Claudia Walter Schmetterlinge im Kopf

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Inhaltsangabe zu „Schmetterlinge im Kopf“ von Claudia Walter

Gratis - nur für kurze Zeit: Der neue Liebesroman von Claudia Walter, Autorin von "Hinter der Nacht" (Jahresbestseller 2013)! Eigentlich will die siebzehnjährige Alex, deren Leben durch einen Unfall brutal durcheinandergewirbelt wurde, nur eins: sich in ihr Schneckenhaus verkriechen und in Ruhe ihre Wunden lecken. Aber ständig funkt ihr jemand dazwischen: Nicht nur ihre Freundinnen, sondern gleich zwei neue Verehrer, der sensible Kai und der arrogante Lucas, lassen ihr keine ruhige Minute mehr. Und dann ist da ja auch noch Mark, ihr unverbesserlicher Ex… Doch so leicht gibt Alex nicht auf. Denn es braucht schon mehr als ein paar coole Typen und all diese Schmetterlinge im Kopf, um ein Mädchen wie sie herumzukriegen! Jung, frech, romantisch.

Ganz nett für zwischendurch, aber auch nicht mehr.

— igbuchblueten

Wow, eine ganz tolle, einfühlsame Geschichte, spannend und emotional, stimmig und super geschrieben. Und kommt aus, ohne erotische Szenen.

— MartinFischer

Ein Buch das zeigt, dass wahre Freundschaft das wichtigste ist.

— Fabella

Ziemlich vorhersehbar, aber trotzdem eine sehr schöne Geschichte mit Gefühl und Charme.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • REZENSION: School Secrets (Schmetterlinge im Kopf)

