Claudine André Wilde Zärtlichkeit

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Inhaltsangabe zu „Wilde Zärtlichkeit“ von Claudine André

In ihrer bewegenden Autobiographie schildert die im Kongo aufgewachsene Claudine André, wie sich ihr Leben schlagartig verändert, als sie das erste Mal einem verwaisten Bonobokind im Zoo von Kinshasa begegnet. Sie beginnt – in der Tradition von Jane R. Goodall und Diane Fossey – für den Schutz und das Überleben dieser seltenen Menschenaffen zu kämpfen, deren Erbgut dem unseren sehr nahe ist.

Nicht nur eine Geschichte über Bonobos. Lebenslauf der Autorin sowie politische Geschichte des Kongos finden ebenfalls Platz darin.

— Esme--
Esme--

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  • Leserunde zu "Affenbruder" von Kenneth Oppel

    Affenbruder
    aba

    aba

    Affentheater ganz anders definiert! Die Familie des 13-jährigen Ben bekommt ein neues Mitglied: das Schimpansenbaby Zan. In diesem Moment beginnt für Ben das größte Abenteuer seines Lebens... Der US-amerikanische Kinder- und Jugendbuchautor Kenneth Oppel hat mit "Affenbruder" ein Buch geschrieben, das eine Achterbahn der Gefühle bei den Lesern auslöst: Ben und Zan bringen uns Leser zum Lachen, aber auch zum Weinen. Vor allem lässt uns diese Geschichte über unseren eigenen Umgang mit Tieren nachdenken. Ihr könnt Ben und Zan jetzt im Rahmen einer Leserunde kennenlernen! Habt Ihr Lust auf ein ganz besonderes Affenabenteuer? Zum Inhalt Als Zan in die Familie Tomlin kommt, ist sich Ben sicher: Seine Familie ist die verrückteste der Welt! Denn Zan ist ein Schimpansen-Baby, mit dem eine Studie durchgeführt wird: Zan soll Zeichensprache lernen. Schon bald herrscht bei den Tomlins großes Affentheater. Zan wird für Ben zum "richtigen" Bruder, den er über alles liebt und zu dem er eine enge Beziehung aufbaut. Als Zan die Erwartungen nicht erfüllt und von der Uni weiterverkauft wird, erlebt Ben die zweischneidigen Seiten von Tierversuchen und fragt sich verzweifelt: Wie weit darf die Wissenschaft Zan für ihre Zwecke einsetzen? Leseprobe Zum Autor Kenneth Oppel wurde am 31. August 1967 in British Columbia geboren. Er studierte an der University of Toronto in Ontario und lebt heute mit seiner Frau Philippa Shepphard in Cornerbrook, Neufundland. Seine liebsten Freizeitbeschäftigungen: Lesen, Filme schauen, lange Spaziergänge und Reisen. Mehr über Kenneth Oppel könnt ihr hier erfahren! Zusammen mit Beltz & Gelberg verlosen wir 25 Exemplare von "Affenbruder" unter allen, die unbedingt wissen möchten, ob dieses außergewöhnliche und gewagte Experiment gelingen wird. Was müsst ihr tun, um euch zu bewerben?* Einfach bis zum 04.08. auf diese Frage antworten: Liebe und Freundschaft zwischen Mensch und Tier: Habt ihr das selbst schon einmal erlebt? Wenn ja, mit welchem Tier und wie hat sich das für euch angefühlt? Auf eure Antworten freue ich mich und wünsche euch viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 2 Wochen sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

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  • Claudine Andrés Geschichte

