Claudius Crönert Rachemelodie

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Inhaltsangabe zu „Rachemelodie“ von Claudius Crönert

Kaum ist Bastian Siewert aus dem Gefängnis entlassen worden, wird wieder eine junge Frau ermordet. Der Berliner Kommissar Thomas Ostrowski, mittlerweile in Pension, muss noch einmal ran. Im Laufe der Ermittlung überfallen ihn jedoch Zweifel: Hat er damals den falschen Mann hinter Gitter gebracht? Ihm 15 Jahre seines Lebens geraubt? Jetzt wird die Tochter des Kommissars bedroht. Aus Rache? Ein vielschichtiges Rennen beginnt, bei dem es um alles geht.

gut gelungen und spannend bis zum Schluss

— Booky-72
Booky-72

Gut durchdachter Berlinkrimi mit viel Spannung und Berliner Stimmung

— Smberge
Smberge

Spannend!

— milapferd
milapferd

Guter Berlinkrimi mit interessanten Ermittlern!

— mabuerele
mabuerele

Spannung pur im eigentlich friedlichen Berlin-Tegel

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannend, sympathische Charaktere, sehr zu empfehlen :-)

— schidan20
schidan20

Spannend und fesselnd von Anfang bis Ende

— esposa1969
esposa1969

Psychologisch fundiert, ergreifende Momente, packendes Finale. Unterhaltsam und lesenswert, auch wenn es mir phasenweise zu ausführlich war.

— Baerbel82
Baerbel82

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  • Leserunde zu "Rachemelodie" von Claudius Crönert

    Rachemelodie
    Claudius_Croenert

    Claudius_Croenert

    Es ist kalt in Berlin. Ein Schauer überkommt Thomas Ostrowski, pensionierter Kommissar der Berliner Kripo, als er eine Frauenleiche sieht, drappiert wie eine Puppe. Die Erinnerung ist sofort da. Der Täter damals war Bastian Siewert, und der ist unlängst aus dem Gefängnis entlassen worden. Eine klare Sache also? Nicht ganz. Erstens darf Ostrowski nicht mehr ermitteln, er ist im Ruhestand. Zweitens hat Siewert für die Tatzeit ein Alibi. Und drittens gibt es da eine Bedrohung, die Ostrowski offensichtlich überfordert. Für ihn geht es um alles, genauso wie für Bastian Siewert.

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    • 425
  • Berlin-Krimi - spannend

    Rachemelodie
    Booky-72

    Booky-72

    03. March 2015 um 21:10

    Tatort Berlin-Tegel Ein Mord in einem Kiosk. Einer Frau wurde die Kehle durchgeschnitten. Der pensionierte Kommissar Thomas Ostrowski erinnert sich an einen ebenso grausamen Mord vor vierzehn Jahren - damals war das Opfer Monika Harms. Aber war es der gleiche Mörder wie damals, Bastian Siewert? Schließlich wurde er grade aus der Haft entlassen. Ostrowski ermittelt auf eigene Faust und bekommt Hilfe von seinem ehemaligen Kollegen Kemal. Kurze Zeit später geschieht erneut ein Mord, doch Siewert hat ein Alibi. Nun steht die Frage, gibt es zwei Täter oder wurden alle Morde von ein- und derselben Person verübt? Und warum verfolgt Siewert Jenny, die Tochter von Ostrowski. Will er sich an ihm dafür rächen, dass er ihn damals ins Gefängnis brachte und soll Jenny sein nächstes Opfer sein? Hohe Spannung bis zum Schluss, der Leser kann gut mitraten, wer letztendlich der Mörder sein könnte. Authentische Charaktere und eine schlüssige Handlung runden diesen Krimi ab. 4 Sterne absolut verdient.

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  • Spannender Krimi aus Berlin

