Claudio M. Mancini La Nera

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Inhaltsangabe zu „La Nera“ von Claudio M. Mancini

Für Sophia, eine junge Sizilianerin aus einfachen Verhältnissen, ist es ein Traum: Sie heiratet den schwerreichen Arzt und Unternehmer Giulio Saviani, der Schönheitskliniken für die High Society betreibt. Erst allmählich wird Sophia klar, dass sie nun der »ehrenwerten Familie« angehört. Die Kliniken sind nichts weiter als Fassade für einen höchst lukrativen Organhandel. Als ihr Mann ermordet wird, muss Sophia sich unversehens in einem blutigen Machtkampf der Mafiaclans behaupten. Doch sie hat gelernt: Mit gnadenloser Härte verfolgt sie alle, die sich ihr in den Weg stellen. Und sie hat nun auch die Macht, Rache zu nehmen für ein traumatisches Erlebnis in ihrer Jugend ...

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    La Nera

    claudio_michele_mancini

    19. March 2013 um 18:22

    das schrieb ein Rezensent: La Nera ist die Hauptperson in Claudio M. Mancini`s gleichnamigen Roman, der sich mit den Strukturen und Machenschaften der italienischen Mafia befasst. Sophia, genannt La Nera ,wegen ihres rabenschwarzen Haares, wächst in einem kleinen Dorf in einfachen, bäuerlichen Verhältnisse auf. Ihre Mutter hat die Familie früh wegen eines anderen Mannes verlassen. Ihr Vater, den sie so dringend gebraucht hätte, ist verbittert. Nur mit ihrem Bruder Tommaso verbindet sie eine herzliche Beziehung.Als die Geschwister eines Tages zu einem Dorffest fahren, das zum Ende der Schafschur stattfindet, wird Sophia vor den Augen ihres Bruders, den man an einen Baum gebunden hat,vom Sohn des mächtigen Paten und dessen Freunden vergewaltigt und Tommaso anschließend erschossen. Sophia kann auf keinerlei Verständnis oder Hilfe hoffen, denn der Sohn des Paten ist unantastbar.Trotzdem schwört La Nera Rache.Sophia heiratet einige Jahre später den schwerreichen Arzt Giulio Saviani,dessen Aufmerksamkeit sie bewusst auf sich gezogen hat, denn eine Liebesheirat kommt für Sophia nach der Vergewaltigung nicht mehr infrage.Erst nach der Heirat wird Sophia klar, in was für eine "ehrenwerte Familie" sie eingeheiratet hat, denn Giulio's Vater ist ein mächtiger Pate.Als ihr Mann ermordet wird, führt sie seine Geschäft weiter, verliert aber ihre Rache, die noch tief in ihr brennt, nicht aus dem Auge. Claudio M. Mancini hat mit seinem Buch "La Nera " einen spannenden Mafiathriller geschrieben, der so weit gar nicht von der Realität entfernt ist. Er schreibt über die Machtstrukturen, aber auch über die geschickt aufgebauten Geschäftszweige der Mafia und von den Schwierigkeiten der Antimafiabehörden hier Erfolge zu erzielen und Beteiligte dingfest zu machen.Informationen über diese Leute zu bekommen ist so gut wie unmöglichen, da geschwiegen wird,denn das erste Gebot der Sizilianer ist Schweigen, wenn sie ihr Leben behalten wollen. Claudio M. Mancini berichtet im dem Trailer des Buches,dass die Frauen in der Mafia mittlerweile fest integriert sind und häufig mit noch größerer Geschäftstüchtigkeit, Durchsetzungsvermögen und Brutalität die Geschäfte ihrer verstorbenen Männer weiterführen. Eine Figur an der sich der Autor bei seinem Buch orientiert hat, ist die bekannte Mafiapatin Guiseppa Sansone, die man erst nach vielen Jahren verhaftet hat.Auch in Deutschland hat die Mafia den Fuß fest in der Tür, wie Mancini sagt, allein in Deutschland werden nach Angaben des BKA jedes Jahr 3 Millarden Schutzgelder bezahlt.Aber das sind eben nicht die einzigen Einnahmequellen dieser Organisation. Wenn man dann noch dazurechnet, dass die russische und vitnamesische Maffia hier auch ordenlich mitmischt und diese Leute nicht nur kleine Gauner sind, sondern in der Wirtschaft, Politik und auch in den Polizeibehörden ihre Leute haben,frage ich mich wer hier in unserem Land bestimmt. Ein spannender, gut recherchierter und dem zu Folge interessanter Thriller.

