Claudia Rossbacher Steirerkreuz

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Inhaltsangabe zu „Steirerkreuz“ von Claudia Rossbacher

Als Sandra Mohr und Sascha Bergmann ins Mürzer Oberland gerufen werden, erwartet sie ein seltsamer Leichenfund. Ein Mann und ein Hund wurden kopfüber an einem Baum aufgehängt. Ist der Tatort unweit des Pilgerweges nach Mariazell ein Hinweis auf einen religiös motivierten Ritualmord? Welche Rolle spielt die blinde Magdalena, um die sich im Dorf alles zu drehen scheint? Und was verbirgt Pater Vinzenz, der sich so rührend um sie kümmert? Die Spuren führen die LKA-Ermittler in die Vergangenheit ….

Unterhaltsamer Steirerkrimi.

— RenateTaucher
RenateTaucher

ein vielschichtiger vierter Mordfall für Mohr und Bergmann

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Ein kurzweiliger Alpenkrimi mit viel Lokalkolorit, einem ungleichen Ermittler-Duo und verzwickten zwischenmenschlichen Beziehungen.

— Krimine
Krimine

Der vierte Alpenkrimi bekommt von mir 5 Sterne. Toll!

— Zwiebelchen
Zwiebelchen

Sehr empfehlenswerter Topkrimi mit viel Lokalkolorit für Fans der Steirerserie und solche, die es noch werden wollen!

— J-B-Wind
J-B-Wind

Fazit: Ein hochspannender und zudem sehr unterhaltsamer Alpenkrimi, mit einer fesselnden, vielschichtigen Story.

— Bellexr
Bellexr

Fazit: Ein hochspannender und zudem sehr unterhaltsamer Alpenkrimi, mit einer fesselnden, vielschichtigen Story.

— Bellexr
Bellexr

Spannender Regionalkrimi, der gekonnt mit Klischees und Vorurteilen spielt. Manchmal vielleicht ein Bisschen zu viel des Guten.

— Elke
Elke

Fesselnder Krimi aus der Steiermark - Leseempfehlung !

— elisabethjulianefriederica
elisabethjulianefriederica

Packend, mystisch, authentisch. Weiter so.

— alternix
alternix

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  • Eine verschworene Dorfgemeinschaft mauert - wer ist der Mörder?

    Steirerkreuz
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    18. July 2016 um 18:33

    Im nunmehr vierten Fall für Sandra Mohr und Sascha Bergmann werden die Ermittler zu einem bizarren Mordfall in das obere Mürztal gerufen. Ein Mann und sein Hund sind kopfüber an einem Baum aufgeknüpft. Ein Ritualmord?Bei den Ermittlungen im Dorf kommen sie nicht wirklich weiter, da die Bewohner eine eingeschworene Gemeinschaft bilden und mauern. Welche abscheulichen Geheimnisse verbergen die Einwohner und was hat die blinde Magdalena mit dem allen zu tun?Sandra Mohr und Sascha Bergmann müssen bis weit in die Vergangenheit zurück, um diesen Fall auflösen zu können. Dabei ist nicht immer alles so wie es scheint.Jeder im Dorf könnte der Täter sein, denn alle scheinen ein Interesse daran zu haben, dass der „Waldmensch“ wie man den Toten nennt, verschwindet. Durch immer wieder neue Wendungen, verhindert die Autorin, dass der Täter frühzeitig erkannt und der Fall gelöst wird.Für Sandra ist der knifflige Mordfall eine beinahe willkommene Ablenkung von ihren Problemen. Freund Julius, der mit ihrem fordernden Beruf nicht zu Recht gekommen ist, hat einem Schiunfall in Schladming erlitten, weswegen er nun querschnittgelähmt ist (siehe „Steirerkind“). Wird die Beziehung halten? Diesmal ist die Auflösung des Cliffhangers aus dem vorhergehenden Band besser aufgelöst und wirkt „runder“.Wieder führt uns die Autorin eine verschworene Dorfgemeinschaft vor Augen, die einiges zu verstecken hat. Vieles ähnelt dem Heimatdorf Sandras, die einige der Mechanismen kennt und die auch knacken kann.

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    • 2
  • Nichts ist, wie es scheint - eine Familientragödie

    Steirernacht
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    Der nunmehr sechste Fall für das Ermittlerduo Sandra Mohr und Sascha Bergmann führt sie in das steirische Pöllau. Was auf den ersten Blick wie ein erweiterter Selbstmord aussieht, entwickelt sich zu einem überaus spannenden Kriminalfall, der allen Beteiligten einiges abverlangt. Walter, Gudrun und Severin Faschingbauer werden erschossen aufgefunden. Lediglich die 13-jährige Tochter Johanna kann sich verstecken und trotz Trauma erstaunlich präzise Angaben machen. Erst nach und nach enthüllen sich die Geheimnisse der Familie, in der nicht alles so ist, wie es scheint. Die Auflösung ist für mich nicht ganz unerwartet gekommen, doch spannend inszeniert. Allerdings habe ich den vagen Verdacht, dass im letzten Drittel des Buches auf Geheiß des Verlages ein wenig gekürzt werden musste. Für mich ist der vorliegende Fall, der erste dieser Reihe, die durch die beiden ungleichen Ermittler besticht. Zum einen habe wir Sandra, eine toughe junge Frau, die eine schwierige Kindheit in der dörflichen Steiermark hinter sich gelassen hat, und zum anderen Sascha Bergmann, den Wiener, dessen Ehe vor einiger Zeit zu Bruch gegangen ist. Sascha hat stets einen durchaus auch derben Witz auf der Lippe. Diese Art Humor behagt Sandra gar nicht. Dramaturgisch werden diese Wortgefechte geschickt eingesetzt, sodass die Leser sich ein Grinsen oftmals nicht verbeißen können. Sandra hat in diesem Band auch Turbulenzen in ihrem Privatleben zu bestehen, die sie bestimmt schaffen wird – ein siebter Krimi scheint in Sicht. Mir hat diese Art Krimi, in Österreich laufen sie unter dem Sub-Genre „Landkrimi“ gut gefallen. Alle Protagonisten, ob Gute oder Böse sind authentisch angelegt und sind überzeugend.

