Claudia Rossbacher Steirerland

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Inhaltsangabe zu „Steirerland“ von Claudia Rossbacher

Sandra Mohrs Auszeit neigt sich dem Ende zu, als sie der Ruf des Chefinspektors Sascha Bergmann zu einem Leichenfund ereilt. Diensteifrig folgt die LKA-Ermittlerin diesem in ein Waldstück nahe Straden, um dort den verstümmelten Toten zu begutachten, dem beide Hände fehlen. Wenig später erfährt sie, dass es vor Kurzem einen ähnlichen Mord in der Nähe gab - der Leiche waren die Beine abgetrennt worden. Sandra befürchtet, dass der Täter bereits ein weiteres Opfer im Visier hat. Und sie soll recht behalten

Will sich da jemand aus Leichenteilen einen "neuen" Menschen backen?

— Bellis-Perennis

Wieder ein spannender Steirerkrimi mit viel Lokalspirit. Leider war die Auflösung etwas plötzlich und unausgegoren .

— Elke

Wieder ein sehr spannender Krimi mit Sandra Mohr und Sascha Bergmann. Gruseliges Verbrechen mit interessanter Auflösung! Suchtfaktor inkl.!

— J-B-Wind

Zurück aus der Auszeit - Sandra Mohr ermittelt in makaberen Mordfällen

— Leserin71

Ein Krimi mit viel Lokalkolorit, der mich nicht zur Gänze überzeugt hat, jedoch durchaus lesenswert ist.

— Sikal

Für mich leider der schwächste Krimi der Reihe. Die Spannung im Mittelteil fehlte mir und das End ekonnt emich auch nciht ganz überzeugen.

— tinstamp

spannend und regional!

— hoonili

Mein erster Krimi von Claudia Rossbacher, aber sicher nicht mein letzter :).

— Ascari0

super spannender Serien-Mord-Krimi aus dem Steirerland!

— Wildpony

Regionalkrimi mit Niveau

— Tina06

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  • Frankenstein in der Steiermark?

    Steirerland

    Bellis-Perennis

    18. July 2016 um 18:36

    Ein Telefonanruf ihres Chefs Sascha Bergmann beendet Sandras dreimonatige Auszeit kurz vor dem offiziellen Wiederantritt des Dienstes.Ihr Fachwissen und ihre Intuition sind gefragt. Ein Mordopfer ohne Arme ist gefunden worden. Schon der zweite Tote, dem Gliedmaßen fehlen.Das Ermittlerduo ist gefordert, sind doch die Hinweise spärlich.Der Fall an sich ist brutal und verzwickt. Die Autorin legt gekonnt Spuren und verwirft sie wieder. Die Auflösung des Falls kommt dann doch ein wenig überraschend. Richtig authentisch sind die unterschiedlichen Charaktere der potentiellen Verdächtigen wie der des grantelnden Schrottkünstlers oder des schwulen Arztes gezeichnet.Dieser Krimi hat wieder seine vier Sterne verdient.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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  • Leserunde zu "Steirerland" von Claudia Rossbacher

