die Stadt ist voller Aufregung. Da wird eine Leiche im steirischen Bodensee gefunden. Es ist der seit Wochen vermisste Cheftrainer des Herrenskiteams. Ein Verdächtiger ist auch schnell gefunden und zwar der Skirennläufer Tobias Autischer. Er und der Trainer standen sich sehr nahe. Aber hat er den Coach deshalb auch gleich umgebracht? Sandra Mohr und Sascha Bergmann übernehmen den Fall. Meine Meinung: Dies ist bereits der dritte Fall des Ermittlerteams aus der Feder von Claudia Rossbacher. Wie gewohnt vernehmen die Beiden die Verdächtigen und untersuchen die gefundenen Beweise. Ziehen ihre Schlüsse daraus und lösen den Fall. Der Erzählstil der Autorin ist einfach zu lesen, die Spuren nachvollziehbar und die Lösung bis zum Schluss undurchsichtig. In diesem Fall gibt es sogar noch einen kleinen Einblick in die Welt des Skisports. Ich selbst bin jetzt nicht so Sportbegeistert weshalb mir dieser Fall vielleicht auch nicht so gut gefallen hat wie die Vorgänger. Ich hatte ein bisschen Probleme mit der Beweisführung und einiges ging mir am Ende dann doch zu schnell oder war für mich nicht ganz so nachvollziehbar. Einzig Sandra und Sascha, deren Privatleben auch hier wieder eingehend beleuchtet wurde haben mir gut gefallen. Sascha seine Art seine Kollegin ständig aufzuziehen ist spröde wie immer. Er sorgt dadurch für spritzige Kommentare und belebt damit ein wenig die Geschichte. Sandra die versucht ihren Job und ihr Privatleben zu verbinden zeigt damit die menschliche Seite der Ermittler, was mir gut gefallen hat. Am Ende gibt es noch ein Glossar der österreichischen Begriffe. Das ist für mich Nordlicht auch sehr wichtig, da es doch immer wieder Ausdrücke gibt die ich so nicht kenne wie z.B. Erdäpfelgulasch (Kartoffelgulasch). Mir gefällt es aber gut, dass ein wenig Dialekt vorhanden ist, da durch wirkt die Geschichte authentisch. Mein Fazit: „Steirerkind“ ist wieder ein Krimi der gut durchdacht ist und für spannende Lesestunden sorgt. Man kann diesen Fall zwar auch für sich allein lesen ohne die Vorgänger zu kennen aber die Beziehung die Sascha und Sandra zu einander haben würde einem dann entgehen und die ist eben doch speziell. Ich bin trotz Schwächen schon gespannt wie es im vierten Fall, der im nächsten Frühjahr erscheint mit dem Ermittlerteam Mohr und Bergmann weitergeht. Da man hier keine 3,5 Sterne vergeben kann, habe ich hier vier Sterne vergeben.

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  • Rezension zu "Steirerkind" von Claudia Rossbacher

    Steirerkind
    Natalie77

    Natalie77

    20. February 2013 um 17:49

    Inhalt: Kurz vor der Ski WM wird die Leiche vom Cheftrainer des österreichischen Herrenskiteams gefunden. Unter der Eisdecke des Steierischen Bodensees von zwei Jungs. Mordverdächtige gibt es einige unter anderem der Skirennläufer Tobias Autischer, der WM Favorit, den der Trainer von Kindheit an gefördert hat. Aber auch in der Familie ist nicht alles so in Ordnung wie es nach Außen hin scheint... Meine Meinung: Dies ist der dritte Fall für Sandra Mohr und den Chefinspektor Sascha Bergmann und was für mich direkt raus sticht ist der typische Humor von Bergmann. Er bringt mich immer wieder zum schmunzeln mit seiner Art die Sandra wohl eher nervt. Das Buch startet direkt mit der Fahrt zum Tatort und beginnt nahtlos mit der Zeugenbefragung. Die Ermittlungsarbeit wird hier doch besonders genau beschrieben und macht diesen Krimi aus. Es schwirren etliche Namen durch die Geschichte und ich kam da schon das ein oder andere Mal durcheinander. Wirklich warm werden konnte ich mit keiner der Figuren neben Bergmann und Sandra, die Beiden alleine sind es aber schon Wert dieses Buch zu lesen. Dadurch das die Figuren etwas blass bleiben kam ich gerade gegen Ende auch nicht mehr mit. Wer ist das nun von wem das Kind oder die Frau oder oder oder. Ich habe wenig Probleme mit vielen Namen, aber hier hemmten sie schon ein wenig meinen Lesefluß. Eine Spannung baute sich recht zögerlich auf, aber das ist auf den wenigen Seiten auch etwas schwer. Außerdem lag es daran das die Autorin die Ski WM zum Schauplatz genommen hat und auch von dieser stellenweise recht ausführlich erzählte. Trotzdem mochte ich das Buch nicht auf die Seite legen weil ich wissen wollte wie es ausgeht und auch weil ich ein wenig Angst hatte die Zusammenhänge zu verlieren. Das Ende kam mir dann viel zu plötzlich und war mir auch zu wirr. Insgesamt haben mir die ersten beiden Fälle besser gefallen. Allerdings hindert es mich nicht daran auch den nächsten Fall zu lesen. Da ich den Krimi trotz allem recht unterhaltsam fand.