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  • Rezension zu "La Nera" von Claudio M. Mancini

    La Nera

    robbylesegern

    30. June 2012 um 12:04

    ein Thriller , nah an der Realität La Nera ist die Hauptperson in Claudio M. Mancini`s gleichnamigen Roman, der sich mit den Strukturen und Machenschaften der italienischen Mafia befasst. Sophia, genannt La Nera ,wegen ihres rabenschwarzen Haares, wächst in einem kleinen Dorf in einfachen, bäuerlichen Verhältnisse auf. Ihre Mutter hat die Familie früh wegen eines anderen Mannes verlassen. Ihr Vater, den sie so dringend gebraucht hätte, ist verbittert. Nur mit ihrem Bruder Tommaso verbindet sie eine herzliche Beziehung.Als die Geschwister eines Tages zu einem Dorffest fahren, das zum Ende der Schafschur stattfindet, wird Sophia vor den Augen ihres Bruders, den man an einen Baum gebunden hat,vom Sohn des mächtigen Paten und dessen Freunden vergewaltigt und Tommaso anschließend erschossen. Sophia kann auf keinerlei Verständnis oder Hilfe hoffen, denn der Sohn des Paten ist unantastbar.Trotzdem schwört La Nera Rache.Sophia heiratet einige Jahre später den schwerreichen Arzt Giulio Saviani,dessen Aufmerksamkeit sie bewusst auf sich gezogen hat, denn eine Liebesheirat kommt für Sophia nach der Vergewaltigung nicht mehr infrage.Erst nach der Heirat wird Sophia klar, in was für eine "ehrenwerte Familie" sie eingeheiratet hat, denn Giulio's Vater ist ein mächtiger Pate.Als ihr Mann ermordet wird, führt sie seine Geschäft weiter, verliert aber ihre Rache, die noch tief in ihr brennt, nicht aus dem Auge. Claudio M. Mancini hat mit seinem Buch "La Nera " einen spannenden Mafiathriller geschrieben, der so weit gar nicht von der Realität entfernt ist. Er schreibt über die Machtstrukturen, aber auch über die geschickt aufgebauten Geschäftszweige der Mafia und von den Schwierigkeiten der Antimafiabehörden hier Erfolge zu erzielen und Beteiligte dingfest zu machen.Informationen über diese Leute zu bekommen ist so gut wie unmöglichen, da geschwiegen wird,denn das erste Gebot der Sizilianer ist Schweigen, wenn sie ihr Leben behalten wollen. Claudio M. Mancini berichtet im dem Trailer des Buches,dass die Frauen in der Mafia mittlerweile fest integriert sind und häufig mit noch größerer Geschäftstüchtigkeit, Durchsetzungsvermögen und Brutalität die Geschäfte ihrer verstorbenen Männer weiterführen. Eine Figur an der sich der Autor bei seinem Buch orientiert hat, ist die bekannte Mafiosi Guiseppa Sansone, die man erst nach vielen Jahren verhaftet hat.Auch in Deutschland hat die Mafia den Fuß fest in der Tür, wie Mancini sagt, allein in Deutschland werden nach Angaben des BKA jedes Jahr 3 Millarden Schutzgelder bezahlt.Aber das sind eben nicht die einzigen Einnahmequellen dieser Organisation. Wenn man dann noch dazurechnet, dass die russische und vitnamesische Maffia hier auch ordenlich mitmischt und diese Leute nicht nur kleine Gauner sind, sondern in der Wirtschaft, Politik und auch in den Polizeibehörden ihre Leute haben,frage ich mich wer hier in unserem Land bestimmt. Ein spannender, gut recherchierter und dem zu Folge interessanter Thriller.

