Als im heißen Sommer Genuas ein alter Graf stirbt, ist niemand wirklich überrascht, dass wenige Tage die polnische Haushälterin unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, schon eher. Dann sterben noch ein Altwarenhändler und ein Dealer, deren Beziehung zum toten Grafen ziemlich lose ist und daher von Commissario Lucianos Vize Livasi als unbedeutend abgetan werden.
Damit der Überraschungen noch nicht genug: Commissario Luciani findet einen Säugling vor seiner Tür, von der Mutter keine Spur. Ist Baby Alessandro sein Sohn? Als er via Facebook eine mögliche Kandidatin ausfindig machen will, meldet sich Fiammetta Sforza, eine alte Schulfreundin und nunmehrige Restauratorin bei ihm. Sie glaubt nicht, dass der alte Graf eines natürlichen Todes gestorben ist. Obwohl die Akte geschlossen ist, nimmt Lucianio, das Baby um den Bauch geschnallt, eigenmächtig die Ermittlungen auf.
Meine Meinung:
Bei dieser Krimi-Reihe habe ich aus unerfindlichen Gründen eine Lesepause eingelegt. Trotzdem ist mir der Wiedereinstieg leicht gefallen. Der spindeldürre Commissario Luciani ist so ein Mittelding zwischen Guido Brunetti und Salvo Montalbano. Alleinstehend, nun jetzt mit Sohn, ein Einzelgänger auch bei den Ermittlungen, aber liebenswert.
Neben dem Baby spielen eine angebliche Rötelzeichnung Leonardo da Vincis eine Hauptrolle. Ob die Zeichnung echt ist, wird hier nicht verraten.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem spannender Krimi mit seinen interessanten Hauptfiguren 5 Sterne.



