    Schmetterlinge im Kopf

    igbuchblueten

    28. September 2016 um 18:11

    Ganz vorneweg: Wenn es kein Tauschbuch gewesen wäre, hätte ich die Geschichte wohl nie gelesen. So bin ich aber froh, nette Charaktere kennengelernt zu haben, die mich durch das Buch hindurch begleitet haben. Claudia Walter hat einen sehr lockeren Schreibstil, mit jedoch sehr vielen abgedroschenen Floskeln, die man schon in hundert anderen Büchern gelesen hat. Bei den Beschreibungen herrschte ein gutes Maß an Ausschmückungen und der Fantasie des Lesers und so entstand im Kopf zwar eine gelenkte, aber nicht vorherbestimmte Charakter- und Ortgestaltung. Beim Titel hätte ich ehrlich gesagt eher an eine (Urban-) Fantasy Geschichte gedacht und war leicht überrascht, als ich herausgefunden habe, dass es sich um einen fantasylosen Young Adult Roman handelt. An der Geschichte war für mich leider vieles nicht nachvollziehbar. Mit 17 Jahren sollte man eigentlich nicht mehr so naiv sein und in ein Auto steigen, das von einem offensichtlich Betrunkenen gefahren wird, auch wenn es der eigene Freund ist. Aber na gut, sei ihr das verziehen. Danach kommt aber gleich die nächste Dummheit, da sie sich nicht anschnallt und das Risiko verletzt zu werden gleich verhundertfacht. Ich konnte nicht anders, als den Kopf zu schütten und im Kopfe "Ich wusste, dass das so kommen wird." zu denken, als der Unfall auch wirklich eintritt. Trotzdem war für mich Alex Schmerz natürlich nachvollziehbar und es gibt genügend Leute, die vor dem absoluten nichts stehen, wenn ihr Körper ihr Kapital ist, und sie von diesem keinen Gebrauch mehr machen können. Das nächste Problem, war dann aber ihre Genesung. Es ist einfach nicht rational möglich innerhalb von einer Woche wieder gehen zu können. Nach so langer Zeit des Stillliegens bilden sich, wie im Roman erwähnt, die Muskeln zurück der Körper stellt sich auf die neue Situation, den Rollstuhl, ein und beginnt seine Ressourcen abzubauen. Diese Muskeln wieder aufzubauen und den Beinen ihre Funktion wieder beizubringen dauert Minimum Wochen, wenn nicht sogar Monate. Wenn mir etwas vergleichbares widerfahren wäre, würde ich es schon fast als Beleidigung empfinden, wenn der Prozess etwas wiederzuerlernen, was für andere und einen selbst früher selbstverständlich war, so heruntergespielt wird. Auch Marks Verhalten war für mich absolut unerklärlich. Ich denke als normal denkender Mensch, könnte man sich nie wieder selbst in die Augen blicken, geschweige denn in die des Opfers, so würden einen die Schuldgefühle plagen. Dieser Hohn und Spott, den Mark verkörpert, ist definitiv keine Reaktion eines bei Verstand seienden Menschens. Er wurde so dargestellt, weil man ihn als den absoluten Sündenbock braucht, auf den man seinen ganzen Hass abladen kann, aber mit glaubhaften Handlungen hat das nichts zu tun. Er hätte auf Knien um Verzeihung betteln sollen und Alex nicht vor der ganzen Schule bloßstellen. Umso besser fand ich es zu sehen, dass Freundschaften in einem Buch gepflegt werden. Alex Schulfreundinnen sind wahre Goldschätze und sie kann sich wirklich glücklich schätzen, diese in ihrem Leben zu haben. Es gab keine Zickereien oder böses Blut, sondern Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit und bedingungslose Freundschaft, wenn man sie am meisten braucht. Die deutsche Casting Show, welche im Buch, wirklich gekonnt, auf die Schippe genommen wird, hat bestimmt jeder in seinem Leben schon einmal gesehen (ob freiwillig oder nicht sei mal dahingestellt). Die Witze des "Popkings" sind flach wie im wahren Leben und auch die Einsicht, dass es bisher keiner der großen Sieger zu viel gebracht hat, war amüsant in der Geschichte verpackt. Lucas war ein wirklich toller und authentischer Charakter, der einmal NICHT das Bild des klassischen BadBoys oder des süßen Nerds erfült, sondern einfach ein Junge von Nebenan, der immer einen guten Spruch auf Lager hat. (Ja okay. Verdammt gut aussehen tut er natürlich auch.) Der Musik Aspekt hätte meiner Meinung nach noch präsenter sein können, und die Musik, die vertreten war, besonders am Ende, war dann doch sehr kitschig, was mich etwas enttäuscht hat. Mit der Straftat Alkohol am Steuer wird etwas zu leicht umgegangen und man verliert etwas den Ernst der Sache. Der eine fährt zum wiederholten Male gegen einen Baum und bekommt ein paar Sozialstunden und der andere tötet fast zwei Menschen, zeigt keinerlei Reue und wird nicht bestraft. Wo ist hier die Logik geblieben? Zum Abschluss muss ich leider noch sagen, dass, obwohl die Geschichte schön war, über 50% unnötig gewesen sind, da die Autorin einen entscheidenen Hinweis auf den Ausgang des Buches gleich auf den ersten 80 Seiten gibt. Als aufmerksamer Leser, kann man diese Information gar nicht übersehen und weiß dementsprechend, was das große "Finale" sein wird. Die anderen Teile der Reihe werde ich wahrscheinlich nicht lesen, dennoch hatte ich meinen Spaß mit der Geschichte und bereue es nicht sie gelesen zu haben.

