Claudio Gallo

 4.7 Sterne bei 3 Bewertungen

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Cover des Buches Grazie Roma @ schön, dass es E-Mails gibt (ISBN:9783960501343)

Grazie Roma @ schön, dass es E-Mails gibt

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Erschienen am 31.08.2018
Cover des Buches Impossibile (ISBN:9783942200530)

Impossibile

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Erschienen am 01.10.2012
Cover des Buches Incredibile (ISBN:9783942200523)

Incredibile

 (0)
Erschienen am 01.10.2012
Cover des Buches Oberons Kristall (ISBN:9783947002054)

Oberons Kristall

 (0)
Erschienen am 15.04.2017
Cover des Buches Importante (ISBN:9783942200776)

Importante

 (0)
Erschienen am 15.10.2013
Cover des Buches Unerwartete Bekanntschaften (ISBN:9783947002078)

Unerwartete Bekanntschaften

 (0)
Erschienen am 15.04.2017
Cover des Buches Oberons Kristall (ISBN:9783947002047)

Oberons Kristall

 (0)
Erschienen am 05.04.2017
Cover des Buches Oberons Kristall (ISBN:9783947002061)

Oberons Kristall

 (0)
Erschienen am 15.04.2017

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C

Rezension zu "Grazie Roma @ schön, dass es E-Mails gibt" von Claudio Gallo

Claudio Gallo: Grazie Roma@ schön, dass es E-Mails gibt
Christine_Kellervor einem Jahr

Das Cover leuchtet in mediteranen Farben und hier leistete ich mir gleich einen Verleser: Grazie Rom@ schön dass es E- Mails gibt. Ein Verleser, der, so bestätigte mir die Lektüre, durchaus Sinn macht. Alle Fäden der Story führen nach Rom – zu Zussana, Tante Margherita und Onkel Claudio (!!) „Wie gross du bist, Rom, wenn die Sonne untergeht. Wenn das Orange noch auf den sieben Hügeln glüht. Und die Fenster sind zahlreiche Augen, die dir zu sagen scheinen, wie schön du bist." Eine Stelle aus dem Song „Roma capoccia“ von Venditti, einem Song, der als Leitmotiv gelten könnte für die vielen magischen Ortsbeschreibungen, mit denen der Autor die Leser verwöhnt.

 Zum Klappentext: „Wann kommst du nach Rom?“ Diese Frage stellt Zussana, die italienische Studentin, ihrem deutschen Freund, dem jungen Autor Balduin. Sie lernten sich auf einer seiner Lesungen in der Villa Borghese in Rom kennen, und seit diesem Tage stehen sie in engem Kontakt. Zussana ist dabei, ihre Abschlussarbeit zu schreiben, und Balduin arbeitet an seinem neuen Roman. Sie finden heraus, dass ihre Untersuchungsergebnisse Gemeinsamkeiten aufweisen. Erinnerungen werden wach, Vergleiche sichtbar. – Balduin verbirgt vor Zussana ein kleines Geheimnis. E-Mails wechseln von Rom Richtung Hamburg. Jemandem gefällt das alles überhaupt nicht…Dies ist der erste Teil der Geschichte um Balduin und Zussana.“

Es sind also nicht nur Parallelitäten zu beobachten in Balduins und Zussanas Forschungen. Die sich anbahnende Liebesgeschichte scheint weit zurück in der Vergangenheit ihre Wurzeln zu haben. In einer bestimmten Weise wirken die beiden auf mich sogar wie Animus und Anima derselben Person. Erzählton, Träume, die Art und Weise, wie sie beunruhigenden Begegnungen mit Faszination und Verdrängung begegnen, sind ähnlich, manchmal sogar deckungsgleich. Zudem verwenden beide bei jeder sich bietenden Gelegenheit Sprichwörter wie Beschwörungsformeln gegen das herannahende Böse.

Diese Häufung von Repetitionen kann als Schwäche aber auch als Stärke des Romans gewertet werden. Auf alle Fälle entsteht dabei eine seltsam schwebende, entrückende Stimmung. Zussana und Balduin, das wird immer klarer, schreiben eigentlich beide an derselben Geschichte, die sich um altes magisch-okkultes Wissen dreht, eine Geschichte, welche sie wie auferstandene Inkarnationen ihrer selbst erscheinen lässt. Balduins Künstlerfreunde, Arne, der Musiker und Wolf, der Maler sowie vermutlich auch andere Romanfiguren sind ebenfalls in dieses Gespinst aus der Vergangenheit verflochten.

 „Grazie Roma“ wirkt motivisch und von der Erzähltechnik her wie ein Ausläufer der Romantik: Arnim, Brentano, Hoffmannsthal, Poe und Co lassen grüssen. – Schlagartig brechen die mediterranen Szenen, durch die uns Claudio Gallo als Reiseführer geleitet, auf und lassen eine andere Realitätsebene durchschimmern. Vor allem ein unheimlicher Fremder drängt sich in verschiedener Verkleidung immer wieder in die heiteren Szenen in Rom und geistert auch in Hamburgs Nebel herum… Er verfolgt die beiden Protagonisten und drängt sich sogar in Balduins Gedanken – schwierig für diesen, da er über die Begabung des Gedankenlesens verfügt.

