Claus-Peter Lieckfeld Anwalt der Hexen - Pater Spee

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Inhaltsangabe zu „Anwalt der Hexen - Pater Spee“ von Claus-Peter Lieckfeld

„Mein liebes Teutschland gebiert Hexen in der Nacht und verbrennt Menschen am Tage.“ Pater Spee tritt gegen die Folter ein und prangert die Freveltaten der Hexenbrenner an. Doch durch seine kompromisslose Haltung bringt er auch seine Glaubensbrüder und die Mächtigen des Jesuitenordens gegen sich auf und kann nur knapp einem Mordanschlag entgehen. Ein historischer Roman über einen der bedeutendsten Kritiker der Hexenprozesse: „Wer meint, unter der Folter etwas anderes zu hören als den Schrei gepeinigten Fleisches, der kennt weder Menschennatur noch die Gebote des Herrn. Geständnisse unter Feuer, mit Strick oder Wasser erpresst, sind ein großer Lug und ein schrecklicher Trug.“

Ein anspruchsvoller historischer Roman über ein dunkles Kapitel ...

— passionelibro

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  • Leider nicht ganz, was ich mir vorgestellt habe

    Anwalt der Hexen - Pater Spee

    smilee_lady1988

    02. September 2014 um 13:35

    Ich habe mich sehr gefreut, endlich wieder ein Buch in die Finger zu bekommen, das verspricht, die dunkle Zeit des Mittelalters zu beleuchten und dies auch noch mit einem Mann, der sich für die Frauen und Männer der Zeit eingesetzt hat, die man unschuldig der Hexerei bezichtig hatte. Die Geschichte von Pater Spee an sich ist ganz interessant - jedoch kommt für mich persönlich die Hexenverfolgung einfach zu kurz. Er wird ja als Anwalt der Hexen bezeichnet - also hätte ich mir mehr in diese Richtung erhofft. Auch da der Buchtitel dies ja verspricht. Sehr schade, denn der Schreibstil wäre ganz okay und gut zu lesen. Nur leider verspricht das Buch mehr, als es schlussendlich hält   Daher nur 3 Sterne  

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  • Leserunde zu "Anwalt der Hexen - Pater Spee" von Claus-Peter Lieckfeld

    Anwalt der Hexen - Pater Spee

    Lieckfeld

    Liebe LovelyBooks-Freunde, Ich möchte Euch herzlich einladen, den mutigsten und faszinierendsten Mann des frühen 17. Jahrhunderts kennenzulernen: Pater Friedrich Spee (1591 - 1635), den bedeutendsten Kritiker des Hexenwahns, den sein Engagement fast selbst auf den Scheiterhaufen gebracht hätte. Mein Roman "Anwalt der Hexen" führt in den Dreißigjährigen Krieg. Und er begleitet auch jenen Mann, dessen Anschlag auf Spee scheiterte, und der zu einem Rachefeldzug an die Weser ansetzte,  als er erfuhr,  dass sein Vater und seine Schwester Opfer von Hexenjägern wurden -  während er mit Gustav Adolfs Heer von Schweden nach Deutschland übersetzte. Mein Roman ist neu als  eBook bei dotbooks erschienen. Hier der Klappentext: „Mein liebes Teutschland gebiert Hexen in der Nacht und verbrennt Menschen am Tage.“ Peter Spee tritt gegen die Folter ein und prangert die Freveltaten der Hexenbrenner an. Doch durch seine kompromisslose Haltung bringt er auch seine Glaubensbrüder und die Mächtigen des Jesuitenordens gegen sich auf und kann nur knapp einem Mordanschlag entgehen. Denn eines Tages begegnet er dem, der ihn Ostern 1629 vom Pferd schießen wollte, ein zweites Mal … Ein historischer Roman über einen der bedeutendsten Kritiker der Hexenprozesse: „Wer meint, unter der Folter etwas anderes zu hören als den Schrei gepeinigten Fleisches, der kennt weder Menschennatur noch die Gebote des Herrn. Geständnisse unter Feuer, mit Strick oder Wasser erpresst, sind ein großer Lug und ein schrecklicher Trug.“   Für die Leserunde stellt dotbooks 20 Leseexemplare zur Verfügung. Wenn Ihr dabei sein wollt, beantwortet bitte bis zum 24. Juni folgende Frage: Spees berühmtes, bahnbrechendes Anti-Folter-Buch,  >>Cautio Criminalis<<, wird auch manchmal der "Anti-Hexenhammer" genannt. Was ist mit "Hexenhammer" gemeint? Ich bin neugierig auf Eure Eindrücke und Meinungen und freue mich auf spannende Stunden und Gespräche. Claus-Peter Lieckfeld

