Claudia Vilshöfer Kalter Hauch

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Inhaltsangabe zu „Kalter Hauch“ von Claudia Vilshöfer

Die Kunst des Tötens Als Martin nach über zwanzig Jahren Cornelius wiedertrifft, bricht die Erinnerung mit voller Wucht über ihn herein. An jene Tragödie, die ein Leben forderte und sie beide schuldbeladen zurückließ. Doch Cornelius scheint nach all der Zeit guter Dinge zu sein und heuert Martin für einen dreiwöchigen Mittelmeertörn als Skipper an. Erst an Bord begreift Martin, dass er Teil eines tödlichen Plans ist, der erneut unausweichlich in einer Katastrophe enden wird. Denn Nadja, Cornelis‘ neue Liebe, sieht jener Frau, die beide Männer einst begehrten, verstörend ähnlich … Dunkel, beklemmend, raffiniert – ein Psychothriller, der kaum Zeit zum Atmen lässt. Außerdem von Claudia Vilshöfer erschienen: 'Schrei in der Dunkelheit' und 'Nichts bleibt je vergessen'.

~ subtil ~ brenzlig ~ ausdrucksvoll ~

— Katis-Buecherwelt
Katis-Buecherwelt

Hochspannung von Anfang bis Ende !!

— Die-Rezensentin
Die-Rezensentin

Fazit: Bei der komplexen Story und den ausgefeilten Charakteren ist Nervenkitzel bis zur letzten Seite garantiert.

— Bellexr
Bellexr

Superspannender Hochsee-Thriller, der unter die Haut geht!

— LisbethB
LisbethB

Wenig aufregender Psychothriller

— Thommy28
Thommy28

Ein absolut spannender und empfehlenswerter Psychothriller mit einem wirklich "kranken" Psychopathen!

— heike_herrmann
heike_herrmann

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  • "Kalter Hauch" ist ein guter sachter Psychothriller, der etwas Zeit brauchte um mich in eine spannen

    Kalter Hauch
    Katis-Buecherwelt

    Katis-Buecherwelt

    01. April 2015 um 16:49

    Klappentext: Die Kunst des Tötens Als Martin nach über zwanzig Jahren Cornelius wiedertrifft, bricht die Erinnerung mit voller Wucht über ihn herein. An jene Tragödie, die ein Leben forderte und sie beide schuldbeladen zurückließ. Doch Cornelius scheint nach all der Zeit guter Dinge zu sein und heuert Martin für einen dreiwöchigen Mittelmeertörn als Skipper an. Erst an Bord begreift Martin, dass er Teil eines tödlichen Plans ist, der erneut unausweichlich in einer Katastrophe enden wird. Denn Nadja, Cornelis‘ neue Liebe, sieht jener Frau, die beide Männer einst begehrten, verstörend ähnlich … Dunkel, beklemmend, raffiniert – ein Psychothriller, der kaum Zeit zum Atmen lässt. Außerdem von Claudia Vilshöfer erschienen: »Schrei in der Dunkelheit« und »Nichts bleibt je vergessen«. Zum Buch: Die Buchcovergestaltung passt ideal zum Inhalt des Thrillers. Es zeigt ein Schiffstau, an dem Blutflecken haften und als Leser wird man somit in die Richtung Seefahrt gelockt. Mir gefällt die Gestaltung sehr gut, weil es einfach neugierig macht und auf einen guten Psychothriller hoffen lässt. Erster Satz: "Als sich die Tür langsam öffnete, streifte in ein kalter Lufthauch, der ihn jäh aus dem Halbschlaf schrecken ließ." Meine Meinung: Die Autorin Claudia Vilshöfer durfte ich bereits in einem mit mir geführten Interview, auf meinem Blog, kennenlernen. Ich war sehr gespannt auf ihren Psychothriller "Kalter Hauch" und hatte dementsprechend sehr hohe Erwartungen. Der Klappentext ließ mich sprichwörtlich "erschaudern". Die bloße Vorstellung auf hoher See mit jemanden auf einem Schiff zu verbringen, der einem etwas böses will, ist sehr beklemmend und furchteinflößend. Kein Weg zur Flucht oder um Hilfe zu bekommen. Die Autorin konnte die Ängste und Gefühle der Protagonisten sehr gut an den Leser herüber bringen und ließ mich immer wieder mit einer Gänsehaut zurück. Außerdem besitzt Claudia Vilshöfer eine enorm ausdrucksvolle Schreibweise. Sie beschreibt die Umgebungen so realitätsnahe, dass ich oftmals sogar das Meer habe riechen und schmecken können. Diese Vorstellung hat mich sehr gut in die Ortschaften des Buches hineingezogen. Einige grausame Szenen aus den Rückblenden haben mich stark beschäftigt. Um welche es hier gerade genau geht, kann ich auf Grund von Spoiler nicht verraten, aber wer dieses Buch liest, wird genau wissen welche ich meine. Die Vorstellung das jemanden so etwas passiert, in dem er hilflos und willenlos ist, ist einfach grausam und sehr erschreckend. Die Story ist in der Gegenwart und in der Vergangenheit geschrieben. Es folgen immer wieder Rückblenden und nach und nach setzt sich alles wie ein Puzzle zusammen. Was mir hier gefehlt hat, war die durchweg aufbauende Spannung, so wie ich es von anderen Psychothrillern gewohnt bin. Es gab einige Kapitel die spannend endeten und man sich sofort ins nächste Kapitel gestürzt hat, doch holten mich meistens das nachfolgende Kapitel, in der ersten Hälfte des Buches, wieder von meiner Spannungsleiter herunter. Bei etwas über der Hälfe des Buches baute sich permanente Spannung auf und ich begann zu rätseln, inwiefern sich dieser Thriller entwickeln würde. Es kam dann alles ganz anders wie gedacht und wie ich es für möglich gehalten hätte. Das Ende ist an sich abgeschlossen, bleibt aber zum Teil offen und der Leser kann sich hier selbst gedanklich ausmalen, wie es wohl weitergeht. Fazit: "Kalter Hauch" ist ein guter sachter Psychothriller, der etwas Zeit brauchte um mich in eine spannende Handlung zu ziehen und vor allem festzuhalten. ~ subtil ~ brenzlig ~ ausdrucksvoll ~ 

