Solo für Sophie

von Claudius Morgen 
4,6 Sterne bei18 Bewertungen
Solo für Sophie
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Tolles Buch! Keine Locker leichte Liebesgeschichte aber mal etwas ganz anderes!

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Liebe voller Roman über die Liebe

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Inhaltsangabe zu "Solo für Sophie"

Der Student Sebastian liebt klassische Musik und die französische Star-Pianistin Sophie Bonnard. Allerdings weiß sie nicht von seiner Existenz. Wie kann er ihr
näherkommen? Einfach für ein Exklusivkonzert buchen, meint ein alter Herr, der sich ihm als Mentor anbietet. Gutgehen kann das nicht, zumal der Alte eine rätselhafte
eigene Agenda verfolgt. Und dann ist da auch noch Laura.
Sie ist ebenfalls heimlich in jemanden verliebt. Dass es sich dabei ausgerechnet um ihren Kommilitonen Sebastian handelt, ist in höchstem Maße unpraktisch. Auch ihr steht eine Mentorin zur Seite. Aber eine echte Hilfe ist die nicht.

Wunderbar schwarze Liebeskomödie.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783942641128
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Edition Blaes
Erscheinungsdatum:08.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Bookofsunshinevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolles Buch! Keine Locker leichte Liebesgeschichte aber mal etwas ganz anderes!
    Spannend und Aufwüllend

    Dieses Buch hat mich bis zum Ende gefesselt. Die Hauptfigur entwickeln sich sehr gut und auch die geschickte lässt einen immerwieder den Atem anhalten. Einige Figuren erregen einfach nur Hass! Sebastian war ein wenig leichtgläubig aber sehr liebenswürdig. Auch auf Sophie trifft das zu. Man muss allerdings damit rechnen, das es keine leichte Liebesgeschichte ist und erst recht keine normale. Ich kann kaum etwas erzählen Ihnen zu viel zu verraten. Ich freue mich sehr das ich es lesen durfte und bin sehr begeistert!

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    lenalus avatar
    lenaluvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Liebeskomödie zum Schmunzeln - spannend und urkomisch!
    Wunderschöne Liebeskomödie

    Inhalt:


    Sebastian liebt die Pianistin Sophie. Und Laura liebt Sebastian. Das Problem: Keiner traut sich dem anderem seine Liebe zu offenbaren. Voraussetzungen für eine unterhaltsame und chaotische Liebeskomödie!

    Meinung:


    „Solo für Sophie“ von Claudius Morgen ist eine wunderschöne Liebeskomödie. Auch wenn der Schreibstil etwas ungewohnt ist, lässt sich die Geschichte leicht und fließend lesen. Die vielen unerwarteten Wendungen machen das Buch unterhaltsam, sodass man auf jedes neue Kapitel gespannt sein kann. Apropos Spannung: die ist bis zum Ende präsent! Mir gefiel vor allem die holprige Liebesgeschichte von Laura und Sebastian. Sie kommen unglaublich sympathisch rüber und die ein oder anderen werden sich wohl mit Laura identifizieren können ;) Sophie dagegen kam mir immer etwas eitel und unantastbar vor.. So wie es halt bei einem Star ist! Auch die klassische Musik spielt in diesem Buch eine große Rolle. Sie verbindet alle Charaktere miteinander.

    Fazit:


    Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und freue mich schon auf den hoffentlich bald nächsten Roman von Claudius Morgen. Kleiner Tipp: Mit einem Glas Rotwein und klassischer Musik ließt es sich am gemütlichsten! ;)

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    M
    Mattdervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Liebe voller Roman über die Liebe
    Sebastian ist verliebt in Sophie die Pianistin


    Habe das Buch hier gewonnen danke dafür.


    Sophie Bonnard ist ein Pianistin die auf den weg zum Star ist dabei verliebt Sebastian in sie er entwickelt ein Obsession für geht auf alle ihre Konzerte und hat alle CDs. Auf ein Konzert gebet er ein reichen Mann der es Wing Mann wird und ein Hilfe wird nicht eine nette Gesichte.  

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    Kiki77vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Roman der aufzeigt, wie man sich in jedem Alter in der Liebe zu einem Star verrennen kann.
    Je oller um so doller - Liebe auf Umwegen.

