Claudia Schwarz Hochlandfuchs

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Inhaltsangabe zu „Hochlandfuchs“ von Claudia Schwarz

Man schreibt das Jahr 1689. Das englische Parlament erklärt König James IIV. von England und Schottland für abgesetzt und erhebt stattdessen William II. auf den Thron. Die Willkür dieser Entscheidung ruft bei vielen Schotten deutliches Missfallen hervor. Besonders die Hochlandclans weigern sich, William als Herrscher anzuerkennen und stehen weiterhin treu hinter James. Auch der Clan MacDonell of Glengarry, ein einflussreicher Zweig des mächtigen MacDonald- Clans, unterstützt den gestürzten Monarchen. Die achtzehnjährige Sionnach, Tochter eines Bauern aus Glenfinnan, deren Familie dem Clan MacDonell angehört, hält sich jedoch nicht mit Politik auf. Ihr Interesse gilt vorrangig der Wahl eines geeigneten Ehemanns. Wenn auch arm und des Schreibens und Lesens nicht mächtig, so ist sie doch glücklich in ihrer kleinen Welt an den Ufern des Loch Shiel. Ihr Leben nimmt allerdings eine schlagartige Wendung, als es den Anschein hat, dass Bruder und Vater aus einer Schlacht, in die sie ihrem jakobitisch ausgerichteten Chief gefolgt sind, nicht mehr heimkehren. Der Herbst naht, und die Nahrung wird knapp. Um ihr Überleben und das ihrer Tochter und der beiden kleinen Söhne zu sichern, sieht die Mutter keinen anderen Ausweg, als Sionnach fortzuschicken. Schweren Herzens verlässt Sionnach ihr Dorf und sucht sich Arbeit. Auf ihrem Weg trifft sie unvermittelt auf ihren heimkehrenden Halbbruder Brendan und erfährt von ihm, dass auch der Vater die Schlacht überlebt und danach gemeinsam mit einigen Männern das Vieh eines anderen Clans gestohlen hat. Sein Anteil, eine Kuh, wird die Familie über den Winter bringen. Zutiefst erleichtert, lässt Sionnach sich von Brendan wieder heimschicken. Doch sie kommt nicht weit, denn unversehens läuft sie zwei englischen Soldaten in die Arme, die sie als willkommenes Freiwild ansehen. Brendan, der ihre Hilferufe hört, rettet seine Schwester im letzten Moment. Aber die Erleichterung ist nur von kurzer Dauer, denn es nähert sich ein weitere englische Patrouille, die den jungen Schotten außer Gefecht setzt und mitsamt seiner Schwester des Viehdiebstahls beschuldigt und verhaftet. Verzweifelt warten die Geschwister im Gefängnis von Fort Inverlochy auf ihre Verhandlung, deren schlimmster Ausgang ihren Tod bedeuten würde. Doch dazu kommt es nicht, denn der Hauptmann des Forts, James Hamilton, verdient sich auf illegale Weise ein Zubrot, indem er kleinere Diebe und andere unbedeutende Gefangene in regelmäßigen Abständen als Arbeitskräfte an einen anonymen Kunden verkauft. Kenneth Walden, so dessen Name, ist Kämmerer und handelt im Auftrag eines englischen Dukes, der, statt sich des transatlantischen Sklavenhandels zu bedienen, die billigere Variante von Strafgefangenen vorzieht. Auch Brendan und Sionnach ereilt dieses Schicksal, und sie werden auf seine Burg Fitheach Creag nach Northumberland verschleppt. Während man Brendan dazu zwingt, unter dem grausamen Aufseher Master Marcus in einen nahegelegenen Steinbruch zu arbeiten, muss Sionnach fortan dem jungen Viscount Raven als Zimmermagd dienen. Ihre schottische Herkunft erschwert den Geschwistern den Stand auf Feindesseite zusätzlich. Mit der Hoffnung, ihre Schuld nach einer Weile abgegolten zu haben, unterwirft Sionnach sich zunächst ihrem Los. Doch ihre Zuversicht, irgendwann heimkehren zu dürfen, zerschlägt sich, als sie erfährt, dass der Duke niemals vorhatte, ihr und ihrem Bruder jemals wieder die Freiheit zu schenken. Doch trotz der Aussichtslosigkeit ihrer Situation gibt Sionnach nicht auf und versucht alles, um Brendan aus dem Steinbruch zu befreien und mit ihm zu fliehen. Der windige Kämmerer Walden, der es auf Sionnach abgesehen hat, ergreift sogleich seine Chance und bietet ihr einen Handel an: Ihre Unschuld im Tausch gegen einen Besuch bei Brendan. Sionnach willigt zum Schein ein, nimmt aber gleichzeitig allen Mut zusammen und bittet den Viscount um Hilfe. Der hat sich in die schöne Schottin verliebt und würde nichts lieber tun, als ihr zu helfen. Auch Sionnach hegt zarte Gefühle für Raven und setzt all ihre Hoffnung auf ihn. Doch Raven sind die Hände gebunden. Wenngleich auch königliches Blut in seinen Adern fließt, so bleibt er dennoch der Sohn einer bedeutungslosen Magd und unerwünschtes Ergebnis einer leidenschaftslosen Nacht. Um seinem nicht minder illegitimen, aber im Gegensatz zu Raven adeligen Sohn Georg einen durch die Blutsverwandtschaft loyalen Verwalter zur Seite zu stellen, ernennt sein Vater Raven zwar zum Viscount, lässt ihn aber von Kindesbeinen an zu Georgs gefügigem Untergebenen erziehen. Erst durch Sionnachs Freiheitsliebe und ihren ungebrochenen Mut, dem Schicksal die Stirn zu bieten, wird Raven klar, dass er so nicht weiterleben will. Heimlich bringt er Sionnach in den Steinbruch. Dort angekommen, erfahren sie, dass Brendan versucht hat zu fliehen und auf schreckliche Weise dafür bestraft wurde. Sie finden ihn mehr tot als lebendig, nehmen ihn mit nach Fitheach Creag und verstecken ihn in Ravens Gemächern, wo sie ihn pflegen. Brendans Aufbegehren löst derweil eine Rebellion im Steinbruch aus, und einige Gefangene entkommen – unter ihnen ein Schotte namens Kenzie, der sich zuvor mit Brendan angefreundet hatte. Der Kämmerer Walden, der bei einem erneuten Annäherungsversuch aufgrund Sionnachs Ablehnung die Vermutung anstellt, dass es sich bei dem entflohenen Schotten um Brendan handelt, lässt das Versteckspiel trotz seiner falschen Vermutung auffliegen, und die Geschwister landen – nun aller Hoffnungen beraubt - im Burgverlies und schließen endgültig mit ihrem Leben ab.

