Claudia Winter Die Wolkenfischerin

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Inhaltsangabe zu „Die Wolkenfischerin“ von Claudia Winter

Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat – bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten – und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec …

Unterhaltsame, aber sehr vorhersehrbare Geschichte vor bretonischer Kulisse

— ConnyKathsBooks

Ein kurzweiliges Buch mit einer Auszeit für die Seele

— Kinderbuchkiste

Schöne Geschichte mit französischem Flair!

— Shellysbookshelf

ein tolles Buch das Wohlfühlcharakter hat

— searchingsformorebooks

nach einem holprigen Anfang eine ganz tolle Geschichte

— Judiko

Leider hat mich die Protagonistin oft genervt.

— Lina_Marie_Arnold

Buch über eine junge Frau & ihre Lebenslüge, die durch äußere Umstände zu platzen droht; mit leckeren Rezepten.Macht Lust auf die Bretagne !

— Cridilla

Eine bezaubernde französische Liebesgeschichte mit Happy-End - Garantie!

— Katjuschka

Die chaotische und humorvolle Geschichte, die leider sehr vorhersehbar ist, gewinnt vorallem durch die bildhafte Erzählweise der Autorin.

— tinstamp

Eine wunderbare Geschichte aus der Kategorie Lieblingsbücher!

— Monika58097

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  • Unterhaltsame aber sehr vorhersehbare Geschichte vor bretonischer Kulisse

    Die Wolkenfischerin

    ConnyKathsBooks

    24. March 2018 um 18:25

    Die 34jährige Claire Durant ist Ressortleitern bei einer Berliner Gourmet-Zeitschrift. Allerdings weiß niemand, dass sie für den lukrativen Job ihren Lebenslauf geschönt hat. Sie wohnt weder im noblen Zehlendorf, noch hat sie einen Abschluss in Kunstgeschichte. Aus Paris stammt sie ebenfalls nicht, sondern aus Moguériec, einem kleinen Fischerdorf in der Bretagne. Als ihre Mutter nach einem Unfall im Krankenhaus liegt, muss Claire nach 19 Jahren in ihre Heimat zurückkehren. Dort soll sie sich um ihre gehörlose Schwester Maelys kümmern. Noch ahnt Claire nicht, dass ihre Gefühle bald Achterbahn fahren. Ihr schüchterner Kindheitsfreund Nicolas entpuppt sich plötzlich als richtiger Macho und dann taucht auch noch ihr attraktiver Chef Sebastian auf. Claires Lügengebäude droht langsam aber sicher einzustürzen."Die Wolkenfischerin" stammt aus der Feder von Claudia Winter. Nach italienischen "Aprikosenküssen" und schottischen "Glückssternen" entführt uns die Autorin diesmal in die Bretagne. Eine faszinierende französische Landschaft, die ich selbst gern einmal besuchen würde. Claire ist eine sympathische Protagonistin. Nach dem Tod ihres Vaters ließ sie Mutter und Schwester in Moguériec zurück und wuchs bei ihrer unkonventionellen Tante in Paris auf. Doch die Vergangenheit holt sie nun wieder ein und alles droht aufzufliegen. Sebastians unverhofftes Auftauchen bringt Claire immer mehr ins Schwitzen und ihre Gefühlswelt völlig durcheinander. Bald geht es in dem beschaulichen bretonischen Fischerdörfchen richtig rund. Claudia Winter punktet hier erneut mit ihrem lockeren, anschaulichen und bildhaften Schreibstil, der sich angenehm flüssig liest. Ich fühlte mich direkt an die Schauplätze versetzt. Die Haupt- und Nebenfiguren bedienen zwar so manches Klischee, sind aber dennoch ganz interessant gezeichnet. Besonders Claires gehörlose Schwester Maelys, die leidenschaftlich gern malt. Die schwesterliche Beziehung hat mir ebenfalls gut gefallen. Werden beide ihr Stück des Himmels finden? Ab und zu musste ich auch schmunzeln, "Glückssterne" fand ich aber noch etwas witziger. Die Handlung ist zudem sehr vorhersehbar. Schon am Anfang weiß man, wie alles ausgehen wird - natürlich mit Happy End. Am Schluss finden sich noch ein paar Rezepte und ein bretonisch-französisches Glossar. Insgesamt kann ich daher "Die Wolkenfischerin" mit kleinen Abstrichen empfehlen. Eine unterhaltsame, aber auch sehr vorhersehbare Geschichte vor wunderbarer bretonischer Kulisse. Wer eine leichte Lektüre zum Abschalten und für zwischendurch sucht, kann hier bedenkenlos zugreifen. Ganz knappe 4 Sterne von mir.

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  • Die Wolkenfischerin

    Die Wolkenfischerin

    Murmel_2016

    24. March 2018 um 17:29

    Ich wollte dieses Buch lesen, da ich von verschiedenen Leuten hörte, dass es so toll wäre. Leider bin ich etwas enttäuscht. Es begann schon etwas verwirrend, bis auf Seite 100 oder so, dann kam die Erklärung. Ich wollte es bis dahin schon weg legen. Aber ich blieb eisern. Leider konnte mich das Buch nicht packen. An sich ist es eine schöne Geschichte, aber sehr vorhersehbar, wenn man dann mal wusste um was es geht und mir fehlte das gewisse etwas, das mich an das Buch bindet. Ich schweifte sehr oft mit meinen Gedanken ab und legte es auch sehr oft zur Seite. Der Schreibstil,der Autorin ist an sich leicht, nur durch die ständigen französischen Sätze stockte es beim lesen und lief nicht ganz so flüssig. Aber das ist meine Meinung. Vielleicht gefällt es euch viel besser ☺️ Das Cover ist toll und läd auch zum Lesen ein. Da die Geschichte vom Sinn her nicht schlecht ist und das Cover toll ist, vergebe ich 3 von 3 ⭐️⭐️⭐️

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  • Ein kurzweiliges Buch mit einer Auszeit für die Seele

