Claudia Weiss

 4,2 Sterne bei 127 Bewertungen
Autor von Scharlatan, Schandweib und weiteren Büchern.
Autorenbild von Claudia Weiss (©)

Lebenslauf von Claudia Weiss

Claudia Weiss ist promovierte Historikerin und Privatdozentin. Sie hat in Hamburg und Moskau Geschichte, Slawistik und Geographie studiert und im Anschluss zwölf Jahre als Osteuropa- Historikerin in Deutschland, Frankreich und Russland geforscht und gelehrt, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Neben wissenschaftlichen Fachpublikationen schrieb sie für GEO Epoche und veröffentlichte "Das Reich der Zaren", einen Sachbildband. 2011 erschien ihr historischer Roman Schandweib;, der erste Auftritt für die Protagonisten Ruth und Hinrich Wrangel. 2012 erschien ihr neuster Roman Scharlatan; mit neuen Herausforderungen für Ruth und Hinrich Wrangel. Claudia Weiss lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Hamburg.

Alle Bücher von Claudia Weiss

Cover des Buches Scharlatan (ISBN: 9783455403770)

Scharlatan

 (49)
Erschienen am 04.10.2012
Cover des Buches Schandweib (ISBN: 9783426512807)

Schandweib

 (43)
Erschienen am 03.02.2014
Cover des Buches Rattenfängerin (ISBN: 9783426514856)

Rattenfängerin

 (24)
Erschienen am 01.03.2016
Cover des Buches Das Geheimnis des Scharlatans (ISBN: 9783426514849)

Das Geheimnis des Scharlatans

 (4)
Erschienen am 02.03.2015
Cover des Buches Das Reich der Zaren (ISBN: 9783806230888)

Das Reich der Zaren

 (4)
Erschienen am 03.03.2015
Cover des Buches Das Russland zwischen den Zeilen (ISBN: 9783933374592)

Das Russland zwischen den Zeilen

 (1)
Erschienen am 01.03.2000
Cover des Buches Schandweib (ISBN: B00LU1XSCU)

Schandweib

 (1)
Erschienen am 28.08.2014
Cover des Buches Scharlatan (ISBN: B00L4HTH0W)

Scharlatan

 (1)
Erschienen am 10.07.2014

Neue Rezensionen zu Claudia Weiss

Cover des Buches Rattenfängerin (ISBN: 9783426514856)S

Rezension zu "Rattenfängerin" von Claudia Weiss

Engelskinder
Starbucksvor 5 Jahren

Die Zeiten der Pest waren schon schlimm genug, aber im 18. Jahrhundert gab es noch so viel mehr Grausamkeiten, die wirklich menschengemacht waren. Besonders das Schicksal der sogenannten Engelskinder, die in Pestzeiten geopfert wurden, spielt in „Rattenfängerin“ von Claudia Weiss eine Rolle.

Inhalt: Am Anfang es 18. Jahrhunderts ist in Hamburgs so gar nichts in Ordnung: Es herrschen Kriegszustände, Hunger, und der schwarze Tod hat die Stadt in seiner Hand. Verschiedene hausgemachte Ängste kursieren zudem, aber gegen die Pest scheint es ein Mittel zu geben: die dem Tod geweihten Engelskinder.

Bereits zum dritten Mal ermitteln Advokat Hinrich und seine Frau in einem neuen Fall, dem ich auch ohne die Kenntnis der Vorgängerbände gut folgen konnte. Wer aber noch keines der Bücher um Hinrich und Ruth besitzt, der fange vielleicht trotzdem beim ersten Band an.

Besonders interessant fand ich an „Rattenfängerin“ die historischen Hintergründe in einer aufgewühlten Zeit, die ich mir durch historische Romane einfach besser vorstellen und merken kann. Die Pest ist sowieso ein stets fesselndes Thema, das Schicksal der Engelskinder aber ebenso. Und ich bin dankbar, dass es im Anhang einen kleinen Abriss der historischen Daten und Fakten gibt, ebenso wie ein Glossar.

