Claus-Peter Hutter

 3.5 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Das Bahn-Hasser-Buch, Klimakrise: Die Erde rechnet ab und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Claus-Peter Hutter

Claus-Peter Hutter ist Präsident der Umweltstiftung NatureLife-International und Leiter der Akademie für Natur- und Umweltschutz des Landes Baden-Württemberg. Er hat zahlreiche Bücher zu Natur- und Verbaucherthemen geschrieben.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Claus-Peter Hutter

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Cover des Buches Das Bahn-Hasser-Buch (ISBN: 9783426777022)

Das Bahn-Hasser-Buch

 (5)
Erschienen am 01.11.2003
Cover des Buches Klimakrise: Die Erde rechnet ab (ISBN: 9783453605596)

Klimakrise: Die Erde rechnet ab

 (3)
Erschienen am 13.04.2020
Cover des Buches Das Telekomhasser-Buch (ISBN: 9783426778791)

Das Telekomhasser-Buch

 (2)
Erschienen am 01.09.2006
Cover des Buches Das Posthasser Buch (ISBN: 9783426777343)

Das Posthasser Buch

 (3)
Erschienen am 01.12.2004
Cover des Buches Obstwiesen (ISBN: 9783440140307)

Obstwiesen

 (1)
Erschienen am 03.04.2014
Cover des Buches Die Erde schlägt zurück (ISBN: 9783426275030)

Die Erde schlägt zurück

 (1)
Erschienen am 02.04.2009
Cover des Buches Collection des verlorenen Wissens (ISBN: 9783426274484)

Collection des verlorenen Wissens

 (1)
Erschienen am 03.03.2008

Neue Rezensionen zu Claus-Peter Hutter

Neu

Rezension zu "Die Erde rechnet ab" von Claus-Peter Hutter

Die Erde rechnet ab
Lavendel_Juliavor einem Jahr

Autor: Claus-Peter Hutter

Inhalt:

Der Klimawandel steht uns nicht bevor, er ist bereits da!
Jahrhundertsturm, Jahrtausendflut, Jahrhundertdürre – extreme Wetterereignisse treten inzwischen im Jahresrhythmus auf. Verdorrte Böden, Hochwasser und Schlammfluten, Insektenplagen – auch das ist schon länger nichts mehr, das irgendwo in fernen Ländern stattfindet. Und dennoch sind dies erst Vorboten. Claus-Peter Hutter führt uns eindringlich vor Augen, wie weit die Entwicklung vorangeschritten ist und womit wir in den nächsten Jahren rechnen müssen. Ein Appell an die Verantwortlichen in Verwaltung, Politik und Wirtschaft, die Entwicklung endlich zu bremsen – aber auch ein Maßnahmenplan, was jeder Einzelne tun kann und muss, um sich auf diese Veränderungen bestmöglich vorzubereiten.

Meine Meinung:

Das Buch umfasst alle Themen rund um den Klimawandel. Nicht nur mit Fakten sondern auch mit Zahlen, die sehr erschreckend sind. An manchen stellen war es zu langatmig aber sonst konnte man es super flüssig lesen. Der Schreibstil war einfach gehalten. Und auch für die Wörter die man nicht kennt gibt es am Ende des Buches ein kleines Klima-ABC. Zudem gibt es am Ende jeden Kapitels Tipps wie jeder etwas dazu beitragen kann den Klimawandel zu vermindern. Ich denke das dieses Buch für jeden etwas ist und ganz besonders für die Menschen die den Klimawandel abstreiten. Es sollte jedem die Augen öffnen. Und einem begreiflich machen das es noch nicht zu spät ist, wenn wir jetzt etwas unternehmen. Einen Punkt Abzug gibt es jedoch. An manchen stellen hätte ich mir Bilder oder Diagramme gewünscht das es ein wenig anschaulicher ist.

Taschenbuch Preis: 17,00€

Seitenanzahl: 304

Erscheinungsdatum: 21.05.2018

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Rezension zu "Die Erde rechnet ab" von Claus-Peter Hutter

Sehr interessant!
lisa_zeilenzaubervor 2 Jahren

Cover: passend und klar gewählt

Schreibstil: angenehm, nicht zu hochtrappend. Der Leser fühlt sich sehr wohl und nicht von oben herab behandelt und belehrt.

Meinung: Ein sehr interessantes Buch das so einigen gedanken aufgreift, vertieft und erläutert den man selbst vielleicht schon einmal hat. Immer wieder werden Fragen aufgeworfen die im Anschluss auch direkt beantwortet werden. Hierbei wirde verdxeutlich was man im einzelnen auch schon ändern kann um zu helfen, aber ebenfalls im Großen Rahmen.
Da das Buch aktuell ist, sind die Daten und Fakten es auch, was ein sehr gutes Verständnis schafft.

