Claudia Wenner

 3 Sterne bei 1 Bewertungen
Autor*in von Die Geister Indiens.

Lebenslauf

Claudia Wenner, Schriftstellerin, Publizistin und Übersetzerin. Sie lebt abwechselnd in Frankfurt und Pondicherry. Für S. Fischer übertrug sie die Tagebücher von Virginia Woolf, für die Neue Zürcher Zeitung schreibt sie regelmäßig über Indien.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Claudia Wenner

Cover des Buches Die Geister Indiens (ISBN: 9783596172245)

Die Geister Indiens

 (1)
Erschienen am 01.09.2006

Neue Rezensionen zu Claudia Wenner

Cover des Buches Entweder / Oder (ISBN: 9783406806988)
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Rezension zu "Entweder / Oder" von Elif Batuman

Entweder Oder: Literaturstudentin trifft auf Philosophie und das echte Leben
__sophiareadsvor 5 Monaten

Entweder Oder von Elif Batuman, ins Deutsche übersetzt von Claudia Wenner

Entweder Oder ist die Fortsetzung von Die Idiotin, was mir anfangs leider nicht bewusst war. Allerdings ließ sich das Buch problemlos ohne Kenntnisse des ersten Teils lesen, sodass das weiter nicht schlimm war. Ich möchte den ersten Teil aber unbedingt trotzdem noch lesen.

In Entweder Oder folgen wir Selin durch ihr Leben als Literaturstudentin an der Harvard Universität. Dort setzt Selin sich mit philosophischen Fragen auseinander und stößt auf das Buch Entweder Oder von Soren Kierkegaard. Mit philosophischen und alltäglichen Problemen konfrontiert, stellt Selin Fragen, die auf den ersten Blick einfach oder naiv klingen, dies meines Erachtens aber keineswegs sind. Ihre Art, die Welt zu hinterfragen und ihren Versuch, sie zu verstehen, fand ich interessant. Manchmal sind die einfachsten Fragen die wichtigsten. Da Selin Literaturwissenschaften studiert, ist das ganze Buch voller literarischer Anspielungen und Auszüge, was mir als Buchliebhaber natürlich auch sehr gut gefallen hat. Interessant war auch, wie Selin sich in den Geschichten wiedergefunden hat beziehungsweise teilweise der Meinung war, über ihr eigenes Leben zu lesen – suchen wir uns nicht alle selbst in Büchern und Geschichten?

Sehr viel weniger begeistert haben mich ihre ersten Versuche in Hinblick auf Sexualität und Beziehungen, und auch der letzte Teil des Buchs hat mir leider nicht gefallen. Im Vergleich zum ersten Teil wirkte die Reise am Ende irgendwie flach und repetitiv.

Insgesamt überwiegen meine Begeisterung für das Philosophische und das Literarische und auch der Stil von Elif Batuman hat mir gut gefallen, sodass ich das Buch dennoch (eingeschränkt) empfehlen würde. Der erste Teil ist definitiv auf meiner Leseliste und ich bin schon sehr gespannt!

Cover des Buches Entweder / Oder (ISBN: 9783406806988)
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Rezension zu "Entweder / Oder" von Elif Batuman

Verstörende Lektüre
seschatvor 5 Monaten

Aufgrund der Vorschusslorbeeren für die Autorin und des interessanten Klappentexts habe ich zu Elif Batumans Roman "Entweder/Oder" gegriffen. Die ersten Seiten habe ich noch gern gelesen und mochte auch die intelligente Hauptprotagonistin Selin. Sie studiert im zweiten Jahr an der Havard Universität Russische Literatur. Mit den philosophischen Theorien von Kierkegaard & Co kennt sich Selin bestens, nur im zwischenmenschlichen hapert es. Sie denkt zu viel und nimmt deswegen Antidepressiva. Um das echte Leben zu spüren und sich selbst besser kennen zu lernen, reist sie im Auftrag eines Reiseführers während ihrer Semesterferien in die Türkei und nach Russland. Dabei lernt sie vor allem die eigentümliche Männerwelt kennen und durchlebt wenig erfüllende lose Abenteuer. Auch wenn die Erzählung als Persiflage auf die Akademikerwelt gedacht ist, fand ich Selins Naivität in Sachen Leben und Erotik sehr grenzwertig. Sie ist eine hochgebildete junge Frau und lässt sich dann  wahllos auf Zufallsbekanntschaften ein. Auch wenn ich ihre treffenden Beschreibungen ihrer skurrilen Reiseerlebnis ab und an mochte, hat sich mir Batumans Geschichte nicht wirklich erschlossen. Die Storyline wurde wenig mitreißend gestaltet und es fehlte mir an positiven Ereignissen. 

Cover des Buches Entweder / Oder (ISBN: 9783406806988)
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Rezension zu "Entweder / Oder" von Elif Batuman

Das war leider nix, egal ob entweder oder...
birdies_buecherweltvor 5 Monaten

Selin ist Studentin an der Harvard University, sie hegt den Traum, Schriftstellerin zu werden. Der Roman spielt in den späten 1990er Jahren und verfolgt Selins Studentenleben, gespickt mit Parties, Vorlesungen und Mitbewohnern. Doch die größte Herausforderung für Selin ist oft sie selbst, ihre Gedankenwelt und ihre Naivität in Bezug auf soziale Dynamiken und Liebesbeziehungen.

Die Autorin, Elif Batuman, kann definitiv schreiben, das merkt man beim Lesen, aber mit dieser Geschichte konnte sie mich leider nicht erreichen.

Die Erzählstruktur ist häufig sprunghaft, viele Personen und Namen haben mich verwirrt. Die Geschichte bewegt sich von einem Gedankengang zum nächsten, ohne eine klare Richtung vorzugeben, was aber auch an der gewählten Ich-Perspektive liegt.

Die Vielzahl von literarischen Verweisen auf klassische Autoren wie Kierkegaard (den Namen habe ich wenigstens schon gehört), Puschkin und vor allem viele weitere russische Autoren, fand ich sehr verwirrend, da ich mit deren Werken nicht vertraut bin.

Selin war für mich insgesamt sehr schwer zugänglich, sie hat einen hohen Intellekt, ist aber gleichzeitig naiv und sucht Gründe für ihr (zunächst nicht vorhandendes) Liebesleben in der Literatur. Der Beginn hat mich noch neugierig gemacht, aber letztendlich wurde ich mit der Frage zurückgelassen, was die eigentliche Aussage des Buches ist. Die anspruchsvolle Sprache und die philosophischen Ansätze konnten mich einfach nicht unterhalten. Ob es daran liegt, dass ich den Vorgängerroman "Die Idiotin" nicht gelesen habe, kann ich nicht beantworten, ich bezweifle es aber stark.

Für mich war es leider kein Lesevergnügen.

Gespräche aus der Community

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Letzter Beitrag von  milkysilvermoonvor einem Jahr

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