Claus-Ulrich Bielefeld , Petra Hartlieb Bis zur Neige

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Inhaltsangabe zu „Bis zur Neige“ von Claus-Ulrich Bielefeld

Freddy Bachmüller, Edelwinzer im österreichischen Weinviertel, produzierte erstklassigen Wein – jetzt ist er »a Leich«. Kurz darauf wird Szenelokalbetreiber Ronald Otter in Berlin erschossen – er hatte Bachmüllers Weine im Angebot. Wenn das kein Fall für Berlin und Wien ist! Kommissar Bernhardt und Chefinspektorin Habel ermitteln wieder zusammen: Sie streiten, frotzeln und schäkern, was das Zeug hält – rein dienstlich natürlich. Bernhardt kannte das Berliner Opfer, in den Siebzigern hatten sie zusammen studiert. Schlagworte von damals kommen ihm in den Sinn: Pflicht zum Ungehorsam, Kampf dem System … Die Schlüsse, die er daraus zieht, stimmen allerdings nicht mit den ersten Vermutungen von Anna Habel überein. Die wittert im Fall des toten Winzers Bachmüller weibliche Eifersucht.

Langatmig, zu wenig Fall, zuviel Privatleben der Ermittler oder noch eher der Ermittlerin. Schade

— Petra_84

Ein leichter Sommerkrimi, der durch viele bissige Dialoge und landestypische Klischees für große Unterhaltung sorgt.

— Textverliebt

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    Bis zur Neige

    engineerwife

    13. October 2016 um 13:53

    Ich brauchte eine Weile, bis ich wieder vertraut wurde mit dem Ermittlerduo, das ja eigentlich nur durch Zufall immer wieder beruflich miteinander verbandelt wird. Diese Art Thematik kennt man ja auch von der leider viel zu früh verstorbenen Felicitas Mayall und ihrem deutsch/italienischen Ermittlerteam. Der Kriminalfall an sich war klasse, wenn auch zeitweise etwas sehr verworren. Die Beziehungsgeschichte fand ich manchmal etwas sehr zickig. Alles in allem ein flüssiger Schreibstil, den man abends auf dem Sofa so richtig schön weg lesen konnte. Der nächste Fall für Bernardt und Habel liegt schon ganz oben auf meinem Stapel.  

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  • Rezension zu "Bis zur Neige" von Claus-Ulrich Bielefeld

    Bis zur Neige

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    14. November 2012 um 06:45

    Inhalt Ein Biowinzer wird in seinem Haus tot aufgefunden. Das Ganze spielt in einem kleinen Dorf in Österreich. Anna Habel, Chefinspektorin der Wiener Mordkommision, zufällig Besitzerin eines Ferienhauses in der Nähe, welches sie mit ihrem Sohn bewohnt, wird auf den Toten aufmerksam. Neugierig spricht sie mit den Dorfbewohnern, die sich sehr reserviert geben. Sie findet heraus, das der Verstorbene vor 15 Jahren aus Deutschland hinzugezogen ist und nicht sehr beliebt war. Die Obduktion hat ergeben, das er eine Überdosis Rauschgift im Magen hatte. Sehr seltsam, also Mord. Dann wird in Berlin ein Szenenwirt, der vom Winzer Biowein bezog, erschossen. In beiden Städten wird nun genauestens ermittelt. Meinung Auch in ihrem zweiten Kriminalfall geht es wieder sehr spannend zu. Der Schreibstil des Autorenduos ist einfach und das Buch lässt sich ganz leicht lesen. Die Ereignisse wechseln immer von Berlin nach Wien und es wurde alles sehr gut dargestellt. Ein Krimi, der von Anfang bis Ende sehr spannend geschrieben wurde. Man fühlte sich mitten ins Geschehen eingebunden und konnte somit der Geschichte ohne Lücken folgen. Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Österreich wird noch aufgelockert durch die lustigen Dialoge. (die Berliner-Schnauze, kennt jeder). Charakteren Die beiden Hauptprotagonistern werden sehr bildhaft dargestellt, man denkt praktisch mit ihnen mit. Sie kommen sehr sympathisch und suverän rüber und es macht Freude von ihnen zu lesen. Anna Habel, eher die taffe und der etwas kauzige Thomas Bernhard lösen mit viel Gespür die Morde. Witzig und bissig stacheln sie sich gegenseitig auf, was mir teilweise einige Lacher entlockte. Cover Das Cover ist nicht allzu auffällig, gekauft hätte ich diesen Krimi wahrscheinlich nicht. Fazit Ein spannender Krimi, der mir einige vergnügliche Lesestunden gebracht hat. Er erhält 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung. Vielen Dank dem Diogenes Verlag, für die Bereitstellung dieses Buches.

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  • Rezension zu "Bis zur Neige" von Claus-Ulrich Bielefeld