    Die Wolkenfischerin

    Kinderbuchkiste

    11. March 2018 um 19:02

    Ein klein wenig Urlaub für die Seele "Die Wolkenfischerin" ist kein hochtrabend, intellektueller Roman sondern ein leichtes Lesevergnügen für kurzweilige Lesestunden. Einfach und schön. Hier ist die Devies, einkuscheln, lesen und einfach mal abschalten. Das wiederum macht uns Claudia Winter sehr leicht. Auch wenn der Handlungsverlauf leicht zu durchschauen und daher relativ vorhersagbar ist, zieht die Geschichte mit ihren sehr unterschiedlichen Protagonisten und einem Gespinst an Lügen, einem sofort in den Bann. Man mag nicht mehr aussteigen, sondern weiterlesen um zu sehen wie sich die Geschichte verwickelt und entwickelt um dann mit Happy End abzuschließen. Claire Durant, die Protagonistin lebt als angebliche, weltoffene Pariserin, in Berlin wo sie als Journalistin für eine kleine Gourmet Zeitschrift ihr Geld verdient und auch richtig Karriere gemacht hat. Der Erfolg gibt ihr recht und wer fragt schon später nach der Wahrheit. Sie hat sich eine Vita voller Lügen zugelegt, denn sie stammt nicht nur nicht aus Paris sondern wohnt auch nicht in einem der schicken Viertel von Berlin, hat nicht Kunst studiert und auch keine bekannten Kunstaustellungen betreut. Zuhause in Frankreich bei Mutter und der gehörlosen Schwester war sie schon lange nicht mehr. Ihr Leben spielt in Berlin. Doch als ihre Mutter krank wird fährt sie zurück. Auch dort ist die Zeit nicht stehen gelblieben, was ihr ihr Jungendfreund Nicolas, den sie als sehr schüchtern, ängstlichen Menschen in Erinnerung hatte, dessen Annäherungsversuche lediglich daraus bestanden ihr hin und wieder flapsig an den Haare zu ziehen schon bald recht deutlich vor Augen führt. Weder ehr noch die anderen Freunde von damals und auch ihre Schwester sind noch die, die sie damals waren. Für Claire eigentlich Gwenaelle eine befremdende und dennoch spannende Erkenntnis, die schnell zu.....   führt. Ich möchte hier nicht Zuviel verraten denn wie ich anfangs sagte ist der Handlungsverlauf doch recht vorhersehbar. Nur soviel, zurück in der Bretagne entdeckt sie nicht nur ihren Jungendfreud Nicolas und ihre Schwester neu sondern auch sich selbst. Als sie dann auch noch zufällig ihr Chef dort seinen Urlaub verbringt ist die Verwicklung vorprogrammiert. * Ein leichter Roman. Ein Gute-Laune-Roman für trübe Tage, der so leicht zu lesen ist, dass einmal angelesen, die Handlung einen so einsteigen und mittragen lässt, das man das Gefühl hat es lese einem einer vor. Viele meinen solche Romane haben wenig oder gar keine Daseinsberechtigung weil sie einen nicht weiterführen., doch mal ehrlich führen einen die unzähligen Krimis mit Mord und Todschlag und den tiefsten Einblicke in kranke Seelen weiter? Da lob ich mir zur Entspannung lieber einen Roman wie diesen aus dem man beflügelt wieder hinaus geht. Happy Ende auch für sie Seele.  *

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  • Schöne Geschichte mit französischem Flair!

    Die Wolkenfischerin

    Shellysbookshelf

    09. March 2018 um 19:00

    Titel: Die WolkenfischerinAutorin: Claudia WinterVerlag: GoldmannPreis: 9,99 €Seiten: 400An dieser Stelle vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!Klappentext:Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat – bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten – und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec …Cover:Das Cover dieser Ausgabe gefällt mir sehr gut. Mit dem kleinen Dorf am Meer und dem Meer selbst, das beides sanft im Hintergrund liegt, wirkt das Cover nicht überladen, aber das Meer-Flair wird versprüht, ohne aufdringlich zu wirken. Das Fahrrad und der kleine Laden im Vordergrund lassen alles noch harmonischer wirken. Handlung:Claire führt ein auf Lügen basierendes, aber gar nicht schlechtes Leben in Berlin, bis eines Tages ein Krankenhaus aus Frankreich anruft und alles durcheinanderbringt. Sie muss nach Frankreich, in die Bretagne, obwohl sie eigentlich nach Paris zu einem Auftrag sollte. In ihrem Heimatdorf scheint die Situation jedoch anders als von ihrer Mutter geschildert, doch sie bleibt und muss zu ihrem Verdruss feststellen, dass ihr Chef, der denkt, sie sei in Paris, gerade Urlaub in dem kleinen Dorf macht. Mit einer kleinen Geschichte tritt sie eine Lawine los, die sie weder geplant noch damit gerechnet hätte.Schreibstil:Das Buch ist aus Claires und zu Anfang auch noch aus Gwenaelles Sicht in der 3.-Person-Perspektive geschrieben. In der Ich-Form hätte ich mich stellenweise besser mit Claire arrangieren können, denn manche Handlungen waren nicht oder nur schwer nachvollziehbar. Der Schreibstil selbst war angenehm und ließ sich gut lesen. Mir gefiel das französische Flair, das in den Dialogen oder Gedankengängen durch das gewählte Vokabular durchkam. Charaktere:Der Leser begegnet in diesem Buch sehr vielen unterschiedlichen Charakteren und eben diese Vielfalt hat die Charakterpalette sehr interessant gemacht. Auch wenn man über eine Figur nicht viel erfahren hat, weil sie vielleicht nur eine kleine Nebenrolle hatte, wirkte niemand einfältig oder ohne Tiefe. Claire und Maelys haben mir am besten gefallen, was klar ist, da man mit den beiden am meisten zu tun hat und auch am meisten über sie erfährt. Über Anekdoten, Vorgeschichten und Gespräche oder einfach Anmerkungen, die Claire bemerkt (z.B. ein freizügiger Kleidungsstil) ließen die Charaktere in der Fantasie lebendig werden. Meinung (hier könnten Spoiler auftauchen):Mir hat das Buch ziemlich gut gefallen. Ich hätte mir eine Erklärung für das „Wolkenfischen“ gewünscht. Ich glaube zwar, dass ich ungefähr verstanden habe, was es damit auf sich hat, aber erklärt wurde es leider nicht. Außerdem habe ich Gwenaelles Namen bis über die Hälfte des Buches falsch gelesen, weil erst da die Erklärung der Aussprache kam. Das hätte ich mir auch etwas früher gewünscht. Einmal wurde ein Name eines Nebencharakters geändert und danach aber wieder wie vorher (sowas mag ich leider gar nicht, weil ich finde, dass die Namen schon miteinander übereinstimmen sollten). Und das war’s auch schon mit der Kritik. Also wirklich nicht viel. Mir hat die Geschichte von Gwenaelle am Anfang sehr gut gefallen, so hatte der Leser die Chance, alles zu verstehen und zu verstehen, wie was zusammenhing. Ich glaube, es wäre sehr verwirrend gewesen, hätte man das irgendwo in der Mitte eingebaut. Sehr gut gelöst an dieser Stelle! Außerdem muss ich einfach sagen, dass ich die Charaktere sehr gerne mochte, auch wenn ich Claire manchmal nicht verstanden habe. Und der Verlauf der Geschichte war total schön und ein bisschen spannend, weil man einfach wissen wollte, wie es ausgeht. Ob Claire zurück nach Berlin geht oder doch in Moguériec bleibt.Auch das „erste Ende“ und der Epilog aus der Sicht der Mutter haben mir sehr gut gefallen. Eine rundum gelungene Geschichte.Fazit:Wir treffen in dieser Geschichte sehr viele unterschiedliche Charaktere, die alle auf ihre Weise einzigartig sind. Die Geschichte spielt teils in der Bretagne, anfangs teils in Paris und zum Teil in Berlin, doch das macht es keineswegs verwirrend oder überladen, sondern abwechslungsreich – wie das Leben. Und so ist auch die Geschichte selbst. 4 / 5 Sternen

