Claudia Rossbacher Steirernacht

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Inhaltsangabe zu „Steirernacht“ von Claudia Rossbacher

Mitten in der Nacht werden die LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann ins oststeirische Pöllau gerufen. Ein Ehepaar und dessen elfjähriger Sohn wurden in ihrem Haus erschossen aufgefunden. Was zunächst nach erweitertem Suizid aussieht, entpuppt sich schon bald als rätselhafter Mordfall, in dem die einzige hinterbliebene 13-jährige Tochter zur wichtigen Tatzeugin wird. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht, den Täter zu fassen. Auch ihr Privatleben droht Sandra Mohr an ihre Grenzen zu bringen …

Dieser Regionalkrimi ist wie gewohnt spannend, atmosphärisch und reich an Ermittlung und Wendung! Top Krimi!

— Floh
Floh

Ein weiterer solider Regionalkrimi von Claudia Rossbacher. Unterhaltsam zu lesen, aber irgendwie kam mir die Auflösung zu plötzlich.

— Elke
Elke

Ein brisanter Fall, der die Ermittler an ihre Grenzen führt. Sehr unterhaltsam und spannend!

— Losnl
Losnl

Es ist ein typischer Rossbacher-Krimi, was ich positiv erwähnen möchte, da mir die Art des Schreibens der Autorin sehr gut gefällt.

— HEIDIZ
HEIDIZ

spannend und unterhaltsam

— Honigmond
Honigmond

Absolut genialer Krimi mit einer erschreckenden Auflösung und viel menschlichen Bedürfnissen. Top-Empfehlung!

— Wildpony
Wildpony

Ein starkes Ermittlerteam und erschütternder Fall!

— roterrabe
roterrabe

Handlung? Hochspannend, aber im Prinzip sekundär. Hauptsache, wir begegnen Mohr & Bergmann wieder.

— WolfgangB
WolfgangB

Ein grausamer und unfassbarer Mord an einer Famillie in der Steiermark, der der Polizei viele Rätsel aufgibt- rasant und temporeich

— Julitraum
Julitraum

Das sympathische Ermittlerteam ist mir bereits ans Herz gewachsen und ich freu mich schon auf den kommenden 7. Fall.

— tinstamp
tinstamp

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  • In der Steiermark wird wieder einmal gemordet

    Steirernacht
    ulrikerabe

    ulrikerabe

    28. April 2017 um 21:23

    Die Steirerkrimis von Claudia Rossbacher sind gelungene Krimiunterhaltung. Die zum Teil bizarren Morde finden stets im ländlichen steirischen Raum statt. Trotzdem driftet keine Beschreibung in grausliche Abartigkeiten ab. Das schätze ich sehr. Die Ermittlerin Sandra Mohr ist sehr sympathisch dargestellt, Auch sie hat – wie meist eine Hauptfigur in einer Krimiserie - eine private Geschichte, die sich wie ein roter Faden durch die mittlerweile sieben Bände zieht, aber sie erschient weder als „schwer traumatisiert“, noch „hochbegabt“, oder „wahnsinnig attraktiv“ (und davon am besten alles zusammen), sondern wirkt für mich sehr authentisch. Die Doppelconferencen mit ihrem Vorgesetzten Sascha Bergmann sind witzig ohne jemals peinlich zu werden. Der vorliegende 6. Fall wird routiniert gelöst. Sandra Mohrs Privatleben erfährt eine - für den Leser - nicht ganz so überraschende Wendung. Ich freue mich jedenfalls schon auf den nächsten Fall.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    01. October 2016 um 17:43
  • Sehr zu empfehlen

    Steirernacht
    unclethom

    unclethom

    25. August 2016 um 16:15

    Steirernacht ist der sechste Band der Reihe um die Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann. Wie schon in den vorherigen beiden Teilen, die ich gelesen habe, wurde ich hier aufs Beste unterhalten.Spannend von der ersten bis zur letzten Seite hat die Autorin wieder einen Fall inszeniert mit dessen Ende man so nicht rechnen kann.Die Figuren sind wie üblich fein gezeichnet und wirken durchweg sehr echt und glaubhaft.Für mich immer wieder ein Highlight sind für mich auch als Nichtösterreicher, die Dialoge die viele Mundartliche Ausdrücke beinhalten. Diese werden aber gut erklärt im Glossar welches hinten auf den letzten Seiten des Buches eingefügt ist.Dank des sehr schönen Schreibstils der Autorin ist man sehr schnell in der Story drin und ist zugleich auch gefesselt von der Story. Sehr schön fand ich es auch dass wieder etwas mehr von Sandra Mohrs Privatleben beschrieben wurde, welches ich, man möge mir verzeihen, durchaus etwas witzig fand.Die Story lässt es nicht zu dass man als Leser den oder die Täter frühzeitig herausfindet. Jedes Mal wenn ich dachte ich hätte ihn, gab es eine Wendung die mich dann den erdachten TäterIn wieder vergessen ließ. Das gefällt mir, so muss ein moderner Krimi geschrieben sein.Ich für meinen Teil werde mir auch noch die mir fehlenden Teile dieser Reihe besorgen und diese auch noch lesen, denn Sandra Mohr und Sascha Bergmann haben als Ermittlerduo wirklich echtes Kultpotential.Von mir gibt es für dieses Buch die volle Punktzahl von 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.

