Der stumme Junge

von Claudius Crönert 
4,1 Sterne bei12 Bewertungen
Der stumme Junge
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Neue Kurzmeinungen

Baerbel82s avatar

Der zweite Fall für eine außergewöhnliche Heldin. Aber für einen Thriller hat mir einfach der Thrill gefehlt.

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Die Hauptprotagonistin traf leider nicht wirklich meinen Nerv...

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Inhaltsangabe zu "Der stumme Junge"

Eine junge Frau wird ermordet. Kommissarin Larissa Rewald ist zufällig als erste am Tatort, wo sie den traumatisierten Benny, den Sohn der Toten, findet. Kurzerhand nimmt sie den Jungen mit zu sich nach Hause, was zu viel Unruhe und Streit in ihrer eigenen Familie führt. Bei der Ermittlung sticht Larissa gleich in mehrere Wespennester, als sie herausfindet, dass die Tote sowohl Kontakte zur organisierten Kriminalität als auch zu korrupten Polizisten hatte. Als Benny plötzlich verschwunden ist und die Zeichen auf eine Entführung deuten, bricht Larissa mit sämtlichen Ermittlungsregeln. Für sie - und den Jungen - steht alles auf dem Spiel.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492983174
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:405 Seiten
Verlag:Piper Fahrenheit
Erscheinungsdatum:13.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Alex1309s avatar
    Alex1309vor einem Jahr
    Der nächste Fall für Larissa Rewald

    Das Cover und auch der Klappentext machen neugierig auf diesen Thriller von Claudius Crönert. Der Schreibstil ist flüssig, locker und mit der nötigen Spannung. Diese Spannung ist von Beginn an gegeben und hält bis zum Schluss, auch wenn es keine typische „Thriller-Spannung“ ist.

    Allerdings hat mir der erste Band um die Ermittlerin Larissa Rewald mehr gefallen, hier in diesem Buch verliert sie für mich etwas an Sympathie, aber dennoch ist es ein tolles Buch der Lust auf mehr macht.

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    marrehs avatar
    marrehvor einem Jahr
    Mehr Krimi denn Thriller, aber dennoch empfehlenswert

    Ein kleiner Junge, Benny, muß Schreckliches erleben. Seine Mutter wird vor seinen Augen ermordet. Er selbst befindet sich fortan in außerordentlicher Gefahr, denn der Mörder will keine Zeugen. Da läuft er direkt der Komissarin Larissa Rewald in die Hände und diese setzt alles in Bewegung, um ihm zu helfen. Sie überschreitet alle Grenzen, nimmt ihn zu sich nach Hause trotz des Widerstandes des Jugendamtes, der Behörden, selbst der eigenen Familie. Und auch beruflich geht sie weit über ihre Kompetenzen hinaus, bricht in die Wohnung verdächtiger Kollegen ein, verzweifelt bemüht, den Mörder zu finden. Ein gelungener Krimi, dem für einen Thriller zwar etwas an Schnelligkeit und Spannung fehlt, dennoch super gut zu lesen und über lange Zeit nicht zu durchschauen.

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    Steffi153s avatar
    Steffi153vor einem Jahr
    mitreißend und packend

    Kommissarin Larissa Rewald ist zufällig die erste am Tatort der Ermordung einer jungen Frau. Dort trifft sie auf deren traumatisierten Sohn Benjamin. Entgegen aller Konventionen nimmt sie den Jungen bei sich auf, obwohl sie damit sowohl ihren Job als auch ihre eigene Familie gefährdet. Während der Ermittlung stößt sie auf viele externe, aber auch interne Hinweise und Verdächtige und bald stellt sich die Frage, wem man noch vertrauen kann. Dann verschwindet Benny...

    Die Geschichte um den "stummen Jungen" ist wirklich mitreißend und packend geschrieben. Man wird direkt von Beginn an ins Geschehen geworfen und versucht immer weiter mit zu ermitteln. Durch dass die Geschichte aus mehreren Perspektiven geschrieben ist erhält man einen guten Rundum-Blick und viele Einblicke.

    Protagonistin Larissa ist an sich eine wirklich sympathische Frau und Kommissarin. Sie liebt ihre Familie und ihren Job, mit der Zeit beginnt aber ihre Vergangenheit, ihr Verhalten zu bestimmen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich angefangen, nicht mehr mit allen Handlungen und Verhalten der Protagonistin mit zu gehen, was letztendlich für einen Stern Abzug in der Bewertung gesorgt hat.