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  • Überzogen, humorvoll, vorhersehbar. Einfach toll!

    Die Wolkenfischerin

    Versgefluester

    03. March 2018 um 13:29

    Ja, dieses Buch sieht aus wie der typische Frauenroman für Mütter ab Mitte dreißig, mit dem kitschigen Cover, der einen Ort irgendwo in der Betagne. Und ja, er ist auch genau das. Und ich hab ihn unglaublich gerne gelesen!Das wohl wichtigste Aushängeschild dieses Romans ist seine Protagonistin Claire Durant. Sie ist charmant, humorvoll und liebenswürdig, außerdem hört sie die ganze Zeit die Stimme ihrer Tante in ihrem Kopf, was vermutlich nicht auf eine psychische Störung hindeuten soll, es manchmal allerdings so wirkt. Claire ist Journalistin bei einer kleinen Gourmetzeitschrift in Berlin. Was dort niemand weiß, ist, dass sie weder eine echte Pariserin ist, noch wirklich Kunst studiert hat, dass ihre ganzen Zeugnisse von bekannten Kunstausstellungen gefälscht sind, dass sie nichtin einem angesagten Berliner Viertel wohnt, sondern in einer kleinen, schäbigen Wohnung in Kreuzberg, und dass sie nicht einmal ihr Name echt ist. Claire hat seit 20 Jahren keinen richtigen Kontakt mehr zu ihrer Mutter und ihrer gehörlosen Schwester. Doch als ihre Mutter im Krankenhaus liegt, macht Claire sich auf den Weg in das kleine Dörfchen Moguériec, um sich um ihre Schwester zu kümmern. Dort stellt sie allerdings fest, dass ihr bester Freund Nicolas mittlerweile ziemlich gut aussieht, und als dann auch noch ihr Chef Urlaub in Moguéric macht, ist das Durcheinander perfekt. Zugegeben, diese Handlung ist ziemlich vorhersehbar. Viele sogennante "Plot Twists" lassen sich erahnen, so ist eigentlich nichts in diesem Buch eine wirkliche Überraschung. Das beeinflusst den Lesespaß allerdings überhaupt nicht negativ, eher spornt es dazu ein, weiterzulesen, um herauszufinden, ob man mit seiner Vermutung denn auch Recht hatte. Dazu kommt noch, dass sich der Schreibstil der Autorin unfassbar flüssig lesen lässt, sodass die Seiten sich praktisch von selbst umblättern und man Ruckzuck am Epilog angelangt ist. Das Cover lässt schon erahnen, wie kitschig dieses Buch ist. Und kitschig meine ich hierbei garnicht negativ. Leichte Lektüre für zwischendurch, in der alle Probleme sich irgendwie lösen lassen und sich am Ende alles zum Guten wendet, ist doch immer wieder aufs neue etwas schönes, oder nicht? An dieser Stelle muss ich allerdings anmerken, dass einige der Probleme sich ein wenig zu einfach lösen lassen, hier und da Charaktere unrealistisch handeln und Ereignisse überzogen sind. Kurz gesagt ein charmanter Roman mit einer tollen Protagonistin, aber einem für meinen Geschmack etwas zu leicht erreichtem Happy End, inklusive leicht überzogener Handlung. Trotzdem ist er genau das, was man sich von einer leichten Lektüre wünscht: Überzogen, humorvoll, vorhersehbar, was dazu führt, dass man viel zu schnell am Ende angelangt. Ich gebe 4 von 5 Punkten.

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  • Lügen haben kurze Beine ....