Romeo und Julia im Hochland. Eine wunderbar historisch unterlegte Geschichte, der es an Spannung und Emotionen nicht fehlt!

— ilonaL

Tolle Liebesgeschichte, spannender historischer Roman, witzige Dialoge... was will man mehr?

— susymah

Habe mich von Anfang an in das mutige Füchschen verliebt und ihren Weg bangend begleitet! Tolle Protagonistin! Daumen hoch für die Story!!!

— Tintenfass

Ein Buch mit einer ganz besonderen Protagonistin. Nicht nur für Schottlandfans ein Muss!

— JordisLank

Wer dieses Buch gelesen hat, wird die Originalschauplätze sehen wollen

— andrea_elgato

Ein gutes Debüt, das zwar noch ausbaufähig ist (v.a. wegen der historischen Atmosphäre), aber eine Geschichte beinhaltet, die mir gut gefallen hat mit Charakteren, die ich gern mochte und mit denen ich auch mitfieberte. :)

— Hikari

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  • Eine wunderbar historisch unterlegte Geschichte!

    Hochlandfuchs

    ilonaL

    09. May 2014 um 16:33

    Romeo und Julia einmal anders oder doch nicht?! Das Hochland von Schottland ist Sionnachs Heimat. Ihr Bruder und ihr Vater kämpfen gegen die Engländer. Sie, ihre Mütter und ihre beiden kleinen Brüder bleiben zurück und versuchen so gut es geht zu überleben. Als auch noch die einzige Kuh stirbt und kaum noch was zum Überleben übrig ist, soll Sionnach auf den Weg machen um sich Arbeit suchen. Dabei gerät sie in die englische Sklaverei und begegnet den Viscount Raven Alexander Fitzgerald. Wird er ihr helfen, ihre Freiheit wiederzuerlangen? Die Autorin Claudia Schwarz erzählt sehr einfühlsam und spannend die Geschichte Sionnachs und ihrer Familie, aber auch die von Raven. Geschichtliche Aspekte werden zu einem historischen Roman. Eine Liebe, die an Romeo und Julia erinnert, wird gekonnt verwoben. Alles in allem wurde ich selbst mit der Schönheit Schottlands und den Menschen dort gefangen genommen. Einmal angefangen, konnte ich kaum mehr aufhören mit dem Lesen. Man wird unweigerlich mitgerissen! 5 wohlverdiente Sterne