Die Handlung selbst ist spannend und zum Teil unfassbar; die Charaktere sind gut gezeichnet, konnten mich aber emotional nicht immer berühren. Auch die Fülle der Charaktere war mir zum Teil zuviel. Claudia Weiss versteht es aber, ihre Leser in eine lebhafte Vergangenheit zu entführen, in der man viel Neues erfährt und auch an Bekanntes anknüpfen kann Dafür gibt es von mir gute vier Sterne für ein gelungenes Buch! 

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Cover des Buches Schandweib (ISBN: 9783426512807)Mine_Bs avatar

Rezension zu "Schandweib" von Claudia Weiss

Schandweib
Mine_Bvor 5 Jahren

Die Autorin Claudia Weiss hat mit „Schandweib“ den ersten Teil einer Reihe, welche Erlebnisse des Juristen Hinrich Wrangel erzählt, veröffentlicht.

 

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):

Hamburg 1701. Die Stadt ist entsetzt über einen schrecklichen Fund: Am Schweinemarkt hat man eine kopflose Frauenleiche entdeckt. Schnell scheint die Schuldige ausgemacht: Ilsabe Bunk, eine Frau in Männerkleidern. Der junge Advokat Hinrich Wrangel übernimmt ihre Pflichtverteidigung und gerät damit in einen gefährlichen Strudel aus Interessen und Intrigen.

 

Man merkt dem historischen Roman „Schandweib“ bereits beim ersten Blätter an, dass der Autor sich mit der damaligen Zeit auseinander gesetzt hat. Im Anhang sind die historischen Persönlichkeiten aufgelistet und auf die relevanten Fakten in dessen Leben wird eingegangen. Auch sind wesentliche Begriffe aus der damaligen Zeit erklärt. Dieser Eindruck bleibt auch während des Lesens erhalten. Claudia Weiss hat die Verhältnisse der damaligen Zeit ausgezeichnet recherchiert, sodass dieser Roman rundum informativ ist. Als Leser hat man den Eindruck, dass man in die vergangene Zeit zurückversetzt wird. Jedoch musste ich mich erst mal an den Schreibstil von Weiss gewöhnen. Aber nach ein paar Seiten haben sich auch diese leichten Anfangsschwierigkeiten gelegt. Der Erzählstil ist eher nüchtern gehalten, auf die Gefühlswelt der Protagonisten wird nicht allzu detailliert eingegangen, auch werden Ereignisse eher nüchtern betrachtet und erzählt. Dieser Stil ist direkt und schnörkellos. Auch wird nichts beschönigt dargestellt, Foltermethoden werden behandelt, ohne diese zu verharmlosen. Aber ich finde, dass es zu dem historisch juristischem Rahmen passt. Nach ein paar Seiten war ich mitten im Geschehen und ich konnte in dem Fall, in dem es zu ermitteln galt, eintauchen.

Die Charaktere in „Schandweib“ konnten mich in Bezug auf ihre Tiefgründigkeit überzeugen. Sie wirkten durchaus authentisch und plastisch. Hierbei steht der neue Prokurator der Hansestadt Hamburg namens Hinrich Wrangel im Mittelpunkt. Er wird in diesem historischen Roman, welcher im 18. Jahrhundert spielt, bei einem Justizfall als Pflichtverteidiger eingesetzt. Dabei macht Wrangel einen noch recht naiven Eindruck, er glaubt an Ideale und ist gegen den damals weit verbreiteten Aberglauben in Bezug auf Hexerei eingestellt. Auch hadert er mit seiner Familie und seiner eigenen Vergangenheit, wobei beides ausreichend beleuchtet wird. In dem juristischen Fall verteidigt er eine Ilsabe Bunk. Diese hat jahrelang als Mann verkleidet gelebt und dabei auch mit diversen Frauen sexuell verkehrt. Bunk wurde wegen Körperverletzung und Sodomie angeklagt. Doch dann wird sie in Verbindung mit einer kopflosen Frauenleiche gebracht und wird des Mordes an dieser Frau beschuldigt. Der Advokat Wrangel versucht, neue Beweise und Indizien stichhaltig zu Gunsten Bunks zu finden und begibt sich damit in Gefahr. Diese juristische Schnitzeljagd treibt die Handlung voran und hält den Spannungsbogen hoch. Doch nicht alle Hinweise werden von Erfolg gekrönt, welches zusätzliche Spannung in das Buch hereinbringt. Durch die Aufarbeitung eines Justizfalles, welcher auf wahren Begebenheiten beruht, bekommt man einen recht guten Einblick in das damalige Rechtssystem der Stadt Hamburg im 18. Jahrhundert. Auch bekommt man als Leser ein Gefühl für das Leben in der damaligen Zeit, welche Bürden es bereitgehalten hat und wie man erst lernen musste, sich damals zurechtzufinden und seinen Platz in der Welt zu finden.