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  • Rezension zu "Steirerkind" von Claudia Rossbacher

    Steirerkind
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    07. February 2013 um 17:05

    Inhalt - Zwei Tage vor der Eröffnung der Alpinen Ski-WM in Schladming wird eine Leiche unweit der WM-Stadt unter der Eisdecke des Steirischen Bodensees gefunden. Bald stellt sich heraus, dass es sich dabei um den seit Wochen vermissten Cheftrainer des österreichischen Herrenskiteams handelt, der sich die tödliche Kugel nicht selbst in den Kopf gejagt hat. Sandra Mohr und Sascha Bergmann vom LKA in Graz ermitteln in der WM-Region rund um den Dachstein – Heimat des toten Cheftrainers und seines ehemaligen Schützlings Tobias Autischer. Prompt gerät der inzwischen prominente Skirennläufer – im Blickpunkt der Medien und seiner Fans – unter Mordverdacht. Doch hat der WM-Favorit seinen Coach tatsächlich umgebracht? Oder war es doch der junge Liebhaber der Witwe, der mehr als nur ein Geheimnis verbirgt? Ein spannendes Rennen am Rande der Ski-WM nimmt seinen Lauf … - Einschätzung - Ob Abfahrt, Kombination, Riesentorlauf oder Slalom … Bereits als Kleinkind gehörte das Verfolgen sämtlicher Skirennen im Fernsehen zum Pflichtprogramm. Und haben sich auch die Namen der österreichischen Asse von Franz Klammer und Annemarie Moser in Marcel Hirscher und Anna Fenninger geändert – die Begeisterung für den Skisport ist nach wie vor dieselbe. Umso mehr freute es mich, als ich den neuen Roman von Claudia Rossbacher entdeckt habe, deren aktueller Mordfall sich zur Zeit der Ski-WM in Schladming ereignet. Da ich selbst vor 1,5 Jahren für ein paar Tage in der Region Urlaub gemacht und einige der im Buch vorkommenden Lokalitäten (Planet Planai, Mediencenter etc.) besucht habe, bescherte mir die literarische Reise in die Dachstein-Tauern-Region doppelten Genuss. - Sandra Mohr, inzwischen wieder glücklich mit ihrem Julius vereint, beschließt, nach all den ihr auf privater Ebene auferlegten Prüfungen, das Berufsleben künftig aus ihrer Beziehung herauszuhalten. Leider ist hier eher der Wunsch der Vater des Gedankens und so dauert es nicht lange, bis es zwischen den beiden erneut kriselt. Auch auf beruflicher Ebene wird ihr wieder so einiges abverlangt, denn Chefinspektor Sascha Bergmanns Passion, seine Kollegin auf die sprichwörtliche Palme zu bringen, scheint nach wie vor ungebrochen zu sein. - „Bist du eigentlich nur auf dieser Welt, um mich zu ärgern? Verarschen kann ich mich auch selber!“, schrie Sandra ihn an. „Ich kann es aber viel besser“, konterte Bergmann. - Natürlich gibt es auch wieder viele interessante Nebencharaktere. Da wäre zum einen der Fischerwirt vom Steirischen Bodensee samt seiner Sippschaft. Auf den ersten Blick eine glückliche Familie, dringt im Laufe der Ermittlungen doch das eine oder andere brisante Geheimnis an die Oberfläche. Auch Irene Wintersberger, die Frau des ermordeten Cheftrainers, die – getrennt von Tisch und Bett – schon seit geraumer Zeit eigener Wege geht, gehört zu den Verdächtigen. Ebenso Gregor Fitzner, Inhaber