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  • Liest sich so gut und ist trotzdem enttäuschend

    Kalter Hauch
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    01. November 2014 um 12:25

    Kalter Hauch von Claudia Vilshöfer (Psychothriller, 2014) - liest sich so gut und ist trotzdem enttäuschend - Bei diesem Thriller handelt es sich um den Aktuellen der Autorin, der mir so auch echt gut gefallen hat, jedoch aufgrund meiner Kritik trotzdem nicht so perfekt abschneidet. Erstmal er liest sich wirklich toll, flüssig und die Story ist auch wirklich gut und interessant, so dass man am liebsten gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Aber es ist wieder einmal kein wirklicher Psychothriller, denn die paar Elemente, die vorhanden sind, kommen dafür erst zu spät zum Tragen und betreffen auch nicht das, was ich mir darunter vorgestellt habe. Ja, es gibt kranke und somit psychologisch angehauchte Textstellen, aber einen wirklichen Psychothriller machen doch erst perfekte Spannung und Irrungen und Wirrungen aus, die hier so nicht gegeben sind. Und vor allem nicht erst nach ca der Hälfte des Buches. Es ist schon einige Tage her, dass ich das Buch beendet habe, somit kann ich meine Gedanken nicht mehr so widergeben, wie ich es gerne würde, aber die Story spielt zum größten Teil auf dem Schiff und somit auf dem Meer und somit hatte ich damit gerechnet, dass dort so einiges passieren würde, was allerdings nicht der Fall ist. Das, womit man rechnet ist in wenigen Sätzen abgehandelt und passiert auch erst relativ zum Schluss. Gut gefallen haben mir dafür die Rückblenden, auch wenn die auch vor allem zum Ende hin nicht alle Fragen beantwortet haben, vor allem das Warum blieb mir dann doch noch irgendwie ein Rätsel. Insgesamt muss ich sagen, dass mich auch dieser Thriller wieder etwas an einen von Sabine Thiesler erinnert, deren Thriller "Versunken" erst vor kurzer Zeit erschien, da auch er auf dem Meer spielt. Fazit: Ein sich wirklich tolllesender Thriller, dem allerdings der Psychothrill fehlt und mich nicht gänzlich zufriedenstellen konnte. Es blieben zu viele offene Fragen in der ansonsten interessanten Story. Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, ein Fehler, wie ich merkte. Trotzdem sollte man ihn schon lesen, denn er vermag gut zu unterhalten. Note: 3

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  • Spannender Psychothriller !!!