    Steirerland

    ClaudiaRossbacher

    Griaß eich im Steirerland … … dem fünften Fall für die Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann vom LKA Steiermark. Wer das ungleiche Ermittlerduo kennt, weiß, dass es neben spannenden Mordfällen immer wieder Unstimmigkeiten zwischen den beiden gibt, die für so manchen Schmunzler sorgen. Vielleicht ist das der Grund, warum sie es nicht nur regelmäßig in die österreichischen Bestellerlisten, sondern auch ins Fernsehen geschafft haben. Der erste Band "Steirerblut" wurde vom ORF verfilmt, an zwei weiteren Drehbüchern wird gerade gearbeitet. Neueinsteiger in die Reihe sind bei dieser Leserunde ebenso herzlich willkommen wie Nicht-Österreicher, die auf ein Glossar mit Dialektausdrücken am Ende des Buches zurückgreifen können. 20 Gratis-Exemplare vom Gmeiner Verlag zu gewinnen, wahlweise als Buch oder E-Book! Wer mitlesen, -diskutieren und anschließend eine Rezension schreiben möchte, bewirbt sich bitte bis 28.2.2015 unter 'Bewerbung/Ich möchte mitlesen', unter Angabe, ob im Gewinnfall ein Buch oder E-Book gewünscht wird. In den Lostopf hüpfen alle, die mir bis zum 28.2.2015 die richtige Antwort auf folgende Bewerbungsfrage in einer PN schicken: Welche Schauspielerin verkörpert im Film „Steirerblut“ die LKA-Ermittlerin Sandra Mohr? Kleiner Tipp: Wer die aktuelle Romy-Preisträgerin auf dem Foto unten nicht erkennt, findet ihren Namen auf meiner Homepage: www.claudia-rossbacher.com Zum Inhalt Sandra Mohrs Auszeit nach ihrem Burnout neigt sich dem Ende zu, als sie der Ruf des Chefinspektors Sascha Bergmann zu einem Leichenfund im Steirischen Vulkanland ereilt. Diensteifrig folgt die LKA-Ermittlerin diesem und findet sich wenig später in einem Waldstück nahe Straden wieder. Dem toten Mann im Graben wurden beide Hände abgetrennt. Von Bergmann erfährt Sandra, dass es erst vor Kurzem einen ähnlichen Fund ganz in der Nähe gegeben hat. Dem ermordeten Jungwinzer aus der Region waren die Unterschenkel amputiert worden. Auch damals fehlte von den Gliedmaßen jede Spur. Nimmt der Täter diese als Trophäen mit? Warum vollzieht er dieses blutige Ritual? Will er die Opfer für etwas bestrafen? Oder wählt er sie zufällig aus? Trotz einiger Verdachtsmomente und Mordmotive im Umfeld der Opfer tappen die Ermittler lange Zeit im Dunkeln. Und schließlich trifft ihre schlimmste Befürchtung ein: Eine weitere verstümmelte Leiche wird auf einem Acker gefunden … Bewerbungsende: 28. Februar 2015 Start der Leserunde: 20. März 2015 Ich freue mich auf eure Bewerbungen! Alle, die bereits ein Buch haben bzw. bei der Verlosung nicht  gewinnen, können ebenfalls gerne an der Leserunde teilnehmen. Die Autorin Claudia Rossbacher, geboren in Wien, zog es nach ihrem Tourismusmanagementstudium in die Modemetropolen der Welt, wo sie als Model im Scheinwerferlicht stand. Danach war sie Texterin, später Kreativdirektorin in internationalen Werbeagenturen. Seit 2006 arbeitet sie als freie Autorin in Wien. In dieser Zeit entstanden unter anderem mehrere Kriminalromane und Kurzkrimis. Ihr erster Alpen-Krimi »Steirerblut« wurde für den ORF verfilmt. Die Folgebände konnten sich, wie schon Sandra Mohrs erster Fall, monatelang in den österreichischen Beststellerlisten behaupten. Der vierte Band »Steirerkreuz« wurde zudem mit dem österreichischen "Buchliebling 2014" ausgezeichnet. www.claudia-rossbacher.com www.facebook.com/Claudia.Rossbacher.Autorin

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    ClaudiaRossbacher

    09. April 2015 um 16:24
  • Rezension zu "Steirerland" von Claudia Rossbacher

    Steirerland

    dorli

    09. April 2015 um 10:43

    Straden/Vulkanland. Sandra Mohr hat ihre 3-monatige Auszeit noch nicht ganz beendet, da wartet schon der nächste Mordfall auf sie. In einem Waldstück in Hof bei Straden wurde eine Leiche ohne Hände gefunden. Bereits der zweite Mord innerhalb kurzer Zeit in dieser Gegend, auch bei dem ersten Opfer wurden Gliedmaßen abgetrennt. Warum verstümmelt der Täter seine Opfer? Was steckt dahinter? Die Ermittler stehen vor einem Rätsel… „Steirerland“ ist bereits der fünfte Fall für Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und ihren Chef Sascha Bergmann, der Krimi lässt sich aber bestens ohne Kenntnis der vorherigen Bände lesen. Die Ermittlungen laufen zügig an, doch obwohl es schnell ein paar interessante Ansatzpunkte gibt und rasch ein Verdächtiger in den Fokus der Soko rückt, will sich kein Erfolg einstellen - schlimmer noch, ein weiterer Mord geschieht. Ein besonderes Highlight in diesem Krimi waren für mich die Teambesprechungen. Es ist äußerst spannend, wie hier analysiert und diskutiert wird. Jede Kleinigkeit kommt zur Sprache, Annahmen werden erörtert, Möglichkeiten ausgelotet, weiteres Vorgehen beschlossen. Man hat das Gefühl, man sitzt mit der Mannschaft der „SOKO Vulkanland“ im Besprechungsraum und kann mitgrübeln und mitermitteln. Die Charaktere sind gewohnt ausdrucksstark. Sandra, frisch gestärkt durch ihre Auszeit, lässt sich während der Ermittlungen nicht die Butter vom Brot nehmen. Und auch privat scheint es für sie aufwärts zu gehen. Sascha ist so uncharmant wie eh und je – man kann sich wieder herrlich über ihn aufregen :-) Nicht nur der Kriminalfall selbst ist fesselnd, der Krimi wartet auch mit einer großen Portion Lokalkolorit auf. Die Besonderheiten der Landschaft, die Eigenarten und Gewohnheiten der Einheimischen und auch die Spezialitäten der Region werden von Claudia Rossbacher hervorragend in Szene gesetzt. Ich habe diesen Ausflug in das malerische Steirische Vulkanland sehr genossen. Der Kriminalfall ist spannend und hat mich durchweg gut unterhalten. Die Auflösung des Falls und besonders die Hintergründe und das Motiv haben mich am Ende überrascht.