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  • Lebendiges Schottland

    Hochlandfuchs

    cybersyssy

    *** Klappentext *** Der Roman lässt die Leser in die raue Romantik der schottischen Highlands und deren machtvolle Clans gegen Ende des 17.Jahrhunderts eintauchen und an der sich über alle machtpolitischen und standeswidrigen Grenzen hinwegsetzenden Liebe des jungen, englischen Viscounts Raven zu Sionnach, der mittellosen Tochter eines einfachen Hochlandbauern, teilhaben. *** Meine Meinung *** Das Buch hat mich wegen Schottland gereizt, dass ich dazu noch eine hübsche Story bekam, war natürlich nicht zu verachten. Claudia Schwarz hat Charaktere zum Leben erweckt, von denen ich die meisten gleich ins Herz geschlossen hatte. Sionnach, ihr Bruder Brendan und Raven sind einfach lebendig in meinem Kopf geworden. Sie haben ihre Ecken und Kanten und ich fühlte mit ihnen mit. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass die Figuren dazu lernten, sich veränderten und den Situationen anpassten, statt stoisch einem Klischee verhaftet zu bleiben. Okay, ich war selber schon mal in den schottischen Highlands, aber die Autorin beschreibt die Landschaft so detailreich, dass man das Panorama vor dem inneren Auge sieht. Ich konnte förmlich das frische Gras und das Grün riechen. Überhaupt schreibt Schwarz sehr bildreich und detailverliebt, was aber zu keiner Zeit zu Längen führte. Hier mal eine Beschreibung der Umgebung, während das Leben in den Highlands erlebt wird, dort mal eine Beschreibung der grünen Hügel, während die Gefangenen ihren Gedanken nachhängen - einfach immer passend und kurzweilig. So liest sich das Buch auch locker-flockig ohne langatmige Passagen. Schwarz bleibt auch sehr nah an den historischen Ereignissen und dem harten und teilweise entbehrungsreichen Leben der Schotten in den schönen aber harten Highlands. Das hat mich auch total fasziniert, wie damals gelebt wurde und wie authentisch Schwarz dies beschrieb.  Ich weiß nun eine geheizte Wohnung und trockene Füße bei Regen wieder besser zu würdigen. Böse Zungen könnten das Buch zu einer Liebesschnulze degradieren und würden damit nur zu einem Drittel Recht haben. Ja, es geht um Liebe, aber auch um eigene Entwicklung, um Wachsen an den Ereignissen und um den Willen zu überleben und das Beste aus seiner Situation zu machen. Ich würde das Buch als historischen Romantik-Abenteuer-Roman bezeichnen und würde selbst damit noch nicht dem Inhalt wirklich Genüge tun. Also vergessen wir das mit der Genreeinteilung - ich finde eh, es gibt Bücher, die mir gefallen und Bücher, die mir nicht gefallen - was schert mich das Genre. Lassen wir uns einfach in die schottischen Highlands des 17. Jahrhunderts entführen. Von mir bekommt „Hochlandfuchs“ die volle Punktzahl.

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  • Wo Fuchs und Rabe sich mehr als "Gute Nacht" sagen...

    Hochlandfuchs

    susymah

    28. February 2014 um 16:51

    Die Zeiten sind hart und verlangen gerade den Menschen in den ländlichen Gegenden viel ab, die um das reine Überleben kämpfen. Im Hintergrund der Geschichte steht die Anerkennung des protestantischen König Wilhelm von Oranien durch das schottische Parlament, ein politisches Pulverfass, das im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts gezündet wurde. Im Mittelpunkt steht die Liebesgeschichte zwischen dem schottischen Bauernmädchen Sionnach, das zusammen mit ihrem Bruder auf die Burg des britischen Duke of Northumberland verschleppt wird und ihrem dortigen Herrn, dem jungen Viscounts Raven, als Untergebene dienen muss. Das sich Verhältnisse auch ändern können, müssen beide auf teils bittere Art erkennen. Mir hat diese turbulente Geschichte, die in einem Schreibstil erzählt wird, der den Leser wie in einem wilden Fluss einfach mitreißt, sehr gut gefallen. Da ich bisher kaum historische Romane gelesen habe, kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen, ob dieses Buch den gängigen Rahmenbedingungen entspricht. Dennoch hat mir als "Laie" sowohl der politische Hintergrund, als auch die Beschreibung der Lebensart und des menschlichen Konflikts zwischen Adel und Bauern sowie Engländern und Schotten durchaus gereicht, um mir in meinem Kopfkino ausreichende Kulissen zu bauen. Besonders toll fand ich die Naturbeschreibungen und die Charaktere, die durchaus lebendig beschrieben wurden. Das Cover ist ein Hingucker. Insgesamt ist dieses Buch ein wirklich starkes Debüt der Autorin. Ich freue mich ganz besonders darüber, bald den 2. Teil in Händen zu halten...:o)

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  • Wo Fuchs und Rabe sich mehr als "Gute Nacht" sagen...

    Hochlandfuchs

    susymah

    03. January 2014 um 22:59

    Die Zeiten sind hart und verlangen gerade den Menschen in den ländlichen Gegenden viel ab, die um das reine Überleben kämpfen. Im Hintergrund der Geschichte steht die Anerkennung des protestantischen König Wilhelm von Oranien durch das schottische Parlament, ein politisches Pulverfass, das im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts gezündet wurde. Im Mittelpunkt steht die Liebesgeschichte zwischen dem schottischen Bauernmädchen Sionnach, das zusammen mit ihrem Bruder auf die Burg des britischen Duke of Northumberland verschleppt wird und ihrem dortigen Herrn, dem jungen Viscounts Raven, als Untergebene dienen muss. Das sich Verhältnisse auch ändern können, müssen beide auf teils bittere Art erkennen. Mir hat diese turbulente Geschichte, die in einem Schreibstil erzählt wird, der den Leser wie in einem wilden Fluss einfach mitreißt, sehr gut gefallen. Da ich bisher kaum historische Romane gelesen habe, kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen, ob dieses Buch den gängigen Rahmenbedingungen entspricht. Dennoch hat mir als "Laie" sowohl der politische Hintergrund, als auch die Beschreibung der Lebensart und des menschlichen Konflikts zwischen Adel und Bauern sowie Engländern und Schotten durchaus gereicht, um mir in meinem Kopfkino ausreichende Kulissen zu bauen. Besonders toll fand ich die Naturbeschreibungen und die Charaktere, die durchaus lebendig beschrieben wurden. Das Cover ist ein Hingucker. Insgesamt ist dieses Buch ein wirklich starkes Debüt der Autorin. Ich freue mich ganz besonders darüber, bald den 2. Teil in Händen zu halten...:o)

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  • Tolles Debüt!!!

