Claudia Senghaas Bitterer Nachgeschmack

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Inhaltsangabe zu „Bitterer Nachgeschmack“ von Claudia Senghaas

Der Giftmord wird Frauen zugeschrieben. Denn Frauen morden anders - subtiler - und zu 90 Prozent mit Gift. Das hat von der Antike an zu einer Dämonisierung der Täterinnen geführt, von der mythologischen Figur der rasend eifersüchtigen Medea, die ihrer Rivalin ein vergiftetes Gewand schickt, bis hin zum Hexenwahn des Mittelalters. Bekannte Autoren widmen sich dem spannenden Thema der Giftmorde - mit spitzer Feder und viel Herzblut!

Eine sehr gemischte Sammlung von Geschichten zum Thema Gift, teils findet gar kein Mord im eigentlichen Sinne statt...

— ioreth
ioreth

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    Bitterer Nachgeschmack
    ioreth

    ioreth

    03. August 2015 um 00:15

    Dieser als historischer Roman einsortierte Band ist das schon mal mit Sicherheit nicht. Statt dessen haben wir es mit einer Kurzgeschichtensammlung zu tun, die zum Teil in das Historiengenre passt. Einige der Geschichten spielen aber auch heute und eine ist eine Sience Fiction Geschichte (und nicht die schlechteste). Ein Teil der auf alt gemachten Erzählungen beruht offenbar tatsächlich auf historischen Fällen, andere sind reine Fiktion. Und selbstverständlich unterscheiden sich die Geschichten auch darin ob der Schwerpunkt auf Täter, Opfer oder Ermittlung, wenn sie denn stattfindet, liegt. Positiv könnte man sagen es ist für jeden etwas dabei, leider trifft dabei natürlich auch die Negativaussage zu, jeder wird einen Teil der Geschichten unangebracht oder gar schlecht finden. Leider erschließt sich zumindest mir nicht wirklich nach welchen Gesichtspunkten die Geschichten ausgewählt oder sortiert wurden. Man hätte ja Abschnitte nach der Zeit in der sie spielen, dem Gift oder der Art der Verabreichung machen können. Oder die Ermittlerkrimis den Erzählungen aus Sicht der Täter gegenüberstellen. Leider ist all dies unterblieben und die Sammlung wirkt dadurch und durch das Fehlen jeder Art von Kommentar eher beliebig. Auch wenn das eine oder andere Juwel eingestreut ist für das es sich lohnt das Buch zu lesen habe ich mich am Ende eher enttäuscht gefühlt von der lieblos wirkenden Zusammenstellung.

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  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Für viele verschiedene Geschmäcker ...

    Bitterer Nachgeschmack
    RalfWaiblinger

    RalfWaiblinger

    22. December 2013 um 13:05

    Das tolle an einer Anthologie aus Kurzgeschichten ist die Möglichkeit verschiedene Autoren kennen zu lernen: 13 Autoren / Autorengespanne präsentieren auf knapp 370 Seiten 13 Kurzgeschichten über Giftmorde, mitunter mit historischem Fundament, angesiedelt vom 18. Jht über die Gegenwart bis in die Zukunft. Die Beweggründe der Mörder/-innen könnten unterschiedlicher nicht sein, gleichwie die Geschichten selbst in Ausführung und Sprache - vom Altertümlichen, mit für heutigen Sprachgebrauch verfremdeten Worten, bis hin zu eher futuristischen Bezeichnungen. Die 13 Kurzgeschichten lassen sich flüssig (z.B. als Betthupferl) lesen. Die Intentionen sind schlüssig und nachvollziehbar, auch wenn mir nicht alle Geschichten gefallen haben. Das tut dem Gesamtwerk allerdings keinen Abbruch und das habe ich auch nicht erwartet. Wer etwas Neues ausprobieren will und neue Autoren kennenlernen will, wird hier mit Sicherheit fündig.

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  • Giftmorde gestern und heute.