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  • Steirerland

    Steirerland

    Nik75

    01. April 2015 um 18:00

    Mittlerweile ist es der fünfte Fall den Sandra Mohr mit ihrem Kollegen Sascha Bergmann aufklären darf. Mir sind die Protagonisten mittlerweile vertraut und ans Herz gewachsen, da ich bereits 2 der Fälle im Vorfeld gelesen habe. Sandra ist meine Lieblingsprotagonistin, die eine wirklich fähige Ermittlerin ist. Aber ärgern musste ich mich gelegentlich über Bergmann, weil er immer wieder blöde Meldungen schiebt. Zusammen sind sie aber ein unschlagbares Team. Der Krimi war sehr spannend geschrieben und bis zum Schluss bin ich im dunklen getappt, wer der Mörder sein könnte. In der Mitte des Buches glaubt man zwar den Täter gefunden zu haben, aber das täuscht. So konnte ich wirklich bis zum Schluss noch mit Sandra mittüfteln und mitfiebern. Das hat großen Spaß gemacht. Schön fand ich, dass sich nebenbei auch noch eine Romanze bei Sandra angekündigt hat. So konnte man die Ermittlerin auch privat kennen lernen. Mir hat der Krimi wirklich gut gefallen, ich war gefesselt davon und hatte spannende Lesestunden. Frau Rossbacher hat die Tatorte und Leichen gut beschrieben, so dass ich mir bildlich alles gut vorstellen konnte, was bei diesen grausamen Morden nicht immer von Vorteil war. Mein Fazit: Ein spannender und kurzweiliger Krimi der von mir 5 Sterne bekommt.

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  • tolle Fortsetzung der steirischen Regionalkrimireihe

    Steirerland

    lisam

    01. April 2015 um 15:52

    Der fünfte Fall um Sandra Mohr und Sascha Bergmann entführt den Leser ins steirische Vulkanland. Sandra Mohr wird vor Ablauf ihrer dreimonatigen Auszeit an einen Tatort gerufen. Einer männlichen Leiche fehlen beide Hände. Vor Kurzem hat es in der Nähe bereits einen ähnlichen Mord gegeben. Es erhärtet sich der Verdacht, dass es noch weitere Opfer geben könnte und die Zeit läuft den Ermittlern davon….  Ich habe bereits ein paar Fälle von Claudia Rossbacher gelesen und schon sehnsüchtig auf den neuen Fall gewartet. Es ist aber auch für Neueinsteiger leicht möglich mit dem aktuellen Buch einzusteigen, da man alles Wissenswerte von dem Ermittlerteam erfährt. Ich begleite Sandra und Sascha immer gerne in Graz und im steirischen Umland. Die Lösung des Falls war für mich nicht zu schnell zu durchschauen, da ich doch einen spannenden Krimi bevorzuge. Von mir eine Leseempfehlung für einen spannenden steirischen Regionalkrimi, bei dem auch die Kulinarik nicht zu kurz kommt und der Krimi nicht in den Hintergrund gedrängt wird.

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  • Makabere Mordfälle

    Steirerland

    Leserin71

    01. April 2015 um 11:40

    Am letzten Tag von Sandra Mohrs Auszeit passiert ein grausiger Mord im Vulkanland der Steiermark. Einem Mann wurden nach seiner Ermordung die Hände amputiert.  Sandras Vorgesetzter Sascha Bergmann bezieht sie gleich in die Ermittlungen mit ein. Schon bald sehen sie einen Zusammenhang zwischen dem Mord an einem Winzer, dem die Unterschenkel abgenommen wurden. Die Jagd nach dem Serienmörder beginnt. Wer könnte das nächste Opfer sein? Was ist das Motiv? Wer ist der Täter? Meine Meinung: "Steirerland" ist mittlerweile der fünfte Krimi von Claudia Rossbacher um das Ermittlerduo Mohr/Bergmann. Das Buch lässt sich auch gut ohne Vorkenntnisse der anderen lesen. Nach den Beschreibungen des Vulkanlandes könnte ich mir einen Urlaub dort gut vorstellen - hoffentlich ohne Mord. Ich finde die Ausführungen zur nachhaltigen Landwirtschaft und auch zu Kunst hier sehr passend, wenn auch manchmal lang. Schön zum Miträtseln fand ich die verschiedenen Motive, die präsentiert werden und die Auflösung ist thematisch sehr aktuell und bricht eine Lanze - mehr will  ich nicht verraten. Mein Fazit: Gerne mehr von Mohr/Bergmann - ohne den Bergmann geht es nicht! Insgeamt ein gemütlicher Regionalkrimi.

