Claudia Weber

 4 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Weihnachtsglanz & Sternenzauber, Der Pakt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Claudia Weber

Claudia Weber, geboren 1964 in Heidelberg, studierte Kunstgeschichte, Baugeschichte und Archäologie. Sie wuchs in der Weinregion Baden auf und lebt heute an der Deutschen Weinstraße.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Pokémon - Frohes Fest! 24 Überraschungen für Pokémon-Fans (ISBN: 9783833242342)

Pokémon - Frohes Fest! 24 Überraschungen für Pokémon-Fans

Erscheint am 11.10.2022 als Gebundenes Buch bei Panini Verlags GmbH.
Cover des Buches Bibi & Tina: Geheimnisvolle Weihnachten (ISBN: 9783833242847)

Bibi & Tina: Geheimnisvolle Weihnachten

Erscheint am 11.10.2022 als Gebundenes Buch bei Panini Verlags GmbH.
Cover des Buches Jurassic World: Die Dinosaurier sind los! (ISBN: 9783833241208)

Jurassic World: Die Dinosaurier sind los!

Neu erschienen am 23.08.2022 als Taschenbuch bei Panini Verlags GmbH.

Alle Bücher von Claudia Weber

Cover des Buches Das Haus Anubis Filmroman (ISBN: 9783833223532)

Das Haus Anubis Filmroman

 (5)
Erschienen am 09.03.2012
Cover des Buches Der Pakt (ISBN: 9783406735318)

Der Pakt

 (4)
Erschienen am 19.09.2019
Cover des Buches Weihnachtsglanz & Sternenzauber (ISBN: 9783955208189)

Weihnachtsglanz & Sternenzauber

 (5)
Erschienen am 04.02.2019
Cover des Buches Miraculous: Das geheime Buch der Miraculous (ISBN: 9783833237409)

Miraculous: Das geheime Buch der Miraculous

 (1)
Erschienen am 23.04.2019
Cover des Buches MERIAN aktiv Rhein-Neckar (ISBN: 9783834205674)

MERIAN aktiv Rhein-Neckar

 (1)
Erschienen am 16.06.2009
Cover des Buches Alice-Miranda: Willkommen im Internat (ISBN: 9783833236945)

Alice-Miranda: Willkommen im Internat

 (1)
Erschienen am 25.06.2019

Neue Rezensionen zu Claudia Weber

Cover des Buches Das Haus Anubis -  Die Auserwählte (ISBN: 9783833221767)Katharina_Kloses avatar

Rezension zu "Das Haus Anubis - Die Auserwählte" von Das Haus Anubis

Nettes Buch für zwischendrin
Katharina_Klosevor 6 Monaten

Das Buch war generell ein tolles Leseerlebnis, das nett für zwischendrin ist. 

Wie auch schon bei Band drei angemerkt, ist es für mich an manchen Stellen leider etwas zu überdreht und zu dramatisch dargestellt. Auch die Realitätsbezogenheit geht in diesem Buch leider etwas weiter verloren, was auch wieder mit der Abstrusität zusammenhängt. 

Ansonsten war es aber ganz nett und ein schönes Finale mit einem tollen Abschluss! 

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Cover des Buches Der Pakt (ISBN: 9783406735318)Motzbecks avatar