    Insgesamt ein wirklich packendes und mitreißendes Buch, das dem Leser die Hintergründe bei der Polizei sowie bei den Tätern zeigt und somit durchgängig Spannung aufbaut.

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    Baerbel82s avatar
    Baerbel82vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der zweite Fall für eine außergewöhnliche Heldin. Aber für einen Thriller hat mir einfach der Thrill gefehlt.
    Ein neuer Fall für die Berliner Kommissarin Larissa Rewald

    Mila, die als Escort arbeitet, wird erschossen. Mit ihrer eigenen Pistole. Hoffentlich hat ihr Sohn Benjamin nichts gesehen, bevor er weglaufen konnte. Schnell steht fest, Mila wurde erpresst. Handelt es sich um Schutzgeld?

    Zufällig läuft Larissa dem Jungen über den Weg. Sie findet die tote Mutter und nimmt Benny mit zu sich nach Hause. Ehemann Michael und Sohn Jonas sind „not amused“. Benny ist seitdem traumatisiert und spricht nicht mehr. Aber er ein wichtiger Zeuge. Das sehen der Täter und sein Halbbruder genauso. Denn eines Tages wird Benny aus dem Polizeigebäude entführt. Eine verzweifelte Suche beginnt…

    Milas Mörder ist ein Profi, womöglich sogar Polizist. Kommissar Lehn von der Mordkommission und sein Partner Most ermitteln. Doch die Zusammenarbeit mit der „Internen“, für die Larissa und ihre Chefin Karen tätig sind, gestaltet sich schwierig.

    Organisierte Kriminalität, wie Menschenhandel, Prostitution und Erpressung, aber auch Mord und Entführung, das sind die Zutaten von Claudius Crönerts neuem Thriller, „Der stumme Junge“, der sich wieder flott und flüssig lesen lässt.

    Den Vorgänger, „Die Kettenhunde“, hatte ich mit Begeisterung verschlungen. Und so habe ich mich über das Wiedersehen mit Larissa sehr gefreut. Doch hier gefällt sie mir nicht (mehr). Larissa bringt ihre Familie in Gefahr und therapiert an Benny herum. Ihr Handeln kann ich nicht nachvollziehen und mich erst recht nicht damit identifizieren. Zudem hätte die Geschichte für meinen Geschmack etwas spannender sein können.

    Fazit: Der zweite Fall für eine außergewöhnliche Heldin. Aber für einen Thriller hat mir einfach der Thrill gefehlt.

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    Virginyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Hauptprotagonistin traf leider nicht wirklich meinen Nerv...
    Mit dem Kopf durch die Wand...


    Als Larissa auf der Straße einen völlig verstörten Jungen antrifft, meldet sich ihr Pflichtgefühl, sie will ihn nach Hause bringen.
    Wie sich jedoch herausstellt, wurde seine Mutter zu Hause ermordet und zufällig ist Larissa Polizistin.
    Um dem Jungen noch mehr Stress zu ersparen, nimmt sie ihn erstmal mit zu sich, was weder ihrem Mann, noch ihrem Sohn sonderlich gefällt, denn die können mit dem stummen Jungen nichts anfangen.
    Larissa hingegen vermutet, dass er Zeuge des Mordes war und will ihn beschützen, zumal sie die Täter in den eigenen Reihen vermutet.
    Dass sie sich damit gegen ihre eigene Familie und ihre Vorschriften stellt, ist ihr dabei vollkommen egal...


    Ich habe Claudius Crönerts Buch "Der stumme Junge" in einer Leserunde hier bei Lovelybooks gelesen, den Vorgängerband kannte ich nicht, damit war mir auch die Hauptprotagonistin neu und ob sie sich wirklich so sehr verändert hat, wie viele hier bemängeln, kann ich nicht beurteilen.
    Anfangs war sie mir noch sehr sympathisch, sie trifft auf Benny und ihr Beschützerinstinkt wird geweckt.
    Im Laufe des Buches wird sie jedoch immer sturer, egal worum es geht, sie hat immer Recht, will mit dem Kopf durch die Wand, beleidigt Kollegen, das kostet sie, zumindest bei mir, eine Menge Sympathiepunkte.
    Dazu kommt noch die Sache mit ihrem Vater... 
    Die Story an sich hat mir gefallen, allerdings war das Ende nicht so ganz nach meinem Geschmack, aber da bin ich zugegebenermaßen auch immer etwas eigen.
    Und so gibt's unterm Strich 3,5 von 5 Sternen, aufgerundet auf 4.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Thriller, der auslotet, was passieren kann, wenn Empathie über Pflichtbewusstsein siegt!
    Wenn persönliche Gefühle über die Vernunft gestellt werden ...

