Claudia Weiss

 4,3 Sterne bei 129 Bewertungen
Autor von Scharlatan, Schandweib und weiteren Büchern.
Autorenbild von Claudia Weiss (©)

Lebenslauf von Claudia Weiss

Claudia Weiss ist promovierte Historikerin und Privatdozentin. Sie hat in Hamburg und Moskau Geschichte, Slawistik und Geographie studiert und im Anschluss zwölf Jahre als Osteuropa- Historikerin in Deutschland, Frankreich und Russland geforscht und gelehrt, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Neben wissenschaftlichen Fachpublikationen schrieb sie für GEO Epoche und veröffentlichte "Das Reich der Zaren", einen Sachbildband. 2011 erschien ihr historischer Roman Schandweib;, der erste Auftritt für die Protagonisten Ruth und Hinrich Wrangel. 2012 erschien ihr neuster Roman Scharlatan; mit neuen Herausforderungen für Ruth und Hinrich Wrangel. Claudia Weiss lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Hamburg.

Alle Bücher von Claudia Weiss

Cover des Buches Scharlatan (ISBN: 9783455403770)

Scharlatan

 (49)
Erschienen am 04.10.2012
Cover des Buches Schandweib (ISBN: 9783426512807)

Schandweib

 (45)
Erschienen am 03.02.2014
Cover des Buches Rattenfängerin (ISBN: 9783426514856)

Rattenfängerin

 (24)
Erschienen am 01.03.2016
Cover des Buches Das Geheimnis des Scharlatans (ISBN: 9783426514849)

Das Geheimnis des Scharlatans

 (4)
Erschienen am 02.03.2015
Cover des Buches Das Reich der Zaren (ISBN: 9783806230871)

Das Reich der Zaren

 (4)
Erschienen am 15.01.2015
Cover des Buches Das Russland zwischen den Zeilen (ISBN: 9783933374592)

Das Russland zwischen den Zeilen

 (1)
Erschienen am 01.03.2000
Cover des Buches Jenseits von Hamburg (ISBN: 9783839204160)

Jenseits von Hamburg

 (0)
Erscheint am 12.04.2023
Cover des Buches Schandweib (ISBN: B00LU1XSCU)

Schandweib

 (1)
Erschienen am 28.08.2014

Neue Rezensionen zu Claudia Weiss

Cover des Buches Schandweib (ISBN: 9783426512807)
Leuchtturmwaerterins avatar

Rezension zu "Schandweib" von Claudia Weiss

Historische Fakten und Fiktion gekonnt gemischt.
Leuchtturmwaerterinvor 8 Monaten

Inhalt:

Hamburg 1701. Die Stadt ist entsetzt über einen schrecklichen Fund: Am Schweinemarkt hat man eine kopflose Frauenleiche entdeckt. Schnell scheint die Schuldige ausgemacht: Ilsabe Bunk, eine Frau in Männerkleidern. Der junge Advokat Hinrich Wrangel übernimmt ihre Pflichtverteidigung und gerät damit in einen gefährlichen Strudel aus politischen Interessen und Intrigen.


Autorin:

Claudia Weiss, Jahrgang 1967, ist promovierte Historikerin und Privatdozentin. Sie hat in Hamburg und Moskau Geschichte, Slawistik und Geographie studiert und im Anschluss zwölf Jahre als Osteuropa-Historikerin in Deutschland, Frankreich und Russland geforscht und gelehrt, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Neben wissenschaftlichen Fachpublikationen schrieb sie für »GEO Epoche« und veröffentlichte im März 2011 »Das Reich der Zaren«, einen Sachbildband. 


Quellen: Droemer-Knaur und thalia.de


Meinung:

Das Leben der Ilsabe Bunk war bereits von Kindesbeinen an von schweren Schicksalsschlägen und Kälte geprägt. Dieser Roman beleuchtet das Leben dieser historisch belegten Person auf ihre ganz eigene Weise.

Bereits als junges Mädchen läuft Ilsabe eher burschikos herum. Sie trägt lieber Hosen und kann anpacken. Handarbeiten liegen ihr hingegen nicht.

Da sie mit ihrer Schwester und deren Mann nicht zurechtkommt, bei denen sie einige Zeit auf dem Hof lebt, zieht sie schließlich nach Hamburg, um dort als Hausmädchen zu arbeiten. Doch auch dort kommt es zu Komplikationen und schließlich steht sie ohne Lohn da. Um sich nicht von einem Mann abhängig machen zu müssen, beschließt sie selbst als Mann zu leben und Arbeit zu suchen. Und so beginnt ihr Leben als Hinrich Bunk.