    Kalter Hauch
    Die-Rezensentin

    Die-Rezensentin

    Nach über 20 Jahren Funkstille trifft Martin scheinbar durch Zufall auf Cornelius, seinen Schulkameraden, mit dem ihn seit damals ein dunkles Geheimnis verbindet. Cornelius ist inzwischen ein angesehener Schönheitschirurg, während Martin Segeltörns veranstaltet und sein Leben hauptsächlich auf dem Meer verbringt. Als Cornelius ihn für einen mehrwöchigen Trip anheuert, ist Martin zwar argwöhnisch, doch das Geld kann er gut gebrauchen. Also sagt er wider besseres Wissen zu, Cornelius und seine Frau zu begleiten. Doch als er Nadja zum ersten Mal sieht, erschüttert es ihn bis ins Mark, denn Nadja sieht jemandem aus der Vergangenheit zum Verwechseln ähnlich. Und dieser Jemand ist der Grund, dass Martin seit Jahren mit einer schweren Schuld leben muss. Was für ein Spiel treibt Cornelius hier? Doch bevor Martin merkt, dass Cornelius ein gefährlicher Psychopath ist, befinden sie sich mitten auf dem Meer und zur Umkehr ist es zu spät. Ich habe bisher noch nichts von Claudia Vilshöfer gehört oder gelesen, umso überraschter war ich, dass das Buch sehr spannend war. Obwohl sich die Handlung nur um die drei Menschen dreht, kam keine Sekunde Langeweile auf. Die Autorin schaltet immer zurück in die Vergangenheit und so kommen wir dem Geheimnis, das die Männer verbindet, immer näher. In kleinen Häppchen führt sie den Leser an die schrecklichen Geschehnisse in der Vergangenheit heran. Trotzdem bleibt der Leser im Ungewissen, wer welche Schuld auf sich geladen hat und was damals wirklich passiert ist. Nur soviel ist klar, das Zusammentreffen war kein Zufall. Cornelius hat seine Rache bis ins kleinste Detail geplant... Die Charaktere im Buch sind sehr gut beschrieben. Cornelius, ein Psychopath, schon verkorkst durch seine Kindheit; Nadja, zuerst angetan von dem netten, zuvorkommenden Chírurgen, bis sie merkt, was er wirklich im Schilde führt. Und dann noch Martin, der rastlose Slipper, der immer noch unter seiner Schuld leidet. Als es auf hoher See zum Eklat kommt, versteht es Claudia Vilshöfer den Leser in Atem zu halten. Bis zum Schluss weiß man nicht, was hier eigentlich genau gespielt wird. Irgendwie hat jeder einen eigenen Plan, doch keiner scheint richtig aufzugehen. Eine ganz klare Kaufempfehlung für ein wirklich spannendes Buch, das ich während des Lesens nur ungern aus der Hand gelegt habe.

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    • 2
    Floh

    Floh

    16. October 2014 um 11:29
  • Auf hoher See

    Kalter Hauch
    Bellexr

    Bellexr

    Nach rund 20 Jahren trifft Skipper Martin auf seinen ehemaligen Schulkameraden Cornelius und unheilvolle Erinnerungen tauchen sofort wieder vor Martins Augen auf. Dennoch nimmt er aus Geldnot den Auftrag des Schönheitschirurgen an und heuert als Kapitän auf dessen Yacht zu einem Mittelmeertörn an. Doch kaum sieht Martin die junge Freundin von Cornelius, ahnt er nichts Gutes. Denn Nadja sieht der Frau, welche Martin und Cornelius einst begehrten zum Verwechseln ähnlich.   Martin und Cornelius umgibt ein düsteres, tödliches Geheimnis. Das spürt der Leser praktisch von der ersten Seite an. Doch Claudia Vilshöfer legt geschickt immer nur ein paar Happen aus, was die Neugier nur noch mehr antreibt. Und auch die regelmäßigen Wechsel in Martins und Cornelius‘ Vergangenheit verraten lange Zeit kaum etwas von der herannahenden Katastrophe, der sich die jungen Männer damals ausgesetzt sahen. Klar ist nur, beide liebten eine junge Frau und diese lebt heute nicht mehr.   Somit weiß man auch nicht, ob und vor allem bei wem noch unterschwelliger Hass oder Rachegefühle vorhanden sind. Und dann ist da auch noch Nadja, die wunderschöne Freundin von Cornelius, von der Martin kaum seine Augen abwenden kann, sosehr erinnert ihn Nadja an seine einst große Liebe. Schnell ist auch klar, dass Nadja nicht ganz mit offenen Karten spielt, irgendetwas verbirgt oder vorhat, doch nur was? Beste Voraussetzungen also für einen dreiwöchigen Mittelmeertörn, der eigentlich ja nur in einer Katastrophe enden kann.   Klar, dass ist vorhersehbar, wäre ja sonst auch kein Psychothriller. Aber eigentlich ist dieses Wissen absolut nebensächlich, denn man weiß nicht, wer was geplant hat, wer das Opfer und wer der Täter ist. Und anfangs entwickelt sich der Törn auf der Luxus-Yacht absolut harmonisch, aber die spannungsgeladene Atmosphäre an Bord ist dennoch regelrecht greifbar. Mit jeder Seite wartet man darauf, wann endlich der Erste seine Maske fallen lässt.   Die Charakterzeichnungen sind hervorragend. Claudia Vilshöfer gelingt es perfekt, ihre Leser nicht zu schnell hinter die Fassade ihrer drei Protagonisten blicken zu lassen. Obwohl der Psychopath an Bord recht schnell ausgemacht ist, bleiben alle Charaktere fast bis zum Schluss rätselhaft und undurchsichtig und lassen sich nicht in eine eindeutige Opfer- oder Täterrolle pressen. Perfekt für einen Psychothriller, perfekt wird aber auch die Story vermittelt, die Dramaturgie stimmt einfach.   Der Psychothriller beginnt eher etwas gemächlich, man lernt Martin, Cornelius und Nadja ein wenig kennen und macht ein wenig Sightseeing an der Mittelmeerküste entlang, was jederzeit kurzweilig und unterhaltsam vermittelt wird. Fast unmerklich zieht aber Claudia Vilshöfer den Spannungsbogen an und bald schon liegen die Nerven des Lesers blank, so fesselnd und spannend erzählt die Autorin die Ereignisse an Bord. Zudem präsentiert die Autorin zum Ende ihrer schlüssig aufgebauten Geschichte dann noch die eine oder andere unerwartete Wendung, mit der man in der Form nicht gerechnet hätte.   Fazit: Hier hält man wirklich einen Psychothriller in Händen. Bei der komplexen Story und den ausgefeilten Charakteren ist Nervenkitzel bis zur letzten Seiten garantiert.

