Olivia hat eine Schreibblockade und braucht dringend eine gute Idee für ihr neues Buch und gleichzeitig sucht sie nach dem Mann fürs Leben. Sie ist ein Stadtmensch, neurotisch, chaotisch und immer auf chic bedacht und fährt nun in die tiefen Wälder des Salzburger Umfeldes. Dort trifft sie - ausgerüstet mit ihrer neuesten roten Lederjacke - auf ein Dorf dessen Bewohner ein unheimliches Geheimnis haben.
Claudia Tomans Protagonistin soll wohl sympathisch sein, leicht übergewichtig und liebenswert chaotisch. Allerdings ist sie wohl eher völlig abgedreht und dauerhaft auf Droge. Sie lässt keine Peinlichkeit aus und ihre innere Stimme zerstört jedwede Sympathie im Keim. Einen roten Faden hatte die Autorin wahrscheinlich beim Schreiben, aber auch dieser scheint irgendwo im Chaos verlorengegangen zu sein. Alle Versuche witzig zu sein, enden beim Leser zumeist in genervtem Kopfschütteln. Jedwede mystische oder fantastische Anwandlung wird ins Lächerliche verdreht. Einzig dass es der Autorin gelingt ein halbwegs stimmiges, wenn auch an den Haaren herbeigezogenes Ende zusammenzuschustern macht hier Sinn.
Mein Fazit: Wenn ich bei Band 1 durchaus ab und an Schmunzeln konnte und einige wenige Pluspunkte fand, war Teil 2 definitiv in keinster Weise lesenswert und sicherlich für eine ganze Weile das letzte Buch der Autorin, dass ich zur Hand nehme.
























