Steirerquell

von Claudia Rossbacher 
4,6 Sterne bei28 Bewertungen
Steirerquell
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K

Andrea, die Freundin Sandra Mohrs ist in Gefahr! Gemeinsam mit LKA-Graz-Kollegen Sascha Bergmann versuchen sie, sie zu retten. Spannend!

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Die Steirer-Krimis sind absolut perfekt!

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Inhaltsangabe zu "Steirerquell"

Eine Handy-Nachricht lässt LKA-Ermittlerin Sandra Mohr das Blut in den Adern gefrieren. Ihre beste Freundin fleht panisch um Hilfe, ehe die Verbindung abreißt. Sandra begibt sich auf die Suche nach Andrea, die das Wochenende in einem Wellness-Hotel im Thermenland verbringen wollte. Aber wo genau? Und mit wem? Was ist Andrea zugestoßen? Ist sie untergetaucht? Oder wurde ihr die Vorliebe für verheiratete Männer zum Verhängnis? Als eine verkohlte Frauenleiche auftaucht, muss Sandra das Schlimmste befürchten …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839222652
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:07.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Celine835vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: mehr als gelungener Krimi
    Ein wirklich spannender Krimi

    Die Autorin schafft es wieder eine von Anfang bis Ende spannende Geschichte uns zu erzählen.Sandra Mohr hat Angst um Ihre Freundin und versucht Sie zu finden und Ihr zu helfen.

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    awogflis avatar
    awogflivor 5 Monaten
    Mord mit Psychopath in der Steiermark

    Claudia Rossbacher ist mit dem achten Fall mit der steirischen Landeskriminalamts-Ermittlerin Sandra Mohr und Ihrem Chefinspektor Sascha Bergmann wieder ein recht solider Krimi gelungen.

    In gewohnter Manier gibt es liebevolle Beschreibungen von Land und Leuten aus der südsteirischen Thermenregion, den üblichen winzigen Konflikt der LKA-Ermittler mit den lokalen Polizeibehörden und diesmal als überraschende Wendung auch keine verliebte Polizistin. Im Gegenteil, was Sandra Mohr diesmal wirklich zum Zittern bringt, ist die berechtigte Sorge um ihre beste Freundin Andrea, die nach einem Hilferuf über das Handy wie vom Erdboden verschluckt ist. Dass die Angst um die etwas flatterhafte beste Freundin kein hysterisches Hirngespinst von Sandra Mohr ist, zeigt auch der Fund einer verkohlten unidentifizierten tätowierten Leiche, quasi gleich neben Andreas Auto.

    Was dann folgt, ist ein etwas zu aufgeregter Plot mit solider Ermittlungsarbeit und gelegentlichen Schnitten zum psychopathischen Täter beziehungsweise den Opfern á la Das Schweigen der Lämmer – statt im Schneider- diesmal im Tattoo-Milieu. Für mich als Leserin waren es durch die vielen ausgelegten Hinweise aus Tätersicht, etwas zu wenige Verdächtige, um nicht relativ bald mit der Nase auf den Mörder zu stoßen.

    Fazit: Trotz dieser Kritikpunkte ein solider, kurzweiliger, leichter Krimi, den ich in einem Rutsch durchgelesen habe.

    Im Prinzip eignen sich die Stoffe von Claudia Rossbacher ja extrem gut als Drehbuch fürs Fernsehen. Ich muss mir unbedingt mal eine Folge im Fernsehen ansehen und dann eine Book2TV Rezension schreiben.
    Steirerblut: https://www.youtube.com/watch?v=dKaRcHUtvvk
    Steierkind: https://www.youtube.com/watch?v=UluCAdBaHrk
    Was für eine Freude! Da dies ORF Produktionen sind, sieht man nicht nur den Trailer, sondern der gesamte Film hat sich auf youtube gehalten, ohne aus urheberrechtlichen. Gründen gelöscht worden zu sein.