    Claudius Morgen hat mit "Solo für Sophie" einen Roman geschrieben, der die Verliebtheit und Schwärmereien für Stars und dessen Übertreibung zeigt. Aus unrealistischen Verliebt sein erfolgt die große reale Liebe, die man auch fühlen kann. Sehr gut geschrieben, sodass man den Roman nicht aus der Hand legen kann.

    Sophie ist Pianistin, die in Brahms ihre Herausforderung gefunden hat. Über eine Vermarktung, in Form von Parfüm, ist sie nicht so glücklich. Sebastian ist Jurastudent, der unsterblich in Sophie verliebt ist und sehr gerne ihre Konzerte besucht. Laura, studiert auch Jura, ist wiederum in Sebastian verliebt und himmelt diesen an. Otto Falter ist ein alter, wohlhabender Mann, der sein Leben in einer Vernunftsehe verbracht hat und Sophie verfolgt. Er schickt ihr täglich Blumen und Gedichte und kümmert sich angeblich für Sebastian um einen Soloauftritt von Sophie. In Wirklichkeit aber für sich. Das Konzert wird kein Solo-Auftritt, da Sebastian Karten verschenkt. Otto Falter ist erbost darüber und vergiftet sich und andere mit einem alten Medikament. Laura und Sebastian erleben zusammen das verliebt sein und werden ein Paar.

    Der Bezug zum Titel wird deutlich und es handelt sich um eine Liebeskomödie über die man schmunzeln kann. "Solo für Sophie" hat mir sehr gut gefallen.

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    abetterways avatar
    abetterwayvor einem Jahr
    Solo für Sophie

    Inhalt:
    "Der Student Sebastian liebt klassische Musik und die französische Star-Pianistin Sophie Bonnard. Allerdings weiß sie nicht von seiner Existenz. Wie kann er ihr näherkommen? Einfach für ein Exklusivkonzert buchen, meint ein alter Herr, der sich ihm als Mentor anbietet. Gutgehen kann das nicht, zumal der Alte eine rätselhafte eigene Agenda verfolgt. Und dann ist da auch noch Laura. Sie ist ebenfalls heimlich in jemanden verliebt. Dass es sich dabei ausgerechnet um ihren Kommilitonen Sebastian handelt, ist in höchstem Maße unpraktisch. Auch ihr steht eine Mentorin zur Seite. Aber eine echte Hilfe ist die nicht. Wunderbar schwarze Liebeskomödie."

    Meinung:
    Ein außergewöhnliches Buch in welches der Leser von Anfang an mit eine Rolle spielt. Der Autor schafft es den Leser miteinzubeziehen und die Geschichte geschickt zu erzählen, sodass man das Buch einfach nicht weglegen kann. Ein breit gefächertes Thema, über die Liebe, die Liebe zur Musik steht im Vordergrund, aber auch ernste Dinge wie das Verlangen oder die Sehnsucht sind in dieses Buch miteingeflossen.
    Sehr schön zu lesen und sehr zu empfehlen.

    Fazit:
    Absolute Leseempfehlung.

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    Chrummys avatar
    Chrummyvor einem Jahr
    "klassische" Liebesgeschichte

    „Solo für Sophie“ ist nach „Coverboy“ erst der zweite Roman des Autors und Journalisten Claudius Morgen (Pseudonym).

    Die Ausgangslage ist die eines typischen Liebesromanes. Laura liebt Sebastian, Sebastian liebt Sophie und Sophie weiss nicht einmal, dass Sebastian existiert. Wie es sich ebenfalls für einen typischen Liebesroman gehört, ist dem Leser von vornherein klar, dass Laura und Sebastian zusammen kommen, kommen müssen, kommen sollten. Doch genau das ist nicht so einfach wie es scheint. Laura und Sebastian studieren zwar beide Jura an derselben Universität doch Sebastian ist seit Jahren heimlich in die französische Star-Pianistin Sophie Bonnard verliebt. Wann immer möglich fährt er zu ihren Konzerten, um sie aus der Ferne anzuschmachten. Dasselbe tut Laura, sie schmachtet Sebastian – aus der im Hörsaal etwas weniger weiten Entfernung als im Konzertsaal – an. Und Sebastian scheint keine Notiz davon zu nehmen. Als Sebastian nach einem Konzert den vermögenden Rentner Otto Falter trifft und sich dieser als Sebastians Mentor anerbietet, scheint die Sache mit Sophie ins Laufen zu kommen. Für Laura sieht es um so düsterer aus. Doch was steckt eigentlich hinter Falters Motivation Sebastian unter die Arme zu greifen? Und kommen Laura und Sebastian am Ende etwa doch nicht zusammen?