    Bitterer Nachgeschmack
    Eka

    Eka

    21. November 2013 um 14:10

    15 Autoren, darunter 2 Autorenduos, haben in diesem Buch 13 Geschichten geschrieben. Kriminalgeschichten unter anderem um Giftmorde vom frühen 19. Jahrhundert bis zum Teil in die Gegenwart. Alle Geschichten lesen sich flott und flüssig bis auf eine Kurzgeschichte, bei der der Autor versucht hat, etwa im mittelalterlichen Stil zu schreiben, was für mich einmal sehr schwer zu lesen war und zum anderen ich den Inhalt nicht verstanden habe. Alle anderen Geschichten waren sehr interessant, wie zum Beispiel „Trautes Heim“ von Edna Schuchardt. Auch „Rattengift“ von Iny und Elmar Lorentz konnte mich fesseln. Alle Geschichten sind Kurzgeschichten in einer Länge von ca. 30 Seiten, so dass man dieses Buch nicht unbedingt in einem Stück lesen muss. Ich würde sogar empfehlen, nicht alle hintereinander zu lesen, sondern um in den Genuss jeder einzelnen Geschichte zu kommen, jeweils etwas Zeit verstreichen zu lassen. Erstaunlich ist, wie die Autoren in kurzen Abschnitten jeweils die Spannung herüberbringen und die Charaktere sehr gut beschreiben. Mir hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und kann es durchaus den Lesern empfehlen, die gerne Kriminalromane lesen, aber wenig Zeit haben, ein dickes Buch auf einmal zu verschlingen.

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  • In der Kürze liegt die Würze, die manchmal auch ganz schön giftig sein kann

    Bitterer Nachgeschmack
    Gurke

    Gurke

    06. November 2013 um 18:32

    “Wenn man aus einem Roman eine Kurzgeschichte machten könnte, ist er überflüssig." An diese Weisheit von Ernest Hemingway haben wohl auch die Autoren und Autorinnen von „Bitterer Nachgeschmack“ gedacht, als sie die Idee zu einem Sammelwerk von komprimierten Erzählungen über Giftmorde und dessen Täter/innen ins Leben riefen – schließlich liegt auch manchmal in der Kürze die Würze. Herausgekommen ist dabei eine toxische Mischung von insgesamt dreizehn Stories, die im Durchschnitt einen Umfang von dreißig Seiten betragen und so wunderbar mal zwischendurch geschmökert werden können. Ich würde auch unbedingt empfehlen diese Erzählungen nicht ohne Pause hintereinander zu lesen, da sie dadurch an Intensität verlieren. Besonders der Einsatz des Frauengifts Arsenik wiederholt sich in den historischen Rubriken, wodurch sich vielleicht der wohlig-dämonische Schauer beim Lesen der heimtückischen Ingrediens durch zu schnellen Verzehr der giftigen Handlungen verziehen könnte. Natürlich kommen aber auch noch andere Zutaten aus Teufels Küche zum Einsatz, die genauso wirksam wie überraschend sind und die unterschiedlichen Zeitebenen sorgen zusätzlich für Abwechslung. Man sollte nämlich nicht von dem mittelalterlich anmutendem Cover darauf schließen, dass nur eine Epoche zum Schauplatz wird, schließlich gibt es auch in der Gegenwart die ein oder andere neidische Person, die nur auf eine günstige Möglichkeit wartet, um unbemerkt zum Mörder zu werden. Petra Gabriel hat sogar ein sehr futuristisches Bild gezeichnet, die regelrecht aus dem Band mit dystopischen Elementen hervorsticht, obwohl ihr „Gift der Feen“ nicht mein Favorit ist. Am besten unterhalten gefühlt, habe ich mich von Susan Hastings „Paradies Nr. 13“, die auf sehr perfide Art und Weise die Laubenidylle zum Einstürzen bringt. Gefloppt hat dafür für meinen Geschmack leider der Beitrag von dem Schriftsteller Armin Öhri, der nicht nur sprachlich, sondern auch inhaltlich irgendwie zu speziell war. Das Künstlerehepaar unter dem Pseudonym Iny Lorentz hat zusammen mit der Herausgeberin Claudia Senghaas von dem Gmeiner Verlag viele fantastische Autoren zur Mitarbeit überreden können, die „Bitterer Nachgeschmack“ zu einem tollen Gesamtkunstwerk strahlen lassen. Es muss also nicht immer ein 400 Seiten starker Epos ein, um uns Leser mitzureißen – die Kunst ist sich kurz zu fassen und dennoch mit einem dichten Spannungsbogen und Kreativität begeistern zu können. Dafür gibt es von mir fünf bittersüße Sterne und eine Leseempfehlung mit dem Rat bei der nächsten Mahlzeit sehr genau auf die Butter, die Suppe und andere Lebensmittel zu achten, denn sie könnten hinterhältig vergiftet worden sein! ;-)