Mein einziger Kritikpunkt an diesem historischen Roman ist jedoch, dass ich leider zu keinem Charakter eine wirklich Bindung aufbauen konnte. Zwar wird einem als Leser der ein oder andere Sympathieträger dargeboten, jedoch konnte mich keiner richtig berühren. Der junge Advokat Wrangel, mit seiner idealistischen Art oder auch die junge Jüdin Ruth, die mit ihrem vorgezeichneten Leben hadert oder sei es Ilsabe Bunk, die zum Mann wurde damit sie leichter überlebt - leider habe ich mit keinem Charakter richtig mitgelitten.

 

Alles in allem ein gut recherchierter und authentischer historischer Roman, welcher auf einem wahren Justizfall beruht. Hierfür möchte ich 4 Sterne vergeben. „Schandweib“ von Claudia Weiss ist für Liebhaber von realistischen historischen Romanen zu empfehlen.

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Cover des Buches Schandweib (ISBN: 9783426512807)Aspasias avatar

Rezension zu "Schandweib" von Claudia Weiss

Freiheit für Anna
Aspasiavor 5 Jahren

Das "Schandweib" von Claudia Weiss ist ein modern anmutender Entwicklungsroman im historisch prallen Setting der freien Hansestadt Hamburg zu Beginn des 18. Jahrhunderts.  


Der erste Band der Advokat Hinrich Wrangel Reihe hat alles, was ein historischer Roman braucht, um seine Leser von der ersten bis zur letzten Seite völlig aus der Zeit zu reißen; das und noch viel mehr.

Es bietet einen spannenden Plot, in diesem Fall zwei Kriminalfälle. Die grausige Ermordung einer jungen Frau, deren nackter Leichnam kopflos in einem städtischen Abbort gefunden wird, sowie die wegen Körperverletzung und Sodomie festgesetze, unter dem Namen Hinrich lebende Ilsabel Brunk, der der neue, junge und äußerst idealistische Prokurator der Stadt Hinrich Wrangel als Pflichtverteidiger zugeteilt wird.

Die Geschichte verfügt über Personal, das die gesamte Bandbreite menschlicher Tiefen und Untiefen abbildet. Als da wäre der sympathische Held, hier der Jurist, Vertreter der Aufklärung, "Kapitalismuskritiker" und Kämpfer für Gerechtigkeit, mit einer emotionalen Schuld, der er sich stellen muss, sein guter Freund, hier der junge Hamburger Vikar Claussen, Vertreter der christlichen Moralethik, der betagte, jüdische Bankier Absolon und seine gebildete Tochter Ruth, geduldet, aber nicht wirklich zugehörig, die das weltmännisch Rationale mit dem alttestamentarische Prinzip der Vergeltung verbinden, der strenge, leicht gönnerhafte, sehr ambitionierte Vorgesetzte Wilkens und natürlich die ambivalente Gefühle auslösende Angeklagte.

Der Handlungsort, das stets um seine Unabhängigkeit und damit seine materiellen Vorteile ringende Hamburg, ist detailliert dargestellt, die Pfeffersackmentalität seiner Kaufleute, die im Geist der Aufklärung klingenden Salons der weißen Landhäuser,  vom Unrat rutschigen Twieten, der Odeur der Fleete und der fast selbstherrliche Stolz auf ihre freie Stadt der Bewohner.