    Claudius Morgen hat einen eigenen Schreibstil gefunden. Was nicht heisst, dass er auf komplizierte Art und Weise erzählt. Im Gegenteil liest sich die Geschichte sehr flüssig, der Stil hebt sich dennoch etwas von anderen ab, wobei erfrischenderweise auch der Humor nicht zu knapp kommt.

    Die Figuren sind meist realistisch gezeichnet und die Mehrzahl der Leser kann sich wohl mit der einen oder anderen identifizieren oder finden sich in ähnlichen Situationen wie die Protagonisten wieder. Am wenigsten zugänglich ist dabei Sophie Bonnard. Wir erfahren nicht sehr viel über sie und das was der Leser erfährt, macht sie nicht unbedingt sehr sympathisch. Sie wird in Rolle als Star-Pianistin gezwängt, was ihr eigentlich gar nicht zusagt. Gleichzeitig wirkt sie sehr naiv und in gewissen Belangen unreif. Der Aspekt, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, sprich aus der Sicht der unterschiedlichen Figuren, erzählt wird, bringt Abwechslung und erlaubt dem Leser einen tieferen Zugang zu den Charakteren und ihrem Gefühlsleben zu erhalten. Es gibt einige unerwartete Wendungen, wobei die Frage nach dem erzählerischen Motiv dafür schon mal auftaucht. Ohne hier zu spoilern, doch was sollte die Episode mit Kate und ihrer kurzfristigen Umorientierung? Da diese nicht weiter thematisiert wird, erscheint sie irgendwie substanzlos und schwer nachvollziehbar.

    „Solo für Sophie“ ist eine hübsche Liebesgeschichte. Unterm Strich aber auch nicht mehr. Ich persönlich würde sie auch nicht als „schwarze Liebeskomödie“ betiteln, dafür ist sie, verglichen zu anderen, bei weitem nicht schwarz genug und entspricht doch eher dem klassischen Vorbild eines Helden, einer Heldin und eines Bösewichts, welcher sich aber erst später in der Geschichte zu erkennen gibt.

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    MariaKatharina96vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine liebevolle musikalische Reise nach Hamburg mit Laura, Sophie, Sebastian und Falter.
    Solo für Sophie - Klassische Musik, verzwickte Liebe

    Solo für Sophie – Claudius Morgen

    Sophie Bonnard
    ist eine begnadete Pianistin. Sie liebt die klassische Musik, vor allem aber Johannes Brahms, welche eine Gemeinsamkeit mit Sebastian, dem jungen Studenten, darstellt. Sebastian verliebt sich immer mehr in Sophie, weiß jedoch nicht, wie er ihr näherkommen kann, als in einem der vielen Konzerte, in dem er ihr zuhört.
    Als er nach einem ihrer Auftritte in einer Bar einen Cocktail zu sich nimmt, lernt er den betuchten Herrn Dr. Falter kennen. Falter erzählt Sebastian von seiner Jugendliebe, welche ebenfalls berühmt war, die er jedoch auch nie alleine vor Gesicht bekam. Der ältere Herr bot Sebastian an, seinen Mentor zu verkörpern, um Sophie besser kennen zu lernen.
    Zugleich lernt Sebastian seine Studienkollegin Laura immer besser kennen und schätzen. Aber vor allem Laura verliebt ich immer mehr in Sebastian…Doch Kate, Lauras beste Freundin und ebenfalls Studienkollegin, ratet Laura von Sebastian ab. Er sei zu kompliziert, zu jung, zu…Doch Laura lässt sich nicht ins Handwerk pfuschen und hält, zum Glück, bis zum Schluss durch!
    Auch Sophie lernt in dieser Zeit einen Sebastian kennen. Zu Student-Sebastians Enttäuschung leider nicht ihn, sondern einen, der in der Parfümerie-Branche arbeitet. Als sie sich bei der Entwicklung des Konzepts ihres neu kreiertem Parfüms immer näher kommen, wird Sophie Sebastians Affäre.
    Welche Konzepte verfolgt Falter mit Sebastian? Aber wie, vor allem, entwickeln sich diese? Der als fürsorglicher Mentor getarnte Falter lässt Sebastian groß auflaufen. Sebastian jedoch hatte Falter zuvor schon einen Strich durch die Rechnung gemacht…
    Am Ende wird aus dem einstigen Durcheinander von Darstellern eine liebevolle, musikalische Geschichte, die man am liebsten gar nicht mehr zur Seite legen möchte.