    Die Wolkenfischerin

    searchingsformorebooks

    23. February 2018 um 14:29

    Zum Inhalt: Mit Charme und Raffinesse lügt sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Genussmagazins nach oben. Niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist, noch Kunstgeschichte studiert hat. Doch kurz vor der ersehnten Beförderung erhält sie Nachricht (aus dem bretonischen Fischerdorf, in dem sie aufgewachsen ist): Claires Mutter muss ins Krankenhaus und bittet Claire, auf ihre gehörlose Schwester aufzupassen. Unter einem Vorwand reist Claire in die Bretagne und wird dort mit einer verstockten jungen Frau konfrontiert, die ihr fremd geworden ist – aber auch Reedersohn Nicolas ist längst nicht mehr der schüchterne Junge aus gemeinsamen Kindertagen. Leider gerät nicht nur Claires Gefühlswelt in Schieflage: Ihr Chef hat sich ausgerechnet Claires Heimatdorf als Feriendomizil ausgesucht. Claire muss improvisieren, und als ihr dabei einige übereifrige Dorfbewohner zu Hilfe eilen, ticken die Uhren in dem verschlafenen Örtchen Moguériec plötzlich gar nicht mehr so langsam.(Quelle: Randomhouse.de)Erster Eindruck vom Buch:Das Buch hat mich optisch gleich angesprochen bevor ich überhaupt wußte um was es geht. Das Cover paßt perfekt zum Inhalt des Romans und genau so stelle ich mir das kleine Örtchen Moguériec vor. Perfekt für einen Urlaub in der Bretagne und so kam mir das Buch auch vor, wie ein kleiner Kurzurlaub bei Freunden.Meine Meinung zu dem Buch:Dies war mein erster Roman von Claudia Winter und umso gespannter war ich wie mir ihr Schreibstil gefallen würde. Und ich war gleich nach den ersten Seiten sehr angetan von diesem. Flüssig und locker ließ sich das Buch lesen und hat einen in seinen Bann gezogen, der es einem schwer gemacht hat es auch der Hand zu legen. Besonders gut hat mir auch am Anfang gefallen, daß wir von der erwachsenen Claire zu ihrem jungen ich zurückschwenken und so einiges von ihrer Vorgeschichte direkt aus ihren Augen erfahren. Ich fand es fast schade als diese Passagen vorüber waren und habe dann erst mal ein wenig gebraucht bis ich wieder flüssig in der Geschichte drin war. Schön waren auch die Beschreibungen der Gegend die einen nach Paris und in die Bretagne mitgenommen haben und man sich dort gleich wohlgefühlt hat.Claire ist eine sympatische Protagonistin die auch hier und da so einiges an (ungewolltem) Witz mit in die Geschichte bringt. Schön fand ich auch das Verhältnis zu ihrer Schwester Maelys beschrieben, genau so wie es meist im echten Leben ja auch zwischen Schwestern ist, eben nicht immer einfach aber doch zumeist sehr innig. Auch gut aufgegriffen was das Thema Gehörlosigkeit, aber hier denke ich hat der Autorin geholfen, daß die eigenen Eltern ebenfalls gehörlos sind.Am besten hat mir als Charakter aber Sebatian gefallen, der trotz einiger Dinge die er einstecken muß immer noch so entspannt und besonnen geblieben ist und dem ganzen zum Schluß eine perfekte Wendung gibt, ein Traum von einem Mann und er paßt perfekt zu der manchmal doch chaotischen Claire. Alles in allem hat mich die Geschichte sehr begeistern können und ich war etwas enttäuscht als das Buch schließlich zu Ende war, ich hätte ewig weiterlesen können. Daher werde ich mir in naher Zukunft unbedingt auch die weiteren Bücher der Autorin näher anschauen und bin schon gespannt ob diese mich genauso fesseln können.

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  • Nach einem holprigen Anfang eine ganz tolle Geschichte

    Die Wolkenfischerin

    Judiko

    19. February 2018 um 16:47

      Claire Durants Eltern, wohlhabend und einflussreich, haben ihr immer versucht ein schönes Leben zu ermöglichen. Aufgewachsen in Paris, wo sie auch erfolgreich ihr Kunststudium absolvierte und auch  jetzt, wo sie mit den  Eltern in einem noblen Berliner Viertel wohnt, lebt Claire ihr Leben, wie es ihr gefällt. Inzwischen arbeitet sie als Redakteurin bei einem angesagten Gourmet-Magazin. Lediglich einen klitzekleinen Sprung von der Chefredakteurin ist sie noch entfernt. Stopp, Stopp, Stopp… …Was sollen diese ganzen Lügen? Nix ist und hat Claire! Lediglich den Job beim Gourmet-Magazin, wo ihr nun der Posten der Chefredakteurin angeboten wird. Doch ausgerechnet, als das passiert, überschlagen sich die Ereignisse und Claires Jugend holt sie wieder ein. All ihre kleinen und großen Lügen, scheinen aufzufliegen. Wird sie aus dieser Misere jemals wieder herauskommen? Diese Geschichte ist wirklich schön. Sie entführt uns in ein wunderschönes Örtchen Namens Moguériec, mitten in der Bretagne. Vor allem das Setting hat es mir angetan. Ganz toll beschreibt Claudia Winter diesen Ort. Man kann ihn sehen und ich konnte fast die salzige Luft riechen, die vom Meer ausging oder den buttrigen Geruch vom Butterkuchen, der in dieser Geschichte eine ganz besondere Rolle spielte. Ich fand es toll zu lesen, wie Claire sich aus ihrer Situation versucht hat zu retten und es hat mir riesigen Spaß gemacht, ihre damaligen, skurrilen Freunde kennenzulernen. Einzig den Anfang, den fand ich etwas schwierig gestaltet. Bis Seite 50 wusste ich nicht wirklich worum es geht, da sich die Perspektiven immer zwischen Claire und einer Gwenaelle abwechselten. Ab Seite 50 hatte ich dann eine Vermutung, was es zu bedeuten hatte, aber erst auf Seite 110 hat sich meine Vermutung bestätigt. Ich könnte mir deswegen vorstellen, dass es den ein oder anderen gibt, der das Buch nach ein paar Seiten wieder beiseitelegt, was ich sehr  Schade finden würde, da es wirklich eine empfehlenswerte und tolle Geschichte ist. Ich habe natürlich überlegt, wie man es hätte besser machen können, kann aber im Nachhinein sagen, man kann es nicht wirklich besser machen. Deswegen hoffe ich, dass alle an der Geschichte dran bleiben, denn sie lohnt sich.