Ein wirklich sehr gelungener historischer Roman, faktenreich und detailliert beschrieben, der eine vermeintlich moderne Diskussion über Geschlechteridentität im 18. Jahrhundert anstößt, aber auch ein überaus interessanter Entwicklungsroman einer jungen Frau, die hofft als Mann die Freiheit leben zu können, die ihr als Frau verwehrt wird und deren Sehnsucht nach Liebe sie das Leben kostet. 





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Gespräche aus der Community


Das Geheimnis der Engelskinder …
Hamburg im Jahre 1713: In der Stadt herrschen Hungersnot und der Schwarze Tod, Tausende haben sich vor den Schrecken des Nordischen Krieges hierher geflüchtet. Die Kriegsparteien haben die neutrale Stadt fast vollkommen abgeriegelt – angeblich um das Umland vor der Pest zu schützen. Religiöser Fanatismus und Weltuntergangsängste prägen das Klima und verhelfen einem Mann zu Ansehen, der den Mächtigen ein ganz besonderes Mittel gegen die Seuche verspricht: die sogenannten Engelskinder.
Ein Fall für den Advokaten Hinrich Wrangel und seine Frau Ruth.

Wer traut sich mit mir zurück in das Jahr 1713, eines der dunkelsten in der Geschichte Hamburgs?
Zwölf Jahre tobt bereits der Nordische Krieg vor Hamburgs Stadtmauern, und im Januar 1713 entkommen die Bewohner der Stadt nur knapp und teuer dem brandschatzenden Wahnsinn der schwedischen Streitkräfte, die ihre Kriegswut gegen die Dänen dann am hilflosen Altona austoben, und die Stadt in einer einzigen Nacht niederbrennen – direkt vor Hamburgs Toren. Zu Tausenden drängen die Flüchtlinge zu ihren Nachbarn, unter ihnen auch Eva von Buttlar, eine berüchtigte radikale Pietistin, die in ihrem Leben schon oft mit den Gesetzen der Kirche in Konflikt geriet.
Die Hamburger sind zwiegespalten zwischen christlicher Nächstenliebe und der Angst vor der eigenen Katastrophe. Denn mit den Flüchtlingen lassen auch die ersten Pesterkrankungen nicht lange auf sich warten. Und da ein Unglück selten allein kommt, wird Hamburg auch mehr und mehr von außen bedroht: ein gewaltiges russisches Heer lauert in der Nähe, und seine Soldaten müssen versorgt werden …
Der Advocatus Hinrich Wrangel und seine Frau Ruth helfen wie sie nur können. Wrangel auf dem diplomatischen Parkett, Ruth dem Stadtphysikus Doktor Biester bei der Versorgung der Kranken. Doch schon bald steht die ganze Stadt der Seuche und ihren Folgen nahezu machtlos gegenüber. Nahezu …

Wie in meinen anderen Romanen wird in „Rattenfängerin“ ein fein verwobenes Netz aus historischen Fakten und erzählerischer Fiktion gesponnen, um ein historisch möglichst getreues Panorama des Jahres 1713 in Hamburg mit seinen verschiedenen Facetten aufzuzeigen. Im Anhang des Romans werden die historischen Fakten und Hintergründe kurz erläutert.
Ich freue mich auf eine kommunikationsstarke Leserunde, in der ich gerne persönlich mitmische und alle Fragen, Anregungen und Kritiken aufnehme.

