Claudia Thesenfitz Meer Liebe auf Sylt

(54)

Lovelybooks Bewertung

  • 45 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 51 Rezensionen
(24)
(19)
(9)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Meer Liebe auf Sylt“ von Claudia Thesenfitz

„Herrlich! Flotte Feder, schöner Wortwitz, liebenswerte Figuren – macht Spaß! Und ich will nach Sylt …“ Käthe Lachmann, Autorin und Komikerin Um ihre Ehe zu retten, fliegt die 27-jährige Alexandra nach New York. Mutter Henrietta und Schwiegermutter Ulla sind sofort zur Stelle, um in einem Strandhaus auf Sylt auf die kleine Emma aufzupassen. Dumm nur, dass sich die beiden jungen Omas nicht ausstehen können. Ulla ist überzeugte Esoterikerin, Henrietta knallharte Karrierefrau. Bio contra Business, Eso contra Ellenbogen - zwei Welten prallen aufeinander. Als auch noch Alexandras kinderlose Schwester Jana zu Hilfe eilt, ist das Chaos perfekt. Das Leben der Frauen wird ordentlich durcheinandergerüttelt - und ist am Ende viel besser als vorher ... "Lustig, fesselnd, klug und sehr gut beobachtet. Claudia Thesenfitz hat die Formel für den perfekten Frauenroman gefunden." Wiebke Lorenz „Eine wundervolle Geschichte, die mich lachend zum Nachdenken gebracht hat: Warmherzig, lebensklug, superwitzig und auf leichte Art sehr tief. Absolute Empfehlung!“ Regina Först, Top-Speakerin und Erfolgscoach

heiterer, warmherziger Roman in traumhafter Kulisse

— katze267
katze267

Ein Buch für den Sommerurlaub

— san_dra
san_dra

Das Glücksgefühl wurde leider von Klischees und Frauenzeitschriften-Themen überrollt ...

— VeraHoehne
VeraHoehne

Nette Urlaubsunterhaltung, die gute Laune macht, mit vielen gut recherchierten Details von der schönen Nordseeinsel Sylt

— Hermione27
Hermione27

Sonne, Sommer, Meer und Emma. Ulla und Henrietta, Herz und Schmerz.

— Lesezeichenfee
Lesezeichenfee

Hier geben sich Klischee und Stereotype die Hand und spazieren gemeinsam in den Sonnenuntergang. Anfang war richtig nett und sehr amüsant.

— TheUjulala
TheUjulala

Die Omas Ulla und Henrietta kommen unterwartet in die Situation auf die Enkelin Emma aufzupassen. Dies sorgt für einige Aufregung.

— Seebaerchen
Seebaerchen

Sympathisch, witzig und sehr sommerlich. Eine leichte Frauen-Geschichte die mich unterhalten und amüsiert hat.

— Lisbeth76
Lisbeth76

Eine unterhaltsame Sommerlektüre mit Witz und Lebensfreude!

— Bambisusuu
Bambisusuu

Wunderbarer Glücksroman mit viel Weisheiten und tollen Charakteren! Einfach sympathisch und witzig! Lust auf Mee(h)r Romane von Thesenfitz.

— Pagina86
Pagina86

Stöbern in Liebesromane

Wenn du mich siehst

Wieder einmal ein unglaublich Tolles Buch von einem unglaublich talentierten Autor! Danke dafür lieber Nicholas Sparks!

kerstin_lagler

Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen

Ich kann das Buch allen Lesern empfehlen, die Lust auf eine erfrischende und humorvolle Liebesgeschichte haben.

Ninespo

Der letzte erste Blick

Sehr schöne Contemporary Romance aus der Feder einer talentierten deutschen Schriftstellerin.

MadlyInLoveWithBooks

Immer wieder im Sommer

Sehr schöne Strandlektüre

Anni59

Kein Sommer ohne Liebe

Ziemlich langatmig, ziemlich langweilig - das war wohl nichts...

Talathiel

Manche Tage muss man einfach zuckern

Charmant, witzig und seicht - genau die richtige Urlaubslektüre zum Abschalten!

AlexandraHonig

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eso trifft Business

    Meer Liebe auf Sylt
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    23. April 2017 um 11:20

    Henrietta und Ulla sind beide eher wenig begeistert, dass sie sich auf dem Geburtstag der gemeinsamen Enkelin auf Sylt treffen müssen, sie sind einfach zu verschieden. Die eine eine gestandene Businessfrau, immer top gekleidet und mit klaren Prioritäten, die andere eher im Einklang mit Mutter Natur und der Welt. Doch das soll nicht alles bleiben - nachdem die Mutter der kleinen in einer Nacht und Nebel Aktion das Weite sucht um ihre Ehe zu retten müssen die beiden grundverschiedenen Urgewalten sich zusammenraufen und gemeinsam um die Enkelin kümmern..Am Anfang hab ich das Buch wirklich noch in vollen Zügen genossen - phasenweise musste ich mir die Lachtränchen aus den Augen wischen, wenn Ulla mal wieder versucht hat "sich in irgendwas reinzuspüren" - vorzugsweise in leblose Dinge wie die Lederautositze von Henrietta. Bevor man sich auf totes Tier setzt muss man ja erstmal seinen Frieden mit dem armen Opfer schließen, nich? Da war's dann auch nicht weiter störend dass das Buch nicht unbedingt Wert auf Logik legt (Welche eigentlich tolle Mama fliegt über Nacht einfach mal für mehrere Wochen nach New York und lässt die zweijährige im ungewissen? Meine eigene hätte ihre Ehe entweder fröhlich den Bach runtergehen lassen, während sie mit mir spielt oder hätte mich einfach unter den Arm geklemmt und mitgenommen) und die beiden Frauen sind schon fast das Sinnbild aller gängigen Klischees die man so über die Businessfrau und die 69er Grünwählerin hat. Ist aber auch egal, sorgt nämlich für Lacher. Da darf man dann schon auch mal übertreiben.Die beiden Frauen beginnen allerdings irgendwann sich anzunähern - und damit geht natürlich Stück für Stück das Konfliktpotential flöten. Für den Leser gibt's also nicht mehr allzu viel zu lachen weil die Konfrontationen in Kuschelkurs umwandeln. Das Klischee aber bleibt. Und beginnt dann auch irgendwann zu stören, wenn es zu nichts mehr nützt. Was mich aber eigentlich gestört hat war, dass die Enden irgendwie nicht befriedigend miteinander verbunden wurden. Klar, alles wird gut und jeder ist am Ende irgendwie zufrieden, so ist es in solchen Romanen doch immer. Aber von Ehekrise zu eitel Sonnenschein und von autonomer Powerfrau zu großer Liebe innerhalb von gefühlten 20 Seiten? Nicht wirklich. Das Buch war nett für Zwischendurch, ist die perfekte Urlaubslektüre weil es die grauen Zellen entlastet und macht auch irgendwie gute Laune. Ein Meisterwerk ist es nicht, Spaß macht es aber auf jeden Fall.