    Rachemelodie
    Smberge

    Smberge

    29. September 2014 um 21:09

    Thomas Ostrowski, Kommissar aus Berlin, kann seine Pension nicht geniessen, ein alter Fall lässt ihn nicht zur Ruhe kommen. Bastian Siewert, den Ostrowski vor 13 Jahren als Mörder der kleinen Monika verhaftet hat, wird vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen ..... und schon geschehen im Stadtteil wieder Mörder an jungen Frauen, die dem Muster des Mordes an Monika folgen. Ist Siewert wieder zum Mörder geworden, oder hat er unschuldig viele Jahre seines Lebens im Gefängnis verbracht, diese Frage lässt Ostrowski zusammen mit seinem noch aktiven Ex-Kolligen Memal Aydin die Ermittlungen aufnehmen. Das Geschehen spitzt sich zu, als Siewert sich an  Ostrowskis Tochter für die 13 Jahre rächen will, die er vermeintlich unschuldig im Gefängnis gesessen hat.  Dieser Krimi lebt von der hohen Spannung von der erste bis zur letzten Seite. Die Geschichte ist durchweg logisch aufgebaut und bringt dem Leser viel Stimmung aus Berlin rüber. Ostrowski und Kemal werden sehr sympathisch charakterisiert und der Leser erfährt viel über das Leben der beiden Kollegen. So lernt man die beiden gut kennen und kann sich während der Ermittlungen gut in sie hineinversetzen. Für mich lebt ein guter Krimi auch immer von den Ermittlern und ihrem Leben ausserhalb des Falls. Das ist hier wirklich gelungen.  Die Auflösung kommt unerwartet und ist vielschichtiger als ich erwartet habe. Man kann als Leser so richtig schön mit rätseln, wer der Täter war und wird am Ende doch überrascht werden. Auch während der Ermittlungen ist die Handlung nicht vorhersehbar und bleibt daher immer interessant und macht Lust, weiterzulesen.  Also, ein durchweg empfehlenswerter Krimi aus Berlin, mit viel Stimmung aus der Stadt, sympathischen Ermittlern und einer spannenden Geschichte. 

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  • beklemmend, vielschichtig, psychologisch fundiert und mit einem grandiosen Finale

    Rachemelodie
    JDaizy

    JDaizy

    „Ich weiß nicht, was in ihnen vorgeht. Ihre Gedanken kann ich nicht lesen. Aber ich kann ihnen sagen, was ich denke. Sie haben ein Leben ausgelöscht. Das ist Mord. Und auch wenn sie die Leiche besonders ablegen und sich im Anschluss verbeugen, als hätten sie Applaus verdient, ändert das nichts. Sie haben dieses Mädchen getötet! Das ist die ganze, miese Wahrheit.“ Als der Berliner Kommissar Thomas Ostrowski in Pension geht, wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Ihr Körper wurde drapiert und erinnert alle sofort an den grausamen Tod eines anderen Mädchens vor 14 Jahren. Handelt es sich hier um einen Nachahmungstäter oder hat der damalige Täter Bastian Siewert erneut zugeschlagen? Denn Siewert wurde gerade aus der Haft entlassen und hat nur eins im Sinn: Rache und Vergeltung. Doch wofür und an wem? Hat Ostrowski damals vielleicht den Falschen hinter Gitter gebracht? „Rachemelodie“ ist ein Regionalkrimi aus dem Gmeiner Verlag, der bekannt und geschätzt ist für sein ausgesprochen gutes Gespür im Genre der Kriminalliteratur mit regionalem Bezug. Und auch hier wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht. Ostrowski, ein Mann wie ein Baum, ein Fels in der Brandung und Leiter der 5. Mordkommission in Berlin – Tegel geht in Rente. Nicht ganz freiwillig, denn er liebt(e) seine Arbeit. Als in „seinem“ Kiez ein Mord passiert, erinnert alles an einen Mann, den Ostrowski vor 14 Jahren selbst hinter Gitter gebracht hat. Der schrullige Musiklehrer Bastian Siewert soll seine damalige Schülerin Monika umgebracht und nach dem Mord aufwendig drapiert haben. Genau SO, wie die Leiche der jungen Sabine, die soeben gefunden wurde. Doch ist Siewert tatsächlich der Täter? Oder will ihm jemand die Tat nur in die Schuhe schieben? Schnell wird klar, dass Siewert nur eins im Sinn hat: Rache und Vergeltung. Doch an wem und warum? Als Ostrowski erkennt, dass nicht nur er selbst, sondern auch seine Tochter Jenny in großer Gefahr schwebt, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Auf seiner „Suche“ muss er erkennen, dass im damaligen Ermittlungsverfahren Fehler gemacht wurden. Ihm kommen erste Zweifel. Hat er damals vielleicht den falschen Mann hinter Gitter gebracht? Leider ist auch das Umfeld von Ostrowski alles andere als einfach: seine Frau Hilde ist krank und nimmt kaum noch am Leben teil, seine Tochter Jenny hat kein besonders gutes Verhältnis zu ihm. Auch hier fragt er sich immer wieder nach dem „warum“. Und auch sein damaliger Kollege und Freund Kemal geht auf Abstand. Sieht er in ihm tatsächlich nur noch den neugierigen Pensionär? Ist er nur noch ein dummer Ex – Bulle? Und kann man von einem Tag auf den anderen alle Professionalität verlieren? Ich war von der ersten bis zur letzten Seite von diesem Buch gefesselt. Eine gute Kombination aus Ermittlungsarbeit, persönlichen Fehden, Familienproblemen und einer alten und neuen Liebe verbunden mit ausdrucksstark gezeichneten Persönlichkeiten hielten die Spannung konstant hoch. Auch die Perspektivwechsel zwischen Ermittler und Täter waren sehr interessant. Besonders intensiv und nachwirkend, empfand ich den Text im Prolog zur Melodie von „Die Gedanken sind frei“. Wie ein Ohrwurm hat er mich das ganze Buch – und auch danach – begleitet. Auch das Cover ist wirklich gelungen. Jeder Berliner erkennt sofort, dass es sich um die „Sechserbrücke“ in Tegel handelt. Und auch im Buch ist die „Berliner Atmosphäre“ immer wieder spürbar. Eine kleine „Kritik“ sind für mich lediglich die sehr langen Kapitel. Fazit: Ein ausgesprochen spannender Berliner Regionalkrimi. Beklemmend, vielschichtig, psychologisch fundiert und mit einem grandiosen Finale. 