Für die Leserunde verlose ich am 2. März  um 17 Uhr 13 Exemplare des taufrisch gedruckten Romans, die der Knaur Taschenbuch Verlag freundlicher Weise zur Verfügung stellt. Alle, die Lust haben, an der Verlosung und der anschließenden Leserunde teilzunehmen, mögen gerne ihr Los in den Topf werfen!
235 BeiträgeVerlosung beendet
S
Letzter Beitrag von  Starbucksvor 5 Jahren
Ihr Lieben,
anlässlich der Aktion "Autoren schenken Lesefreude" zum Welttag des Buches 2016 möchte ich zusammen mit Lovelybooks und dem Knaur Taschenbuch Verlag fünf Buchpakete meiner drei Romane "Schandweib", "Das Geheimnis des Scharlatans" und "Rattenfängerin" verlosen.
In allen drei Romanen ermittelt der Advokat Hinrich Wrangel in düsteren Fällen, die alle auf authentischen historischen Fakten und Begebenheiten beruhen.
Wer hat Lust auf eine Zeitreise ins Hamburg des frühen 18. Jahrhunderts?
In "Schandweib" wird 1701 eine nackte Frauenleiche auf dem Hamburger Schweinemarkt gefunden und bald darauf soll eine Frau, die als Mann lebte und liebte, für den Mord verantwortlich gemacht werden. Wird des dem jungen Anwalt gelingen, der Frau zu helfen, die die Menschen als Hexe beschimpfen und am liebsten auf dem Scheiterhaufen sehen wollen?

###YOUTUBE-ID=OVUwial7KQ4###

Im "Das Geheimnis des Scharlatans"  geht es nach Nordeuropa im Jahr 1706: Der russische Sondergesandte Johann Patkul wird ohne Grund und gegen das Völkerrecht am Dresdner Hof verhaftet. Die europäische Diplomatie empört sich. Ein erlesener Kreis Juristen, unter ihnen der Hamburger Advokat Hinrich Wrangel, will ihm zu seinem Recht verhelfen, doch massive politische Interessen sprechen dagegen. Als Wrangel auf einer geheimen Mission spurlos verschwindet, erklärt man ihn schnell für tot. Nur seine Frau Ruth gibt nicht auf und weckt auf ihrer Suche quer durch das vom Nordischen Krieg erschütterte Europa schlafende Hunde ...



1713 schließlich haben in "Rattenfängerin" die Schrecken des Nordischen Krieges Hamburg erreicht. In der Stadt herrschen Hungersnot und der schwarze Tod, Tausende haben sich aus dem niedergbrannten Altona hierher geflüchtet. Die Kriegsparteien haben die neutrale Stadt fast vollkommen abgeriegelt – angeblich um das Umland vor der Pest zu schützen. Religiöser Fanatismus und Weltuntergangsängste prägen das Klima und verhelfen einem Mann zu Ansehen, der den Mächtigen ein ganz besonderes Mittel gegen die Seuche verspricht: die sogenannten Engelskinder. Ein weiterer Fall für den Advokaten Hinrich Wrangel und seine Frau Ruth.

Wer Lust hat, an der Verlosung teilzunehmen und eines der fünf Buchpakete zu gewinnen, der möge bitte folgende Frage beantworten: Was macht für dich persönlich einen wirklich guten historischen Roman aus?
Ich freue mich auf eine rege Teilnahme – und natürlich auf eure Antworten!
Herzlich,
Claudia Weiss
176 BeiträgeVerlosung beendet
Mine_Bs avatar
Letzter Beitrag von  Mine_Bvor 5 Jahren
Hier erstmal die Rezi zu Schandweib: http://www.lovelybooks.de/autor/Claudia-Weiss/Schandweib-749245286-w/rezension/1245713476/ diese habe ich auch auf diversen Plattformen geteilt.. Nachdem ich jetzt die Rezi geschrieben habe, werde ich mich auch an den zweiten Teil heranwagen :)
„Du bist der Abschaum unserer Gesellschaft!“

Hamburg 1701. Am Schweinemarkt findet man an einem eisigen Januarmorgen eine nackte Frauenleiche ohne Kopf. Ein grausames Verbrechen, das unbedingt gesühnt werden muss. Monate später wird endlich eine Verdächtige festgenommen: Ilsabe Bunk, eine Frau in Männerkleidern, in den Augen des Volkes eine Hexe. Der junge Advokat Hinrich Wrangel übernimmt die Pflichtverteidigung der Gefangenen und gerät damit in eine gefährliche Intrige.