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  • Total süße Geschichte

    Schmetterlinge im Kopf

    nadines-lesewelt

    04. December 2014 um 15:05

    Alex ist mit ihrem Freund Mark auf einer Party, doch auf dem Nachhauseweg kommt es zu einem Unfall der das Leben von Alex für immer verändert. Sie wird im Leben nie wieder turnen können, für Alex bricht eine Welt zusammen und sie würde sich am liebsten verkriechen. Während ihre Reha lernt sie Kai kennen, der dort ein Praktikum macht und nach der Zeit verliebt sie sich sogar ein bisschen, doch Kais Zeit an der Klinik ist um und auch Alex muss zurück in ihr richtiges Leben. An ihrer Schule trifft sie auf den neuen Megastar Lucas, der Interesse an ihr zeigt. Alex kann das gar nicht verstehen, ist sie doch durch Narben gezeichnet. Doch dann scheint auch plötzlich wieder ihr Ex Mark Interesse zu zeigen und warum meldet sich Kai nur noch so selten? Alex Leben wurde durch den Unfall total umgekrempelt, Turnen hat ihr alles bedeutet. Doch sowohl Kai in der Reha, als auch ihre Freundinnen und Lucas wollen nicht dass Alex sich einigelt. Allen ist es egal wie Alex aussieht, sie akzeptieren sie so wie sie ist. Alex ist am Anfang natürlich ziemlich deprimiert, aber sie fängt sich bald wieder und merkt dass sie auch so leben kann.  Kai macht ein Praktikum in der Klinik in der Alex ihre Reha macht, die beiden Freunden sich sehr schnell an. Und auf beiden Seiten beginnen langsam Gefühle zu wachsen. Kai ist Alex in der Reha Zeit ein guter Freund. Zurück in ihrem Leben meldet sich aber Kai nicht mehr so oft, was Alex sehr enttäuscht. Dafür taucht Lucas auf der Bildfläche auf. Der neue Megastar. Alex ist Anfangs gar nicht begeistert, hat sie sich doch schon ein festes Bild von ihm gemacht. Doch schnell merkt sie dass er anders ist. Lucas hat sich ein Image aufgebaut, das er nach außen hin zeigt, aber eigentlich ist es ganz anders. Sofort als Alex an die Schule kommt sucht er immer wieder ihre Nähe. Dem Leser ist relativ schnell klar warum, nur eben Alex nicht. Lucas mochte ich recht schnell, er hat zwar sein Image, aber Alex gegenüber ist er höflich und nett. Alex Freundinnen sind total toll, sie halten zu Alex egal was passiert ist. Ihnen ist egal wie Alex aussieht und sie versuchen sie sogar noch auf zu hübschen.  Ich finde es schön dass sie für Alex da sind und ihr helfen wo sie nur können. Mark, der Exfreund von Alex ist ein Arsch. Er meldet sich erst nicht bei ihr, als er aber merkt dass jemand anders sich für sie interessiert, wird er eifersüchtig. Die Geschichte ist total süß. Alex wächst einem schnell ans Herz und man will für sie nur das Beste. Zwischen ihr und Kai knistert es leicht, aber zwischen ihr und Lucas sprühen total die Funken. Auch wenn Alex das lange nicht wahr haben will. Natürlich ist die Geschichte etwas vorhersehbar, vor allem wenn man als Leser mal hinter das Geheimnis von Kai gekommen ist. Trotzdem tat das dem Lesen keinen Abbruch, es macht einfach Lust zu erfahren wie das alles weiter geht. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, man ist sofort in der Geschichte drin und die Seiten fliegen auch nur so dahin. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht das Buch zu lesen. Fazit: Ich finde die Geschichte einfach total süß. Außerdem ist es interessant wie Alex ihren Schicksalsschlag überwindet und zurück ins Leben findet. Und natürlich wer ihr Herz erobern kann und wie. Das liest sich einfach alles sehr interessant und deswegen vergebe ich 5 Sterne.

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  • Eine wundervolle Geschichte