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  • Verzwickte Lügengeschichte

    Die Wolkenfischerin

    Saskia_Reinhold

    12. February 2018 um 17:07

    Klappentext Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat - bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicholas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten - und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec...   Meine Meinung Leider hat mich das Buch nicht so überzeugen können, wie die anderen Bücher von der Autorin.   Es handelt von einer verzwickten Liebesgeschichte und die Arbeit in einem Gourmet-Magazin, obwohl die Protagonistin sich als eine andere Person ausgibt, um besser angesehen zu werden. Sie macht ihrem Chef etwas vor und verzwickt sich immer und immer mehr in eine tiefe Lügengeschichte, die am Ende aufgedeckt wird.    Ihr Chef macht Urlaub in ihrem Heimatort und dort treffen die beiden aufeinander, weil die Protagonistin auf ihre Schwester aufpassen muss, obwohl sie eigentlich in Paris bei einer Ausstellung sein sollte. Irgendwann fliegt die ganze Lügengeschichte auf, doch ihr Chef reißt ihr nicht den Kopf ab, sondern beide spüren eine Verbindung zwischeneinander und verlieben sich.    Die Geschichte spielt in der Bretange und das Cover passt sehr gut dazu.  Der Schreibstil ist an das Buch angepasst und hat auch französische Sätze mit eingebunden, was beim Lesen aber leider immer etwas zum Stocken kam, weil man nicht weiß wie man es ließt oder aussprechen soll. Auch die Namenswahl war am Anfang sehr ungewöhnlich für mich und ich habe lange gebraucht, um mich reinzufitzen.     Warum das Buch den Titel >Die Wolkenfischerin< heißt, erfahrt ihr in dem Buch und ich möchte nichts weiter verraten. Sondern lest es selbst.   Fazit Ich gebe dem Buch >Die Wolkenfischerin< 3 von 5 Sterne.  Es hat mich einfach nicht wirklick packen und überzeugen können.

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  • Eine Reise in die Bretagne

    Die Wolkenfischerin

    Lesegenuss

    08. February 2018 um 22:09

    "Die Wolkenfischerin " von Claudia Winter, ein Buchtitel, der vielversprechend klingt und verlockend, sehr ansprechend das Cover. Die Handlung beginnt mit dem Prolog im Sommer 1998 in Frankreich.  Romane, die in Frankreich, bzw. der Bretagne spielen, habe ich schon einige gelesen. Umso mehr war ich gespannt auf das neueste Werk von der Autorin Claudia Winter. Zwei ungewöhnliche Schwestern auf der Suche nach dem einen Stück des Himmels - dem Zuhause im Herzen. Anfangs war ich doch ein wenig am Zweifeln, auch vom Verlauf der Handlung. Es war kein leichter Einstieg in die Geschichte. Erst nach und nach sieht man die Zusammenhänge und es ergibt sich ein fast schlüssiges Gesamtbild.  Im nachhinein muss ich sagen, es war okay.  Überzeugt hat mich ihr Schreibstil, flüssig-locker. Die Schönheit und Faszination der Bretagne, die Landschaft als auch die Ortsbeschreibungen werden dem Leser sehr gut beschrieben, so dass man es bildlich vor Augen hat.  Bei bestimmten Abschnitten  hatte ich den Geruch von Meerwasser in der Nase und das Rauschen der Wellen im Ohr. Ebenso erwähnenswert die Menschen im besonderen, ja es ist ein eigener Menschenschlag. Was anfangs verwirrte, war Claire/Gwenaelle. Sie ist keine einfache Charaktere. Doch durch den Blick in die Vergangenheit klärt sich vieles. Verständlich, chaotisch, verrückt, aber leider bin ich nicht ganz warm geworden mit ihr. Da gibt es dann doch Protagonisten, die man sofort mag. Und dann eben Claires Schwester, sehr authentisch durch ihr Handicap und sehr eigenwillig. Das prägt sich ein. Alle anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet. Sie haben Ecken und Kanten, vom Leben geprägt. Es gibt drei Handlungsorte: Berlin, Paris und dem kleinen Dorf in der Bretagne. Claire erreicht ein Anruf ihrer Mutter aus Frankreich, dass sie sich um ihre gehörlose Schwester kümmern muss. Claire/Gwenaelle - vor Problemen kann man nicht weglaufen, denn irgendwann holen sie dich ein. So wie jetzt. Denn zu allem kommt auch noch Claires Chef aus Berlin nach Frankreich. In manchen keine leicht-lockere Handlung. Die eingebundenen Themen bringen einem schon nahe, was es bedeutet, mit einem Handicap umzugehen. Aber nicht nur das. Nur ich möchte einfach nicht zu intensiv auf die Handlung eingehen. "Die Wolkenfischerin",   erneut wurde meine Urlaubswunsch für das Nachbarland Frankreich, seine Landschaft aber auch seine Lebensart geweckt. Fakt ist … Es braucht leider etwas Zeit, bis die Handlung wirklich interessant wird. Wenn man über einige Kleinigkeiten hinwegsieht, ist das Buch gut und flüssig zu lesen.