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  • Familientragödie

    Steirernacht
    ChrischiD

    ChrischiD

    13. August 2016 um 19:24

    Sandra Mohr und Sascha Bergmann treffen auf eine wahrliche Familientragödie, als sie des Nachts zu einem Einsatz gerufen werden. Ein Unbekannter hat ein Ehepaar und den 11-jährigen Sohn hingerichtet, einzig die 13-jährige Tochter überlebt durch glückliche Umstände. Der erste Ansatz, der Familienvater hätte erweiterten Suizid begangen, wird schnell verworfen. Zu viele Ungereimtheiten lassen nur den Schluss nach einem kaltblütigen Mörder von außerhalb zu. Doch so leicht ist dieser Fall nicht zu knacken, Sandra Mohr und Sascha Bergmann stoßen auf Geheimnisse, die das gesamte Konstrukt immer wieder aufs Neue ins Wanken bringen. Noch dazu hat Sandra ordentlich zu knabbern was ihr Privatleben angeht... In ihrem mittlerweile sechsten Fall ermitteln Sandra und Bergmann immer harmonischer miteinander, so dass man schon fast die Vermutung aufstellen möchte, dass es auch privat zwischen den beiden knistern wird. Dabei ist Sandra doch eigentlich fest liiert und glücklich in ihrer Beziehung... Diese jedoch wird auf eine harte Probe gestellt, die sich zwar im Verlauf des Geschehens abzeichnet, man dennoch immer mit Überraschungen rechnen muss. Auch wenn der private Aspekt dieses Mal insgesamt mehr Raum einnimmt, so wird der aktuelle Fall keineswegs vernachlässigt. Dieser erscheint nicht nur den Ermittlern verworren, auch der Leser ist sich sicher, dass hier mehr Komplexität zu erwarten ist als zunächst angenommen. Man sieht sich mit einer Situation konfrontiert, die mehr als nur ominös erscheint, regelrechte Ungereimtheiten fallen bereits zu Beginn auf. Dennoch ist der Weg zur Lösung weit und steinig. Es wird in Untiefen gegraben, die Dinge ans Tageslicht befördern, die man nie für möglich gehalten hätte. Und auch wenn man mit der Zeit erahnt wie die Tat sich tatsächlich abgespielt hat, so möchte man es nicht glauben. Lieber sucht man noch ein bisschen weiter, nach einer gefälligeren Lösung. Auch im sechsten Band gelingt es Claudia Rossbacher noch immer den Leser von Anfang an zu fesseln. Die Spannungssteigerung ist phänomenal, dabei fällt es kaum ins Gewicht, dass Sandras Privatleben recht ausführlich behandelt wird, denn auch während ebenjener Passagen reißt die spannungsgeladene Atmosphäre nicht ab. Da kann man sich schlussendlich nur wünschen, dass es noch viele Fälle für Sandra und Bergmann geben wird.

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  • Steirernacht - ein besonderer Lesegenuss

