Claudius Crönert Freyas Land

(16)

Lovelybooks Bewertung

  • 21 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 0 Leser
  • 15 Rezensionen
(10)
(5)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Freyas Land“ von Claudius Crönert

715 n.Chr.: Die friesischen Stämme rüsten zum Feldzug gegen die christlichen Franken, um ihre Handelsstadt Dorestad von deren Besatzung zu befreien. Auf einem Festbankett verlangt einer der friesischen Fürsten von Herzog Radbod, er möge ihm seine Tochter zur Frau geben. Das Mädchen ist aber erst 15 Jahre alt und der Herzog will sich um keinen Preis von ihr trennen. Es droht ein Streit zur Unzeit, denn nur wenn die Friesen zusammenhalten, haben sie eine Chance gegen den übermächtigen Gegner. Und Radbod hat viele Gefahren auf sich genommen, um die Stämme seines Landes zu einen.

Gut recherchiert und spannend geschrieben. Das wehrhafte Friesland,zum Teil gegen die Christianisierung,und die Übermacht der Franken.

— eulenmama
eulenmama

historisch gut recherchiert, guter Roman

— Booky-72
Booky-72

Sehr empfehlenswerter historischer Roman! Gut recherchierte Fakten, angenehmer Lesestil!

— mabuerele
mabuerele

Die Geschichte ist so lebendig und kraftvoll erzählt, dass man beinah den Wind und die Gischt spüren und das Gurgeln der Nordsee hören kann.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannend und realistisch - großartig!

— Huschdegutzel
Huschdegutzel

Stöbern in Historische Romane

Abigale Hall

Erst ganz gut, dann leider zunehmend verwirrend, langweilig und schlecht ...

Cellissima

Herrscher des Nordens - Thors Hammer

Ein muss für alle Liebhaber nordischer Geschichte

kessi

Der Lord, der mich verführte

Nicht ganz so, wie erwartet

Bjjordison

Das Fundament der Ewigkeit

Mit Interesse an Europas Geschichte ist "Das Fundament der Ewigkeit" ein großartiges Werk, in dem genau diese Geschichte lebendig wird.

Renken

Die letzten Tage der Nacht

Unterhaltsame Geschichte mit interessantem Hintergrund. Es gab einige unerwartete Wendungen, aber das Ende ist dennoch früh klar.

leucoryx

Die Tochter des Seidenhändlers

Das Buch ist ein richtiger Schmäler und das exotische Setting tut sein übriges. Schmacht ;-)

Caillean79

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • friesisch herb

    Freyas Land
    derMichi

    derMichi

    02. August 2017 um 16:09

    Anfangs scheint nicht viel zu passieren: Einer der üblichen Konflikte mit Verbündeten, dann eine Art biografische Erzählung von Radbods Werdegang. Viel davon muss fiktiv sein, denn die wenigen Quellen über den historischen Radbod stammen aus der Hand der verfeindeten Franken, die das Glossar wenig präzise als "germanisches Volk" vorstellt. In der Zeit der Handlung haben sich die ursprünglichen fränkischen Stämme längst derart mit den keltisch und römisch-italisch geprägten Volksgruppen in ihrem Einzugsgebiet vermischt, dass die kulturelle und sprachliche Zuordnung nicht mehr ganz so einfach ist.Abgesehen davon gewinnt die Geschichte nach diversen obligatorischen Jugendkonflikten und Rangeleien mit wortgewaltig auftretenden Missionaren spätestens dann an Schwung, wenn Radbod seine gewohnte Welt verlassen und allein zurechtkommen muss. Ab da wandelt sich das Buch für eine Weile zum Abenteuerroman, bis der Titelheld schließlich sein Recht auf das Herzogsamt geltend machen will. Fortan lauern die Gegner überall und Radbod muss sich zudem seiner Vergangenheit stellen. Die Bedrohung durch die Franken macht sich ebenfalls immer wieder bemerkbar, ihre rücksichtslosen Expansionspläne bringen friesische Handelsplätze und Heiligtümer schon bald in Bedrängnis.Erfreulicherweise setzt Crönert hier weniger auf neuzeitliche Heidenromantik, sondern zeichnet ein differenziertes Bild der friesischen Völker, die sich untereinander auch streiten, töten, verklagen, bei Langeweile sinnlos betrinken oder sich im Schildwall aus lauter Kampfbegeisterung gegenseitig tottrampeln. Gleichzeitig ist jedoch auch Platz für Kultur und Eigenart der Friesen. Die Macht des Herzogs und das Anfechten durch andere Stammesführer dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit tatsächliche Verhältnisse abbilden und in einer gelungenen Episode erfindet Radbod aus der Not heraus den Deichbau. Auch die Heereszüge der Friesen und deren Folgen für die Landbevölkerung kommen zur Sprache, anstatt Plündereien und Vergewaltigungen gnädig zu verschweigen. Radbods vereinzelte Zweifel an den eigenen Göttern erdet die Handlung zusätzlich, anstatt die an dem großen Umbruch beteiligten Religionen und Lebensentwürfe gegeneinander auszuspielen.Fazit: Was die Wikinger können, das können die Friesen schon lange! Die Lücken in der Überlieferung füllt der Autor mit glaubwürdigen Vermutungen, anstatt mit dem üblichen Hauen und Stechen. "Freyas Land" mag am Anfang nicht sofort zugänglich erscheinen, mit der Zeit entfaltet sich jedoch eine facettenreiche Geschichte, die mit ein wenig mehr Schwung durchaus auch das Zeug dazu hätte, in einem Atemzug mit den Kollegen Cornwell und Gablé genannt zu werden. Dazu müssten allerdings noch die zahlreichen orthografischen und typografischen Fehler der ersten Auflage getilgt werden, die die Qualität des Buches unnötig beeinträchtigen.Seitenzahl: 534Format: 12,1 x 20 cm, TaschenbuchVerlag: GmeinerBonusmaterial: Glossar, Nachwort mit Erklärungen zum historischen Hintergrund