    Mehr
  • Das Glück ist greifbar

    Meer Liebe auf Sylt
    ManuelaBe

    ManuelaBe

    16. April 2017 um 21:35

    Meer Liebe auf Sylt ist der zweite Glücksroman der Autorin Claudia Thesenfitz. In diesem Roman lässt sie verschiedenen Charaktere aufeinandertreffen, die erkennen müssen das es viele Arten gibt glücklich zu sein. Henrietta ist Karrierefrau und dem Luxus zugetan. Ulla ist überzeugte Veganerin und möchte die Welt retten. Beide verbindet lediglich ihre fast zweijährige Enkelin Emma. Als Emmas Mutter Alexandra dringend nach New York muss um ihre Ehe zu retten bleiben Henrietta und Ulla bei Emma um sich um diese zu kümmern. Gekrönt wird das alles noch durch die kinderlose Schwester von Alexandra, die auch helfen möchte. In einer liebevoll erzählten Geschichte lässt die Autorin die Charaktere ihre Wandlungen durchlaufen und erzeugte beim mir beim lesen ein warmes Gefühl der Freude. In lebendigen Worten zeigt sie, das man selber auch mal seinen eigenen Lebensstil in Frage stellen sollte, um ein besseres Lebensgefühl zu bekommen. Der Schreibstil ist locker und flüssig lesbar und die Charaktere sind bis in die Nebenfiguren hinein liebevoll ausgearbeitet. Für mich ist der Roman eine perfekte Urlaubslektüre oder genau das richtige zur Entspannung.

    Mehr
  • Meer liebe auf Sylt

    Meer Liebe auf Sylt
    mamenu

    mamenu

    10. April 2017 um 19:19

    Zum Buch Henrietta 59,Chefredakteurin einer Frauenzeitschrift,glücklich verheiratet,ist Pragmatikerin pur.Ihr Leben in der schönen Hamburger Stadtvilla meistert sie mit Rationalität und Zynismus.Sie hat nur ihre Figur,Frisur und ihre Garderobe im Griff,sondern auch ihren Job.Sie liebt Konsum in Form von ausgedehnten Shoppingtouren und Luxus in Gestalt von 5-Sterne Hotels.Seit zwei Jahren hat sie außerdem ihre reizende Enkelin Emma.Emmas zweiter Geburtstag soll auf Sylt gefeiert werden,wo Henriettas Tochter Alexandra als Yogaleherin arbeitet.Henrietta freut sich auf das Fest trotz der Anwesenheit von Ulla,Emmas anderer Großmutter,die das komplette Gegenteil von Henrietta ist.Ulla ist überzeugt Veganerin,Single und immer voll auf dem Eso Trip.Sie wertet nicht und passt akribisch auf,dass sie keine Wörter mit negativer Energie benutzt.Ulla lebt bewusst,ist die Achtsamkeit in Person und findet Henriettas Lebenswandel nichts anderes als rücksichtlos.Als Alexandra plötzlich dringend in die USA muss,sitzen die beiden unterschiedlichen Großmütter allein mit ihrer Enkelin auf Sylt und müssen wohl oder übel miteinander klarkommen.Meine MeinungEigentlich lese ich ja eher Thriller und Krimis doch auch Romane wie dieser finde ich ich zwischendurch mal ganz schön.Ich muss sagen das mir das Buch gut gefallen hat. Hier wurde sehr gut beschrieben wie zwei Welten aufeinander prallen und das ist alles nicht ganz so einfach. Zum einen Henrietta die sehr auf Luxus steht und dann Ulla die einfach gestrickt ist und sich nicht aus so etwas macht.Wenn dann noch die beiden auf Emma aufpassen müssen, kann es schon mal sehr chaotisch werden, was mir aber sehr gut gefallen hat. Ich fand den Schreibstil sehr flüssig und leicht so das man nur so durch das Buch geflogen ist. Auch die einzelnen Charakteren waren gut ausgearbeitet. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzten. Die kleine Emma fand ich beim lesen richtig niedlich. Henrietta und Ulla kamen mit viel Witz und Charme bei mir rüber, sodass ich mir manchmal ein lächeln nicht verkneifen konnte. Wie gesagt zwei Welten die aufeinander prallen.Von Anfang bis zum Schluss habe ich mich gut unterhalten gefühlt und würde sagen, wenn ihr mehr von der Geschichte wissen möchtet, dann müsst ihr das Buch selber lesen.

    Mehr
  • Sommerlektüre

    Meer Liebe auf Sylt
    san_dra

    san_dra

    04. April 2017 um 21:03

              Durch eine Leseprobe aufmerksam geworden war ich froh dass ich dieses Buch lesen durfte, denn da mein erster Eindruck nicht hundert Prozent positiv war,wollte ich unbedingt wissen ob das noch besser werden kann. Und was soll ich sagen? Es hat ganz gut geklappt. Am Ende des Buches war ich zufrieden.  Die Geschichte war gut vom Inhalt her und auch der Schreibstil  gefiel mir. Es hat mich nicht vom Hocker gehauen wie manch andere Bücher aber alles in allem war es ein gutes Buch. Und daher auch nur vier Sterne und keine fünf.Empfehlenswert ist das Buch zum Beispiel für den nächsten Sommerurlaub als leichte Kost am Strand oder für lange Zugfahrten. Man muss nicht großartig überlegen, hat den ein oder anderen Schmunzler und wird ganz gut unterhalten.        