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    • 3
    Janosch79

    Janosch79

    15. September 2014 um 21:22
  • Ein spannender Berlin-Krimi

    Rachemelodie
    gaby2707

    gaby2707

    Winter im Berliner Stadtteil Tegel: Ex-Kommissar Thomas Ostrowski kann sich noch nicht mit seinem neuen Leben, dem Rentnerdasein, abfinden. Er könnte sich jetzt zwar intensiver um seine Frau Hilde kümmern, die sich nach einem Schlaganfall total in sich zurück gezogen hat und nur noch in den Fernseher starrt, ohne viel aufzu-nehmen. Auch das nicht sehr gute Verhältnis zu seiner Tochter Jenny könnte er sich kümmern. Doch bereits am ersten Tag seines Ruhestandes wird in seiner unmittelbaren Nachbarschaft die junge Kioskangestellte Sabine Vollmer brutal ermordet. Dieser Mord erinnert ihn sehr stark an ein Verbre-chen von vor 14 Jahren. Damals hatte Bastian Siewert die 16-jährige Monika Harms bestialisch umgebracht. Jetzt ist er frei. Hat er gleich nach seiner Freilassung wieder zugeschlagen? Zusammen mit seinem alten Polizei-kumpel Kemal, der gemerkt hat, dass Ostrowskis Recherchen mehr bringen, als die seiner Kollegen und vor allem dem neuen Chef, beginnt Ostrowski die Suche nach dem Mörder und beide kommen ihm gefährlich nahe... "Rachemelodie" beginnt schon sehr gruselig mit dem umgeschriebenen Songtext von "Die Gedanken sind frei", den Bastian Siewert in "Die Vergel-tung ist mein" umgedichtet hat, was ihm als ehemaliger Musiklehrer recht leicht gefallen sein dürfte. Ich erfahre sehr vieles, auch privates, von den beiden Hauptprotagonisten Kemal und Ostrowski mit ihren kleinen Macken, Schwächen, Stärken und Fehlern, sodass ich sie mir sehr gut vorstellen kann. Auch die weiteren Darsteller sind vielseitig und gut gezeichnet und ich habe meine Sympathien bzw. Antipathien schnell vergeben können. Der Spannungsbogen baut sich konstant auf und hält bis zum Schluss an.   Eine insgesamt spannende, flüssig zu lesende und authentische Geschichte, die mich in die Abgründe der menschlichen Seele blicken lässt. Ich habe den Fall mit Interesse verfolgt und habe mich gut unterhalten gefühlt. Meiner Meinung wäre die Geschichte noch spannender, wenn die private Situation vor allem bei Kemal und seiner Frau etwas weniger gewesen wäre. Vier von 5 Sternen - lesenswert!