    Mehr
  • Leserunde zu "Freyas Land" von Claudius Crönert

    Freyas Land
    Claudius_Croenert

    Claudius_Croenert

    Wer hat Lust, an einer neuen Leserunde teilzunehmen? "Freyas Land" ist ein historischer Roman und spielt im frühen Mittelalter in Friesland. Der Wind pfeift durch die Zeilen und die Wellen der Nordsee brechen sich an den Seitenrändern.

    Der Verlag stellt 20 Freiexemplare zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist geht bis Freitag.

    • 304
  • Freyas Land

    Freyas Land
    Blaustern

    Blaustern

    18. February 2016 um 13:24

    Friesland im Jahre 715 nach Christus: Der friesische Herzog Radbod lädt alle friesischen Fürsten zu einem Mahl ein, um mit ihnen ein Gespräch über einen Feldzug gegen Franken zu führen. Er möchte die Hafenstadt Dorestad zurück, und dabei müssten ihm alle Fürsten behilflich sein, da er allein mit Sicherheit scheitern würde. Dann entdeckt der Fürst Reemer seine Tochter Eila, die er zur Frau will. Aber Radbod ist dagegen. Schließlich ist sie erst fünfzehn Jahre alt und seine liebste Tochter. Ein historischer Roman, der an Spannung kaum zu übertreffen ist. Schnell ist man in das Geschehen hineingezogen, woraus es erst am Ende wieder ein Entkommen gibt. Für den Roman wurde hervorragend recherchiert, sodass man sich wirklich in diesem Jahrhundert wähnt in der damaligen Atmosphäre mitsamt ihren lebendigen Leuten. Man erfährt viel Wissenswertes und wird gut unterhalten. Mal ist man in der aktuellen Handlung, mal in der Vergangenheit von Herzog Radbod. So lernt man ihn gut kennen und versteht, wie er zu dem Herzog geworden ist, und es ist ihm hoch anzurechnen, dass er dabei ein fairer Herzog blieb. Am Ende des Buches befinden sich auch noch ein interessantes Nachwort und ein Glossar. Der Schreibstil ist fesselnd und lässt sich angenehm lesen.

