Unglaublich feinfühlig erzählt
Spürbar, dass die Autorin in der eigenen Familie den Verlust eines Kindes schon vor der Geburt erlebt hat. Unglaublich einfühlsam und dennoch, ohne etwas zu verschweigen wird von Paul erzählt, der miterlebt, wie aus Freude und Hoffnung auf das kleine Geschwisterchen eine riesengroße Trauer entsteht und der Abschied ansteht, bevor gemeinsam erlebt werden konnte, was Geschwister so gerne miteinander erleben. Das Buch gibt einen Einblick in die Gefühlswelt von einem betroffenen Geschwisterkinder von "Sternenkinder". Wundervoll, dass hier das Geschwisterkind in Blick genommen wird, das sonst oft - der Situation geschuldet - zunächst vielleicht in den Hintergrund rückt. Ein sehr emotionales, aber auch hoffnungsvolles Buch.