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  • Kampf gegen Hexenverbrennungen

    Anwalt der Hexen - Pater Spee

    passionelibro

    01. September 2013 um 17:48

    Das ebook „Pater Spee – Anwalt der Hexen” von Claus-Peter Lieckfeld ist kein Buch zum Lesen zwischendurch. Man begleitet Pater Spee in seinem Kampf gegen die Folterungen und Hexenverbrennungen, er war einer der ersten und brachte das berühmte Buch „Cautio Criminalis“ heraus. Er versuchte damit den Menschen begreiflich zu machen, dass unter Folter Unschuldige sich zu Schuldigen machen und sein Orden, die Jesuiten, unterstützen zu der Zeit die Hexenverbrennungen. Die Geschichte beginnt mit einem Attentat auf Pater Spee, der dieses jedoch überlebt. Parallel dazu erfährt man mehr vom gescheiterten Attentäter Till Rothmann, den Sohn eines Tuchhändlers und der sich dann auf die Flucht macht und sich bis nach Schweden zum Heer von Gustav Adolf durchschlägt. Mit dem Heer hofft er, zurück in seine Heimat zu gelangen und sein Hab und Gut sowie seine Familie wieder zu bekommen. Insgesamt ist die Geschichte und die Schreibe des Autors anspruchsvoll und wer gerne gut recherchierte historische Romane liest, sollte sich davon nicht abschrecken lassen, denn die Mühe lohnt sich.

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  • spannendes Buch über einen ungewöhnlichen Heiligen

    Anwalt der Hexen - Pater Spee

    irismaria

    15. August 2013 um 10:47

    Ich habe neulich beim Seniorennachtmittag unserer Pfarrgemeinde "ungewöhnliche Heilige" vorgestellt und Friedrich von Spee war einer der vorgestellten Personen. Sein Leben, seine Dichtkunst und der Kampf gegen den Hexenwahn finde ich faszinierend und habe daher das Buch über ihn, „Pater Spee - Anwalt der Hexen“ interessiert gelesen. Claus-Peter Lieckfeld stellt in seinem Roman zwei Personen in den Mittelpunkt: Pater Spee und den jungen Till Rothmann, der ein Attentat auf Spee verübt, was aber scheitert. Durch die Geschichten der beiden erfährt man viel über die Zeit des 30-jährigen Krieges, religiöse Konflikte und profane Machtspielchen, Hexenwahn und Poesie. Am Anfang musste ich mich an die barockisierende Erzählweise gewöhnen, kam dann aber gut in die Story hinein. Mein Fazit: ein spannender historischer Roman über einen außergewöhnlichen Jesuiten!

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  • Anwalt der Hexen!

    Anwalt der Hexen - Pater Spee

    nirak03

    13. August 2013 um 21:45

    Inhalt: Hier geht es um den Jesuitenpater Friedrich Spee, darum wie er gegen die Hexenverfolgung kämpfte und wie sein eigenes Leben verlief. In einem zweiten Erzählstrang wird von Till Rothmann erzählt. Er ist der Sohn eines Tuchhändlers und auf der Flucht vor dem Gesetzt. Meine Meinung: Der Erzählstil von Claus Peter Lieckfeld ist nicht ganz so einfach zu lesen. Er hat sich der Zeit angepasst in der dieser Roman spielt. Es ist der 30jähirge Krieg und es ist an der Tagesordnung Frauen und Männer als Hexen zu verbrennen oder im Krieg zu sterben. Der Autor erzählt zum einen wie Pater Spee versucht diesem Brennen ein Ende zu machen und selbst aufpassen muss nicht selbst zu schaden zu kommen. In dem zweiten fiktiven Erzählstrang um Till Rothmann erzählt der Autor sehr anschaulich von dem Leben dieser Zeit. Von den Problemen beim Heer genauso wie im Volk und was es bedeutet hat verfolgt zu werden. Verfolgt wurde eigentlich jeder. Es kam eben darauf an wo man gerade zu Hause war. Ob katholisch oder protestantisch, das Leben dieser Zeit ist geprägt von Verfolgung und Angst. Dieses Gefühl hat Herr Lieckfeld gut vermittelt. Vor allem hat mir gut gefallen wie er es geschafft hat die historische Person des Paters Friedrich Spee mit den fiktiven Charakteren zu verbinden und in Einklang zu bringen, so dass eine glaubwürdige Geschichte entstand. Obwohl ich fand, das Pater Spee ein bisschen zu undurchsichtig und nicht richtig greifbar war. Anders dagegen der Teil um Till Rothmann. Ihn auf seinem Weg zu begleiten hat mir gut gefallen. Ich führe das einfach darauf zurück, das der Pater eine historisch belegte Person ist und der Autor sich hier an die Vorlage gehalten hat, während Till Rothmann ein fiktiver Protagonist ist und Herr Lieckfeld so seiner Fantasie freien Lauf lassen konnte. Am Ende meiner Ausgabe gibt es ein ausführliches Nachwort in dem der Autor auf Fiktion und Wahrheit eingeht. Dies hat mir gut gefallen, vor allem da Pater Friedrich Spee eine historisch belegte Person ist. Ich habe wieder einiges dazu gelernt. Mein Fazit: „Anwalt der Hexen Pater Spee“ ist ein historischer Roman vor dem Hintergrund des 30jährigen Krieges. Er erzählt von den Ängsten der Menschen und von ihrem Leben, er enthält interessante Aspekte einer düsteren Zeit.  Wer ein bisschen wissen möchte wie es damals zuging wird hier gut bedient und unterhalten.  