    Steirernacht
    Losnl

    Losnl

    07. August 2016 um 10:39

    Eine Familientragödie in Pöllau: Die LKA Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann werden zu einem Fall gerufen, in dem ein Ehepaar und dessen elfjähriger Sohn, erschossen aufgefunden wurden. Die hinterbliebene 13 – jährige Tochter konnte sich zu ihrem Onkel retten und ist eine wichtige Zeugin der Tat. Schon bald gibt der Mord Rätsel auf, aber auch in dem Umfeld der Familie, liegt einiges im Argen. Nicht nur der Fall, sondern auch ihr Privatleben, lässt Sandra Mohr an ihre Grenzen stoßen....Dies ist der sechste Band des Ermittlerduo´s Mohr und Bergmann. Für mich war dies der erste Fall, den ich gelesen habe und ich muss sagen, ich bin begeistert.Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und gut nachvollziehbar. Somit flogen die Seiten nur so dahin. Die kurzen Kapitel sind ohne Überschrift, was dem Lesefluss zu gute kommt.Sandra Mohr ist eine junge Ermittlerin, die sich emotional an den Fall bindet, da Kinder involviert sind. Sascha Bergmann hingegen scheint etwas nervig zu sein. Immer wieder testet er mit seinen frechen Sprüchen, die Grenzen zu seiner Partnerin Sandra aus. Dennoch sind beide ein tolles Ermittlerteam, welches sich hervorragend ergänzt.Sandra hat hier nicht nur mit dem Fall zu tun, nein, auch ihre Beziehungsprobleme zu Paul sind ein großes Thema. Er verhält sich ihr gegenüber sehr distanziert. Um ihre Beziehung in Schwung zu bekommen, greifen beide auf eine ungewöhnliche Methode zurück und erleben eine Überraschung, die nicht allen gefällt.Der Spannungsbogen hält sich von Anfang bis Ende. Daher ist das Buch ein toller Krimi, den es zu lesen lohnt.Ein Kriminalroman, mit spannenden Offenbarungen und Wendungen. Von mir gibt es dafür eine klare Leseempfehlung.

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  • steirisch gut

    Steirernacht
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    03. August 2016 um 06:45

     ·  Broschiert: 277 Seiten ·  Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 2016 (1. Juni 2016) ·  Sprache: Deutsch ·  ISBN-10: 3839219264 ·  ISBN-13: 978-3839219263 ·  Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren ·  Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,7 x 20 cm   PREIS: 10,99 Euro   Leseprobe: ========   Sandra war die Freude über den ersten Frühlingstag, der um halb drei Uhr nachmittags beinahe sommerlich anmutete, vergangen. Je näher sie der "Waldstubn" kamen, desto mehr schnürte sich ihr der Magen zu. Die beiden Autos auf dem Parkplatz und die Uhrzeit ließen sie vermuten, dass das Mittagsgeschäft im Gasthaus so gut wie vorüber war. ...   Inhalt: =====   LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann ermitteln in Pöllau, wo ein Ehepaar - Walter und Gudrun Faschingbauer - und Sohn Severin erschossen wurden. Erst einmal schaut es aus wie Suizid - dann allerdings wird es zu einem Mordfall, und die 13-jährige Tochter Johanna ist die Zeugin der Tat, da sie sich verstecken und anschließend flüchten kann. Schön auch, dass das Leben Sandra Mohrs wieder ein Stück weiter thematisiert wird.   Auch unser Oberspurensicherer Siebenbrunner spielt wieder eine Rolle.   meine zusammenfassende Meinung: ==========================   Ich fand es gut, wie die Autorin die Gespräche zwischen der Ermittlerin und des jungen Mädchens Johanna schildert, man spürt, wie Sandra sich in ihre eigene Kindheit zurück versetzt fühlt. Auch ist die Handlung in Fall 6 überhaupt sehr gut konstruiert und klag dargelegt. Man kann sich prima in die Handlung hinein versetzen.   Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sie ist nicht nur extrem spannend geschrieben, sondern vor allem auch nachvollziehbar und von Beginn bis Ende glaubwürdig, lebendig und authentisch. Auch ist dem regionalen Aspekt Rechnung getragen.  

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  • Spannend bis zum bitteren Ende