Wer hat Lust, in das historische Hamburg des Jahres 1701 einzutauchen und den Prozess um Ilsabe Bunk, dem Schandweib, hautnah mitzuerleben?

Worum geht es?
Das Leben von Ilsabe Bunk, die sich jahrelang als Mann ausgibt und auch mit Frauen zusammenlebt, ist Anfang des 18. Jahrhunderts ein Skandal. Das abergläubische Volk hält sie für eine Hexe, die aufgeklärteren Juristen am Hamburger Niedergericht für einen unangenehmen Fall, da diese Frau zwar gegen alle Sitten verstößt, sie man dafür aber kaum ernsthaft bestrafen kann – die Zeit der Hexenprozesse ist in Hamburg schon vorbei. Wäre da nicht noch der ungelöste Mordfall von der Frau ohne Kopf. 
Auch ihrem Anwalt, Hinrich Wrangel, ist diese Frau, die nur als Mann Chancen auf ein menschenwürdiges Leben sieht, nicht geheuer. Und plötzlich bezichtigt sich Ilsabe Bunk noch selbst, die Frau vom Schweinemarkt ermordet und den Kopf der Toten zu seltenen Arzneien verarbeitet zu haben. Hinrich Wrangel fühlt sich mit der Angeklagten restlos überfordert. Unerwartete Hilfe wird ihm durch Ruth Abelson zuteil, die schöne Tochter eines jüdischen Bankiers. Weder Ruth noch Wrangel ahnen, mit welch mächtigen Gegenspielern sie es hier zu tun haben, mit Gegnern, die über Leichen gehen.

Der Fall von Ilsabe Bunk ist ein echter Fall und wurde tatsächlich 1701 vor dem Hamburger Niedergericht verhandelt. Die Original Gerichtsakten dazu befinden sich im Hamburger Staatsarchiv. Ich habe sie für diesen Roman ausgewertet, teilweise sogar originale Dialoge oder Dokumente wiedergegeben. Der Roman erzählt darum nicht nur die dramatische Lebensgeschichte von Ilsabe Bunk, sondern auch ein Stück Hamburger Rechtsgeschichte zu Beginn der Aufklärung und gibt einen Einblick die mühsame Balance zwischen Recht und Gerechtigkeit.


Unter allen Bewerbern für die Schandweib-Leserunde verlose ich am 5. März 10 Bücher der gerade frisch bei Drömer Knaur erschienen Taschenbuchausgabe sowie 5 enhanced E-Books, die Hoffmann und Campe freundlicher Weise zur Verfügung stellen. Wenn ihr euch für ein enhanced E-Book bewerbt, gebt bitte unbedingt das Format eures Lesegerätes mit an, damit ihr den entsprechend geeigneten Link bekommt.
Die E-Books lassen sich am komfortabelsten auf einem iPad lesen, weil auf diesen Geräten alle Extras in bester Qualität abzurufen sind, wie etwa die historische Hamburg-Karte, auf der sich nahezu jeder Weg, den die Figuren in der Stadt zurücklegen, genau verfolgen lässt und auch zeigt, was sich heute an den historischen Standtorten befindet, sowie viele Bilder zum historischen Kontext, mehrere Info-Videos mit mir und auch Bilder der Originalakten zu dem authentischen Fall von Anna Islabe Bunk.

Aber Zusatzinfos rund um den Roman und seine historischen Hintergründe, eine detaillierte historische Karte sowie eine großzügige Leseprobe findet Ihr auch auf www.schandweib.de

Und den Trailer könnt Ihr Euch gleich hier anschauen:

###YOUTUBE-ID=OVUwial7KQ4###

Natürlich werde ich auch selber die Leserunde begleiten und für alle Fragen und Anmerkungen zur Verfügung stehen.
Ich freue mich auf Euch!


Mit herzlichem Gruß,

Claudia Weiss

402 BeiträgeVerlosung beendet
claudiaweisss avatar
Letzter Beitrag von  claudiaweissvor 7 Jahren

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