In der Stadt geht es nicht mit rechten Dingen zu: Mülldeponien verschwinden, Fabriken werden unter der Leitung von Herrn Raffgier errichtet und keiner weiß so recht, was los ist. Die Kinder Tom, Olli, Fyllie und Christian, die ihre Freizeit auf Olaf’s Schrottplatz verbringen, fühlen sich berufen zusammen mit ihren selbstgemachten und bei einem Gewitter zum Leben erweckten Freunden Graf Schrottus (einem Blechmann) und Müll-Hexe Mülliane sowohl dem Unheil auf die Spur zu kommen, als sich auch auf die Suche nach Deponien zu machen – einem Ort, den Mülli und Schrotte als ihre Heimat bezeichnen.
Der Sprachstil in dem Buch ist sehr gewöhnungsbedürftig und hat mir nicht ganz so gut gefallen. Dies lag in erster Linie an der Satzstellung, die meiner Meinung nach häufig unpassend war und dadurch holperig wirkte. Dies hat leider meinen Lesefluss erheblich gestört.
Die Kapitel in dem Buch sind teilweise kurz, teilweise lang, sodass Kinder, die Erstleser sind, Schwierigkeiten haben, ein Kapitel am Stück zu lesen. Was mich ebenfalls ein wenig gestört hat, waren kurze Episoden innerhalb des Buches, die meiner Meinung nach überflüssig waren und die Fortsetzung der Geschichte mehr behindert als unterstützt haben. Eine Folge davon war, dass ich mich als Leser regelmäßig gefragt habe, worin der Sinn besteht. Ich hatte ebenfalls an manchen Stellen das Gefühl, dass Ideen, die angesprochen wurden im Laufe des Geschehens an Bedeutung verloren haben und nicht weiter verfolgt wurden, was ich sehr schade fand.
Als ebenfalls schwierig und unnötig hat sich in diesem Buch die hohe Anzahl an Personen erwiesen. Dies hat dazu geführt, dass man als Leser schnell den Überblick verloren hat. Dies führt nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen schnell zu Missmut. Unterstützt wurde dieser Effekt noch durch die Tatsache, dass die Figuren teilweise nicht weiter erläutert wurden, weil sie aus vorherigen Büchern stammen. Es gab lediglich den Hinweis in Form einer Fußnote, dass die Geschichte so in einem anderen Buch thematisiert wurde. Möglicherweise soll das zu einem Kaufeffekt führen – mich persönlich hat es sehr abgeschreckt weiter zu lesen.
Was mir ebenfalls leider gar nicht gefallen haben, sind die Illustrationen. Sie wirken unprofessionell und viel zu einfach.
Alles in allem hat mir die Idee hinter der Geschichte hat an sich gut gefallen: Kinder, die die Welt und die Umwelt retten möchten. Leider ist meiner Meinung nach die Umsetzung dieser Idee nicht so gut gelungen, wie erwartet. Daher kann ich dem Buch an dieser Stelle nur 1 von 5 Sternen geben.