    Schmetterlinge im Kopf

    TheBelladonnaEyes

    05. October 2014 um 16:27

    Kritik: In dem Buch "Schmetterlinge im Kopf" erzählt die Autorin Claudia Walter die Geschichte einer 17jährigen, dessen Leben sich aufgrund eines Autounfalls schlagartig verändert hat. Ich habe das Buch sehr genossen, denn es hinterließ zum Ende hin eine kleine Message, die viele junge Menschen bestimmt dazu bringen, dass sie nicht betrunken Auto fahren sollten und dass das Leben weiter geht, auch wenn nichts mehr so sein wird wie früher. Im Verlauf der Geschichte konnte man die Steigerung von Alexandras Charakter verfolgen, denn erst hat sie stets auf Leute herabgesehen und sie nach ihrem Äußeren verurteilt, aber nach dem Unfall hat sie viel mehr die inneren Werte ihrer Mitmenschen wahrgenommen. Es hat mir gefallen, wie die Autorin einen Menschen, mit dem man zuvor nicht klarkommen würde, zu jemanden verwandelt, die Leute hasst, wenn sie Menschen schräg angucken, nur weil sie anders aussehen. Lucas war mein Liebling in dem Buch. Er war ein sehr guter Freund, der sowohl den Leser als auch Alex zum Lachen bringen konnte. Man hat von Anfang an die Chemie zwischen den beiden Protagonisten gespürt. Die Autorin hat es sehr realistisch beschrieben, als sie sagte, dass auch Alex den Charme vom MEGASTAR nicht wiederstehen konnte -auch wenn sie es nicht zugab. Katha, Lisann und Chris sind die besten Freundinnen von Alex und sie hat auch echt Glück sie zu haben, denn ich fande es toll, wie locker sie mit ihrem neuen Aussehen umgegangen sind. Natürlich merkte man paar Veränderungen, aber sie verhielten sich wie voher. Abgesehen von einer Szene -die mich auch sprachlos machte- zeigten sie keinen Mitleid, was Alex stärkte, denn das brauchte sie am wenigsten. Ich finde, dass der Unfall sie und ihre Freunde enger zueinander gebracht hat, denn in der Klinik fürchtete sie sich über die Reaktion der anderen auf ihr neues Aussehen. Der Schreibstil war locker und flüssig, so dass man es fix durchlesen konnte. Es gab auch mehrere Handlungsstränge, so hat sich die Geschichte nicht an einem einzigen Ort gespielt, sondern erst in der Klinik und dann in der Schule. Im Ganzen ist mir aufgefallen, dass die Autorin einem so Häppchen zugeworfen hat, denn der wir erfahren in Abständen mehr über Kai und Lucas. Leider finde ich, dass die Autorin zu oft den Alltag von Alex beschrieben hat und dadurch ist das Interesse verflogen. Klar, wollte ich wissen, ob Alex etwas von Lucas wollte oder ob sie weiterhin von Kai schwärmen wird. Die Spannung blieb eher konstant, sie stieg kurz, wenn eine Kleinigkeit zum Nachdenken führte. Ich kann mir schon denken, dass sie die Freundschaft von Lucas und Alex langsamer angehen wollte, aber für mich hätte das kleinwenig schneller gehen können. Dadurch wurde es einfach zu langatmig. Das Cover ist ein Hingucker. Auf dem ersten Blick würde man an ein Fantasy-Buch denken, doch wenn man die Geschichte liest, merk man da schon einen kleinen Zusammenhang zum Inhalt. Fazit: Abgesehen von einem kleinen Manko hat mir das Buch von Claudia Walter sehr gut gefallen. Es war ein Buch mit viel Humor, Gefühle und es zeigte was wahre Freundschaft wirklich bedeutet.

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  • Wunderbar erzählter YA-Roman, in dem sich mal nicht alles nur um die Liebe dreht !!!