    Mehr
  • Blutiges Mittelalter

    Freyas Land
    DaniB83

    DaniB83

    29. December 2015 um 21:38

    Aus dem Gmeiner Verlag habe ich schon länger nichts mehr gelesen, dafür freute ich mich umso mehr, dass ich bei LovelyBooks die Chance bekam, diesen historischen Roman aus der Feder von Claudius Crönert im Rahmen einer Leserunde genauer unter die Lupe nehmen zu dürfen. Da mich der Norden (v.a. Skandinavien) und das Mittelalter schon immer interessiert und fasziniert haben und ich darüber hinaus gerne lese, schien dieses Buch wie für mich gemacht zu sein. Also fing ich an zu lesen … … und kam gar nicht mehr weg von der spannenden Schilderung des Autors. Leider schlichen sich manchmal ein paar grammatikalische beziehungsweise orthographische Ungereimtheiten ein, aber darüber kann ich mittlerweile auch schon eher hinwegsehen als noch vor ein paar Tagen – ich sollte endlich aufhören, alles lektorieren zu wollen 😉 In nahezu J E D E M Buch (und wahrscheinlich auch in jedem meiner Posts …) gibt es immer wieder Rechtschreib- und Tippfehler. Aber das gehört hier nicht hin – dafür jetzt aber umso schneller zum Inhalt: Radbod ist Herzog, verheiratet, hat 3 Kinder (oder 4, je nachdem, wie man seinen unehelichen Sohn sieht) und steht vor einem Feldzug. Seine Tochter Eila möchte er nicht verheiraten, da sie mit ihren 13 Jahren in seinen Augen zu jung für einen ‚alten‘ Herren ist. Die Hochzeit wäre allerdings eine große Hilfe, um diesen geplanten Feldzug zu gewinnen, denn ohne Unterstützung der jeweiligen Landesfürsten wird das mit Sicherheit nicht gelingen … In einem weiteren Erzählstrang erfahren wir von Radbods großer Liebe Rixa, mit der er einen Sohn hat. Sie hat diesen treffenderweise Hrodbad genannt, aber alle nennen ihn Poppo. Als dieser Jahre später unangemeldet vor Radbods Frau Selind steht, muss der Herzog Partei ergreifen. Historische Romane lese ich eher seltener, da mich dann doch das Hier und Jetzt mehr fesselt, aber in dieses Buch konnte ich richtig eintauchen. Ab und zu gab es allerdings Stellen, an denen ich am liebsten aufgehört hätte zu lesen, da es syntaktisch und lexikalisch etwas ungemütlich für mich persönlich wurde. Aber das ist nur eine subjektive Einschätzung. Die Geschichte um Radbod und sein Herzogtum, um die Themen ‚Verheiratung‘ und ‚Christianisierung‘ fesselt den Leser / die Leserin und gibt Einblick in eine Zeit, von der wir heute nur mehr träumen können.

    Mehr
  • Klasse!

    Freyas Land
    unclethom

    unclethom

    28. June 2015 um 14:32

    Der Klappentext: KREUZ UND KLINGE 715 n.Chr.: Die friesischen Stämme rüsten zum Feldzug gegen die christlichen Franken, um ihre Handelsstadt Dorestad von deren Besatzung zu befreien. Auf einem Festbankett verlangt einer der friesischen Fürsten von Herzog Radbod, er möge ihm seine Tochter zur Frau geben. Das Mädchen ist aber erst 15 Jahre alt und der Herzog will sich um keinen Preis von ihr trennen. Es droht ein Streit zur Unzeit, denn nur wenn die Friesen zusammenhalten, haben sie eine Chance gegen den übermächtigen Gegner. Und Radbod hat viele Gefahren auf sich genommen, um die Stämme seines Landes zu einen ... Quelle: http://www.gmeiner-verlag.de/programm/com-manage-categories-menu/vorschau/titel/1071-freyas-land.html Der Autor: Claudius Crönert ist in Hamburg aufgewachsen und lebt seit vielen Jahren in Berlin, wo er Philosophie und Kunstgeschichte studiert hat. Von Anfang an arbeitet er doppelgleisig, als Autor und Journalist. Er ist politischer Korrespondent; daneben schreibt er Rundfunk-Reportagen, Zeitschriften-Artikel und Film-Beiträge. Als Autor schreibt er Drehbücher, Historische Romane und Krimis. Quelle: http://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/253-claudius-croenert.html Die Rezension: Freyas Land ist ein spannend geschriebener und gut recherchierter Roman aus Frieland im 8. Jahrhundert n. Chr. Bisher hatte ich noch keinen Roman aus dieser Zeit gefunden der so unterhaltsam wie auch Lehrreich war. Dem Autor ist es sehr gut gelungen die Atmosphäre der damaligen Zeit herüber zu transportieren. Die Schauplätze und die Figuren sind sehr gekonnt und plastisch beschrieben, so dass es mir zumindest so ging, dass mein Kopfkino schnell zu rattern begann. Lebendig und Farbenfroh wird das Leben der Figuren beschrieben, es kam einem fast vor als seien sie real. Besonders gelungen in meinen Augen die Dialoge, die sich durchaus so in der damaligen Zeit abgespielt haben könnten. Auf Nachfrage nannte der Autor mir entsprechende Webseiten, so dass man in etwa die Schauplätze auf der Karte nachvollziehen konnte. Dies vielleicht auch als Anregung an den Verlag eine solche Karte in der zweiten Auflage im Buch zu übernehmen. Es gelang dem Autor die Spannung kontinuierlich zu steigern bis hin zum furiosen Finale. Das war ganz großes Kino. Apropos Kino, ich finde das Buch würde guten Stoff für einen Abendfüllenden Kinofilm hergeben. Das Buch hat mich aufs Beste unterhalten und ich kann guten Gewissens hierfür die volle Punktzahl vergeben.