    Steirernacht
    Honigmond

    Honigmond

    01. August 2016 um 21:56

    Zur Buchbeschreibung:Mitten in der Nacht werden die LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann ins oststeirische Pöllau gerufen. Ein Ehepaar und dessen elfjähriger Sohn wurden in ihrem Haus erschossen aufgefunden. Was zunächst nach erweitertem Suizid aussieht, entpuppt sich schon bald als rätselhafter Mordfall, in dem die einzige hinterbliebene 13-jährige Tochter zur wichtigen Tatzeugin wird. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht, den Täter zu fassen. Auch ihr Privatleben droht Sandra Mohr an ihre Grenzen zu bringen …Mein Leseeindruck:Mit diesem Band hat man bereits den 6. Fall des Ermittlerduos Sandra Mohr und Sascha Bergmann vor sich, die sich mögen, aber auch gegenseitig mit ihrer Art Humor hochziehen, was die beiden aber besonders liebenswert macht. Ermittlungstechnisch ergänzen sie sich auch optimal und so tasten sie sich auch durch diesen nicht ganz einfachen Fall. Eine 13jährige überlebt als einzige ihrer Familie einen Überfall mit Tötung der Eltern und des jüngeren Bruders. Doch es könnte einfacher sein, den Täter zu finden, wenn das Mädchen etwas gesehen oder gehört hätte, was zur Lösung des Falles beitragen könnte. Leider ist dem nicht der Fall. Und so tappen die beiden Ermittler anfangs noch ziemlich im Dunkeln und haben zwar Kontakt zum Täter, doch sehen sie ihn nicht als Täter, da es einfach zu unwahrscheinlich wäre. Auch kommen nach und nach Dinge ans Tageslicht, die die Sache nicht einfacher machen, aber doch schon ziemlich heftig sind und man nicht mit genau so etwas gerechnet hat.Neben den Ermittlungen möchte Sandra endlich wieder Schwung in ihr Sexleben bringen, was alles andere als gut läuft mit ihrem Freund und so kommt sie auf eine nicht ganz so gewöhnliche Idee, der Sache einen gewissen Kick zu verschaffen und anfangs klappt das auch, doch nur um am Ende Aufklärung zu bringen, die völlig unerwartet kommt. Doch ihr Kollege Sascha hat da wohl ganz feine Antennen und Sandra ist am Ende nicht allein mit ihrem Problem. Trotz der Niedergeschlagenheit von Sandra gelingt es ihr und Sascha dann doch noch einem weiteren Mord den Täter zu finden und endlich den Fall aufzulösen. Ein sehr flüssig und humorvoll wie spannend geschriebener Krimi, welcher voll und ganz nach meinem Geschmack war. Ich freue mich sehr auf den 7. Fall des Duos und bin sehr gespannt, ob Sandra endlich ihre Muttergefühle umsetzen kann, vllt. mit Sascha? Doch abgesehen davon, muss ich den Spannungsfaktor des Buches noch einmal hervorheben, der ganz zum Schluss seinen Höhepunkt fand, wenn auch recht derb, aber dennoch nicht enttäuschend. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch.

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  • Eine Familientragödie

    Steirernacht
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    30. July 2016 um 17:02

    Die LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann werden mitten in der Nacht zu einem Fall gerufen, der es wirklich in sich hat. Das Ehepaar Faschingbauer und der 11jähriger Sohn Severin wurden in ihrem Haus erschossen. Die 13jährige Tochter Johanna konnte zu ihrem Onkel fliehen, nachdem sie sich eine Weile versteckt hatte. Schon am Anfang der Ermittlungen zeigt sich, dass das Umfeld der Familie für einige Überraschungen gut ist. Obwohl dies bereits der sechste Band um das Ermittlerduo Mohr und Bergmann ist, kann man sehr gut jedes Buch auch alleine lesen. Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen. Der Fall stellt große Herausforderungen an die Ermittler und Sandra Mohr lässt sich emotional viel zu sehr in die Geschichte einbinden. Bergmann ist nicht gerade ein umgänglicher Typ und er geht Sandra mit seinen dummen Sprüchen auch oft auf die Nerven. Aber als Ermittlerteam sind sie professionell und ergänzen sich gut. In diesem Band hat Sandra auch noch Beziehungsprobleme. Ihr Paul ist merkwürdig zurückhaltend. Sie ergreift außergewöhnliche Methoden, um der Beziehung mehr Pep zu verleihen und erlebt damit eine Überraschung. Die Geschichte ist von Anfang an spannend und bleibt es bis zum Schluss und auch die Handlung ist gut durchdacht. Ein spannender und unterhaltsamer Krimi mit Lokalkolorit.

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  • Leserunde zu "Steirernacht" von Claudia Rossbacher