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    • 9
  • spannender, steirischer Regionalkrimi

    Steirerkreuz
    lisam

    lisam

    Der 4. Fall von Sandra Mohr und Sascha Bergmann führt die beiden ins Mürzer Oberland wo in der Nähe eines Pilgerwegs ein Mann und ein Hund tot kopfüber an einem Baum hängen. Ist es ein religiöser Ritualmord? Oder wollte sich jemand aus der Dorfgemeinschaft an dem Außenseiter rächen? Die Spuren führen die LKA-Ermittler in die Vergangenheit und in die Tiefen des Dorfs. Welche Rolle spielen die blinde Magdalena und Pater Vinzenz, von dem sie nach dem Mord abhängig ist? Für mich war es mein erster Fall mit Sandra Mohr und Sascha Bergmann. Ich konnte ohne das Vorwissen aus den anderen Bänden wunderbar mit dem Ermittlerduo mitfiebern und auf meinem SUB liegt bereits der erste Band bereit, da mir dieses Buch so gut gefallen hat. Der steirische Regionalkrimi führt diesmal in ein kleines Dorf und ich konnte mir die Dorfgemeinschaft und die verborgenen Geheimnisse gut vorstellen. Bis relativ zum Schluss habe ich mit gerätselt und mitgefiebert, wie der Fall gelöst wird. Es war sehr spannend und ich konnte das Buch fast gar nicht mehr aus der Hand legen. Der steirische Dialekt hat mir keinerlei Schwierigkeiten bereitet und am Ende werden die wichtigsten Begriffe erklärt. Die Mischung aus Regionalkrimi und Einblicke ins Privatleben der Ermittler hat mir sehr gut gefallen, daher von mir verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung. 

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    • 2
  • Leserunde zu "Steirerkreuz" von Claudia Rossbacher

    Steirerkreuz
    ClaudiaRossbacher

    ClaudiaRossbacher

    Herzlich willkommen bei der Leserunde zu „Steirerkreuz“, meinem vierten Alpenkrimi! Ihr wollt endlich wissen, wie es mit Julius weitergeht und welcher spannende Mordfall Sandra Mohr und Sascha Bergmann diesmal erwartet? Wie? Ihr kennt das beliebte Ermittlerduo aus der Steiermark, das demnächst auch im Fernsehen zu sehen ist, noch gar nicht? Dann lade ich euch herzlich ein, bei der Leserunde zu „Steirerkreuz“ mitzumachen. Selbst, wenn ihr die ersten drei Bände noch nicht gelesen habt, könnt ihr jetzt einsteigen. 20 Gratis-Exemplare für TestleserInnen zu gewinnen Wer mitlesen und mit mir, der Autorin, und anderen eifrigen Lesern über das Buch diskutieren und anschließend eine Rezension schreiben möchte, ist herzlich eingeladen, sich unter ‚Bewerbung/Ich möchte mitlesen‘ anzumelden. Wer mir zudem die richtige Antwort auf die Bewerbungsfrage in einer PN schickt, nimmt an der Verlosung von 20 Büchern teil, die der Gmeiner Verlag zur Verfügung stellt. Die Bewerbungsfrage Welcher Regisseur hat meinen Kriminalroman „Steirerblut“ verfilmt? Wer die Antwort nicht weiß, findet die sie auf meiner Homepage www.claudia-rossbacher.com und auch weiter unten im Text. Über den Inhalt Als Sandra Mohr und Sascha Bergmann ins Mürzer Oberland gerufen werden, erwartet sie ein seltsamer Leichenfund. Ein Mann und ein Hund wurden kopfüber an einem Baum aufgehängt. Ist der Tatort unweit des Pilgerweges nach Mariazell ein Hinweis auf einen religiös motivierten Ritualmord? Welche Rolle spielt die blinde Magdalena, um die sich im Dorf alles zu drehen scheint? Was verbirgt Pater Vinzenz, der sich so rührend um sie kümmert? Die Spuren führen die LKA-Ermittler aus Graz in die Vergangenheit der Dorfgemeinschaft, die den Toten zu Lebzeiten ächtete. Seit seiner Entlassung aus der Strafanstalt lebte der »Waldmensch« jahrelang allein mit seinen Tieren in einer alten Jagdhütte. Bis Magdalena nach dem Tod ihrer Mutter zu ihm zog. Wenngleich die Geschehnisse eine Weile zurückliegen, wittert Sandra eine tödliche Verschwörung. Doch wer hat den Waldmenschen ermordet? Warum ausgerechnet auf diese Weise? Und warum erst jetzt? Neugierig geworden? Hier gibt es einige Kostproben, die euch hoffentlich Lust auf mehr machen. Die Sprache im Buch wird zum größten Teil auch von Nicht-Österreichern verstanden, Dialektausdrücke werden hinten im Glossar erläutert. Also, auf in die Steiermark! Buchtrailer Leseprobe Hörbuchprobe Auf geht’s! Bewerbungsende: 28. Februar 2014 Start der Leserunde: 21. März 2014 Ich freue mich auf eure Bewerbungen! Alle, die bereits ein Buch haben oder kein Exemplar gewinnen, können dennoch gerne mitlesen, -diskutieren und rezensieren. Die Autorin Claudia Rossbacher wurde in Wien geboren, ihre Kindheit war von fernen Ländern und fremden Kulturen geprägt. Unter anderem lebte sie in Teheran und Jakarta. Nach dem Studium des Tourismusmanagement zog es sie als Model in die Modemetropolen der Welt. Danach war sie Texterin und Kreativdirektorin in internationalen Werbeagenturen. Seit 2006 arbeitet sie als freie Autorin in Wien und schreibt u.a. Kriminalromane und Kurzkrimis für »Die Presse am Sonntag« und Anthologien. Ihr Alpen-Krimi »Steirerblut« wurde von Wolfgang Murnberger verfilmt und steht 2014 auf dem ORF-Programm. »Steirerherz« und »Steirerkind« aus den folgenden Jahren konnten sich, wie schon der erste Fall der LKA-Ermittlerin Sandra Mohr, einige Monate lang in der österreichischen Beststellerlisten behaupten. Noch mehr über mich erfahrt ihr auf meiner Homepage und auf Facebook. www.claudia-rossbacher.com www.facebook.com/Claudia.Rossbacher.Autorin Eure persönliche Fragen beantworte ich sehr gerne unter ‚Fragen an die Autorin‘.

