Steirerpakt

von Claudia Rossbacher 
4,1 Sterne bei18 Bewertungen
Steirerpakt
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Positiv (11):
K

Eine nackte Leiche auf dem Präbichl-Sessellift hält Sandra Mohr & Sascha Bergmann vom LKA Graz auf Trab. Wie immer ein Genuss!

Kritisch (1):
RenateTauchers avatar

Langatmig und etwas zu konstruiertes Motiv. Hat mich leiderenttäuscht.

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Inhaltsangabe zu "Steirerpakt"

Ein skurriler Leichenfund lässt die LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann zur Eisenstraße aufbrechen. Vom historischen Einser-Sessellift, der seit fast 70 Jahren vom Präbichl auf den Polster schaukelt, wurde eine nackte Leiche geborgen. Bald schon wird der tote Mann als Einheimischer identifiziert, der vor 15 Jahren nach Kanada auswanderte. Erst vor wenigen Tagen reiste der Arzt aus seiner Wahlheimat an, um dem Begräbnis seiner Mutter beizuwohnen. Sandra Mohr stößt auf so manche alte Wunde, die er dabei aufgerissen hat. Und auf weitere Leichen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839222645
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:308 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:13.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    unclethoms avatar
    unclethomvor 3 Monaten
    Tipp!

    Mit dem nunmehr fünften von acht Bänden der Steirerreihe von Claudia Rossbacher geht es hier nun weiter. Mein fünfter Fall ist der siebte in der Buchreihe. Und je mehr ich davon lese umso mehr bin ich sicher dass aus Sandra Mohr und Sascha Bergmann ein Ermittlerduo mit Kultstatus geworden ist.
    Wie in jedem Band schafft es Claudia Rossbacher, auch dieses Mal, den Leser sehr schnell abzuholen und so zu fesseln, dass er das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag.
    Denkt man die Ermittler nun schon hinlänglich zu kennen, muss man feststellen, dass sich die Autorin wieder neue Aspekte aus dem Leben der Ermittler hat einfallen lassen.
    Wie gewohnt findet man viele alte Bekannte aber auch viele neue Figuren vor, die gewohnt zuverlässig und gut beschrieben werden. So gut, dass man fast das Gefühl hat diese von irgendwoher zu kennen. Sie wirken durchweg echt und lebendig, so wie die ganze Story eben auch echt und lebendig wirkt.
    Der Spannungsbogen ist fein gesponnen und nimmt den Leser sogleich mit auf die Reise durch diese starke Story. Gleich auf den ersten Seiten geht es recht spannend los und steigert sich bin hin zum furiosen Finale.
    Ich gehöre zu den Lesern die gerne mitermitteln. Jedoch gelingt es Claudia Rossbacher, dank geschickter Wendungen, den Leser und Mitermittler, immer wieder in die Irre zu führen. So ist es wirklich nur schwerlich möglich, den oder die Täter vor der Auflösung durch die Autorin, zu ermitteln.
    Das ist Klasse, genau so muss ein guter Kriminalroman geschrieben sein, genauso mag ich das.
    Für mich sind das auch dieses Mal 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

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    ulrikerabes avatar
    ulrikerabevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Sandra Mohr und Sascha Bergmann wieder routiniert aufeinander eingespielt. Gut gemacht, doch leider war mir die Auflösung zu vorhersehbar.
    Mord am Sessellift

    Sandra Mohr und Sascha Bergmann ermitteln in ihrem mittlerweile siebten Fall. Diesmal führt sie ein Mordfall an die nordsteirische Eisenstraße. Am nostalgischen Polster Sessellift wurde eine nackte entmannte Leiche gefunden. Schon bald müssen sie auch in ihren eigenen Reihen ermitteln.

    Das Team Mohr-Bergmann  arbeitet in gewohnt gekonnter Manier, ihr Geplänkel findet wie erwartet statt. Manchmal möchte man ihnen wie die Krabbe Sebastian bei Arielle „Küss‘ sie doch!“ zurufen. Doch wenn sich die Protagonisten kriegen ist meist das Salz aus der Suppe.