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  • Steirerland

    Steirerland

    Sikal

    31. March 2015 um 21:13

    Sandra Mohr und Sascha Bergmann ermitteln wieder in der schönen Steiermark. Der Schauplatz der Ermittlungen dreht sich rund um das Vulkanland. Gerade noch hat sich Sandra ihre wohlverdiente Auszeit nach dem Burnout gegönnt, schon ist sie wieder mitten im Geschehen. Wieder an der Seite ihres Kollegen Sascha, der mit ihr die Ermittlungen zu einem Mord an einem jungen Mann aufnimmt, der verstümmelt in einem Wald gefunden wurde. Nachdem noch eine zweite Leiche auftaucht, deutet alles auf einen Serientäter - und die Zeit läuft Sandra und Sascha davon… Der Einstieg in den Krimi gelingt problemlos, auch wenn man die Vorgänger dieser Reihe noch nicht gelesen hat. Besonders hervorheben möchte ich die tollen Landschaftsbeschreibungen, die vielen Leckereien über die ständig gesprochen wird – oder die auch mal genossen werden – sowie die Atmosphäre der Steiermark, die zwischen Mordermittlungen und Verdächtigungen immer wieder ein Highlight sind. Die Autorin hat hier einen Krimi geschrieben, der ihre Verbundenheit zur Region zeigt. Es gelingt ihr hier mit viel Empathie und großer Aufmerksamkeit, auch scheinbar unbedeutenden Kleinigkeiten wertschätzend zu begegnen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen, wenngleich der eingestreute Dialekt vielleicht manchen Lesern Schwierigkeiten bereitet – doch dafür gibt’s im Anschluss ein Glossar, das hilfreich genutzt werden kann. Ein Problem hatte ich teilweise mit den Ermittlungserfolgen, die mir zu langsam einen Fortschritt brachten. Ich hatte bald einen Verdacht, der leider von Sandra und Sascha nicht verfolgt wurde – und letztendlich doch die richtige Richtung gezeigt hat. Das hat mich zwischendurch etwas irritiert. Besonders schön finde ich das Cover, das als Erkennungszeichen gilt und das Steiermark-Herz in den Mittelpunkt rückt. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man kann sich gut hineinversetzen in Sandras Beobachtungen. Bergmann und Sandras Umgangston macht eine besondere Würze aus, jedoch geht mir Bergmanns Machogetue mit der Zeit ziemlich auf die Nerven. Fazit: Ein Krimi mit viel Lokalkolorit, der mich nicht zur Gänze überzeugt hat – jedoch durchaus lesenswert ist.

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  • Sandra Mohrs fünfter Fall

    Steirerland

    ChrischiD

    29. March 2015 um 23:31

    Obwohl Sandra Mohr erst am nächsten Tag wieder offiziell ihren Dienst antritt, lässt sie sich von Chefinspektor Sascha Bergmann dazu überreden sich mit ihm in einem Waldstück nahe Straden zu treffen. Dort wurde eine Leiche gefunden, der beide Hände fehlten. Bald schon erfährt Sandra, dass der Fund nicht der erste dieser Art ist. Erst vor Kurzem wurden einem Opfer beide Beine abgetrennt. Da auch dieser Mord noch nicht aufgeklärt ist, liegt der Schluss nahe, dass es sich um einen Serientäter handelt. Wenn dem tatsächlich so sein sollte, müssen die Ermittler sich beeilen, es könnte jeden Tag der nächste Tote auftauchen... In „Steirerland“ ermittelt Sandra Mohr bereits in ihrem fünften Fall. Doch auch Neueinsteiger brauchen keinerlei Berührungsängste haben, denn man ist schnell mit den Figuren vertraut und erhält wichtige Informationen im Laufe des Geschehens. Natürlich kann nicht jedwedes Ereignis aus den vergangenen vier Fällen noch einmal thematisiert werden, doch sind die Einblicke ausreichend, um nicht auf verlorenem Posten zu stehen. Egal ob man nun Vorkenntnisse besitzt oder nicht, ist man, kaum dass man mit dem Lesen begonnen hat, im Geschehen gefangen. Die vorherrschende Atmosphäre springt schnell über, so dass man sogleich versucht eigene Schlüsse zu ziehen, um den Täter zu entlarven, bevor die Ermittler dies schaffen. Dies erweist sich jedoch schwieriger als gedacht, denn der Fall mutet sehr sonderbar an. Eine klare Struktur oder ein eindeutiges Motiv sind ebenso wenig zu erkennen wie mutmaßliche Verdächtige. Von denen gibt es zwar immer mal wieder welche, doch die Indizien sind mehr als dünn, so dass eigentlich schon im Vorfeld klar ist, dass es sich um die falsche Spur handelt. Mit jeder Seite steigt die Spannung an, mit jeder weiteren Sackgasse, in der man landet, wird der Ehrgeiz angestachelt. Es kann schließlich nicht sein, dass jemand in einem Dorf, in dem jeder jeden kennt, jemand ungesehen mordet und damit auch noch durchkommt. Einzig der Schluss kommt ziemlich plötzlich, so dass man zunächst etwas verwirrt ist. Sicherlich erscheint dies bei genauerer Betrachtung authentisch, denn auch real ziehen sich Ermittlungen zunächst und dann geht es auf einmal Schlag auf Schlag. Dennoch ist man als Leser möglicherweise nicht ganz so glücklich mit dieser Vorgehensweise und hätte sich die ein oder andere Seite mehr gewünscht. Im Großen und Ganzen kann sich „Steirerland“ aber natürlich unbedingt sehen lassen, denn einige spannende Lesestunden sind garantiert.