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    • 3
    Arun

    Arun

    06. September 2014 um 16:10
  • Rachemelodie

    Rachemelodie
    milapferd

    milapferd

    04. September 2014 um 10:30

    Thomas Ostrowski ist pensioniert. Doch obwohl er erst gestern seinen Abschied aus dem Komisariat feierte, fehlt im seine Ermittlerarbeit. Als er früh morgens aus dem Fenster schaut und die Blaulichter der Streifenwagen sieht, zieht es ihn wieder an den Tatort und erstarrt. Es wurde eine junge Frau ermordet. Ihre Leiche wurde wie ein Engel drappiert. Das ist die Handschrift von Bastian Siewert, den Ostrowski vor 14 Jahren für einen Mord hinter Gitter gebracht hat. Noch ein Mord geschieht, doch Ostrowski ahnt, dass hinter den Morden mehr steckt als zielloses Töten. Der Täter will ihn aus der Reserve locken, er sieht seine Tochter in Gefahr. Doch die alten Kollegen aus seiner Abteilung glauben ihm nicht. Nur seinen Kollegen Aydin kann er mit seiner Theorie überzeugen, doch nicht bevor er nicht persönliches mit ihm geklärt hat. Ostrowski ermittelt auf eigene Faust, doch schon bald ist seine Tochter in echter Gefahr. Ein Wettlauf mit dem Mörder beginnt, doch ist es wirklich seine Tochter, die in Gefahr ist, oder hat Siewert es auf ihn abgesehen? Ganz toll erzählt ist dieser Krimi. Schnell und flüssig zu  lesen verfliegen die Seiten nur so. Hintergrundhandlungen lassen keine Informationslücken offen. Der ganze Krimi liest sich rund und ist spannend bis zum Schluss. Manchmal wurde ich auf falsche Färten geführt und so gebe ich diesem tollen Buch mit Berliner Lokalkolorit die volle Punktzahl. Absolute Lesempfehlung für Krimiliebhaber und Leser die nicht den absoluten Gänsehautfaktor brauchen.    

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
  • Gegenwart und Vergangenheit

    Rachemelodie
    ChrischiD

    ChrischiD

    24. August 2014 um 20:41

    Vor 14 Jahren hat Kommissar Thomas Ostrowski den Musiklehrer Bastian Siewert wegen Mordes hinter Gitter gebracht. Jetzt ist der Kommissar in Pension und der Verurteilte wieder auf freiem Fuß. Und er sinnt nach Rache. Als eine junge Frau ermordet aufgefunden wird und sich Parallelen zu dem damaligen Fall abzeichnen, wähnt Ostrowski seine Tochter in Gefahr. Doch diese hat kein besonders inniges Verhältnis zu ihrem Vater, nimmt dementsprechend seine Warnungen nicht ernst. Thomas Ostrowski bleibt nichts anderes übrig als sich selbst in die Ermittlungen einzuklinken, was nicht überall auf positive Reaktionen stößt. Kann er sich wenigstens auf seinen ehemaligen Partner Kemal verlassen? Und wird er es schaffen die Ermittlungen zu einem Abschluss zu bringen ohne dass es weitere Opfer gibt? Lässt Kommissar Ostrowski der alte Fall einfach nicht los? Oder kann er sich einfach nicht damit abfinden in Pension zu sein? Was auch immer der Grund ist, er mischt sich nicht nur in die laufenden Ermittlungen ein, sondern auch Berlin noch einmal so richtig auf. Da er damals hautnah dabei war, ist es verständlich, dass er sofort die Parallelen zum aktuellen Mord sieht und nicht von außen zugucken kann. Der Leser erfährt erst nach und nach was sich damals ereignet hat und wie der gerade entlassene Bastian Siewert in die Sache verwickelt ist. Es gibt häufige Ortswechsel, wodurch auch die Perspektive immer wieder wechselt. So wird dem Leser Gelegenheit geben sich ein eigenes Bild vom Gesamtgeschehen zu machen und die Puzzleteile an die richtigen Stellen zu setzen. Gleichzeitig wird das geschehen im Fluss gehalten. Trotzdem geschieht es hin und wieder, dass sich Längen einschleichen und dadurch leider auch Spannung verloren geht, die im weiteren Verlauf erst wieder aufgeholt werden muss. Im Großen und Ganzen gelingt dies aber vergleichsweise schnell, so dass man nur kurzzeitig stockt. Inwiefern der Fall von damals und heute zusammenhängt entzieht sich sehr lange der Kenntnis des Lesers. Auch die Polizei kommt zu keinem wirklichen Schluss, sie verfolgen diverse Spuren, doch der Täter scheint immer einen Schritt voraus. Hinzu kommen die nicht ganz legalen Nebenermittlungen von Ostrowski, die natürlich nicht ganz unbehelligt bleiben. Er lässt sich jedoch nicht abhalten, schließlich glaubt er seine Familie im Visier des Täters, da hat ihm keiner etwas zu sagen. Zum Schluss hin wird immer deutlicher wie sich alles zugetragen hat, doch auch wenn der Fall geklärt scheint, reißt die Spannung hier nicht ab, denn der Autor hat noch ein ganz besonderes Finale in petto, das über die Lösung hinaus für Aufregung sorgt.