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  • Rezension zu "La Nera" von Claudio M. Mancini

    La Nera

    michael_lehmann-pape

    18. June 2012 um 12:41

    Realistischer Thriller Trotz der fiktiven Geschichte um die Person der aus einfachen Verhältnissen stammenden Sophia D`Arenal, welche Mancini in den Mittelpunkt seines Mafia Romans setzt, spürt man dem Buch über den größten Teil der Strecke durchaus ab, dass Mancini mit der Materie der Mafia, deren Geschichte und deren auch „moderner“ Arbeitsweise vertraut ist. Dichtgedruckt setzt er sich auf den gut 600 Seiten des Buches mit den Geschäften der „Familie“ auseinander, mit Geldwäsche, Verflechtungen, Bestechungen, Einschüchterungen, Korruption, all dies eingearbeitet in eine klassische Geschichte von Liebe, Verlust und Rache. Seine Protagonistin, obwohl aus Sizilien, der „Quelle der Mafia“ stammend, lässt er dabei eher zufällig in diese Welt „hineingleiten“. Eine junge Frau, die zunächst am Ziel ihrer Träume wirkt, als sie den Schönheitschirurgen Giulio heirate und von heute auf morgen aus einfachen Verhältnissen in die High Society Italiens aufsteigt. Wobei „Hohe Gesellschaft“ hier durchaus zweideutig zu verstehen ist, denn die andere „Gesellschaft“, die Mafia, nutzt den Betrieb der Schönheitskliniken für ihre Geschäfte und Giulio hat seine Finger in einem zudem äußerst profitablen Geschäft, dem Organhandel. Eine Frau aber auch, welche die Härten der Mafia am eigenen Leib durchaus schon spüren musste, als sie als junge Studentin die Ermordung ihres geliebten Bruders durchleiden muss. Ein Geschehen, welches der Mafia zuzuordnen ist und das im Lauf der Jahre nach Rache ruft, um nach den tradierten Begriffen der Sizilianer die Ehre der Familie wieder her zu stellen. Als auch Giulio ermordet wird, setzt sich Sophia an die Spitze der Geschäfte und wird zum weiblichen „Don“, zur Patin. Eine Position, aus der heraus auch ihre alte, noch lange nicht vernarbte Wunde nun einer „Heilung durch Rache“ deutlich näher rückt. Diese Geschichte der Sophia verbindet Mancini geschickt mit einer breiten Darstellung der Mafia und ihrer Verwobenheit bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft hinein einerseits und den Ermittlungen und dem Kampf gegen die Mafia andererseits. Im Lauf der Geschichte tauchen so auch auf der „anderen Seite“ Ermittler und eine Staatsanwältin auf, die ihren oft einsamen und fast hoffnungslosen Kampf gegen die Strukturen der „ehrenwerten Familie“ hartnäckig verfolgen. Einen Kampf, den Mancini ebenso sehr realistisch schildert. Welcher Persönlichkeit es bedarf, egal ob Mann oder Frau, um sich an der Spitze der Mafia zu etablieren, dies arbeitet Mancini fassbar heraus, wie er auch die Methoden der Mafia eindeutig beim Namen nennt. Die Methoden der Korruption ebenso wie die der „traditionellen“ Einschüchterung durch Gewalt. Für zartbesaitete Gemüter zumindest sind die Passagen der Gewalt im Buch eher nicht zu empfehlen, hier wird Mancini durchaus drastisch. Ein wenig trocken, in Teilen fast in einem dokumentarischen Stil schreibt Mancini. Einerseits fördert dies den realistischen Eindruck seiner Geschichte, andererseits fällt es dem Leser nicht immer einfach, sich mit den Personen und der Geschichte zu identifizieren. Ein wenig mehr Bildkraft und Ausschmückung bei den Personen und manchen Ereignissen hätte dem Lesefluss durchaus noch gut getan. Dennoch ein realistische, spannende, in Teilen harte Geschichte, die jederzeit einen fundierten und sorgfältig recherchierten Eindruck hinterlässt.