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    • 2
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    12. September 2014 um 20:08
  • Kalt, kalt ist die See...

    Kalter Hauch
    moccabohne

    moccabohne

    29. June 2014 um 17:20

    Als Martin nach über zwanzig Jahren Cornelius wiedertrifft, bricht die Erinnerung mit voller Wucht über ihn herein. An damals, als jene Tragödie geschah, die ihrer beider Leben für alle Zeiten miteinander verband. Martin spürt instinktiv, dass er sich von Cornelius fernhalten sollte. Trotzdem sagt er zu, ihn und seine Frau Nadja als Skipper auf ihre Luxusjacht zu begleiten. Erst an Bord begreift er, dass sich die Katastrophe nicht mehr abwenden lässt. Denn Nadja sieht jener Frau, die beide Männer einst liebten, beklemmend ähnlich.  Ein „kalter Hauch" streift nicht nur immer wieder die Protagonisten, sondern lässt auch den Leser erschauern. Schon gleich am Anfang, bei der ersten Begegnung der beiden Männer nach 20 Jahren, ist eine Spannung zwischen ihnen spürbar, die ahnen lässt, dass sie damals keineswegs im Guten auseinandergegangen sind, ja mehr noch, dass etwas Schreckliches passiert sein muss, das noch längst nicht verarbeitet ist. Eine ganz besondere Dramatik erhält das Geschehen dadurch, dass es auf einer Segeljacht im Mittelmeer angesiedelt ist, wodurch die Ausweglosigkeit vorprogrammiert ist. Der Epilog ist meines Erachtens sehr schwach und gibt dem Ende des Buches einen leicht faden, unrealistischen Beigeschmack.

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  • Spannend und lockerleicht zu lesen!

    Kalter Hauch
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    15. June 2014 um 10:45

    Schon von den anderen beiden Büchern der Autorin war ich mehr als begeistert und hatte also hohe Erwartungen an dieses Buch und meine Erwartungen und Vorstellungen wurden mehr als erfüllt. Nach vielen Jahren trifft Cornelius wieder auf Martin und sofort ist man mitten in einer spannenden Geschichte mit einer überschaulichen Anzahl von authentischen und interessanten Protagonisten. Man liest von den Dingen die früher mit Sofia und Martin sowie Cornelius geschehen sind und man liest in der Gegenwart, von einem Trip auf einer Jacht mit Martin, dem reichen Cornelius und Nadja (da hat sich zeitweise sogar so eine kleine Sehnsucht nach Meer und Urlaub in mir eingeschlichen). Schnell merkt man das nichts so ist wie es scheint, viele unerwartete Dinge geschehen und die Ereignisse überschlagen sich. Immer wieder fällt ein Puzzleteil an die richtige Stelle und man kann nicht mehr aufhören zu lesen und stirbt fast vor Spannung. Gleichzeitig liest sich dieses Buch lockerleicht so das man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Nach einem Finale welches ich so fast erwartet habe und begeistert war das es dann auch so gekommen ist, habe ich völlig zufrieden das Buch beendet und würde mich freuen bald wieder was von der Autorin lesen zu dürfen.