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  • "Die Rache ist mein"

    Rachemelodie
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    23. August 2014 um 14:23

    meint Musiklehrer Siewert, der nach 14 Jahren wieder auf freiem Fuß ist. Er wurde für den Mord an Monika Harms verurteilt, hat aber die Tat nie gestanden. Nun wurde eine junge Frau in einem Kiosk ermordet und so platziert, dass die Polizei gleich auf Siewert kommt. Vor allem der gerade pensionierte Kommissar Thomas Ostrowski mischt mit, gegen den Willen seiner ehemaligen Kollegen und obwohl er sich um seine depressive Frau kümmern müsste. Je mehr er sich mit der Sache beschäftigt, umso mehr kommen ihm Zweifel an der damaligen Ermittlungsarbeit. Bald ahnt er, dass ihm und seiner Tochter Jenny Gefahr droht. Es bleibt nicht bei diesem einen Mord… Der Fall ist spannend und die Geschichte ist fesseln, aber es ist eine sehr düstere und bedrückende Atmosphäre. Die Protagonisten sind realistisch und gut beschrieben. Siewert glaubt immer noch, dass er Monika Harms „erlöst“ hat; er arbeitet seinen Plan genau nach den Anweisungen der Stimme in seinem Kopf ab. Thomas Ostrowski ist ein Polizist, für den der Beruf auch Berufung ist. Darunter hat immer seine Familie leiden müssen. Seine Tochter Jenny, inzwischen selbst Mutter, kann ihm das immer noch nicht verzeihen und geht ihm aus dem Weg. Kemal bekam nicht die Leitung der Abteilung nach Ostrowskis Abgang und ist erst einmal sauer auf Ostrowski, bis sie die Situation klären können. Seinen unfähigen neuen Vorgesetzen Rahlke kann er nicht akzeptieren. Er steht vor der Wahl, entweder Dienst nach Vorschrift zu schieben oder seinen eigenen Weg zu gehen. Am Anfang hatte ich meine Schwierigkeiten mit dem Buch, da alles so deprimierend geschildert war. Doch die Geschichte ist spannend und die Spannung steigerte sich sogar noch. Das Ende ist schlüssig und packend. Ein spannender Krimi mit außergewöhnlichen Charakteren.

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  • Mord in Berlin

    Rachemelodie
    flieder

    flieder

    16. August 2014 um 21:52

    Thomas Ostrowski wurde gerade frisch pensioniert und könnte sein Leben eigentlich genießen. Wenn da nicht seine kranke Frau wäre um die er sich kümmern muss. Da kommt ihm der Mord vor seiner Haustür gerade recht. Ein junges Mädchen wurde in einem Kiosk tot aufgefunden und ihre drapierte Leiche entspricht genau einem Mord der 15 Jahre zuvor begangen wurde. Der damalige Täter Bastian Siewert wurde erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen und bei Ostrowski klingen alle Alarmglocken. Doch Siewert kann ein wasserdichtes Alibi vorweisen und Ostrowski bekommt  Zweifel ob er damals den richtigen Täter ins Gefängnis gebracht hat. Doch schon bald taucht eine weitere Leiche auf, die dem Mörder zugeordnet werden kann. Als dann auch noch seine Tochter Jenny von einem Unbekannten beobachtet und bedroht wird beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod. Claudius Crönert schafft es mit seinem Buch Rachemelodie den Leser öfters in die Irre zu führen. Die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite gleichbleibend hoch und die Protagonisten sind sehr detailliert beschrieben und auch einiges Private bleibt dem Leser nicht verborgen. Aber auch Kenner von Berlin-Tegel erkennen sicher das eine oder andere Plätzchen wieder wo der Krimi spielt. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und machen es schwer das Buch aus der Hand zu legen. Für Krimi-Leser darf, nein muss man eine absolute Leseempfehlung aussprechen