    Meiner Meinung nach, ist dieses Buch mehr als genial verfasst. Claudius Morgen schafft es in jedem Kapitel der Geschichte mehr Klarheit zu bringen und die Geschichte eines Darstellers weiter zu erzählen. Er erzählt aus der Sicht von Sophie, Student-Sebastian, Laura, Affäre-Sebastian, Falter und Mehmet. In jede dieser Passagen kann man sich hineinversetzen und diese auch nachvollziehen. Auf den 287 Seiten erzählt Morgen eine Geschichte, welche überwiegend in Hamburg spielt. Von der ersten Minute an, war der Leser mit in die Handlungen einbezogen, hat bzw. konnte mit Sebastian, dem verliebten Studenten, mitfühlen…Wer kennt es nicht, dass man (zumindest für eine kurze Zeit) an einer berühmten Person Gefallen findet? Ich persönlich konnte es nachvollziehen –zwar war ich nicht verliebt, aber Schwärmerei kennt doch wirklich jeder, oder?! Also freute man sich für Sebastian, dass ihm Falter helfen würde, Sophie kennen zu lernen, dass er eine Stütze hatte, dieser schüchterne, junge Sebastian. Doch dann nahm es eine Wendung mit Falter. Auch hier war der Leser bzw. die Leserin miteinbezogen. Was für ein Spiel spielt Falter? Wird Sebastian ihm auf die Schliche kommen, und wenn ja wie? Und wie geht es mit Laura weiter? Passt diese nicht doch besser zu Sebastian? So ging es immer weiter…

    Zum Schluss möchte ich noch kurz auf das Cover eingehen. Meines Erachtens ist dieses clever gewählt. Das Cover des Buches weist dezent in die musikalische Richtung mit einer Pianistin am Flügel. Wer sich jedoch wünscht, mehr von der Musik oder über die Musik bzw. einen tieferen Einblick in das Star-Leben von der Pianistin Sophie Bonnard zu erfahren, wird enttäuscht. Dass Sophie und auch Sebastian Brahms lieben, wird bereits am Anfang berichtet. Somit ist das Buch auch für Nicht-kenner, also unmusikalische Menschen, gut durchzulesen, denn Fachkenntnisse von Noten oder ähnliches wird hier nicht abverlangt.


    Alles in allem ist dieses Buch liebevoll, nebenbei musikalisch und super spannend erzählt, weshalb ich dieses nur empfehlen kann!


    P.S. Einen Verbesserungsvorschlag hätte ich jedoch noch: Das Ende wirkt abrupt. Dies können Sie nächstes Mal länger und ausführlicher schreiben. 

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    Caro_Lesemauss avatar
    Caro_Lesemausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine wunderbar unromantische Liebeskomödie
    Wenn der geliebte Mensch unerreichbar scheint...

    Der Student Sebastian ist nicht nur ein Bewunderer der berühmten Pianistin Sophie Bonnard, sondern ein regelrechter Verehrer, der zu jedem Konzert hinterher reist und sich vorstellt, mit der Künstlerin zusammen zu sein. In Wahrheit ist er viel zu schüchtern und hat keine Erfahrungen mit Frauen. Seine Kommilitonin Laura mag ihn genau deswegen sehr - und kommt frustrierenderweise nicht an ihn heran. Ihre Freundin Kate will sie in diesem Projekt unterstützen. Und auch Sebastian findet einen "Mentor", Otto Falter, der ihm anbietet, ein privates Zusammentreffen mit Sophie Bonnard zu arrangieren. Doch wie soll das funktionieren?