    Mehr
  • Mittelalterliche Feldzugvorbereitung

    Freyas Land
    DaniB83

    DaniB83

    29. April 2015 um 15:54

    Aus dem Gmeiner Verlag habe ich schon länger nichts mehr gelesen, dafür freute ich mich umso mehr, dass ich bei LovelyBooks die Chance bekam, diesen Hier geht’s zu einem anderen historischen Roman aus der Feder von Claudius Crönert im Rahmen einer Leserunde genauer unter die Lupe nehmen zu dürfen. Da mich der Norden (v.a. Skandinavien) und das Mittelalter schon immer interessiert und fasziniert haben und ich darüber hinaus gerne lese, schien dieses Buch wie für mich gemacht zu sein. Also fing ich an zu lesen … … und kam gar nicht mehr weg von der spannenden Schilderung des Autors. Leider schlichen sich manchmal ein paar grammatikalische beziehungsweise orthographische Ungereimtheiten ein, aber darüber kann ich mittlerweile auch schon eher hinwegsehen als noch vor ein paar Tagen – ich sollte endlich aufhören, alles lektorieren zu wollen - in nahezu J E D E M Buch (und wahrscheinlich auch in jedem meiner Posts …) gibt es immer wieder Rechtschreib- und Tippfehler. Aber das gehört hier nicht hin – dafür jetzt aber umso schneller zum Inhalt: Radbod ist Herzog, verheiratet, hat 3 Kinder (oder 4, je nachdem, wie man seinen unehelichen Sohn sieht) und steht vor einem Feldzug. Seine Tochter Eila möchte er nicht verheiraten, da sie mit ihren 13 Jahren in seinen Augen zu jung für einen ‘alten’ Herren ist. Die Hochzeit wäre allerdings eine große Hilfe, um diesen geplanten Feldzug zu gewinnen, denn ohne Unterstützung der jeweiligen Landesfürsten wird das mit Sicherheit nicht gelingen … In einem weiteren Erzählstrang erfahren wir von Radbods großer Liebe Rixa, mit der er einen Sohn hat. Sie hat diesen treffenderweise Hrodbad genannt, aber alle nennen ihn Poppo. Als dieser Jahre später unangemeldet vor Radbods Frau Selind steht, muss der Herzog Partei ergreifen. Historische Romane lese ich eher seltener, da mich dann doch das Hier und Jetzt mehr fesselt, aber in dieses Buch konnte ich richtig eintauchen. Ab und zu gab es allerdings Stellen, an denen ich am liebsten aufgehört hätte zu lesen, da es syntaktisch und lexikalisch etwas ungemütlich für mich persönlich wurde. Aber das ist nur eine subjektive Einschätzung. Die Geschichte um Radbod und sein Herzogtum, um die Themen ‘Verheiratung’ und ‘Christianisierung’ fesselt den Leser / die Leserin und gibt Einblick in eine Zeit, von der wir heute nur mehr träumen können.

    Mehr
  • Friesisch - historisch - gut

    Freyas Land
    Booky-72

    Booky-72

    18. April 2015 um 19:28

    Aus der Inhaltsangabe: 715 n. Chr.: Die friesischen Stämme rüsten zum Feldzug gegen die christlichen Franken, um ihre Handelsstadt Dorestad von deren Besatzung zu befreien. Auf einem Festbankett verlangt einer der friesischen Fürsten von Herzog Radbod, er möge ihm seine Tochter zur Frau geben. Das Mädchen ist aber erst 15 Jahre alt und der Herzog will sich um keinen Preis von ihr trennen. Es droht ein Streit zur Unzeit, denn nur wenn die Friesen zusammenhalten, haben sie eine Chance gegen den übermächtigen Gegner. Und Radbod hat viele Gefahren auf sich genommen, um die Stämme seines Landes zu einen ... Die Geschichte ist gut, aber auch nicht zu detailliert erzählt und spannend gehalten. Herzog Radbod, sehr sympathischer Hauptcharakter des Buches, steht im Mittelpunkt des Geschehens. Abwechselnd erfährt man über sein Leben und Wirken als Herzog mit Rückblicken in seine Kindheit und Jugend, gut gemacht. Alle Fakten sind nach meinem historischen Verständnis sehr gut recherchiert. Der Schreibstil ist flüssig und verständlich. Für "Historien-Anfänger" und jeden Fan Historischer Romane sehr zu empfehlen. 4 Sterne von mir dazu.