    Mehr
  • Gemütlicher Roman mit eher unsympathischen Figuren

    Meer Liebe auf Sylt
    Aglaya

    Aglaya

    04. April 2017 um 20:23

    Henrietta und Ulla dachten eigentlich, sie sollten auf Sylt nur den zweiten Geburtstag ihrer Enkelin Emma feiern. Doch über Nacht reist Emmas Mutter Alexandra unverhofft ab, und die beiden enorm unterschiedlichen Frauen müssen nicht nur mit dem kleinen Mädchen, sondern auch miteinander klarkommen…Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive in der dritten Person erzählt. Mal erlebt der Leser Henriettas Sicht, dann wieder Ullas, und auch Henriettas zweite Tochter, Emmas Tante Jana, kommt zu Wort. Zur besseren Übersichtlichkeit wird bei Kapitelbeginn jeweils die Protagonistin genannt. Die Figuren sind sehr klischeehaft überzeichnet, weshalb ich über weite Strecken hinweg Mühe hatte, mich mit ihnen anzufreunden. Henrietta ist die typische Karrierefrau, der die Arbeit wichtiger ist als die Familie und die ihre eigenen Kinder weitestgehend den Kindermädchen anvertraute, anstatt sich selber mit ihnen zu beschäftigen. Wer keine Karriere macht, ist in ihren Augen minderwertig. Ulla hingegen ist die Klischeegrüne, die sich weder schminkt noch rasiert und ihren Mitmenschen ständig Vorträge hält, wenn sie Fleisch essen, Auto fahren oder sonst etwas ökologisch nicht Einwandfreies tun. So sind beide Protagonistinnen auf ihre Art Extremistinnen, die andere Meinungen nicht gelten lassen wollen. Erst gegen Ende des Buches erkennt man eine Änderung im Verhalten der beiden. Von Emmas Mutter Alexandra bekommt man nicht viel mit, aber welche Mutter lässt schon ihr kleines Kind einfach so zurück, um ihrem Ehemann nachzureisen? Lediglich Jana war mir sympathisch, eine Frau Ende Dreissig, die sich zu fragen beginnt, ob das Leben für sie wohl noch mehr zu bieten hat als bisher.Die Handlung bietet wenig Überraschungen oder Action und plätschert ruhig vor sich hin. Viel Zeit verbringt die Autorin mit Beschreibungen von Strand- und Restaurantbesuchen sowie Einkäufen. So lässt sich das Buch gut nebenher lesen, ohne dass es grosse Konzentration abverlangt. Da es im Sommer auf Sylt spielt, kann ich es natürlich besonders für die Lektüre auf dem Liegestuhl während des Strandurlaubs empfehlen.Der Schreibstil der Autorin Claudia Thesenfitz lässt sich flüssig lesen, ohne irgendwelche Auffälligkeiten. Die Kapitel sind kurz gehalten, sodass man beim Lesen schnell vorwärts kommt. Mit rund 260 Seiten ist das Buch eher dünn gehalten. Mein FazitGemütliche Handlung mit eher unsympathischen Figuren. Kann man gut lesen, muss man aber nicht.

    Mehr
  • Oma´s sind doch die besten

    Meer Liebe auf Sylt
    dru07

    dru07

    04. April 2017 um 10:56

    Alexandra möchte den zweiten Geburtstag von Emma auf Sylt feiern. Oma Henrietta und Oma Ulla kommen nach Sylt, um diesen Tag, mit Emma zu feiern. Am nächsten morgen ist Alexandra verschwunden. Sie hinterlässt den beiden Oma´s einen Brief, indem sie beide bitte, auf Emma aufzupassen. Alexandra ist auf dem Weg nach New York, um ihre Ehe mit Marcus zu retten. Henrietta und Ulla, die beide nicht unterschiedlicher sein können, nehmen die Herausforderung an. Eine schöne Geschichte um Liebe und die wahren Werte des Lebens beginnt.   Das Buch ist super toll. Es ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Ich war sehr schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich gut in die Figuren hineinversetzten. Schon der Anfang versprach, dass es lustig werden wird, da ja Henrietta und Ulla komplett andere Vorstellungen vom Leben haben. Karrierefrau trifft auf Öko-Tussi. Es ist mit sehr viel Charme, Witz und Liebe geschrieben worden.   Das Buch lehrt uns, darüber nachzudenken was einem selber wichtig und unwichtig ist. Man soll über sich selber nachdenken. Sind vielleicht doch andere „Sachen“ wichtiger als man denkt?  Was ist wirklich wichtig im Leben? (So habe ich es zumindest empfunden)   Ich fand das Buch klasse.

    Mehr
  • Meer Liebe auf Sylt

    Meer Liebe auf Sylt
    Nik75

    Nik75

    03. April 2017 um 16:49

    Meine Meinung:Bei diesem Roman hat mir bereits die Leseprobe sehr gut gefallen, daher musste ich ihn einfach lesen. Die Protagonisten sind mir schon in der Leseprobe schräg, aber liebenswert vorgekommen. Und genauso war es. Henrietta, Ulla und Jana die zu dritt auf ihre Enkelin bzw. Nichte Emma auf Sylt aufpassen sollen, sind liebenswerte Personen, von denen jede ein anderes Päckchen zu tragen hat. Henrietta ist eine verklemmte Karrierefrau, die dringend mal aus sich raukommen müsste. Ulla ist ein wenig zu esoterisch angehaucht, aber auch sie wird im Laufe des Romans lockerer. Dann ist da noch Jana, die sich von ihrem Freund getrennt hat und noch nicht recht weiß wie ihr Leben weitergehen soll. Es sind alles Menschen mit interessanten Persönlichkeiten, die auf einem Haufen eine explosive Mischung zu sein scheinen.Ich war überrascht, wie sie sich alle auf Sylt verändert haben. Anscheinend scheinen Sylt und die niedliche, zweijährige Emma was ganz besonderes mit ihnen angestellt zu haben.Ich war auf alle Fälle begeistert vom Roman und hatte wunderbare Lesestunden. Mir hat der lockere und flüssige Schreibstil von Frau Thesenfitz sehr gut gefallen. Ich bin sehr gut in das Buch reingekommen und mochte die lockere und offene Erzählweise der Autorin. Die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen und die Schönheit von Sylt habe ich innerlich in mich aufgenommen. Beim Lesen kommt man auf alle Fälle in Urlaubsstimmung und ich finde, dass es ein sehr schöner Sommerroman ist.Die Dialoge der Frauen haben mich auch immer wieder schmunzeln lassen. Für mich war es einfach ein schöner Roman, der mich in eine andere Welt versetzt hat, ganz weit weg vom Alltag.Für diesen schönen und locker geschriebenen Roman gibt es von mir 5 Sterne.