Rezension zu "Der Pakt" von Claudia Weber

Empfehlenswert
Motzbeckvor 2 Jahren

"Nach wie vor wird die historische Bedeutung, die der Hitler-Stalin-Pakt für die ersten Jahre des Zweiten Weltkriegs besitzt, unterschätzt". So beschreibt die Autorin Claudia Weber auf der Seite 12 ihrer Studie  "Der Pakt. Stalin, Hitler und die Geschichte einer mörderischen Allianz" offensichtlich ein Movens, dass zu ihrer Auseinandersetzung mit diesem verbrecherischen Vertrag bildete. Darüber ließe sich trefflich und wahrscheinlich fruchtlos streiten, denn eigentlich ist mir kaum ein ernst zu nehmender Historiker bekannt, der das Gewicht dieser Vereinbarung zwischen zwei der größten Verbrecher der Menschheitsgeschichte verkennt. Sie stellt eben nicht nur den Auftakt zum Zweiten Weltkrieg, sondern auch  zu einer gewaltigen und dauerhaften Veränderung Südosteuropas dar, verbunden mit den denkbar fürchterlichsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Doch Frau Weber gebührt das Verdienst, mit ihrer Studie die Vorgeschichte und die Dauer dieses zynischen Paktes ausführlich und gut lesbar darzustellen. Dabei wird deutlich, dass in diesem Pokerspiel offensichtlich Stalin der "bessere" war, denn er nutzte Hitlers Zwangslage des öfteren aus. Dieser wollte den Krieg gegen Polen, fürchtete aber den Zweifrontenkrieg. So schenkte er Stalin im geheimen Zusatzprotokoll, dessen Existenz vom Unterzeichner Molotow noch vor dessen Tod 1980 stets geleugnet wurde, all das, was ihm die England und Frankreich, die sich ebenfalls um die Sowjetunion als Verbündetem bemühten, verweigerten/verweigern mussten, nämlich die Vorherrschaft in Osteuropa. Diese war aus seiner Sicht notwendig, um ein Glacis gegen den durch das Abkommen nur mühsam kaschierten Antibolschewismus der Nationalsozialisten. Auch wenn der Reichsaußenminister Ribbentrop, Architekt des Pakts auf deutscher Seite, in seinem antibritischen Affekt ernsthaft an eine Dauerhaftigkeit des Vertrags setzte, war diese aufgrund der ideologischen Gegensätze utopisch. Es hätte eines völlig anderen Hitlers bedurft, um sich darauf einzulassen. Interessant ist, dass Stalin mit dem verzögerten Einmarsch seiner Truppen  in "seinen" Teil Polens dem Odium des Aggressors entging. Die folgenden zwei Jahre waren geprägt durch das Nebeneinander von Zusammenarbeit und Misstrauen: Einerseits kamen die Sowjets ihren Verpflichtungen zur Lieferung von Wirtschaftsgütern nach, was sicherlich nicht unerheblich zu den Erfolgen der Deutschen Wehrmacht in den folgenden Blitzkriegen beitrug, andererseits taten sich die Deutschen naturgemäß schwer, die zugesagten Kompensationen in Form von Maschinen und modernem Kriegsgerät einzuhalten, denn dies stärkte ja den eigentlichen Gegener, den es für die Erweiterung des Lebensraums im Osten zu überwinden galt. Ebenso ambivalent war die Zusammenarbeit auf einem anderen Gebiet. Durch die Aufteilung der gegenseitigen Interessenspären wurden gigantische Bevölkerungsverschiebungen nötig, so sollten sogenannte Volksdeutsche aus dem nunmehr sowjetischen Machtbereich heim ins Reich geholt werden, Weißrussen und Ukrainer aus den nun deutsch kontrollierten Bereichen Polens in die Sowjetunion abgeschoben werden. Stalin nutzte die Chance, die für ihn potentiell unzuverlässige deutschen Minderheiten loszuwerden, an den aus ideologischen Gründen abgelehnten eigenen Volksangehörigen hatte er dagegen wenig Interesse. So kam es dazu, dass Volksdeutsche in nennenswerter Zahl in den Westen gingen, die Gegenbewegung blieb dagenn gering,  zumal auch wenige Menschen ernsthaft ein Interesse daran hatten, in Stalins Machtbereich zu leben. Die für die Vorbereitung dieses Bevölkerungsaustausches im jeweils anderen Machtbereich eingesetzten Kommissionen wurden argwöhnisch beobachtet, waren sie doch auch potentielle Spionage-Einrichtungen. Ganz schlimm traf es allerdings die Völker, an denen keiner der beiden Diktatoren ein Interesse hatte.Polen aus den Gebieten, die nun dem Deutschen Reich angegliedert wurden, wurden ins Generalgouvernement abgeschoben, für die Esten, Letten und Litaueer bedeutete der Pakt das Ende ihrer Unabhängigkeit und den Beginn jahrzehntelanger Unterdrückung. Und die Juden wollte keiner, so kam es zu Situationen, bei denen sie von den deutschen Besatzern - der Holocaust war noch in Vorbereitung - Richtung sowjetische Grenze getrieben wurden, wo sie mit Maschinengewehrfeuer vom Grenzübertritt abehalten wurden. Kleine, beinahe zynische Begebenheit am Rande: einige Juden entkamen der Vernichtung, weil sie als Ukrainer oder Weißrussen zu denen gehörten, die in der Sowjetunion aufgenommen wurden, allerdings begann mit der Aufnahme auch der Weg in den Gulag.