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    • 338
  • Nicht so gut wie seine Vorgänger...

    Steirerkreuz
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    10. June 2014 um 08:06

    DIE GESCHICHTE... Ihr aktueller Fall führt Sandra Mohr und Sascha Bergmann vom LKA Graz ins Mürzer Oberland. In Ainberg, in der Nähe des Pilgerwegs nach Mariazell, wurden ein Mann und ein Hund kopfüber an einem Baum aufgehängt. Zunächst deutet alles auf einen auf einen Ritualmord hin, doch der Tote, der als Peter Schindlecker identifiziert wird, war im Dorf anscheinend nicht sehr beliebt. Die Spur führt die Ermittler in die Vergangenheit... MEINE MEINUNG: "Steirerkreuz" heißt der 4. Band der Sandra Mohr und Sascha Bergmann-Krimireihe, der knapp 6 Monate nach Ende des Vorgängerbandes "Steirerkind" anfängt. Die Geschichte beginnt nach dem Prolog am 26. Juli 2013 und endet am 31. Juli 2013. Der Schauplatz wurde in das Mürzer Oberland verlegt und mit lebendigen Schauplatzbeschreibungen versehen. Da sich dieser Krimi in Österreich bzw. in der Steiermark abspielt und wahrscheinlich nicht alle Leser dieses Krimis die verwendeten Ausdrücke verstehen werden, befindet sich am Buchende ein Glossar. Die 34-jährige Sandra Mohr arbeitet als Abteilungsinspektorin beim LKA Graz in der Abteilung "Leib und Leben", liebt ihre Arbeit und ihren 29-jährigen Freund Julius Czerny, der seit einem Skiunfall querschnittgelähmt ist und mit seinem Leben hadert. Sandra macht sich viele Sorgen über ihre gemeinsame Zukunft, was sich auch ihrem gutaussehenden Vorgesetzten Sascha Bergmann auffällt. Der 39-jährige Wiener ist eigensinnig, arrogant und flirtet gern mit hübschen Frauen, wie z.B. mit der jungen und schönen Inspektorin Miriam Seifert oder mit Gerichtsmedizinerin Dr. Jutta Kehrer. Sandra Mohr ist eine sympathische Protagonistin mit vielen Facetten, die man einfach mögen muss und auch Sascha Bergmann wirkt angenehmer als in Band 1 und 2. Alles in allem sind die Charaktere, allen voran Sandra Mohr, interessante, ausbaufähige Figuren, die stellenweise allerdings ein wenig blass wirken und deren Handlungen nicht immer nachvollziehbar sind. Wie gewohnt, erfährt man neben den Ermittlungen einiges über das Privatleben der Polizisten. Leider finden hier sehr viele altbekannte und neue Nebenfiguren Verwendung, was mir persönlich nicht so gut gefällt und nur unnötig verwirrt. "Steirerkreuz" entführt uns in das Milieu einer ländlichen, eingeschworenen Dorfgemeinschaft, allerdings wurde die reizvolle Romanidee nur mittelmäßig umgesetzt  Die Story wartet mit einigen unerwarteten Wendungen und Überraschungen auf, verliert sich aber auch häufig in Nebensächlichkeiten und beinhaltet trotz der nur 279 Seiten etliche langatmige und vorhersehbare Passagen, die den Lesefluss ein wenig bremsen. Erzählt werden die Geschehnisse vorwiegend aus der Sicht von Sandra Mohr (in der 3. Person), zwischendurch schildert auch die blinde Magdalena Pierer die Begebenheiten aus ihrer Sicht, was für Abwechslung sorgt. Abgerundet wird "Steirerkreuz" mit der ausdrucksvollen Schreibweise von Claudia Rossbacher und unterhaltsamen Dialogen. FAZIT: "Steirerkreuz" heißt der 4. Band der Krimi-Serie rund um Sandra Mohr und Sascha Bergmann, der trotz kleiner Mankos für ein paar kurzweilige Lesestunden sorgt. Der Alpen-Krimi wartet mit lebendigen Schauplatzbeschreibungen, viel Lokalkolorit, einem ungleichen Ermittler-Duo sowie mit einem dem mitreißenden Schreistil auf. "Steierkreuz" ist für mich der bisher schwächte Band dieser Reihe und  bekommt deshalb von mir mittelprächtige 3 1/2 STERNE