    Mehr
  • Hatte irgendwie mehr erwartet ...

    Meer Liebe auf Sylt
    VeraHoehne

    VeraHoehne

    03. April 2017 um 16:33

    Autorin:Claudia Thesenfitz wurde 1967 in Berlin geboren. Schon während ihres Germanistik- und Anglistik-Studiums an der Universität Hamburg war sie freie Mitarbeiterin bei diversen Zeitschriften. Ihre Pressearbeit setzte sich danach fort mit Tätigkeiten als Volontärin, Redakteurin, Ressortleiterin und freie Journalistin und Autorin mit ganz unterschiedlichen Arbeiten für Frauen-, Promi- und Lifestyle-Magazine. Zudem ist sie Absolventin der Hamburger Drehbuchautoren-Schule. In Anthologien veröffentlichte Kurzgeschichten und ist Co-Autorin verschiedener Promi-Biographien (Nena, Dieter Wedel, Uwe Ochsenknecht u. a.). Mit „Sylt oder Selters“ veröffentlichte sie im Mai 2015 sehr erfolgreich ihren ersten (Glücks-)Roman im Ullstein-Verlag. „Meer Liebe auf Sylt“ ist ihr zweiter Roman. Handlung:Die 27jährige Alexandra hat einen Sommer-Job als Yoga-Lehrerin auf Sylt, während ihr Mann Marcus in New York Karriere als Jurist macht. Als der Verdacht aufkommt, dass Marcus Alexandra in NY betrügt, macht sich diese kurzentschlossen auf den Weg dorthin, um ihre Ehe zu retten. Die Betreuung ihrer 2jährigen Tochter Emma drückt sie kurzerhand ihrer Mutter und Schwiegermutter aufs Auge, die eigentlich nur zum Geburtstag ihrer Enkelin nach Sylt gereist sind. Die beiden Omas könnten nicht unterschiedlicher sein: Henrietta, Alexandras mondäne Mutter ist 59 J. alt, verheiratet, immer gestylt und gepflegt als erfolgreiche Chefredakteurin bei einer Frauenzeitschrift in Hamburg; ihre beiden Töchter waren mehr so nebenher in ihrem Leben vertreten. Ulla, die Schwiegermutter, ist ein paar Jahre jünger, überzeugte Veganerin, Esoterikerin, Yoga-Anhängerin und eher so ein naturbelassener Typ. Zur Unterstützung reist dann auch noch Alexandras 39jährige Schwester Jana an. Alle miteinander verbindet die Liebe zu Emma. Aber was bringt die gemeinsame Zeit auf Sylt den drei Frauen sonst noch an Veränderungen im Leben?! Fazit:Die Gestaltung des Covers ist maritim, sommerlich und so, das man in der Buchhandlung garantiert nach diesem Buch greift – auch, wenn das Foto ein wenig unproportional zusammengesetzt wirkt. Das Cover orientiert sich optisch am ersten Sylt-Roman von Claudia Thesenfitz „Sylt oder Selters“.Das Schriftbild ist sehr großzügig und die 45 Kapitel (wenn ich richtig gezählt habe) sind schön kurz, so dass man sie einfach mal zwischendurch lesen kann. Meist wird aus der Perspektive einer einzelnen Protagonistin erzählt, zum Ende hin mischt sich das dann immer mehr, so dass aus der Sicht aller berichtet wird und die Kapitel allgemeiner gehalten sind. Zuerst dachte ich: Oh, wie toll – dieser Roman führt mich mit Sylt, Mallorca und New York ja offenbar an einige der schönsten Fleckchen der Erde, aber dann konzentrierte sich die gesamte Handlung nur noch in Richtung Sylt – und zwar ausschließlich auf die Schicki-Micki-Version von Sylt mit Austern, Strand, FKK, Yoga und einer ganze Menge Klischees. Bis zur Buchmitte fand ich die Geschichte noch ganz lustig, aber irgendwann hatte ich das Gefühl, dass irgendwie sämtliche Ressorts von Frauenzeitschriften den Protagonistinnen klischeehaft zugeschoben werden: Make-Up, Pflege, Mode, Reise, Ernährung/Veganismus, Lifestyle, SUVs, ältere Frau/jüngerer Mann, Ehebruch, das Ticken der biologischen Uhr von Frauen um die 40, Yoga, Umstyling usw., vielleicht auch, weil die Autorin ja selbst freie Journalistin für Frauen- und Lifestyle-Magzine ist. Der Aktionsradius der Protagonistinnen wird im Verlauf der Geschichte leider immer kleiner und damit flacht auch die Story ab. Ich konnte mich auch mit keiner Person aus dem Roman irgendwie identifizieren oder die Story mitleben – dazu war mir alles ein wenig zu abwegig. Unrealistisch fand ich auch, dass Alexandra ohne ihre 2jährige Tochter nach New York abreist und gleich mehrere Wochen fortbleibt. Und auch aus dem Konflikt der beiden so unterschiedlichen Omas hätte man sicher noch einiges mehr auf witzige Weise herausarbeiten können. Eigentlich hatte ich mich sehr auf das Erscheinen des Buches gefreut, aber so richtig als „Glücksroman“ habe ich das Buch jetzt nicht empfunden, auch wenn am Ende nicht mit Happy Ends gespart wird und das Ende mich wieder ein wenig versöhnt mit dem Rest der Story. In meiner persönlichen Bewertungsskala sind das sehr gute 3*** Sterne (leider knapp an den 4 Sternen vorbei). Ich werde auf jeden Fall „Sylt oder Selters“ von Claudia Thesenfitz auch unbedingt noch lesen.