Fazit: Wirklich empfehlenswert

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Rezension zu "Obstwiesen" von Claus-Peter Hutter

Blühendes Kulturerbe
nicolecarinavor 6 Jahren

Ob Altes Land an der Elbe, Teutoburger Wald, Remstal oder Südtirol: kaum eine andere Landschaftsform steht so für pure ländliche Idylle wie Obstbaumwiesen. Dieser Tage scheinen Kirsch-, Birnen- und Apfelbäume über Nacht explodiert zu sein. Ihre weißen und rosafarbenen Blüten setzen herzerfrischende, leuchtende Punkte auf saftig grüne Wiesen oder tauchen bis gestern noch öde Winterlandschaften in ein duftendes Blütenmeer. Es ist ganz und gar unübersehbar: der Frühling ist da!

In seinem neuen Buch "Obstaumwiesen. Ein Naturparadies neu entdecken" portratiert Claus-Peter Hutter den unbeschreiblich vielseitigen Lebensraum und liefert eine 144 Seiten starke Liebeserklärung an ein Kulturerbe, das es unbedingt zu erhalten gilt.

Bereits im Frühjahr profitieren Spaziergänger und Naturliebhaber von Obstbaumwiesen, denn im schnell zum Himmel sprießenden Gras lassen sich Butterblumen, Margeriten und Wiesenbocksbart für einen unvergleichlich charmanten Muttertags-Blumenstrauß pflücken. Im Sommer spenden die kleinen aber widerstandsfähigen Obstbäume Schatten und bieten paradiesische Plätzchen für ein Picknick oder einfach für ein paar Stunden pure Erholung in freier Natur.

Den zweiten großen Auftritt haben Apfelbaum & Co. dann im Herbst, wenn sich die Äste voller Früchte biegen. Aus reifen Birnen, Zwetschgen, Mirabellen oder Pfirsichen lassen sich köstliche Marmeladen, Chutneys, Brände oder Likörchen herstellen, die den fruchtig-romatischen und vitaminprallen Erntereichtum für den Winter konservieren. Was genau der "Bioladen Obstbaumwiese" in welchem Monat liefert, beschreibt Claus-Peter Hutter genau so ausführlich, wie das Werkzeug, das Obstbaum-Besitzer oder Stückles-Pächter für die Bewirtschaftung ihrer Naturoase brauchen.

Doch nicht nur der Mensch atmet beim Anblick blühender Obstwiesen auf, auch unzählige Insekten sowie Vögel, Bienen, Igel, Eidechsen, Siebenschläfer oder Haselmaus tanken hier Sonne, finden ein reichhaltiges Nahrungsangebot und einen wichtigen Lebensraum. Oft fungieren Schafe, Esel oder Ziegen als natürliche "Rasenmäher". Im Herbst und Frühling werden Obstbaumwiesen sogar zu ökologischen Drehscheiben: Zugvögel nutzen die kleinen Paradiese als Landeplatz für Zwischenstopps auf ihrem Weg über die Alpen.

Was so unvergleichlich romantisch klingt, ist für die Bewirtschafter der Wiese natürlich auch eine Menge Arbeit: Obstbaumwiesen brauchen Pflege, denn nur der Einsatz von Händen, Maschinen und Werkzeug verhindert, dass Obstbaumwiesen zum wilden Wald mutieren. Deshalb listet Claus-Peter Hutter beim "Obstbaumjogging rund ums Jahr" alle nötigen Arbeiten auf, die zur Erhaltung der typischen Obstbaumwiese nötig sind: Im Januar stehen beispielsweise Baumschnitt und Nistkastenkontrolle an, im Februar werden Maulwurfshügel geplättet und im April ist die letzte Gelegenheit, um Jungbäume zu pflanzen.

Im Juni wollen süße und saure Kirschen geerntet werden, ansonsten ist es ein Monat der Entspannung - der Herbst wird mit Ernte und Most machen noch arbeitsreich genug. Trotzdem: mit frischer Luft, ständig neuen Naturbeobachtungen und viel Bewegung ist das Obstbaumwiesentraining die beste Methode, um fit und gesund zu bleiben.

Nicht zuletzt speichern Bäume und Sträucher eine Menge CO², produzieren frische Luft und sind bedeutende Klimaregulatoren. Nebenbei verhindert das Wurzelwerk die Erosion und schützt das Grundwasser von Schadstoffeintrag.

Ach ja: als Spielplatz sind Obstbaumwiesen ebenfalls kaum zu toppen. Hier darf geklettert und nach Herzenslust getobt werden und ganz spielerisch lernen Kinder ganz ohne erhobenen Zeigefinger entdecken Kinder einen wichtigen Teil ihrer heimischen Flora und Fauna. Braucht es noch mehr Gründe, um die Claus-Peter Hutters glühende Leidenschaft verstehen zu können?

Wer keine Obstbaumwiese von seinen Eltern oder Großeltern geerbt hat, muss trotzdem nicht auf die neu entdeckte Landlust verzichten: so genannte Obstbaum-Börsen bieten Patenschaften für verwaiste Stückle an und manches Seniorenpaar ist froh, über ein bisschen Hilfe beim Baumschnitt und bei der Ernte. "Nie war es leichter, einen Obstgarten zu bewirtschaften, als heute", meint der Autor gar und stellt am Ende seines Buches neben innovativen Initiativen auch nützliche Ansprechpartner rund um den Obstbau vor.

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