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  • Bitterer Nachgeschmack

    Bitterer Nachgeschmack
    Themistokeles

    Themistokeles

    14. August 2013 um 09:21

    Vom Cover her hatte ich bei diesem Buch ja zunächst ehrlich erwartet, dass es sich nur um historische Krimianthologien handeln wird, jedoch täuscht das Cover einen ganz gewaltig, denn neben den historischen Krimis enthält das Buch auch den ein oder anderen Fall, der in der heutigen Zeit spielt. Wie bei jeder Sammlung von Kurzgeschichten, ist es auch bei dieser hier so gewesen, dass mir nicht alle der Geschichten in gleichem Maß gefallen konnten. Manchen waren durchaus für ihre Länge spannend, andere wiederum waren einfach nur seltsam, wirkten für mich nicht logisch und waren auch teilweise dann einfach nach viel erzählen viel zu schnell aufgelöst, ohne dass irgendwo eine kleine Spannungskurve aufkommen konnte. Bei anderen konnte man sogar ein kleines bisschen miträtseln und die Geschichten waren in sich einfach super schlüssig. Also, eine sehr bunte Mischung. Gefallen hat mir aber auf jeden Fall, dass die Geschichten in den unterschiedlichsten Zeiten spielten und vom tiefsten Mittelalter, über die Renaissance bis in die Jetztzeit Geschichten dabei waren und sogar eine in einer Zukunftsversion spielte. Wobei ich zugeben muss, dass diese Geschichte zu denen zählte, die ich nicht ganz so gelungen fand, da sie für mich keine klare Aussage hatte. Eine der Geschichten ist mir aber wohl am meisten im Gedächtnis geblieben, da ich sie so schrecklich fand. Einer der Autoren hat versucht seine Geschichte in einem mittelalterlichen Stil zu verfassen, selbst von den Worten her, so dass es extrem schwer zu lesen war, hatten einige Worte deutlich zu viele Buchstaben, zu dem wie es heute geschrieben wird, dann war der Satzbau auch noch leicht verquer und den Inhalt, den der Autor in seiner Geschichte rüberbringen wollte, konnte man nicht mal verstehen, wenn man das Hindernis, des erstmal Verstehens, was denn da geschrieben ist, überwunden war. Also eindeutig die schlechteste Geschichte. Gott sei Dank aber auch die kürzeste, wobei sich sonst die Längen in einem sehr gleichmäßigen und sehr angenehmen Maß befanden, da es immer so um die 30 Seiten pro Geschichte sind, die man einfach super so nebenbei weglesen kann. Das ist natürlich auch ein Punkt, den ich an dem Buch sehr mochte, was aber bei allen Kurzgeschichtensammlungen der Fall ist, man kann sie sehr schön nebenbei lesen und man ist nicht angewiesen das Buch ganz genau von vorn nach hinten zu lesen. Ein Buch, das sich lohnt, wenn man gern mal eine kleine Kurzgeschichte lesen mag, nicht besonders auf Tiefgang aus ist, einem Krimis liegen und man vor allen Dingen auch mit dem historischen Aspekt vieler der Geschichten leben kann. Man sollte zwar nichts großartiges von den einzelnen Geschichten erwarten, aber manche war überraschend gut.

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