    Dieses Buch hat mich wahnsinnig gut unterhalten. Der Schreibstil hat mir von Anfang an sehr gefallen. Die ganze Geschichte liest sich in einem Rutsch und man erfährt sukzessive mehr über die Charaktere, ohne dass es langweilig werden würde. Wer eine romantisch-kitschige Liebesgeschichte sucht, wird hier nicht fündig. Wenn man die Hingabe und Liebe von Musikern und im Idealfall noch die zur klassischen Musik verstehen kann, wird man mit der Geschichte noch mehr Spaß haben. Ich denke aber, dass es so geschrieben ist, dass man kein Klassikfan sein muss. In diesem Buch kommen verschiedene Arten von Liebe zum Tragen: Vom Schmachten aus der Ferne über das Schmachten aus der Nähe bis hin zum Stalking - ein wirklich spannendes Themenfeld, wie ich finde. Die Protagonisten sind allesamt sympathisch und werden so beschrieben, dass man sich gut in sie hineindenken kann.


    Fazit:
    Ich kann eine klare Empfehlung für dieses Buch geben. Wer eine etwas andere Liebesgeschichte sucht, ist hier genau richtig.

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    nodis avatar
    nodivor einem Jahr
    Sehr unterhaltsam

    Der Student Sebastian liebt klassische Musik und ist schon seit Jahren in die berühmte französische Pianistin Sophie verliebt. Leider weiß sie von seiner Existenz nichts, das soll sich aber ändern, als Sebastian auf einen alten Herrn trifft.

    Die Beschreibung lässt einen klassischen Liebesroman erwarten, aber dem ist nicht ganz so. Hier bekommt man von allem etwas. Ich kannte Schwärmereien aus der Ferne eigentlich nur von jungen Mädchen, aber hier handelt es sich mal um einen jungen sympathischen Mann, dem man doch so manche Freundin zutraut, aber er scheint nur Augen für Sophie zu haben. Der Leser bekommt auch einen kleinen Einblick in das Studentenleben des Protagonisten und außerdem eine kleine Einführung in die Welt der klassischen Musik.

    Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen, die Geschichte liest sich leicht und flüssig. Aber hier hatte ich den Eindruck, dass es unterschiedliche Erzählweisen gab, je nach Charakter der gerade behandelnden Personen. Die Protagonisten wirkten dadurch sehr lebensecht, so konnte ich mich gut in ihre Handlungen und in ihre Gefühlswelt hineinversetzen. Ich fühlte mich stets von der Geschichte gut unterhalten, an ein paar Stellen hatte ich das Gefühl, manches scheint vorhersehbar, aber dann wurde man doch fast immer überrascht.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Realistische Charaktere und immer neue Überraschungen machten die Geschichte zu einer großartigen Unterhaltung. Ich bin zwar kein Kenner der klassischen Musik, trotzdem kann ich das Buch sehr gut empfehlen. 

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    Queenelyzas avatar
    Queenelyzavor einem Jahr
    Wo die Liebe hinfällt

    Der Student Sebastian liebt die berühmte Pianistin Sophie, doch Sophie weiß nicht mal, dass er existiert. Seine Kommilitonin Laura weiß das hingegen und fühlt sich zu Sebastian hingezogen. Auch Lauras Freundin Kate ist verliebt, doch was ist eigentlich mit Sophie? Wen liebt sie? Und was hat Sebastians "Liebesmentor", der alte Herr Falter eigentlich vor, wenn er Sebastian das lang ersehnte Treffen mit Sophie ermöglichen will?

    Was wie das Buch zu einer Slapstickkomödie mit Verwechslungsthematik klingt, ist in Wirklichkeit ein ziemlich stimmig komponierter Roman, der die Liebeswirren seiner Protagonisten einfühlsam, manchmal skurril, aber immer glaubwürdig nachzeichnet. Jeder kennt doch das Gefühl, wenn man jemanden mag, aber sich nicht traut, seine Gefühle zu gestehen und die möglichen Peinlichkeiten rund um die eigentlich so schönen romantischen Gefühle. Claudius Morgen kreiert daraus eine spannende, mit unerwarteten und gelungenen Wendungen versehene Story, die einfach Spaß macht. Das Studentenmilieu wird gut skizziert, und der Leser erfährt auch einiges über den Starkult im Klassikbereich und das Wirken der Menschen hinter den Kulissen dieses Genres, was ebenfalls sehr interessant zu lesen ist.