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  • Hüte dich vor dem Wolf im Schafspelz

    Steirerkreuz
    J-B-Wind

    J-B-Wind

    13. May 2014 um 08:59

    „Selbst wenn der Wolf die ganze Nacht hungernd verbringt, trifft ihn der Argwohn des Menschen.“ (Sprichwort) Claudia Rossbachers Steirer-Serie erfreut sich seit Beginn einer wachsenden Fangemeinde. Die Krimis sind nicht nur bei Steirern sehr beliebt und ein Ende des Hypes ist nicht abzusehen. Der erste Teil der Serie „Steirerblut” geht mittlerweile in die 8. Auflage und wurde unter der Regie von Wolfgang Murnberger für den ORF verfilmt (wird 2014 ausgestrahlt). „Steirerkreuz” ist der vierte Teil der Serie um die LKA-Ermittlerin Sandra Mohr und ihren Partner Sascha Bergmann. Das Cover hat bereits Wiedererkennungswert. Wieder ist ein Herz am Cover zu sehen, eingeritzt in die Rinde eines Baumes. Diesmal wird das Duo ins Mürzer Oberland gerufen, wo ein kniffeliger Fall wartet. Ein Mann und ein Wolfshund wurden ermordet und kopfüber an einem Baum aufgehängt. Und das alles passiert ausgerechnet in der Nähe des Pilgerwegs nach Mariazell. Die Spuren führen zur blinden Magdalena, die mit dem Mordopfer in einer Hütte im Wald gelebt hat und über die im Dorf ausgiebig getuschelt wird. Denn der Mann, mit dem sie zusammengelebt hat, war im Gefängnis. Pater Vinzenz kümmert sich rührend um die junge Frau. Doch was ist der wahre Grund? Ist das Mordmotiv religiöser Natur und hat der Pater etwas damit zu tun, denn er scheint mehr zu wissen, als er zugibt, und welche Rolle hat Magdalena in diesem perfiden Spiel? Sandra Mohr und Sascha Bergmann kämpfen mit den Vorurteilen und Intrigen der eingeschworenen Dorfgemeinschaft, in der jeder ein Geheimnis zu haben scheint. Zu allem Überfluss macht sich Sandra um ihren Freund Julius große Sorgen, der sich emotional von ihr entfernent. Doch dann entdecken die Ermittler eine heiße Spur, die bis weit in die Vergangenheit reicht und eine schreckliche Wahrheit enthüllt... Claudia Rossbacher ist mit einem Steirer verheiratet und kennt Land und Leute sehr gut. Das schlägt sich in ihren Krimis nieder, die unglaublich authentisch geschrieben sind. Sie fängt die Bewohner, deren Sprache und Eigenheiten wunderbar ein. Die Figuren agieren stets glaubhaft und sind bis ins Detail erdacht. Alle Charaktere haben Tiefgang. Gefühle und Gedanken der Hauptpersonen sind nachvollziehbar und klar. Besonders Sandra Mohr muss in „Steirerkreuz“ mit Schuldgefühlen und Ängsten kämpfen, und um ihre Liebe zu Julius, beziehungsweise um die Stabilität der Partnerschaft. Ihre Situation wird greifbar und verständlich geschildert. „Steirerkreuz“ ist noch spannender und perfider als die Vorgänger und der Plot sehr ausgefeilt. Claudia Rossbachers Schreibstil ist mal locker und flapsig, passend zu den im Dialekt sprechenden Figuren, mal poetisch, einfühlsam und sanft, wenn es zum Inhalt passt. Der vierte Teil besticht vor allem durch den interessanten Fall mit den Dorfgeheimnissen und undurchschaubaren Figuren wie Magdalena und Pater Vinzenz. Die Kapitel sind wie immer angenehm kurz, die Erzählweise klar und strukturiert. Der Fall ist in sich abgeschlossen, wichtige Details aus den vergangenen Büchern werden kurz thematisiert, so ist es also nicht zwingend erforderlich die anderen Bücher gelesen zu haben, um der Geschichte folgen zu können. Fazit: „Steirerkreuz“ ist ein fesselnder Regionalkrimi mit einem liebenswerten Ermittlerduo und einem Touch Thriller, der mit Raffinesse geschrieben ist. Der ausgefeilte und perfide Plot lässt keine Langeweile aufkommen. Die spritzigen und teilweise humorvollen Dialoge begeistern, die interessante Fallgeschichte tut ihr übriges. Wenn die Autorin weiterhin so packend, kurzweilig und stilsicher schreibt, ist ein Weiterlaufen der Serie gewiss. Über eine Verfilmung von „Steirerkreuz“ wird noch nicht gesprochen, aber man darf es sich und der Autorin wünschen. Prädikat: Sehr empfehlenswerter Topkrimi mit viel Lokalkolorit für Fans der Steirerserie und solche, die es noch werden wollen. Ein spannender und kurzweiliger Lesegenuss vom Feinsten!  

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  • Sehr spannend! Absolut guter Krimi.