    Mehr
  • Karrierefrau trifft Esoterikfan

    Meer Liebe auf Sylt
    ReiShimura

    ReiShimura

    03. April 2017 um 15:17

              Alexandra hat ihre Mutter Henrietta und ihre Schwiegermutter Ulla nach Sylt eingeladen um dort zusammen den Geburtstag ihrer Tochter Emma zu feiern. Ihr Mann Markus weilt zurzeit in New York und Alexandra hat den Verdacht, dass er sie betrügt. Kurzentschlossen steigt sie in den Flieger um ihre Ehe zu retten und lässt die zwei so unterschiedlichen Großmütter alleine mit Emma. Karrierefrau Henrietta und Esoterikfan Ulla müssen sich notgedrungener Weise miteinander arrangieren. Turbulenzen sind hier vorprogrammiert.Der Einstieg ins Buch ist wie ein Eintauchen in eiskaltes Wasser, man fühlt sich ein wenig überfordert und weiß nicht so richtig was man davon halten soll. Die Perspektive wird im Laufe der Geschichte sehr häufig geändert und immer wieder steht eine andere der Hauptpersonen im Vordergrund. Die Kapitel sind alle unterschiedlich lang, manche bestehen nur aus ein oder zwei Seiten und als Überschrift werden die Namen der vorkommenden Personen verwendet.Durch die vielen kurzen Abschnitte und die Perspektivenwechsel ist das Tempo des Buches vor allem am Anfang sehr rasant. Dies ändert sich aber im Laufe des Buches wenn mehrere der Hauptpersonen auf Sylt versammelt sind.Aber nicht nur das Tempo, sondern auch die Charaktere an sich machen im Laufe der Seiten eine Veränderung mit. So sind gerade am Anfang Esoterikerin Ulla und Business Lady Henrietta sehr überzogen und überspitzt dargestellt und kein Klischee wird ausgelassen. Mich persönlich hat das sehr gestört und ich bin froh, dass es sich dies mit Fortschreiten der Geschichte gebessert hat.Der Erzählstil von Autorin Claudia Thesenfitz hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Der Schreibstil war erfrischend, lustig und gespickt mit leicht bissigem Humor. Zwischendurch flaut es aber ein wenig ab und an manchen Stellen wird die Geschichte ein wenig langatmig und langweilig. Einerseits sind die sehr ausführlichen und detailreichen Erklärungen sehr angenehm und er erleichtert die Vorstellung, andererseits wird es teilweise auch ein wenig mühsam.An manchen Stellen ist die Geschichte ein wenig zu vorhersehbar, aber das ist bei diesem Genre nichts ungewöhnliches und empfinde ich persönlich auch nicht als störend. Es gibt aber auch den einen oder anderen Überraschungsmoment in der Geschichte, nicht jeden empfand ich als positiv und an mancher Stelle war ich froh, dass sich wieder mehr der Hauptgeschichte gewidmet wird. „Meer Liebe auf Sylt“ ist ein Roman mit Unterhaltungscharakter hat, bietet aber genauso einigen Stoff zum Nachdenken. So wird sich dem Thema Kinder, insbesondere Kinder kriegen und Mutter sein sehr intensiv gewidmet. Hervorheben möchte ich hierbei, dass diese Themen von mehreren Seiten beleuchtet werden und nicht nur klischeehaft betont wird, dass es nichts Schöneres auf der Welt gibt.„Meer Liebe auf Sylt“ lebt von den Charakteren und der wundervollen Atmosphäre der Insel Sylt. Leider konnte mich das Buch nicht 100%ig überzeugen, dafür war es mir phasenweise einfach zu klischeehaft und kitschig. Trotzdem konnte ich kurzfristig meine Seele baumeln lassen und was gibt es schöneres nach einem stressigen Tag.

    Mehr
  • Nette Gute Laune-Urlaubslektüre für Sylt

    Meer Liebe auf Sylt
    Hermione27

    Hermione27

    02. April 2017 um 19:56

    Die 27jährige Alexandra macht mit ihrer Tochter Emma Urlaub in Kampen auf Sylt und möchte Emmas zweiten Geburtstag mit Emmas beiden Omas dort feiern. Da sie den Verdacht hat, dass ihr Mann sie betrügt, macht sie sich allerdings spontan auf den Weg nach New York, um ihre Ehe zu retten. Emma bleibt mit den beiden Omas - bzw. ihrer Tante Jana - allein auf Sylt. Da Oma Henrietta und Oma Ulla unterschiedlicher nicht sein könnten - die eine erfolgreiche Chefredakteurin einer Frauenzeitschrift und sehr luxus-affin, die andere voll auf dem Ökotrip, Veganerin und Yoga-Meisterin - sind Missverständnisse und Meinungsverschiedenheiten natürlich vorprogrammiert. Das 260 Seiten starke Büchlein hat man schnell im Autozug von Niebüll nach Westerland oder am Strand von Kampen, Wennigstedt, List oder Rantum durch. Es ist keine hochtrabende Lektüre, aber es enthält eine Menge an nettem Sylter Lokalkolorith. So kaufen die Damen beispielsweise bei Feinkost Meyer ein, gehen mittags zur Sansibar, wo es einen großen Spielplatz für die kleine Emma gibt, holen sich einen Kaffee im La Grande Plage oder gehen dort auch in die Strandsauna. Insgesamt sind diese lokalen Themen sehr gut recherchiert, so dass ich diese auch während meines Urlaubs auf Sylt sehr gut nachvollziehen konnte. Die Geschichte ist vorhersehbar und relativ seicht, aber durch die flotte Schreibe der Autorin sehr gut und schnell zu lesen und auch bisweilen recht lustig. Für einen Urlaub auf Sylt ist das Buch definitiv eine schöne entspannende Lektüre und insbesondere wegen der vielen Bezüge zu der schönen Nordseeinsel zu empfehlen.