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    tigerbeas avatar
    tigerbeavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Die Steirer-Krimis sind absolut perfekt!
    Wieder ganz großes Kino

    Die LKA-Ermittlerin Sandra Mohr verpaßt während der Hochzeitsfeierlichkeiten einer Kollegin den Anruf ihrer besten Freundin Andrea. Und dieser Anruf war kein normaler Anruf - es war ein Notruf voller Panik.  Andrea wollte das Wochenende eigentlich mit ihrem derzeitigen Freund in einem Wellness-Hotel verbringen, doch sie kam dort nie an. Als kurz darauf in der Nähe eine bei lebendigem Leib verbrannte Frauenleiche aufgefunden wird, muß mit dem Schlimmsten gerechnet werden.


    Claudia Rossbacher ist in meinen Augen eine begnadete Krimiautorin. Diese Serie weist ja nun schon einige Bücher auf und trotzdem schafft sie es immer wieder einen neuen spannenden Fall zu kreieren. Es sind immer wieder neue Ideen, so daß für Spannung garantiert ist und diese Serie keinerlei Ermüdung erfährt. Im Gegenteil. Das private rund um Sandra Mohr und Sascha Bergmann ist einfach zu schön zu verfolgen. Ich mag ihr Zusammenspiel und ihre Neckereien, die dem Buch immer einen ganz besonderen Pep geben. Die Charaktere entwickeln sich von Buch zu Buch. Trotzdem kann man auch jetzt noch in die Serie einsteigen. Die wichtigen Dinge werden gekonnt in die Handlung eingewoben und sind dadurch auch für Neulinge verständlich. Der Spannungsbogen wird hier von Beginn an sehr hoch gehalten und man wird als Leser auf viele falsche Fährten geleitet und ist am Ende über den wahren Täter sehr erstaunt. Angereichert wird der lokale Bezug durch österreichische Begriffe, die jedoch aus dem Text her ableitbar sind und auch in einem Glossar am Ende des Buches erläutert werden  

    Ein weiteres Buch einer Too-Serie, das ich sehr empfehlen kann!

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    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor 5 Monaten
    Es wird persönlich

    Als Sandra einen Hilferuf ihrer Freundin Andrea erhält, ist sie sofort alarmiert und beginnt privat zu ermitteln. Ihr Vorgesetzter Chefinspektor Sascha Bergmann kennt Andrea ebenfalls und ist ähnlich beunruhigt, so dass der Fall schnell auf offizielle Ebene gehoben wird. Es beginnt eine verzweifelte Suche, die abrupt ins Stocken gerät als eine verbrannte Frauenleiche gefunden wird, und zwar in der Gegend, in der Andrea ihr Wochenende verbringen wollte. Doch handelt es sich bei dem Opfer wirklich um Sandras Freundin?

    In ihrem achten Fall wird es für das Duo Mohr/Bergmann persönlich, denn die vermisste Person ist eine enge Freundin der Ermittler, auch wenn sie im Laufe des Geschehens feststellen, dass es durchaus Geheimnisse gibt, die sie nicht einmal vermutet hätten. Nichtsdestotrotz ändert sich an der Einstellung der Beamten natürlich nichts, der Fall soll möglichst schnell und reibungslos aufgeklärt werden.

    Die Emotionalität, die Sandra während der Ermittlungen verständlicherweise ergreift, springt schon früh auf den Leser über, zumal man mit Hilfe diverser Einschübe auch hin und wieder an Andreas Seite weilt, ihr aber nicht helfen kann. Trotz des Wissens, dass die Freundin augenscheinlich noch lebt, tappt man vollkommen im Dunkeln was Täter und Motiv angeht. Zahlreiche Verdächtige kristallisieren sich im weiteren Verlauf heraus, doch einen wirklichen Zugang zur Lösung findet man nicht. Auch Sandra und Sascha sind ratlos, ihre Möglichkeiten und Mittel scheinen schon bald erschöpft, ein tatsächlicher Fortschritt lässt sich jedoch nicht verzeichnen.