    Steirerkreuz
    AddictedToBooks

    AddictedToBooks

    Klappentext: Als Sandra Mohr und Sascha Bergmann ins Mürzer Oberland gerufen werden, erwartet sie ein seltsamer Leichenfund. Ein Mann und ein Hund wurden kopfüber an einem Baum aufgehängt. Ist der Tatort unweit des Pilgerweges nach Mariazell ein Hinweis auf einen religiös motivierten Ritualmord? Welche Rolle spielt die blinde Magdalena, um die sich im Dorf alles zu drehen scheint? Und was verbirgt Pater Vinzenz, der sich so rührend um sie kümmert? Die Spuren führen die LKA-Ermittler in die Vergangenheit. "Steirerkreuz" von Claudia Rossbacher ist ein unglaublich toller Krimi. Er  beginnt gleich mit einer sehr spannenden Szene, die es erleichtert, sich gleich ins Geschehen zu werfen. Durch die Spannung wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen - und ich wurde sogar noch überrascht, denn die Spannung stieg stetig an.  Auch die Sprache hat mir sehr gut gefallen. Es waren einige Dialektausdrücke dabei, die jedoch sehr gut zum Buch passten. Für alle Nicht-Österreicher und Nicht-Bayern gibt es hinten im Buch ein Glossar, das diese Ausdrücke aufführt und erklärt.  Sandra Mohr und Sascha Bergmann sind ganz interessante Protagonisten, die ich gerne bei ihren Ermittlungen begleitet habe. Ich fand auch die Idee zum Buch toll - und sehr, sehr spannend! Als Fazit kann ich sagen, dass mir "Steirerkreuz" sehr gut gefallen hat. Ich kenne die Vorbände nicht, das hat jedoch beim Lesen überhaupt nicht gestört. Ich hatte nie das Gefühl, das mir Informationen fehlen. Da ich die Spannung im Buch und die Geschichte sehr genossen habe, erhält "Steirerkreuz" von Claudia Rossbacher von mir 5 von 5 Sternen.

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    • 2
    Arun

    Arun

    20. April 2014 um 19:07
  • Etwas düsterer als die Vorgänger

    Steirerkreuz
    tinstamp

    tinstamp

    13. April 2014 um 20:46

    Der vierte Fall von Sandra Mohr führt uns diesmal in die Nordsteiermark, ins Mürzer Oberland, nach Ainberg.  Nicht weit vom Pilgerweg nach Mariazell (Wallfahrtsort, der auch von Papst Benedikt XVI im Rahmen seiner apostolische Reise 2007 besucht wurde) wird im Wald die Leiche eines am Baum kopfüber aufgeknüpften Mannes gefunden. Daneben sein ebenfalls an den Beinen aufgehängter Hund. Als Sandra und ihr Kollege Sascha aus Graz anreisen, um zu ermitteln, erinnert sich Sandra schon einmal ein ähnliches Bild irgendwo in der Kunstszene gesehen zu haben. Der Tod des Mannes, der von allen nur "der Waldmensch" genannt wird, berührt nur seine blinde Tochter Magdalena, denn Peter Schindlecker war ein ehemaliger Häftling und Außenseiter im Dorf. So kommt eigentlich jeder im Ort als Täter in Frage und als Motiv wird bald ein religiös motivierter Ritualmord vermutet. Doch auch Magdalena ist in Ainberg nicht wirklich gerne gesehen und wird als Hexe verspottet. Während die Dorfgemeinschaft fest zusammenhält und die Schuld immer wieder den Fremden im Asylantenheim aus dem Nachbachbarort in die Schuhe schieben wollen, wird die Situation immer mysteriöser und undurchsichtiger.... Die Geschichte um Peter Schindlecker und der blinden Magdalena, die eine Schlüsselfigur im Krimi zu sein scheint, ist diesmal sehr düster. Auch die private Situation um Sandra ist im vierten Band eher beklemmend. Einzig die Sticheleien zwischen Sandra und Sascha erheitern diesmal, wie schon in den vorangehenden Büchern der Autorin. Die Charaktere der Dorfgemeinschaft sind sehr bildhaft und genau beschrieben und es gibt viele verschiedene Eigenheiten der Bewohner zu ergründen. So bleibt jeder verdächtig und undurchschaubar. Während die Geschichte immer mysteriöser wird und die Autorin immer wieder neue Wendungen einfließen lässt, tappt der Leser vollkommen im Dunkeln. Was mir nicht so gut gefallen hat, war diesmal die eher beklemmende Grundstimmung und vorallem war mir nicht ganz klar, warum Magdalena in der Geschichte immer wieder vergewaltigt werden musste und ein weiteres Detail, das ich hier allerdings nicht nennen kann, da ich sonst ganz schlimm spoilern würde. Gut fand ich wiederum, dass selbst hartgesottene Krimfans wie ich, bis zum Schluss wirklich keine Ahung hatten, wer der Täter sein könnte. Schreibstil: Durch die verwendeten Dialektwörter (am Buchende gibt es wieder ein Glossar für Nicht-Österreicher und Bayern)  und die wunderbare Landschaftsbeschreibung, weiß jeder Leser, dass er hier einen österreichischen Krimi in seinen Händen hält ;) Obwohl dieser Band der Reihe etwas beklemmender als seine Vorgänger ist, kommt der Humor der Autorin auch in diesem Buch nicht zu kurz. Der Schreibstil ist wie immer flüssig. Cover: Auch der vierte Band reiht sich nahtlos in die vorangehenden Cover der Reihe ein. So erkennt man gleich auf dem ersten Blick die Zusammengehörigkeit der Krimireihe. Fazit: Wie immer sehr unterhaltsam geschrieben, auch wenn dieser Teil etwas bedrückender als seine Vorgänger ist. Ein sehr spannender Krimi mit einem überraschenden Ende. Wer die Reihe liebt, greift auch zum 4. Fall von Sandra Mohr und Sascha Bergmann