    Mehr
  • ~~Es fing sooooooooooooooo toll an~~~

    Meer Liebe auf Sylt
    Lesezeichenfee

    Lesezeichenfee

    28. March 2017 um 18:12

    Fee erzählt von der Geschichte   Alexandra möchte Emmas Geburtstag mit den beiden Omas feiern, auf Sylt. Klingt erst mal toll und wäre Alexandras Mann in New York klänge es perfekt. Die Omas sind das Gegenteil voneinander und dürfen sich dann erst mal alleine um die kleine Emma kümmern. Glücklicherweise kommt dann auch noch Jana, Alexandras Schwester dazu. Männer gibt’s auch gaaaaaaaaanz viele in dem Buch.   Fees Einzelmeinung   Das Cover Ein wunderschön gestaltetes Cover. Da wäre ich jetzt gerne, auf Sylt, am Strand. Soviel blau und positives, herrlich.   Vorablesen Der Schreibstil war so schön flüssig, nie langweilig und versprach viel Witz für das Buch. Daher musste ich es unbedingt haben und konnte es ertauschen!   Die Geschichte 3 Frauen haben Probleme mit ihren Männern. Es sind 4 Frauen im Spiel und es gibt massig Liebesgeschichten. Was an sich nicht schlecht wäre. Die Story sind eigentlich 4 Storys – mehr oder weniger – miteinander verknüpft. Nicht plausibel, aber muss ja auch nicht unbedingt, bei einem Heftchenroman ääääääääääh sorry, einem Glücksliebesroman.   Die Charaktere   Mit welcher wäre ich am liebsten befreundet?   Ulla ist sehr esoterisch angehaucht, kauft nur im Reformhaus ein und gibt tolle Yogakurse und hat kocht toll, alles vegan.   Jana ist nicht super erfolgreich, aber ihr genügt das. Sie scheint lieb und nett und leidet noch unter ihrer Kindheit, weil ihre Mutter nie wirklich für sie Zeit hatte.   Henrietta ist die Karrierefrau und meint, dass das das Wichtigste auf der Welt ist. Chefredakteurin einer Frauenzeitung. Sie macht ihren Job toll. Erst später merkt sie, dass ihr Privatleben doch auch wichtig ist.   Alexandra, Emmas Mutter, muss unbedingt nach New York, weil ihr Mann, Ullas Sohn fremd geht. Sie will ihn zurückgewinnen, lernt dort aber einen anderen Mann kennen und lieben.   Erstaunlicherweise mochte ich alle 4 Charaktere. In dem Buch ist nur ein Charakter, der zwar lustig ist, aber super fehlerhaft, doch dazu später mehr. Ich wäre gerne mit allen 4 befreundet, weil sie alle super sind. Jede hat ihre Vorzüge und klein Emma ist wirklich zu beneiden.   Fee meint   Am Anfang fand ich das Buch sehr, sehr lustig. Ich habe es total gerne gelesen. Fühlte mit jedem Charakter mit und konnte mich in alle reinversetzen. Das Buch war echt toll, mal von dem Kindergebrabbel abgesehen, das mich irritiert hat, aber da dachte ich noch, ja, jedes Kind redet anders, von daher hab ich das noch akzeptiert.   Der Zeitpunkt, wo ich das Buch zu hassen begann und mich nur noch durch das Buch gequält habe, war da, wo „Die Gudrun“ auftauchte. Die Figur wäre nicht mal schlecht gewesen und ist eigentlich eine gute Ergänzung des Buches. Aber ich fragte mich, WAS zum Teufel ist das für ein Dialekt. Und ich kenne sehr, sehr viele Dialekte, weil ich – bis auf einen – wirklich alle liebe und mag. Tja, und dann kam heraus – Trommelwirbel - : Es ist eine Schwäbin!!! Dazu muss ich sagen, dass ich die Expertin für Schwaben bin! Dort geboren und Jahrzehnte verbracht und das wiederholt sich, jedes Jahr 2 x für 3 Wochen, dass ich dort weile. Und dann noch der Gipfel: gell. Klar, wenn man sonst nicht weiß, dass es eine Schwäbin ist, brauchts halt noch ein gell!   Nichtschwäbisch Beispiele gefällig? Hier bitte: „Isch bin die Gudrun, schön disch Kännaz’lärnä!“ „Naa, wirglisch näd“ „Isch han auch anä Läbäns…..“ „Mir hän hia in Wäschdaland a läsbischä….  von Frauä mit Kindä …. kommä“ „Also, ich muss des jäzza amal sagä, sons pladsch isch: Ich finds ächt foschtba, dass jäzza soga die Läschbä a jüngarä dä äldarä vorziehä!“ „Isch waß B’scheid!“ „autä“ usw.   Ich kann das nicht mal wirklich laut vorlesen. Was ich sonst sehr gut mit süddeutschen, schweizer oder österreichischen Dialekten kann. Manchmal hatte ich auch den Eindruck, da ist ein bisschen hessisch dabei.     Gefolgt von total merkwürdigen Namen   Babette Reichert Maja Sharoni Emilio Nachos   Was ich auch seltsam fand:   Ulla hat irgendwie nie wirklich versucht mit ihrem Sohn Marcus Kontakt aufzunehmen. Es passt nicht zu ihr. Die in diesem Buch beschriebene Ulla hätte ihn auf jeden Fall gefragt, „um in ihn reinzuspüren“.   Als Ulla mit Pierre französisch spricht, wird ein Teil übersetzt und ein Teil nicht. Ich finde, das macht man nicht. Entweder können die Leute kein Französisch, oder sie verstehen alles (wie ich).   Ulla hat keine Gesundheitskarte, sie leiht sich dann die von Henrietta. Sorry, aber das finde ich jetzt wirklich nicht gut (ich hör mich bald wie Ulla an ;-) ) . Viele Leute versuchen dann so was nach zu machen. Ist in Deutschland nicht jeder Mensch in einer Krankenversicherung? Ich bin irritiert.   Gruselig war dann auf 6 Seiten der Seitensprung mit den negativen Gedanken von Henrietta beschrieben. Das gefiel mir nicht. Es passte auch nicht wirklich zu ihrem Charakter. Das alleine ist für mich schon einen Punkt Abzug.   Liebevoll war der ganze Roman mit Liedern und Liedtexten bestückt und mit einigen Mantras, was mir sehr gut gefiel.   Fees Fazit   Wäre das schwäbisch in dem Buch auch wirklich schwäbisch, hätte ich es genossen. So war ich genervt und haderte damit. Eigentlich wollte ich es meiner Freundin zu Ostern schenken, nun denke ich, ist das keine gute Idee.  Ich kann das Buch so einfach nicht empfehlen. Es gefiel mir nicht wirklich und ich konnte dank des seltsamen Dialekt von Gudrun das Buch auch nicht mehr genießen. Schade. Diese Rezi basiert auf meiner Meinung, sorry, dass ich statt 4 Sterne 2 Sterne vergeben muss.