    Mehr
  • Freyas Land

    Freyas Land
    werderaner

    werderaner

    12. April 2015 um 20:31

    Nachdem die Franken die friesische stadt dorestad besetzt haben , rüsten die Friesen zum Feldzug um sie zurück zuerobern. Erzählt wird das ganze aus der sicht von Herzog radbod der zuvor erstmal die verschiedenen friesischen Stämme einen muss. Da die Geschichte in Rückblicken erzählt wird ist es etwas vorhersehbar was aber nicht störend ist.  Mir hat auch gut gefallen das der Feldzug nicht zu detailliert beschrieben wurde. insgesamt ein guter historischer Roman. 

    Mehr
  • Friesen gegen Franken

    Freyas Land
    irismaria

    irismaria

    09. April 2015 um 08:01

    „Freyas Land“ ist ein spannender historischer Roman von Claudius Crönert, der im 8. Jh. in Friesland spielt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der friesische Herzog Radbod, der die anderen friesischen Fürsten zu einem Gastmahl geladen hat und einen gemeinsamen Feldzug gegen die Franken plant. Doch als einer der Fürsten von Radbod verlangt, ihm seine jungendliche Tochter zur Frau geben, zögert Radbod, denn Eila ist viel jünger als der Bewerber und das Lieblingskind des Herzogs… Radbods Geschichte wird in Rückblicken erzählt, die sich mit der aktuellen Handlung abwechseln. Man erfährt vom Konflikt des jungen Radbods mit dem christlichen Missionar Willibrod, seiner Jugend, den politischen Plänen und dem unaufhaltsamen Vormarsch der Franken sowie der Schwierigkeit, die friesischen Stämme zu einen. Claudius Crönert schreibt gut lesbar und lebendig. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und ohne Klischees gezeichnet. Auch die inneren Konflikte der Hauptpersonen kommen zum Tragen sowie die Naturverbundenheit und archaische Religiosität der Friesen. „Freyas Land“ entführt den Leser in eine (zumindest mir) wenig bekannte Zeit unserer Geschichte und bietet neben guter Unterhaltung auch viele interessante Informationen über das Leben im 8. Jh. Ich kann das Buch sehr empfehlen!

    Mehr
  • Kreuz und Klinge

    Freyas Land
    Martinchen

    Martinchen

    08. April 2015 um 18:13

    715 n.Chr.: Die friesischen Stämme rüsten zum Feldzug gegen die christlichen Franken, um ihre Handelsstadt Dorestad von deren Besatzung zu befreien. Auf einem Festbankett verlangt einer der friesischen Fürsten von Herzog Radbod, er möge ihm seine Tochter zur Frau geben. Das Mädchen ist aber erst 15 Jahre alt und der Herzog will sich um keinen Preis von ihr trennen. Es droht ein Streit zur Unzeit, denn nur wenn die Friesen zusammenhalten, haben sie eine Chance gegen den übermächtigen Gegner. Und Radbod hat viele Gefahren auf sich genommen, um die Stämme seines Landes zu einen.  - soweit der Klappentext, der den Inhalt nur unzureichend wiedergibt. Claudius Crönert hat einen großartigen Roman über das Leben des friesischen Herzogs Radbod geschrieben. Der -Roman gebinnt mit dem Eintreffen der einzelnen Stämme bei Radbod, um den Feldzug gegen die Franken zu führen. Im Wechsel mit diesem Geschehen wird das Leben Radbods in Rückblicken geschildert. Radbod, obwohl mit Fehlern behaftet, ist ein sympathischer Fürst, der seinen Weg geht, auch wenn das nicht immer einfach ist.  Und seine Tochter, sein Lieblingskind, erweist sich am Ende seiner würdig: sie tut, was zu tun ist. Großen Raum nehmen die Religionen ein: Christentum versus Asen, von denen sehr viel Wissenswertes berichtet wird. Der Erzählstil ist nicht nur sehr gut lesbar, sondern auch sehr lebendig, so dass die Landschaft, aber auch die Charaktere deutlich vor Augen stehen. Dazu tragen auch die unterschiedlichen Zeitschienen bei. Ein Glossar am Ende des Buches ist sehr hilfreich. Mir persönlich hätte eine Karte gefallen, auch wenn mir klar ist, dass von einigen Orten nur die ungefähre Lage bekannt ist. Das hat aber keine Auswirkungen auf Lesefreude und Bewertung. Ich lese sehr gern historische Romane, dieser ist etwas ganz Besonderes: eine Zeit, die ich, was den Norden betrifft, überhaupt nicht kannte, beschrieben in einer wunderbaren Weise, so dass ich sehr gern 5 Sterne vergeben habe. Kurz: unbedingt lesenswert!