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  • Rezension Pater Spee

    Anwalt der Hexen - Pater Spee

    Kari0005

    04. August 2013 um 22:40

    Pater Spee ist ein sehr gut gelungener historischer Roman. Der Roman fesselt den Leser von Anfang an und motiviert sehr gut zum weiterlesen. Es beginnt im Grunde alles mit dem Anschlag auf Pater Spee von Till Rothmann. Daraufhin verläuft der Roman in zwei Erzählsträngen. Einerseits wird das Leben des Pater Spees bearbeitet und andererseits die Geschichte des Till Rothmanns erörtert. Am Ende treffen sich diese beiden Erzählstränge und führen die beiden Geschichten sehr gut zusammen. Das Problem der Hexenverfolgungen kommt in diesem Buch auch nicht zu kurz und wird auch sehr gut erklärt Fazit: Für Fans von historischen Romanen beziehungsweise Hexenverfolgung ein absolutes Muss. 

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  • Rezension zum Buch Pater Spee - Anwalt der Hexen

    Anwalt der Hexen - Pater Spee

    romantic devil

    28. July 2013 um 14:14

    1629 überlebt Pater Spee nur knapp einen Mordanschlag. Den Anschlag durchgeführt hat der junge Till Rothmann und dessen Wege mit Spee sollen sich gegen Ende des Buches wieder treffen und damit einen Kreis schließen, der an diesem Tag beginnt. Denn während Pater Spee gegen den lutherischen Glauben kämpft und die Peiner Bürger, welche sich nicht zum wahren Glauben bekehren wollen, der Stadt verwiesen werden, um ihr Schicksal an einem anderen Ort zu suchen, reist Till nach Schweden, wo er sich dem Herr Adolfs anschließt. Das Buch erzählt in zwei Handlungssträngen. Einmal den Handlungsstrang um Till und einmal um Pater Spee. So erfährt man viel über die damalige Zeit, die Kirchen, die Lebensverhältnisse, den Grauen des Krieges und wie die Menschen vor allem die Geistlichen damals dachten. Die Sprache ist dabei teilweise recht altmodisch, was natürlich zur Zeit und dem Buch passt, aber am Anfang recht schwierig zu lesen ist. Mit der Zeit wird es besser, wenn man sich richtig darauf einlässt. Es ist also keine sehr leichte Lektüre, aber sehr informativ und auch spannend.

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  • Keine leichte Lektüre, aber lohnenswert!