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  • Lügen habe kurze Beine

    Die Wolkenfischerin

    tinstamp

    03. February 2018 um 11:20

    Bewertung: 3 1/2 Sterne"Lügen haben kurze Beine" - dieses Sprichwort könnte der rote Faden für diese amüsante Geschichte sein, die in Berlin, Paris und der Betragne spielt.Zu Beginn haben wir zwei Zeitebenen und lernen die 15-jährige Gwenaelle kennen, die vor kurzem ihren Vater verloren hat. Mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren gehörlosen Schwester Mealy reist sie vom kleinen Küstenstädtchen Moguériec zu ihrer exzentrischen Tante Valerie in die Großstadt Paris. Der wütende Teenager, der sich nie gut mit ihrer Mutter verstanden hat, beschließt weiterhin bei ihrer Tante zu bleiben. Dort genießt sie die Pariser Lebensart, geht zur Schule und lauscht an der Uni als Gasthörerin jedem Vortrag über Kunstgeschichte.Nach einigen Wechseln von der Vergangenheit in die Gegenwart und zurück, bleiben wir anschließend in der Gegenwart und lernen Claire Durant kennen. Sie arbeitet für ein Berliner Gourmetmagazin und steht kurz vor der erhofften Beförderung. Doch dann kommt ein Hilferuf von ihrer Mutter, die im Krankenhaus liegt und ihre Tochter um Hilfe bittet. Claire hat sich in Berlin als waschechte Pariserin ausgegeben und ihre ländliche Herkunft verschwiegen. Ein Flug in das klein Dorf an der Küste, ist unvermeidlich, da ihre gehörlose Schwester Hilfe benötigt. Doch zuvor soll sie noch in Paris einen Bericht über eine Kunstausstellung schreiben. Claire muss sich etwas einfallen lassen und hat auch schon eine Idee....Kaum in Moguériec angekommen, steht sie ihrer ehemaligen Jugendliebe Nicoals gegenüber und ihre kleine Schwester ist alles andere als hilfsbedürftig. Im Gegenteil: Sie begegnet Claire alles andere als liebenswürdig. Was hat sich ihre Mutter nur dabei gedacht? Einzig das Dorf hat sich nicht verändert. Das Chaos wird perfekt, als Claire's Chef Sebastian ebenfalls in der Bretagne eintrifft. Sebatsian möchte seinen Urlaub in Moguériec verbringen, nachdem er in einem Gourmetmagazin einen Bericht darüber gelesen hat. Daraufhin steht Claire's Leben auf dem Kopf, denn eine Lüge nach der anderen holt die junge Französin ein...Schon alleine beim Lesen der Inhaltsangabe weiß man, dass es in dieser Geschichte turbulent zugehen und die Liebe nicht zu kurz kommen wird. Doch ebenso hatte ich das Gefühl bereits sämtlich Katastrophen, die hier heraufbeschwört werden, zu kennen. Viele Wendungen und Überraschungen sind vorhersehbar und trotzdem lässt sich das Buch wahnsinnig gut lesen. Man hat ein wohliges Gefühl dabei und fliegt durch die Seiten. Ich musste öfters herzhaft lachen und schüttelte dann wieder unglaublich den Kopf, wenn Claire sich schon wieder in eine prekäre Situation bringt.Trotzallem greift der Roman neben den üblichen Liebeswirren und Katastrophen auch Themen wie Gehörlosigkeit auf oder bringt die Oberflächlichkeit der Menschen ziemlich genau auf den Punkt. Wie oft ist doch alles nur mehr Schein als Sein.... Dies beherrscht vorallem Tante Valerie sehr gut, die für mich die interessanteste und sympathische Figur im Buch ist. Aber auch Mealy hat sich sehr schnell in mein Herz geschlichen, ebenso wie Claire's Chef Sebastian. Bei Claire konnte ich nicht anders und musste des öfteren unglaublich den Kopf über sie schütteln. Trotzdem hat auch sie das Herz auf den rechten Fleck.Das Dorfleben und die Zusammengehörigkeit der teilseiwe sehr schrulligen Menschen wird sehr lebendig erzählt. Auch das Thema Tourismus und Arbeitslosigkeit kommen zur Sprache. Viele Situationen sind hier mitten aus dem (Dorf)leben gegriffen. Da ich selbst in einem kleinen Kaff wohne, kenne ich einige erwähnte Situationen sehr gut.Am Ende des Romans gibt es noch ein paar leckere Rezepte aus der Bretagne.Schreibstil:Der große Pluspunkt von "Die Wolkenfischerin" ist der Schreibstil der Autorin. Dieser ist spritzig, humorvoll und lässt sich wunderbar lesen. Die Landschaftsbeschreibungen sind absolut gelungen. Man fühlt sich direkt vor Ort. Ich hatte die salzige Meeresluft in der Nase und den Geschmack des Gateau bretons auf der Zunge.Wer bereits grübelt, wo er seinen Sommerurlaub verbringen möchte, der überlegt nach dieser Lektüre nicht mehr lange und fasst die Bretagne sehr schnell ins Auge.Fazit:Ein absoluter Wohlfühlroman zum Abtauchen, der den Leser an die bretonische Küste entführt. Die chaotische und humorvolle Geschichte, die leider sehr vorhersehbar ist, gewinnt vorallem durch die bildhafte Erzählweise der Autorin. Zum Entspannen und Wohlfühlen....

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  • [Rezension] „Die Wolkenfischerin“ von Claudia Winter

    Die Wolkenfischerin

    Lesefeuer

    30. January 2018 um 21:10

    „Die Wolkenfischerin“ ist ein Roman von Claudia Winter und erschien 2018 im Goldmann Verlag.Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat – bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten – und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec …Meine Meinung:Was einem hier sofort auffällt, ist das wunder-, wunder-, wunderschöne Cover. Mal abgesehen davon, dass man alle Bücher von Claudia Winter lesen sollte, weil sie einfach nur toll sind, empfiehlt es sich bei diesem Buch vorher noch „Aprikosenküsse“ zu lesen. Man kann beide Bücher wirklich unabhängig voneinander lesen aber in „Die Wolkenfischerin“ kommen Charaktere vor, die man schon aus „Aprikosenküsse“ kennt. Diesmal hatte ich anfangs allerdings Probleme in das Buch zu kommen. Das hat mich ziemlich gewurmt. Ich bin mit Claire irgendwie nicht warm geworden. Trotzdem schreibt Claudia mit ihrer gewohnten Schreibweise und das Buch lässt sich flüssig lesen. Was mir besonders gefallen hat, war, dass im Buch Bezug auf den Buchtitel genommen wird. Das hat man ja leider nicht immer, aber sowas gefällt mir definitiv gut. Die Liebesgeschichte im Buch war vorhersehbar. Ein schönes Buch für zwischendurch.Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben ihren bisher im Goldmann Verlag erschienenen Büchern hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und den Hunden Kim und Luca in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.Fazit: 4 Sterne. Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir freundlicherweise dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