1701 wird Hinrich Bunk vorgeworfen eine Frau ermordet zu haben. Und so kommt es zu einem spektakulären Prozess. Die Figur der Ilsabe bzw. des Hinrich ist wirklich lebendig beschrieben. Doch auch ihr Anwalt Hinrich Wrangel ist wirklich gut gezeichnet. Zu Beginn ist es jedoch etwas verwirrend, dass beide die gleichen Vornamen tragen. Nicht optimal gelöst.

Auch den jüdischen Kaufmann und seine Tochter hat die Autorin wirklich schön beschrieben. Beim Lesen hat man das Gefühl wirklich in Hamburg zu Beginn des 18. Jahrhunderts als Zuschauer dabeizusein, wie die Menschen dort gelebt haben.

Einzig die Figur des Henkers habe ich nicht recht verstanden. Zu Beginn versteht sich Wrangel gut mit ihm, geht sogar öfter zu ihm, um mit ihm ein Bier zu trinken. Doch im Laufe des Prozesses wird diese Figur immer unsympathischer und ist nur noch auf seinen Vorteil bedacht. Das passt alles nicht zusammen. 


"Die Folter dient nicht der Gerechtigkeit, sondern verschafft jenem einen Vorteil, der sie für seine Interessen einsetzen kann." (Zitat: S. 377)


Dieses Zitat passt zu so mancher Figur in diesem Roman. Und auch bis heute ist dieses Zitat ein wahr gesprochener Satz.


Ein wirklich spannender und auch erschreckender Gerichtsroman, angesiedelt im frühen 18. Jahrhundert. Mit jeder Menge Lügen und Wahrheiten, die sich alle so zurechtbiegen, wie sie gerade passend scheinen.


Für mich ein Buch, was 4,5 von 5 Sternen verdient hat, weil es mich wirklich auch in meinen Gedanken beschäftigt hat, während ich andere Dinge erledigt habe. Eine definitive Leseempfehlung von mir!

Kommentare: 2
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Cover des Buches Schandweib (ISBN: 9783426512807)
Rose75s avatar

Rezension zu "Schandweib" von Claudia Weiss

1701, Hamburg - - spannender historischer Justizkrimi [#1 - Hinrich Wrangel]
Rose75vor einem Jahr

Claudia Weiss ist Historikerin und hat  in alten Archiven den Fall von Ilsabe Bunk entdeckt, der als Vorlage für diesen Roman dient. 

Ilsabe Bunk war eine Figur am Rande der Gesellschaft, die sich verkleidet als Mann, mehr schlecht als recht über Wasser gehalten hat.   Sie war so überzeugend, dass sie sogar mit Frauen zusammengelebt hat bzw. verheiratet war.    Durch einen dummen Umstand wurde sie in Hamburg aufgegriffen und vor Gericht gestellt.   Ihr ganzes Auftreten und ihre Geschichte war so skurril, dass man ihr auch den Mord an einer jungen Frau zugetraut hat.   Dieser Mord hat das Gericht schon ein halbes Jahr beschäftigt und mit Bunk wurde eine Aufklärung wahrscheinlich.  Der junge und unerfahrene Advocatus Hinrich Wrangel wird ihr als Pflichtverteidiger zugewiesen und der nimmt seinen Auftrag ernst und sieht gute Chancen für einen Freispruch. 

Im Verlauf der Handlung erfahren wir viel über die damalige politische Situation in Hamburg,  die ständige Bedrohung durch die Dänen und das Leben der Juden als geduldete Minderheit.   

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich finde, dass eine gute Balance zwischen  fiktivem Roman und historisch belegten Fakten gefunden wurde.   Bei Gelegenheit werde ich diese Reihe weiterverfolgen. 

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Cover des Buches Rattenfängerin (ISBN: 9783426514856)
S

Rezension zu "Rattenfängerin" von Claudia Weiss

Engelskinder
Starbksvor 6 Jahren

Die Zeiten der Pest waren schon schlimm genug, aber im 18. Jahrhundert gab es noch so viel mehr Grausamkeiten, die wirklich menschengemacht waren. Besonders das Schicksal der sogenannten Engelskinder, die in Pestzeiten geopfert wurden, spielt in „Rattenfängerin“ von Claudia Weiss eine Rolle.