Immer wieder geht Frau Weber auch auf den Spagat ein, der den kommunistischen Parteien durch diesen Pakt abverlangt wurde. Gesteuert durch die Internationale mit Sitz in Moskau, also von Stalin, mussten etwa deutsche Kommunisten, die ersten Opfer Hitlers, dessen angeblich positive Aspekte anpreisen, die französichen Kommunisten sollten sich sogar zur Kollaboration mit den deutschen Besatzern bereit erklären. Dies führte zu Verrenkungen, die nach dem Krieg nur all zu gern verschwiegen wurden.

Alles in allem eine interessante und lehrreiche Studie über den Zynismus der Macht, die, nebenbei gesagt, zumindest in Nordrhein-Westfalen zu einem kleinen Preis (Zwei Euro Anteil an den Versandkosten) über die Landeszentrale für politische Bildung zu beziehen ist.

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Cover des Buches Der Pakt (ISBN: 9783406735318)Sikals avatar

Rezension zu "Der Pakt" von Claudia Weber

Ein interessanter Einblick in den Pakt der Diktatoren
Sikalvor 3 Jahren

In diesem Jahr jährte sich der Hitler-Stalin-Pakt zum 80. Mal, der 23. August 1939 gilt als historischer Moment. Der Nichtangriffspakt der beiden Diktatoren hatte zum Ziel, Osteuropa unter sich aufzuteilen. Wie es dazu kam, welche Auswirkungen sich daraus ergaben und wer letztendlich die Gewinner und die Verlierer waren, versucht die Historikerin Claudia Weber mit diesem Buch aufzuzeigen.


Deutschland und die Sowjetunion verpflichteten sich, für die Dauer von zehn Jahren, das jeweils andere Land nicht anzugreifen. Ein geheimes Zusatzdokument regelte Osteuropa unter den beiden Mächten aufzuteilen, Polen sollte gänzlich aufgelöst werden, die polnischen Juden waren bekanntlich ein vorrangiges Ziel. Dieses „Bündnis auf Zeit“ bezeichnet die Autorin als „Vorspiel zum Vernichtungskrieg Hitlers gegen die Sowjetunion“. Als am 22. Juni 1941 Hitler-Deutschland die Sowjetunion überfiel, war der Pakt Geschichte.


Dass es sich um kein freundschaftliches Bündnis handelt, sondern wirtschaftliche und geopolitische Interessen im Vordergrund der beiden Herrscher standen, betont die Autorin.


Interessant zeichnet sie die Auswirkungen auf den weiteren Kriegsverlauf und darüber hinaus. Weber berichtet von der Praxis dieses Paktes und welche Auswirkungen dieser für die Bevölkerung hatte. Themen wie Deportationen, Verfolgung, Ghettobildung, Umsiedlungen werden detailliert ausgeführt.


Die Autorin versucht Abläufe zu rekonstruieren, Fakten zu interpretieren. Sie schafft es, eine interessante Analyse darzulegen. Vieles wurde in der Vergangenheit unter den Tisch gekehrt, doch mittlerweile werden diese schrecklichen Geschehnisse von den Historikern aufgearbeitet, Motive dargelegt.


Eine interessante Zusammenfassung für historisch Interessierte. Kein Buch, das man nebenbei liest, sondern das erarbeitet werden will. 5 Sterne

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