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  • Rezension zu "Steirerland" von Claudia Rossbacher

    Steirerland

    tigerbea

    29. March 2015 um 19:35

    Sandra Mohr hat eine dreimonatige Auszeit wegen Burn Out hinter sich, als sie schon von Sascha Bergmann zu einer Leiche gerufen wird. Eine Frau hat auf ihrem Spaziergang mit ihrem Hund eine männliche Leiche gefunden, der beide Unterarme fehlen. Später wird sich herausstellen, daß die Leiche Fußballspieler war. Sandra und Sasche ziehen Parallelen zu der Leiche, die 14 Tage zuvor gefunden wurde - ein Musiker, dem die Unterarme amputiert wurden. Können die Beiden es verhindern, daß auch ein dritter Mann sterben muß? Auch der nun schon 5. Band um Sandra Mohr und Sascha Bergmann strotzt vor Spannung. Claudia Rossbacher schafft es wieder gekonnt, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Die Spannung ist enorm, denn die Morde sind diesmal wirklich brutal. Auch die Charaktere sind wieder einmal gekonnt dargestellt. Sandra und Sascha entwickeln sich toll weiter und die kleinen Sticheleien zwischen den beiden geben dem Buch eine wohltuende Prise Humor mit. Aber auch die in diesem Buch neuen Charaktere sind toll beschrieben, so daß man sich prima in deren Befindlichkeiten und Nöte hineinversetzen kann. Was mir hier besonders gut gefällt, ist die tolle Beschreibung der Örtlichkeiten. Man fühlt sich direkt ins Steirerland versetzt. Dadurch, daß hier der steirische Dialekt gesprochen wird, wirkt alles noch authentischer. Aber keine Sorge - auch als Nichtsteirer kann man den Dialekt prima verstehen und falls es mal an einem Wort scheitert, gibt es hinten im Buch ein Glossar. Ich habe es jedoch nur ein einziges Mal benötigt, denn die Wörter erklären sich von alleine. Auch wenn dies der 5. Band der Serie ist, kann man ihn prima auch ohne Vorkenntnisse lesen. Allerdings verpaßt man dann ein paar wirklich gute Bücher! Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung!      

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  • Mord im Vulkanland

    Steirerland

    tinstamp

    29. March 2015 um 14:46

    Claudia Rossbachers fünfter Fall um Sandra Mohr und Sascha Bergmann führt uns wieder in die schöne Steiermark. Diesmal gehts ins sogenannte Vulkanland im Süden des Bundeslandes. Bei Lovelybooks hatte ich wieder Glück...meine Glücksfee ist mir im Moment wirklich sehr freundlich gesinnt!....und ich habe den ersehnten fünften Band der Reihe für eine Leserunde gewonnen. Ich liebe die beiden Ermittler und ihr Geplänkel ganz einfach! Sandras Auszeit nach ihrem Burnout ist schneller vorbei, als sie dachte. Sie ist gerade beim Ausschecken im Kurhotel, als sie der Anruf ihres Chefinspektors zurück in die Welt des Verbrechens führt. Eine Leiche, nicht allzu weit von ihren Aufenthaltsort entfernt, wurde gefunden. Kurzerhand beordert Sascha die LKA-Ermittlerin zum vermeintlichen Tatort. In einem Waldstück wurde die verstümmelte Leiche eines jungen Mannes entdeckt - beide Hände fehlen. Kurz darauf erfährt Sandra von einem  ähnlichen Mord, der erst vor Kurzem passiert ist. Bei dieser Leiche fehlten die Beine und auch hier handelte es sich um einen jungen Mann. Einer Musiker, der andere Fußballspieler und Jungwinzer. Wer trachtet jungen Männern nach dem Leben bzw. ihren Körperteilen? Und handelt es sich womöglich um einen Serientäter? Der Krimi beginnt sehr spannend. Man steigt sofort in die Geschichte ein und stellt sich wohl ähnliche Fragen wie die Ermittler: Warum fehlen dem jungen Mann die Hände? Was ist das Motiv? Während Sascha und Sandra nach Personen suchen, die beide Männer kannten, läuft ihnen die Zeit davon. Die meisten Einheimischen kennen sich untereinander und so ist es natürlich nicht immer einfach an die Menschen heranzukommen. Die Ermittlungsarbeit verläuft mehr und mehr im Sande und bringt keine Neuigkeiten. Doch dann gibt es einen weiteren Toten.... Leider fand ich die Ermittlungen diesmal etwas einseitig. Ich hatte sehr schnell einen Verdacht, der sich zum Schluss auch noch bestätigte. Das nahm leider etwas den Lesegenuss. Ebenso fehlte es mir im Mittelteil an Spannung. Die kleinen Kabbeleien zwischen Sandra und Sascha genoss ich dafür umso mehr. Meiner Meinung nach machen diese Geplänkel den Reiz dieser Reihe aus. Das Ende konnte mich diesmal leider auch nicht wirklich überzeugen. Obwohl noch genau erläutert wird wie es zum Mordmotiv kam, war es mir etwas zu weit hergeholt. Hervorheben möchte ich noch die tollen und bildhaften Beschreibungen der Gegend und den heimischen Spezialitäten. Hier lief einem oft das Wasser im Munde zusammen, denn das Vulkanland ist bekannt für Wein, Schokolade, Schinken, Kernöl usw.  Schreibstil: Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und sehr angenehm zu lesen. Es gab wieder jede Menge österreichische und steirische Dialektwörter, die am Buchende in einem Glossar erklärt und zusammengefasst sind. Die Beschreibungen der Gegend sind wieder hervorragend gelungen und eine tolle Werbung für diese Region. Cover: Wie schon die Vorgängerbände bleibt der Gmeiner Verlag dem Herz in der Mitte treu. Die Handlung spielt im Herbst und so passt das Laub herum um das "Erkennungslogo" dieser Reihe hervorragend. Fazit: Für mich leider der schwächste Krimi der Reihe. Die Spannung im Mittelteil fehlte mir, mein baldiger Verdacht bestätigte sich und das Ende konnte mich nicht wirklich überzeugen. Trotzdem gefiel mir der Lokalkolorit des Krimis und die bereits liebgewonnen und wunderbar dargestellten Ermittler und ihr Geplänkel. Ich hoffe auf Band 6 und wieder mehr Spannung!