    Obwohl es den Anschein macht das Geschehen würde auf der Stelle treten, baut sich eine enorme Spannungskurve auf. Mit jeder Seite steigt der Pegel und hält Überraschungen bereit, die nicht einmal zu erahnen waren. Dadurch steigt auch die Hoffnung auf relevante Hinweise, die zum Täter und zu Andrea führen.

    Auch mit ihrem achten Steirerkrimi lässt Claudia Rossbacher nicht nach und den Leser nicht los. Eine fesselnde Geschichte, die zu einer persönlichen Bewährungsprobe für die Ermittler wird. Der Leser wartet schon jetzt sehnsüchtig auf den nächsten Band.

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    Jeanette_Lubes avatar
    Jeanette_Lubevor 5 Monaten
    Spannender Krimi aus der Steiermark mit toller Ermittlerin

    Dieses Buch erschien 2018 im Gmeiner Verlag und beinhaltet 279 Seiten.
    Der LKA-Ermittlerin Sandra Mohr gefriert das Blut in den Adern, als sie eine Handy-Nachricht erhält. Ihre beste Freundin fleht panisch um Hilfe, doch dann reisst die Verbindung ab. Sandra sucht Andra, die das Wochenende in einem Wellness-Hotel im Thermenland verbringen wollte. Wo wollte sie genau hin? Und vor allem, mit wem? Sandra weiß nicht, was Andrea zugestoßen ist oder ob sie untergetaucht ist. Vielleicht wurde ihr ja auch ihre Vorliebe für verheiratete Männer zum Verhängnis. Dann taucht plötzlich eine verkohlte Frauenleiche auf und Sandra muss das Schlimmste befürchten...
    Der Autorin Claudia Rossbacher ist ein wirklich spannender Krimi gelungen. Der Schreibstil ist flüssig. Man taucht sofort in die Geschichte ein. Diese Geschichte ist der 8. Fall der Ermittlerin Sandra Mohr. Man kann sie unabhängig von den anderen Geschichten lesen.
    Mir persönlich hat diese Geschichte mit dieser spannenden Handlung wirklich super gefallen. Ein tolles Lesevergnügen! Ich empfehle dieses Buch Fans von Krimis auf jeden Fall!!!  

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    Bibliomaries avatar
    Bibliomarievor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder ein starker Fall mit Sandra Mohr
    Heiße Spur

    Während der Hochzeitsfeierlichkeiten eines Kollegen hört Sandra Mohr, LKA Ermittlerin eine Nachricht ihrer besten Freundin erst verspätet ab. Es ist ein panischer Hilferuf, der mitten drin abbricht. Sandra ist alarmiert und versucht sofort Kontakt zu Andrea herzustellen, die ein Wellness-Wochenende in einer nahen Therme verbringen wollte. Aber wo und mit wem? Noch während Sandras Privatsuche wird eine verkohlte Frauenleiche gefunden und in der Nähe Andreas Auto.

    Sandra Mohr und ihr Vorgesetzter Sascha Bergmann sind ein eingespieltes Team. Kein Wunder, sie ermitteln ja bereits im 8. Fall in Graz und im Grazer Umland.

    Claudia Rossbacher hat mit Sandra Mohr eine Ermittlerin geschaffen, die überaus sympathisch daher kommt. Ganz besonders, wenn sie – wie in diesem Fall – auch noch persönlich betroffen ist. Der Schreibstil ist angenehm locker zu lesen und wird immer mal wieder durch ein Dialektwort aufgelockert. Für mich macht das auch den besonderen Charme der Rossbacher Krimis aus. Außerdem kommt auch das Lokalkolorit nicht zu kurz. Dieser Band spielt im steirischen Thermenland und schon die Beschreibungen machen Lust auf die Landschaft.