    Mehr
    • 2
  • Enttäuschend, kitschig und voller Klischees.

    Meer Liebe auf Sylt
    TheUjulala

    TheUjulala

    26. March 2017 um 21:47

    Mein drittes Buch aus vorablesen.de ist mal wieder eine Enttäuschung. Die Leseprobe hatte mir richtig Spaß gemacht und versprach ein amüsantes Buch über zwei middel-aged Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können. Leider haben die weiteren Kapitel meine Hoffnung nicht erfüllt.Das Cover:Das Klappenbild gefällt mir überhaupt nicht, aber es bildet das passende Pendant zu Thesenfitzs Debut-Roman „Sylt und Selter“. Das geschulte Auge sieht sofort, dass das Model in die Szenerie hineingebastelt ist. Es passt mit seiner Aufmachung zu einem typischen Sommer-Sonne-Liebe-Roman, dem man von vornherein keine tiefgründigere Thematik zutraut. Darauf hätte ich vielleicht achten sollen.Die Handlung:Die zwei Omas Henrietta, ein konsumgeiles Karriereweib, und Ulla, die Verkörperung aller Esoteriktheorien, treffen auf Sylt zwangsweise zusammen und müssen alleine auf ihre gemeinsame 2jährige Enkelin Emma aufpassen. Alex, die Tochter von Henrietta und die Mutter des Schützlings, ist nach Amerika abgehauen, um ihre Ehe zu retten. Die beiden Großmütter können sich nicht ausstehen und prallen in der romantischen Kulisse des Sylters Meer und Dunenlandschaft aufeinander. Glücklicherweise werden die beiden noch von Henriettas älteren Tochter Jana unterstützt.Der Sprachstil: Anfangs war es frech und amüsant. Mit ironischem Augenzwinkern nahm Claudia Thesenfitz die beiden unterschiedlichen Lebensanschauungen unter die Lupe. Das hatte mir sehr gut gefallen. Mit Zuname der Seiten geht aber diese anfängliche Spritzigkeit total verloren und ergeht sich nur in langweiligen Beschreibungen eines Urlaubsalltags der High-Society auf Sylt. Es wurde mehr wörtliche Rede verwendet, aber die Dialoge wurden immer stumpfer und schwacher. Allgemein ist die Sprache doch eher normal ohne besonderen Merkmalen oder herausragender Wortgewandtheit.Meine Meinung:Der Einstieg in die Geschichte ist leider etwas sehr zu plötzlich aber die ersten Kapitel haben mir dennoch richtig Spaß gemacht. Mit herrlich bissiger Zunge beschreibt anfangs Claudia Thesenfitz das erste Aufeinanderprallen der beiden Welten „Konsum" gegen „Öko". Trotzdem blieb dieser „Eklat“ zwischen den beiden Personen einfach aus. Dabei hat sich das Thema auch extrem gewandelt. Versprach der Klappentext und die Leseprobe den ironisch überspitzen Konflikt zwischen Esotante und Konsumweib, ging es plötzlich um pseudo-tiefgründige Gedanken über Kinderkriegen ab 40 und Sexualität im Alter - und das leider seitenweise. Das wollte ich eigentlich nicht lesen und wäre in meinen Augen eine glatte Themaverfehlung. Was sich anfänglich als frotzelndes Schubladenschubsen anmutete eskalierte in ein reines nervtötendes Rumreiten auf typischen Frauen-Klischees. In die Personen konnte ich mich von Anfang an nicht einfühlen. Obwohl mir die übertrieben gezeichneten Charaktere anfangs gut gefallen hatten, wird es nur noch kitschig und stereotypisch. Aber eine besondere Tiefe konnte ich zu keinem aufbauen. Die Persönlichkeiten waren mir zu einseitig und klischeehaft. Ab Mitte hatte ich das Gefühl ein anderes Buch in der Hand zu halten. Die Handlung ist von Anfang an nicht wirklich spektakulär und baut dann auch immer mehr ab. Trotz Henriettas Amüsement mit dem heißesten Flirt, kann mich die Geschichte nicht hinterm Ofen hervorlocken.Abhängig von den vorkommenden Personen war auch die Erzählperspektive und Länge der Kapitel sehr unterschiedlich. Zunächst beschränkte sich Claudia Thesenfitz darauf, die Kapitel auch nur in der Sicht einer Person zu schreiben. Später aber mischte sie ständig und mich hat das furchtbar gestört.Die letzten Seiten habe ich gar nicht mehr gelesen. Nur noch auf die letzten Seiten geguckt. Und trara!, sie haben sich ja doch alle so lieb.

    Mehr
    • 2
  • Schöne Insel Sylt

    Meer Liebe auf Sylt
    Seebaerchen

    Seebaerchen

    25. March 2017 um 12:49

    Das Buch "meer liebe auf Sylt" ist über den Ullstein Buchverlag im März 2017 erschienen. Meine Meinung zu diesem Buch: Ich habe mich schwer getan in die Handlung rein zu finden. Das hin- und herspringen zwischen den handelnden Personen und den Orten hat es mir nicht leicht gemacht.Die handelnden Personen wurden gut beschrieben, sodass ich mir ein gutes Bild von jedem Einzelnen machen konnte. Auch die Orte auf der Insel wurden super beschrieben.Richtig schön fand ich das Ende. Das Buch zeigt auf, so unterschiedlich man auch ist, wenn es darauf ankommt, kann man sich auf alle verlassen.        

