Normalerweise lese ich nur sehr wenige bis gar keine Krimis, aber ich dachte, ich mache hier jetzt einfach mal eine Ausnahme. Und ich muss sagen, dass man – auch, wenn man keine Krimis mag – dieses Buch ohne Probleme lesen kann. Ehrlicherweise habe ich von der Bezeichnung „Reisekrimi“ jedoch eeetwas mehr erwartet – denn spannende Wendungen gibt es hier nur ziemlich selten. Auch der „Höhepunkt“, an dem es wirklich spannend wird, wird erst kurz vor Schluss erreicht - doch dann kann man das Buch kaum noch aus den Händen legen 😊
Trotzdem ist dieses Buch meiner Meinung nach ein fantastischer Namibia-Reiseführer, der nicht nur stur alle Sehenswürdigkeiten abklappert, sondern mit Emotionen an die Erzählung geht. Mit jedem Kapitel wurde ich neugieriger, wohin es denn als nächstes für die vier Männer geht, und freute mich schon auf die Landschaftsbeschreibungen und Erlebnisse. Hierbei wurde auch das große Problem der Nashornwilderei, ohne mit einem erhobenen Zeigefinger dazustehen, gut aufgegriffen.
Darum kam es mir beim Lesen wirklich so vor, als würde ich mit der Autorin auf dem Sofa sitzen und sie erzählt über ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Tipps, was man sich unbedingt anschauen sollte.
Alles in allem erinnerte mich der Roman auch ein wenig an die Eberhofer-Krimis, was vermutlich am ähnlichen bayerischen Humor liegt 😉
Ich vergebe darum 8,5 von 10 Sternen ✨
Fazit:
Ich empfehle dieses Buch all denen, die viel neues über Namibia erfahren möchten, jedoch ohne einen herkömmlichen Reiseführer zu lesen 🛩️