    Die Handlung ist sehr fesselnd aufgebaut, vor allem durch die eingeschobenen Kapitel aus Andreas Sicht. Dadurch bin ich als Leserin der Ermittlerin immer einen kleinen Schritt voraus und das bringt Tempo und Spannung in den Plot, die sich kontinuierlich bis zum dramatischen Finale steigert. Auch die Ermittlerarbeit, die ständigen kleinen Kabbeleien mit Kollegen Bergmann und die zum Teil recht eigenwilligen Zeugen bringen Farbe und Unterhaltung in den Krimi.

    Wie immer gibt es auch ein kleines Glossar am Ende des Buches, so können auch wir nicht österreichischen Leser unseren Wortschatz erweitern.
    Auch dieses Mal hat mich die Autorin nicht enttäuscht und ich freue mich schon auf einen neuen Fall mit Sandra Mohr.



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    dreamlady66s avatar
    dreamlady66vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Irrungen und Verwirrungen im steirischen Thermenland
    Irrungen und Verwirrungen im steirischen Thermenland

    (Inhalt, übernommen)
    Eine Handy-Nachricht lässt LKA-Ermittlerin Sandra Mohr das Blut in den Adern gefrieren. Ihre beste Freundin fleht panisch um Hilfe, ehe die Verbindung abreißt. Sandra begibt sich auf die Suche nach Andrea, die das Wochenende in einem Wellness-Hotel im Thermenland verbringen wollte. Aber wo genau? Und mit wem? Was ist Andrea zugestoßen? Ist sie untergetaucht? Oder wurde ihr die Vorliebe für verheiratete Männer zum Verhängnis? Als eine verkohlte Frauenleiche auftaucht, muss Sandra das Schlimmste befürchten …

    Zur Autorin:
    Claudia Rossbacher wurde in Wien geboren, schon ihre Kindheit war von fernen Ländern und fremden Kulturen geprägt.
    Seit 2006 arbeitet sie als freie Autorin in Wien und der Steiermark und schreibt u.a. Kurzkrimis und Kriminalromane.

    Schreibstil/Fazit:
    Danke an die Autorin bzw. den Gmeiner-Verlag für Eure Zusage und schnelle Belieferung im exquisiten Gewand.

    Der schmucke Krimi in Hochglanzoptik mit 274 Seiten und 26 Kapiteln sowie einem Glossar im Anhang liess sich schnell und zügig verarbeiten.

    Der Provinzkrimi mit viel Lokalkolorit bestach durch das charmante aber sehr unterschiedliche Ermittler-Duo um Sandra (Mohr) sowie Sascha (Bergmann) und deren oft heftigen Dialoge, das wirkte sehr unterhaltsam auf mich, bremste teilweise den Lesefluss aber doch etwas aus.

    Der Spannungsbogen war fast durchgängig gegeben, ich fühlte mich gut unterhalten und ermittelte fleissig mit ...

    Der 8. Steierkrimi (das Cover ist stets in Herzoptik gestaltet) ist der persönlichste Fall für die LKA-Ermittlerin und ihren Chefinspektor...überzeugt Euch gerne selbst!

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    unclethoms avatar
    unclethomvor 5 Monaten
    Meine Empfehlung