    „...Reden heißt sterben. Schweigen heißt leben...“

    Mila, eine junge Frau, wird ermordet. Es gelingt ihr, dafür zu sorgen, dass ihr kleiner Sohn Benny die Wohnung verlässt, bevor die Situation eskaliert. Unterwegs stößt Benny mit Larissa zusammen. Larissa bringt ihn in die Wohnung und findet die Frau. Da das Jugendamt nicht besetzt ist und niemand ans Telefon geht, nimmt sie das Kind mit zu sich nach Hause.

    Der Autor hat einen fesselnden Thriller geschrieben. Für mich ist es die erste Geschichte mit Larissa. Allerdings ist alles an Informationen enthalten, die ich brauche, um die Zusammenhänge zu begreifen.

    Larissa ist Polizistin. Sie arbeitet in einer Spezialabteilung, die sich um Fehlverhalten von Polizisten kümmert. In den neuen Fall wird sie nicht nur durch Benny verwickelt. Gleichzeitig meldet sich ein Zeuge, der gesehen hat, wie zum Tatzeitpunkt ein Polizeiauto die Straße, in der Mila wohnt, verlassen hat.

    Der Schriftstil des Buches lässt sich gut lesen. Sehr ausführlich wird Larissa Intention dargestellt. Obwohl sie weiß, das der Junge in die Hände eines erfahrenen Kinderpsychologen und des Jugendamtes gehört, tut sie alles, um ihn bei sich zu behalten. Sie glaubt, die einzige zu sein, die ihn schützen kann, denn falls er was gesehen oder gehört hat, ist er potentiell in Gefahr. Das sie mit letzterem Recht hat, zeigen die Handlungsstränge, in denen ich mit dem Gedankengut der Täter konfrontiert werde. Bei Larissa siegt Empathie über Vernunft. Damit gefährdet sie aber auch ihre Familie. Ihr Mann Michael distanziert sich und wendet sich zunehmend dem eigenen Sohn zu. Jonas, der Junge der beiden, reagiert eifersüchtig auf das fremde Kind. Daran ist Larissa nicht ganz unschuldig, denn sie kümmert sich mehr um Benny als um Jonas. Die nötigen Aussprachen kommen einerseits zu spät, andererseits sind sie zu kurz und eher nichtssagend. Dass Karen, Larissas Vorgesetzte, kein Machtwort spricht, ist für mich nicht nachvollziehbar. An mehreren Stellen wird deutlich, wie gefährlich die Situation in Wirklichkeit ist. Gleichzeitig lernt Larissa ihren Vater kennen, der bisher für sie nie vorhanden war. Auch mit dieser Situation kann sie schlecht umgehen. Ihr ganzes Leben droht zu zerbrechen. Manchmal hatte ich fast den Eindruck, sie hat sich eine Scheinwelt aufgebaut, die bei der ersten wirklichen Problemlage zusammenfällt. Von Michaels gelobter Empathie ist nicht viel zu spüren. Schmollen ist kein Lösungsansatz, Flucht auch nicht.

    Währenddessen führen die Ermittlungen in den Bereich der organisierten Kriminalität. Obiges Zitat äußert ein möglicher Kenner der Szene. Schwierig gestaltet sich die Sache deshalb, weil ich als Leser nur raten kann, wer von den ermittelnden Beamten gleichzeitig der Täter ist. Deshalb lässt wirkliche Arbeit von Verschleierung kaum trennen oder unterscheiden. Das sorgt für einen immens hohen Spannungsbogen.

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeigt, dass auch Polizisten Menschen mit Schwächen sind, und es notwendig ist, persönliche Gefühle und berufliche Anforderungen im Gleichklang zu halten.

    Kommentare: 5
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    Lisa0312s avatar
    Lisa0312vor einem Jahr
    Der Stumme Junge !!!!

    Mila,schafft es ihren 8 jährigen Sohn Benjamin aus ihrer Wohnung zu schicken,bevor sie ermordet wird. Auf der Straße stößt der Junge zufällig auf Kommissarin Larissa Rewald.Nachdem sie Benjamin der nicht spricht entlocken konnte wo er wohnt,ist sie als erste am Tatort und entdeckt die Leiche. Nachdem eintreffen der Kollegen,beschließt Larissa den traumatisierten Jungen mit nachhause zu nehmen,was sich aber nicht als sehr gute Idee erweist da ihr Mann und ihr Sohn nicht begeistert von dem Gast sind.
    Nach einem anonymen Tipp nimmt Larissa die in der Abteilung für interne Ermittlungen arbeitet,den Fall unter die Lupe,denn es könnte ein Polizist in dem Mord verwickelt sein.
    Außerdem ist nicht klar,was Benjamin alles mitbekommen hat,da der Junge nicht spricht.