    Anwalt der Hexen - Pater Spee

    queen_omega

    25. July 2013 um 18:01

    Claus-Peter Lieckfeld erzählt uns in seinem Buch „Anwalt der Hexen – Pater Spee“ von dem womöglich wichtigsten Lebensabschnitt des jesuitischen Paters, der sich gegen die Folter bei Hexenbefragungen einsetzt und dabei selbst dem Scheiterhaufen immer näher rückt. Erschienen ist das eBook im Dezember 2012 im dotbooks Verlag und umfasst rund 440 Seiten. Geschrieben wird das Jahr 1629. Der jesuitische Pater Friedrich Spee entgeht nur knapp einem Attentat auf seine Person, ausgeführt von einem jungen Tuchmachersohn aus Peine. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Spee wettert gegen den lutherischen und calvinistischen Glauben und will sie entweder zum wahren Glauben bekehren oder sie hinfort jagen. Der Tuchmachersohn Till Rothmann ist einer dieser Lutheraner. „Mein liebes Teutschland gebiert Hexen in der Nacht und verbrennt Menschen am Tage.“ (F. Spee) Eben jener Spee hat aber auch eine ganz andere Seite. Wenn er an etwas glaubt, dann aus ganzem Herzen. So ist es auch mit dem Thema der Hexenverfolgungen, das regelrechte Hochburgen in Deutschland hat. Er ist ein konsequenter Gegner und lässt dies auch jeden wissen. Er glaubt nicht daran, dass Geständnisse unter Folter erzwungen wirklich etwas beweisen – im Gegenteil. Er kritisiert die Prozessführung aufs schärfste, die einen doch so oder so schuldig spricht – vor oder nach der Folter. Sein Werk „Cautio Criminalis“ kritisert eben jenes und bringt ihn fast um Kopf und Kragen. „Wer meint, unter der Folter etwas anderes zu hören als den Schrei gepeinigten Fleisches, der kennt weder Menschennatur noch die Gebote des Herrn. Geständnisse unter Feuer, mit Strick oder Wasser erpresst, sind ein großer Lug und ein schrecklicher Trug.“ (F. Spee) Gleichzeitig erzählt das Buch aber auch die Geschichte des flüchtigen Till Rothmann, der sich nach Schweden durchschlägt um dort in der Armee von Gustav Adolf – der Stern des Nordens – anzuheuern und so die Lutheraner in Deutschland zu befreien aus den Fängen der kaiserlichen Papisten, sodass er mit seiner Familie wieder nach Peine zurückkehren und die Besitztümer zurückerlangen kann. Doch ob dieser Krieg wirklich so gerecht sein wird und er so sein Ziel erreichen kann? Ein historischer Roman, der es sehr wörtlich nimmt. Anfangs hatte ich einige Probleme damit in den Schreibstil hineinzufinden, der eher an ein Werk des 17. Jahrhunderts erinnert als an einen heutigen Roman. Doch es lohnt sich, sich durch die ersten Kapitel hindurchzubeissen. Es wurde mit jedem Kapitel besser. Inhaltlich war der Roman sehr authentisch und gleichzeitig wirklich spannend. Der Krieg und das Leid der Bevölkerung war allgegenwärtig und wurde nicht beschönigt. Man bekam auch einen guten Einblick in den Konflikt zwischen der katholischen und der protestantischen Kirche, der auch 100 Jahre nach Martin Luther noch mehr als aktuell war. Sehr schön fand ich desweiteren auch, dass das Buch sich nicht nur um Pater Spee gedreht hat und damit den inneren Konflikt in der katholischen Kirche, sondern auch aus Sicht eines Lutheraners, Till Rothmann. Seine Geschichte war nicht minder spannend und das Ende war bei beiden nicht absehbar.  Interessant war auch die „Cautio Criminalis“, die als krasses Gegenstück zum Hexenhammer und der Constitutio Criminalis Carolina steht. Kurzgesagt: Keine leichte Lektüre, aber lohnenswert!  

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  • Pater Spee

    Anwalt der Hexen - Pater Spee

    Goch9

    24. July 2013 um 15:55

    29. April des Jahres 1629 wird ein Attentat auf Friedrich von Spee verübt, das er schwerverletzt überlebt. Es handelt sich um jenen Pater Spee, der die „Cautio Criminalis“ praktisch ein Gegenwerk zum Hexenhammer geschrieben hat. Es ist der Pater, der seinen Schülern Fehler und Lücken in der Beweiskette der Hexenprozesse aufzeigt und der klarstellt, dass die Geständnisse auf der Folterbank nicht wert sind. Es ist der Pater, der als Jesuit vehement seinen Glauben predigt, gegen die Lutheraner und Calvinisten wettert und sie zum rechten Glauben bekehren will. Und wir verdanken ihm zahllose Kirchenlieder und Texte. Dieser historische Roman ermöglicht uns einige Jahre das Leben von Pater Spee und das seines vermeintlichen Attentäters Till Rothmann zu begleiten. Durch die Sprache und Erzählweise versetzt der Autor den Leser in die Zeit des 30-jährigen Krieges. Wir erleben die religiösen Eiferer auf verschiedenen Seiten der Kirche, Pater Spee für die Jesuiten und Pastor Kern für die Lutheraner. Man bekommt eine wage Ahnung wie es in dieser Zeit zuging. Mit eingestreuten Liedertexten wird dem Leser die Sprache und Poesie der damaligen Zeit, aber auch eine gewisse Entschleunigung näher gebracht. Am Beispiel von Tobias Rothmann und seiner Tochter Meta wird nochmal besonders verdeutlicht, dass es bei der Hexenverfolgung gar nicht um Hexenglaube ging. Neid, Profitgier und Missgunst lassen die Menschen zu Denunzianten und Verleumder werden. Menschen wie Pater Spee müssen dagegen arbeiten und immer mehr Menschen um sich scharen, die sie unterstützen um irgendwann eine Wende herbeiführen können. Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt und ich werde es weiterempfehlen.

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