    Hochlandfuchs

    Tintenfass

    24. October 2013 um 23:51

    Claudia Schwarz hat hier einen Roman abgeliefert, der sich sehr gut lesen lässt. Mit flüssiger und geübter Schreibweise, nimmt sie von der ersten Seite an, den Leser mit und lässt ihn teilhaben an ihrer Welt. Es geht immer nur um Geschichten. Geschichten wiederholen sich, spielen in unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlichen Gesellschaften. Schwarz hat das Schottland um 1690 erwählt um dort ihren Plot zu entfalten. Im Grunde eine schiere Liebesgeschichte, die sie mit den notwendigen und unentbehrlichen Stilmitteln ausgestattet hat. Ich habe das Lesen der Geschichte genossen, war zu keinem Zeitpunkt gelangweilt und fühlte mich gut unterhalten. Neben der Entwicklung der Protagonisten "Füchschen," die eigentlich Sionnach heißt, Raven und ihrer Liebe zueinander, gelang es Schwarz, auch Spannung zu erzeugen, die mir manches Mal eine Gänsehaut bescherte. Auch die Szenen, in denen sich Sionnach und ihr Bruder Brendan gegenseitig beistanden, fand ich sehr ergreifend beschrieben. Da ich selber eine große Freundin der schottischen Geschichte, der Mentalität und der unglaublichen Landschaft bin, war ich ein kleines bisschen enttäuscht, dass es der Autorin in dem Buch nicht ganz gelang, diese einmalige, spezielle Atmosphäre zu erzeugen, die Schottland bis zum heutigen Tage so eigen ist. Da fehlte es ein wenig an Tiefe, an Empathie für das schottische Volk in jener Zeit und seiner Geschichte. Deswegen zog ich einen Stern ab. Ich bin sehr auf die Entwicklung gespannt und freue mich schon jetzt, wieder vom "Füchschen" und Raven und ihrer großen Liebe zu lesen. 4 Sterne und eine klare Kaufempfehlung von mir !!

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  • Fuchs und Rabe

    Hochlandfuchs

    claudi_katzenaugen

    23. May 2013 um 10:02

    In den letzten beiden Tagen folgte ich in jeder freien Minute dem Bauernmädchen Sionnach quer durchs schottische Hochland bis London und zurück in die Highlands und war verzaubert von der liebevollen Landschaftsbeschreibung. Zweifelsohne wirkte die Heldin am Anfang duckmäusig und ich befürchtete schon, es bliebe dabei. Zum Glück erkannte sie die himmelschreienden Ungerechtigkeiten, die vor allem für Frauen zu dieser Zeit galten und erstarkte, als ihr gewahr wurde, dass sie doch noch mehr kann als runde Hüften und rote Haarpracht haben. (Bei dem Gedanken, Männern gehorchen zu müssen (zumal Vater und Brüdern *schüttel*) wurde mir immer wieder flau im Magen und ich danke Frau Schwarz, dass sie mir aufzeigte, wie gut ich es doch habe.) Allerdings sind die männlichen Charaktere ein wahrer Glücksgriff für Sionnach, zudem überaus faszinierend, maskulin und charakterstark - genug Schmachtmaterial ist also vorhanden! Besonders angetan hatte es mir ihr Vater, der sich so heldenhaft durchsetzte und seine Kinder aus der englischen Sklaverei errettet. Und ich mochte ihn, obwohl er seine Tochter danach kaum unterstützt und sie mit einem Mann verheiraten will, den sie nicht liebt. Wobei auch das natürlich von der vorherrschenden Zeit herrührt. Nichtsdestotrotz gelingt es Sionnach in Anbetracht dieser grausamen Umstände und der rauen Sitten ziemlich gut sich durchzusetzen und am Ende erwartete mich nach ihren wochenlangen Todesmärschen und monatewährenden Entsagungen tatsächlich ein gelungenes glückliches Ende (mit Benefits!) Warum ich den Titel Fuchs und Rabe gewählt habe? Lest das Buch selbst! ^^

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  • Gelungenes Debüt

    Hochlandfuchs

    GabrieleB

    10. April 2013 um 20:35

    In ihrem Roman Hochlandfuchs entführt uns Claudia Schwarz in die schottischen Highlands gegen  Ende des 17. Jahrhunderts.  Es herrscht Krieg und  die Schottin Sionnach verliebt sich ausgerechnet in den Mann, dem sie als Sklavin dienen muss.  Doch nicht nur die Liebe zu dem Engländer Raven, sondern auch das Schicksal ihres Bruders Brendan, spannen den Bogen bis zur letzten Seite. Mit ausdrucksstarken Worten  und lebendigen Charakteren beschert uns die Autorin ein fesselndes Leseerlebnis.  Hochlandfuchs ist ein Roman mit Suchtpotenzial – wild, rau und romantisch wie das Land selbst. 