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  • Rezension zu "La Nera" von Claudio M. Mancini

    La Nera

    suroni

    15. June 2012 um 23:25

    Die Geschichte einer Frau, die ihren Weg geht. Ein Plot der einem die Gänsehaut über den Rücken treibt. Einblicke in Denken und Handeln der ehrenwerten Gesellschaft und zum Schluß meine Frage: Kann mir das auch passieren? Ein Thriller, der Frauen und Männer gleichmäßig begeistern wird denke ich. Ein Mafiaroman, der nicht nur die Mafia als Grundlage hat. Mancini will unterhalten und sensibilisieren sagt er und das gelingt ihm voll und ganz. Ich kann jedem der dieses Genre mag dieses Buch nur wärmstens empfehlen! Lesen macht süchtig..jedenfalls bei diesen über 600 Seiten!

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  • Rezension zu "La Nera" von Claudio M. Mancini

    La Nera

    Bellexr

    06. June 2012 um 20:12

    Die Patin . Die junge Sophia D’Arenal stammt aus einem kleinen Bergdorf nahe Corleone auf Sizilien. Sie heiratet den vermögenden Arzt Giulio Saviani, der mehrere Schönheitskliniken betreibt. Doch diese Kliniken sind nur ein Vorwand. Schnell stellt Sophia fest, dass sie in die „ehrenwerte Familie“ eingeheiratet hat und die Familie Saviani im großen Stil Organhandel betreibt. Als ihr Mann ermordet wird, übernimmt Sophia die Geschäfte der Firma und endlich hat sie so auch Gelegenheit, ihre Rache Wirklichkeit werden zu lassen und somit ihre Ehre wieder zu erlangen. . Als Grundlage für seinen neuesten Mafia-Roman hat der in Deutschland lebende Italiener Claudio M. Mancini das Phänomen der weiblichen Paten genommen und lehnt so seine Figur Sophia an reale Vorbilder an. Der Autor hat Kontakte zur sizilianischen Staatsanwaltschaft und zu Anti-Mafia-Ermittlern und hierdurch wirkt sein Roman, den man unbedenklich als Thriller bezeichnen kann, sehr gut recherchiert und wirklichkeitsnah. . Claudio M. Mancini hat seinen Mafia-Roman in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil, der von 1985 bis 1991 spielt, lernt man Sophia kennen, die BWL studiert und zusammen mit ihrem Bruder Tomasso und ihrem Vater in einem kleinen Bergdorf nahe Corleone lebt. Eines Tages ist die bis dahin lebenslustige, rassige, junge Frau einem grausamen Erlebnis ausgesetzt, welches ihr weiteres Leben für immer beeinflussen wird. Einige Jahre nach diesen fürchterlichen Erlebnissen heiratet sie den attraktiven Schönheitschirurg Giulio Saviani und unterstützt ihn aktiv bei seinen Geschäften. So erfährt sie auch bald, wie der Mafiaclan sein eigentliches Geld verdient. . Im 2. Teil, der die Jahre 1991 bis 2010 behandelt und den Hauptteil des Buches einnimmt, wechselt der Autor regelmäßig die Perspektiven und so lernt man auch die gefährliche Arbeit der Anti-Mafiaermittler kennen, wie auch die der Staatsanwältin, die ohne Bodyguards keinen Schritt mehr machen kann. Während Claudio M. Mancini den ersten Band recht zügig und straff erzählt, geht er ab 1991 mehr in die Details und zeigt auf, wieweit die Beziehungen der Mafia in die Regierung reichen, wie den Ermittlern oft die Hände gebunden sind, ihnen Steine von verschiedenen Seiten in den Weg gelegt werden und welche Risiken sie bei der Aufdeckung von Mafia-Clans eingehen müssen. Und auch auf die unterschiedlichen Geschäfte der Mafia geht der Autor explizit ein, zeigt auf, wie blutig die Machtkämpfe unter den Mafiaclans sind und er erzählt natürlich die Geschichte von Sophia weiter. . Claudio M. Mancinis Schreibstil ist jederzeit mitreißend, fesselnd und flüssig. Zudem nimmt sich der Autor immer mal wieder Zeit, einem die Landschaft Siziliens und die Lebensweise der Sizilianer näher zu beschreiben. Dies wie auch seine sehr realistisch erzählte Geschichte sorgen dafür, dass der Roman jederzeit atmosphärisch dicht erzählt wirkt. . Zudem verschönt er nichts. Zwar sorgt der erste Teil des Romans dafür, dass man stellenweise die Rachgefühle und somit die Handlungen von Sophia nachvollziehen kann, allerdings stellt er Sophia alles andere als sympathisch dar, sondern beschreibt sie als eine zumeist gefühlskalte, knallharte Frau, die tablettenabhängig ist und einzig und allein nur noch für ihre Rache lebt und hierbei im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht. Auch bei den weiteren Charakteren verschönt er nichts, Verräter werden gnadenlos nach bester Mafiamethode ermordet und dabei sind so manche Mordmethoden auch nichts für schwache Nerven. Und alle agieren durchweg realistisch und überzeugend, oft aber auch so, wie man es nun von ihnen erwartet. Hierbei sind alle Figuren detailreich beschrieben, sodass eine Verwechslung ausgeschlossen ist und sollte man sich doch einmal unsicher sein, am Anfang des Romans sind die wichtigsten Figuren aufgeführt. . Fazit: Ein überaus spannender und sehr wirklichkeitsnah erzählter Mafia-Roman, der durch authentisch agierende Charaktere und einer komplexen Story jederzeit überzeugt.