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  • Spiel mit der Angst

    Rachemelodie
    mabuerele

    mabuerele

    15. August 2014 um 20:29

    Das Buch beginnt mit einem Gedicht von Bastian Siewert. Er war wegen der Ermordung eines jungen Mädchens verurteilt worden und ist seit wenigen Tagen in Freiheit. In einem Kiosk wird eine Frau ermordet. Die Inszenierung gleicht der, die damals Bastian Siewert zugeschrieben wurde. Im der Mordkommission aber gibt es eine Änderung. Thomas Ostrowski wurde zur frühzeitigen Pensionierung gedrängt, um Platz für einen Nachfolger Rahlke frei zu machen. Offiziell wollte man Thomas mehr Zeit geben, um sich um seine kranke Frau zu kümmern. Die Personen wurden gut charakterisiert. Geschickt nutzt der Autor die Pensionierung von Ostrowski, um mir das Team vorzustellen. Ostrowski war ein erfolgreicher Ermittler. Akribische Betrachtung des Tatorts und konsequente Entscheidungen zeichneten ihn aus. Sein Nachfolger Rahlke strotzt vor Inkompetenz. Am Tatort hat er keinen Plan, gegen gute Ratschläge ist er immun, Personalentscheidungen fällt er nach Sympathie und Antipathie. Wie er zu seinem Posten kam, bleibt lange unklar. Kemal, dem eigentlich der Chefposten zugestanden hätte, kann über das Verhalten von Rahlke nur den Kopf schütteln. Der Roman beginnt spannend und kann diesen Spannungsbogen bis zum Schluss halten. Neben den Um- und Irrwegen der Mordkommission sieht Ostrowski von Anfang an Siewert als Täter. Er warnt seine Tochter Jenny, die als Taxifahrerin arbeitet. Leider ist ihr Verhältnis gespannt. Das Buch wird in drei Ebenen erzählt. Zum ersten sind das die unterschiedlichen Ermittlungen, zum zweiten sind es die Rachephantasien von Siewert und zum dritten die Planung und Beschreibung der Morde. Der Roman ließ sich zügig lesen. Dazu haben die abwechslungsreiche Handlung und die psychologische Auslotung der Protagonisten beigetragen. Dem Autor gelingt es trotzdem, die wahren Gedanken und Motive geschickt zu verschleiern.   Der Sprachstil ist ausgereift. Emotionen sind dadurch gut nachvollziehbar. Besonders die Entwicklung von Ostrowski und Kemal im Laufe der Handlung, ihr Tun und Denken werden sehr gut dargestellt. Die Orte des Geschehens werden ausreichend beschrieben. Bei Siewert legt der Autor Wert darauf, mich als Leser wissen zu lassen, wie er gekleidet ist und sich bewegt. Das Cover ist gelungen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu hat nicht nur die fesselnde Handlung, die für manche Überraschung gut war, beigetragen, sondern auch der Einblick in das nicht einfache Privatleben der Protagonisten. Betroffen gemacht hat mich, dass Kemal, der seit Jahren als Kommissar arbeitet, sich noch ausländerfeindliche Bemerkungen anhören muss.                                                                                                           

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  • Spannender Regionalkrimi

    Rachemelodie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. August 2014 um 10:05

    Wer dieses Buch liest, hat öfter eine Melodie im Ohr - "Die Gedanken sind frei", jedoch mit dem Text "Die Rache ist mein". Mit diesem "Song" beginnt das Buch und fesselt den Leser sofort. Wer will Rache und Vergeltung und wofür? Das beschauliche Berlin-Tegel steht im Fokus des Krimis und startet auch gleich mit einem Mord in einem Kiosk. Der frisch pensionierte Kommissar Ostrowski sollte sich eigentlich um seine unter starken Depressionen leidende Frau kümmern. Da er mit ihr nicht gut zurecht kommt und die Kollegen in der Nähe hört, beschließt er den Tatort aufzusuchen. Dort entdeckt er eine Parallele zu einem 14 Jahre alten Fall. Hatten er und sein Kollege und Freund Kemal den Richtigen geschnappt? Sinnt jemand auf Rache, oder steckt was ganz anderes dahinter? Die Morde gehen weiter... Die Protagonisten sind detailreich beschrieben, ohne den Leser zu langweilen. Selbst die Kompetenzrangeleien im Präsidium, die man sie häufig liest, sind interessant. Die Perspektivenwechsel vom Ermittler, zum Täter und zum auf rachesinnenden Siewert sind interessant und verleihen der Geschichte mehr Tiefgang. Zwischendurch werden Themen wie schwierige Familiensituation des Kommissars behandelt, die die Geschichte gekonnt abrunden. Der Fall an sich ist spannend und fesselnd, auch wenn ich recht schnell einen Verdacht hatte, schaffte es der Autor auch den einen oder anderen falschen Verdacht zu wecken. Als Leser möchte man dann natürlich wissen, ob man richtig liegt und wie sich die Geschichte insgesamt weiterentwickelt. Das Ende war schlüssig und überraschend, aber leider etwas zu kurz und die eine oder andere Frage blieb mir zu offen. Der Schreibstil war echt ansprechend und leicht verständlich. Krimifans werden ihre Freude an dem Gmeiner-typischen Regionalkrimi haben!  