    Im Kriminalfall sind die Verdächtigen zahlreich. Doch sehr bald kann man ahnen, wer und warum diesen steirischen Pakt geschlossen hat. Das nimmt dem Buch auch etwas von der Würze. Ansonsten liest es sich flott, ist  - wenn man die Reihe kennt -  quasi ein Selbstläufer. Ein gemeiner Cliffhanger macht jedenfalls immer noch neugierig auf den achten Teil.

     

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    tinstamps avatar
    tinstampvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der siebente Fall plätschert leider ein bisschen dahin, bis es am Ende zu einem Showdown und einen kleinen miesen Cliffhanger kommt....
    Ein Toter am Polsterlift

    Im bereits siebenten Fall rund um Sandra Mohr und Sascha Bergmann wird das Duo zu einem skurillen Leichenfund in die Region rund um den Erzberg geschickt. Am alten Einser-Sesselift, der vom Präbichl auf den Polster führt, wird die nackte Leiche eines unbekannten Mannes gefunden. Ein Detaill wird allerdings den berichtenden Medien verschwiegen: Der Mann wurde kastriert. Es handelt sich dabei um den vor 15 Jahren ausgewanderte Frauenarzt Doktor Rupert Kronsteiner, der zum Begräbnis seiner Mutter aus Kanada angereist ist. Die Tat lässt auf ein emotionales Wiedersehen schließen.....oder doch nicht? Denn in der Region steht die Schließung des bald 70jährigen Polstersesselliftes bevor. Bürgermeisterin Susanna Kaltenegger befürwortet diese, während eine Bürgerinitiative um die Erhaltung des Einsersesselliftes kämpft, die auch der Tote unterstützt hat...

    Sandra und Sascha stoßen im Erzgebirge auf eine Mauer des Schweigens und schon bald ist ihnen klar, dass sie hier tief in die Vergangenheit der handelnden Personen graben müssen, um ein bisschen Licht in das Verbrechen bringen zu können. Da das Opfer bereits fünfzehn Jahr im Ausland gelebt hat und in der Heimat nicht viel über sein Leben bekannt ist, gestalten sich die Ermittlungen schwierig. Der allseits unbeliebte Leiter der Spurensicherung aus dem LKA Graz, Manfred „Mani“ Siebenbrunner, der mit dem Toten die Schulbank drückte, ist dabei auch keine große Hilfe und wird vom Fall abgezogen. Doch schon bald gibt es eine weitere Leiche...
    Der neue Regionalkrimi von Claudia Rossbacher hat knappe 300 Seiten und trotzdem kommt der Kriminalfall nicht so richtig in Schwung. Die privaten Probleme von Sandra und Sascha stehen zu viel im Vordergrund und die Ermittlungen kommen teilweise zu kurz. Ebenso treten die Beiden lange auf der Stelle bis der Krimi im letzten Drittel etwas an Fahrt aufnimmt. Das Ermittlerpaar, das einst nicht gegensätzlicher hätte sein können, nähert sich langsam immer mehr an, was mir gut gefällt.
    Gekonnt hat die Autorin die wirtschaftlichen Probleme der Region aufgegriffen. Der Erzberg, der über Jahrhunderte das Überleben der Menschen in der Region Eisenwurzen und der östlichen Obersteiermark gesichert hat, ist noch immer Lebensgrundlage, jedoch sterben die Orte in der Umgebung aus, nachdem viele Betriebe geschlossen haben. So werden auch Lifte in kleinen Schigebieten eingestellt, wie hier der historische Einser-Sessellift und oft gleich ein ganzes Schigebiet einfach als zu unrentabel stillgelegt....