eines Friseursalons und jugendlicher Liebhaber der Witwe, scheint ein paar Geheimnisse zu hüten. Nicht zu vergessen sein Freund und der Sohn der Wintersbergers Lukas, der als Barkeeper seine Brötchen verdient und mit einer der Tänzerinnen des Nachtclubs liiert ist, in der der Cheftrainer zuletzt lebend gesehen wurde. Zum Schluss, aber durch Indizien von Beginn an in das Visier der Ermittlungen gerückt, sei noch der WM-Favorit und ehemaliger Schützling des Cheftrainers Tobias Autischer erwähnt. Der Sunnyboy des Technikerteams erkennt ziemlich schnell den Ernst der Lage und setzt alles daran, seine Unschuld zu beweisen. - Claudia Rossbacher, geboren in Wien, zog es nach ihrem Studium der Tourismuswirtschaft in die Modemetropolen der Welt, wo sie als Model im Scheinwerferlicht stand. Danach war sie Texterin, später Kreativdirektorin in internationalen Werbeagenturen. Seit 2006 arbeitet sie als freie Autorin in Wien. In dieser Zeit entstanden unter anderem mehrere Kriminalromane und Kurzkrimis. - Die Autorin hat mit „Steirerkind“ abermals einen soliden und spannend geschriebenen Krimi abgeliefert, der sich vor allem zum Ende hin rasant entwickelt. Die Ereignisse rund um eine Armbanduhr mit dazugehörigen DNA-Analysen überschlagen sich förmlich und als schließlich die Handschellen zuschnappen, darf man über die Aufklärung des Falles „Roman Wintersberger“ wahrlich erstaunt das Buch schließen. Abgesehen davon hat Claudia Rossbacher den Schauplatz Schladming mit der Ski-WM als Event wirklich perfekt gewählt – eine tolle Werbeplattform für die Region, aber auch für die Autorin. Natürlich sei auch noch erwähnt, dass wir wieder auf einige Worte in steirischer Mundart stoßen, die diese Alpen-Krimis zu etwas Einzigartigem machen. Man erfährt, welche Bedeutung es hat, „wie eine gsengte Sau“ zu fahren, was es mit einer „Gatschn“ bzw. einem „Rearbeitl“ auf sich hat und wird mit Ausdrücken wie „sekkieren“ bzw. „wischerln“ konfrontiert, die zu kuriosen Spekulationen veranlassen. Mit dem entsprechenden Glossar dürfte es aber auch für Nicht-Steirer kein Problem sein, sich zurechtzufinden ;-) - Das Cover des Gmeiner Verlages lässt keinerlei Zweifel aufkommen, in welcher Jahreszeit Claudia Rossbachers neuer Krimi spielt. Der Leser betrachtet ein mit Moosflechten bewachsenes Baumrindenherz, das von scheinbar frisch gefallenem Schnee eingehüllt wird. Äußerst stimmungsvoll und für mich das bisher schönste Cover der drei Alpen-Krimis! - „Steirerblut“, der erste Fall für LKA-Ermittlerin Sandra Mohr, wurde unter der Regie von Wolfgang Murnberger für den ORF verfilmt. In den Hauptrollen: Miriam Stein, Hary Prinz und Robert Stadlober. Ausstrahlungstermin: Frühjahr 2013! - Fazit - Ein weiterer Alpen-Krimi der Extraklasse von Claudia Rossbacher. Rasant und spannend erzählt, der Schauplatz mit dem topaktuellen Thema Ski-WM perfekt gewählt. Für die Möglichkeit, ein wenig WM-Luft zu schnuppern, gibt es von mir ein Dankeschön und 5 von 5 Steirer-Herzen! (LK)

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  • Rezension zu "Steirerkind" von Claudia Rossbacher