Inhalt: Am Anfang es 18. Jahrhunderts ist in Hamburgs so gar nichts in Ordnung: Es herrschen Kriegszustände, Hunger, und der schwarze Tod hat die Stadt in seiner Hand. Verschiedene hausgemachte Ängste kursieren zudem, aber gegen die Pest scheint es ein Mittel zu geben: die dem Tod geweihten Engelskinder.

Bereits zum dritten Mal ermitteln Advokat Hinrich und seine Frau in einem neuen Fall, dem ich auch ohne die Kenntnis der Vorgängerbände gut folgen konnte. Wer aber noch keines der Bücher um Hinrich und Ruth besitzt, der fange vielleicht trotzdem beim ersten Band an.

Besonders interessant fand ich an „Rattenfängerin“ die historischen Hintergründe in einer aufgewühlten Zeit, die ich mir durch historische Romane einfach besser vorstellen und merken kann. Die Pest ist sowieso ein stets fesselndes Thema, das Schicksal der Engelskinder aber ebenso. Und ich bin dankbar, dass es im Anhang einen kleinen Abriss der historischen Daten und Fakten gibt, ebenso wie ein Glossar.

Die Handlung selbst ist spannend und zum Teil unfassbar; die Charaktere sind gut gezeichnet, konnten mich aber emotional nicht immer berühren. Auch die Fülle der Charaktere war mir zum Teil zuviel. Claudia Weiss versteht es aber, ihre Leser in eine lebhafte Vergangenheit zu entführen, in der man viel Neues erfährt und auch an Bekanntes anknüpfen kann Dafür gibt es von mir gute vier Sterne für ein gelungenes Buch! 

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Gespräche aus der Community


Das Geheimnis der Engelskinder …
Hamburg im Jahre 1713: In der Stadt herrschen Hungersnot und der Schwarze Tod, Tausende haben sich vor den Schrecken des Nordischen Krieges hierher geflüchtet. Die Kriegsparteien haben die neutrale Stadt fast vollkommen abgeriegelt – angeblich um das Umland vor der Pest zu schützen. Religiöser Fanatismus und Weltuntergangsängste prägen das Klima und verhelfen einem Mann zu Ansehen, der den Mächtigen ein ganz besonderes Mittel gegen die Seuche verspricht: die sogenannten Engelskinder.
Ein Fall für den Advokaten Hinrich Wrangel und seine Frau Ruth.

Wer traut sich mit mir zurück in das Jahr 1713, eines der dunkelsten in der Geschichte Hamburgs?
Zwölf Jahre tobt bereits der Nordische Krieg vor Hamburgs Stadtmauern, und im Januar 1713 entkommen die Bewohner der Stadt nur knapp und teuer dem brandschatzenden Wahnsinn der schwedischen Streitkräfte, die ihre Kriegswut gegen die Dänen dann am hilflosen Altona austoben, und die Stadt in einer einzigen Nacht niederbrennen – direkt vor Hamburgs Toren. Zu Tausenden drängen die Flüchtlinge zu ihren Nachbarn, unter ihnen auch Eva von Buttlar, eine berüchtigte radikale Pietistin, die in ihrem Leben schon oft mit den Gesetzen der Kirche in Konflikt geriet.
Die Hamburger sind zwiegespalten zwischen christlicher Nächstenliebe und der Angst vor der eigenen Katastrophe. Denn mit den Flüchtlingen lassen auch die ersten Pesterkrankungen nicht lange auf sich warten. Und da ein Unglück selten allein kommt, wird Hamburg auch mehr und mehr von außen bedroht: ein gewaltiges russisches Heer lauert in der Nähe, und seine Soldaten müssen versorgt werden …
Der Advocatus Hinrich Wrangel und seine Frau Ruth helfen wie sie nur können. Wrangel auf dem diplomatischen Parkett, Ruth dem Stadtphysikus Doktor Biester bei der Versorgung der Kranken. Doch schon bald steht die ganze Stadt der Seuche und ihren Folgen nahezu machtlos gegenüber. Nahezu …

Wie in meinen anderen Romanen wird in „Rattenfängerin“ ein fein verwobenes Netz aus historischen Fakten und erzählerischer Fiktion gesponnen, um ein historisch möglichst getreues Panorama des Jahres 1713 in Hamburg mit seinen verschiedenen Facetten aufzuzeigen. Im Anhang des Romans werden die historischen Fakten und Hintergründe kurz erläutert.
Ich freue mich auf eine kommunikationsstarke Leserunde, in der ich gerne persönlich mitmische und alle Fragen, Anregungen und Kritiken aufnehme.