    Mehr
  • Beeindruckender und fesselnder Roman

    Freyas Land
    mabuerele

    mabuerele

    „...Wehrlose zu töten, ist nicht friesische Art..." Wir schreiben das Jahr 715. Im Frankenreich ist der Hausmeister Pippin gestorben. Um seine Nachfolge gibt es Kämpfe. Diese Schwäche möchte der friesische Herzog Radbod ausnutzen, um Dorestad, eine wichtige Hafenstadt, von den Franken zurückzuholen. Dazu hat er alle friesischen Fürsten um sich versammelt. Als Fürst Reemer Eila, die 15jährige Tochter des Herzogs, sieht, fordert er ihre Hand. Dazu aber ist Radbod nicht bereit. Der Autor hat einen spannenden historischen Roman geschrieben. Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Das Geschehen lief wie ein Film vor meinen Augen ab. Dazu beigetragen haben die abwechslungsreiche und vielschichtige Handlung und der ausgereifte Schriftstil. Das Buch wird in zwei verschiedenen Ebenen erzählt. Zum einen geht es um den aktuellen Feldzug im Jahre 715, zum anderen blendet der Autor häufig zurück in das Leben von Herzog Radbod. Dadurch erfahre ich nach und nach, wie er zu dem Mann wurde, der jetzt die vielleicht wichtigste Entscheidung für die Zukunft Frieslands fällen muss. Das Buch zeugt von ausgezeichneter Recherche. Ich darf nicht nur das Leben am Hofe des Herzogs kennenlernen, sondern auch die harten Lebensbedingungen der Fischer in Friesland und die besonderen Verhältnisse auf der heiligen Insel. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Radbod wurde durch eine harte Lebensschule geformt. Trotzdem bemüht er sich um Gerechtigkeit und lehnt Grausamkeiten ab. Er kann logisch denken und ist bereit, sich Neuerungen zu öffnen. Das betrifft insbesondere den Schutz seines Landes vor den Gefahren der Nordsee. Er setzt sich auch mit dem christlichen Glauben auseinander. Er weiß aber, dass er mit der Taufe die Freiheit seines Landes aufgeben würde. Dazu ist er nicht bereit. Ausführlich werden die Unterschiede zwischen den friesischen Stämmen dargestellt. Jeder Fürst ist Herr auf seinem Gebiet. Ein gemeinsames Vorgehen kann nur durch ein Gespräch, niemals durch Befehl erreicht werden. Dadurch spielen auch persönliche Zuneigung und Abneigung eine Rolle im politischen Tagesgeschäft. Der Autor versteht es, die inneren Kämpfe seiner Protagonisten erlebbar zu machen. Sie sind Menschen mit Stärken und Schwächen. Emotionen werden sehr feinfühlig dargestellt. Trauer und Verlust, aber auch Zuneigung und Freude prägen das Geschehen. Die Schlachten werden zwar taktisch ausführlich beschrieben, auf unnötige Aufzählung von Grausamkeiten wird verzichtet. Das hebt das Buch wohltuend von manch anderen ab. Ein Nachwort und ein Glossar ergänzen die Handlung. Das schlichte Cover mit dem Schild passt zur Geschichte. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Auf fesselnde Art wird ein Stück Geschichte erzählt, wobei die historischen Geschehnisse gekonnt mit privaten Schicksalen verbunden wurden.

    Mehr
    • 2
  • An der Hand genommen und nach Friesland entführt..

    Freyas Land
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. April 2015 um 12:11