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  • Lügen und ihre Folgen

    Die Wolkenfischerin

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    29. January 2018 um 13:08

    Dass Lügen kurze Beine haben, muss Claire Durant rasch feststellen, als ihr Chef sie nach Paris schickt, um an einer Vernissage teilzunehmen, über die sie im Magazin berichten soll. Das Timing ist ausgesprochen schlecht, denn eigentlich sollte sie in die Bretagne fahren, um dem Hilferuf ihrer im Krankenhaus liegenden Mutter zu entsprechen, die darum bat, dass Claire nach Hause komme möge und sich um ihre gehörlose Schwester kümmern sollte, solange sie im Krankenhaus wäre. Claire beantragte Urlaub, um wegen eines familiären Notfalls nach Hause fahren zu können, wobei der Chef natürlich davon ausging, dass sie nach Paris fährt.Niemand bei ihr auf Arbeit weiß, dass sie keine echte Pariserin ist und auch keinen Abschluss in Kunst hat, so dass ihr diese Lüge nunmehr auf die Füße fällt. Für Paris und die Berichterstattung sucht sie sich einen Ersatz, so dass sie kurz nach Moguériec fahren kann, um dort alles zu organisieren. So der Plan.Es dauert nicht lange, bis sie in Moguériec auf ihren Chef stößt. Wie sollte sie auch ahnen, dass er in dieser Einöde Urlaub machen will. Um ihre Haut und Job zu retten, verstrickt sie sich in Lügen, die wie eine Spirale ins Endlose zu gehen scheinen. Wie soll sie da nur wieder herausfinden? ...Eigentlich hatte Claire mit ihrer Vergangenheit und Herkunft abgeschlossen. Sie wuchs in dem kleinen Örtchen Moguériec in der Bretagne auf. Als ihr Vater starb, veränderte sich alles. Nach einem Besuch in Paris bei ihrer Tante Valérie blieb sie dort, ihre Mutter und Schwester Maely fuhren wieder heim mit Claires Versprechen, dass sie bald folgen würde. Es vergingen 12 Jahre, bis Claire wieder dorthin zurückkehren sollte. Das ganze dann auch sehr unwillig und nicht freiwillig. Ihre Mutter liegt im Krankenhaus und niemand ist da, der sich um die gehörlose Maely kümmern könnte, so dass sie sich genötigt fühlte, dort nach dem rechten zu sehen.Es dauert nicht lange, bis sie sich wieder in dem kleinen Örtchen zurecht gefunden hatte, nur mit dem Widerstand ihrer Schwester, die alles andere als hilflos zu sein schien, hatte sie nicht gerechnet. Erinnerungen werden wach an Freundschaften, die sie damals ebenfalls im Stich gelassen hatte und dem Erkennen, dass aus den damaligen kleinen Jungen echte Kerle geworden sind. Männer, die ihr gefährlich werden könnten.Als dann auch noch ihr Chef Sebastian Hellwig in genau diesem kleinen Örtchen auftaucht, um dort Urlaub zu machen, ist Improvision gefragt. Eine Lüge zieht die nächste nach sich und bald weiß Claire sich nicht mehr zu helfen und hat keine Ahnung, wie sie dort wieder herauskommen soll.Was für ein schönes Buch, war mein erster Gedanke, als ich das Buch zugeklappt hatte. Was nicht wirklich verwunderlich war, denn ein Buch von Claudia Winter hat mich bislang immer glücklich zurückgelassen.Mit diesem Buch entführt die Autorin die Leser nach Paris und in die Bretagne. Die Geschichte beginnt in Berlin, wo Claire lebt und arbeitet.Obwohl ich noch nie in der Bretagne war, fühlte ich mich dort wohl und konnte anhand der bildlichen Beschreibungen der Autorin mein Kopfkino laufen lassen.Die Geschichte wird anfangs in 2 Zeitebenen erzählt, die von Claire und Gwenaelle handeln, die sich recht bald zu einem Zeitstrang vereinen.Claudia Winter führt den Leser schon mit ihrem Prolog in die Geschichte ein und lässt ihn nicht mehr los. Der Schreibstil der Autorin ist schwungvoll und einfühlsam und man hat immer das Gefühl, als Leser nicht genug zu bekommen. Man mag das Buch nicht aus der Hand legen, bis man es gelesen hat, weil man unbedingt wissen will, wie es weitergeht.In den Büchern von Claudia Winter wurde bislang immer gekocht und gebacken, so auch wieder in diesem Roman. Leckere Sachen werden fabriziert und der Leser hat im Anhang die Möglichkeit, die Rezepte nachzuarbeiten.Ergänzt wird das Buch durch ein bretonisch-französisches Glossar, das dem Leser einige Begriffe näherbringt.Das Buch der Autorin bietet wieder vieles, was einen guten Roman ausmacht. Man findet nicht nur Liebe, Humor, Lügen und Tragik vor, man erfährt auch einiges zum Thema Gehörlosigkeit.Auch für dieses Buch spreche ich eine klare Kauf- und Leseempfehlung aus.

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  • Eine wunderbare Geschichte aus der Kategorie Lieblingsbücher!