Für die Leserunde verlose ich am 2. März  um 17 Uhr 13 Exemplare des taufrisch gedruckten Romans, die der Knaur Taschenbuch Verlag freundlicher Weise zur Verfügung stellt. Alle, die Lust haben, an der Verlosung und der anschließenden Leserunde teilzunehmen, mögen gerne ihr Los in den Topf werfen!
235 BeiträgeVerlosung beendet
S
Letzter Beitrag von  Starbksvor 6 Jahren
Ihr Lieben,
anlässlich der Aktion "Autoren schenken Lesefreude" zum Welttag des Buches 2016 möchte ich zusammen mit Lovelybooks und dem Knaur Taschenbuch Verlag fünf Buchpakete meiner drei Romane "Schandweib", "Das Geheimnis des Scharlatans" und "Rattenfängerin" verlosen.
In allen drei Romanen ermittelt der Advokat Hinrich Wrangel in düsteren Fällen, die alle auf authentischen historischen Fakten und Begebenheiten beruhen.
Wer hat Lust auf eine Zeitreise ins Hamburg des frühen 18. Jahrhunderts?
In "Schandweib" wird 1701 eine nackte Frauenleiche auf dem Hamburger Schweinemarkt gefunden und bald darauf soll eine Frau, die als Mann lebte und liebte, für den Mord verantwortlich gemacht werden. Wird des dem jungen Anwalt gelingen, der Frau zu helfen, die die Menschen als Hexe beschimpfen und am liebsten auf dem Scheiterhaufen sehen wollen?

###YOUTUBE-ID=OVUwial7KQ4###

Im "Das Geheimnis des Scharlatans"  geht es nach Nordeuropa im Jahr 1706: Der russische Sondergesandte Johann Patkul wird ohne Grund und gegen das Völkerrecht am Dresdner Hof verhaftet. Die europäische Diplomatie empört sich. Ein erlesener Kreis Juristen, unter ihnen der Hamburger Advokat Hinrich Wrangel, will ihm zu seinem Recht verhelfen, doch massive politische Interessen sprechen dagegen. Als Wrangel auf einer geheimen Mission spurlos verschwindet, erklärt man ihn schnell für tot. Nur seine Frau Ruth gibt nicht auf und weckt auf ihrer Suche quer durch das vom Nordischen Krieg erschütterte Europa schlafende Hunde ...



1713 schließlich haben in "Rattenfängerin" die Schrecken des Nordischen Krieges Hamburg erreicht. In der Stadt herrschen Hungersnot und der schwarze Tod, Tausende haben sich aus dem niedergbrannten Altona hierher geflüchtet. Die Kriegsparteien haben die neutrale Stadt fast vollkommen abgeriegelt – angeblich um das Umland vor der Pest zu schützen. Religiöser Fanatismus und Weltuntergangsängste prägen das Klima und verhelfen einem Mann zu Ansehen, der den Mächtigen ein ganz besonderes Mittel gegen die Seuche verspricht: die sogenannten Engelskinder. Ein weiterer Fall für den Advokaten Hinrich Wrangel und seine Frau Ruth.

Wer Lust hat, an der Verlosung teilzunehmen und eines der fünf Buchpakete zu gewinnen, der möge bitte folgende Frage beantworten: Was macht für dich persönlich einen wirklich guten historischen Roman aus?
Ich freue mich auf eine rege Teilnahme – und natürlich auf eure Antworten!
Herzlich,
Claudia Weiss
176 BeiträgeVerlosung beendet
Mine_Bs avatar
Letzter Beitrag von  Mine_Bvor 7 Jahren
Hier erstmal die Rezi zu Schandweib: http://www.lovelybooks.de/autor/Claudia-Weiss/Schandweib-749245286-w/rezension/1245713476/ diese habe ich auch auf diversen Plattformen geteilt.. Nachdem ich jetzt die Rezi geschrieben habe, werde ich mich auch an den zweiten Teil heranwagen :)
„Du bist der Abschaum unserer Gesellschaft!“

Hamburg 1701. Am Schweinemarkt findet man an einem eisigen Januarmorgen eine nackte Frauenleiche ohne Kopf. Ein grausames Verbrechen, das unbedingt gesühnt werden muss. Monate später wird endlich eine Verdächtige festgenommen: Ilsabe Bunk, eine Frau in Männerkleidern, in den Augen des Volkes eine Hexe. Der junge Advokat Hinrich Wrangel übernimmt die Pflichtverteidigung der Gefangenen und gerät damit in eine gefährliche Intrige.