    Mehr
  • Lustige Frauengeschichte mit frischer Nordseebrise

    Meer Liebe auf Sylt
    Lisbeth76

    Lisbeth76

    24. March 2017 um 12:55

    Angezogen vom hübschen Cover und gelockt mit einer Geschichte, die an meiner geliebten Nordsee spielt, habe ich mich auf "Meer Liebe auf Sylt" sehr gefreut.Bei den ersten Beschreibungen von Ulla und Henrietta haben sich mir die Fußnägel hoch gebogen. Beide Frauen wurden absolut Klischee-beladen und etwas überzogen beschrieben. Henrietta ist die Chefredakteurin einer großen Frauenzeitschrift, fixiert auf ihre Karriere, modebewusst und immer uptodate. Zu ihren beiden Töchtern Jana und Alexandra hat sie schon immer ein etwas distanziertes Verhältnis, da sie einen Großteil ihrer Erziehung in andere Hände gelegt hat. Ihr Mann Bernd ist ihr Ruhepol, eher eine Figur im Hintergrund. Leidenschaft ist bei den dem langjährigen Ehepaar schon lange ein Fremdwort. Im Gegenzug dazu lebt Ulla, die Schwiegermutter von Henriettas Tochter Alexandra, ein völlig anderes, sehr entschleunigtes Leben. Ulla ist aus Leidenschaft Veganerin, betreibt Yoga und schmeißt mit Weisheiten um sich, bei denen sich Henrietta die Zeh-Nägel hochrollen, ebenso wie bei dem Anblick Ullas unrasierter Beine.Die beiden völlig verschiedenen Frauen reisen nach Sylt, um dort den zweiten Geburtstag ihrer gemeinsamen Enkeltochter Emma zu feiern. Doch die Feier wird ohne Alexandra stattfinden, die junge Frau reist ihrem Mann Marcus in die USA hinterher, um ihre Ehe zu retten. Die beiden Omas stehen vor vollendeten Tatsachen und müssen sich irgendwie mit der Situation abfinden.Ich hab mir den weiteren Verlauf der Geschichte ein bisschen heikler und bissiger vorgestellt, jedoch war schnell zu spüren, dass sich Ulla und Henrietta trotz ihrer völlig unterschiedlichen Charaktere langsam aber sicher annähern. Die beiden Frauen waren mir sehr schnell sympathisch, was ich mir nach dem Lesen der ersten Seiten gar nicht vorstellen konnte. Anstatt sich gegenseitig anzugreifen lassen beide Geduld und Verständnis walten und arrangieren sich recht gut mit der Situation.Später stößt auch noch Henriettas ältere Tochter Jana zu dem Frauen-Trio. Sie kommt extra von einer beruflichen Reise von Mallorca, um ihre Mutter zu vertreten, die wegen einem unvorhergesehenen Problem schnell in die Redaktion ihrer Zeitschrift eilen muss.Der kleine Mittelpunkt der Frauen ist die süße Emma, die mit ihrem niedlichen Gebrabbel und kindlichen Weisheiten die witzigen Schlag-Abtäusche ihrer Omas ergänzt."Meer Liebe auf Sylt" ist für mich eine lustig-leichte Geschichte, ein Wohlfühl-Buch für alle, die die Nordsee lieben und sich von amüsanten Frauen-Geschichten gerne unterhalten lassen. Mir hat es Spaß gemacht die Geschehnisse zu verfolgen, dabei hab ich viel geschmunzelt und mir von der traumhaften Kulisse Appetit auf meinen nächsten Nordsee-Urlaub geholt.

    Mehr
  • Es ist nie zu spät...

    Meer Liebe auf Sylt
    gaby2707

    gaby2707

    23. March 2017 um 12:21

    Mein Lieblingszitat aus der Geschichte auf S. 186: Kleinen Kindern gibt man Wurzeln und großen schenkt man Flügel. Will Marcus sie verlassen? Hat er eine Andere? Um das heraus zu finden, reist Alexandra Reinhardt ihrem Mann nach New York nach. Auf die 2-jährige Tochter Emma sollen in der Zeit die beiden Omas aufpassen. Auch Schwester Jana wird mit ins Boot geholt. Die kleine Emma schafft es immer wieder, die drei richtig auf Trab zu halten. Unterhaltung und Witz wird schon durch die Unterschiedlichkeit der beiden Omas garantiert: Henrietta, Chefredakteurin einer großen Frauenzeitschrift, die absolute Karrierefrau und immer topmodisch gestylt. Ulla, Esotherikerin aus vollem Herzen , unrasiert von Kopf bis Fuß und eine Anhängerin des Nachzbadens. Meine Mundwinkel sind fast ständig nach oben gezogen, wenn ich von dem immer wieder erschrockenen Gesichtsausdruck von Henriette lese und beide in meinem Kopfkino durchs Bild huschen. Der kleinen Emma dagegen sind diese Äußerlichkeiten wurscht. Sie liebt ihre beiden Omas ohne wenn und aber. Mir gefallen die feinsinnigen Gespräche, die die beiden Frauen führen, wie sie sich gaaaanz langsam annähern und jeder der anderen ihren Raum gibt. Ihre Muster und Gesetze, in denen beide leben, fangen an sich zu lockern bzw. aufzulösen. Und das alles spielt vor der wunderschönen Kulisse der Insel Sylt. Bei den Beschreibungen bekommt man Lust auf Sommerurlaub. Sylt steht ab sofort auch auf meiner „will ich noch hin“-Liste. Sympathische Charaktäre, eine wunderschöne Sommerkulisse, eine insgesamt humorvolle Geschichte und eine wunderbare Wandlung und Annäherung zweier Frauen – ich hatte ein paar ausgesprochen schöne Lesestunden.

    Mehr
  • weitere