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  • spannender Berlinkrimi

    Rachemelodie
    tweedledee

    tweedledee

    Schauplatz Berlin Tegel: Für Kommissar Thomas Ostrowski bricht ein neuer Lebensabschnitt an. Einen, den er sich nicht gewünscht hat, der ihm aufgezwungen wurde: das Ausscheiden aus dem aktiven Dienst in den Ruhestand. Er ist nicht glücklich damit, hat aber endlich mehr Zeit für seine Frau Hilde, die sich nach einem Herzinfarkt nie richtig erholt hat und die Tage teilnahmslos vor dem Fernseher verbringt. Doch gleich sein erster Tag im Ruhestand beginnt mit einem Leichenfund in seiner unmittelbaren Nähe. Schnell erfährt auch Ostrowski davon und begibt sich zum Tatort. Was er sieht schockiert ihn: Die junge Frau wurde auf bestialische Weise getötet und auf die gleiche Weise arrangiert, wie schon bei einem Mord vor vielen Jahren, in dem er ermittelte. Alles deutet auf die Handschrift des damaligen Mörders hin, Bastian Siewert, der vor kurzem aus der Haft entlassen wurde. Ostrowski sucht den Kontakt zu seinen ehemaligen Kollegen, die davon nicht begeistert sind. Sein direkter Kollege und Freund Kemal lässt ihn auflaufen. Ihm bleibt nichts anderes übrig als seine eigenen Nachforschungen anzustellen. Ein zweiter Mord erschüttert Tegel, Siewert ist immer noch nicht greifbar, soll jedoch ein Alibi haben. Ostrowski bekommt Zweifel, ob er damals den richtigen Mann ins Gefängnis gebracht hat. Umso wichtiger ist das Gespräch mit Siewert. Als er diesen zufällig vor dem Haus seiner Tochter Jenny sieht und dieser flieht, ist er sich sicher, dass er auf Rache sinnt. Der Krimi "Rachemelodie" von Claudius Crönert beginnt düster, fast melancholisch. Es ist Winter, kalt und ungemütlich, die Stimmung gedrückt. Ostrowskis Frau scheint mit dem Leben abgeschlossen zu haben, das Verhältnis zu seiner Tochter Jenny ist mehr als schlecht, sie verhält sich schon lange abweisend. Er selbst ist geradezu froh, dass er durch den Mordfall eine Ablenkung hat. Bei seinen privaten Nachforschungen findet er mehr heraus als seine Kollegen, das merkt auch sein Kollege Kemal. Kemal ist mit seinem neuen Chef mehr als unzufrieden, in seinen Augen ist er unfähig das Team zu leiten. Zudem hadert immer noch damit, dass er als türkischstämmiger Polizist keine Chance auf den Aufstieg hatte. Nachdem die beiden ihre Differenzen begraben haben ermitteln sie heimlich als Zweierteam. Die beiden befassen sich nochmals ausgiebig mit dem alten Fall und erfahren bei ihren Befragungen neue Details, durch die sie den Fall in einem ganz anderen Licht sehen. Für sie steht fest, dass der Fall Siewert der Schlüssel für die aktuellen Morde ist. Ostrowski und Kemal sind als Hauptprotagonisten detailliert gezeichnet, ihr Hintergrund, ihre Gefühle und Gedanken lassen sie authentisch wirken. Der Autor zaubert viel Lokalkolorit und lässt die Handlung hauptsächlich im beschaulichen Bezirk Tegel spielen. Da ich die Gegend sehr gut kenne konnte ich jeden Schritt der Figuren nachvollziehen. Je weiter die Handlung schreitet, desto spannender wird es. Am Ende gibt es einen super spannenden Showdown und alle Handlungsstränge werden schlüssig geklärt. Fazit: Rachemelodie wartet mit interessanten Charakteren und einer gut konstruierten, spannenden Handlung auf. Unbedingt zu empfehlen.