    Schmetterlinge im Kopf

    InaVainohullu

    04. September 2014 um 09:48

    Nach einem schweren Autounfall, den ihr alkoholisierter Freund Mark herbeigeführt hat, bricht für die junge Turnerin Alex eine Welt zusammen. Sie wird nicht nur nicht wieder turnen können, sie ist auch durch Narben entstellt und kommt sich selbst vor wie ein Monster. Sie schottet sich von der Außenwelt ab und lässt niemanden an sich heran. Bis sie in der Reha auf Kai trifft, einen Sozialdienstler, der sie aus ihrem Schneckenhaus lockt. Leider geht die Zeit in der Reha viel zu schnell zu Ende und gerade als Alex dabei ist sich über Freundschaft hinaus für Kai zu interessieren trennen sich ihre Wege. Zurück im harten Schulalltag, der Alex einiges abverlangt und sie eine Menge Mut und Kraft kostet, trifft sie auf ihren neuen Mitschüler, MEGASTAR - Gewinner Lucas, der ihr bereits aus diversen Zeitschriften bekannt und von Anfang an ein Dorn im Auge ist. Sie hält ihn für arrogant und oberflächlich und denkt seine Welt bestünde nur aus Party, Alkohol und Spaß. Doch als Lucas sie unerwartet vor ihrem Exfreund Mark verteidigt und immer mehr Interesse an Alex zeigt, bricht schon bald das Eis und die Schmetterlinge in Alex' Bauch beginnen zu tanzen. Das sorgt in ihrer Gefühlswelt für reichlich Verwirrung, denn auch für Kai hat sie noch immer Gefühle... Meinung: Das Erste das mir hier direkt ins Auge sprang, war wie so oft, das Cover. Ich finde es schlicht und einfach wundervoll. Claudia Walter, deren angenehmer Erzählstil mir bereits durch ihre Romane "Hinter der Nacht" und "Zurück in die Nacht" bekannt und vertraut war, schickt mich hier von der ersten Seite an auf eine emotionale Reise mit sämtlichen Höhen und Tiefen. Die Geschichte liest sich flüssig und macht wirklich Spaß, auch wenn ich sagen muss, das für mich die Entwicklung ab einem gewissen Zeitpunkt recht vorhersehbar war. Alex war mir nicht direkt sympathisch, ich brauchte ein bisschen um mit ihr warm zu werden. Vor dem Unfall, also auf den ersten Seiten des Romans, ist sie ein fröhlich wirkendes, beliebtes Mädchen, das auf jeder Party gern gesehen ist und das hauptsächlich Sport und Erfolg im Kopf hat. Nach dem Unfall erleben wir plötzlich das krasse Gegenteil: eine verunsicherte Alex, die in eine schwere Depression zu verfallen droht und in der plötzlich ein unbändiger Zorn auf ihre Umwelt brodelt. Man konnte ihren Denkprozess sehr gut nachvollziehen, denn schließlich hat sie innerhalb einer Nacht alles verloren was ihr wichtig war, während ihr Exfreund mit keinem einzigen Kratzer davon kam. Durch ihren, nicht zuletzt durch Kai angestoßenen, neugewonnen Ehrgeiz kämpft sie sich zurück in ein normales Leben und konnte durch ihren starken Willen schließlich doch bei mir punkten. Was mich wirklich total gestört hat ( und ich bin ganz sicher, das das von der Autorin so gewollt war ), war Alex' allgegenwärtig oberflächliches Denken in Bezug auf Menschen die sie gar nicht kennt. MEGASTAR-Gewinner Lucas ist hier ihr beliebtestes Ziel. Der junge Mann sieht gut aus, hat durch die Castingshow einen großen Bekanntheitsgrad erreicht und ist weder Parties noch Alkohol abgeneigt. Für Alex, die alle Schlagzeilen über ihn in ihren Klatschzeitschriften verfolgt ist von Anfang an klar, das er ein Prolet ist, ein selbstsüchtiger Idiot, der sich über sein Handeln keine Gedanken macht, sondern tut was immer er will. Doch als er in ihrer Schule auftaucht und sie ihn näher kennenlernt, muss sie sich eingestehen, das sie sich total geirrt hat und Lucas ganz anders ist als gedacht. Leider ist dieses "oberflächliche Denken" ein allgemeines Problem der heutigen Zeit. Wir urteilen über einen Menschen, ohne ihn zu kennen und man fragt sich: Was soll das eigentlich ? Warum gehen wir so oft nach dem Äußeren ohne uns die Mühe zu machen, hinter die Fassaden zu blicken ? Claudia Walter setzt hier ganz klar ein Zeichen und bringt ihre Leser dazu über dieses Verhalten nachzudenken. Einen Punktabzug vergebe ich für die Tatsache, das Mark, Alex' Ex-Freund, der den Unfall unter Einfluß von Alkohol verursacht hat, hier nicht wirklich zur Räson gezogen wird. Er kommt mit einem mehr oder wenigen blauen Auge davon, ich finde hier hätte man noch deutlich einen drauflegen können, denn Alkohol am Steuer ist alles andere als ein Kavaliersdelikt. Das Ende ist rund und lässt mich zufrieden zurück.   Fazit: "Schmetterlinge im Kopf" ist ein wunderbarer Young-Adult-Roman, in dem sich ausnahmsweise mal nicht alles nur um die Liebe dreht, sondern in dem es auch darum geht seine Vorurteile abzulegen, hinter die Fassade eines Menschen zu blicken und darum niemals aufzugeben, egal was kommt. ©Ina's Little Bakery

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  • Ein Buch das zeigt, dass wahre Freundschaft das wichtigste ist.