Wer hat Lust, in das historische Hamburg des Jahres 1701 einzutauchen und den Prozess um Ilsabe Bunk, dem Schandweib, hautnah mitzuerleben?

Worum geht es?
Das Leben von Ilsabe Bunk, die sich jahrelang als Mann ausgibt und auch mit Frauen zusammenlebt, ist Anfang des 18. Jahrhunderts ein Skandal. Das abergläubische Volk hält sie für eine Hexe, die aufgeklärteren Juristen am Hamburger Niedergericht für einen unangenehmen Fall, da diese Frau zwar gegen alle Sitten verstößt, sie man dafür aber kaum ernsthaft bestrafen kann – die Zeit der Hexenprozesse ist in Hamburg schon vorbei. Wäre da nicht noch der ungelöste Mordfall von der Frau ohne Kopf. 
Auch ihrem Anwalt, Hinrich Wrangel, ist diese Frau, die nur als Mann Chancen auf ein menschenwürdiges Leben sieht, nicht geheuer. Und plötzlich bezichtigt sich Ilsabe Bunk noch selbst, die Frau vom Schweinemarkt ermordet und den Kopf der Toten zu seltenen Arzneien verarbeitet zu haben. Hinrich Wrangel fühlt sich mit der Angeklagten restlos überfordert. Unerwartete Hilfe wird ihm durch Ruth Abelson zuteil, die schöne Tochter eines jüdischen Bankiers. Weder Ruth noch Wrangel ahnen, mit welch mächtigen Gegenspielern sie es hier zu tun haben, mit Gegnern, die über Leichen gehen.

Der Fall von Ilsabe Bunk ist ein echter Fall und wurde tatsächlich 1701 vor dem Hamburger Niedergericht verhandelt. Die Original Gerichtsakten dazu befinden sich im Hamburger Staatsarchiv. Ich habe sie für diesen Roman ausgewertet, teilweise sogar originale Dialoge oder Dokumente wiedergegeben. Der Roman erzählt darum nicht nur die dramatische Lebensgeschichte von Ilsabe Bunk, sondern auch ein Stück Hamburger Rechtsgeschichte zu Beginn der Aufklärung und gibt einen Einblick die mühsame Balance zwischen Recht und Gerechtigkeit.


Unter allen Bewerbern für die Schandweib-Leserunde verlose ich am 5. März 10 Bücher der gerade frisch bei Drömer Knaur erschienen Taschenbuchausgabe sowie 5 enhanced E-Books, die Hoffmann und Campe freundlicher Weise zur Verfügung stellen. Wenn ihr euch für ein enhanced E-Book bewerbt, gebt bitte unbedingt das Format eures Lesegerätes mit an, damit ihr den entsprechend geeigneten Link bekommt.
Die E-Books lassen sich am komfortabelsten auf einem iPad lesen, weil auf diesen Geräten alle Extras in bester Qualität abzurufen sind, wie etwa die historische Hamburg-Karte, auf der sich nahezu jeder Weg, den die Figuren in der Stadt zurücklegen, genau verfolgen lässt und auch zeigt, was sich heute an den historischen Standtorten befindet, sowie viele Bilder zum historischen Kontext, mehrere Info-Videos mit mir und auch Bilder der Originalakten zu dem authentischen Fall von Anna Islabe Bunk.

Aber Zusatzinfos rund um den Roman und seine historischen Hintergründe, eine detaillierte historische Karte sowie eine großzügige Leseprobe findet Ihr auch auf www.schandweib.de

Und den Trailer könnt Ihr Euch gleich hier anschauen:

###YOUTUBE-ID=OVUwial7KQ4###

Natürlich werde ich auch selber die Leserunde begleiten und für alle Fragen und Anmerkungen zur Verfügung stehen.
Ich freue mich auf Euch!


Mit herzlichem Gruß,

Claudia Weiss

402 BeiträgeVerlosung beendet
claudiaweisss avatar
Letzter Beitrag von  claudiaweissvor 9 Jahren

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