    Steirerkind
    Bellexr

    Bellexr

    23. January 2013 um 14:36

    Die Ski-WM in Schladming . Anfang Februar 2013 startet die Ski-WM in Schladming, doch zwei Tage davor wird im nahegelegenen Steirischen Bodensee die Leiche des Cheftrainers des österreichischen Herrenskiteams gefunden. Roman Wintersberger wurde seit Weihnachten vermisst und treibt nun mit einer Schusswunde im Kopf unter dem vereisten See. Aus Graz reisen Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und Chefinspektor Sascha Bergman vom LKA an, um den Fall zu untersuchen. Ermittlungen im Umfeld des ÖSV-Cheftrainers führen schon bald zu einem Tatverdächtigen: Tobias Autischer ist WM-Favorit und Wintersberger war dessen Coach und väterlicher Freund. Doch auch wenn einige stichhaltige Indizien auf Autischer als Täter hinweisen, welches Motiv sollte er haben? . Das hatten sich Sandra Mohr und Sascha Bergmann wahrlich auch etwas anders vorgestellt. Mitten im dichtesten Schneetreiben müssen sie sich auf den Weg zum Tatort machen, bei dem wegen den Schneemassen kaum noch Spuren festgestellt werden können und die Leiche zwischenzeitlich in einer Scheune zwischengelagert werden musste. Doch während Sascha noch über falsches Schuhwerk flucht, steckt Sandra schon mitten in den Ermittlungen. . Auch im mittlerweile dritten Band gestaltet sich für das sympathische Ermittlerteam der Fall wieder einmal nicht einfach. Nachdem klar ist, dass der ÖSV-Trainer kein Suizid begangen hat, ermitteln Mohr und Bergmann im Umkreis der Familie und Freunde von Roman Wintersberger. Zwar ist schnell klar, dass der Coach nicht unbedingt der liebende Familienvater war, doch ein rechtes Motiv liefern keine der Befragten. Und auch im Umfeld des ÖSV-Teams scheint niemand ein Interesse am Tod des Cheftrainers gehabt zu haben. . Claudia Rossbacher gibt einen kleinen, aber interessanten Einblick in den Skizirkus während der WM in Schladming, da die Nachforschungen ihres Ermittlerteams diese natürlich auch in den Umkreis der ÖSV-Skifahrer führen. Aber auch das verschneite Schladming hat man schnell vor Augen, kann sich das Verkehrschaos während der WM bestens vorstellen und somit auch das entsetzte Gesicht von Mohr und Bergmanns Assistentin Miriam, als der Chefinspektor allen Ernstes von ihr erwartet, noch 2 Hotelzimmer zu organisieren. Na ja, eine Übernachtungsmöglichkeit findet Miriam durchaus, allerdings anders als erwartet. . Neben der fesselnden, unterhaltsamen und zumeist spannend erzählten Story ist auch die berufliche Beziehung von Sandra und ihrem Chef Sascha wieder ein Thema. Sandra ist nach wie vor angenervt von Bergmanns Machogehabe, ignoriert es zumeist geflissentlich und ist doch immer wieder verwundert, wie gut dieser sie einschätzen kann. Zumal auch die Beziehung zu ihrem Freund oder doch Ex-Freund Julius sich ein wenig kompliziert gestaltet. Bergmann ist der gewohnte Charmeur, lässt sich mit Vorliebe von Sandra chauffieren und kann sich selten den einen oder anderen Witz auf ihre Kosten nicht verkneifen. Es macht wieder richtig Spaß, die Kabbeleien der Beiden zu lesen. Natürlich ist die ganze Story wieder durchsetzt mit österreichischen Begrifflichkeiten, was den Lokalkolorit noch verstärkt und bei Übersetzungsproblemen kann man jederzeit auf das Glossar zurückgreifen. . Fazit: Auch der 3. Fall des Grazer Ermittlerteams Mohr/Bergmann ist wieder äußerst unterhaltsam, durchweg mit viel Lokalkolorit versehen und kann zudem mit einer komplexen und zumeist spannend erzählten Krimihandlung überzeugen.