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  • Rezension zu "La Nera" von Claudio M. Mancini

    La Nera

    Dieter_Frohwein

    05. June 2012 um 12:09

    Welch ein Roman…! Es kommt nicht häufig vor, dass mich ein Buch von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert, fesselt, empört, mich mitfiebern lässt und mir zeitweise sogar eine schaurige Gänsehaut auf den Rücken treibt. . Claudio Mancini hat die einmalige Fähigkeit, den Leser schon von der ersten Seite an ins Geschehen zu ziehen. Man wähnt sich inmitten der sizilianischen Kultur, sieht die Handlungsorte bildhaft vor sich und kann sich der Stimmungsbilder nicht mehr entziehen. Ich hielt den Atem an, als Sophia, die auf einem ärmlichen Bauernhof aufwächst, von vier jugendlichen Mafiosi brutal vergewaltigt wird, während der Bruder gefesselt zusehen muss. Dieses Geschehen liefert in der Folge Sophias Motiv für ihre ungewöhnliche Idee, sich die archaischen Traditionen der sizilianischen Wertewelt zunutze zu machen. Sie heiratet einen machtvollen Paten und verfolgt gnadenlos ihr Ziel. . Mit La Nera ist Claudio M. Mancini ein brillanter Roman gelungen, der an Spannung, an mitreißenden Szenen und beklemmender Dramatik seinesgleichen sucht. Und doch bleiben die Figuren stets authentisch, hier gibt es nichts Konstruiertes, nichts, was man als absurd abtäte oder als völlig unmöglich bezeichnen würde. Während des ganzen Romans von immerhin 620 Seiten schwankte ich bei der Protagonistin Sophia zwischen Mitgefühl und Ablehnung, zwischen Verständnis und Fassungslosigkeit und selbst bei ihrer unglaublichen Brutalität empfindet der Leser so etwas wie Genugtuung. . Selten wurde ich so gut unterhalten und noch seltener bekam ich derart authentische Einblicke in das Milieu der Cosa Nostra! Chapeau Herr Mancini!

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