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  • Leserunde zu "Hochlandfuchs" von Claudia Schwarz

    Hochlandfuchs

    andrea_elgato

    Das Verlagshaus el Gato startet heute mit einer neuen Leserunde zum Schottlandroman "Hochlandfuchs" von Claudia Schwarz. Inhalt: Man schreibt das Jahr 1689. Das englische Parlament erklärt König James IIV. von England und Schottland für abgesetzt und erhebt stattdessen William II. auf den Thron. Die Willkür dieser Entscheidung ruft bei vielen Schotten deutliches Missfallen hervor. Besonders die Hochlandclans weigern sich, William als Herrscher anzuerkennen und stehen weiterhin treu hinter James. Auch der Clan MacDonell of Glengarry, ein einflussreicher Zweig des mächtigen MacDonald-Clans, unterstützt den gestürzten Monarchen. Der Roman lässt die Leser in die raue Romantik der schottischen Highlands und deren machtvolle Clans gegen Ende des 17. Jahrhunderts eintauchen und an der sich über alle machtpolitischen und standeswidrigen Grenzen hinwegsetzenden Liebe des jungen, englischen Viscounts Raven zu Sionnach, der mittellosen Tochter eines einfachen Hochlandbauern, teilhaben. Bis Sonntag, den 10.Februar, könnt ihr euch mit der Antwort zu folgender Frage bewerben und eines von 10 Büchern gewinnen: Wie viele Etagen besaß der runde Turm von Invergarry Castle im Nord-Ost-Winkel?

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    • 190
  • Rezension zu "Hochlandfuchs" von Claudia Schwarz

    Hochlandfuchs

    Blaustern

    17. March 2013 um 13:38

    Das Jahr 1689 im schottischen Hochland: Krieg beherrscht das Land – zwischen Schottland und England. Vater und Bruder kehren von einem Raubzug nicht mehr zurück, und die Familie muss versorgt werden. Der Winter ist lang. So macht sich die achtzehnjährige Sionnach, das älteste der Kinder, auf den Weg, um eine Anstellung zu finden. Eine fatale Begegnung lässt sie in einer Burg in der englischen Sklaverei landen. Dort rackert sie sich als Zimmermagd ab. Dann aber begegnet sie dem jungen attraktiven Bruder des Hausherrn, Viscount Raven, und verliebt sich in ihn. Raven erwidert diese Gefühle. Aber Sionnach ist ein schottisches Bauernmädchen und Raven ein englischer Adliger. Hat diese Liebe überhaupt eine Chance? In diesem historischen Schottlandroman ging es hauptsächlich um die Lovestory zwischen Sionnach und Raven, die wirklich schön erzählt wurde und dermaßen fesselte. Trotzdem lernten wir das Leben in diesem Jahrhundert gut kennen mit den Rivalitäten zwischen Schottland und England sowie den Raubzügen, Plünderungen und Morden. Die Landschaftsbeschreibungen und auch die der Burg hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht und die Atmosphäre und das Handeln der Protagonisten manchmal authentischer. Sionnach und Raven waren beide wirklich sehr sympathisch. Die Charaktere waren sonst gut ausgearbeitet, beide hatten ihre Ecken und Kanten. Der Schreibstil war angenehm und ließ sich flüssig lesen.

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  • Rezension zu "Hochlandfuchs" von Claudia Schwarz

    Hochlandfuchs

    Hikari

    02. March 2013 um 19:44

    Das Buch mit dem schönen cover "Hochlandfuchs" erhält von mir gute 3 Sterne mit Tendez zur 4. Die Geschichte an sich ist interessant und gut gemacht. Die historischen Gegebenheiten scheinen recherchiert und werden gut eingewirkt. Am Anfang war es etwas holprig zu lesen, doch spätestens nach 50 Seiten ging es wirklich flüssig weiter und war angenehm im Sprachstil. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben ihre guten als auch schlechten Seiten, auch wenn es manchmal leider an Tiefgang mangelt. Zudem gab es für manche Dinge scheinbar keinen Raum, wo ich gern mehr gelesen hätte. Den Punkt Abzug von der Note hab es allerdings für den Umstand, dass für einen historischen Roman die Atmosphäre einfach nicht rüberkam. Teilweise war es viel zu modern geschrieben und gedacht, auch einige Wörter waren unpassend gewählt. Das ist leider der Umstand, der mich etwas störte. Dennoch war die Geschichte an sich aber gut zu lesen. Es ist also ausbaufähig, aber alles, was wichtig ist, ist dennoch vorhanden. Ein netter Roman im leichten historischen Gewand.