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  • Rezension zu "Steirerkind" von Claudia Rossbacher

    Steirerkind
    WolfgangB

    WolfgangB

    22. January 2013 um 07:23

    Vorab eine Warnung: Durch die Begeisterung über die Wahl seiner Heimatstadt als heimliche Hauptfigur - was ohnehin viel zu selten vorkommt - kann die Objektivität des Rezensenten nicht gewährleistet werden. Just zwei Tage vor Eröffnung der Alpinen Ski-WM in Schladming wird unter der Eisdecke eines nahegelegenen Sees die Leiche des vermißten ÖSV-Cheftrainers gefunden. Sandra Mohr und Sascha Bergmann vom Landeskriminalamt Graz, bereits bekannt aus den beiden Vorgängerbänden "Steirerblut" und "Steirerherz" nehmen die Ermittlungen im Umfeld des Profisports auf und stoßen auf wenig Verständnis, gilt doch die Anspannung der Athleten und Funktionäre den Leistungen auf der Piste. Als sich schließlich der Favorit Tobias Autischer als Hauptverdächtiger im Mordfall herauskristallisiert und diessen Antreten beim WM-Slalom auf dem Spiel steht, sind die Nerven zum Zerreißen gespannt. Mit ihrem dritten Fall der beiden sympathichen Beamten festigt die gebürtige Wienerin Claudia Rossbacher ihren Rang in der Reihe der Urheber regionaler Mordsgeschichten und etabliert die Steiermark weiter auf der kriminalistisch-literarischen Landkarte. Weniger die Mentalität der Filmrollen des in Hollywood bekanntesten Steirers imitierend, als vielmehr mit viel Spürsinn und Bedacht agierend, widmen sich Mohr und Bergmann den Befragungen der Verdächtigen und haben dabei auch mit alltäglichen Problemen wie der Organisation einer Übernachtungsmöglichkeit während des sportlichen Großereignisses zu kämpfen. Auch persönliche Befindlichkeiten werden immer wieder dezent in die Handlung eingewoben, um so den Protagonisten an Schärfe zu verleihen. So erschüttert etwa Sandras Schwäche für ihren Exfreund Julius ihre berufliche Souveränität, wobei es die Autorin vermeidet, in ein Pathos von schwedischen Ausmaßen zu verfallen. Überdies nimmt das Verbrechen im Roman nicht die Hauptrolle ein. Wie im Genre Regionalkrimi üblich, wird viel Wert auf die literarische Ausgestaltung der Örtlichkeiten und der Mentalität ihrer Bewohner gelegt. Der Bankomat in der Schulgasse oder das Hotel gegenüber der Apotheke belohnen den ortskundigen Leser mit einem wissenden Lächeln und unterstreichen die Recherchearbeit der Autorin. Ganz offensichtlich läßt sie es sich jedoch nicht nehmen, - wenn auch augenzwinkernd - den Stereotyp vom rustikalen Naturburschen zu bedienen. Je weniger ausgeprägt der urbane Hintergrund einer Figur, desto bodenständiger scheint sie zu sein. Als Pole können hier einerseits der Jungbauer mit den tellergroßen Händen, der seine Gäste mit einem herzlichen "Griaß eich" begrüßt und andererseits der aus Wien stammende Chefinspektor, der unter einer Katzenallergie und Rückenschmerzen leidet, gelten. Eine ambivalente Rolle nimmt das Glossar im Anhang des Romans ein, das offensichtlich dazu dienen soll, Austriazismen allgemein verständlich zu erklären. Zwar ermöglicht es der Autorin, die regionale Sprachfärbung des Textes durch Begriffe wie "wischerln" oder "kiefeln" zu verstärken, ohne diese unmittelbar erklären zu müssen. Warum jedoch auch "Polster", "Stefanitag" oder "Wadeln" hier aufscheinen, ist nicht unmittelbar ersichtlich. Außerdem scheint der Mut zur österreichischen Variante des Deutschen die Autorin ja zuweilen wieder zu verlassen, wenn sie vom "Skilaufen", den "Jungs" oder der "Fahndungssakte" spricht, anstatt die hierorts gebräuchlichen "Schifahren", "Burschen" oder "Akt" als Maskulinum zu verwenden. Zusammenfassend läßt sich "Steirerkind" als unterhaltsamer Begleiter zur Alpinen Ski-WM für die Stunden zwischen den Ereignissen oder als erinnerungsweckender Rückblick nach dem 17. Februar 2013 empfehlen.

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