    Steirernacht
    ClaudiaRossbacher

    ClaudiaRossbacher

    Steirernacht – Der sechste Fall für Sandra Mohr und Sascha BergmannWer das ungleiche Ermittlerduo vom LKA Steiermark kennt, weiß, dass es neben spannenden Mordfällen immer wieder Wortgeplänkel zwischen den beiden gibt, die für so manchen Schmunzler sorgen. Wahrscheinlich haben sie es auch deshalb nicht nur regelmäßig in die österreichischen Bestellerlisten, sondern auch ins Fernsehen geschafft. Der erste Band "Steirerblut" wurde vom ORF verfilmt, zwei weitere Steirerkrimi-Verfilmungen sollen folgen. Neueinsteiger in die Serie sind bei dieser Leserunde ebenso herzlich willkommen wie Nicht-Österreicher, die auf ein Glossar mit Dialektausdrücken am Ende des Buches zurückgreifen können. Achtung: Sandra Mohr hat auch ein Privatleben und in diesem geht es in Steirernacht ziemlich heiß her. Wer ein Problem mit Sex im Krimi hat, sollte sich daher lieber nicht bewerben ;-) Pornografische Beschreibungen gibt es freilich keine … 20 Gratis-Exemplare vom Gmeiner Verlag zu gewinnen, wahlweise als Buch oder E-Book!Wer mitlesen, -diskutieren und anschließend eine Rezension schreiben möchte, bewirbt sich bitte unter 'Bewerbung/Ich möchte mitlesen', unter Angabe, ob im Gewinnfall ein Buch oder E-Book gewünscht wird. In den Lostopf hüpfen alle, die mir bis zum 26.6.2016 die richtige Antwort auf folgende Bewerbungsfrage in einer PN schicken:Wie lauten die Titel der letzten fünf Steirerkrimis von Claudia Rossbacher? Zum Inhalt Mitten in der Nacht werden die LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann ins oststeirische Pöllau gerufen. Ein Ehepaar und dessen elfjähriger Sohn wurden in ihrem Haus erschossen aufgefunden. Was zunächst nach erweitertem Suizid aussieht, entpuppt sich schon bald als rätselhafter Mordfall, in dem die einzige hinterbliebene 13-jährige Tochter zur wichtigen Tatzeugin wird. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht, den Täter zu fassen. Auch ihr Privatleben droht Sandra Mohr an ihre Grenzen zu bringen.Bewerbungsende: 26. Juni 2016 Start der Leserunde: 11. Juli 2016 Zur Einstimmung hier schon mal der Trailer: Ich freue mich auf eure Bewerbungen!Eure Claudia Rossbacherwww.claudia-rossbacher.comwww.facebook.com/Claudia.Rossbacher.Autorin

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    • 361
  • Rezension zu "Steirernacht" von Claudia Rossbacher

    Steirernacht
    dorli

    dorli

    28. July 2016 um 11:48

    Pöllau. Ein grausamer, kaltblütiger Mord erschüttert die oststeirische Gemeinde: Das Ehepaar Faschingbauer und ihr 11-jähriger Sohn Severin werden in ihrem Haus erschossen. Nur die 13-jährige Tochter Johanna kann sich in einer Truhe verstecken und überlebt den Anschlag. Sandra Mohr und Sascha Bergmann nehmen bei ihren Ermittlungen das Umfeld der Ermordeten genauer unter die Lupe und stellen schnell fest, dass das Familienleben der Faschingbauers alles andere als einfach war… „Steirernacht“ ist bereits der sechste Fall für das Ermittlerduo des LKA Graz, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich.Auch mit „Steirernacht“ hat mich Claudia Rossbacher wieder rundum begeistert. Die Geschichte wird flüssig und spannend erzählt und der Handlungsverlauf ist gut durchdacht und ausgefeilt. Der Fall selbst ist nicht nur knifflig und mit einigen Wendungen gespickt, die Ermittlungen fordern Sandra diesmal ganz besonders auf emotionaler Ebene. Während Sascha sich so unausstehlich gibt wie eh und je und keine Gelegenheit ungenutzt lässt, seine Mitmenschen mit provokanten Sprüchen zu malträtieren, möchte Sandra frischen Wind in ihre Beziehung mit Paul bringen. Um ihrem Sexleben neuen Schwung verleihen, greift sie zu einer außergewöhnlichen Maßnahme – ein Wochenende voller neuer Erfahrungen endet dann aber ganz anders, als Sandra es erwartet hat.Der locker eingeflochtene steirische Dialekt gibt auch diesem Krimi wieder einen wunderbaren regionalen Touch.„Steirernacht“ ist ein angenehm zügig zu lesender Krimi, der mir ein paar spannende Lesestunden beschert hat. Die fesselnde Handlung lädt zum Miträtseln ein und lässt zu keiner Zeit Langeweile aufkommen.

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  • Rezension zu "Steirernacht" von Claudia Rossbacher