    *INHALT* 715 n. Chr. - Radbod ist der Herzog des Frieslandes, und hat es nach jahrlanger Anstrengung geschafft, die friesischen Stämme zu vereinen, um gemeinsam gegen die Franken zu ziehen, die die Handelsstadt Dorestad besetzt halten. Doch die Stämme halten mehr schlecht als recht zusammen und als Reemer, einer der Stammesfürsten, von Radbod verlangt, dass dieser ihm seine Tochter Eila zur Frau geben solle, ist das Patt perfekt - Radbod will seine Tochter nicht gegen ihren Willen vermählen, und der Fürst kann schlecht einen Rückzieher machen. Radbod ist jedoch auf Reemers Männer angewiesen, um den Franken ein für alle Mal aus Friesland zu vertreiben, und mit ihnen die christlichen Missionare, die den Friesen ihren Glauben aufzwingen wollen. Wird Radbod es schaffen, eine Lösung für die Situation zu finden, und die Friesen zusammen halten können, bevor sie sich gegenseitig an die Gurgel gehen? *MEINE MEINUNG* Dieses Buch hat mich schlichtweg begeistert. Der Erzählstil ist einfach klasse, man kann beinahe den Wind und die Gischt spüren und das Gurgeln der Nordsee hören, so lebendig und kraftvoll wird die Geschichte erzählt. Der Autor spannt einen Spannungsbogen von der ersten Seite an und hält ihn bis zur letzten, auch trotz oder gerade wegen der sich abwechselnden Handlungsstränge, die jeder für sich eine eigene Dynamik entwickeln. Die Figuren sind toll ausgearbeitet und werden so detailliert beschrieben, dass man sich die Charaktere gut vorstellen kann und man mit ihnen mitfühlt, sie entweder ins Herz schließt oder aber lernt, sie gründlich zu hassen. Besonders gut gefielen mir die Abschnitte, in denen der Autor auf den friesischen Glauben eingeht, in denen die Götter erwähnt und beschrieben werden, und auch die Szenen, in denen Radbod an seinen Göttern und seinem Glauben zweifelt und sich fragt, was es mit dem Glauben der Christen auf sich hat. Das hat der Geschichte für mich noch eine andere Dimension gegeben, sie viel reicher und tiefer gemacht, und ich habe vieles gelernt, was mir vorher überhaupt nicht bewusst war, über die Friesen, über Freya und Forsete, und all das, was damit zusammen hängt. *FAZIT* Ein toller historischer Roman, der mich sehr für den Autor eingenommen hat, und den ich nur wärmstens weiter empfehlen kann.

    Mehr
  • Die Friesen im Frühmittelalter: spannender und super gelungener Roman

    Freyas Land
    Talitha

    Talitha

    02. April 2015 um 16:26

    Der friesische Herzog Radbod will die innere schwache Situation des Nachbarlandes Franken ausnutzen und einen Feldzug gegen diese starten. Dazu braucht er die Unterstützung der anderen friesischen Fürsten. Die Lage spitzt sich zu, als Fürst Reemer seine geliebte Tochter Eila heiraten will. Radbod braucht Reemer dringend, doch seine Tochter will er nicht einfach so hergeben. Erklärt wird diese Einstellung durch Rückblenden, die Radbods Leben nacherzählen, der selbst eine politisch motivierte Hochzeit und unerfüllte Liebe erleben musste... Die Beschreibungen der Friesen, der Zeit, der Kulturunterschiede zu den Franken, die Götter im Vergleich zum aufkommenden missionierten Christentum, die Landschaft und die Probleme mit der Nordsee... alles wirkt sehr realistisch und nachvollziehbar, gleichzeitig spannend und unterhaltsam. Die Figuren waren ebenfalls sehr gut dargestellt. Man fiebert sofort mit Radbod mit, leidet mit ihm mit und ärgert sich mit ihm über seine Gegenspieler, wie etwa der Missionar Willibrord, ein wirklicher Unsympath.  Besonders gut dargestellt fand ich ebenfalls die Kulturunterschiede zwischen Friesen und Franken, und wie letztere immer mehr an Einfluss gewinnen.  Fazit: Ein sehr interessanter, spannender und gut geschriebener historischer Roman, den ich vorbehaltslos jedem Interessierten weiterempfehlen kann. Ich habe gleichzeitig viel über diese Zeit und die Friesen gelernt, ohne mich irgendwie "belehrt" zu fühlen. Von solchen Büchern sollte es mehr geben. :-)

    Mehr
  • Spannend und realistisch - großartig!