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  • Wieder ein Mord in der Steiermark

    Steirerkreuz
    gaby2707

    gaby2707

    Auch ihr freier Tag bewahrt Abteilungsinspektorin Sandra Mohr nicht vor einem neuen Gewaltverbrechen. Ihr Vorgesetzter Chefinspektor Sascha Bergmann ruft sie zu einer ungewöhnlichen Fundsituation. Ein Mann und ein Hund wurden an einem Baum an den Beinen bzw. Hinterläufen aufgeknüpft, was die Körper bis zur Unkenntlichkeit verändert hat.  Sandra Mohr wird sofort an ein Bild erinnert, dass diese Situation darstellt. Haben sie es hier mit einem Ritualmord zutun? Schnell stellt sich heraus, dass der Tote Peter Schindlecker ist, den die Dorfbewohner den Waldmensch nennen, da er mit seiner blinden Tochter Magdalena in einer Hütte im Wald lebt. Zusammen mit den Dorfgendarmen Stix und Trummer beginnen Sandra Mohr und Sascha Bergmann mit den Ermittlungen.   Dies ist der 4. Fall, den die beiden Ermittler gemeinsam lösen müssen. Claudia Rossbacher entführt mich in dieser Geschichte ins Mürzer Oberland in die Nähe des Pilgerweges nach Mariazell. Hier hält die Dorfgemeinschaft noch zusammen, Vorurteile lassen sich nur schwer ausmerzen, die Angst vor dem Fremdartigen hält sich auch heute noch, nicht immer ist alles so wie es scheint und nicht nur das Wetter ist grau und düster. Von Anfang an baut sich eine gewisse Spannung auf, verschiedene Wendungen lassen mich immer wieder auf einen anderen Täter oder ein anderes Motiv schließen. Doch schlussendlich löst sich alles doch etwas anders auf als gedacht. Der Spannungsbogen ist bis zum Schluss sehr hoch. Die detaillierten Beschreibungen der Landschaft und Örtlichkeiten haben mein Kopfkino am Laufen gehalten und ich war einfach mittendrin. Was ich an dieser Geschichte besonders mag ist, dass auch das Privatleben, das ja nun mal ein jeder Ermittler auch hat, nicht ausgespart wird. Ich leide mit Sandra, die sich große Sorgen um ihren Freund Julius macht und ich bekomme mit, wie Sascha mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat. Das macht für mich die beiden, sogar Sascha Bergmann, noch sympathischer. Mit ihren kleinen Frotzeleien und flotten Sprüchen passen die Beiden, wie ich finde, doch recht gut zueinander. Ich habe einen spannenden, kurzweiligen Krimi aus der Steiermark gelesen, der mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat. Durch den flüssigen und schnell zu lesenden Schreibstil sind die Lesestunden sehr schnell an mir vorbei gezogen. Das Glossar am Ende des Krimis, in dem die verwendeten steirischen Ausdrücke erklärt werden, habe ich auch einmal zu Rate gezogen. Ein spannender Krimi nicht nur für Fans der Steiermark.

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    • 2
    Arun

    Arun

    04. April 2014 um 08:35
  • Steirerkreuz

    Steirerkreuz
    Nik75

    Nik75

    03. April 2014 um 13:55

    Heute stelle ich euch den Krimi „Steirerkreuz“ von Claudia Rossbacher vor. Es ist der vierte Fall von Sandra Mohr und Sascha Bergmann. Dieses Mal werden sie zu einem ungewöhnlichen Mord gerufen. Ein Mann wurde an den Füßen aufgehängt und daneben sein Hund. Kurz nach dieser Tat wird auch noch die Tochter des Ermordeten vergewaltigt. Zuerst wird gerätselt ob es sich um Selbstmord handelt, aber kaum einer kann sich selber verkehrt aufhängen. Also wird der Ort durchleuchtet in dem das Opfer ermordet wurde. Sandra und Sascha stoßen dort auf interessante Dinge, aber werden sie auch den Mörder finden? Meine Meinung: Dieser Krimi ist wirklich ein gut gelungenes Buch. Frau Rossbacher hat ihn spannend geschrieben und man kann schön flüssig dahinlesen. Die Protagonisten Sandra Mohr und Sascha Bergmann sind wirklich fähige Ermittler, wobei ich Sandra einen Tick mehr mag als Bergmann. Bergmann schiebt leider zu oft irgendwelche blöden Meldungen, die Sandra doch hin und wieder nahe gehen. Da Sandra im Moment auch mit ihrer Beziehung zu ihrem seit kurzem gelähmten Freund Julius kämpft, hat sie nicht so viel für den Humor von Bergmann über. Aber sie kämpft sich durch und ist in ihren Ermittlungen trotzdem Top. Ich fand diesen Fall sehr spannend, denn ich rätsle ja immer selber mit, wer der Mörder sein könnte und habe dann immer einige Verdächtige auf meiner Liste. Dieses Mal hatte ich aber keine Chance den Mörder zu finden, denn das Ende hat eine andere und unerwartete Wendung genommen. Ich hatte aber großen Spaß mit den beiden mitzurätseln und den Spuren nachzugehen. Irgendwann konnte ich das Buch nicht mehr auf die Seite legen, denn ich wollte wissen wer der Mörder war und wer Magdalena, die blinde Frau vergewaltigt hat. Ich wurde emotional auch richtig in den Roman hineinkatapultiert und hatte sehr spannende Lesestunden. Von mir gibt es für den Krimi 5 Sterne