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  • Sehr spannend und unterhaltsam....

    Steirerland

    unclethom

    28. March 2015 um 12:44

    Der Klappentext: MORD IM VULKANLAND Sandra Mohrs Auszeit neigt sich dem Ende zu, als sie der Ruf des Chefinspektors Sascha Bergmann zu einem Leichenfund ereilt. Diensteifrig folgt die LKA-Ermittlerin diesem in ein Waldstück nahe Straden, um dort den verstümmelten Toten zu begutachten, dem beide Hände fehlen. Wenig später erfährt sie, dass es vor Kurzem einen ähnlichen Mord in der Nähe gab – der Leiche waren die Beine abgetrennt worden. Sandra befürchtet, dass der Täter bereits ein weiteres Opfer im Visier hat. Und sie soll recht behalten… Quelle: http://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/1104-steirerland.html Die Autorin: Claudia Rossbacher, geboren in Wien, zog es nach ihrem Tourismusmanagementstudium in die Modemetropolen der Welt, wo sie als Model im Scheinwerferlicht stand. Danach war sie Texterin, später Kreativdirektorin in internationalen Werbeagenturen. Seit 2006 arbeitet sie als freie Autorin in Wien. In dieser Zeit entstanden unter anderem mehrere Kriminalromane und Kurzkrimis. Ihr erster Alpen-Krimi »Steirerblut« wurde von Wolfgang Murnberger für den ORF verfilmt. Die Folgebände konnten sich, wie schon Sandra Mohrs erster Fall, monatelang in den österreichischen Beststellerlisten behaupten. Der vierte Band »Steirerkreuz« wurde zudem mit dem österreichischen "Buchliebling 2014" ausgezeichnet. www.claudia-rossbacher.com Quelle: http://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/234-claudia-rossbacher.html Die Rezension: Auch mit dem 5. Band ihrer Steirerreihe ist Claudia Rossbacher ein toller und sehr unterhaltsamer Krimi gelungen. Mich würde es nicht wundern, wenn auch dieser verfilmt werden würde. Dieses Buch, wie auch die vorherigen 4 Bände der Reihe ehrhalten ihren Charme, vor allem auch durch den in die Dialoge einfließenden österr. Dialekt. Für mich relativ bis auf nur wenige Worte gut zu verstehen und für die die es nicht so gut verstehen, gibt es am Ende des Buches ein ausführliches Glossar, wo die Begriffe erläutert werden. Claudia Rossbacher ist es wieder gelungen mich ganz zu Beginn ihres Buches abzuholen und zu fesseln. Und wer sie und ihre Schreibweise kennt, weiß genau, einmal abgeholt lässt sie nicht locker bis zum spannenden Finale. Die Figuren und Schauplätze sind fein beschrieben und die Dialoge erscheinen glaubhaft. So gelingt es ihr wieder, ihre Leser mitzunehmen und es so erscheinen zu lassen, als wären die Figuren Lebendig, ja fast als würde ein Film vor dem inneren Auge des Lesers ablaufen. Sehr gut ist es auch, dass sie die Verbrechen fast beiläufig andeutet, den Rest muss die eigne Fantasie übernehmen. Diejenigen Leser die gerne mitermitteln beim Lesen haben einen schweren Stand, denn immer wieder legt die Autorin falsche Fährten, so dass es kaum möglich ist der wahren Täter vor dem Ende zu erraten. So muss ein Krimi geschrieben sein, so mag ich das. Von mir sind das, man kann fast wie immer sagen, 5 Sterne.

