Im vierten Fall des Wiener-Berliner-Duos werden in den beiden Städten je eine Person aus der Kunstszene ermordet aufgefunden. Durch die persönliche Verbindung der beiden Kommissare stellen sie schnell auch eine Verbindung zwischen den Morden her und ermitteln in der internationalen Kunstszene. Während Habel sich als undercover Agentin versucht, geht Bernhardt den öffentlichen Weg mit Hilfe einer Redakteurin. Und am Ende ist doch alles anders als man gedacht hat.
Der Krimi war prinzipiell ganz gut, aber richtig spannend war er leider nicht. Die diversen amorösen Abenteuer der beiden Kommissare wird auf Dauer auch etwas langweilig und stören mich persönlich eher in der Geschichte. Ansonsten war es ein interessanter Ansatz den Fall in der Kunstszene stattfinden zu lassen. Letztes Jahr war ich selbst im KHM, war aber nicht so beeindruckend wie ich dachte. Ebenso ging es mir so mit dem Krimi hier...
Claus-Ulrich Bielefeld
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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FEME
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Krieg.
Neue Rezensionen zu Claus-Ulrich Bielefeld
Im zweiten Fall des Wiener-Berliner-Duos wird im Weinviertel Nähe Wien ein toter Winzer gefunden. Eigentlich wird von einem natürlichen Tod ausgegangen, aber ein aufmerksamer Pathologe und Habel vermuten mehr dahinter. Einige Tage später wird in Berlin ein Gastronom erschossen und wie es der Zufall will hatten die beiden Toten eine Geschäftsbeziehung. Oder vielleicht auch noch mehr?
Da mir der erste Teil der Krimireihe nicht ganz so gut gefallen hat, bin ich froh, dass ich den zweiten Fall doch noch gelesen habe. Die zwei Hauptcharaktere wachsen dem Leser etwas mehr ans Herz, auch wenn die Liebeleien im Buch etwas überzogen und nervig sind. Der Fall an sich wird aber gut geschrieben und man tappt doch relativ lange im Dunkeln bis der Fall gelöst wird.
Ein zukunftsträchtiger Schriftsteller wird in einem Zug auf der Strecke zwischen Wien und Berlin ermordet. Die jeweiligen zuständigen Verantwortlichen Kommissarin Habel aus Österreich und Kommissar Bernhardt aus Deutschland lernen sich durch diesen gemeinsamen Fall kennen. Die anfängliche Skepsis geht bald in einen regen Austausch über, da in Berlin der Verleger des Autors auch noch ermordet wird. Die beiden Teams sind ganz nah an den Verdächtigen im Freundeskreis, Familie und geschäftlichen Umfeld dran.
Die erste Hälfte des Buches fand ich wirklich sehr gut gelungen und spannend, die zwei Hauptcharaktere finde ich sehr gut dargestellt und auf ihre eigene Art sympathisch. In der zweiten Hälfte war es mir dann etwas zu viel der auftretenden Personen und auch etwas zu konstruiert. Ich werde mich aber trotzdem dem zweiten Fall widmen und schauen, ob es eine Krimireihe für mich werden könnte.
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