    Steirerquell ist der achte Band der erfolgreichen Krimireihe um die Ermittlerin Sandra Mohr vom LKA in Graz. Für mich ist dieser 8 Band der vierte den ich gelesen habe. Und bislang konnte Claudia Rossbacher mich jedes Mal aufs Neue begeistern. Dieser achte Fall für Sandra Mohr ist zugleich ihr emotionalster Fall, ist doch ihre beste Freundin mit involviert.
    Für mich ist klar, dass ich nun auch noch die mir fehlenden 4 Teile organisieren und lesen werde.
    Denn Sandra Mohr hat für mich Kultcharakter, egal welcher Fall, die Romane von Claudia Rossbacher kann man unbesehen kaufen, man trifft bei ihr immer ins Schwarze.
    Tolle Dialoge, die Figuren sind sehr bildhaft beschrieben und nicht zuletzt zeichnet sie dem Leser bei der Beschreibung der Schauplätze tolle Bilder in den Kopf.
    Die Spannung ist bei Claudia Rossbacher wie gewohnt schon zu Beginn auf einem recht hohen Niveau, das sich dennoch noch steigert je näher man in Richtung Finale kommt.
    Ich weiß nicht so recht wie ich es nennen soll… doch ich denke wenn ich sage, dass die Romane von Claudia Rossbacher, echte Wohlfühlromane sind trifft das am ehesten. Was aber nicht heißen soll, dass sie Lahm sind und sich wie Gummi ziehen, ganz im Gegenteil.
    Für mich sind das wieder einmal, 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

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    mysticcatvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Mein erstes Buch aus der Serie - die anderen muss ich jetzt auch unbedingt lesen.
    Großartiger Regionalkrimi

    „Steirerquell“ von Claudia Rossbacher ist der achte Band um das steirische Ermittlerduo Sandra Mohr und Sascha Bergmann. Ich habe die Vorgängerbände noch nicht gelesen, und konnte in die Geschichte ohne Schwierigkeiten einsteigen- es gab weder zu viele Personen noch persönliche Verstrickungen. Allerdings ist klar, dass die Geschichte aufbauend ist, und durch Informationen aus dem achten Band die persönliche Geschichte von Sandra und Sascha bis zu diesem Zeitpunkt gespoilert wird. Wer das nicht möchte, fängt besser mit dem ersten Band der Serie an.

     

    Die Handlung beginnt auf der Hochzeit eines Polizeikollegen, als Sandra eine Nachricht von ihrer besten Freundin Andrea auf der Mailbox hat, die sich als verzweifelter Hilferuf herausstellt. Ein Rückruf ist nicht möglich, die beste Freundin scheint vom Erdboden verschluckt zu sein. Auch das Liebeswochende mit der Affäre hat Andrea nicht angetreten, also macht sich Sandra auf die Suche, die im Thermenhotel in Loipersdorf beginnt. Daher auch der Name, da „Quell“ ein häufig gewählter Namensbestandteil in Thermenhotels oder Thermalbädern in der Region und daher auch passend für den Titel.

    Die Stroyline finde ich spannend, da immer wieder kapitelweise das Entführungsopfer zu Wort kommt – und dadurch von beiden Seiten mitgefiebert werden kann. Als Nativespeakerin finde ich den Dialekt authentisch, auch, wenn ich mich anfangs gewundert habe, warum die beiden miteinander nicht im Dialekt kommunizieren, bis ich draufgekommen bin, dass der Chef ein Wiener ist – da war mir dann alles klar. Auch die Abneigung gegen Wiener und die Überheblichkeit des Chefermittlers gegen die Provinz (immerhin ist Graz die zweitgrößte Stadt Österreichs) kommen klar durch und haben bei mir zur Erheiterung beigetragen.

    Sofort ist bei mir das Kopfkino angesprungen, da ich die Gegend sehr gut kenne und auch das Hotel in Loipersdorf gleich vor Augen hatte, auch, wenn es im Buch einen andere Namen trägt als in der Realität – so viele gibt es dort dann auch wieder nicht, dass man großartig daneben liegen kann. Daher habe ich mich kapitelweise wie im Urlaub gefühlt – die steirische Thermenlinie ist wunderschön und bietet auch kulinarisch viel Abwechslung.

     

    Besonders gut gefällt mir auch das Ermittlerduo: Die Spannung zwischen den beiden ist greifbar, trotzdem kommen sie gut (vielleicht zu gut) miteinander aus, was auch sexuelle Spannung in den Folgebüchern aufkommen lassen kann. Sandra ist ein Landei, das ihren Weg gemacht hat, und mit beiden Beinen im Leben steht. Dass auch ihr als Polizistin viele Seiten ihrer besten Freundin verborgen geblieben sind, war für mich sehr unterhaltsam zu lesen – denn wie gut kennt man die Vergangenheit, Gedanken und Gefühle seiner besten Freunde wirklich?