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  • Rezension zu "Hochlandfuchs" von Claudia Schwarz

    Hochlandfuchs

    Kartoffelschaf

    02. March 2013 um 15:30

    Eigentlich wollte ich das Gelesene vor dem Schreiben der Rezension etwas sacken lassen, nachdem ich das Buch eben beendet habe habe ich mich dann allerdings entschieden sie gleich zu verfassen. Hochlandfuchs ist für mich gar nicht so leicht zu rezensieren. Ich bin mehr als zwiegespalten und weiß nicht wirklich, was ich von diesem Buch halten soll. Es ist ein Debütroman und ich finde, das merkt man auch. Der Schreibstil ist okay, es lässt sich recht zügig lesen. Ich musste es jedoch mehrfach weglegen, da ich einfach nur gelangweilt war. Auf den ersten 150 Seiten ist so gut wie nichts passiert, ein Spannungsbogen war kaum vorhanden. Die Schreibweise kann ich nur als blumig bezeichnen, so wird Seite um Seite mit detaillierten Beschreibungen von Orten gefüllt, ohne das das eigentliche Geschehen vorangetrieben wird. Wichtige Dinge werden dann kurz und knapp abgehandelt. Enttäuschend fand ich, dass es sich um einen historischen Roman handeln sollte, was auch auf dem Cover besonders hervorgehoben wurde. Da passt der Schreibstil dann so gar nicht. Unterhaltungen der einzelnen Personen sind viel zu modern, viele gewählte Wörter, insbesondere Adjektive sind völlig überspitzt und aus diversen Sprachen entliehen um irgendwie hochtrabend zu klingen - ich weiß nicht. Die Protagonistin ist flach, wenig nachvollziehbar und teilweise durch ihre Naivität einfach unsympathisch. Die Handlung wird zum Ende hin immer unglaubwürdiger und findet ihren Höhepunkt in einem abstusen Finish das absolut aus der Luft gegriffen scheint und mutmaßen lässt, dass unbedingt ein Happy End herbeigeführt werden sollte. Es gab jedoch auch Stellen, die mich wirklich gefesselt und überzeugt haben - wenn auch nicht viele. Ich lese seit Jahren gerne historische Romane und bin der Meinung, dass dazu etwas mehr gehört als eine Geschichte, die im mittelalterlichen Schottland bzw. London spielt. Alles in allem war das Buch okay, man kann es lesen, es ist aber nichts, was mir persönlich in Erinnerung bleiben wird. Das Cover ist super schön, die Unterteilung der einzelnen Kapitel wirklich gelungen und auflockernd aber die Handlung lässt eben leider meiner Meinung nach etwas zu wünschen übrig. Als leichte Abendlektüre sicherlich geeignet, so man nebenher ggf. ein spannendes Buch liest, da Hochlandfuchs doch teilweise sehr ermüdend ist. Ich bedanke mich trotzdem, dass ich an der entsprechenden Leserunde teilnehmen durfte und entschuldige mich dafür, dass ich nicht so begeistert von diesem Debüt war. Aber ich denke und hoffe, Autoren ist die ehrliche Meinung ihrer Leser wichtig.

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  • Rezension zu "Hochlandfuchs" von Claudia Schwarz

    Hochlandfuchs

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. March 2013 um 13:16

    Das Debüt von Claudia Schwarz verspricht im Klappentext eine Reise in die schottischen Highlands des 17. Jahrhunderts. Im Fokus der Geschichte steht Sionnach, die Tochter eines Hochlandbauern, die ihr zu Hause verlassen muss, um Geld für ihre Mutter und ihre jüngeren Brüder zu verdienen. Auf der Suche nach einer neuen Anstellung gerät sie in englische Gefangenschaft und wird an einen englischen Duke verkauft. Fortan arbeitet sie nun als Kammerfrau an dessen Burg und sucht nach Wegen ihre und die Freiheit ihres älteren Bruders Brandon zurück zu erlangen. Unerwartete Hilfe erhält sie dabei vom Halbbruder des Dukes, Raven, der an mehr als nur Sionnachs Freiheit interessiert ist. Dabei stehen ihrer Liebe nicht nur Standesunterschiede, sondern auch die tiefverwurzelte Feindschaft zwischen England und Schottland im Wege. Claudia Schwarz' Roman ist eine romantische Liebesgeschichte, die in die Kulisse des schottischen Hochlands und der englischen Landschaft versetzt wurde. Sie ist einfach zu Lesen, lässt aber an vielen Stellen an Tiefe zu wünschen übrig. Viele Beschreibungen bleiben leider sehr oberflächlich, so dass man sich nur schwer in die Gefühlswelt der Protagonisten hineinversetzen kann. Die Geschichte konnte mich trotz der Thematik und den doch überraschenden Wendungen bis zum Schluss nicht in ihren Bann ziehen. Auch die Beschreibungen der Landschaft, geschichtlicher Ereignisse und der damaligen Lebensumstände kommen an vielen Stellen zu kurz. Die oftmals moderne Sprache lässt einen häufig vergessen, dass man sich im Schottland des 17. Jahrhunderts befindet und nicht in der heutigen Zeit. Dem Titel eines historischen Romans wird die Geschichte meiner Meinung nach leider nicht gerecht. Schlussendlich freue ich mich trotzdem diesen Roman gelesen zu haben. Als leichte Abendlektüre ist er durchaus geeignet und auch als Debüt als gelungen zu bezeichnen. Fans von historischen Romanen könnten zwar enttäuscht sein, aber für Liebhaber schöner Liebesgeschichten mit Happy End ist der Roman auf jeden Fall lesenswert!