    Wilde Zärtlichkeit
    Esme--

    Esme--

    25. January 2015 um 13:24

    Inhalt: Claudine André erzählt in diesem Buch von ihrer Kindheit in Afrika, die immer wieder, unterbrochen durch politische Unruhen, eine Rückkehr nach Belgien beinhaltete. Sie berichtet von ihrem ersten Besuch eines verwahrlosten Zoos, ihrem Bemühen den Tieren dort zu helfen und ihrer ersten Begegnung mit den Bonobos. Es beginnt eine Liebe zu diesen Affen, die Claudine dazu veranlasst ihre ganze Lebensenergie in das Ziel zu investieren, den Bonobowaisen, die durch Wilderer ihre Mutter verloren haben, ein Heim zu bieten. Das kleine Projekt wächst immer mehr mithilfe der unzähligen Kontakte, die Claudine knüpft und wird schließlich weltweit bekannt. Schreibstil: Claudine André ist in ihrem Bestreben nicht nur bemüht, eine Liebe zu den Bonobos mittels der Gründung eines Vereines zu führen, sie ist auch überzeugt, dass Bildung und Naturschutz Hand in Hand gehen. Sie klärt in ihrem Buch über die politische Situation im Kongo auf und informiert über die Wilderer, die gutes Geld mit dem Verkauf von Affenfleisch oder dem Handel mit Bonobokindern, verdienen. Aber auch die Abholzung und Vernichtung des Lebensraumes für Tierarten, die teilweise noch gar nicht richtig erforscht sind, ist etwas, was der Autorin am Herzen liegt. Somit berichtet Claudine in ihrem Buch nur zu einem geringen Teil von den Erlebnissen, die sie im Zusammenleben mit den Bonobos gesammelt hat. Vielmehr beginnt sie ausführlich mit der politischen Situation im Kongo; sie berichtet über die Machthaber und die Soldaten, über Rebellen, die versuchen die Regierung zu stürzen. Claudines persönliches Schicksal, welches sie von ihren Eltern in die Ehe und zurück nach Afrika geführt hat, wo sie erst Interesse für die Kunst entwickelt und sich schließlich in einen anderen Mann verliebt hat, finden in diesem Buch ebenso Platz, wie die unzähligen Freundschaften und Verbindungen, die sie geknüpft hat und die ihr letztlich dazu verholfen haben erst einen kleinen Verein und schließlich eine große Auffangstation für Bonobowaisen zu gründen. Erst ab Mitte des Buches lässt Claudine den Leser an kleinen Anekdoten teilhaben und berichtet letztlich von schweren Niederschlägen wie z. B. einer Epidemie oder einer Wasserverschmutzung, aber auch schönen Erlebnissen, wie der ersten Geburt eines Bonobo in ihrer Station. Claudine André ist eine Kämpferin und selbstbewusste Frau. Sie glaubt an ein Miteinander. Sie hat keine Angst vor Führungskräften oder Medien. Sie ist klug und weiß ihre Meinung zu verteidigen. Die Autorin kennt das Land, in dem sie groß geworden ist genau. Mithilfe der Erzählung der Autorin lernt der Leser nicht nur etwas über Bonobos, er erhält auch einen Einblick in die Lebensweise der afrikanischen Einwohner, die durch ständige Unruhen geprägt, das Leben nehmen, wie es kommt. Hier gibt es Beamte, die gegen ein Bestechungsgeld Dokumente für Gorilla und Bonobos ausstellen, mit denen Händler völlig straffrei die Kontrolle passieren und das Fleisch von Menschenaffen transportieren können. Bonobos werden Gliedmaßen abgeschnitten, die für magische Rituale verwandt werden. Bibliotheken gibt es nur an Universitäten; Bücher sind Luxusartikel, die eingeführt werden müssen. Fazit: Als ich dieses Buch aufschlug, hatte ich die Erwartung eine Geschichte über das Verhalten der Bonobos und ihre Lebensweise zu lesen. Der erste Teil des Buches schilderte jedoch die politische Situation, die immer wiederkehrenden Unruhen, die Afrika heimsuchen sowie den Lebensweg Claudines in groben Zügen. Erst dann begann die Geschichte, wie Claudine zu den Bonobos fand und wie sich daraus etwas Großes entwickelte. Wenn man das Buch gelesen hat, dann erfährt man, dass die Autorin viel Wert darauf legt, dass der Leser versteht, wie Afrika „funktioniert“. Sie möchte mit den Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen eine Sensibilisierung für den Umweltschutz schaffen. Die Ausführungen, die die Schriftstellerin in ihrem Werk liefert, sind keineswegs „flach“. Meinen Erfahrungshorizont konnte dieses Buch in vielerlei Hinsicht erweitern und das nicht nur mit der Beschreibung, was den Unterschied zwischen Schimpansen und Bonobos ausmacht. Zitate: Ich hasse diese scheinbar anteilnehmende Überheblichkeit, die so viele afrikanische Frauen nur zu oft erleben. Jede Tragödie, die über dieses Land hereinbricht, ist ein Tod für sich. Er schließt die Augen, wenn wir mit ihm sprechen, denn er kann einem Wesen, das er fürchtet, nicht mehr in die Augen sehen. Oder er richtet seine Augen zum Horizont auf einen Punkt jenseits des Schreckens; den die Menschen ihm zugefügt haben. In Afrika kommt man schließlich immer dazu, über ein Unglück zu lachen, sicher auch eine Art, es erträglicher zu machen.

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  • Bonobos!

    Wilde Zärtlichkeit
    Martin-Martial

    Martin-Martial

    21. March 2014 um 22:24

    Afrika, Politik, Tierquälerei, Naturschutz, eine Tierklinik im Kongo, Bürgerkrieg, Bonobos... und die erste Geburt eines Bonobos in Lola Yo Bonobo, diese echte Erzählung ist ganz interessant, mit geschichtlichen Fakten zwischen Kongo und Ruanda, und eine Frau die eine enorme Willenskraft hat. Ganz schön!!!!!