     

    Fazit: Ein sehr spannender Kriminalfall in schöner Umgebung. Ich möchte die anderen Bände auf jeden Fall auch noch lesen.

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    dorlis avatar
    dorlivor 5 Monaten
    Rezension zu "Steirerquell" von Claudia Rossbacher

    Graz. Die Hochzeit zweier Kollegen wird gefeiert und Sandra Mohr hat ihr Handy während der Trauungszeremonie stummgeschaltet. Als sie ihre Nachrichten schließlich abhört, ist sie schockiert: Ihre Freundin Andrea fleht panisch um Hilfe, kann aber ihren Aufenthaltsort nicht mehr mitteilen, bevor die Verbindung abreißt. Sandra macht sich umgehend auf die Suche, doch Andrea bleibt spurlos verschwunden. Der Fund einer verkohlten Leiche in der Nähe von Loipersdorf lässt Sandra das Schlimmste befürchten, denn in einem dort ansässigen Wellness-Hotel wollte Andrea das Wochenende verbringen…

    „Steirerquell“ ist bereits der achte Fall für Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und ihren Chef Sascha Bergmann, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich.

    Claudia Rossbacher hat einen angenehm zu lesenden Schreibstil und versteht es ganz ausgezeichnet, den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Der Kriminalfall ist von Anfang an fesselnd und wird im Verlauf der Handlung immer dramatischer. Besonders mitreißend sind neben den spannenden Ermittlungen auch die locker in das Geschehen eingestreuten Einschübe, in denen der Leser erfährt, wie es Andrea zwischenzeitlich ergeht.

    Claudia Rossbacher kann auch mit einer großen Portion Lokalkolorit punkten. Die Autorin rückt in diesem Krimi das Thermenland Steiermark in den Mittelpunkt und hebt dabei die lokalen Begebenheiten und die Besonderheiten der Landschaft hervor. Dank der detailreichen Beschreibungen kann man sich alle Schauplätze sehr gut vorstellen.

    „Steirerquell“ hat mir sehr gut gefallen. Ein spannend erzählter Krimi, der mit interessanten Charakteren und einer fesselnden Handlung zu überzeugen weiß.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ClaudiaRossbachers avatar

    Herzlich willkommen bei der Leserunde zu meinem neuen Steirerkrimi!


    Steirerquell - Sandra Mohrs achter und persönlichster Fall


    Zum Inhalt: Eine Handy-Nachricht lässt LKA-Ermittlerin Sandra Mohr das Blut in den Adern gefrieren. Ihre beste Freundin fleht panisch um Hilfe, ehe die Verbindung abreißt. Sandra begibt sich auf die Suche nach Andrea, die das Wochenende in einem Wellness-Hotel im Thermenland verbringen wollte. Aber wo genau? Und mit wem? Was ist Andrea zugestoßen? Ist sie untergetaucht? Oder wurde ihr die Vorliebe für verheiratete Männer zum Verhängnis? Als eine verkohlte Frauenleiche auftaucht, muss Sandra das Schlimmste befürchten …


    Zur Einstimmung gibt's hier schon mal der Trailer zum Buch ...


    ###YOUTUBE-ID=vIFbVLuhigo###


    Wer mitlesen und eine Rezension verfassen möchte, kann sich noch bis 23. März 2018 per Nachricht bei mir bewerben. Der Gmeiner Verlag stellt 15 Bücher, wahlweise Print oder E-Book, zur Verfügung.
    Am 3. April, gleich nach Ostern, legen wir los. Fragen könnt ihr mir gerne schon vorab hier stellen. Ich drücke euch die Daumen! Bis dann ...
    Herzlich
    eure Claudia Rossbacher
    Zur Leserunde

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