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  • Regionalkrimi um ein außergewöhnliches Thema

    Steirerland

    hoonili

    27. March 2015 um 09:52

    Sandra Mohr ist endlich zurück, ihre Auszeit hat ihr gut getan. Nun kann sie mit Elan in den ersten Fall nach ihrer Pause starten. Im Steirischen Vulkanland wurde eine Leiche grausam ermordet. Es ist schon der zweite Fall dieser Art, bei dem die Gliedmaßen abgetrennt und mitgenommen wurden. Aber warum? Sandra Mohr und Sascha Bergmann begeben sich auf die Suche nach dem Mörder und tappen eine ganze Weile im Dunkeln... Wieder einmal ist dieser Regionalkrimi der Autorin sehr gelungen! Das außergewöhnliche Thema wurde sehr spannend verpackt und gerade das Ende überrascht den Leser noch einmal sehr! Ich kenne das Vorgängerbuch und dieses hat mich nun so überzeugt, dass ich mir auch die anderen Titel kaufen werde. Die Protagonisten sind sehr ausführlich beschrieben, so dass man ein klares Bild von ihnen hat. Die Verschiedenheit der Charaktere gefäll tmir besonders. Dazu die Schauorte, welche ich mir sehr gut bildlich vorstellen konnte. Von Anfang bis Ende erwartet den Leser zudem große Spannung! Für mich war dieser Krimi ein Volltreffer!

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  • Hoamat bist du großer Krimis :)

    Steirerland

    Ascari0

    Auf Claudia Rossbacher und ihre Bücher wurde ich durch die Verfilmung ihres ersten Buches letztes Jahr im Herbst aufmerksam, seither geisterte der Gedanke durch meinen Kopf, du musst da mal ein Buch lesen :). Die Leserunde bei Lovelybooks kam daher jetzt genau richtig! Zum Inhalt: Sandra Mohr, Ermittlerin beim LKA in Graz, beendet gerade ihre berufliche Auszeit, als sie der Anruf von ihrem Chef Sascha Bergmann erreichtet, dass es in der Nähe von Straden in der Südsteiermark einen Toten gibt, dem beide Hände abgetrennt wurden. Recht bald erhärtet sich der Verdacht, dass sie es hier mit einem Serienmörder zu tun haben, denn es gibt bereits einen ersten Toten, dem beide Unterschenkel abgetrennt wurden ... Meine Meinung: Auch wenn dies der fünfte Fall einer Reihe von Krimis um Sandra Mohr ist, konnte ich ohne Probleme in die Geschichte einsteigen. An einigen Stellen fallen Andeutungen auf die Handlung aus dem vierten Teil, jedoch stört dies beim Lesen nicht. Die Charakterisierung der beiden Hauptfiguren und ihr Umgang miteinander ist in meinen Augen gut gelungen, auf Sandra liegt zwar der Hauptaugenmerk, jedoch wurde mir auch Sascha Bergmann recht rasch sympathisch - auch wenn er sich zwischendurch wie ein A... gebärdetete, fand ich ihn irgendwie charmant. Sandra dagegen fand ich im Umgang mit ihm ein wenig verkrampft, aber ich denke, das wird noch :). Und er scheint offensichtlich für sie etwas übrig zu haben, schauen wir mal, was daraus werden wird. Der Krimi entwickelt sich anfangs eher langsam, nimmt dann aber an Fahrt auf, als sich herausstellt, dass ... (hier lasse ich jetzt mal aus, ansonsten ist das ein böser Spoiler). Den einen Stern Abzug gibt es hier nur für den Schluss, denn den fand ich dann im Verhältnis zum Rest des Buches als zu rasch inszeniert und damit ein wenig zu konstruiert. Hier hätte sich die Spannung ruhig noch ein bisschen länger aufbauen lassen, finde ich (vielleicht ein oder zwei Sub-Kapitel mehr). Die Einbettung in die Umgebung empfinde ich ebenfalls als gelungen, ich kenne die Gegend zumindest ein bisschen, das Vulkanland ist ein nämlich eine Gegend, wo es mich schon immer wieder mal am Wochenende hinverschlägt :). Und mehr als einmal hatte ich beim Lesen auch Lust auf was richtig schön Steirisches (Backhendlsalat, Grammelschmalzbrot, mmmh, alles einfach superlecker :D). Mein Fazit: Ein charmanter Krimi mit viel Lokalkolorit, der mir eigentlich nur beim Schluss nicht so gefallen hat, da hätte man noch ein bisschen mehr Spannung aufbauen können.