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  • Ein Bootstrip mit Schrecken

    Kalter Hauch
    Thommy28

    Thommy28

    10. May 2014 um 16:40

    Über den Inhalt möge sich der Leser hier auf der Buchseite informieren; ich erspare mir dies. Hier meine persönliche Meinung: Im Grunde genommen, könnte ich meine Rezi zu "Nichts bleibt je vergessen" wiederholen - die trifft meiner Meinung auch auf das vorliegende Buch zu.  Zwar hat mir gefallen, dass das Geschehen auf diversen Zeitebenen (heute, 20 Jahre zuvor, vor einigen Monaten und vor einigen Tagen) abgehandelt wird und die Autorin recht geschickt zwischen diesen Zeitebenen wechselt, aber die Handlung insgesamt fand ich doch eher vorhersehbar und nur mässig spannend. Erneut konnte ich mich auch mit den Protagonisten nicht so recht anfreunden; sie wollten einfach in meinem Kopf nicht lebendig werden. Ich glaube, das lag hauptsächlich am Schreibstil der Autorin, der mir nicht gefallen hat. Ich habe ihn als sehr "bemüht" empfunden; anders kann ich es nicht ausdrücken.  Insgesamt ist das Buch für meinen Geschmack allenfalls guter Durchschnitt.

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  • Absolute Empfehlung!

    Kalter Hauch
    heike_herrmann

    heike_herrmann

    Kurzbeschreibung: Die Kunst des Tötens Als Martin nach über zwanzig Jahren Cornelius wieder trifft, bricht die Erinnerung mit voller Wucht über ihn herein. An jene Tragödie, die ein Leben forderte und sie beide schuldbeladen zurück ließ. Doch Cornelius scheint nach all der Zeit guter Dinge zu sein und heuert Martin für einen dreiwöchigen Mittelmeertörn als Skipper an. Erst an Bord begreift Martin, dass er Teil eines tödlichen Plans ist, der erneut unausweichlich in einer Katastrophe enden wird. Denn Nadja, Cornelis‘ neue Liebe, sieht jener Frau, die beide Männer einst begehrten, verstörend ähnlich … Meine Meinung: Seitdem ich im vergangenem Jahr die Autorin für mich entdeckt habe, wartete ich gespannt auf ein neues Werk, denn die beiden Vorgänger "Schrei in der Dunkelheit" und "Nichts bleibt je vergessen" hatten mich mehr als überzeugt. Ich habe sie regelrecht vor lauter Spannung verschlungen. Bei "Kalter Hauch", war das wieder der Fall.  Ich war sofort in der Geschichte gefangen und man wusste vom Klappentext her, das Martin und Cornelius eine gemeinsame düstere Vergangenheit teilen. Die Spannung zwischen den beiden ist von Anfang an zu spüren, als Leser merkt man es regelrecht zwischen den Fronten brodeln und man ist unheimlich gespannt, was damals, vor 20 Jahren vorgefallen war. Man weiß, es ging um eine Frau. Sofia. Also eine Art Rivalität? Oder steckte mehr dahinter? Und was hat Cornelius Frau Nadja damit zu tun, außer, das sie Sofia zum Verwechseln ähnlich sieht? Als Leser bekommt man durch Erinnerungssequenzen von Martin und auch Cornelius Einblicke in die Vergangenheit. Auch aus der Sicht von Sofia und Nadja wird teilweise erzählt. Und gerade das machte die Geschichte umso spannender, denn die Puzzleteilchen fielen nach und nach zusammen. Und diese Puzzleteilchen waren wirklich nicht ohne....Genauso die Gegenwart. Was sich auf der Yacht im Mittelmeer zwischen Martin, Cornelius und Nadja abspielte, war hochspannend und verleitete geradezu, Seite um Seite weiter zu lesen!  Aufhören, bevor man die Auflösung kennt? Für mich fast unmöglich. Der Schreibstil war absolut spannend und fließend und wieder einmal mehr überzeugte mich Claudia Vilshöfer von ihrem Talent und ich warte schon heute sehnsüchtig auf Nachschub! Fazit: Ein absolut lesenswerter Psychothriller, bei dem es wirklich um Leben und Tod und den Überlebenskampf geht. Mit einem wirklich kranken Psychopathen, der einem das Gruseln lehrt.

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    • 2
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    22. March 2014 um 10:25