    Steirernacht
    tigerbea

    tigerbea

    27. July 2016 um 08:02

    Sandra Mohr und Sascha Bergmann werden Nachts in die Pöllau gerufen. Ein Ehepaar und ihr 11jähriger Sohn werden erschossen in ihrem Haus aufgefunden. Nur die 13jährige Tochter konnte sich verstecken und anschließend zu ihrem Onkel fliehen. Was zunächst als Tragödie aussieht, in der der Vater Frau und Sohn erschießt um sich anschließend selbst zu erschießen, wird zu einem weitreichenden Fall. Denn wieso konnte die Tochter entkommen? Und was hat es mit den dunklen Geheimnissen, vor allem der Mutter, auf sich? Sandra Mohr und Sascha Bergmann haben hier ein großes Geheimnis zu lösen.... "Steirernacht" ist nun schon der 6. Band um das Ermittlerduo Mohr/Bergmann. Und - kaum zu glauben - auch dieser Fall ist wieder extrem spannend. Bei den meisten Serien kann man ja leider im Laufe der Zeit "Ermüdungserscheinungen" feststellen - dies ist hier definitiv nicht der Fall. Claudia Rossbacher hält das Level auch hier wieder sehr hoch. Man ist als Leser von der ersten Seite an ans Buch gefesselt. Die Spannung ist auch hier wieder von der ersten Seite an da und wird während des ganzen Buches gleich hoch gehalten. Man hat hier zwar immer wieder Vermutungen, wer der Täter ist, aber man kommt nicht wirklich auf die richtige Spur. Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet und dargestellt. Besonders Sandra und ihr Privatleben werden sehr schön dargestellt. Die Sticheleien zwischen ihr und Bergmann, von denen ich ein ganz großer Fan bin, sind wieder einfach nur herrlich und sorgen für ein wenig Humor und Auflockerung. Trotzdem die Dialoge manchmal im Dialekt geschrieben sind, hat man kein Problem die Sätze zu verstehen. Und zur Not gibt es hinten im Buch ja noch ein Glossar. Ich finde, man kann dies Buch auch gut ohne Vorkenntnisse lesen. Was einen aber um 5 andere sehr gute Bücher bringen würde... Von mir gibt es eine unbedingte Leseemfehlung!

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  • Ich liebe diese Buch-Reihe.... genialer Krimi!

    Steirernacht
    Wildpony

    Wildpony

    23. July 2016 um 20:12

    Steirernacht - Claudia RossbacherKurzbeschreibung Amazon: Mitten in der Nacht werden die LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann ins oststeirische Pöllau gerufen. Ein Ehepaar und dessen elfjähriger Sohn wurden in ihrem Haus erschossen aufgefunden. Was zunächst nach erweitertem Suizid aussieht, entpuppt sich schon bald als rätselhafter Mordfall, in dem die einzige hinterbliebene 13-jährige Tochter zur wichtigen Tatzeugin wird. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht, den Täter zu fassen. Auch ihr Privatleben droht Sandra Mohr an ihre Grenzen zu bringen … Mein Leseeindruck: Wie habe ich mich auf den sechsten Teil der Steirerkrimis der Autorin Claudia Rossbacher gefreut.Die Vorgängerbände waren schon super gut, aber dieser Teil war der absolute Knaller.Die Autorin versteht es meisterhaft einen super spannenden undurchsichtigen Fall mit menschlichen Bedürfnissen der ermittelnden Kommissarin Sandra Mohr zu kombinieren. So gleitet der Leser von einen sehr spannenden Ermittlungsabschnitt der Polizeiarbeit in die unbefriedigte Liebesbeziehung von Sandra und ihrem Kollegen Paul.Diese Flaute soll dann mit einem Dreier und einem zweiten Lover in den Griff gebracht werden, da bei Paul eine sexuelle Unlust ständig vorhanden ist.Als Leserin hatte ich sehr schnell meine Sympathien und auch Antipathien bei den handelnden Personen und auch so meine Vermutungen. Das ich damit nicht wirklich falsch gelegen habe hat mich am Ende dann doch sehr gefreut. Das Ermittler-Team Sandra und Bergmann fand ich wie immer genial und ich mag die kleinen Spitzen gegeneinander bei den Beiden doch sehr. Fazit: Ein wahnsinnig spannender 6. Teil der Steirer-Krimi-Reihe. Ich bin begeistert und freue mich schon auf die Fortsetzung.Für alle interessierten Krimi-Leser kann ich nur absolute Leseempfehlung aussprechen und empfehlen die Serie von Anfang an zu lesen. Es lohnt sich 100%!Für die Autorin und Band 6 vergebe ich wieder absolut begeisterte 5 Sterne! (würde ich gern noch auf 10 verdoppeln).

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  • Ein Fall der es in sich hat!