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  • Hexen und Wölfe

    Steirerkreuz
    Bellexr

    Bellexr

    02. April 2014 um 10:24

    Im Mürzer Oberland machen Wanderer am Rande des Pilgerwegs nach Mariazell eine grausige Entdeckung. An einem Baum sind ein Mann und sein Hund kopfüber aufgehängt worden. Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und ihr Chef Sascha Bergmann werden mit dem Fall betraut. Im nahegelegenen Dorf Ainberg waren weder der Waldmensch noch sein Wolfshund Sancho gerngesehenen Besucher  gewesen und somit hält sich die Betroffenheit der Einwohner über den Tod von Peter Schindlecker in Grenzen. Sandra und Sascha ermitteln in alle Richtungen, auch ein religiös motivierter Ritualmord wird aufgrund der Tötungsart nicht ausgeschlossen. Und je länger die LKA-Ermittler nach einem Motiv und einem Mörder suchen, umso tiefer tauchen sie in die Vergangenheit des Dorfes ein.   Mitten beim Joggen erhält Sandra den Anruf ihres Chefs, dass es im Mürzer Oberland einen Leichenfund gibt. Zusammen mit Sascha macht sich die Inspektorin nach Ainberg zu dem grausigen Tatort. Ein Selbstmord kann schnell ausgeschlossen werden, doch wer hätte ein Motiv für den Mord? Schnell ist den Ermittlern klar, dass Peter Schindlecker, von allem im Dorf nur der Waldmensch genannt, nicht sonderlich beliebt war. Bis auf die junge, blinde Magdalena wollte sich niemand mit dem kauzigen, wortkargen Mann abgeben, was auf eine Tat in dessen Vergangenheit begründet ist. Doch auch Magdalena ist im Dorf nach ihrem Umzug zu Peter in dessen Waldhütte nicht mehr gern gesehen, wird von vielen als Hexe bezeichnet, doch daran scheint sich die willensstarke und gläubige junge Frau nicht zu stören. Einzige Unterstützung erhält sie noch von Pater Vinzenz.   Claudia Rossbacher hält sich auch in ihrem vierten Fall um ihr Ermittlerduo Mohr / Bergmann nicht lange mit einer Vorgeschichte auf und steigt sofort mit dem Mord in ihren hochspannenden Alpenkrimi ein. Temporeich, packend und äußerst fesselnd erzählt die Autorin die Story, die immer wieder gespickt ist mit interessantem und unterhaltsamem Lokalkolorit rund um das Mürzer Oberland und dessen Bewohner.   Der Fall entwickelt sich äußerst mysteriös, die Grundstimmung des Krimis ist durchweg ziemlich düster und beklemmend. Einzig die fortwährenden Kabbeleien zwischen Sandra und Sascha sorgen für etwas Heiterkeit in dem Krimi und sind gewohnt erfrischend und amüsant von Claudia Rossbacher wiedergegeben.   Durch die Unbeliebtheit und der Vergangenheit des Opfers gibt es eine Fülle von Verdächtigen und lange Zeit lässt sich auch keine eindeutig heiße Spur erkennen. Doch mit ihren beharrlichen Ermittlungen kommen Sascha und Sandra mit der Zeit hinter immer mehr Geheimnisse des Dorfes und somit auch einem Motiv immer näher. Die Auflösung ist dann dennoch ziemlich überraschend und unvorhersehbar, jedoch absolut schlüssig umgesetzt.   Fazit: Ein hochspannender und zudem sehr unterhaltsamer Alpenkrimi, mit einer fesselnden, vielschichtigen Story und Protagonisten, die einem sofort sympathisch sind.

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  • Hexen und Wölfe

    Steirerkreuz
    Bellexr

    Bellexr

    02. April 2014 um 10:24

    Im Mürzer Oberland machen Wanderer am Rande des Pilgerwegs nach Mariazell eine grausige Entdeckung. An einem Baum sind ein Mann und sein Hund kopfüber aufgehängt worden. Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und ihr Chef Sascha Bergmann werden mit dem Fall betraut. Im nahegelegenen Dorf Ainberg waren weder der Waldmensch noch sein Wolfshund Sancho gerngesehenen Besucher  gewesen und somit hält sich die Betroffenheit der Einwohner über den Tod von Peter Schindlecker in Grenzen. Sandra und Sascha ermitteln in alle Richtungen, auch ein religiös motivierter Ritualmord wird aufgrund der Tötungsart nicht ausgeschlossen. Und je länger die LKA-Ermittler nach einem Motiv und einem Mörder suchen, umso tiefer tauchen sie in die Vergangenheit des Dorfes ein.   Mitten beim Joggen erhält Sandra den Anruf ihres Chefs, dass es im Mürzer Oberland einen Leichenfund gibt. Zusammen mit Sascha macht sich die Inspektorin nach Ainberg zu dem grausigen Tatort. Ein Selbstmord kann schnell ausgeschlossen werden, doch wer hätte ein Motiv für den Mord? Schnell ist den Ermittlern klar, dass Peter Schindlecker, von allem im Dorf nur der Waldmensch genannt, nicht sonderlich beliebt war. Bis auf die junge, blinde Magdalena wollte sich niemand mit dem kauzigen, wortkargen Mann abgeben, was auf eine Tat in dessen Vergangenheit begründet ist. Doch auch Magdalena ist im Dorf nach ihrem Umzug zu Peter in dessen Waldhütte nicht mehr gern gesehen, wird von vielen als Hexe bezeichnet, doch daran scheint sich die willensstarke und gläubige junge Frau nicht zu stören. Einzige Unterstützung erhält sie noch von Pater Vinzenz.   Claudia Rossbacher hält sich auch in ihrem vierten Fall um ihr Ermittlerduo Mohr / Bergmann nicht lange mit einer Vorgeschichte auf und steigt sofort mit dem Mord in ihren hochspannenden Alpenkrimi ein. Temporeich, packend und äußerst fesselnd erzählt die Autorin die Story, die immer wieder gespickt ist mit interessantem und unterhaltsamem Lokalkolorit rund um das Mürzer Oberland und dessen Bewohner.   Der Fall entwickelt sich äußerst mysteriös, die Grundstimmung des Krimis ist durchweg ziemlich düster und beklemmend. Einzig die fortwährenden Kabbeleien zwischen Sandra und Sascha sorgen für etwas Heiterkeit in dem Krimi und sind gewohnt erfrischend und amüsant von Claudia Rossbacher wiedergegeben.   Durch die Unbeliebtheit und der Vergangenheit des Opfers gibt es eine Fülle von Verdächtigen und lange Zeit lässt sich auch keine eindeutig heiße Spur erkennen. Doch mit ihren beharrlichen Ermittlungen kommen Sascha und Sandra mit der Zeit hinter immer mehr Geheimnisse des Dorfes und somit auch einem Motiv immer näher. Die Auflösung ist dann dennoch ziemlich überraschend und unvorhersehbar, jedoch absolut schlüssig umgesetzt.   Fazit: Ein hochspannender und zudem sehr unterhaltsamer Alpenkrimi, mit einer fesselnden, vielschichtigen Story und Protagonisten, die einem sofort sympathisch sind.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
    kubine