    Meine Meinung: 
    Dies ist der zweite Fall von Larissa Rewald,den man aber unabhängig vom ersten Fall lesen kann.


     Claudius Crönert,schafft es mit seinem Schreibstil sehr schnell Spannung aufzubauen womit er mich von Beginn an gefesselt hat.

    Ich habe auch wieder schön mitgerätselt wer denn nun der Bösewicht war.Dann hatte ich eine Theorie wer's denn sein könnte,wurde aber eines besseren belehrt ,da mir immer wieder ein puzzlestück fehlte und meine Theorie, somit  keinen Sinn mehr ergab.


    Larissa hat Stellenweise ihre Kompetenz überschritten und riskiert ihr eigenes Familienleben um Benjamin zu schützen.
    Auch wenn sie manchmal extrem über's Ziel hinausschoss,konnte ich das eine oder andere mal ihre Handlungen verstehen.


    Obwohl am Ende der Bösewicht entlarvt wurde,blieben für mich leider einige fragen sowohl zum Fall und Privatleben von Larissa unbeantwortet,was ich persönlich schade finde,da mir die Geschichte sehr gut gefallen hat.







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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für mich eher ein Familiendrama mit spannenden Thrillermomenten und einer nervenden Protagonistin.
    Familiendrama mit Thrillerelementen

    Eine junge Frau wird ermordet. Kommissarin Larissa Rewald ist zufällig als erste am Tatort, wo sie den traumatisierten Benny, den Sohn der Toten, findet. Kurzerhand nimmt sie den Jungen mit zu sich nach Hause, was zu viel Unruhe und Streit in ihrer eigenen Familie führt. Bei der Ermittlung sticht Larissa gleich in mehrere Wespennester, als sie herausfindet, dass die Tote sowohl Kontakte zur organisierten Kriminalität als auch zu korrupten Polizisten hatte. Als Benny plötzlich verschwunden ist und die Zeichen auf eine Entführung deuten, bricht Larissa mit sämtlichen Ermittlungsregeln. Für sie - und den Jungen - steht alles auf dem Spiel.

    Larissa hat die Seiten gewechselt. Nachdem sie im Vorgängerband „Die Kettenhunde“ von den Kollegen des Kommissariats gemobbt wurde, arbeitet sie nun in der Abteilung von Karen Hönig, ihrer ehemaligen Mentorin und ermittelt gegen korrupte Kollegen.

    Aber auch diesmal hat sie kein leichtes Spiel, denn sie steht sich selbst im Weg, als sie den kleinen Benny, Sohn eines ermordeten Escort Girls, zu sich nach Hause nimmt. Nicht nur, dass sie völlig unprofessionell handelt, auch ihr Familienfrieden ist durch diese Aktion bedroht, und sie gerät immer mehr in eine unüberschaubare, lebensbedrohende Situationen.

    Der Schreibstil von Claudius Crönert ist spannend und fesselnd und nimmt einen mit. Besonders die Handlung rund um Benny hat mich intensiv berührt und mein Mitgefühl aufs Äußerste strapaziert. Leider muss ich aber auch sagen, dass mich Larissa und ihr inkompetentes Verhalten, ihre manchmal nicht nachvollziehbaren Handlungen und die Art, wie ihre Person sich ständig in den Vordergrund gedrängt hat zu Lasten der Ermittlungen, regelrecht genervt hat.

    Und obgleich die Person des im Hintergrund agierenden, manipulativen Täters bis zum Ende offen blieb, hat mich dieses Ende nicht unbedingt glücklich gemacht. Es kam schnell, und hätte meiner Meinung nach durchaus etwas ausgefeilter dargestellt werden können.

    Ich würde diesen Roman auch eher als Familiendrama sehen mit guten Thrillerelementen  Aus diesem Grund kann ich leider nicht anders, als 3 gute Sterne zu vergeben.

    Kommentare: 1
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    BettinaForstingers avatar
    BettinaForstingervor einem Jahr
    Kurzmeinung: ein durchaus spannender Thriller mit einer leider sehr unsympathischen Protagonistin.
    Der Stumme Junge

    Vielen Dank für das Exemplar und für die Teilnahme an der LR!