    Steirernacht
    roterrabe

    roterrabe

    22. July 2016 um 21:37

    Die Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann werden zu einem Tatort in Pöllauberg gerufen. Die Toten sind Vater Walter, Mutter Gudrun und der Sohn Severin Faschingbauer. Die Tochter der Familie, Johanna, konnte sich verstecken bevor der Täter sie entdeckte. So ist sie eine wichtige Zeugin der Ermittler, die aussagt gehört zu haben, wie der Täter mit einem Motorrad wegfuhr.  Johanna ist nach der Tat zu ihrem Onkel Bernhard Faschingbauer gelaufen, der ein Wirtshaus im Ort betreibt. Sie möchte nach dem Tod der Familie unbedingt bei ihrem Onkel, dem Bruder ihres Vaters, bleiben. Wie sich herausstellt, war Johannas Mutter sehr streng mit ihrer Familie und Bekannten, wollte immer, dass alles nach ihrer Pfeife tanzt. Die Gerichtsmedizinerin Jutta Kehrer stellt fest, dass Severin Faschingbauer einige ältere Verletzungen aufweist, die auf Kindesmisshandlung hindeuten. Aber ist wirklich alles auf den ersten Blick so wie es scheint? ..."Steirernacht" ist mein erstes Buch von Claudia Rossbacher und ich kenne die anderen Bücher der Reihe nicht. Das vorliegende Buch ist in sich abgeschlossen und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir irgendeine Information gefehlt hat. Man kann es also auch lesen, ohne die anderen Bücher vorher gelesen zu haben. Die Charaktere im Buch, besonders die beiden Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann fand ich erfrischend anders. Sandra hat ein interessantes Privatleben, über das man in diesem Buch so einiges(!) erfährt. Mein erster Eindruck war, dass sich die beiden nicht besonders gut verstehen - mittlerweile denke ich aber, dass die beiden einfach sehr authentisch sind: niemand versteht sich in allen Lebenslagen bestens mit einer Person. In manchen Punkten denkt man gleich, in anderen Punkten ist man wieder ganz unterschiedlicher Meinung. So ist es auch bei Sandra und Sascha.  Von Bergmanns Privatleben bekommt man eigentlich kaum etwas mit. Das liegt aber vermutlich daran, dass die Geschichte eher aus Sandra Mohrs Sicht erzählt wird. Auf jeden Fall ist er doch nicht so, wie ich ihn zu Beginn eingeschätzt habe und eine Schwäche hat er definitiv auch: Er hat Klaustrophobie. Ist für ihn zwar nicht schön, aber mir hat es irgendwie gefallen, dass er auch mal Schwäche zeigt und nicht immer nur Sandra aufzieht. Der Fall an sich ist sehr spannend, aber in erster Linie auch schrecklich erschütternd. Nie, nie, nie hätte ich dieses Ende vermutet! Da ging es mir wohl wie Sandra. Das Buch lässt sich durchgängig gut lesen, ohne aus dem Lesefluss zu geraten. Es hat keine Längen, was mir gut gefällt. Ein sehr angenehmer Schreibstil mit ein bisschen Lokalsprache, die am Schluss im Anhang kurz übersetzt wird.Ein unterhaltsamer Krimi mit einem interessanten Ermittlerteam, dessen Inhalt es in sich hat.

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  • Mehr Mohr!