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    • 4

    ClaudiaRossbacher

    25. March 2015 um 15:04
    Ascari0 schreibt Guckst du hier: http://www.claudia-rossbacher.com/film.html Und ja, kannst du auf DVD bestellen :).

    Und wie es aussieht, werden bald weitere Bände verfilmt :-) Herzlichen Dank! Schön, dass du dabei warst.

  • Nach drei Monaten Auszeit sofort wieder hart ran

    Steirerland

    Antek

    24. March 2015 um 14:53

    Letztes Jahr hat mich Claudia Rossbacher mit „Steirerkreuz“ wirklich begeistert und deshalb war ich sehr gespannt auf ihren neuen Fall. Ich wurde nicht enttäuscht und hatte wirklich gelungene Unterhaltung. Sandra Mohr ist gerade dabei ihre Sachen für die Heimfahrt zu packen. Nach drei Monaten Auszeit wegen eines drohenden Burn Outs will sie morgen wieder den Dienst antreten. Das Handy darf seine  Betriebspause schon heute wieder beenden. Eine Gelegenheit, die Chefinspektor Sascha Bergmann natürlich sofort ausnützt. Es gibt einen Leichenfund, der ja direkt auf ihrem Heimweg liegt und deshalb könnte man das doch gleich verbinden. Sandra ist ausgeruht und voller Tatendrang und willigt natürlich ein. Der Hund einer Frau hat beim Gassigehen eine Leiche unter einem Laubhaufen gefunden. Dem toten Mann fehlen beide Arme. Ist hier ein Serientäter am Werk, schließlich gab es vor zwei Wochen schon eine Leiche, der beide Beine abgetrennt wurden? Die spärlichen Beweise deuten alle in diese Richtung und damit beginnen für Sascha, Sandra und die junge Kollegin Miriam mühselige Ermittlungen, bei denen die Zeit wegrennt. Steirerland zeichnet sich durch unglaublich tolles Lokalkolorit aus. Nach dem Lesen fühlt man sich fast, wie wenn man im schönen Vulkanland einen Kurztrip verbracht hätte. Tolle Landschaftsbeschreibungen oder kulinarische Köstlichkeiten, die direkt aus dieser Ecke stammen und Tradition haben, lassen einen mit vor Ort sein. Der Dialekt, der immer wieder mit einfließt, macht das steirische Ambiente perfekt. Bei mir hat der Dialekt zu keinen Verständnisproblemen geführt, aber zur Not gäbe es im Anhang ja sogar auch noch ein ausführliches Glossar. Mit Sandra kann ich mich perfekt identifizieren, ein Grund weshalb ich sie besonders mag. Sie hat ihrem Papa nachgeeifert und ist mit ihrem Beruf glücklich, kämpft morgens damit, aus dem Bett zu kommen und einen Kulturschock brauchen wir beide nicht! Inzwischen hat sie auch gelernt ihrem Chef Sascha Bergmann immer wieder einmal Kontra zu geben. Der hält wie gewohnt nicht hinter dem Berg mit seinen Sprüchen, die ihn als Kollegen und Chef nicht gerade beliebt machen, mich als Leser aber köstlich amüsieren. Miriam wächst auch näher ans Team und ist mir sehr sympathisch. Die anderen Charaktere werden alle toll gezeichnet und so konnte ich mir von der überzeugten Jungschweinebäuerin, über den grantligen Schrottkünstler bis hin zum homosexuellen Arzt alle super gut vorstellen. Der Fall an sich ist brutal und verzwickt. Es werden gekonnt Finten gelegt und die Ermittlungen gehen nicht schnurstracks in die richtige Richtung, klar alles andere wäre ja auch langweilig. Die Auflösung des Falls kam für mich überraschend,  ich hatte völlige andere im Verdacht. Auch das Mordmotiv war für mich völlig neu, so etwas hatte ich noch nie. Besonders gut gefällt mir, endlich mal wieder einen Krimi zu lesen, bei denen ein toller Einblick in die Ermittlungsarbeit gegeben wird. Denn im richtigen Leben muss eben mühselig Puzzleteilchen für Puzzleteilchen zusammengefügt werden und die Mörder fallen nicht vom Himmel. Ein ganz großes Plus ist für mich, dass sich auch wirklich ein jeder an die Regeln hält, sogar an das konsequente Alkoholverbot im Bereitschaftsdienst. Alles in allem ein toller Krimi, der mit sympathischen Ermittlern, einer Prise Privatleben, einem Hauch Steierisch und einem verzwickten Fall bestens unterhält. Für mich hat Steirerland auf jeden Fall noch 5 Sterne verdient.

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