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  • Rezension zu "Hochlandfuchs" von Claudia Schwarz

    Hochlandfuchs

    Cellissima

    25. February 2013 um 21:24

    Schottland, Ende des 17. Jahrhunderts: es herrscht Krieg zwischen Schottland und England. Der Familie der 18-jährigen Sionnach mangelt es an allem, sie wissen nicht, wie sie den Winter überstehen sollen. Vater und Bruder sind diesmal nicht von einem Raubzug zurückgekehrt. Als ältestes Kind muss Sionnach daher fortgehen und sich eine Anstellung suchen, um ihren Clan zu ernähren. Sie gelangt zu einer Burg, gerät in die Sklaverei hinein und muss sich als Magd verdingen. Inmitten all ihrer Verzweiflung erfährt Sionnach einen Lichtblick: die Liebe zu dem jungen, attraktiven Viscount Raven. Doch kann eine Liebe wirklich stärker sein als alle Standesunterschiede und Unruhen dieser Zeit, kann sie wirklich Bestand und eine Zukunft haben? Meine Meinung "Hochlandfuchs" ist ein historischer Roman, der den Leser in das späte 17. Jahrhundert und in die schottischen Highlands entführt. Er besticht durch einen guten, angenehm zu lesenden Schreib- und Erzählstil, der größtenteils authentisch und atmosphärisch ist. Nur ab und an verliert er etwas von seiner Intensität, wird zu oberflächlich und/oder zu modern. Die Beschreibungen der Natur und Landschaft sowie des Innenlebens der Burg hätten ausführlicher sein können. Manches nahm nicht vollständig Gestalt an, und so lief dieser Film vor meinem inneren Auge, der für mich ein 5 Sterne-Buch ausmacht, während der Lektüre leider nicht ununterbrochen ab. Auch hätte man auf die historischen Ereignisse und Figuren noch mehr eingehen, manches realistischer darstellen können. Da das Buch auch ein paar Druckfehler aufweist und die Sätze für meinen Geschmack relativ dicht gedrängt wirken, was das Lesen nach einer Weile etwas ermüdend macht, gibt es leider einen Stern Abzug. Ansonsten aber bietet "Hochlandfuchs" alles, was man sich von einem historischen Schottland-Roman wünscht: Geschichte, in diesem Fall bzgl. der Lage und Ereignisse zwischen Schottland und England zu dieser Zeit, die Rivalitäten der Clans, Raubzüge und Plünderungen, eine prächtige Burg, urtümliches Leben, die rauhe Romantik der Highlands sowie eine erst zarte, dann immer intensivere und leidenschaftlichere Liebesgeschichte. -Wenn auch im Vergleich etwa zu Petra Röder´s "Flammenherz"-Reihe leider in abgeschwächter Form. Insgesamt aber ein schönes Buch, das ich gerne gelesen habe! Fazit Ein historischer Schottland-Roman, vergleichbar mit Petra Röder´s "Flammenherz" oder Emily Bold´s "The Curse - Vanoras Fluch". Im Vergleich zu diesen weist "Hochlandfuchs" weniger historische Fakten, mehr Liebe, Romantik und Unterhaltung auf, ist also ideal für Leser, denen die genannten Bücher gefallen haben und/oder die keine reinen historischen Romane lesen möchten. "Hochlandfuchs" ist insofern die perfekte Lektüre für einen schönen, gemütlichen Lese-Abend. Trotz kleiner Schwächen ein tolles Debüt!

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  • Rezension zu "Hochlandfuchs" von Claudia Schwarz