    Bis zur Neige

    Textverliebt

    24. August 2012 um 13:31

    Mörder machen keinen Sommerurlaub. Diese Erfahrung muss auch die sympathische Chefinspektorin Anna Habel machen. Als diese mit Sohn Florian ihr Ferienhaus in Salchenberg erreicht, wird sie zugleich von der neugierigen Nachbarin begrüßt, die ihr aufgeregt von einem Toten in der kleinen Ortschaft berichtet. Bei diesem handelt es sich um den attraktiven und sportlichen Edelwinzer Freddy Bachmüller, der in der Nacht zuvor einem Herzinfarkt erlegen sein soll. Die Neugier treibt Anna Habel an den Ort des Geschehens, wo sie auf die gefasste Hinterbliebene trifft. Instinktiv wird Anna bewusst, dass sich hinter diesem Todesfall ein Geheimnis verbirgt und plötzlich befindet sie sich wieder auf Spurensuche, die unter anderem nach Wien und Berlin führt. Nachdem sie den Berliner Kommissar Thomas Bernhardt um Rat und ein wenig Hilfe bei der Recherche in der deutschen Hauptstadt gebeten hat, hat dieser keine andere Wahl, denn auch sein Urlaub wird durch einen Toten unterbrochen. Beide Morde scheinen in direkter Verbindung zu stehen, doch sobald die Kommissare innerhalb der Ermittlungen einen Schritt vorwärts machen, fallen sie unmittelbar zwei Schritte zurück. Außerdem werden beide auch noch mit einem widerwilligen Entführungsopfer konfrontiert. Mit jedem neuen Untersuchungsschritt zweifeln die sie mehr am Zusammenhang der Straftaten, denn in Wien wird schließlich auch eine Eifersuchtstat nicht mehr ausgeschlossen. Nur an einer Tatsache gibt es keinen Zweifel – Thomas Bernhardt kannte den Mann, der in Berlin auf unnatürliche Weise den Tod gefunden hat. Es gibt Bücher, die bereits nach zwanzig Seiten schier unerträglich werden und es gibt Bücher, bei denen man nach ein paar Seiten bereits weiß, dass man sie nicht zum letzten Mal gelesen hat. Bis zur Neige von Bielefeld & Hartlieb ist definitiv der zweiten Kategorie zuzuordnen. Der Krimi verzichtet auf blutige Szenarien, überzeugt dafür jedoch mit einer bildhaften Darstellung der Charaktere, die der toughen Anna Habel und dem kauzigen Thomas Bernhardt förmlich Leben einhauchen. Witzige und bissige Kommentare sowie das Spiel mit landestypischen Klischees lassen den Krimi zu einem Lesevergnügen werden, dass jedoch aufgrund der Dichte der Geschehnisse nicht langweilig oder oberflächlich wird. Bis zur Neige ist der zweite Roman der in Zusammenarbeit von Claus-Ulrich Bielefeld und und Petra Hartlieb entstand. Wie auch im ersten Roman steht erneut die deutsch-österreichische Zusammenarbeit des Berliner Kommissars und der Wiener Charfinspektorin im Vordergrund. Natürlich gibt es in diesem Teil einige Rückgriffe auf den ersten Fall, der in dem Krimi Auf der Strecke behandelt wurde, trotzdem kann Bis zur Neige jedoch auch ohne Kenntnis des Vorgängers gelesen werden. Bleibt zu hoffen, dass dieses sommerliche Buch schnell einen Nachfolger der beiden Autoren bekommt.

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  • Rezension zu "Bis zur Neige: Ein Fall für Berlin und Wien" von Claus-Ulrich Bielefeld

    Bis zur Neige

    Gospelsinger

    23. July 2012 um 03:15

    Urlaub. Zeit der Erholung. Allerdings nicht, wenn man Anna Habel heißt und Chefinspektorin der Wiener Mordkommission ist. In Salchenberg im Weinviertel, wo sie mit ihrem Sohn Florian eigentlich ein ruhiges Sommerwochenende verbringen wollte, ist der Edelwinzer Bachmüller gestorben. Ein Herzinfarkt, heißt es, und das ist auch bei einem 53jährigem nichts Ungewöhnliches. Aber Anna wittert einen Fall und leitet eine inoffizielle Untersuchung ein. Und richtig, es war Mord. In Berlin leidet Kommissar Thomas Bernhardt unter der Hitze. Aber er hat ja Urlaub und kann die diversen Sees und Badeanstalten abklappern. So richtig Spaß macht ihm das allerdings nicht. So ist er eigentlich ganz froh, dass er zurück in den Dienst gerufen wird, weil der Barbesitzer Ronald Otter ermordet wurde. Thomas kannte ihn von früher und hatte ihn gerade noch gesprochen, weil Otter einer der Wenigen war, die Wein von Bachmüller beziehen konnten. Anna und Thomas haben also wieder einen gemeinsamen Fall, auch wenn sie sich über das Motiv nicht einig sind. Während Thomas den Grund für den Mord an Otter in dessen linksradikaler Vergangenheit vermutet, tippt Anna bei Braumüller, der seine langjährige Freundin nicht besonders liebevoll behandelt hat, auf eine Eifersuchtstat. Nebenbei hat Thomas auch noch Probleme auf der Gefühlsebene, weil er seiner Kollegin Cornelia ein bisschen näher kommt, gleichzeitig aber auch für Anna Gefühle hat. Dieser ruhige Krimi hat mir mit seinem kräftigen Lokalkolorit sehr gut gefallen. Die Gegensätze zwischen Wien und Berlin machen den ganz besonderen Reiz dieses Buches aus. Wien und das Weinviertel kenne ich nicht, wie sehr die Beschreibungen dort zutreffen, kann ich also nicht beurteilen. Aber im Berliner Teil muss ich einen kleinen Fehler korrigieren: In der Ihnestraße in Dahlem studieren nicht die Soziologen, sondern die Politologen. (Da habe ich nämlich mein Diplom gemacht.) Die Soziologen sind in der nicht weit entfernten Garystraße untergebracht. Anna und Thomas sind sympathische Charaktere, und ihre Wortgefechte haben mir viel Spaß bereitet. Das Buch ist intelligent und unterhaltsam geschrieben und eine ideale Sommerlektüre. Zumindest im Buch gibt es Sonne und Hitze, wenn schon nicht in der Wirklichkeit.

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