    Die Wolkenfischerin

    Monika58097

    28. January 2018 um 11:51

    Claire Durant hat es geschafft. Sie ist kurz davor, auf der Karriereleiter des Gourmet-Magazins, wo sie schon einige Zeit arbeitet, ein weitere Stufe hinaufzuklettern. Sebastian Hellwig, ihr Chef, hält große Stücke auf sie. Doch dann bekommt sie eine Nachricht aus ihrer Heimat Frankreich. Ihre Mutter, zu der sie seit Jahren keinen richtigen Kontakt mehr hat, bittet sie, für eine Weile nach Hause zu kommen. Claires Mutter muss ins Krankenhaus und Claire soll sich um die gehörlose Schwester kümmern, die offensichtlich alleine nicht zurechtkommt. So fährt Claire zurück in die Heimat, in das kleine Dorf Moguériec, wo die Vergangenheit sofort wieder lebendig wird. Ihre Schwester Maely steht ihr abwehrend gegenüber, war es doch Claire, die vor vielen, vielen Jahren einfach bei Valerie in Paris geblieben ist. Valerie, die lebenslustige Tante der beiden damals jungen Mädchen. Und dann begegnet sie Nicolas, ihrer ersten große Liebe. Als plötzlich auch noch ihr Chef Sebastian in dem beschaulichen Ort auftaucht, wo jeder jeden zu kennen scheint, kommt Claire in arge Bedrängnis. Wie soll sie ihrem Chef erklären, dass sie gar nicht aus Paris stammt, sondern aus diesem Fischerort? Und was ist, wenn auch noch herauskommt, dass sie nie Kunst studiert hat? Anstatt umgehend für klare Verhältnisse zu sorgen, verstrickt sich Claire in eine abenteuerliche Geschichte. "Die Wolkenfischerin" - eine wunderschöne Geschichte voller Liebe, Komik, Tragik, aber auch voller Leben. Ein hinreißendes Buch, das definitiv in die Kategorie "Lieblingsbücher" gehört. Beim Lesen spürt man die Liebe der Autorin zur geschilderten Landschaft, zu ihren Figuren. Die Handlung schreitet leicht und unterhaltsam voran. Der Leser wird in die Bretagne entführt und ganz leise entwickelt sich der Wunsch, auch einmal dort hinzufahren, am liebsten mit Tante Valerie, dieser bezaubernden und lebensbejahenden alten Dame!  Was es mit der eigentlichen Wolkenfischerin auf sich hat, das verrate ich hier nicht. Diese wunderschöne Geschichte muss schon jeder selbst lesen. Claudia Winters Schreibstil ist mit diesem Roman "erwachsener" geworden. Sie hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht. Sie hat mich verzaubert.  "Die Wolkenfischerin", eine großartiges Lesevergnügen, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

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  • Die Wolkenfischerin

    Die Wolkenfischerin

    MissLila

    25. January 2018 um 16:52

    Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat - bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten - und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec...(Quelle: Klappentext) Meine Meinung Claudia Winter`s Roman „Die Wolkenfischerin“ lässt sich angenehm lesen. Die Beschreibungen sind so, dass man sich gut gedanklich an die Schauplätze des Geschehens hinein versetzen kann. Die Geschichte hat mich mit den tollen Wortschöpfungen manchmal zum Schmunzeln gebracht. Jedoch davon abgesehen, konnte mich das Buch leider nicht überzeugen, eher eine Art moderne Märchengeschichte. Es war vieles dann doch vorhersehbar und nicht wirklich mitreißend, eher teils etwas fade und flach. Da hatte ich mir mehr erhofft, zumal ich vorher viele unwahrscheinlich positive Meinungen gehört und gelesen habe. Auch fand ich hier zu viele Klischees die bedient wurden und es fehlte es mir an echtem französischen Lebens - Charme. Positiv erwähnenswert sind die guten Rezeptideen am Ende des Buches, das hat mir wirklich gut gefallen. Da kann man sicher das eine oder andere ausprobieren. Fazit Auch wenn ich gerne mal ein romantisches Buch lese, konnte mich „Die Wolkenfischerin“ leider nicht überzeugen.

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  • "Jeder ist seines Glückes Schmied"

    Die Wolkenfischerin

    miss_chaos

    24. January 2018 um 00:24

    In den Tiefen des Internets habe ich mal in einem Beitrag zum Thema "Glück" den Satz gelesen "Glück ist die Fähigkeit zuzugreifen". Dieser Satz ist mir während dem Lesen dieses wirklich schönen Romans immer wieder in den Sinn gekommen. Fatal wird es nur, wenn man sein Glück auf einem "Kartenhaus" aufbaut. Selbst das ausgeklügelteste Kartenhaus fällt irgendwann zusammen und dann herrscht Chaos.Claire, passiert genau das. Zwar weiß sie in den richtigen Momenten zuzugreifen, aber leider basiert ihr Glück, vor allem das berufliche, auf einer Lüge, deren noch weitere folgten. Und dann kommt der Tag X!Wie es dazu kam und wie Claire das entstandene Chaos wieder ins Lot zu bringen versucht, erzählt uns die Autorin Claudia Winter in diesem wundervollen Roman. Man fiebert und leidet mit, man taucht ein in die wunderschöne Landschaft der Bretagne und schmunzelt über den einen oder anderen Bewohner des malerischen Örtchens Moguériec und man denkt sich zwischendurch "Oh.Mein.Gott", auf was für Ideen kommt diese Frau nur...und damit meine ich sowohl Claire wie auch die Autorin. ;-)Es geht aber auch darum loszulassen, den Verlust eines geliebten Menschen zu verarbeiten. Manche schaffen das besser, bei anderen dauert es Jahre. Und manchmal  bedarf es auch eines kleinen Anschubsers, damit man sich mit verdrängten Gefühlen,  Erinnerungen  und überhaupt seiner Vergangenheit auseinandersetzt. Es ist schön mitzuverfolgen, wie Claire sich nach und nach ihrer Vergangenheit stellt und wieder zu sich selbst findet.Nach "Aprikosenküsse" und "Glückssterne" war das nun mein dritter Roman von dieser Autorin und ich wurde nicht enttäuscht. Auch dieser hat mich wieder absolut begeistert, alleine schon der Titel "Wolkenfischerin"! Also Leute, seid Eures Glückes Schmied und greift nach den Wolken, wann immer sich die Gelegenheit bietet! Aber bitte, bleibt dabei trotz allem bei der Wahrheit. ;-)

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