    Hochlandfuchs

    ColourfulMind

    24. February 2013 um 22:28

    » „Es trennt euch so viel mehr als euch zusammenführt.“ „Dennoch braucht es nur dieses eine Gefühl, um all das zu vergessen.“ « Inhalt: Ende des 17. Jahrhunderts: In Schottland ist das Leben für die 18-jährige Sionnach und ihre Familie nicht leicht. Es herrscht Krieg mit England und als Sionnach von eben diesen mit ihrem Bruder in die Sklaverei entführt wird, bleibt ihr nichts anderes übrig, als all ihre Hoffnung in den englischen Viscount Raven zu setzen. Meine Meinung: In ihrem Debütroman „Hochlandfuchs“ beschreibt die Autorin Claudia Schwarz das Leben und Lieben in Schottland zum Ende des 17. Jahrhunderts hin. Dabei hält sie sich zwar an das historische Geschehen, ein wirklich authentischer historischer Roman ist ihr Debütroman jedoch nicht wirklich. Die Charaktere verhalten sich meistens nicht wirklich ihrer Zeit entsprechend und die Geschehnisse sind oftmals zu unrealistisch für damals. Das ist aber nicht schlimm. Denn fesselnd, unterhaltend und herzerwärmend ist der Roman allemal und er weiß auf andere Weise zu überzeugen. Der Schreibstil ist detailreich und liest sich sehr schnell und flüssig. Nur manchmal wirkte der Sprachgebrauch der Charaktere ein wenig zu modern und locker für die damalige Zeit. Sionnach ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist kein wirklich starker oder selbstbewusster Charakter, der sich durchzusetzen weiß. Viel mehr ist sie zurückhaltend, ängstlich und orientiert sich an ihren Mitmenschen. Trotzdem ist sie sehr sympathisch und als Leserin kann man sich auf eine gewisse Weise mit ihr identifizieren. Denn wenn man ehrlich ist, hätte man sich wahrscheinlich nicht anders in dieser von Männern beherrschten und von Frauen gefürchteten Welt verhalten. Auch Raven, der männliche Hauptcharakter ist sehr sympathisch und hat um einiges mehr Tiefe als Sionnach oder die anderen Charaktere. Er ist geprägt von seinem bisherigen Leben und der Abneigung, die ihm in englischen Kreisen entgegenschlägt. Moralisch setzt er sich von den anderen Charakteren ab und ist sehr leidenschaftlich. Besonders als weibliche Leserin kann man nicht anders, als seinem sehr jugendlichen Charme zu verfallen. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist wirklich schön erzählt, fesselt und reißt den Leser mit. Auch sie ist dem allgemeinen Tempo der Geschichte angepasst und geschieht sehr schnell, was dem Lesegenuss jedoch keinen Abbruch tut. Die Chemie zwischen den beiden unglücklich Liebenden ist wirklich sehr greifbar und man fühlt und leidet durchweg mit ihnen mit. Doch wo die beiden Hauptcharaktere so überzeugen, enttäuschen die Randfiguren leider ein wenig. Allesamt bleiben sie sehr blass und oberflächlich. Die Bösen sind und bleiben auch wirklich die Bösen und die Guten, naja, die sind eben gut. Ein anderer eigentlich recht wichtiger Nebencharakter zum Beispiel springt in seinem Charakter und Verhalten nur so hin und her, weswegen er als Figur oftmals sehr unrealistisch wirkt. Fazit: Wer also einen authentischen historischen Roman erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Geht man aber mit der Absicht heran, eine historische Liebesgeschichte zu lesen und unterhalten sowie gefesselt zu werden, ist Hochlandfuchs sicherlich die richtige Wahl. 4 Sterne für einen wirklich unterhaltenden und leichten Lesegenuss.

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  • Rezension zu "Hochlandfuchs" von Claudia Schwarz

    Hochlandfuchs

    Kaira

    24. February 2013 um 20:59

    Inhalt Im Jahr 1689 herrscht Krieg zwischen Schottland und England, weshalb viele Väter und Brüder das Heim verlassen mussten. So auch die von Sionnach, die nun selbst Arbeit suchen muss, um ihre Familie vor dem Hungertod zu retten. Auf dem Weg in ein entlegenes Dorf trifft sie ihren Bruder Brendan, doch das Wiedersehensglück währt nicht lange, da die beiden von englischen Soldaten gefangen und als Sklaven verkauft werden. Nun muss Sionnach als Magd auf einer feindlichen Burg arbeiten, wo sie aber Raven kennenlernt, der ihr aus ihrer misslichen Lage helfen könnte. Zur Geschichte Die Geschichte ist wirklich sehr schön, auch der Handlungsstrang umfasst einiges an Ereignissen. Durch den flüssig zu lesenden Schreibstil der Autorin lässt sich der Text fließend lesen und man kann voll und ganz in das Geschehen eintauchen. Der Einstieg fällt zwar etwas schwer, da er noch keine wirkliche Tiefe aufweist, aber das gibt sich mit der Zeit, in der der Text Form annimmt. Auch die Charaktere brauchen ihre Zeit, um ihre Standhaftigkeit in ihren Charakterzügen zu finden, aber diese hält dann bis zum Ende an. Zu den negativen Aspekten neben dem etwas oberflächlichen Einstieg, zählt auch stark dazu, dass die Geschichte eigentlich absolut keine Aspekte eines historischen Romans aufweist, außer ein paar sehr wenigen angekratzen Hintergrundinformationen zu einer handvoll Personen und Gebäuden. Weiterhin sind definitiv zu viele Absätze im Text gemacht worden, um einen Perspektivwechsel anzuzeigen, was zu übertrieben und unnötig war. Fazit Trotz schwerfälligem Einstieg und der Ermangelung von Historie in diesem Text ist die Geschichte sehr schön und hat eine gute Handlung. Die Charaktere sind gut und wegen ein paar wenigen unrealistischen Begebenheiten wäre dieses Buch eher ein normaler Roman, der trotzallem ein paar schöne Lesestunden bringt.

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