    Freyas Land
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    715 n.Chr.: Die friesischen Stämme rüsten zum Feldzug gegen die christlichen Franken, um ihre Handelsstadt Dorestad von deren Besatzung zu befreien. Auf einem Festbankett verlangt einer der friesischen Fürsten von Herzog Radbod, er möge ihm seine Tochter zur Frau geben. Das Mädchen ist aber erst 15 Jahre alt und der Herzog will sich um keinen Preis von ihr trennen. Es droht ein Streit zur Unzeit, denn nur wenn die Friesen zusammenhalten, haben sie eine Chance gegen den übermächtigen Gegner. Und Radbod hat viele Gefahren auf sich genommen, um die Stämme seines Landes zu einen  So lautet die Kurzbeschreibung, die dem Inhalt in keinster Weise gerecht wird. Hier wird das Leben eines großen friesischen Stammesfürsten und Herzogs geschildert. Die Erzählung um Radbod ist sehr realistisch und nachvollziehbar, obwohl aus dieser Zeit kaum gesicherte Überlieferungen vorhanden sind. Das Eintauchen in diese Welt fiel mir leicht und nahm mich von Beginn an gefangen. Autor Claudius Crönert hat es mit wunderbar flüssig zu lesender Art geschafft, diese Zeit vor meinem inneren Auge zum Leben zu erwecken und mir so manches Verhalten verständlich zu machen. Ob es sich dabei um die beginnende Christianisierung oder um den in Friesland noch relativ unbekannten Geldhandel ging - es war so spannend zu lesen wie der Kampf der "wilden Friesen" gegen den noch jungen Karl den Großen. Fast nebenbei hat mich "Freyas Land" auch sehr nachdenklich gemacht - diesen Glauben, den die meisten hier als selbstverständlich erachten und kennen, aus den Augen eines "Heiden" zu sehen, der den Asen verhaftet ist und die Art und Weise der Missionierung dieser Menschen, war mir völlig neu - und so passierte genau das, was ich mir von jedem historischen Roman erhoffe : ich habe etwas dazugelernt. Auch dass die Idee des Deichbaus viel älter ist, als von mir vermutet; welche Schwierigkeiten damit verbunden waren und vieles mehr, dass ich noch nie gehört oder gelesen hatte, machte dieses Buch zu einem besonderen Erlebnis für mich. Einziger Verbesserungsvorschlag : ich hätte mir eine Karte gewünscht. Obwohl bei einigen der genannten Orte eine genaue Zuordnung nicht mehr möglich ist, wären für mich zumindest grobe Anhaltspunkte hilfreich gewesen - wenn auch nicht zwingend notwendig. Unbedingte Leseempfehlung für alle Liebhaber guter und realtistischer Historienromane!

    Mehr
    • 2
  • Ein Roman, kraftvoll wie die Wellen der Nordsee

    Freyas Land
    esposa1969

    esposa1969

    31. March 2015 um 14:20

    == Buchrückentext: == 715 n. Chr.: Die friesischen Stämme rüsten zum Feldzug gegen die christlichen Franken, um ihre Handelsstadt Dorestad von deren Besatzung zu befreien. Auf einem Festbankett verlangt einer der friesischen Fürsten von Herzog Radbod, er möge ihm seine Tochter zur Frau geben. Das Mädchen ist aber erst 15 Jahre alt und der Herzog will sich um keinen Preis von ihr trennen. Es droht ein Streit zur Unzeit, denn nur wenn die Friesen zusammenhalten, haben sie eine Chance gegen den übermächtigen Gegner. Und Radbod hat viele Gefahren auf sich genommen, um die Stämme seines Landes zu einen ... == Leseeindrücke: == In seinem historischen Roman "Freyas Land" entführt der Autor  Claudius Crönert uns in Jahr 714 n. Chr., in welchem wir dann sodann Friesland und sein Herzog Radbold kennenlernen. Dieser hat es mit mächtigen Gegnern zu tun - Die Christliche Mission und das fränkische Schwert bedrohen das Land…. Radbold ist für mich ein wahrer Sympathieträger und wird warm und auch charakterstark gezeichnet. Der Charakter Radbod gefiel mir von Seite zu Seite besser. Überhaupt werden sämtliche Protagonisten sehr real und authentisch skizziert, so dass einem die Charaktere mal mehr, mal weniger sympathisch erscheinen. Die Namen dieser sind nicht immer leicht zu merken und auszusprechen, aber im Laufe des Romans gewöhnt man sich daran. Die Handlung selbst, die - wie bei historischen Romanen üblich - auf wahren Begebenheiten basiert, ist sehr lehrreich und lebendig, als würde während des Lesens ein Film vor meinem Auge ablaufen und ich wäre in der jeweiligen Situation mit anwesend. Der Mythos, dass Freya mit der Kraft ihrer Hände die See zurückgedrängt hat, damit die Friesen auf diesem Land siedeln können, finde ich in diesem Roman sehr schön erklärt und erklärt natürlich auch den Buchtitel "Freyas Land". Die Gestaltung dieses Romans wirkt qualitativ sehr hochwertig mit seinem hochglänzendem Cover, welches mich ein wenig rätseln ließ, ob es den Teilausschnitt einer Rüstung darstellt, aber, was immer es symbolisiert: Auffällig und besonders ist es allemal. Im Anhang des Romanes finden wir ein 8-seitiges Glossar, welches uns die wichtigsten Begriffe erklärt und übersetzt. Die insgesamt 27 Kapitel verteilen sich auf 534 Seiten und lasen sich fesselnd und kurzweilig. Die Schrift ist augenfreundlich und gut leserlich groß verfasst. Ich habe mich wunderbar unterhalte und in eine längst vergangene Zeit versetzt gefühlt und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen!! ©esposa1969

    Mehr
  • weitere