    Steirernacht
    WolfgangB

    WolfgangB

    21. July 2016 um 16:07

    Inzwischen wird landauf, landab zwischen zwei Buchdeckeln gemordet, sodaß es für eine Region beinahe schon zum guten Ton gehört, sich einen erdachten skrupellosen Serienmörder, kauzigen Kommissar oder einen kriminalistischen Koch zu halten. Die Bandbreite der kreativen und literarischen Qualität wird dabei voll ausgenutzt, die größte Gefahr, der ein Autor sich und seine Geschichten aussetzen kann, ist jene der Beliebigkeit. Gelingt es also, die eigenen Figuren nachhaltig im Kopf des Lesers zu verankern, so ist wohl ein Platz im Spitzenfeld des qualitativen Spektrums gesichert. Auch die Steiermark ist inzwischen für das erdachte Verbrechen erschlossen, als die prominentesten Namen haben sich Claudia Rossbacher und Robert Preis etabliert. Was dabei die Revieraufteilung betrifft, scheint ein impliziter Gebietsschutz zu gelten: Während Preis die Gegend um die Landeshauptstadt erkundet, faßt díe gebürtige Wienerin ihren kreativen Aktionsradius durchaus weiter. Spätestens seit der Verfilmung von "Steirerblut" sind Sandra Mohr und Sascha Bergmann zu unverzichtbaren Charakteren der österreichischen Kriminalliteratur geworden. Die Besetzung wurde dabei so sorgfältig ausgewählt, daß auch beim Lesen die Schauspieler Miriam Stein und Hary Prinz für die Hauptrollen im Kopfkino besetzt werden. Ein essentieller Bestandteil des Genres Regionalkrimi ist stets auch die Erzeugung lokaltypischer Atmosphäre. Claudia Rossbacher setzt dabei hauptsächlich auf das bewährte Stilmittel der Sprache. wobei die Balance zwischen Hochsprache und Dialekt entscheidend ist. Einerseits soll dem ortsunkundigen Leser das lokale Idiom zu Gehör gebracht werden, andererseits soll er nicht in jeder Zeile das Bedürfnis nach den handlichen gelben Nachschlagewerken mit dem großen "L" verspüren. Um dieses Ziel zu erreichen, betreiben die Figuren Arbeitsteilung. Die in der Gegend der Handlung beheimateten sprechen jeweils das mit örtlichen Ausdrücken durchsetzte Idiom, während die Ermittler - auch, um Überregionalität zu signalisieren - die Hochsprache pflegen. Im Falle von Sandra Mohr wird dieser Umstand plausibel erklärt: "Wenngleich sie selbst ihren Grogga-Dialekt ganz bewusst abgelegt hatte, als sie damals nach Graz gezogen war. Nicht zuletzt, um mit ihrer Vergangenheit abzuschließen" (S. 58) Was auf Figurenebene mit akzeptablen Unschärfen gelingt, kann jedoch für die Erzählerinstanz nicht ganz durchgehalten werden. So wirkt es zwar recht sympathisch, ansatzweise jedoch inkonsequent, wenn es heißt: "Weder hatte diese Gitschen Umgangsformen ..." (S. 174)Die Geschichte selbst ist wieder klar in der Gegenwart des Lesers verortet, das Wahrscheinliche wird dem Wahren so weit wie möglich angenähert, um ein Maximum an Authentizität zu erreichen. Dazu nutzt die Autorin Eckpfeiler des Zeitgeschehens wie die Nachrichtensendung "Steiermark heute", in der sie sich auf einen tatsächlich ausgestrahlten Bericht bezieht oder einen Artikel in der regional auflagenstarken "Kleinen Zeitung". Kurze kritische, niemals jedoch ausufernde oder stark wertende Gedanken der Hauptfigur zu aktuellen Aspekten des gesellschaftlichen Lebens verleihen zusätzlich an Würze. So bedauert Sandra Mohr das drohende Aussterben von Dialekten durch ein medial überpräsentes Standarddeutsch, und auch das notorich angespannte innersteirische Verhältnis zwischen der Stadt Graz und allem außerhalb davon sollte einem Besucher bewußt sein.Persönliches Fazit:"Steirernacht" versteht sich als routinierter Lokalkrimi als Teil einer erfolgreichen Serie, auf deren Vorgängerbände immer wieder referenziert wird. Ein Indiz für den Erfolg dieser Serie ist es sicher zu verstehen, wenn ob des Wiedersehens mit liebgewonnenen Figuren der aufzuklärende Fall zuweilen in den Hintergrund tritt und der Abschluß des letzten Kapitels unmittelbar in die Vorfreude auf den folgenden Teil mündet.

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  • Familienmord in der Steiermark

    Steirernacht
    Talitha

    Talitha

    20. July 2016 um 22:05

    Die Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann werden zu einem Familienmord gerufen: Eltern und 11jähriger Sohn liegen erschossen im Haus, die 13jährige Tochter konnte sich zum Onkel ins Nebenhaus flüchten. Wer ist der Täter und wie ist sein Motiv? Neben der Krimihandlung wird Sandra Mohr Privat- und Liebesleben thematisiert: Mit ihrem neuen Freund Paul Stadler vom Raubdezernat läuft es im Bett nicht so gut. Abhilfe soll ein ungewöhnliches Experiment schaffen... Der Krimi ist gut geschrieben und kurzweilig zu lesen. Die Spannung steigert sich eher zum Ende hin, das für mich sehr überraschend war. Dadurch eignet sich der Krimi sehr gut zum Miträtseln, auch wenn ich trotz Krimierfahrung nicht auf den Täter gekommen wäre. Dessen Motivation kann ich nicht so ganz nachvollziehen, aber man weiß ja nie, was in einem Menschen so vor sich geht... Der Handlungsstrang rund um das Sexproblem von Sandra Mohr fand ich ganz interessant, allerdings bremste es den Krimi an einigen Stellen etwas aus. Dafür waren dort aber regionalkrimitypische Beschreibungen der Landschaft vorhanden, also wieder in Ordnung. Mein Fazit: Ein gelungener Regionalkrimi mit einem interessanten Fall, sowie einem Ermittlerteam, das Lust auf mehr macht. ;-) Es gibt ja zum Glück noch weitere Bände, die die Wartezeit zum nächsten Band gut überbrücken. Von mir eine Leseempfehlung!

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