    kubine

    01. April 2014 um 19:24
  • TOP Krimi!

    Steirerkreuz
    hoonili

    hoonili

    31. March 2014 um 10:56

    Sandra Mohr wird zu einem Tatort gerufen, bei dem ein Mann und ein Hund an einem Baum aufgehängt wurden. Es deutet alles auf einen Ritualmord hin, was aber sehr fraglich ist. Im Dorf erfahren die Polizisten nicht viel über den Toten, es ist eine verschworene Gemeinde. Aber es steckt mehr dahinter und die Bewohner verschweigen sehr viel. Nach und nach kommen Sandra und ihre Kollegen auf die Spur des Täters... Die Ermittlerin Sandra Mohr hat mir als Person sehr gut gefallen. Sie passt richtig in das Buch. Sie selbst hat gerade einen Schicksalsschlag zu verarbeiten und nutzt den Fall, um sich abzulenken. Das Buch ist sehr stimmig geschrieben und man kann sich das Dorf und die Bewohner sehr gut vorstellen. Es gibt noch Vorgängerromane, doch ich kam auch ohne die gut zurecht. Allerdings hat es mir so gut gefallen, dass ich die anderen Romane auch noch lesen möchte. Eine sehr spannende Story mit sympathischen Ermittlern und einem sehr flüssigen Schreibstil!

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  • Rezension zu "Steirerkreuz" von Claudia Rossbacher

    Steirerkreuz
    dorli

    dorli

    30. March 2014 um 18:48

    Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und ihr Chef Sascha Bergmann werden zu einem eigenartigen Leichenfund nach Ainberg an der Mürz beordert. Kopfüber hängen ein Mann und sein Hund in einem Baum. Auch nachdem die Identität des Mannes feststeht, kommen die Ermittlungen nur langsam voran, denn sowohl die blinde Tochter des als „Waldmensch“ bekannten Opfers Peter Schindlecker wie auch die eingeschworene Dorfgemeinschaft geben den Ermittlern Rätsel auf… „Steirerkreuz“ ist bereits der vierte Fall für Sandra Mohr und Sascha Bergmann, für mich war dieser Einsatz im Mürzer Oberland der erste, den ich mit den beiden LKA-Ermittlern aus Graz erleben durfte. Auch ohne Kenntnis der vorhergehenden Bände habe ich die beiden Inspektoren gut kennengelernt und hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen würden. Die Handlung hat mich von Anfang an gefesselt, Spannung wird rasch aufgebaut und bleibt durchgehend hoch. Durch die detaillierten Schilderungen der Ereignisse und die ausführlichen Beschreibungen der Schauplätze war ich stets mittendrin im Geschehen und konnte prima miträtseln. Die Suche nach dem Mörder erweist sich als knifflig, vieles erscheint rätselhaft und wenig durchschaubar. Die bizarre Auffindesituation der Leiche bringt Sandra besonders stark ins Grübeln und lässt sie einen Ritualmord bzw. religiöse Hintergründe vermuten. Dass Pater Vinzenz an das Beichtgeheimnis gebunden ist und die Ermittler kaum unterstützen kann, macht die Spurensuche nicht leichter. Und auch von den Dorfbewohnern ist wenig Hilfe zu erwarten, denn diese hegen seit vielen Jahren eine tiefe Abneigung gegen Peter Schindlecker und lassen kein gutes Haar an dem Toten. Die von Sandra und Sascha gesammelten Informationen und Erkenntnisse bringen im Verlauf der Geschichte einige Überraschungen mit sich. Gegen Ende des Krimis spitzt sich die Lage dramatisch zu. Mit einem Brand und dem plötzlichen Verschwinden der blinden Magdalena hält Claudia Rossbacher nicht nur ihre Ermittler in Atem, die Autorin lässt auch den Leser bis zum Schluss über Täter und Motiv spekulieren. Sehr gut gefallen hat mir auch der locker eingeflochtene steirische Dialekt, der dem Krimi einen wunderbaren regionalen Touch gibt. „Steirerkreuz“ ist ein spannender Krimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat.

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