    Jedesmal, wenn man denkt, jetzt weiß man, was als nächstes passiert, kommt es doch anders, und mir ist besonders Otto Falters Zugehbursche / Chauffeur Mehmet ans Herz gewachsen, der alles andere als eine Nebenrolle einnimmt. Gegen die Lebendigkeit der meisten Charaktere, die auch bis in die Nebenfiguren des Romans gut ausgearbeitet ist, wirkt ausgerechnet die titelgebende Pianistin Sophie auf mich eigentlich eher blass und auch nicht besonders sympathisch. Dies tut aber dem Lesespaß keinen Abbruch, vielleicht ist es ja auch genau so gewollt?

    Der Schreibstil ist gehoben, ohne überkandidelt zu wirken, er passt gut zu den Protagonisten und zum Genre. Ich könnte mir die Geschichte auch gut verfilmt vorstellen, mit ihren interessanten Personen und der ungewöhnlichen Story. Wer eine humorvolle Story mit zahlreichen plausiblen Wendungen, der richtigen Prise Erotik und einzigartigen Charakteren zu schätzen weiß, der sollte Sophie in sein Leben lassen - und dazu eine gute Klassik-CD in den Player legen. Ein paar vergnügliche, abwechslungsreiche Stunden dürften mit diesem Buch auf alle Fälle garantiert sein!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    C
    Hallo liebe Lovelybooks-Gemeinde,

    ich bin's, der Autor. Vor wenigen Tagen ist "Solo für Sophie" erschienen, nach "Coverboy" mein zweiter Roman. Ihr gehört zu den Ersten, die ihn lesen können - im Rahmen einer hoffentlich erquicklichen Leserunde, für die 20 gedruckte Taschenbuchausgaben zur Verfügung stehen. Bewerbungen sind bis zum 2. Juli herzlich erbeten.

    Was erwartet euch? Das ist für den Autor, offen gesagt, nicht leicht zu definieren. Der Klappentext gibt allenfalls die grobe Handlung an, aber das Wesentliche eines Buches, das wisst ihr selbst, spielt sich dazwischen ab, in den Nebensträngen und Zwischentönen. Ich glaube, das gilt für mich und meinen Schreibstil in besonderem Maße.

    Vordergründig ist "Solo für Sophie" ein Liebesroman, aber er ist nicht nur lieb, sondern manchmal auch ganz schön böse - und überhaupt eine ziemlich abenteuerliche Mischung: mal verschämt, mal explizit (Erotik!), ein bisschen nostalgisch, dennoch im Hier und Jetzt verankert, stellenweise fast anspruchsvoll, dann wieder augenzwinkernder Schund. Man könnte es Crossover nennen, handelte es sich dabei nicht um ein so schrecklich unliterarisches Wort.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge französische Pianistin Sophie Bonnard, die zunehmend die ganze Welt bezaubert, so auch den gleichaltrigen Studenten Sebastian, der ihr seit Jahren zu Konzerten hinterherreist. Eines Abends trifft er einen alten Herrn, der ihn überredet, nun endlich aktiv zu werden und die Angebetete kennenzulernen. Damit nehmen Verwicklungen ihren Anfang, die in einem ziemlich abgedrehten Showdown münden.

    Für wen ist das Buch geeignet? Ich würde sagen, für alle, die die Sehnsucht kennen und Schmachten aus der Ferne nicht gleich für Stalking halten. Da die Liebe zur klassischen Musik das einigende Band zwischen den Protagonisten bildet, kann es nicht schaden, wenn die Leserin/der Leser diese Leidenschaft zumindest in Ansätzen nachvollziehen kann. Aber keine Sorge: Fachkenntnisse werden nicht benötigt.

    Ach so: Lovelybooks empfiehlt, die Verlosung mit einer Aufgabe oder Quizfrage zu verbinden (bisschen albern, nicht?). Nun denn: Lieblingskomponist beider Protagonisten ist Johannes Brahms. Aber wo wurde er eigentlich geboren?

    Wer nicht in Hamburg wohnt und es von daher vielleicht schon weiß, kann es schnell ergoogeln. Noch ein Tipp: In der nämlichen Stadt steht die wunderschöne neue Elbphilharmonie, die ich vorgestern besichtigen durfte, die beim Schreiben des Buches aber noch nicht fertiggestellt war.

    Habe ich etwas vergessen? Es ist die erste Leserunde, die ich selbst veranstalte, deshalb bin ich für entsprechende Hinweise dankbar.

    Bis bald, Claudius (mehr dazu in der Unterrubrik "Pseudonym")

    Zur Leserunde

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