    Ich mag Mohr und Bergmann und liebe auch ihr Geplänkel, aber hier plätscherte mir die Handlung einfach zu viel dahin. Die Auflösung hat mir jedoch gefallen und ist stimmig. Das Interesse an den kommenden Band ist mit einem kleinen Cliffhanger am Schluss bereits vorprogrammiert....

    Schreibstil:
    Claudia Rossbacher schreibt flüssig, sehr dialoglastig und mit viel Lokalkolorit. Ich hatte diesmal das Gefühl, dass die Autorin mehr Dialektwörter eingebracht hat, als in ihren letzten Krimis. Für mich kein Problem, obwohl ich aus einem anderen Bundesland komme. Für alle anderen gibt es wie gewohnt hinten ein Glossar.

    Fazit:
    Der siebente Teil der bereits teilweise im TV verfilmten Reihe rund um Sandra Mohr und Sascha Bergmann plätschert leider etwas dahin, bis er in einem spannenden Finale mit einer Überraschung und einen kleinen Cliffhanger endet. Das Ermittlerduo ist mir bereits ans Herz gewachsen und das Lokalkolorit kommt auch diesmal wieder nicht zu kurz.

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    awogflis avatar
    awogflivor einem Jahr
    Mord auf Steirisch

    In Anbetracht der Tatsache, dass die steirischen Krimis von Claudia Rossbacher mit der Ermittlerin Sandra Mohr unter dem Label Landkrimis (Trailer hier) nun alle nach und nach verfilmt werden sollen, habe ich mir ihren neuesten Roman wieder genauer angeschaut.

    Der Beginn war schon mal ganz nach meinem Geschmack - sehr skurril: So ähnlich wie beim Wolf Haas sitzt auf dem alten Präbichl-Sessellift ein Toter, der zudem auch noch semifachmännisch seines Skrotums beraubt wurde.

    Sowohl die steirische Region inklusive Wetterkapriolen und das soziale Gefüge der eingeborenen, etwas sonderbaren Bergbevölkerung als auch aktuelle Tourismusprobleme, wie die Einstellung des alten Sesselliftes inklusive Unterstützergruppe auf Facebook und teilweise an Korruption grenzende Verflechtung der Lift-Betreiber mit der Lokalpolitik, werden erstens gut dargestellt und zweitens von der Autorin perfekt in die Dramaturgie des Krimis eingewoben.

    Die aus dem Landeskriminalamt der Hauptstadt Graz stammenden Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann haben alle Hände voll damit zu tun, überhaupt irgendwas Substantielles aus der Dorfgemeinschaft herauszubekommen, was zu Anfang des Romans ein wundervolles Spannungsfeld erzeugt. Nachdem der Tote endlich als ein vor Jahrzehnten nach Kanada ausgewanderter Sohn des Ortes identifiziert wird, passiert leider gar nix. Alle, inklusive der Gerichtsmediziner des LKA, der sich auch als ehemaliger Dorfbewohner entpuppt, mauern derart, dass über weite Strecken der Geschichte nicht das kleinste Fitzelchen eines Hinweises weder bei den Ermittlern noch beim Leser ankommt. So komplett ganz ohne Spuren mag der Plot einer realistischen Polizeiarbeit in einer derartigen Umgebung zwar sehr nahekommen, aber mein lustiges Mörderraten wurde mir somit völlig vergällt. Hey, das ist ein Roman, ich hätte gerne hier mehr Fiktion, mehr Spuren und mehr Tempo, denn Realität genossen. Am Ende, als endlich einer die Mauer des Schweigens durchbricht, ging es mir dann gar zu schnell mit der Auflösung des Falles.