Der ganze magische Knäuel wird sich in Band zwei lösen, auf den man wirklich gespannt sein kann!

Zu meiner Wertung von vier Sternen: Sprachlich zeigt der Autor ein hohes Niveau, er ist ein Sprachkünstler mit grossem Wortschatz und liefert  brilliante Schilderungen. Die vielen thematischen Wiederholungen wirken musikalisch und poetisch zugleich. Andererseits schleppt sich die Geschichte dadurch an gewissen Stellen mühsam vor sich hin. Überhaupt scheint hier weniger eine lineare Erzähltechnik angewendet zu werden, der Text wirkt eher wie ein Gemälde, welches nach und nach vervollständigt wird. Die Romantiker waren Meister des Suspense, doch die Verpackung eines solchen Suspense mit all seinen übersinnlichen Elementen in einen prosaischen Mailroman ist sicher nicht immer einfach! Für Stil und Sprache vergebe ich daher fünf, für die Umsetzung des Plots drei Sterne, das ergibt einen Durchschnitt von 4 Sternen.

Alles in allem eine absolute Leseempfehlung!

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Rezension zu "Grazie Roma @ schön, dass es E-Mails gibt" von Claudio Gallo

Bemerkenswerter E-Mail Roman
Claudio_Gallovor einem Jahr

Lieber Claudio, danke für das Buch. Es hat mich riesig gefreut. Ich hab Dir ein paar Zeilen dazu geschrieben. Vielleicht kann ich jmd. helfen, sein nächstes Lieblingsbuch zu finden. „Grazie Roma @ schön, dass es E-mails gibt“ ist eine Geschichte unserer Tage und mehr. Balduin und Zussana lernen sich in Rom bei einer Buchlesung kennen, zu der, der junge Autor gebeten wurde, über sein Buch zu sprechen. Sie, Zussana, wohnt und studiert in Rom, schreibt gerade ihre Masterarbeit und es gibt eine Menge zu recherchieren. Eine junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht. Er, freischaffender Autor in Hamburg, schreibt gerade einen neuen Roman. Da seine Untersuchungen teilweise Ähnlichkeiten und Zusammenhänge mit Zussanas Ergebnissen aus der Vergangenheit ergeben, versuchen sie sich gegenseitig zu helfen. Gemeinsame Treffen sind eher selten, also ist die E-Mail fürs Erste sehr willkommen. Eigentlich könnte alles so schön sein, wenn da nicht dunkle Wolken am Himmel aufgetaucht wären. Ein etwas dreister Fremder, versucht sie ständig anzusprechen und findet immer wieder eine Gelegenheit. Er verfolgt sie regelrecht. Zussana fühlt sich verunsichert und möchte dem davon erzählen, der sie verstehen kann. Ihrem Studienfreund, mit dem sie gern zusammen ist, will sie sich nicht anvertrauen. Sie erhofft sich die Mail aus Deutschland, die sie beruhigen kann. - Balduins E-Mail nämlich; „Ich komme nach Rom!“... Claudio Gallo schreibt »Grazie Roma @ schön, dass es E-Mails gibt«, als modernen Briefroman, in dem Gegenwart und Vergangenheit nahe beieinanderliegen. Eine Geschichte also, wie im echten Leben 😀 (bis auf kleine Ausnahmen ...) Durch das Schreiben der E-Mails gelingt es dem Autor, wie ich meine, die Entfernung zwischen Italien und Deutschland - also zwischen den Protagonisten, nicht ganz so weit erscheinen zu lassen. Sein Schreibstil ist so, dass der Leser fühlen kann, was seine Protagonisten gerade erleben; mitreißend und einfühlsam. Es hat mich sehr beeindruckt, wie es dem Autor gelungen ist, dass man sich selbst so fühlt, als wäre man eben selbst mittendrin im Geschehen. Bei manchen Begebenheiten, immer in der Hoffnung, ins Geschehen eingreifen zu können. Naturschilderungen und mystische Begebenheiten lassen der Fantasie freien Lauf, ob beim ,Walking’ oder auf einer Reise hoch über den Wolken. Es ist so anschaulich geschrieben, dass man einfach immer weiterlesen muss. Ganz gleich, um welche Begebenheit es sich handelt - bis zum letzten Kapitel spannend und zum Mitfiebern einladend. Ich kann allen, die auch entspannen wollen, dieses Buch empfehlen. Na dann - viel Spaß beim Lesen. Ich vergebe fünf Punkte ... dass sie mehr Gemeinsamkeiten erkennen, als sie je dachten. Du siehst, ich bin beeindruckt. Nochmals meinen Dank, dass ich dabei sein durfte. Deine Leserin Marie H.

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