    Eine junge Mutter wird ermordet, ihr kleiner Junge bleibt zurück. Ist der Mörder tatsächlich so nah?

    Das Buch liest sich zügig und auch relativ spannend. Die Geschichte mit einer Abteilung bei der Polizei die gegen die Polizei ermittelt zu schreiben fand ich sehr gelungen und dies war für mich auch völlig neu. Ich hatte bis zum Schluss keinen Verdacht, die Spannung wurde auch sehr gut gehalten.

    Das für mich einzige große Manko in diesem Buch ist die Protagonistin Larissa. Für mich kam es häufig vor das die Geschichte im Hintergrund stand und Larissa sich ständig in den Vordergrund drängte. Ja sie hat mich richtig genervt mit ihrer egoistischen und total unverantwortlichen Art. Ich konnte ihr Handeln zu keinem einzigen Zeitpunkt nachvollziehen.

    Das Ende lässt für mich einige Fragen offen, und endet an manchen Stellen für mich unglaubwürdig.

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    Igelas avatar
    Igelavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wie kann sich eine Protagonistin in wenigen Monaten nur so negativ verändern?
    Unsympathische Ermittlerin ...

    Die Mutter von dem 8 jährigen Benjamin wird in ihrer Wohnung ermordet und der kleine Junge flieht auf die Strasse. Dort trifft er zufällig auf eine Beamtin der Kripo Berlin, Larissa Rewald. Sie hat Mitleid mit dem Jungen, der kein  Wort mehr spricht und nimmt ihn mit nach Hause. Sehr zum Leidwesen von Mann Michael und Sohn Jonas. Larissa nimmt parallel zu der Mordkommission die Ermittlungen auf und sticht in ein Wespennest, denn sehr schnell ist klar dass auch ein Polizist in den Mordfall involviert war.

    „Der stumme Junge „ ist der zweite Band rund um Polizistin Larissa Rewald. Er kann unabhängig und ohne „Die Kettenhunde“ zu kennen, gelesen werden. Wieder geht es um korrupte Polizisten, etwas was von der Thematik her sehr viel Stoff für einen Thriller bietet! Dazu noch ein 8 jähriges Kind, das eine tragende Rolle spielt: mein Interesse war geweckt, diese Mischung empfand ich als spannend und emotional. So habe ich dann auch von Beginn weg Spannung gespürt und mitgefiebert wer und vor allem wie alles zusammen hängt.

    Leider hat bei mir eine Figur  Unbehagen hinterlassen. Die Figur Larissa, die ich vom Vorderband als engagierte und sympathische Ermittlerin in Erinnerung hatte, hat sich meiner Meinung nach leider sehr zum Nachteil verändert. Sie überschreitet nicht nur ihre Kompetenzen mehr als einmal, sondern beleidigt und lügt auch Mann und Kollegen an. Sehr viele ihrer Handlungen und Gedanken konnte ich weder nachvollziehen noch verstehen. Ich hatte den Eindruck es geht ihr in erster Linie darum als einsamer Kämpfer den Kopf durch zusetzen, den Jungen bei sich zu behalten ohne Rücksicht darauf was das bei dem traumatisierten Kind auslöst. Sehr egoistisch, inkompetent und unprofessionell!So hat mich diese Figur über weite Teile der Geschichte genervt und beschäftigt ...der Fall geriet da etwas aus meinem Fokus , muss ich gestehen.

    Im Buch gibt es mehrere Passagen, die auf einem Spielplatz spielen. Diese waren für mich mit Logiklöchern bestückt, meiner Meinung nach hätten diese Passagen weggelassen können.

    Der Schreibstil von Claudius Gröhnert ist wie gehabt toll. Er versteht es sehr schnell Spannung aufzubauen und der Plot ist gut ausgearbeitet. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen ...da mich das Buch emotional so mitgerissen hat, lege ich mich auf 4 Sterne fest.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Claudius_Croenerts avatar
    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    eine neue Runde für Larissa Rewald. Wie schon im Vorgängerbuch, "Die Kettenhunde", steht sie auch diesmal vor einem Fall, der ihr weit mehr abverlangt als profesionelle Arbeit. Larissa ist mit dem Herzen dabei. Gegen vielfache Widerstände.

    Wieder gibt es eine E-Book-Leserunde. Die Bewerbunsfrist endet am kommenden Samstag. Bitte nur bewerben, wer einen Reader hat und wer bereit ist, aktiv mitzumachen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben.
    nancyhetts avatar
    Letzter Beitrag von  nancyhettvor einem Jahr
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