    Für die Damen in dieser Runde, die bei Krimis von weiblichen Autoren etwas Romantikfaktor erwarten, ist auch ein klitzekleines bisschen gesorgt. Sandra Mohr ist wieder Single, flirtet, macht sich beziehungstechnische Gedanken über ihren Chef und hängt auch noch ein bisschen im Tränenerstickungsmodus ihrem Ex-Freund nach. Bei mir rollen sich ob des Wortes romantisch und dieser Gefühlsduselei zwar gleich die Zehennägel auf, aber was soll's, das weibliche Zielpublikum erwartet anscheinend immer ein paar schmalztriefende Szenen und hat anscheinend nie ein Problem mit der Ambivalenz der Figuren:  beinharte(r) Politzist(in) – vs. romantisches Sensibelchen. Gar so schlimm wie in vielen anderen Romanen war dann diesmal die Diskrepanz auch nicht, insofern konnte ich es gerade noch ertragen. :-)

    Fazit: Guter regionaler Krimi - aber kein sehr guter - mit Stärken in der Beschreibung von Land und Leuten. Eben nicht schlecht für die Landkrimi-Reihe, wenn man beim Plot und der Äktschn* noch a bissal auf das Gas drückt.

    *frei nach der steirischen Eiche Arnold Schwarzenegger … Action auf Steirisch

    Kommentare: 2
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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fesselnd bis zur letzten Seite - so muss ein Krimi sein
    Die Vergangenheit holt dich ein - früher oder später

    Sandra Mohr und Sascha Bergmann ermitteln nun zum siebten Mal gemeinsam. Diesmal bekommen sie es mit einem eher schrägen Mordfall zu tun: ein nackter Mann sitzt auf dem, von der Einstellung bedrohten Polster-(Sessel)lift. Doch das Opfer ist nicht nur nackt, sondern auch fein säuberlich kastriert. Rupert Kronsteiner ist vor Jahren nach Kanada ausgewandert und praktiziert als Gynäkologie. Das macht die Ermittlungen nicht einfacher, lässt aber einen Zusammenhang mit der emotionalen Tat ahnen.

    Nach und nach eröffnen sich dem Ermittlerduo Gespenster der Vergangenheit, die auch vor dem Leiter der Spurensicherung Manfred „Mani“ Siebenbrunner nicht haltmachen, der im LKA-Graz ziemlich unbeliebt ist. Wegen seiner guten Arbeit nimmt man den rüpelhaften Umgang – vor allen zu Sandra – in Kauf.

    Doch es bleibt nicht bei einer Leiche. Mohr und Bergmann müssen alle Register ziehen, um den Fall zu lösen.
    Doch nicht nur die Arbeit macht dem manchmal grantelnden Wiener in Graz zu schaffen: auch seine Ex-Frau mischt diesmal mit. Sie bringt auf der Durchreise nach Triest ihre kleine Tochter einfach nach Graz. Obwohl das Mädchen nicht von Sascha ist, kümmert er sich rührend um sie.

    Fies ist nur der Cliffhanger mit dem der siebte Fall endet.

    Meine Meinung:

    Spät aber doch, erfahren wir, warum Siebenbrunner so unangenehm ist und sich vor allem Sandra gegenüber inakzeptabel benimmt.
    Die Autorin führt die Ermittler und Leser gekonnt an der Nase herum. Mehrere Verdächtige halten die Spannung hoch.

    Mir gefallen die vielen kleinen Anspielungen und die regionalen Eigenheiten.

    Fazit:

    Wieder ein spannender Fall, der in die Abgründe der menschlichen Seele blickt. Gerne gebe ich fünf Sterne und warte ungeduldig auf Band 8. Was ist mit Sandras Freundin Andrea passiert?


    Kommentare: 4
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    K
    kkarinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine nackte Leiche auf dem Präbichl-Sessellift hält Sandra Mohr & Sascha Bergmann vom LKA Graz auf Trab. Wie immer ein Genuss!
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    RenateTauchers avatar
    RenateTauchervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Langatmig und etwas zu konstruiertes Motiv. Hat mich leiderenttäuscht.
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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fesselnd bis zur letzten Seite - so muss ein Krimi sein.
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    Olivs avatar
    Olivvor 2 Monaten
    Ellie_Fredricksens avatar
    Ellie_Fredricksenvor 7 Monaten

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