    Schmetterlinge im Kopf

    Fabella

    25. June 2014 um 08:58

    Inhalt:Was machst Du, wenn Dein Leben von heute auf morgen vorbei ist? Alex ist verzweifelt, durch einen Unfall wird sie wohl nie wieder turnen können und ihr ganzer Körper ist übersät mit Narben. Sie fühlt sich allein, hässlich und sehr hilflos. Als ihre Eltern sie zu einer Reha zwingen, ist das für sie das schlimmste. Bis sie Kai kennenlernt, der in ihr scheinbar nicht das Monster sieht, für das sie sich hält. Doch leider ist die Zeit dort viel zu schnell vorbei und sie muss sich dem harten Alltag von Schule und Realität wieder stellen – und Mark – den sie liebte und der an allem Schuld ist und sie obendrein noch hängen ließ. Doch schlimmer geht immer und so sieht sie sich zudem noch mit Lucas, dem MEGASTAR konfrontiert, der mit seiner selbstherrlichen Art einfach voraussetzt, dass alle ihn lieben. Doch Schritt für Schritt gelingt es Alex wieder zurück in die Normalität, ins Leben zu kommen. Wenn da nur nicht diese Schmetterlinge im Kopf wären … Meine Meinung:Oh was ein schönes Buch, das ich Euch nur ans Herz legen kann. Ich mag solche Geschichten ja total gern, wo einst sehr oberflächliche Leute brutal in die Realität gezwungen werden und sich ihren Platz neu erkämpfen müssen. Alex fand ich super sympathisch und sie hatte anfangs mein vollstes Mitleid. Sicher, wer möchte schon so brutal aus seinem bisherigen Leben gerissen werden. Ihre Verbitterung und ihr Hass war für mich sehr gut nachvollziehbar und ich fand es auch gut, dass man hier einen deutlichen Wandel erlebte und sich nicht das ganze Buch mit einer verbitterten Protagonistin rumschlagen musste, auch wenn ihr das bestimmt zugestanden hätte. Ich fand aber gerade ihren Mut, ihre Stärke so bemerkenswert und so verflogen die Seiten nur so, während ich ihren Weg begleitete. Ja, ich gebe zu, mir war schon ziemlich früh im Buch klar, wohin das ganze läuft, was geschieht. Das fand ich aber auf keinen Fall nachteilig. Vielmehr machte es mich neugierig, wie es sich entwickelt, was geschieht und wie es sich verändert. Näheres kann ich dazu nicht sagen, weil ich nichts verraten möchte. Wer das Buch gelesen hat, weiß aber, was ich meine J Was ich nicht so ganz verstanden habe, war, warum Mark bei dem was geschah, so glimpflich davon kam. Ist das wirklich so lasch in unserer Welt, das ist ja erschreckend. Unnötig zu erwähnen, dass ich Mark, der ja nun an allem Schuld war, überhaupt nicht mochte. Doch das lag tatsächlich noch viel mehr an seinem Benehmen nach dem Unfall … schade, dass er mir nicht in die Finger kam, ich glaube, ich hätte mich da weniger beherrschen können als die Charaktere in diesem Buch. Kai und Lucas .. was soll ich sagen – könnten unterschiedlicher nicht sein und haben doch einiges gemeinsam. Doch wo der eine ein Nerd ist, unscheinbar, freundlich, liebenswert – ist der andere der strahlende Schönling mit der tollen Stimme und der viel zu großen Meinung von sich selbst, die einen immer wieder auf die Palme bringen könnte – würde man nicht hinter seine Fassade schauen können. Das jedoch bleibt dem Leser vorbehalten und Alex liefert sich heiße Wortgefechte mit ihm und merkt dabei nicht einmal, wie gut ihr das tut. Aber auch Alex drei beste Freundinnen mochte ich sehr gerne und auch ihre Art, wie sie Alex hier und da wieder zurückholten auf den Boden der Realität. Fazit:Alles in allem war es ein wirklich tolles Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte und sogar meine Schlafenszeit um fast 2 Stunden nach hinten geschoben hab, nur um es zu Ende zu lesen. Ein  Buch das zeigt, dass wahre Freundschaft das wichtigste ist. Das Aussehen eben nicht das wichtigste im Leben ist, sondern dass es vielmehr auf den Menschen dahinter ankommt und das es immer wieder Menschen geben wird, die genau das sehen.

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