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    • 2
    Floh

    Floh

    15. August 2014 um 05:10
  • My love is vengeance

    Rachemelodie
    TochterAlice

    TochterAlice

    13. August 2014 um 17:44

    ...sangen schon "The Who" und auch hier wird die Rache in einem Lied transportiert, allerdings tut das der Gejagte, der ehemalige, inzwischen zum furchterregenden Fiesling mutierte Musiklehrer Siewert auf wesentlich traditionellere Art und Weise: er hat das schöne alte Volkslied "Die Gedanken sind frei" in "Die Rache ist mein" umgetextet. Gejagt wird er vom frisch pensionierten Kommissar Ostrowski, der damit nicht nur einmal seinen ehemaligen Kollegen ins Handwerk pfuscht: die zumindest sehen das so. Hintergrund: Siewert saß wegen eines brutalen Gewaltverbrechens jahrelang ein - nun ist er gerade wieder auf freiem Fuß und es gibt neue Mordfälle nach ähnlichem Schema wie der damalige. Zumal macht Siewert keinen Hehl daraus, dass er Ostrowski die Schuld an seiner Lage gibt und Rache will: nicht nur an ihm, sondern auch an seiner erwachsenen, Taxi fahrenden Tochter Jenny. Ein gut aufgebauter Krimi ist dieses hauptsächlich in Berlin-Tegel spielende Krimidebut des Autors Claudius Crönert und es ist - abgesehen von einigen, allerdings sehr einschneidenden Längen ein durchaus gelungenes, dem man anmerkt, dass Crönert bereits in anderen Genres - als Verfasser historischer Romane - Erfahrungen gesammelt hat. Das Berliner Ermittlerteam ist vielschichtig dargestellt, seine Dynamik spannend,vielfältig und durchaus durchwachsen. Vor allem brilliert Crönert mit einem runden und teils überraschenden, dabei absolut stimmigen Schluss, der dem Werk quasi ein Sahnehäubchen aufsetzt, das auch den ein oder anderen kleineren Makel überdeckt. Ich jedenfalls freue mich bereits auf den nächsten Tegeler Fall, der aus meiner Sicht aber gerne etwas kürzer und knackiger ausfallen darf!

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  • Rachemelodie

    Rachemelodie
    Biest

    Biest

    11. August 2014 um 23:34

    Zum Inhalt: Kommissar Thomas Ostrowski kann seine neugewonnene Freiheit nicht genießen. Als pensionierter Polizist kommt er an einem Fall der genau vor seiner Haustür passiert nicht vorbei. Dunkle Erinnerungen steigen in ihm auf, als er die Leiche einer jungen Frau erblickt. Diese wurde genauso engelsgleich hergerichtet, wie 15 Jahre zuvor die Leiche eines jungen Mädchens. Damals hat er den mutmaßlichen Täter, Bastian Siewert, hinter Gitter gebracht. Dieser ist allerdings seit einigen Wochen auf Bewährung draußen. Hat der Täter wieder zugeschlagen? Und wer bedroht die Tochter des Kommissars? Es beginnt eine rasante Jagt um Leben und Tod. Meine Meinung: Der Autor versteht es, seine Leser auf dramatische Weise zu unterhalten. Das Buch beginnt mit einem Gedicht, welches auf mich doch sehr verstörend und unheimlich wirkte. Daran konnte man schon erkennen in welche Richtung die Geschichte abzielt. Die Charaktere waren sehr vielseitig, schön beschrieben und realitätsnah.  Besonders gut gefallen hat mir Kommissar Ostrowski, der trotz seiner schwierigen Lebenslage den Kopf nicht in den Sand gesteckt hat. Auch Kemal sein ehemaliger Kollege war sehr schön beschrieben, sehr sympathisch.                                                                                                               Die Einschnitte in ihr Privatleben fand ich zum Teil sehr traurig, was einen zum Nachdenken anregt. Aber auch die tiefsten menschlichen Abgründe zeigt uns der Autor auf. Der Schreibstil war sehr flüssig und leicht zu lesen. Einige Längen hatte der Roman jedoch, einiges war ziemlich ausführlich beschrieben und hat sich teils auch wiederholt. Das hatte zwischendurch einen leichten Spannungsabfall zur Folge. Insgesamt aber ein gelungener Berlin-Krimi, der mich gut unterhalten hat.Fazit: Eine gut durchdachte Story, die die menschlichen Abgründe aufzeigt. Ein Muss für jeden Krimi-Fan

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